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Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

In dieser Rätselgeschichte befassen wir uns mit dem Thema Kirche. Lesen Sie die Kurzgeschichte in Gruppenangebote oder auch Einzelbetreuungen vor. Können die teilnehmenden Senioren erraten, welches Heddas Lieblingsbuch ist?

Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

Heddas Lieblingsbuch ist schon sehr alt. Doch sie liest immer wieder gerne darin. Auch wenn sie die meisten Geschichten daraus schon fast auswendig erzählen kann.
Früher in der Schule musste sie sogar Texte aus dem Buch frei vor ihren Klassenkameraden vortragen. Wenn sie sich an diese Zeit erinnert fällt ihr ein, dass sie das Buch nicht immer gemocht hat. Im Gegenteil, in ihrer Kindheit kamen ihr manche Geschichten äußerst fremd, ja, manchmal sogar wunderhaft vor. Doch schnell gelang es ihr, die Bedeutung hinter den Texten für sich zu verstehen.
Als sie erwachsen wurde hat sie sich viel mit den Menschen um sich herum darüber unterhalten. Besonders an den Feiertagen wurde ihr Lieblingsbuch – und wird es bis heute – oft aus dem Regal genommen und die passende Geschichte vorgelesen. Zu vielen Erzählungen gibt es sogar mehrere Texte von verschiedenen Verfassern.
Für ihre Kinder und Enkelkinder ist Heddas Lieblingsbuch ein nicht ganz so wichtiger Wegbegleiter wie für sie selbst. Das macht ihr aber nichts aus. Sie weiß, dass die Zeiten sich ändern. Und dass sie ihren Kindern trotzdem wertvolle Gedanken und wichtige Worte aus den Texten mitgegeben hat.
Heddas Buch ist nicht groß. Dafür sehr dick. Es ist ganz schlicht und ohne goldene Schnittverzierungen. Die braucht Hedda nicht. Ihrem Lieblingsbuch soll man sein Alter und die Tatsache, dass sie oft daraus liest und manchmal auch daraus betet, ruhig ansehen.
An Sonntagen lässt sie sich gerne daraus vorlesen. Jenes Exemplar ist größer und festlicher als ihres. Die Botschaft ist jedoch die Gleiche…

Wie heißt Heddas Lieblingsbuch?
Lösung: Die Bibel

Schauen Sie sich zu den Themen Bibel und Kirche auch unser Großes Bibelquiz an. Mit 70 kostenlosen Rätselkarten für das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit Demenz. Zum Rätseln, Staunen und Nachdenken.



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Notre Dame, Eiffelturm, Versailles. Ein Quiz rund um das Thema Frankreich

Heute möchten wir mit Ihnen und den Senioren gerne eine Reise in das Land Frankreich unternehmen. Mit den kostenlosen Rätselfragen können Sie Aktivierungen rund um die Themen Frankreich, Europa oder auch Reisen gestalten.
Lesen Sie die Fragen jeweils vor und zählen Sie die drei passenden Antwortmöglichkeiten auf. Welches ist die richtige Lösung?
Etwas schwieriger wird es, wenn Sie die Fragen ohne Antwort-Optionen stellen (dies ist möglich bei den Fragen eins bis vier). Fitteren Gruppen gelingt es bestimmt auch auf diese Weise, die Quizfragen richtig zu beantworten.

Notre Dame, Eiffelturm, Versailles. Ein Quiz rund um das Thema Frankreich

Wie heißt die Hauptstadt von Frankreich?

a) Paris (Lösung)

b) Nizza

c) Bordeaux

 

Wie nennt man Frankreichs Hauptstadt auch noch?

a) Stadt der Tränen

b) Stadt der Liebe (Lösung)

c) Stadt der Träume

 

Welcher Fluss trennt Frankreich und Deutschland?

a) Donau

b) Elbe

c) Rhein (Lösung)

 

Wie nennt man das französische Weißbrot?

a) Pumpernickel

b) Baguette (Lösung)

c) Bread

 

Welcher Fluss fließt nicht durch Frankreich?

a) Themse (Lösung)

b) Rhone

c) Seine

 

Welches Land hat keine Grenze zu Frankreich?

a) Portugal (Lösung)

b) Spanien

c) Belgien

ABC-Übung rund um das Thema Fankreich

Sammeln Sie gemeinsam Begriffe, die Sie und die Senioren mit Frankreich verbinde. Sortieren Sie die Begriffe auf einem Flipchart nach dem ABC. Zu welchem Buchstaben fehlen ggfs. noch Assoziationen? Versuchen Sie diese zu ergänzen.

