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Unser Gewinnspiel im Dezember 2019: Gedächtnistraining für jede Jahreszeit – Winter

Der Preis

Zu gewinnen gibt es im Dezember das Praxisbuch .
In diesem Buch finden Sie sechs ausgearbeitete Themenstunden mit verschiedenen Gedächtnisübungen für den Winter. Das Besondere – Sie brauchen (fast) nichts vorzubereiten. Die Kopiervorlagen für die Übungen und Arbeitsblätter zum Vervielfältigen finden Sie alle in dem Arbeitsheft. Für ein individuelles und ganzheitliches Gedächtnistraining, das einfach Spaß machen soll!

Die ausführliche Buchvorstellung können Sie sich hier noch einmal durchlesen: Gedächtnistraining für jede Jahreszeit – Winter

Mitmachen!

Biografieorientiertes jahreszeitliches Gedächtnistraining ist wichtig! Es hilft besonders demenziell veränderten Menschen, sich im Jahreskreis zu orientieren und weckt wertvolle Erinnerungen aus der Vergangenheit.
Besonders der Winter hat neben dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel noch viel mehr zu bieten, was die Senioren in ihrem Leben geprägt und bereichert hat. Mit Bildern, Düften, kleinen Übungen, mitgebrachten Gegenständen und Materialien können Sie einen angenehmen Raum schaffen, in dem Erinnerungen, Erzählungen und der gemeinsame Austausch untereinander willkommen sind!

 

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen:

Welche Themenstunden bieten Sie im Winter an?

Welche (schönen oder auch nicht so schönen) Erinnerungen werden bei Ihren Senioren im Winter geweckt? An welche Traditionen oder Rituale erinnern sich die Menschen?

Gab es früher wirklich mehr Schnee als heute? Wie sind die Erzählungen der Senioren?

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

Das Gewinnspiel läuft bis zum 15. Dezember 2019. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende Dezember wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!

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Unser Adventskalender 2019 für Sie und Ihre Senioren! 24 Geschichten vom kleinen Esel. Jeden Tag ein Türchen öffnen

In diesem Jahr haben wir uns für die Adventszeit etwas ganz besonderes für Sie einfallen lassen! Ab dem 1. Dezember veröffentlichen wir jeden Tag in der Adventszeit eine Adventskalender-Geschichte, die Sie Ihren Senioren in gemütlicher Runde vorlesen können. Jede der 24 Geschichten in unserem Adventskalender erzählt jeden Tag von einem kleinen Esel, der in der Adventszeit einiges auf seinem Hof, im angrenzenden Wald und auch in der Stadt erlebt.
Dabei macht er zauberhafte Entdeckungen, lernt andere Tiere kennen und kommt an jedem Tag dem Heiligen Abend ein Stückchen näher. In den Geschichten geht es um Traditionen und Werte, weihnachtliche Düfte und Geschmäcker, den Zauber gemeinsamer Stunden im Kerzenlicht, der Frage, was Weihnachten überhaupt ist und wertvolle Geschenke, die es nicht mit Geld zu kaufen gibt.
Am Heiligen Abend geschieht dann noch etwas ganz Wundervolles in seinem Stall.

Die Adventskalender-Geschichten geben Ihnen und Ihren Senioren Zeit und Raum, sich in der Adventszeit regelmäßig gemütlich zusammenzusetzen, den Geschichten zuzuhören und in Erinnerungen an die Advents- und Weihnachtszeit zu schwelgen. Zeit ist eines der schönsten und wichtigsten Geschenke, die wir zu verschenken haben. Und diese ist gerade in der Vorweihnachtszeit besonders wichtig…
Wir schenken Ihnen 24 adventliche Geschichten, die Sie wie immer kostenlos ausdrucken können.
Die neuen Geschichten finden Sie jeden Morgen auf unserer Website. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit, die Adventskalender-Geschichten in einem täglichen Newsletter zu bestellen, um diese quasi „druckfrisch“ zu erhalten.

Abonnieren Sie unsere Adventskalendergeschichten 2019 per Mail

Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung jederzeit per E-Mail an Kontakt@mal-alt-werden.de widerrufen. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von einer Woche gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Der Senioren-Adventskalender 2019. Die Reise des kleinen Esels durch den Advent

Eigentlich öffnet man die Türchen des Adventskalenders erst ab dem 1. Dezember. Und eigentlich auch nicht alle auf einmal…
Um Ihnen aber einen ersten Eindruck und eine Übersicht über die Adventskalender-Geschichten 2019 zu ermöglichen, haben wir Ihnen die Überschriften der 24 hier schon einmal zusammengestellt:

1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht
2. Dezember: Der kleine Esel… und die Zeit
3. Dezember: Der kleine Esel… und der Plätzchenduft
4. Dezember: Der kleine Esel… und die Stille
5. Dezember: Der kleine Esel… und die Musik
6. Dezember: Der kleine Esel… und der Nikolaus
7. Dezember: Der kleine Esel… auf dem Weihnachtsmarkt
8. Dezember: Der kleine Esel… und der Stern
9. Dezember: Der kleine Esel… und die Wärme
10. Dezember: Der kleine Esel… und der erste Schnee
11. Dezember: Der kleine Esel… und das Lebkuchenhaus
12. Dezember: Der kleine Esel… und die Glaskugel
13. Dezember: Der kleine Esel… und das Eichhörnchen
14. Dezember: Der kleine Esel… und die Krippe
15. Dezember: Der kleine Esel… und ganz besondere Vorbereitungen
16. Dezember: Der kleine Esel… und das Geheimnis der vier Kerzen
17. Dezember: Der kleine Esel… und der Schneemann
18. Dezember: Der kleine Esel… und der Adventskalender
19. Dezember: Der kleine Esel… und die Schafe
20. Dezember: Der kleine Esel… und die Weihnachtspyramide
21. Dezember: Der kleine Esel… und das Weihnachtsgeheimnis
22. Dezember: Der kleine Esel… und der geschmückte Tannenbaum
23. Dezember: Der kleine Esel… und der unerwartete Besuch
24. Dezember: Der kleine Esel… und der Heilige Abend

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Senioren eine wunderschöne, besinnliche und ruhige Adventszeit!



