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Geräusche in der Betreuung einsetzen. 2 CDs vom Verlag an der Ruhr

Als ich die Aufstellung der am meisten verkauften Spiele für das letzte Jahr gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass eine CD mit Alltagsgeräuschen bei den Bestellungen ganz vorne mit dabei war. Auch wenn ich das so nicht erwartet hätte, kann ich die Beliebtheit von CDs mit Geräuschen im Nachhinein gut nachvollziehen. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Man kann Geräsche im Gedächtnistraining einsetzen, man kann Geräusche bei kleinen Aktivierungen einsetzen, man kann passende Bilder betrachten, oder, oder, oder.

Die Geräusche-CD mit den meisten Bestellungen war nicht speziell für die Arbeit mit Senioren ausgelegt (Jamosi 1 - Das lustige Geräusche-Raten CD*). Speziell für den Einsatz in der Altenhilfe, gibt es zwei CDs vom Verlag an der Ruhr . Die CDs kommen jeweils in einem Karton mit Bildkarten daher und die Aufnahmen sind sehr hochwertig. Auch ein Begleitheft mit weiteren Anregungen für Einzel- und Gruppenaktivierungen (zum Beispiel passende Lieder, Redensarten und Gedichte ) ist in jedem der beiden Sets enthalten. Es gibt zwei Themen einmal „Der Wald“ und einmal „Tiere in Haus und Garten“.

Geräusche in der Betreuung einsetzen. 2 CDs vom Verlag an der Ruhr

  1. Geräusche und Bildkarten für die Seniorenarbeit. Der Wald*
    Das erste Set widmet sich dem Thema Wald. Von dem Rauschen des Laubs unter den Füßen über den Ruf des Kuckucks bis hin zu dem Rauschen eines Baches ist alles enthalten. Die ausführliche Vorstellung dieses Sets für die Aktivierung von Menschen mit Demenz können Sie sich unter „Der Wald“ ansehen.

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  2. Geräusche und Bildkarten für die Seniorenarbeit. Tiere in Haus und Garten*
    Das Thema des zweiten Sets ist „Tiere in Haus und Garten“. Die CD hält was der Titel verspricht: Von dem Krähen des Hahns ist über das Meckern der Ziege bis hin zu dem Quaken eines Froschs eine große Vielfalt tierischer Geräusche auf der CD zu hören.

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Insgesamt ist das Konzept der beiden CDs gelungen und die Einsatzmöglichkeiten sind umfangreich. Ein Wunsch hätte ich allerdings noch an den Verlag an der Ruhr: Wie wäre es mit einer CD mit Haushaltsgeräuschen und einer mit Geräuschen aus der Werkstatt?

Pärchen gesucht! Thema Natur

Ein Memo-Spiel für Senioren mit extragroßen Karten

Verlag: Redaktionsteam Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist ein Memo-Spiel mit Naturmotiven für Senioren und Menschen mit Demenz. Das Spiel besteht aus 36 Bildkarten (18 Pärchen). Auf den Spielkarten finden Sie folgende Motive: Bäume im Wald, Fichtenzapfen, eine Seenlandschaft, ein Rotkehlchen, Sonnenblumen, eine Blumenwiese, einen Storch, ein Ahornblatt, eine Ente, Äpfel, einen Kirschbaum, einen Schmetterling, einen Igel, Kastanien, ein Reh, einen Marienkäfer, einen Fliegenpilz und einen Fuchs.
In der beiliegenden Spielanleitung bekommt man einige Anregungen und Tipps für Spielevarianten und Adaptionsmöglichkeiten für demenziell veränderte Menschen.