Hier ein paar Beispiele:

A rc de Thriomphe, Avignon, Alpen
B aguette, Bordeaux
C roissant, Champs Élysées, Calvados
D er kleine Prinz
E iffelturm, Édith Piaf
F lûte
G alette
H exagone
Î le-de-France
J ohanna von Orléans, Jean Renoir
K äse
L ouis/Ludwig XIV, Lyon, Louvre
M arseille, Mont Blanc, Métro
N apoleon, Notre Dame, Nizza
P aris, Panthéon
R evolution, Ravel, Restaurant
S acre Coeur
T oulouse, Thalys, Tarte
V ersailles, Vinaigrette, Vogesen
W ein, Weinbergschnecke
Z wiebelsuppe



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Körper? Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel

Rätsel sind bei Senioren immer beliebt und kommen im Gedächtnistraining meistens gut an. Bei unserem heutigen Stichworträtsel dreht sich alles um den menschlichen Körper. Lesen Sie die vier Stichwörter jeweils langsam und deutlich vor. Lassen Sie die Senioren das passende Bezugswort erraten. Wer errät die Lösung als erstes?

Bezugswörter zum Thema Körper

taste, greifen, Rücken, Finger
Lösung: Hände

Gesicht, Rücken, Löcher, riecheb
Lösung: Nase

Klappen, schlagen, Blut, pumpen
Lösung: Herz

hart, weiß, beißen, kauen
Lösung: Zähne

Organ, Atmung, Flügel, Bläschen
Lösung: Lunge

Spann, Ferse, Sohle, Zehen
Lösung: Füße

hart, Brustbein, Wirbel, Skelett
Lösung: Knochen

Gesicht, Iris, Pupillen, Äpfel
Lösung: Augen



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Wo tanzt der Bär?

Tierbilder und Erinnerungen

Autorin: Anja Stroot
Verlag: Brunnen

Inhalt

Wo tanzt der Bär?* ist ein Aufsteller mit 25 Bildkarten und passenden Aktivierungsideen für die Seniorenarbeit. Auf den Karten sind bis auf vier Ausnahmen bei uns lebende Tiere abgebildet.

Höhen und Tiefen

Der Aufsteller eignet sich für Aktivierungsangebote mit Senioren und demenziell veränderten Menschen. Die Aktivierungskarten können sowohl von Pflege- und Betreuungskräften, als auch von Ehrenamtlichen und Angehörigen genutzt werden.
Stellt man den Aufsteller auf, sieht man auf der Vorderseite das Bild eines Tieres. Die Fotos sind sehr gut ausgewählt worden. Hinsichtlich der Qualität, der Farben und der Kontraste kann man sie wirkungsvoll in der Seniorenarbeit einsetzen!
Auf der Rückseite des Aufstellers finden die Gruppenleitungen oder Betreuungspersonen (in verschiedenen Konstellationen) Anregungen für biografieorientierte und gesprächsanregende Fragen, Lied-, Gedicht- und Textvorschläge, Gedächtnisübungen, Bewegungsideen und Beispiele für Wahrnehmungsübungen. Außerdem eine kleine Materialliste für das jeweilige Bild.
Was an dieser Stelle besonders hervorzuheben ist: die Aufsteller sind so gestaltet, dass man die Karten in der Aktivierung selber NICHT umblättern muss. Das heißt, dass die Senioren sich vorne das Bild anschauen und Sie gleichzeitig den Überblick über die Aktivierungsideen haben. Jeder, der Erfahrungen in der Seniorenarbeit hat weiß, wie sinnvoll diese Aufteilung ist!
Bis auf vier Ausnahmen handelt es sich auf den Bildkarten um hier beheimatete Tiere (der Wellensittich kommt hier als Haustier so oft vor, dass wir ihn zu den beheimateten Tieren mitgezählt haben ;-)). Die Fotos von Ferkeln, einem Esel, Kaninchen, Hirsch, Kuh, usw. haben einen hohen Aufforderungscharakter mit zum Teil vielen persönlichen Erinnerungen. Für themenbezogene Aktivierungen und Gruppenstunden für Senioren und Menschen mit Demenz können wir diese Bild- bzw. Aktivierungskarten allen, die diese Menschen stationär oder zuhause begleiten wirklich empfehlen. Das Kartenset ist im Brunnen-Verlag erschienen und kostet zur Zeit 12,- €, was absolut in Ordnung ist.