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Weihnachtslieder für Senioren. Kommet ihr Hirten

„Kommet ihr Hirten“ ist ein Weihnachtslied, das ursprünglich aus Böhmen stammt. Die deutsche Version des Textes wurde von dem Leipziger Kapellmeister Carl Riedel frei nach dem Original übersetzt.
In dem seit vielen Jahren bekannten und beliebten traditionellen Weihnachtslied wird der Teil der Weihnachtsgeschichte erzählt, in dem der Engel den Hirten auf den Feldern erscheint, die gerade bei ihren Schafherden wachen. Er verkündet den Hirten die Geburt Jesu, woraufhin weitere Engel am Himmel erscheinen.
Die Hirten machen sich auf den Weg nach Bethlehem und huldigen dem neugeborenen Kind.

Für Ihre Aktivierungen in der Advents- und Weihnachtszeit haben wir den Text von „Kommet ihr Hirten“ in Großdruckschrift auf einem Liedblatt vorbereitet, dass Sie sich kostenlos herunterladen und ausdrucken können.
Unten im Beitrag finden Sie ebenfalls die Melodie, mit der Sie den gemeinsamen Gesang musikalisch begleiten können. Auch diese steht ihnen selbstverständlich kostenlos zur Verfügung.

Weihnachtslieder für Senioren. Kommet ihr Hirten

Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Fraun

Kommet das liebliche Kindlein zu schaun

Christus der Herr ist heute geboren

Den Gott zum Heiland auserkoren

Fürchtet euch nicht

 

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall

Was uns verheißen der himmlische Schall

Was wir dort finden, lasset uns künden

Lasset uns preisen in frommen Weisen

Halleluja

 

Wahrlich, die Engel verkündigen heut

Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud

Nun soll es werden Frieden auf Erden

Den Menschen allen ein Wohlgefallen

Ehre sei Gott

 

Text: Carl Riedel (1827-1888)
Melodie: 19. Jh.

 

Den Text von „Kommet ihr Hirten“ hier kostenlos als Großdruck-Liedblatt herunterladen und ausdrucken:
kommet-ihr-hirten-grossdruck-liedblatt

Kommet ihr Hirten MP3-Download

Lesen Sie vor dem Singen oder im Anschluss daran doch eine unserer kurzen Weihnachtsgeschichten vor oder gestalten Sie Das große Weihnachtsquiz.



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Adventskalender-Geschichten 2019 – 10. Dezember: Der kleine Esel… und der erste Schnee

Der kleine Esel hatte den Nachmittag im Wald bei einer guten Freundin verbracht. Die beiden hatten sich zu einer Tasse Tee verabredet. Wie so häufig war aus dem Stündchen, das er geplant hatte zu bleiben, ein ganzer Nachmittag geworden. Seine Freundin – ein Reh – hatte aber auch wirklich wieder viel zu erzählen gehabt. Sie wohnte tief im Wald. An einem Ort, an dem sich jeder, der sie besuchen kam, sofort wohlfühlte.
Am frühen Abend nun war der kleine Esel auf dem Weg nach Hause. Es dämmerte schon. Die Luft war kühl, der Himmel klar. Wenn man genau hinschaute, konnte man sogar schon ein paar Sterne erkennen.
Der kleine Esel war gerade an einer Lichtung angekommen, als ihn ein ungewohnter Duft umhüllte. Was dieser Duft mit sich brachte, sollte er erst ein paar Minuten später erfahren…
Er lief ein paar Schritte über die Lichtung, als ihn etwas ganz sanft an seinem Rücken streifte. Ein Hauch von nichts, und doch war da etwas. Der keine Esel drehte sich um, konnte aber Nichts und Niemanden sehen. Da spürte er wieder etwas, erst an seiner Schulter, dann auf seiner Nase. Langsam schaute er nach oben.. und traute seinen Augen kaum. Es schneite! Es schneite wahrhaftig!
Immer mehr Schneeflocken fanden ihren Weg vom Himmel auf die Erde. Ganz leicht und strahlend weiß schwebten sie durch die Luft und suchten sich in aller Ruhe einen Platz auf dem Boden. Der kleine Esel stand dort wie verzaubert alleine auf der Lichtung – umgeben von einem Meer aus Schneeflocken. Vorsichtig streckte er seine Zunge heraus und versuchte ein paar von ihnen zu Fangen. Die Schneeflocken kitzelten ihn und waren erfrischend kühl. Der keine Esel genoss dieses Gefühl sehr.
Um ihn herum wurde es immer heller. Die Schneeflocken tauchten die ganze Landschaft – die Bäume und Sträucher, die Felder und Wege, die Dächer und Wiesen – in ein strahlendes Weiß. Der kleine Esel tippte seinen rechten Fuß nach vorne. Sofort hinterließ sein Huf einen Abdruck im Schnee. Dem kleinen Esel gefiel das. Erst ging er ein paar Schritte im Kreis und schaute sich das Muster, das er dort hinterlassen hatte in Ruhe an. Dann begann er eine Runde zu rennen. Später malte er noch einen Stern und einen Tannenbaum in den Schnee.
Er fühlte sich so gut und unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Der helle Schnee in der Dunkelheit und die vielen warmen Lichter in den Fenstern der Häuser machten die Landschaft an diesem Abend zu einer atemberaubenden Schönheit.
Als er viel später als gedacht in seinem Stall ankam war er zugleich müde und immer noch von den Momenten dieses schönen Tages überwältigt. Zufrieden schlief er ein… In der Nacht träumte er vom Schneemann bauen und Schneeballschlachten. Ob der Schnee am nächsten Tag immer noch da sein würde…?

Weitere Geschichten zu Befüllen Ihres Senioren-Adventskalenders und weitere schöne Ideen zum Selbermachen finden Sie unter dem Stichwort Senioren-Adventskalender.

Abonnieren Sie alle Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel per Mail unter 24 Adventsgeschichten vom kleinen Esel!

