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Alle Vögel sind schon da – Eine Liedergeschichte im Frühling

Lesen Sie den Senioren die Liedergeschichte langsam vor. An den passenden Stellen wird die (angegebene), Strophe des Frühlingsliedes “Alle Vögel sind schon da” gesungen.

Alle Vögel sind schon da – Eine Liedergeschichte im Frühling

Der kalte Winter war endlich zu Ende. Viele Vögel, die die dunkle Jahreszeit im Süden verbracht hatten, machten sich auf den Weg zurück nach Hause. An einem Sonnentag Anfang März, trafen sich auf einem viele von ihnen auf einer großen grünen Wiese. Da waren Herr Meise, Frau Amsel, Frau Star, Herr Fink und wie sie sonst noch alle hießen. Wo sie jetzt nun schon alle beisammen waren, so konnten sie doch gemeinsam den Frühling begrüßen, dachten sie sich. Und das macht man am besten mit Musik. Die Damen Amsel und Star übernahmen den Gesang. Herr Fink und Herr Meise begleiteten die beiden mit Pfeifen und Gezwitscher. So würde der Frühling bestimmt bald kommen…

Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musiziern,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilier’n!
Frühling will nun einmarschier’n,
kommt mit Sang und Schalle.

Die vier und ihre Artgenossen tanzten und hüpften vergnügt auf der Wiese herum. Herr Zaunkönig und Herr Amsel, der Mann von Frau Amsel, erzählten lustige Witze. Das machten sie immer bei derlei Zusammentreffen. Sie waren so fröhlich wie schon lange nicht mehr. Dabei bemerkten sie gar nicht die Kinder, die vom Spielplatz zu ihnen herüber gekommen waren um sich das bunte Treiben anzusehen. Ganz vorsichtig hatten sie sich genähert und standen jetzt ganz still am Rand der Wiese. Als die Vogelschar sie bemerkte, taten sie das, was sie zu Beginn des Frühlings immer machten: Sie zwitscherten und wünschten ihnen ein wunderschönes, gesundes neues Jahr, mit Gottes Segen. Es war nämlich ihre Berufung, den Frühling einzuläuten und allen, Tieren sowie Menschen, alles Gute für das neue Jahr zu überbringen…

Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star,
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.

Die kleine Eva stand am Rand der Wiese und beguckte sich die vielen Vögel. Und sie bemerkte in der bunten Zusammenkunft, dass sich die Vögel mit einem Mal alle zu ihr und ihren Spielkameraden umdrehten. Sie hatte das Gefühl, dass die kleinen Wesen ihnen etwas mitteilen wollten…und sie versuchte heraus zu finden, was das war. Die anderen bemerkten das ungewöhnliche Singen und Gezwitscher jetzt auch. Und dann, ohne dass sie auch nur ein Zwitschern der Vögel hätten verstehen können, fingen die Jungs langsam an mit zu pfeifen. Eva sang leise das Frühlingslied “Alle Vögel sind schon da” und ihre Freundinnen tanzten einen Ringelreihen. Jetzt ist bald Frühling, dachte sie sich fröhlich…

Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein,
singen, springen, scherzen.

Diese und viele weitere Liedergeschichten zu den bekanntesten und beliebtesten Volksliedern für Senioren finden Sie in unserem Buch “Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen”, das in Kooperation mit dem SingLiesel Verlag erschienen ist. Die Buchvorstellung dazu können Sie sich hier gerne ansehen.

Grünes Gras unter blauem Himmel. Jahreszeitliche Kurzbegegnungen im Frühling

In unserer Reihe “Jahreszeitliche Kurzbegegnungen” haben wir für Ihre Begegnungen mit Senioren und Menschen mit Demenz im Frühling eine biografische Erzählung und dazu passende Gesprächsimpulse rund um eine Wiese vorbereitet.
Beginnen Sie die Kurzbegegnung mit dem Vorlesen der kurzen Geschichte und nutzen Sie die darunter stehenden biografischen Fragen gerne im Anschluss als Einstieg in Erzählrunden.

So war das damals…

Martin spürte den weichen Untergrund unter seinem Rücken. Es fühlte sich gut an. Seine Hände streichelten über die Spitzen der Grashalme. Er lag auf einer Wiese und schaute in den blauen Frühlingshimmel. Ein paar leichte Wolken zogen langsam über ihn hinweg. Die Sonne wärmte seine Haut. Es war ein schönes Gefühl. Als Kind hatte er ganz oft dort gelegen. Martin erinnerte sich an viele schöne Augenblicke, nicht nur bei gutem Wetter. An diesem Ort fühlte er sich wohl. Es duftete nach frischem Gras. Auf der Wiese fühlte er sich sicher getragen. Sie hielt ihn, was immer auch kommen würde. Darauf durfte er vertrauen.