Fazit

„Wo tanzt der Bär?“ ist ein Aufsteller mit Bild- und Aktivierungskarten, der sich gut für Aktivierungen mit Senioren und Menschen mit Demenz eignet. Die Bilder haben einen hohen Aufforderungscharakter und bieten besonders im Rahmen der Biografiearbeit eine anregende Grundlage für das Wecken von Erinnerungen. Ideen für passende Aktivierungen runden das Gesamtpaket ab.

Den Aufsteller jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie die Aktivierungskarten? Wie gefallen sie Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Über den Wolken. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Baustelle

Jakob mag seinen Beruf. Er ist jetzt schon über dreißig Jahre dabei und geht immernoch jeden Morgen gerne zur Arbeit. Jakob ist jeden Tag an der frischen Luft. Meist schwebt er hoch oben über der Stadt. Oder über dem Feld. Je nachdem, wohin es ihn im Rahmen seiner Aufträge verschlägt und wo ihn seine Kollegen gerade brauchen.
Jakob arbeitet zwar in luftiger Höhe, ist aber kein Pilot. Meist bleibt er auch für mehrere Tage oder sogar Wochen an ein und demselben Ort. Dann baut er wieder alles ab und fährt weiter an einen anderen Ort.
In seinem Beruf ist es wichtig, dass Jakob sich mit Sicherheitsvorschriften auskennt. Bevor er seinen Dienst an einem Einsatzort beginnt, muss er alles vorschriftsmäßig und mit großer Sorgfalt aufbauen. Da es sich dabei um große und schwere Teile handelt, helfen ihm einige Kollegen beim Transport und Aufbau des Materials.
Um an seinen endgültigen Arbeitsplatz zu kommen muss Jakob einen hohen Turm heraufklettern. Und wie alle seine Kollegen trägt er einen Schutzhelm. Oben angekommen arbeitet er alleine für sich. Er ist aber immer mit seinen Kollegen unten im Kontakt. Sie müssen sich aufeinander verlassen können. Und das können sie! Ein schönes Gefühl – empfindet Jakob – ein Gefühl, das verbindet.
In seiner Kabine hat er eine besonders gute Sicht. Über das Gebiet, in dem sie sich befinden, seine Kollegen und all die anderen Fahrzeuge. Nur in der Mittagspause klettert er den hohen Turm wieder herunter. Während er arbeitet, bedient er Hebel und Schalter. Am meisten beobachtet er die Laufkatze und sorgt dafür, dass das Hubseil gut geführt wird. Seinen Kollegen unten am Boden ist er eine große Hilfe, besonders beim Transport von schweren und großen Gegenständen.
Wenn sein Einsatzort weit weg von Zuhause ist, bleibt er manchmal dort und fährt nicht nach Feierabend nach Hause. Dann lässt er den Abend gemeinsam mit seinen Kollegen ausklingen. Am Wochendende ist er dann oft wieder daheim…

Welchen Beruf übt Jakob schon seit so vielen Jahren aus?
Lösung: Er ist Kranführer

Heiteres Beruferaten gab es früher auch in der beliebten Fernsehsendung „Was bin ich?“ mit Robert Lembke. In unserer fast gleichnamigen Reihe mit den Wer bin ich? – Spielen haben wir das Konzept der bekannten Fernsehsendung aufgenommen und daraus Gedächtnisspiele für Senioren gemacht.