Diese Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel sind 2019 schon erschienen:

1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht
2. Dezember: Der kleine Esel… und die Zeit
3. Dezember: Der kleine Esel… und der Plätzchenduft
4. Dezember: Der kleine Esel… und die Stille
5. Dezember: Der kleine Esel… und die Musik
6. Dezember: Der kleine Esel… und der Nikolaus
7. Dezember: Der kleine Esel… auf dem Weihnachtsmarkt
8. Dezember: Der kleine Esel… und der Stern
9. Dezember: Der kleine Esel… und die Wärme



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Tannenbaum: 4 Spiegelübungen für das Gedächtnistraining

tannenbaum-gespiegelt-arbeitsblatt

Lösung:

Der Tannenbaum wurde mit Strohsternen geschmückt.

Diskutieren Sie mit den Teilnehmern über das Schmücken des Tannenbaums

Wurde der Tannenbaum bei den Teilnehmern früher auch mit Strohsternen geschmückt? Wie sieht der Tannenbaum der Teilnehmer heute aus?

Noch 3 Übungen, bei denen alles verdreht wird

Hier finden Sie noch 3 Übungen für das Gedächtnistraining, bei denen alles verkehrt herum läuft. Bitte beachten Sie, dass sich diese Übungen besonders für Gruppen mit fitteren Teilnehmern eignen. Für Menschen mit Demenz sind die Übungen nur bedingt geeignet. Es gilt aber wie immer die Regel: Sie kennen Ihre Teilnehmer am besten und können (eigentlich müssen) die vorgestellten Übungen an die Möglichkeiten und Bedürfnisse anpassen, die Sie in Ihrer Praxis vorfinden.

Der Tannenbaum ist schön

Bitten Sie die Teilnehmer entweder das Wort „Tanne“ oder den Satz „Der Tannenbaum ist schön“ spiegelverkehrt auf ein Blatt Papier zu schreiben. Die Übung ist einfacher, wenn nur Großbuchstaben benutzt werden und einmal richtig herum vorgeschrieben wird. Die Übung wird schwieriger, wenn Groß- und Kleinbuchstaben genutzt werden und nicht richtig herum vorgeschrieben wird.

Windschiefe Tanne

Malen Sie den Umriss einer schiefen, also nicht seitengleichen Tanne auf die Tafel oder das Flip-Chart. Verteilen Sie Blätter und Stifte. Bitten Sie die Teilnehmer die Tanne spiegelverkehrt nachzumalen.

Lichterkette befestigen

Die Übungsleitung macht eine Bewegung, die das Montieren einer Lichterkette an einem Tannenbaum darstellen soll. Die Teilnehmer imitieren die Bewegung spiegelverkehrt. Anschließend macht jeder Teilnehmer reihum einmal die Bewegung und sucht sich aus wie rum er die Bewegung ausführt. Die Teilnehmer ahmen die Bewegung jedes Mal spiegelverkehrt nach.



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Wahrnehmungsgeschichten für die Seniorenarbeit. Ein biografieorientiertes Erlebnis für alle Sinne

Achten Sie einmal darauf, was in Ihrer Umgebung gerade passiert… Was sehen Sie? Was fühlen Sie? Wie duftet es? Was hören Sie? Welchen Geschmack hatten Sie zuletzt im Mund?
Auch wenn wir viele viele Sinneseindrücke im Alltag nur am Rande oder ganz unbewusst wahrnehmen, sind sie doch sehr wichtige Reize und Einflüsse, die uns helfen, uns zu orientieren, uns zu erinnern und einen großen Anteil daran haben, ob wir uns wohl oder unwohl fühlen.
Meist nehmen wir die Bedeutung unserer Wahrnehmung erst dann richtig wahr, wenn wir auf irgendeine Weise mit Einschränkungen zu kämpfen haben. Ein gutes Beispiel ist hier eine Erkältung – wie unwohl fühlt man sich (neben den sonstigen Erkältungssymptomen) wenn man nicht mehr richtig schmecken und/oder riechen kann? Oder wie unsicher werden wir, wenn es dämmert oder ganz dunkel ist? Haben Sie schon einmal versucht, die Knöpfe Ihrer Jacke mit Handschuhen zu öffnen oder zu schließen?
Menschen im höheren Alter haben oft mit Sinneseinschränkungen zu leben, was zu einer deutlichen Verschlechterung ihrer Lebensqualität führt. Arbeiten wir in Wahrnehmungsübungen mit bestimmten, zielgerichteten Reizen, so können wir den Fokus auf die Restfunktionen der Rezeptoren lenken und die Betroffenen deren Antwort bewusst spüren lassen. Und noch etwas wird bei dieser Art Übungen gefördert – unsere Erinnerungen.
Denken Sie einmal an den Duft von Plätzchen in der Adventszeit. Oder den Duft einer bestimmten Seife, einer Creme oder einem Sonntagsbraten. An eine weiche Decke über den Schultern oder frisch gewaschene Bettwäsche. Die Geräusche in einem Strandbad. Ein altes Telefon mit Schnur… So könnten wir stundenlang weitermachen. Alle diese Dinge verbinden wir mit Erinnerungen – an Personen, Gefühle, Räume, etc..
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, mit denen Sie Senioren und Menschen mit Demenz helfen können, ihre Sinne bewusster wahrzunehmen und ganz bestimmte Eindrücke mit Erinnerungen zu verknüpfen und wieder ins Bewusstsein zu rufen. Einen Überblick über Übungen, die Sie wunderbar in den Alltag integrieren können finden Sie in unserem Beitrag 66 Achtsamkeitsübungen für Senioren.
Ideen für das wahrnehmungsorientierte Gedächtnistraining finden Sie unter dem Link 10 Übungen zu dem Trainingsziel Wahrnehmung für das Gedächtnistraining mit Senioren.
Wie eben schon erwähnt, spielt die Erinnerung in unserem Sinneserleben eine wichtige Rolle. Wahrnehmungsbezogene Aktivierungen haben also auch immer etwas mit unserer erlebten und gelebten Biografie zu tun. Mit Hilfe einer kurzen Geschichte und einem Gegenstand, einem Material, einem Duft, oder einem Geschmack lassen sich viele dieser Erinnerungen wieder neu beleben. Ideen hierfür haben wir in unseren Impulsgestützte Kurzaktivierungen für Senioren gesammelt und zusammengestellt.

Wahrnehmungsgeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz

Wahrnehmungsgeschichten drehen sich nicht nur um bestimmte Erinnerungen oder Sinneseindrücke, sie beschreiben diese zusätzlich in ihren unterschiedlichen Qualitäten und Wirkungen. Dabei gibt es zum einen die Möglichkeit, den Senioren die Gegenstände, Lebensmittel, Materialien etc. in die Hand zu geben und sie die verschiedenen Sinneseindrücke während des Vorlesens in Ruhe spüren zu lassen. Zum anderen kann man die Senioren aktiv in die Wahrnehmungsgeschichten mit einbeziehen. Am besten geht das zum Beispiel in unseren Klanggeschichten, in denen die Teilnehmenden die in den Geschichten vorkommenden Geräusche auf die dort beschriebene Art und Weise nachahmen sollen. Das belebt nicht nur das Klangerlebnis sondern fördert zusätzlich die Beweglichkeit, die Konzentration und das Bewusstwerden der verschiedenen Klangqualitäten.
In der folgenden Übersicht haben wir Ihnen die schönsten Wahrnehmungsgeschichten zum Hören, Riechen, Sehen, Schmecken und Fühlen von Mal-alt-werden.de zusammengestellt. In den Beiträgen zu jeder der Geschichten finden Sie ausführliche Anregungen für die Gestaltung der Aktivierungseinheiten und Tipps für die Durchführung, sowie Materialvorschläge.

Hören

Was raschelt denn da? Der Nikolaus? Eine Klanggeschichte

Es knistert und knallt das Feuerwerk. Eine Klanggeschichte zu Silvester

Die raschelnde Kleiderkiste: Eine Klanggeschichte

Schneeflöckchen oder Klingglöckchen? Eine Klanggeschichte für den Winter

Hans am Herd – Eine Klanggeschichte zum Thema Berufe

Eine Klanggeschichte zum Thema Karneval

Eine Klanggeschichte zum Thema Frühling

Eine Klanggeschichte zum Thema Kochen

Was raschelt denn da? Eine Klanggeschichte zum Thema Ostern

Hupende Autos – Eine Klanggeschichte zu dem Thema Urlaub

Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte

Kling Glöckchen? Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

Das raschelnde Geschenkpapier. Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

 

Sehen

Schwarz wie die Nacht. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

Trari Trara, die Post ist da… Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen zu der Farbe Gelb

Ein Kleid in weiß. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

Grüner Frosch. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

Himmelblau und Enzian. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

 

Riechen

Kaffeeduft liegt in der Luft. Eine Duftgeschichte für die Seniorenarbeit

Oma Hedis Tulpen – Eine Duftgeschichte zum Thema Frühling

Einfach ein Genuss! Eine Duftgeschichte rund um frische Erdbeeren

Tante Marthas Blumenladen – Eine Duftgeschichte zum Thema Rosen

 

Schmecken

Apfelsaft. Eine Schmeck-Geschichte für Senioren

Schokoladentraum: Eine Schmeck-Geschichte für Senioren

Weihnachtsplätzchen backen. Eine Schmeck-Geschichte für Senioren in der Weihnachtszeit

 

Tasten

Ein Korb voll Wolle: Eine Tastgeschichte

Auf der grünen Wiese – Eine Tastgeschichte für den Frühling

Endlich wieder im Garten… Eine Tastgeschichte für Senioren mit Erde

Kleidersammlung: Eine Tastgeschichte mit Stoffen

 

Verschiedenes

Ein Tag für die Seeräuber. Eine Wahrnehmungsgeschichte für den Sommer

Was hat mir der Nikolaus gebracht? Eine Wahrnehmungsgeschichte zum Vorlesen in der Adventszeit

Alles, was das Herz begehrt. Eine Sinnesgeschichte für Senioren rund um den Wochenmarkt

Erdbeeren mit Schlagsahne. Eine Sinnesgeschichte für den Sommer

Wahrnehmungsspiele – Sehen. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen.

Sind Wahrnehmungsgeschichten eventuell zu lang für Ihre Senioren oder Seniorengruppen, können Sie Ihre Sinnesaktivierung auch mit verschiedenen Wahrnehmungsspielen gestalten. Eventuell eignen sich diese Spiele auch zur Einführung in wahrnehmungsbezogene Gruppenstunden, der Sie im Anschluss noch eine Wahrnehmungsgeschichte anschließen können.
In der folgenden Liste haben wir Ihnen zahlreiche Spiele mit dem Schwerpunkt Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen zusammengestellt. Die Wahrnehmungsspiele lassen sich gut vorbereiten und decken viele biografiebezogene Themen der heute lebenden Senioren ab. Diese Übungen eignen sich zudem sehr gut für die Aktivierung von Menschen mit Demenz.