Höhen und Tiefen

Die Bildkarten sind vom Material her gut für den Einsatz im Seniorenbereich geeignet. Sie bestehen aus festem Material, sind ausreichend groß (ca. 9x9cm) und abwischbar. Im Vergleich zu anderen Karten für Memo-Spiele wirken diese Spielkarten insgesamt sehr wertig. Da die Karten auch noch ausreichend dick sind (ca. 3mm hoch), sind sie für ältere Menschen leichter zu greifen.
Die Motive gefallen uns gut! Durch warme Farben und besondere Kontraste regen sie die visuelle Wahrnehmung an und machen die Motive für Senioren, die Schwierigkeiten im Bereich Sehen haben, leicht erkennbar. Dabei sind sie keineswegs kindlich.
Das Spiel kann sowohl in der ambulanten und stationären Pflege und Betreuung eingesetzt werden, als auch von Angehörigen im häuslichen Bereich genutzt werden.
Im Begleitheft finden Sie einige Anregungen und Tipps für den Einsatz der Karten im Gedächtnistraining oder als Spielidee für den Zeitvertreib zwischendurch. Ob als Zuordnungsspiel, Aktivierungskarten, Sortier- oder Ratespiel, oder als Impuls in Erzählrunden mit Biografiebezug, die Karten zum Thema Natur sind vielseitig und besonders für die Begleitung für demenziell veränderte Menschen geeignet. Der Preis von 19,99 € ist im Vergleich zu anderen Memo-Spielen im Seniorenbereich absolut in Ordnung.

Fazit

„Pärchen gesucht!“ vom Verlag an der Ruhr ist ein schön gestaltetes, variantenreiches Spiel (nicht nur) für die Seniorenarbeit. Insbesondere Menschen mit Demenz lassen sich mit den anregenden und handlichen Spielkarten gut begleiten und aktivieren. Die ausgewählten Motive drehen sich rund um das Thema Natur.

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Das passt 2!

Tiere und ihre Schattenrisse in Paaren

Autorin: Susanne Neis
Verlag: Vincentz

Inhalt

Das passt 2!* Dieses Spiel für Senioren besteht aus 40 Bildkarten, die auf der Rückseite farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind. Dargestellt sind 20 bekannte Tierarten, einmal als Aquarellzeichnung und einmal als Schattenriss. Ergänzt wird das Spiel durch eine kurze Spielanleitung für die Betreuungskraft mit Vorschlägen für unterschiedliche Zielgruppen in der Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

Höhen und Tiefen

„Das passt 2!“ ist ein Memo-Spiel. Allerdings sollen hier, anders als bei dem bekannten Original, nicht zwei gleiche Bilder einander zugeordnet werden, sondern einmal das Tier – in einer realistischen Aquarellzeichnung dargestellt – und einmal als Schattenriss. Diese zwei Gruppen sind auf der Rückseite farblich unterschiedlich gekennzeichnet um sie leichter auseinanderhalten zu können (hellgrün und dunkelgrün). Das Spiel kann in mehreren Variante gespielt werden. Neben der bekannten Variante „Memory“ werden noch drei weitere Varianten in einer Kurzanleitung vorgestellt, unter Anderem für kognitiv beeinträchtigte Menschen und die „Lotto Variante“. Die Spielkarten sind aus fester Pappe, groß und griffig, und wirken sehr stabil.

„Das passt 2!“ soll neben der Freude am Spielen zu Gesprächen anregen und an Erinnerungen anknüpfen. Viele ältere Menschen haben früher Kontakte mit Tieren gehabt und haben noch viele Erinnerungen an diese Beziehungen. Das weite Spektrum am Haus- und Hoftieren, Wald- und Zootieren lädt zum Erzählen ein. Von daher eignet sich das Spiel besonders für die Biografiearbeit mit Senioren und auch Menschen mit Demenz.

Fazit

„Das passt 2!“ aus dem Vincentz-Verlag ist ein schönes Spiel für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz. Durch die unterschiedlichen Varianten und den engen Biografiebezug ist es vielseitig einsetzbar und leicht auf die jeweilige Zielgruppe anzupassen. Wie so oft ist es leider nicht ganz günstig, aufgrund der Vielseitigkeit und der guten Qualität des Materials ist es aber eine gute Investition. Und der Kreativität der Spielleitung, an das ein oder andere Thema mit Gedichten, Liedern und Geschichten anzuknüpfen, sind auch keine Grenzen gesetzt.