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Kostenlose Arbeitsblätter für Senioren. Unser Wortgitter zu dem Thema Schlager

In dieser Gedächtnisübung darf gerne geschunkelt und gesungen werden. Denn heute befassen wir uns mit dem Thema Schlager. Das Arbeitsblatt mit der Übung können Sie wie immer kostenlos herunterladen und ausdrucken.

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Kostenlose Arbeitsblätter für Senioren. Unser Wortgitter zu dem Thema Schlager

Verteilen Sie an jeden Teilnehmenden eins der Arbeitsblätter und einen Stift (Buntstift oder Bleistift). Gesucht werden sechs Begriffe zu dem Thema Schlager, die in einem Wortgitter versteckt wurden.

Erklären Sie den Senioren die Aufgabe und bitten Sie sie, folgende Wörter zu finden:
Rose
Wörthersee
Peter
Alexander
Rote
Lippen

Als kleine Zusatzübung:
Welche zwei Schlagertitel verstecken sich hinter den gesuchten Wörtern (der Sänger Peter Alexander natürlich ausgenommen)

Lösung:
Du bist die Rose vom Wörthersee
Rote Lippen soll man küssen



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Gedächtnistraining für Senioren. Ein Rätsel zu dem Thema Italien

Für Ihre Gedächtnistrainingseinheiten in der Urlaubszeit, oder auch zum Thema Europa, haben wir ein kostenloses Rätsel erstellt. Die Rätselfragen für Senioren drehen sich alle rund um Italien.
Lesen Sie die Quizfragen jede für sich vor. Um die Beantwortung etwas leichter zu gestalten, haben wir drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben, die Sie den Teilnehmenden zur Auswahl stellen können.
Mit ganz fitten Senioren können Sie ausprobieren, ob ihnen die Beantwortung auch ohne die drei Antwortmöglichkeiten gelingt. Beispiele dafür finden Sie unten im Beitrag.
Ergänzen Sie außerdem (vor oder nach der Quizrunde) eine Assoziationsübung. Was fällt den Senioren zu dem Thema Italien ein? Sammeln Sie die Begriffe und schreiben Sie sie am besten an ein Flipchart oder einen Bogen Tonpapier.

Gedächtnistraining für Senioren. Ein Rätsel zu dem Thema Italien

Welche Form hat Italien auf der Landkarte?

1. Hut

2. Stiefel (Lösung)

3. Hose

 

Wie heißt die Hauptstadt von Italien?

1. Verona

2. Neapel

3. Rom (Lösung)

 

Welches Land hat keine Grenze mit Italien?

1. Deutschland (Lösung)

2. Schweiz

3. Österreich

 

Was steht in Pisa?

1. der schiefe Turm (Lösung)

2. Petersdom

3. Uffizien

 

Welcher See liegt nicht in Italien?

1. Lago Maggiore

2. Wolfgangsee (Lösung)

3. Gardasee

 

Welche Insel gehört zu Italien?

1. Korsika

2. Sylt

3. Sardinien (Lösung)

 

Zusätzliche Fragen ohne Antwortöglichkeiten

  1. Welcher Turm steht in Pisa?
    Der schiefe Turm von Pisa
  2. Nennen Sie einen See, der in Italien liegt.
    Beispiele: Gardasee, Lago Maggiore, Comer See, Bolsenasee, usw. …
  3. Zählen Sie die Länder auf, die an Italien grenzen.
    Österreich, Schweiz, Frankreich und Slowenien
  4. Wie heißt die italienische Insel, die an der Spitze des „Stiefels“ liegt?
    Sizilien
  5. Welche italienische Stadt wurde auf mehr als 100 kleinen Inseln in der Region Venetien erbaut?
    Venedig
  6. Wie heißt die siebtgrößte Stadt Italiens, in der unter anderem Leonardo Da Vinci, Michelangelo oder auch Galileo Galilei zeitweise beheimatet waren?
    Florenz
  7. Welcher italienische Schriftsteller wurde durch seinen Roman „Der Name der Rose“ weltberühmt?
    Umberto Eco