  1. Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen
  2. Sinnesspiele für Senioren. Riech-Kim mit echten Lebensmitteln
  3. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer kennt das Lied?
  4. Sinnesspiele für Senioren. Riech-Kim mit flüssigen Stoffen und ätherischen Ölen
  5. Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Welcher Knopf passt?
  6. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Was raschelt denn da?
  7. Sinnesspiele für Senioren – Riechen. Es gibt Nachtisch!
  8. Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Warm oder Kalt?
  9. Sinnesspiele für Senioren. Blumenduft liegt in der Luft
  10. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer gibt den Takt an?
  11. Sinnesspiele für Senioren. Orangen und Zitronen
  12. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Ein Hör-Memospiel
  13. Sinnesspiele für Senioren. Düfte schreiben Geschichte
  14. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wo sind die Linsen?
  15. Sinnesspiele für Senioren. Ein Riech-Memospiel
  16. Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wo spielt die Musik?
  17. Die Farbe zählt. Ein Sinnesspiel für Senioren
  18. Sinnesspiele für Senioren – Tellerstapel. Ein Spiel für den Gehörsinn
  19. Was ist anders? Ein Sinnesspiel für die Arbeit mit Senioren
  20. Zeig dich! Ein Sinnesspiel für die visuelle Wahrnehmung
  21. Puzzeln mit Senioren: Sinnesspiele für die Wahrnehmung
  22. Was hab ich jetzt an? Ein Sinnesspiel für Senioren
  23. Markoaufnahmen: Ein Sinnesspiel für Senioren
  24. Geschmackskim. Ein Wahrnehmungsspiel für die Seniorenarbeit
  25. Abwarten und Tee trinken. Ein Wahrnehmungsspiel für den Geschmackssinn
  26. Zeig dich! Ein Sinnesspiel für die visuelle Wahrnehmung
  27. Puzzeln mit Senioren: Sinnesspiele für die Wahrnehmung
  28. Tastkisten. Als Seniorenspiel für die Wahrnehmung
  29. Biersorten. Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren
  30. Eis-Schlemmerei. Ein Wahrnehmungsspiel für den Sommer
  31. Sand unter den Füßen. Eine Wahrnehmungsgeschichte für Senioren
  32. Säfte erschmecken – Ein Wahrnehmungsspiel
  33. Instrumente erkennen – Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren
  34. Kinderlieder erkennen – Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren
  35. Watte pusten als Wahrnehmungsspiel
  36. Tastsäckchen zum Thema Erntedank – Ein Wahrnehmungsspiel
  37. So schmeckt Europa: Ein Wahrnehmungsspiel
  38. Was schlecken wir heute? Ein eisgekühltes Wahrnehmungsspiel für den Sommer
  39. Muscheln suchen – Eine Wahrnehmungsübung
  40. Wahrnehmungsübungen zu dem Thema Süßigkeiten. Sehen, Schmecken, Tasten
  41. Das Bonbon im Sandhaufen finden…. Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren
  42. 3 Wahrnehmungsübungen für den Frühling
  43. Wie viele Nüsse? Ein Wahrnehmungs- und Konzentrationsspiel in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen…
  44. Wahrnehmungsanregung bei Demenz. 3 Sinnesübungen mit Erdbeeren für die Seniorenarbeit
  45. Was raschelt denn da? Ein Wahrnehmungsspiel
  46. Den Alltag erriechen – Ein Wahrnehmungsspiel
  47. Riechmemory – Ein Wahrnehmungsspiel
  48. Barfuß gehen – Ein Wahrnehmungsspiel
  49. Ball weitergeben – Ein Wahrnehmungsspiel
  50. Tastsäckchen – Ein Wahrnehmungsspiel
  51. Schmeckspiel – Ein Wahrnehmungsspiel
  52. Geschmack: Brotsorten – Ein Wahrnehmungsspiel
  53. Tasten: Körner – Ein Wahrnehmungsspiel
  54. Ein Eimer mit Schnee – Ein Wahrnehmungsspiel für Demenzkranke
  55. Tellerstapel – Ein Wahrnehmungsspiel
  56. Gewürze erschnuppern – Ein Wahrnehmungsspiel
  57. Putzmittel erraten – Ein Wahrnehmungsspiel
  58. Herbstfrüchte tasten – Ein Wahrnehmungsspiel
  59. Welches Auto ist das? – Ein Wahrnehmungsspiel
  60. Tastsäckchen mit „Babyutensilien“- Ein Wahrnehmungsspiel
  61. Der versalzene Kuchen… Ein Wahrnehmungsspiel
  62. Produkte vom Bauernhof – Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren
  63. Tastsäckchen zum Thema Berufe – Ein Wahrnehmungsspiel
  64. Ich sehe was, was du nicht siehst – Ein bekanntes Wahrnehmungsspiel

 

Makrobilder

Besondere und teilweise spannende Aktivierungen können Sie außerdem mit Makrobildern gestalten. Rätseln Ihre Senioren gerne? Dann sind diese Übungen genau das Richtige.
Der Vorteil dieser Aktivierungen ist auch, dass Sie sie enmal vorbereiten müssen und dann immer und immer wieder verwenden können. Ein paar Ideen und Kopiervorlagen finden Sie in unseren Beitägen Makrobilder von Lebensmitteln, Makroaufnahmen zur Schulung der Wahrnehmung und Makrobilder zur Wahrnehmungsschulung rund um das Thema Kaffee. Diese Vorlagen müssen Sie nur noch ausdrucken und – wichtig – laminieren.
Sind Sie an weiteren Themengebieten interessiert, können Sie die Makrobilder auch ganz einfach selbst machen. In unseren Aktivierungskisten sind schon zahlreiche Bildammlungen mit Nahaufnahmen von Gegenständen, Materialien und Lebensmitteln entstanden, die vielen Senioren eine Menge Freude machen. Planen Sie bei diesen Übungen unbedingt Zeit zum Erzählen ein. Wir durften schon an einigen Lebensgeschichten teilhaben…

Bücher

Zu guter Letzt noch ein paar Buchtipps mit Wahrnehmungsübungen, Sinnesspielen und Wahrnehmungsgeschichten. Im SingLiesel-Verlag sind im Rahmen der Mal-alt-werden.de-Edition die Bücher
Wahrnehmungsgeschichten. Unsere schönsten in der SingLiesel Mal-alt-werden.de – Edition
Wahrnehmungsspiele für alle Sinne. Aus der SingLiesel Mal-alt-werden-Edition
und
Alltagsgeschichten für alle Sinne. Impulsgestützte Kurzaktivierungen aus der SingLiesel „Mal-alt-werden-Edition“
erschienen. Die jeweilige Buchvorstellung dazu können Sie sich unter dem entsprechenden Link noch einmal anschauen.
Desweiteren ist im Buchhandel der Titel Sinneswahrnehmung – 52 Ideen erhältlich. Eine Übersicht über die Aktivierungs- und Wahrnehmungsmaterialien vom Verlag an der Ruhr haben wir auch für Sie zusammengestellt.

Neuigkeiten auf Mal-alt-werden.de

Unsere neuesten Aktivierungsideen, Buchtipps und Fachbeiträge finden Sie jeden Tag auf unserer Startseite. Möchten Sie regelmäßig und zeitnah über unsere aktuellen Beiträge informiert werden, dann melden Sie sich gerne für unseren kostenlosen Newsletter an oder folgen Sie uns auf Facebook .
Wir würden uns freuen, Sie bald wieder auf Mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen!



