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17. Im Frühlingswald. Familie Fuchs

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In unserer heutigen Geschichte zum Vorlesen „Im Frühlingswald“ erfahren wir mehr über den Fuchs und seine Familie.

Familie Fuchs

Der Fuchs ließ vor Schreck das Hasenjunge fallen, als sich auf einmal ein großer zotteliger Hund vor ihm aufbaute und ihn anknurrte. Wo kam der denn so plötzlich her? Schade um das schöne Festessen! Ein zartes Häschen wäre eine gelungene Abwechslung zu den ollen Mäusen und den drögen Insekten gewesen.
Und außerdem würde seine Frau ganz schön mit ihm schimpfen, wenn er ohne Beute nach Hause käme.

Im Winter hatte er die Fähe kennengelernt und nach der Ranzzeit sind sie zusammen in einen verlassenen Dachsbau gezogen. Gemeinsam haben sie diesen nach ihren Bedürfnissen schön wohnlich gemacht: tief unter der Erde hatten sie sich ein großes Wohnzimmer gebaut und daneben direkt das Kinderzimmer. Viele verschiedene Gänge mit verschiedenen Ausgängen hatten sie gegraben und auch kleinere Höhlen zum Ausruhen. Richtig groß war der Bau geworden! Aber jetzt brauchten sie ja auch Platz, denn Frau Füchsin hatte fünf niedliche Kinder geboren.

Die Welpen waren noch ganz klein. Sie hatten dunkelgraues Fell, das sich erst später in das typische Fuchsfell mit den Farben von rot über hellbraun bis dunkelbraun färben würde. Ihre Augen waren noch geschlossen und alles drehte sich nur darum, eine Zitze von Mama zu erwischen und zu trinken.

In einigen Wochen würden sie erst den Fuchsbau mit seinen vielen verschachtelten Gängen und Höhlen erkunden und dann auch vor dem Bau spielen und toben. Sie würden die Welt entdecken, üben wie man jagt und dann auch selber mal ein Mäuschen fressen. Aber bis dahin dauerte es noch!



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Für die Fähe war es eine anstrengende Zeit, denn fünf hungrige Mäuler wollten gesäugt werden. Doch zum Glück hatte sie ja einen Mann, der ihr bestimmt etwas Leckeres mitbringen würde, denn sie hatte großen Hunger.

Der Fuchs trottete durch den Wald. Normalerweise ging er nur in der Dämmerung oder nachts auf die Jagd, aber weil seine Frau mit den Kindern im Bau lag und nicht selber jagen konnte, ging er ausnahmsweise tagsüber auf Beutezug. Seine gute Nase erschnüffelte einen vielversprechenden Duft. Vorsichtig kam er der Duftquelle immer näher. Er duckte sich und schlich sich an. Tatsächlich! Eine tote Ratte lag am Ufer des kleinen Baches. Und was war das für ein fettes Prachtexemplar! Das war ja viel besser als das kleine dünne Häschen. Schnell schnappte sich der Fuchs die Beute und trug sie stolz nach Hause. Seine Frau würde sich freuen.

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Hier finden Sie die bisher veröffentlichten Geschichten aus dem Frühlingswald.

  1. Winter ade
  2. Tauwetter
  3. Im Trockenen
  4. Die Amsel baut ein Nest
  5. Frühjahrsputz
  6. Frühlingsboten
  7. Der Hase sucht sich eine Frau
  8. Frischlinge auf Tour
  9. Winterschlaf beendet
  10. Hühner
  11. Das Hochbeet
  12. Frühling lässt sein blaues Band…
  13. Familie Hase erwartet Nachwuchs
  14. Frischgebackenes Brot und Bärlauchbutter
  15. Ein Hasenkind in Not
  16. Gerettet!
 
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Monika

© by Monika Kaiser

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