Assoziationen zu dem Thema Italien

Romeo und Julia, Vatikan, Toskana, Alpen, Pasta, Pizza, Olivenöl, Ätna, Stiefel, Siesta, Pavarotti, Eiscreme, Roberto Benigni, Vivaldi, Giuseppe Verdi, Spiel mir das Lied vom Tod, Michelangelo, Mode, Venedig, und, und, und…

Ein wenig kniffliger aber umso spannender sind unsere Schätzfragen. Schauen sie sich die Beliebtesten gerne in der Übersicht an!



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Arbeitsblätter für das Gedächtnistraining mit Senioren. Ein Wortgitter zu dem Thema Schreibkram

Heute begeben wir uns im Gedächtnistraining ins Büro. Bringen Sie zur Einführung in die Übung gerne Schreibutensilien mit in die Runde und schauen Sie sich die mitgebrachten Dinge gemeinsam an. Das können die auf dem Arbeitsblatt vorgeschlagenen Schreibutensilien sein oder ganz individuelle andere Dinge, die sie auf Ihrem Schreibtisch finden.
Die Gedächtnisübung mit dem Wortgitter rund um das Thema Schreibkram können Sie wie immer kostenlos herunterladen und ausdrucken:

wortgitter-schreibkram-arbeitsblatt

Arbeitsblätter für das Gedächtnistraining mit Senioren. Ein Wortgitter zu dem Thema Schreibkram

Erklären Sie im Anschluss an die kurze Einführung die Aufgabe auf dem Arbeitsblatt und vergewissern Sie sich, dass alle Teilnehmenden wissen, was sie tun sollen. Lesen Sie die vorgegebenen Wörter einmal laut vor.

Diese Wörter werden gesucht

Bleistift
Notizblock
Radierer
Füller
Heft

Kennen Sie schon unsere Rätselfragen? Mit den Quizfragen können Sie spannende und unterhaltsame Raterunden mit Senioren gestalten. Die Rätselfragen sind zu vielen verschiedenen Themen aus dem Alltag und dem Jahreskreis erschienen und können gut in das Gedächtnistraining integriert werden. Zudem erscheinen regelmäßig neue Ideen für Raterunden.



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Das Morgenritual mit Hindernissen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Badezimmer