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Adventskalender-Geschichten 2019 – 9. Dezember: Der kleine Esel… und die Wärme

Der kleine Esel stand in seinem Stall und schaute aus dem Fenster heraus. Dabei hatte er überhaupt keine gute Laune. Im Gegenteil, er war sogar sehr schlecht gelaunt. Warum? Nun, so genau konnte er das gar nicht sagen, ihm hatte schließlich niemand etwas getan. Und eigentlich hätte er zufrieden sein können…
Aber ihm war kalt! Der kleine Esel stand bibbernd in seinem sonst doch so gemütlichen Stall und fragte sich, ob man vom frieren schlechte Laune bekommen konnte. Zuerst war er sich da sehr unsicher. Schaute er aber auf sein Gemüt, lag seine Vermutung gar nicht so fern. Zitternd trat er von einem seiner vier Hufe auf den nächsten – so fror er wenigstens nicht am Boden fest. Und nach acht Runden, die er durch seinen Stall gegangen war, beschloss er, dass das nicht so bleiben konnte. Er musste etwas unternehmen. Fest entschlossen trat er erhobenen Hauptes vor die Stalltür – um dort festzustellen, dass es draußen genauso kalt war, wie drinnen in seinem Stall. Wahrscheinlich sogar noch kälter…
Der kleine Esel überlegte, was er als nächstes tun sollte. Bewegung tat gut gegen die Kälte, soviel stand schon einmal fest. Also machte er sich auf und drehte eine Runde über den Hof. Die Luft roch frisch und war klar, der Himmel eisblau – es war eigentlich ein schöner Tag. Wenn er doch nicht so frieren würde…
Bei seiner dritten Runde merkte er, dass, immer wenn er nah an der Hauswand herlief, es wärmer wurde. Vorsichtig probierte er es nochmal aus. Und tatsächlich, ja, dort war es wärmer. Der kleine Esel lehnte sich ganz nah an die Hauswand. Langsam spürte er, wie erst sein Rücken, dann sein Bauch und dann seine Beine immer wärmer wurden. Das tat ihm gut. Er schloss die Augen und genoss das schöne Gefühl, dass sich in seinem Körper ausbreitete. Gedankenverloren schaute er durch das Fenster. Dort war ein Feuer angezündet worden. Zuerst erschrak er – wusste er doch, dass Feuer gefährlich ist. Doch als er die Familie entspannt auf dem Sofa sitzen sah, hatte er das Gefühl, dass das schon mit rechten Dingen zuging. Verträumt schaute er in die Flammen. Und er merkte, dass seine schlechte Laune auf einmal wie verflogen war. Das Feuer hüllte den Raum in ein wunderschönes Licht und teilte seinem Wärme mit allen, die sie brauchten. Ein Gefühl tiefer Dankbarkeit kam bei ihm auf.
Und dann wurde er noch einmal überrascht. Vorsichtig öffnete neben ihm jemand das Fenster. Der kleine Esel schaute verwundert in die dunkelbraunen Augen des kleinen Jungen, der vorher noch auf dem Sofa gesessen hatte. Er hatte eine Wolldecke bei sich. Behutsam legte er sie dem kleinen Esel auf den Rücken. Dieser wusste gar nicht, wie ihm geschah, warf dem Jungen aber einen dankbaren Blick zu, eher dieser das Fenster wieder schloss. Dem kleinen Esel wurde es ganz warm ums Herz. Ein unbeschreibliches Gefühl breitete sich in ihm aus. Und auf einmal war er sehr dankbar, dass es diesen Tag gegeben hatte.
Zufrieden und eingehüllt in die wunderbar warme Decke ging er zurück in seinen Stall und kuschelte sich ins Stroh…

Mehr Ideen für die Säckchen oder Türchen Ihres Senioren-Adventskalenders finden Sie in unseren Weihnachtsgedichten.

Abonnieren Sie alle Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel per Mail unter 24 Adventsgeschichten vom kleinen Esel!

Diese Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel sind 2019 schon erschienen:

1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht
2. Dezember: Der kleine Esel… und die Zeit
3. Dezember: Der kleine Esel… und der Plätzchenduft
4. Dezember: Der kleine Esel… und die Stille
5. Dezember: Der kleine Esel… und die Musik
6. Dezember: Der kleine Esel… und der Nikolaus
7. Dezember: Der kleine Esel… auf dem Weihnachtsmarkt
8. Dezember: Der kleine Esel… und der Stern



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Buchstabensalat: Ein Arbeitsblatt zum Tannenbaum und 8 Anagramme

tannenbaum-buchstabensalat-arbeitsblatt

Lösung: Kugel, Lametta, Nadeln, Baum, Schlagen, Wald, Schmücken, Kerzen

Verteilen Sie das Arbeitsblatt und händigen Sie den Teilnehmern, sofern nicht sowieso vorhanden, Stifte aus. Bitten Sie die Teilnehmer, die Buchstabensalate, also die durcheinander geratenen Buchstaben, wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Wenn Sie Teilnehmer in der Gruppe haben, die die Aufgabe überfordert, dann stellen Sie sicher, dass Sie diesen ausreichend Hilfe anbieten können. Sollten Sie ausreichend Hilfestellung nicht anbieten können, dann bearbeiten Sie das Arbeitsblatt im Plenum. Durch die Arbeit mit der gesamten Gruppe wird kein schwächerer Teilnehmer bloßgestellt. Schreiben Sie die Buchstabensalate hierfür an die Tafel oder auf ein Flip-Chart.

Anagramme zu den Lösungswörtern

Bei dem Lösen der Buchstabensalate fallen Teilnehmern häufig schon Begriffe auf, die man aus den Buchstaben der gesuchten Wörtern noch bilden kann. In Gruppen mit fitten, geübten Teilnehmern, können Sie daraus eine ganz eigene Übung machen und die Teilnehmer bitten, aus den Buchstaben der jeweiligen Wörter neue Wörter zu bilden. Bei dieser Übung müssen nicht alle Buchstaben genutzt werden, es dürfen aber keine weiteren Buchstaben hinzugefügt werden (selbstverständlich ist es auch da möglich andere Regeln zu kreieren, lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und passen Sie die Schwierigkeitsgrade der Übung an die Möglichkeiten und Fähigkeiten Ihrer Gruppe an. Sie kennen Ihre Teilnehmer am besten).