Gesprächsimpulse

  • Was stellen Sie sich vor, wenn Sie an eine Wiese denken? Welche Momente erinnern Sie? An welche Orte auf Ihrem Lebensweg fühlen Sie sich zurückversetzt?

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Vögel füttern – Ein Mitsprechgedicht für Menschen mit Demenz

Mal piepst ihr laut, mal piepst ihr leise
Ich mag euch ob Amsel, Specht oder… Meise

Wird es im Winter eisig kalt
Sucht ihr Futter in Feld und im… Wald

Kommt nur zu mir her
Ich weiß ihr habt`s… schwer

Drum habe ich für euch allerlei
Körner, Nüsse, und Beeren… dabei

Ich seh euch schon heimlich die Schnäbel lecken
Und weiß ganz bestimmt: Das wird euch… schmecken

Drum freu ich mich auch in diesem Jahr
Vögel füttern ist wunder… bar

Dieses Mitsprechgedicht und viele andere finden Sie auch in unserem Buch “Mitsprechgedichte”, das im Rahmen der Reihe SingLiesel Kompakt in Kooperation mit Mal-alt-werden.de erschienen ist. Die Buchvorstellung dazu können Sie sich gerne hier ansehen.

Exklusiv: Freude am Rätseln! – Das Märzheft für ungeübte Rätselfreunde

In unserem Märzheft “Freude am Rätseln!” widmen wir uns thematisch dem Frühlingsbeginn und dem Osterfest. Auf die Senioren warten auch in diesem Heft wieder unterschiedliche Rätsel und Kreativaufgaben. Die Heftreihe “Freude am Rätseln!” richtet sich vor allem an eher ungeübte Senioren. Sie können das ganze Heft oder, je nach Vorliebe der Mitmachenden, auch einzelne Aufgaben nutzen.

Wer nach Rätselaufgaben für geübte Senioren sucht, wird in unserer Kategorie Exklusive Hefte auch fündig werden. Dort bietet die Heftreihe “Spaß am Knobeln!” anspruchsvollen Rätselspaß.

Unser Märzheft “Freude am Rätseln!” können Sie hier herunterladen:

Die ersten Schneeglöckchen. Jahreszeitliche Kurzbegegnungen im Frühling

In unserer Reihe “Jahreszeitliche Kurzbegegnungen” haben wir für Ihre Begegnungen mit Senioren und Menschen mit Demenz im Frühling eine biografische Erzählung und dazu passende Gesprächsimpulse rund um Schneeglöckchen vorbereitet.
Beginnen Sie diese Kurzbegegnung mit dem Vorlesen der Kurzgeschichte und nutzen Sie die darunter stehenden biografischen Fragen gerne im Anschluss als Einstieg in Erzählrunden.

So war das damals …

Julia genoss es, durch den langsam erwachenden Frühlingswald spazieren zu gehen. Die zarten Sonnenstrahlen streichelten die Bäume und das Moos auf den oberirdisch gelegenen Wurzeln. Unter einem Baum entdeckte sie die ersten Schneeglöckchen. Ihre weißen Köpfe reckten sich durch den wach werdenden Boden in die frühlingshafte Luft. Julia beugte sich hinunter und betrachtete die kleinen, weißen Blüten mit einem Lächeln. Sie waren unscheinbar und doch so kraftvoll. Schon damals waren die Schneeglöckchen für sie ein Symbol für Neuanfang und Aufbruch. Julia blieb noch einen Moment, bevor sie weiterzog und bewunderte die Blumen. Mit aller Pracht verkündeten sie nun für alle den Frühling.

Gesprächsimpulse

  • Die Schneeglöckchen gehören zu den ersten Boten des Frühlings. Sie wecken die Hoffnung auf Sonne, Wärme und längere Tage mit mehr Licht. Welche

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“Gut geschnitten ist halb gewachsen”. Eine Februar-Geschichte zum Gartenjahr

Wer keinen Garten sein eigen nennt, der denkt vielleicht, dass im Winter dort nichts zu tun ist. Doch auch in der kalten Jahreszeit hat der Gärtner Arbeit: so wird nun der Baum- und Strauchschnitt ausgeführt. Der Februar ist dafür die richtige Zeit, wenn keine kalten Fröste mehr drohen, aber die Knospen der Bäume noch in Wartestellung sind. Eine Gartengeschichte zu diesem Thema haben wir zum Vorlesen für die Senioren hier eingestellt.

