Biersorten. Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren

Dieses kleine Wahrnehmungsspiel eignet sich besonders für Regionen, in denen es viele regionale Biersorten gibt. Es eignet sich als Seniorenspiel für Gruppen, in denen Alkoholkonsum unproblematisch ist.

Materialien

(Achtung! Spiel mit Alkohol, nur spielen, wenn der Alkoholkonsum für die Gruppe unproblematisch ist, denken Sie auch an Vorerkrankungen inkl. Alkoholabhängigkeiten und Medikamente, sowie daran, ob Teilnehmer mit dem eigenen PKW abreisen)

verschiedene Sorten Bier

Beispiele: Altbier, Kölsch, Malzbier, Dunkelbier, Weizenbier, verschiedene regionale Marken

kleine Pinnchen (gibt es auch als Einwegware)

Vorbereitungen und Spielaufbau
Füllen Sie jeweils einen kleinen (!) Schluck der verschiedenen Biersorten in die Pinnchen. Stellen Sie für jeden Teilnehmer ein Pinnchen mit jeder Biersorte bereit.

So wird gespielt

Lassen Sie die Teilnehmer die Biersorten genau betrachten und daran riechen. Können so schon Unterschiede zwischen den Biersorten festgestellt werden? Lassen Sie die Teilnehmer die Biersorten sortieren, zum Beispiel von hell nach dunkel. Nun darf probiert werden und die Teilnehmer versuchen zu erraten um welche Biersorte oder um welche Biermarke es sich handelt. Können die Teilnehmer die Biersorten richtig identifizieren? Lassen Sie die Teilnehmer den Geschmack ganz genau beschreiben. Das hilft bei der Identifizierung. Wenn es ihnen am Anfang noch ein bisschen schwerfällt, können Sie auch von jeder Biersorte noch eine geschlossene Flasche bereit halten, die den Teilnehmern dann als Orientierung und Hilfe dient. So müssen die Teilnehmer die Biersorten nur noch der richtigen Flasche zuordnen.

Varianten

In der einfachen Variante des Spiels bereiten Sie für jeden Teilnehmer nur zwei Pinnchen mit Biersorten vor. Es bietet sich an in diesem Fall zwei Biermarken zu wählen, die in Ihrer Region beliebt sind. Können die Teilnehmer erraten, welche Biersorte welche ist?

Im Band „Wahrnehmungsspiele für alle Sinne“ der SingLiesel Mal-alt-werden.de – Edition finden eine bunte und kreative Auswahl an Wahrnehmungsspielen für die Praxis, die schnell vorbereitet sind! Schauen Sie sich hier unsere Buchvorstellung an!

Der Maibaum. Eine Geschichte zu Pfingsten

Bald feiern wir Pfingsten und freuen uns über den „Wonnemonat Mai“. Ein bekannter Brauch zu Pfingsten ist das Maibaum-Aufstellen. Eine Geschichte für Senioren

Der Maibaum

Josef und Leni saßen auf der Bank im Park in der Sonne. Es war Anfang Mai und alles um sie herum blühte und duftete: der Flieder, der Kirschbaum und auch die Pfingstrose öffnete zaghaft ihre dicken Knollenknospen.

„Weißt du noch damals?“, Josef schaute zu Leni. „Das würde ich doch nie vergessen.“ Leni lächelte Josef an. Vor langer Zeit hatte Josef Leni einen Pfingstbaum vor die Tür gestellt. Das war damals so Brauch. Die jungen Burschen schlugen die jungen Birken, entfernten die Äste und Zweige, so dass nur der glatte Stamm übrigblieb. Dann wurden bunte Bänder um den Stamm geflochten und ein Herz aus Holz mit dem Namen der Liebsten befestigt. Am Samstag vor Pfingsten gingen dann die jungen Männer mit ihren bunten Maibäumchen zu den Höfen und Häusern, in denen die Angebeteten wohnten und stellten die Birken vor die Tür.



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Josef hatte das damals auch so gemacht. Er mochte Leni schon lange – seit er denken konnte. Sie hatte lange blonde Zöpfe und blaue Augen. Sie war fleißig und klug, aber auch lustig und gesellig. Er war ganz aufgeregt als er den Maibaum zu Lenis Elternhaus brachte. Manche von den Burschen machten sich ja nur ein Spaß daraus, aber Josef war es vollkommen ernst. Am Pfingstsonntag nach dem Kirchgang kam Leni zu ihm und bedankte sich für den Maibaum. Sie lächelte ihn an und fragte, ob sie nicht zusammen am nächsten Tag mit den Rädern ins Nachbardorf fahren wollten. Dort gäbe es eine Tanzveranstaltung. Josef spürte, dass er ganz rot wurde, aber er freute sich sehr.