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Spiel und Spaß mit Tieren

Das Buch zum Spiel „Das passt 2“

Autor: Susanne Neis
Verlag: Vincentz

Inhalt

Spiel und Spaß mit Tieren* ist eine Erweiterung zu dem Zuordnungsspiel Das passt 2* von Vincentz. Das Buch beinhaltet zu jedem der im Spiel vorkommenden Tiere (insgesamt 20) ein Kapitel mit Aktivierungen der Rubriken: 1. Vorlesen, 2. Miteinander Erzählen, 3. Informieren, 4. Raten und Ergänzen, 5. Singen und Vorlesen, 6. Bewegung, 7. Quiz und 8. Etwas zum Schmunzeln. Im Anhang befinden sich außerdem Kopiervorlagen für Ergänzungskarten, die zu jedem Tier einen Gesprächsimpuls geben.

Höhen und Tiefen

Das Buch ist als Erweiterung zum Spiel „Das passt 2“ gedacht. „Das passt 2“ ist ein Zuordnungsspiel, bei dem 20 Tierpaare, je einmal als Aquarellzeichnung und einmal als Schattenbild abgebildet, gefunden werden sollen.
„Das passt 2“ haben wir auf mal-alt-werden.de bereits vorgestellt
Im Buch findet man zu jedem Tierpaar Ideen für Aktivierungen, Bewegungseinheiten, Übungen für das Gedächtnistraining und Gesprächsimpulse um das Zuordnungsspiel ansprechender zu gestalten. Das Buch kann natürlich auch ohne das Zuordnungsspiel genutzt werden, z.B. bei Aktivierungsstunden rund um das Thema Tiere, Bauernhof, Wald, etc…
Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit fast 20,- in Ordnung, in Kombination mit dem Zuordnungsspiel ist es aber doch recht teuer. Vielleicht hat man da doch eher ein Foto eines Elefanten im Schrank, das man mit den Aktivierungsideen zusammen verwenden kann 😉 .

Fazit

„Spiel und Spaß mit Tieren“ aus dem Vincentz-Verlag ist ein Praxisbuch mit Aktivierungen und Ideen (inklusive Vorlesematerialien) rund um das Thema Tiere, die man sehr gut und vielseitig in der Betreuung und Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz einsetzen kann. Viele Impulse regen auch an, selbst noch einmal kreativ zu werden.

„Spiel und Spaß mit Tieren“ jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz bestellen*

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Das Tierbuch

Spaß mit „tierischen Aktivierungen“

Autorinnen: Andrea Friese, Anne Halbach
Verlag: Vincentz

Inhalt

Das Tierbuch* stammt aus der Reihe „Woche für Woche aktivieren“ aus dem Vincentz-Verlag. In diesem Praxisbuch finden Sie 52 ausgearbeitete Aktivierungen rund um Tiere aus dem Wald, Haustiere, Zootiere, Unterwassertiere, heimische Tiere und Tiere, die in fernen Länder leben. Für die thematische Aktivierung von Senioren und die Begleitung von Menschen mit Demenz.

Höhen und Tiefen

Andrea Friese und Anne Halbach haben für ein weiteres Buch der Vincentz-Reihe „Woche für Woche aktivieren“ 52 Aktivierungsstunden rund um Tiere erarbeitet. Dass Tiere einen positiven Einfluss auf Menschen haben können (Menschen, die Tiere überhaupt nicht leiden können natrlich ausgenommen), ist wissenschaftlich erwiesen. Viele Pflegeheime und auch Betreuungsdienste, die mit älteren Menschen arbeiten, haben sich dies schon zu nutze gemacht und setzen, z.B. bei der Begleitung von Menschen mit Demenz, gezielt Tiere, wie Hunde und Kleintiere, ein.
In „Das Tierbuch“ wurden Aktivierungsstunden zu 52 verschiedenen Tierarten und -rassen ausgearbeitet, die man flexibel in der Seniorenbetreuung einsetzen kann.
Jede Aktivierung beginnt meist einem sogenannten Steckbrief über das entsprechende Tier, in dem kurz die wissenswerten Fakten aufgeführt sind. Weiter geht es mit einer kurzen Geschichte oder einem Gedicht zum Vorlesen. In wechselnder Zusammenstellung stehen dann Vorschläge für kreative Bastelanleitungen, verschiedene Gedächtnisübungen, Impulse und Fragen zur Gesprächsanregung, kurze Texte zum Schmunzeln oder Nachdenken und Liedvorschläge zur Verfügung. Alle Aktivierungen können entweder einzeln in die Betreuungsarbeit integriert werden oder zusammengefasst eine ganze Aktivierungsstunde gestalten. Die Auswahl der verrschiedenen Tiere umfasst sowohl vertraute und heimische Tiere, die Teil der Erinnerungsarbeit sein können, als auch Tiere aus ganz fernen und fremden Regionen. Einige Tiere wecken auch Erinnerungen an Zoobesuche.
Im Anhang finden Sie passenden Kopiervorlagen und Bastelanleitungen. Das Buch kostet zur Zeit 34,- €.