Gut geschnitten ist halb gewachsen

„Was für ein herrlicher Tag!“, Laura zog die Vorhänge zur Seite und öffnete weit das Küchenfenster. Zwei Meisen und ein Buchfink saßen in den Zweigen des Fliederbusches vor dem Fenster und zwitscherten und tirilierten um die Wette. „Ja, endlich ist der vermaledeite Schnee geschmolzen“, Vitus legte die Zeitung zur Seite und trank einen letzten Schluck Kaffee. Dann trat er an die Seite seiner Ehefrau, nahm einen tiefen Atemzug und genoss die Sonnenstrahlen im Gesicht. Zwar war es noch sehr kühl – das Thermometer zeigte gerade mal 10 Grad Celsius – aber ein zarter Frühlingshauch lag schon in der Luft. „Der Apfelbaum hat ganz schön gelitten beim letzten Sturm. Ein Zweig ist abgebrochen und hängt halb herunter. Den muss ich mal entfernen, bevor er jemandem auf dem Kopf fällt“, Vitus lehnte sich aus dem Fenster und schaute mit einem prüfenden Blick in den Garten. „Ich müsste sowieso noch ein paar Sträucher schneiden. Der Fliederbusch hier schießt ja in die Höhe wie´s Gewitter.“ „Das ist eine gute Idee. Denn jetzt im Februar sind die Pflanzensäfte noch im Winterschlaf und die Vögel bauen noch keine Nester“, meinte Laura. „Komm, lass uns gleich beginnen. Ich helfe dir und halte die Leiter fest.“ „Das ist lieb von dir“, Vitus freute sich und gab seiner Frau ein Küsschen auf die Stirn, „aber warm anziehen müssen wir uns trotzdem“, und schloss das Küchenfenster.

Kurze Zeit später betraten die beiden den Garten. Vitus trug die Leiter und Laura die Säge. Dann machten sie sich an die Arbeit und entfernten abgebrochene und tote Äste. Wild wachsende Triebe wurden entfernt und Sträucher beschnitten. Vitus achtete dabei darauf, dass er immer kurz hinter einer Knospe oder einer Abzweigung kappte, damit die Schnittwunde gut verheilen konnte. „Schneid nur nicht zu viel ab“, lachte Laura, denn auf dem Rasen lag schon ein ganzer Haufen Äste und Zweige. „Nein, nein! Es soll ja auch bald noch etwas blühen!“, lachte auch Vitus und stieg die Leiter herab. „So, dass müsste erst einmal genügen.“ Zusammen banden sie die großen Äste zu Bündeln zusammen. Die würde die Müllabfuhr bei einer Sondersammlung mitnehmen. Die kurzen Äste schnitt Vitus ganz klein und steckte sie in die Biotonne. Dann schauten sich die beiden noch einmal im Garten um. „Gut sieht es aus!“, meinte Laura. „Ja, wie frisch vom Friseur!“, lachte Vitus, gab seiner Frau noch einen Kuss und brachte dann Leiter und Säge zurück in den Keller.

Die Vogelhochzeit – Eine Liedergeschichte in zwei Teilen (Teil 2)

Lesen Sie den Senioren die Liedergeschichte langsam vor. An den passenden Stellen wird die (angegebene), Strophe des Liedes “Die Vogelhochzeit” gesungen.

Hier gelangen Sie zum ersten Teil der Liedergeschichte

Anna Amsel war wunderschön. Und sie war glücklich. Gemeinsam mit ihrer Mutter flog sie zur Kirche, in der die Vermählung stattfinden sollte. Da wartete auch schon Lutz Lerche auf die beiden. Er sollte Anna, als Vertrauter der Familie an den Altar führen. Anna verabschiedete sich mit einer festen Umarmung und einem Kuss von ihrer Mutter, die sich nun auch auf die Kirchenbänke setzte. Lutz Lerche fasste ihren linken Flügel. Als die Orgelmusik ertönte schritten sie zum Altar, wo Dirk Drossel schon sehnsüchtig auf seine Anna wartete…

Die Lerche, die Lerche,
die führt die Braut zur Kerche.
Fiderallala…

Während der Zeremonie vernahm Anna immer wieder das unterdrückte Schluchzen ihrer Mutter Eva. Anna war Eva Eules einzige Tochter und obwohl ihr Anna immer wieder versicherte, dass sie ja nun nur einen Baum weiter wohne, tröstete sie das für den Moment kaum hinweg.