Seit dem Tag „gingen“ sie miteinander und im Jahr darauf – auch am Pfingstsamstag – heirateten sie.
„Ach Josef, das ist jetzt schon siebzig Jahre her und ich habe dich immer noch so lieb.“, Leni nahm seine Hand. Josef drückte sie, „Ich dich auch.“ Er wurde ganz rot bei diesen Worten.

Es klappert die Mühle! Als wunderschöne Malvorlage und Bilderrätsel für die Seniorenarbeit

Es klappert die Mühle – dieses bekannte Volkslied gibt es hier als Bilderrätsel und als Malvorlage. Es ergänzt als  kostenloses Gedächtnistraining unsere anderen Arbeitsblätter mit Bilderrätseln und Malvorlagen.

Die Malvorlage kann als PDF-Datei heruntergeladen und dann ausgedruckt werden. Verteilen Sie bitte je ein Arbeitsblatt an jeden Teilnehmenden und legen Sie auch bunte Stifte bereit.

Das Bilderrätsel „Es klappert die Mühle“ als Malvorlage:

Die Bilderrätsel sind immer sehr beliebt bei den Senioren. In diesem Bilderrätsel versteckt sich ein bekanntes Volkslied. Können die Senioren erraten, welches Lied hier gesucht wird? Natürlich darf das Lied auch gern gesungen werden – falls die Corona-Verordnungen das erlauben. Eine gute Übung für die Hände ist das anschließende Ausmalen des Bilderrätsels.

Auffrischungskurs: Betreuungsassistent*Innen. Praxisorientierte Fortbildungen

Mit dem Auffrischungskurs für Betreuungsassistent*Innen sind in der Regel die 16 Unterrichtseinheiten gemeint, die Betreuungskräfte jährlich an Fortbildungen machen müssen, um gemäß den Betreuungskräfterichtlinien ihr Wissen zu aktualisieren Weiterlesen...



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Hochzeit? Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel für das Gedächtnistraining

Für viele ist es der schönste Tag im Leben: Die eigene Hochzeit. Warum also nicht das Thema Hochzeit aufgreifen und ein kleines Gedächtnistraining dazu gestalten? Wir haben als Element eines Gedächtnistrainings oder einer Aktivierungsrunde ein Stichworträtsel für Sie konzipiert. Hierfür haben wir die Bezugswörter Glocken, Brautkleid, Brautstrauß, Standesamt, Flitterwochen, Kirche, Geschenke und Ringe gewählt und zu jedem Bezugswort vier Stichwörter heraus gesucht.

Zur Durchführung des Rätsels lesen Sie die Stichwörter langsam, nacheinander und deutlich vor. Die Teilnehmer erraten dann das Lösungswort.

Bezugswörter zum Thema Hochzeit

Metall, Klöppel, Kirche, klingen
Lösung: Glocken

Braut, weiß, Spitze, Reifrock
Lösung: Brautkleid

Rosen, Frau, werfen, gebunden
Lösung: Brautstrauß

Gebäude, Personenstandsgesetz, Urkunde, Eheschließung
Lösung: Standesamt

Urlaub, Paar, Erholung, Hochzeit
Lösung: Flitterwochen

Gebäude, Turm, Glocke, Religion
Lösung: Kirche

eingepackt, Überraschung, Mitbringsel, Wünsche
Lösung: Geschenke

rund, Silber, Gold, Gravur
Lösung: Ringe

Erzählrunde zu dem Thema Hochzeit

Schließen sie doch eine kleine Erzählrunde zu dem Thema Hochzeit an. In Gruppen mit Senioren haben die meisten Teilnehmer schon einmal die eigene Hochzeit gefeiert. Wo wurde gefeiert? Wie wurde gefeiert? Was wurde getragen? Was gab es zu essen? Die Hochzeiten früher waren meist etwas schlichter als es heutzutage üblich ist. Was halten die Senioren von den Hochzeiten heute? Denken Sie bei dem Thema Hochzeit auch daran, dass es evtl. traurige Erinnerungen wecken kann. Vielleicht hat einer der Teilnehmenden seinen Ehepartner schon verloren. Lassen Sie auch traurige Momente zu und versuchen sie nicht diese schnell wegzuwischen. Trauer gehört zum Leben dazu.

Stichworträtsel für das Gedächtnistraining. Die 67 Besten von Mal-alt-werden.de jetzt in einem Buch. Lesen Sie sich hier die Buchvorstellung durch!

