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22. Im Frühlingwald. Karfreitag

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Karfreitag ist der höchste christliche Feiertag und auch Hans und Grete gedachten der Kreuzigung Jesu und begingen diesen Tag. Die Geschichte zum Vorlesen „Im Frühlingswald“ geht weiter

Karfreitag

Doch zuerst kümmerten sie sich um den blessierten Hahn und die aufgeregten Hühner. Dem Federvieh war zum Glück außer einem Riesenschrecken und einer Menge verlorener Federn nichts passiert. Hans fegte den Hühnerhof sauber, beseitigte die Überbleibsel des Kampfes und buddelte das Loch, das der Fuchs gegraben hatte wieder zu. Grete fütterte die Hühner. Die kleinen gelben Küken hatten sich bei Trudel versteckt und auch ihnen war nichts passiert.
Bello legte sich vor den Hühnerstall nieder, als wolle er ihn vor etwaigen weiteren Angriffen beschützen.

Hans und Grete tranken zum Frühstück nur eine Tasse Tee und gingen dann gemeinsam zum Kreuzweg. Hier fand die Kreuzwegprozession statt wie jedes Jahr am Karfreitag. Die katholischen Gläubigen wurden mit Ratschen und Klappern zur Prozession gerufen. Gemeinsam gingen sie nun von Leidensstation zur nächsten Leidensstation Jesus Christus und beteten in stiller Andacht. Aber nicht nur an die Leiden Jesus wurde gedacht, sondern es wurde auch für die Opfer von Gewalt in der Gegenwart gebetet.

Nach der Prozession gingen die Eheleute durch den Wald nach Hause und Grete schnitt ein paar herrlich gelb-blühende Forsythienzweige für die Vase ab. Um die Forsythiensträucher flog ein Schmetterlingspärchen und nachdem Grete die Zweige abgeschnitten hatte, flogen die beiden mit. Es sah aus wie ein lustiger Tanz in der Luft, den die Tagpfauenaugen vollführten.

Zu Hause angekommen bereitete Grete das Mittagessen zu. Weil Karfreitag war gab es natürlich Fisch zum Essen. Zum einen war noch Fastenzeit und auf Fleisch sollte verzichtet werden und zum anderen ging dieser christliche Brauch darauf zurück, dass sich die Anhänger Jesus mit dem Symbol des Fisches zu erkennen gaben.



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Nach dem Essen ruhten sich nicht nur die beiden alten Leute aus, sondern auch Morle und Bello machten ein Nickerchen. Es war doch ein sehr aufregender Morgen gewesen. Am Nachmittag blies Grete ein paar Eier aus, malte dann die ausgeblasenen Eier bunt an und hängte sie mit Wollfäden an die Forsythienzweige. Das sah sehr hübsch aus. Aus den Eigelben wollte sie am nächsten Tag einen Kuchen backen. Eine Weile saßen die beiden Eheleute noch in der Abendsonne auf der Bank vor dem Haus und gingen dann früh schlafen.

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Hier finden Sie die bisher veröffentlichten Geschichten aus dem Frühlingswald.

  1. Winter ade
  2. Tauwetter
  3. Im Trockenen
  4. Die Amsel baut ein Nest
  5. Frühjahrsputz
  6. Frühlingsboten
  7. Der Hase sucht sich eine Frau
  8. Frischlinge auf Tour
  9. Winterschlaf beendet
  10. Hühner
  11. Das Hochbeet
  12. Frühling lässt sein blaues Band…
  13. Familie Hase erwartet Nachwuchs
  14. Frischgebackenes Brot und Bärlauchbutter
  15. Ein Hasenkind in Not
  16. Gerettet!
  17. Familie Fuchs
  18. Trudel und ihre Küken
  19. Es tut sich was im Amselnest
  20. Fuchs, du hast die…
  21. … gib sie wieder her, sonst wird dich der Jäger holen
 
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Monika

© by Monika Kaiser

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