Fazit

„Das Tierbuch“ ist im Vincentz-Verlag erschienen und beinhaltet 52 ausgearbeitete Aktivierungsstunden rund um bekannte Tiere aus Wald, Wiese, Haus und Zoo. Die Aktivierungen setzen sich aus Gedächtnisübungen, kurzen Texten, Geschichten und Gedichten zum Vorlesen und Gesprächsanregungen zusammen. Für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen!*


Thalia*

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Karl und Emil. Eine Liedergeschichte mit Kuckucksliedern

Singen Sie bei dieser Liedergeschichte an den angegebenen Stellen die erste Strophe des entsprechenden Kuckucksliedes. So fern die Gruppe es wünscht, kann auch das gesamte Lied gesungen werden. Stöbern Sie auch in unseren anderen Geschichten für Senioren .

Karl und Emil

Karl kam heute Mittag mit einem finsteren Gesichtsausdruck aus der Schule nach Hause. Als seine Mutter in fragte, was ihn so bedrückte, bekam sie keine Antwort. Karl ging in sein Zimmer und blieb dort einige Zeit. Seine Mutter kannte das schon. Und so wusste sie auch, dass Karl schon zu ihr kommen würde, wenn er ihr etwas erzählen wollte. Meist brauchte er nur ein wenig Zeit, um seine Gedanken zu ordnen.
Und so war es auch. Als seine Mutter gerade damit beschäftigt war, den Garten für die bevorstehenden ersten Frühlingstage vorzubereiten, kam Karl raus und setzte sich auf seinen Lieblingsplatz im alten Apfelbaum. Da dieser noch keine Blätter hatte, konnte er sich bequem auf den unteren Ast setzen. Er war der Dickste und Stärkste von allen. Wenn Karl nur so im Garten war, wenn er nachdenken musste oder er sich über etwas besonders freute, saß er immer dort und konnte in Ruhe seinen Gedanken nachgehen…

Auf einem Baum ein Kuckuck,
simsaladim bamba saladusaladim,
auf einem Baum ein Kuckuck saß.

Ohne dass seine Mutter ihn danach fragte, begann Karl zu erzählen. Sie hielt mit der Gartenarbeit inne und hörte ihm zu. Er hatte sich in der Schule furchtbar mit Emil gestritten. Emil war Karls bester Freund. Schon seit dem Kindergarten waren die beiden unzertrennlich, gingen durch dick und dünn. Nun war wohl wieder so ein Moment, in dem ihre feste Freundschaft auf die Probe gestellt wurde:
In der Schule gab es die Mathematik-Arbeiten zurück. Karl hatte eine bessere Zensur bekommen als Emil. Obwohl Emil den Unterrichtsstoff viel besser verstanden hatte als Karl. Karl sagte wohl so etwas wie, er habe Glück im Unglück gehabt, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn usw… Er erzählte weiter, dass er wohl erst zu spät bemerkt habe, dass Emil über seine eigene Zensur sehr enttäuscht und ihm gar nicht nach Scherzen zumute war. Doch da war es leider schon zu spät. Mit einem Mal flogen die Fetzen, und es wurden von beiden Dinge gesagt, die Karl für seine Mutter lieber nicht wiederholen wollte. Im Streit sind sie dann auseinander gegangen. Seie Mutter sah, wie Karls Augen feucht wurden, und er tat ihr in diesem Moment schrecklich Leid…

Der Kuckuck und der Esel,
die hatten einen Streit:
Wer wohl am besten sänge,
wer wohl am besten sänge
zur schönen Maienzeit,
zur schönen Maienzeit.