Kugel: Gel, Leg

Lametta: Mett, Tat, Lama, Met, Tal, Mal

Nadeln: An, Lade

Baum: Am, Um

Schlagen: Lagen, Lach, Nagel, Gel, Algen, Es

Wald: Wal, Da

Schmücken: Mücken, Scheck

Kerzen: Erz, Er, Nerz

Haben Sie weitere, mögliche Wörter für die Anagramme mit Ihrer Gruppe gefunden? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar: Wir freuen uns darüber!

 



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Basteln mit Senioren im Advent. Ein Kochlöffel als Engel

Für das Basteln mit Senioren im Advent zeigen wir Ihnen heute eine Bastelanleitung, mit der man aus einem einfachen Kochlöffel einen Engel herstellen kann. Der Engel kann als Blumenstecker die Zimmer in der Advents- und Weihnachtszeit verschönern oder auch als Tischdekoration dienen.
Je nach zeitlichem Umfang ihrer Bastelangebote, können Sie die Kochlöffel schon in der Vorbereitung anmalen oder Sie planen gleich zwei Einheiten ein. In diesem Fall malen Sie in der ersten Stunde die Kochlöffel an und kleben die Engel in der Zweiten fertig.

Basteln mit Senioren im Advent. Ein Kochlöffel als Engel

Material

1 Kochlöffel aus Holz

1 Stahlschwamm

2 Wackelaugen

silbernes Papier

schwarzer und roter Filzstift

weiße und rosafarbene Acrylfarbe

ein heller Tapetenrest

Schere

Klebe

Bastelanleitung

Zuerst wird der Stiel des Holzlöffels mit der weißen Acrylfarbe gestrichen. Während die Farbe trocknet, kann man schon aus der Tapete die Engelsflügel ausschneiden, vom Stahlschwamm ein Stück abtrennen, um die Haartracht des Engels zu formen und aus dem Silberpapier einen Heiligenschein und den Halsschmuck herstellen. Der Heiligenschein wird ausgeschnitten und die Perlen für den Halsschmuck stellt man mit Hilfe eines Lochers her. Man benötigt ca. 8 Plättchen. Wenn der Löffelstiel getrocknet ist wird der Löffel selbst mit der rosa Farbe gestrichen. Wenn auch diese Farbe trocken ist, werden die Augen aufgeklebt und die Augenbrauen, Nase und Mund mit dem schwarzen Filzstift und die Wangen mit dem roten Filzstift angezeichnet. Danach werden die Haare oberhalb der Augen angeklebt und der Heiligenschein wird aufgesetzt. Nun müssen nur noch die Flügel und der Halsschmuck angebracht werden. An der Stelle des Kochlöffels, wo die weiße und die rosa Farbe aufeinander treffen werden die Plättchen aus dem Silberpapier als Kette aufgeklebt und an der hinteren Seite werden die Flügel angebracht.

Noch mehr Ideen und Anleitungen für das Basteln mit Senioren in der Vorweihnachtszeit finden Sie in unserer Rubrik Weihnachtssterne basteln.



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Adventskalender-Geschichten 2019 – 8. Dezember: Der kleine Esel… und der Stern

Der kleine Esel war noch ganz erfüllt von seinem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Vortag, als er am nächsten Tag wieder etwas erlebte, was er so schnell nicht vergessen konnte. Er war den Tag über wieder viel an der frischen Luft gewesen, war durch den Wald geschlendert, hatte den Kindern beim Spielen auf dem Heuboden in der Scheune zugesehen und sich noch einmal der schönen Momente auf dem Weihnachtsmarkt erinnert. Der Duft der gebrannten Mandeln lag ihm immer noch in der Nase. Und auch an die festlich geschmückten Stände konnte er sich noch ganz genau erinnern.
Am frühen Abend betrachtete er, bevor er sich in seinen Stall zurückzog, wieder das Kerzenlicht im Fenster der Stube. Es leuchtete immer noch unermüdlich und strahlte eine Wärme aus, die ihn tief berührte. Ihm fiel allerdings noch etwas anderes auf: dieser Abend war viel heller als die vorherigen gewesen. Und immer wieder schweifte sein Blick von der Kerze ab. Er wusste nur nicht genau wohin eigentlich.
Doch da, hinter dem Haus. Der kleine Esel reckte sich, um am Dach vorbei zu schauen. Und da sah er ihn. Einen klitzekleinen Stern, der viel heller leuchtete als alle anderen. Wie angewurzelt blieb der Esel stehen und bewunderte ihn. Und vergaß dabei ganz die Zeit. Irgendetwas hatte der Stern an sich, was den kleinen Esel fesselte. Erst als es schon stockdunkel war und kühl wurde, ging der kleine Esel in seinen Stall.
Er knabberte an seinem Heu und aß die Möhren. Dann kuschelte er sich ins Stroh. Nach einem müden Gähnen schloss er seine Augen und schlief – in Gedanken bei dem hellen Stern – nach kurzer Zeit zufrieden ein.
In der Nacht träumte er von ihm. In seinem Traum wurde der kleine Esel Mitten in der Nacht von dem Stern geweckt. Zuerst war er erschrocken über das, was dort geschah. Der Stern, der abends noch am Himmel strahlte, stand schließlich auf einmal vor seiner Stalltür und sprach mit ihm. Doch das freundliche Wesen hatte schnell das Herz des kleinen Esels erobert. Voller Vetrauen machten sich die beiden auf eine Reise durch die Nacht. Sie schauten sich die adventlich geschmückten Häuser an, lauschten in die Stille der Nacht und bewunderten, wie friedlich die Welt doch im Schimmer des Mondes und der Sterne war.
Für den kleinen Esel hätte die Reise noch ewig so weiter gehen können. Doch als sie nach ihrer Runde im Traum wieder am Stall ankamen, lächelte der Stern dem kleinen Esel zu, winkte und flog plötzlich wieder in den Nachthimmel hinauf. Vollkommen überrascht fiel dem kleinen Esel ein, dass er ihn gar nicht gefragt hatte, wie es eigentlich möglich war, dass die beiden sich so nah sein konnten. Und wie sie miteinander sprechen konnten.
Doch das sollte noch eine Weile das Geheimnis des kleinen Sterns bleiben…
Gut gelaunt und ausgeschlafen wachte der kleine Esel am nächsten Morgen auf. Er schaute zum Himmel. Und obwohl der Stern verschwunden war, musste er mit den Gedanken an ihr Treffen in der letzten Nacht bis über beide Eselsohren schmunzeln…

Gedichte zum Vorlesen für die Seniorenarbeit in der Adventszeit finden Sie unter dem Stichwort Weihnachtsgedichte.