Thema 53: Grillen! Beschäftigungshefte und Beschäftigungstüten gegen die Isolation

Wir haben heute mal wieder Material für ein Beschäftigungsheft, beziehungsweise eine Beschäftigungstüte für Sie vorbereitet. Das Thema ist diesmal „Grillen“. Wir haben uns das Thema ausgesucht, weil das Wetter dazu einlädt, draußen zu grillen. Nun ist grillen normalerweise etwas sehr Geselligkeit und Geselligkeit leider in Coronazeiten nicht unbedingt sinnvoll und auch nicht immer und überall erlaubt. Um der dadurch bedingten Isolation entgegenzuwirken, haben wir letztes Jahr angefangen, Material für Beschäftigungshefte und Beschäftigungstüten zusammen zu stellen. Das Material darf von Betreuungskräften, Mitarbeitern in sozialen und Begleitenden Diensten, Kursleitungen, Gruppenleitungen, Ehrenamtlichen und Angehörigen dafür benutzt werden, um es an die Senioren, die sie nicht im üblichen Umfang betreuen und begleiten können, zu verteilen.

Beschäftigung als Heft oder Tüte

Das Material stammt von Mal-alt-werden.de und wir haben es so bearbeitet, dass die Senioren selbständig damit arbeiten können. Trotzdem hoffen wir, dass unser Material auch genutzt wird, um soziale Brücken gegen die Einsamkeit zu bauen. Ganz wunderbar ist das zum Beispiel möglich, in dem man die Seite mit den Lösungen nicht mitverteilt. Die Lösung wird dann nach der Bearbeitung telefonisch in einem Gespräch ausgetauscht. In Einrichtungen der Altenhilfe kann das auch bei einem persönlichen Gespräch stattfinden. Durch das Besprechen der Bearbeitung steigt auch die Motivation, sich mit den Materialien zu beschäftigen. Bei vielen entstehen durch die biografieorientierten Themen auch weitere Gesprächsanlässen. Alle unsere bisher erschienenen Materialien für Beschäftigungshefte und Beschäftigungstüten finden Sie hier. Wenn Sie über neues Material per E-Mail informiert werden möchten, können Sie hier unseren Sondernewsletter für Beschäftigungshefte abonnieren.

Einfach lecker! Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Erdbeeren

Im Rahmen der Biografiearbeit mit älteren Menschen kann man gut mit impulsgestützten Kurzaktivierungen arbeiten, die an frühe Erinnerungen aus dem Leben der Zuhörer anknüpfen. Dabei wird eine kurze Geschichte oder Anekdote vorgelesen, die durch wahrnehmungsanregende Elemente zum Anschauen und Anfassen unterstützt wird.
Besonders bei demenziell erkrankten Menschen kann man so Erinnerungen an besondere Themen oder spezielle Erlebnisse aus dem Leben der Betroffenen wecken. Im Vordergrund der impulsgestützten Kurzaktivierung stehen die persönlichen Erinnerungen der Teilnehmer und das sich anschließende Gespräch. Einige mögliche Themen für Gespräche haben wir unter dem Beitrag beispielhaft aufgeführt. Es darf aber selbstverständlich über alles gesprochen werden, was die Teilnehmer beschäftigt…
Die Materialien dürfen vor und während des Lesens angeschaut und in die Hand genommen werden.

Materialien zur haptischen und visuellen Unterstützung

frische Erdbeeren
evtl. Erdbeerpflanzen
Bilder von Speisen mit Erdbeeren, z.B. Erdbeeren mit Vanilleeis, kleingeschnittenen Erdbeeren, Erdbeerbowle, Erdbeerkuchen, Erdbeeren mit Schlagsahne



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Geschichte

Im Sommer habe ich immer meiner Oma bei der Gartenarbeit geholfen. Ich habe das gerne getan, vor allem, weil wir uns zwischendurch mit frischen Erdbeeren belohnt haben. Neben den Himbeersträuchern war ein ganzes Feld mit Erdbeerpflanzen. Im Sommer fand ich dort immer reife Früchtchen. Es war mir, als kamen von Stunde zu Stunde neue rote Erdbeeren dazu.
Wenn wir sie nicht neben dem Unkrautjäten naschten, dann pflückten wir sie in einer großen Schale. Meine Oma schnibbelte sie dann klein und zuckerte sie, so dass sie so richtig süß waren. An Feiertagen und Geburtstagen gab es sogar frische Sahne zu den Erdbeeren. Mmh, das war lecker! Wenn ich heute daran denke, läuft mir noch das Wasser im Mund zusammen.
Besonders gut schmeckte mir auch Omas Erdbeerkuchen. Sie machte einen knusprigen Tortenboden, belegte ihn mit Erdbeeren aus dem Garten und träufelte roten Tortenguss darüber. Da ich im Sommer Geburtstag hatte, gehörte es schon zur guten Tradition, dass meine Oma zum Kaffeetrinken immer frischen Erdbeerkuchen mitbrachte.
Aus den Erdbeeren, die wir im Sommer nicht gegessen hatten, machte meine Oma leckere Erdbeermarmelade. So hatten wir das ganze Jahr über Freude mit den Erdbeeren aus Omas Garten.