Sie überlegte dann und hatte einen Vorschlag: „Warum gehst Du nicht noch einmal zu Emil, und erzählst ihm das, was Du mir gerade erzählt hast – dass es Dir sehr Leid tut und dass Du in der Freude über Deine gute Zensur zu spät bemerkt hast, wie schlecht es Emil geht“. Karl brummelte etwas wie: er habe es doch schon versucht und das habe ja sowieso keinen Zweck mehr…
Doch schließlich überredete ihn seine Mutter, es noch einmal zu versuchen. Schließlich habe Emil nun auch ein wenig Zeit zum Nachdenken gehabt. Sie bereitete einen Rucksack mit Apfelschorle, Plätzchen und einer Picknickdecke für die Beiden vor. Ihrer Idee, mit Emil in den Wald zu gehen und ein Picknick zu machen, kam er gerne nach. Ein bisschen mulmig war ihm aber dennoch zumute. Er hoffte so sehr, dass Emil ihm verzeihen würde…

Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen –
Frühling, Frühling wird es nun bald!

Am Abend kam Karl mit einem glücklichen Grinsen zurück nach Hause. Er umarmte seine Mutter fest und dankte ihr für das leckere Picknick. Dann erzählte er ihr, dass auch Emil sich bei ihm entschuldigt hatte und die Sache wohl schnell wieder gut gewesen und vergessen war. Im Wald hatten sie einen neuen Baum gefunden, auf dem sie wunderbar klettern konnten. Er sollte von nun an ihr Lieblingsbaum sein. Die Freude über die Freundschaft der Beiden überwiegte Gott sein Dank, sonst hätte sich Karls Mutter wahrscheinlich wieder Sorgen um die beiden gemacht. Tief im Inneren sagte sie sich aber: „Die beiden geben schon aufeinander acht! Und sie werden auch in diesem Jahr wieder gemeinsam einen wunderschönen, aufregenden Frühling erleben!“



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Basteln mit Kastanien. Ein Eulenkind

Für das Basteln mit Kastanien im Herbst stellen wir ihnen heute eine Idee für das Figurenbasteln vor. Aus zwei Kastanien und etwas Bastelfilz wir ganz schnell ein Eulenkind.
Neben dem eigentlichen Basteln kann man das Eulenkind auch als Anregung für Aktivierungen zu den Themen Kastanien, Waldtiere oder Basteln in der Seniorenarbeit einsetzen. Die benötigten Kastanien können wie in allen Bastelangeboten mit Kastanien auf einem gemeinsamen Herbstspaziergang mit den Senioren gesammelt werden. Gespräche rund um den Herbst, Kastanien oder das Basteln als Hobby an sich sind zu jedem Zeitpunkt willkommen. Evtl. könnte man das Angebot mit einer herbstlichen Kurzgeschichte, einem bekannten Herbstlied oder einem Herbstgedicht einleiten.
Mehrere Eulenkinder können gemeinsam in ein Nest aus getrockneten Herbstblättern gesetzt werden.

Basteln mit Kastanien. Ein Eulenkind

Sie benötigen:
pro Eulenkind zwei Kastanien (eine Große und eine Kleine)
einen Handbohrer
evtl. eine Halterung für die Kastanien Ein Beispiel können Sie sich hier bei Amazon ansehen*
Zahnstocher oder Schaschlikstäbchen
Bastelfilz in braun, orange und gelb
Wackelaugen
Klebstoff