Brautmutter war die Eule,
nahm Abschied mit Geheule.
Fiderallala…

Doch im Laufe des Tages, als sie sah, wie glücklich ihre Tochter war und von dem schönen Fest abgelenkt war, verflog ihre Traurigkeit mit der Zeit. Anna eröffnete die Tanzfläche, nicht wie sonst üblich mit ihrem Bräutigam Dirk, sondern mit Ihrem Bruder Peter Pfau. So hatten es sich Dirk und Anna gewünscht. Peter Pfau war Annas treuster Begleiter gewesen bis sie Dirk kennen gelernt hatte und war auch jetzt immer noch der beste Freund der beiden. Der zweite Tanz aber gehörte nur Anna und Dirk alleine…

Der Pfau mit seinem bunten Schwanz,
macht mit der Braut den ersten Tanz.
Fiderallala…

Es wurde ein wunderschöner Tag und die beiden waren das glücklichste Pärchen, was man sich nur vorstellen konnte. Das Fest war durch und durch gelungen, alle Gäste hatten Spaß und feierten ausgelassen. Anna und Dirk verabschiedeten sich am frühen Morgen von ihren Hochzeitsgästen, sie gingen glücklich und zufrieden nach Hause. Ulrich Uhu begleitete die beiden und half Anna noch, die Schuhe auszuziehen. Er bedankte sich für die schöne Feier und schloss beim Hinausgehen die Fensterläden…

Der Uhu, der Uhu,
der macht die Fensterläden zu.
Fiderallala…

Die Hochzeitsgesellschaft feierte noch zwei Stunden weiter, bis Horst von Hahn das Ende einläutete und allen eine gute Nacht wünschte. Schließlich musste er auch am Folgetag für den normalen Betrieb seine Gaststätte öffnen und hatte noch einiges aufzuräumen…

Der Hahn, der krähet: „Gute Nacht“,
nun wird die Kammer zugemacht.
Fiderallala…

Alle gingen zufrieden und müde nach Hause. An diesen schönen Tag würden sie sich noch lange zurück erinnern. Und genau das hatten sich Anna und Dirk ja auch gewünscht…

Die Vogelhochzeit ist nun aus,
und alle geh’n vergnügt nach Haus.
Fiderallala…

Lesen Sie hier, wie alles begann!

Diese und viele weitere Liedergeschichten zu bekannten Volksliedern finden Sie in unserem Buch “Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen”, das in Kooperation mit dem SingLiesel Verlag erschienen ist. Die Buchvorstellung dazu können Sie sich hier gerne ansehen.

Ein kleines grünes Wunder der Natur. Jahreszeitliche Kurzbegegnungen im Frühling

In unserer Reihe “Jahreszeitliche Kurzbegegnungen” haben wir für Ihre Begegnungen mit Senioren und Menschen mit Demenz im Frühling eine biografische Erzählung und dazu passende Gesprächsimpulse rund um Erbsen vorbereitet.
Beginnen Sie diese Kurzbegegnung mit dem Vorlesen der kurzen Geschichte und nutzen Sie die darunter stehenden biografischen Fragen gerne anschließend als Einstieg in Erzählrunden.

So war das damals …

Vorsichtig setzte Andreas Pflänzchen für Pflänzchen in das vorbereitete Beet. Die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel und die Erde duftete frisch und noch ein wenig feucht. Es war ein wunderbarer Frühlingstag. Andreas betrachtete die kleinen Pflänzchen, die er in den letzten Wochen großgezogen hatte. Behutsam strich er mit dem Daumen über die zarten Blättchen. Nun sollte die Reise für diese kleinen Geschöpfe der Natur an einem neuen Ort weitergehen. Hier würden sie in der Sonne gedeihen, wachsen und an Kraft gewinnen. Er freute sich darauf, sie dabei zu begleiten und auf die Mahlzeiten im Kreis der Familie, bei denen sie dieses Wunder der Natur teilen würden.

Gesprächsimpulse

  • Wie wurde Erbsensuppe in Ihrer Ursprungsfamilie zubereitet? Wie essen Sie Erbsensuppe am liebsten? Bereiten Sie die Erbsensuppe noch zu, wie Sie sie bei

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