Mögliche Themen für sich anschließende Gespräche

Erdbeeren im Garten
die Erdbeerernte
süße Versuchungen… wer hat früher Erdbeeren aus dem Garten genascht?
Rezepte mit Erdbeeren
Gartenarbeit im Sommer. Was musste gemacht werden? Welche Aufgaben wurden gerne erledigt? Welche nicht?
Traditionen an Geburtstagsfeiern
Beliebte Kuchen im Sommer

Viele weitere impulsgestützte Kurzaktivierungen finden Sie im Band „Alltagsgeschichten für alle Sinne“ SingLiesel „Mal-alt-werden-Edition“. Hier können Sie sich unsere Buchvorstellung ansehen!

Assoziation – Ein Arbeitsblatt zu dem Thema Wald plus einer weiteren Übung

Heute haben wir für das Gedächtnistraining mit den Senioren ein Arbeitsblatt „Assoziation“ zum Thema Wald vorbereitet. Sie können das Arbeitsblatt hier als PDF-Datei herunterladen und danach ausdrucken.

Verteilen Sie bitte an jeden Mitmachenden ein Arbeitsblatt und legen Sie auch Stifte bereit.

Das Arbeitsblatt „Assoziation“ zum Thema Wald:

Die Aufgabe der Senioren ist es, zehn Begriffe rund um das Thema Wald auf das Arbeitsblatt zu schreiben. Alles, was spontan einfällt, kann aufgeschrieben werden. Falsche Assoziationen gibt es nicht. Sind alle Teilnehmenden mit der Übung fertig, können die Begriffe vorgelesen werden.

 

Eine weitere Übung:

Eine weitere Übung zum Assoziieren ist das Bilden einer Assoziationskette. Nennen Sie als Gruppenleitung den Begriff „Wald“. Der erste Teilnehmende assoziiert nun einen Begriff zu „Wald“. Der nächste Teilnehmende nennt nun einen Begriff zum ersten Begriff usw.

 

Mögliche Assoziationskette:

Wald, Tiere, Eule, Nacht, Sterne, Mond, Sonne, Wärme, Frühling, Blumen, Kräuter, Wald

Nutzungsbedingungen: Es ist ausdrücklich erlaubt dieses Arbeitsblatt in NICHT-kommerziellen Zeitungen zu veröffentlichen, auch die Nutzung für die Erstellung und Verbreitung von Audio- und Video-Dateien für NICHT-kommerzielle Zwecke ist gestattet. Diese Nutzungsrechte vergeben wir unter der Bedingung, dass der Autor genannt wird (zu finden unterhalb des Beitrags) und in folgendem Wortlaut auf die Quelle hingewiesen wird:

„Dieses Arbeitsblatt wird freundlicherweise von Mal-alt-werden.de zur Verfügung gestellt. Auf Mal-alt-werden.de finden Sie viele kostenlose Geschichten, Rätsel und Beschäftigungsideen.“

Dieser Text muss mindestens in der gleichen Größe, wie der übrige Text abgedruckt werden. Das zweite „Mal-alt-werden.de“ muss fett gedruckt werden. In Audio und Video-Dateien, muss der Text sprachlich integriert werden. Der Text und das Arbeitsblatt dürfen nicht verändert werden.
Dieses Arbeitsblatt darf in Schriftform NICHT auf anderen Internetseiten verbreitet werden. Eine Ausnahme bilden Heimzeitungen von Seniorenheimen, die auf der Seite der Pflegeeinrichtung als PDF-Datei zur Verfügung stehen. Selbstverständlich freuen wir uns immer über einen Link. Das Verschicken per E-Mail ist unter den genannten Bedingungen möglich.
Diese Nutzungsbedingungen gelten nur für das Arbeitsblatt auf dieser Seite. Hier können Sie sich über neue Beiträge für Ihre Heimzeitung informieren lassen. 

 

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