Suchen Sie sich eine kleine und eine große Kastanie für das Eulenkind aus. Mit dem Handbohrer wird nun je ein ca. 0,5 cm langes Loch einmal in die Oberseite der großen Kastanie und einmal in die Unterseite der kleinen Kastanie gebohrt. Schneiden Sie ein ca. 1 cm langes Stück eines Zahnstochers oder Schaschlikstäbchens ab und verbinden die Kastanien damit. Erfahrungsgemäß hält das ganz gut. Wer aber ganz sicher gehen möchte, dass die Kastanien beim in die Hand nehmen des Eulenkindes nicht auseinander gehen, gibt einen Tropfen Holzleim oder Alleskleber in die Bohrlöcher.
Nun wird der Bastelfilz für die Flügel, die Füße und den Schnabel des Eulenkindes zugeschnitten. Das geht recht einfach und meist frei Hand. Die Größe sollte natürlich zum Körper passen. Wer möchte, zeichnet sich eine Schablone vor. Dies ist besonders sinnvoll, wenn die Senioren den Filz selbst ausschneiden. Die Flügel bestehen aus einem langen Oval, der Schnabel ist ein spitzes Dreieck und die Füße kann man mit der Form eines Herzens vergleichen.
Nun werden Flügel, Schnabel und Füße mit dem Bastelkleber an den Kastanien befestigt. Zum Schluss werden die Wackelaugen an der vorgesehenen Stelle aufgeklebt. Fertig ist das Eulenkind!
Ein kleiner Tipp: je nach Form der Kastanien ’stehen‘ die Eulenkinder nicht immer selbstständig. In diesem Fall kann man sie in ein kleines Nest aus Heu oder in einen Zweig setzen.



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Der kleine Igel – Ein Herbstgedicht für Senioren zum Mitsprechen

Der kleine Igel – so heißt dieses Herbstgedicht zum Mitsprechen. Darin belgleiten wir einen kleinen Igel, der sich auf den Weg in den Winterschlaf macht. Viele der Senioren, die einen eigenen Garten gehabt haben, oder noch haben, erinnern sich bestimmt an eine Begegnung mit einem Igel. Besonders im Herbst und Winter werden oft Igel in den Gärten oder auch am Wegesrand gefunden, die es nicht in den Winterschaf geschafft haben oder zu früh aufgewacht sind. Was tun?
Schließen Sie eine Gesprächsrunde an dieses Mitsprechgedicht an, und lassen Sie die Senioren von Ihren Begegnungen mit Igeln erzählen. Begleitend dazu kann man einen oder mehrere Igel aus Stoff, Holz etc. mit in die Runde bringen, das regt die Wahrnehmung zusätzlich an und lässt alte Erinnerungen aufblühen.

Der kleine Igel

Tief im Laub steckt seine Nase,
es ist nicht der kleine … Hase.
Mit den Stacheln auch kein Beagle,
nein, es ist ein kleiner … Igel.

Hat sich vor dem Dachs versteckt,
wurd zum Glück auch nicht ent … deckt.
Langsam krabbelt er hinaus,
schnappt sich schnell noch eine … Laus.

Gut gestärkt kriecht er durchs Laub,
denkt sich: „Bin ich etwa … taub?
So leis‘ war’s doch noch nie im Wald!
Hm – vielleicht werd ich auch … alt.“

Doch da fällt’s ihm wieder ein,
ja, das muss es wahrhaft … sein!
Der Specht hat’s in den Wald gehallt:
„Freunde, es wird langsam … kalt.“

Die Tiere sind auf Futtersuche,
unter Haselstrauch und … Buche.
Es ist Herbst, der Winter naht,
ohne Futter wird es … hart.

Der kleine Igel ganz geschwind,
macht sich auf, schnell wie der … Wind.
Und am Abend unter Bäumen,
sucht er Ruh‘, fängt an zu … Träumen.

Mehr kostenlose Herbstgedichte haben wir unter dem Link Herbstgedichte für Sie zusammengestellt. Dort finden Sie sowohl klassische Vorlesegedichte als auch herbstliche Mitsprechgedichte oder Reimrätsel. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!