Abonnieren Sie alle Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel per Mail unter 24 Adventsgeschichten vom kleinen Esel!

Diese Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel sind 2019 schon erschienen:

1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht
2. Dezember: Der kleine Esel… und die Zeit
3. Dezember: Der kleine Esel… und der Plätzchenduft
4. Dezember: Der kleine Esel… und die Stille
5. Dezember: Der kleine Esel… und die Musik
6. Dezember: Der kleine Esel… und der Nikolaus
7. Dezember: Der kleine Esel… auf dem Weihnachtsmarkt



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Glöckchen, Kinderlein, Tannenbaum… Ein Wortgitter mit versteckten Weihnachtsliedern

In der heutigen Gedächtnisübung widmen wir uns beliebten Weihnachtsliedern, die immer wieder gerne in der Advents- und Weihnachtszeit gesungen werden. Wir haben fünf Wörter aus Titeln bekannter Weihnachtslieder in einem Wortgitter versteckt, die von den Senioren erkannt und markiert werden sollen. Die Übung kann direkt auf dem Arbeitsblatt bearbeitet werden.
Drucken Sie das Arbeitsblatt hier kostenlos aus:

wortgitter-weihnachtslieder-arbeitsblatt

Glöckchen, Kinderlein, Tannenbaum… Ein Wortgitter mit versteckten Weihnachtsliedern

Teilen Sie an jeden Teilnehmer ein Arbeitsblatt und einen Stift aus. Innerhalb der zahlreichen Buchstaben des Wortgitters befinden sich fünf Wörter, die die Senioren erkennen und markieren sollen. Das Markieren kann durch Einkreisen oder durch Ausmalen der entsprechenden Buchstabenkästchen erfolgen.
Erklären Sie den Senioren die Übung und vergewissern Sie sich, dass alle verstaden haben, worauf es ankommt. Lesen Sie die fünf gesuchten Begriffe am besten mindestens einmal laut vor. Dann haben die Teilnehmenden ausreichend Zeit, die Wörter in dem Wortgitter zu suchen. Wenn es nötig ist, helfen Sie den Senioren ein wenig. Geben Sie ihnen aber wenn möglich nur einen Tipp, das Erfolgserlebnis sollten die Senioren selber haben.

Gesucht werden die Wörter
Glöckchen
Kinderlein
Tannenbaum
Hirten
Stern

Rätsel
Aus welchen bekannten Weihnachtsliedern stammen die Wörter in dem Wortgitter?
Schließen Sie ein kleines Rätsel an die Gedächtnisübung an: Alle fünf Begriffe des Wortgitters stammen aus bekannten Weihnachtsliedern. Aber aus welchen? Nennen Sie die einzelnen Wörter und lassen Sie die Senioren ihre Tipps abgeben. Hier bietet es sich natürlich an, die Lieder anzusingen (zum Beispiel den Refrain und die erste Strophe).

Die Lösungen
Glöckchen: Kling Glöckchen, klingelingeling
Kinderlein: Ihr Kinderlein kommet
Tannenbaum: O Tannenbaum
Hirten: Kommet ihr Hirten
Stern: Stern über Bethlehem

Wenn Sie Lust auf Vorlesegeschichten haben, die zum Schmunzeln einladen, können wir Ihnen unsere lustigen Weihnachtsgeschichten empfehlen. Alle kostenlosen Texte zum Vorlesen finden Sie in unserer Übersicht Weihnachtsgeschichten lustig.



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Buchstabenrätsel „Tannenbaum“ und eine lustige Zungenübung

buchstabenraetsel-tannenbaum-arbeitsblatt

Lösung: Nadeln, Kugeln, schmücken, schlagen, Wald, Lametta, Bescherung, Grün

Verteilen Sie das Arbeitsblatt und Stifte. Bitten Sie die Teilnehmer herauszufinden, welche Begriffe gesucht werden. Manchmal fallen den Teilnehmern bei dem Lösen des Arbeitsblattes weitere Möglichkeiten ein, ein Wort zu bilden, in dem sie ein, zwei oder auch drei Buchstaben zu den Buchstaben hinzufügen. Machen Sie doch daraus eine eigene Übung und seien Sie gespannt, welche Wörter noch gebildet werden. Diese Wörter müssen dann selbstverständlich keinen Bezug mehr zu dem Thema Tannenbaum haben.

NDEN: Nudeln
UGEN: Augen
SCHÜCEN: Schühchen
SHLAGN: ?
WA: Wal, Wahl
LAMTT: ?
SCHERUNG: Ausscherung
GN: Gans

Fallen Ihnen und Ihrer Gruppe weitere Möglichkeiten ein? Vielleicht sogar mögliche Wörter zu „SHLAGN“ und „LAMTT“? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Möglichkeiten mit uns teilen und einen Kommentar unter dem Beitrag hinterlassen.

Vokale austauschen

Ein lustige Zungenübung ist es, wenn man bei dem Vorlesen von Sätzen einfach die Vokale austauscht. Viele kennen das Prinzip von dem Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“. In der Weihnachtszeit, kann man für diese Übung sehr gut Sätze mit „Tannenbaum“ wählen.

Zum Beispiel:

  • Das Christkind schmückt den Tannenbaum.
  • Am Tannenbaum hängen Strohsterne.
  • Der Tannenbaum steht schief.
  • Die Geschenke liegen unter dem Tannenbaum.
  • Der Tannenbaum nadelt sehr stark.
  • Die Lichterkette muss noch an den Tannenbaum.
  • Der Vater schlägt den Tannenbaum im Wald.
  • Der Tannenbaum passt nicht ins Auto.

 

Die Gruppenleitung schreibt die Sätze an die Tafel oder auf das Flip-Chart und die Teilnehmer tauschen die Vokale beim Vorlesen aus. Je nach Gruppenkonstellation können die Teilnehmer die Sätze einzeln oder alle gemeinsam vorlesen und die Vokale austauschen.

Beispiellösung:

  • Dis Christkind schmickt din Tinninbiim.

 



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