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Das große Tierquiz. Mit 50 tollen Rätselkarten

Tiere gehören zu den Themen in der Seniorenarbeit, die Gespräche ganz besonders beleben können. Und nicht nur deshalb, weil die Frage, ob nun Hunde oder Katzen die besseren Haustiere sind, für ziemlich viel Zündstoff in Diskussionen auslöst. Wir haben das Thema Tiere deshalb einmal aufgegriffen und für Sie „Das große Tierquiz“ für ein unterhaltsames Gedächtnistraining mit Senioren erstellt.

Das große Tierquiz auf mal-alt-werden.de

das-große-tierquiz

Das große Tierquiz besteht aus 50 fertigen Rätselkarten, die Sie nur noch drucken, auseinanderschneiden und laminieren müssen. Schon sind Sie bereit für eine spannende Rätselrunde mit dem sicherlich ein oder anderen Impuls für anregende Unterhaltungen mit vielen Aha-Effekten.
Die Fragen haben wir so konzipiert, dass sie von hochbetagten Menschen gut beantwortet werden können. Sollte doch mal eine Frage zu knifflig sein, können Sie entweder drei Antwortmöglichkeiten vorgeben, oder die Frage zu einer „Wussten Sie, dass…“ – Information umformulieren. So bleibt das Spiel im Fluss und man kann die Frage als Gesprächsimpuls verwenden. Bei den Rätselfragen, in denen Volkslieder eine Rolle spielen, werden Sie wahrscheinlich nicht drum herum kommen, das ein oder andere Lied anzustimmen und gemeinsam zu singen 😉

Tiere begegnen uns im Leben in vielen unterschiedlichen Bereichen. Wir haben versucht, einige dieser Bereiche im großen Tierquiz abzudecken, wobei im Vordergrund der Bezug zur Biografie der Senioren steht. Da einige der heutigen Senioren auf Bauernhöfen groß geworden sind oder sich auch meist mit Waldtieren gut auskennen, bieten die dazu passenden Rätselkarten viele Möglichkeiten zu gegenseitigem Austausch und regen die Erinnerungen an früher an.

In „Das große Tierquiz“ finden Sie unter Anderem Rätselfragen zu

  1. Haustieren
  2. Bauernhoftieren
  3. Zootieren
  4. Tieren des Waldes
  5. Tieren in Europa
  6. Tieren in der Welt
  7. Sprichwörtern und Redewendungen rund um Tiere
  8. Volksliedern, in denen Tiere eine Rolle spielen

Nutzen Sie unsere 50 Rätselkarten für eine große Quizrunde im Gedächtnistraining, als Einstieg in Biografiegespräche oder als Impulse für Themenrunden. Vielleicht finden Sie noch einige Bilder der Tiere, haben Kuscheltiere, eine Hundeleine oder einen Futternapf für Katzen zuhause, die Sie zur Veranschaulichung und zur Wahrnehmungsanregung mitbringen können.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Freude und gute Unterhaltung mit „Das große Tierquiz“ auf mal-alt-werden.de



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Welches Waldtier bin ich? Ein Reimrätsel zum Mitraten…

  1. Mein Fell ist braun, hab Punkte wie Schnee,
    mein Kind heißt Kitz, ich bin ein … Reh.
  2. Ich esse gern Eicheln, der Wald ist mein Heim,
    ich bin ein glückliches, grunzendes … Wildschwein.
  3. Mein Name ist Grimbart, ich jage gern‘ nachts,
    gut schmeckt mir auch Obst, ich bin ein … Dachs.
  4. Im Klopfen, da bin ich ein toller Hecht,
    ich kann auch gut Fliegen, mein Weib nennt mich … Specht.
  5. Ich streite mit Eseln, oft grau ist mein Look,
    so sitz‘ ich auf Bäumen und singe … Kuckuck.
  6. Mein Kind ist ganz kusch’lig, mag Honig so sehr,
    ich bin ein großer und brauner … Bär.
  7. Wir sind klein und flink, gehen oft auf Reisen,
    die Hügel im Wald gehören uns … Ameisen.
  8. Der Jäger jagt uns mit seiner Büchse,
    Rüde und Fähe, so heißen wir … Füchse.



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