Egon ist morgens, wenn er sich für die Arbeit fertig macht, auch nach dem Gang unter die Dusche immer noch sehr müde. Daher hat er es gerne, dass die Dinge, die er zum Rasieren, Duschen, Kämmen, Föhnen, Anziehen und Zähneputzen braucht, immer an dem selben Platz liegen.
Nun begibt es sich jedoch manchmal, dass seine Angetraute Ute im Haus aufräumt. Und oft nimmt sie sich auch das Badezimmer vor.
Dann werden die Schubladen ausgeräumt und sauber gemacht, Schränke ausgewaschen, die Handtücher und der Badvorleger gewechselt und die Armaturen entkalkt.
Ja, Egon sieht es ein, dass das alles erledigt werden muss. Aber warum kann danach nicht wieder alles an seinem Platz stehen?! Fast hätte er sich heute Morgen schon den Rasierschaum auf die Zahnbürste geschmiert – ohne Brille sieht er doch so schlecht. Und auch das Duschgel stand nicht mehr in der Dusche. Er musste dann wohl oder übel auf das Duschgel seiner Frau ausweichen. Mit Rosenduft. Beim Abtrocknen hat er es dann gesehen. Die Flasche stand wohl in der Dusche, hatte sich aber hinter Utes Shampoo versteckt.
Nun steht er vor dem Spiegel. Geduscht, in ein Badehandtuch gewickelt, mit dem Föhn in der Hand und wieder auf der Suche. „Den dunkelbraunen Griff kenne ich doch wie meine Westentasche – wo wird er denn wohl sein?“, murmelt er. Er setzt seine Brille auf durchforstet die Schubladen: „Nichts zu sehen…“, stöhnt er, „Das Ding habe ich jetzt schon so viele Jahre, das wird doch wohl nicht weggekommen sein!“. Auch in den Schränken findet er nichts. Dieser Gegenstand für die Körperpflege ist für Egon eigentlich der Wichtigste. Er nutzt ihn häufiger am Tag und trägt ihn oft bei sich. Durch seine Größe und flache Form passt er auch fast überall hinein.
Er schaut in den Spiegel: „Wenn ich ihn jetzt nicht finde, werde ich gleich ganz schön zerzaust aussehen…“, denkt er und fährt mit den Fingern durch seine Haare. Egon seufzt. In dem Moment klopft es an der Badezimmertür. Egon öffnet sie. Ute streckt ihm, in ihren Bademantel eingehüllt, das gesuchte Utensil entgegen. „Schau“, sagt sie, „den habe ich gerade unten auf der Kommode liegen sehen und dachte, du brauchst ihn sicherlich…“. Egon lächelt erleichtert und streicht über die Zinken. Ja natürlich, er hatte ihn gestern aus seinem Sacko genommen und dann anscheinend unten vergessen. Egon tut es Leid, dass er Ute verdächtigt hatte, sagt ihr aber nichts davon. Stattdessen gibt er ihr einen Kuss auf die Stirn: „Danke mein Schatz. Den habe ich schon gesucht!“. Dann kann er endlich mit seinem Morgenritual weitermachen. Gleich muss er auch schon ins Büro.

Was hat Egon heute Morgen im Badezimmer gesucht?
Lösung: seinen Kamm

Neben dieser Rätselgeschichte haben wir auch noch viele weitere Geschichten für Senioren geschrieben, die Sie kostenlos ausdrucken können!
Zum Vorlesen, Zuhören und Mitmachen!



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Hoch auf dem gelben Wagen. Volkslieder für die Seniorenarbeit

„Hoch auf dem gelben Wagen“ gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Volksliedern, die die heute lebenden Senioren fast ein ganzes Leben begleitet haben. Oft müssen sie nur den Titel des Volksliedes nennen oder die ersten Takte anspielen, und schon fangen zwei oder drei Zuhörer an zu summen oder zu singen.
Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag noch einmal den kompletten Text zur Verfügung, den Sie sich unten in der Großdruck-Version herunterladen und ausdrucken können.
Desweiteren kann man „Hoch auf dem gelben Wagen“ gut in Bewegungseinheiten integrieren, da der Text wirklich sehr gut bekannt ist. Wir haben uns für die einzelnen Strophen Bewegungen einfallen lassen, mit denen man den Text gut untermalen kann.
Da das Lied sehr lang ist, sind die Bewegungen in jeder Strophe gleich. Das macht es einerseits nicht so schwer und die Wiederholungen vertiefen die Abläufe von Strophe zu Strophe.

Hoch auf dem gelben Wagen. Volkslieder für die Seniorenarbeit

Das Bewegungslied

1. Strophe
Hoch auf dem gelben Wagen
– die Arme nach oben ausstrecken –

Sitz ich beim Schwager vorn
– die Arme vor dem Körper verschränken –

Vorwärts die Rosse traben
– im Takt auf der Stelle gehen –

Lustig schmettert das Horn
– einen fiktiven Chor dirigieren (wenn möglich auch die Ellenbogen etwas anheben) –

Berge, Täler und Auen
– abwechselnd im Takt mit dem rechten und linken Fuß nach vorne und wieder zurück tippen –

Leuchtendes Ährengold
– mit den Armen eine großen Halbkreis zeichnen, dafür oben in der Mitte beginnen und die Arme jeweils rechts und links vor dem Körper im Halbkreis nach unten bewegen –

|:Ich möchte in Ruhe gern schauen
– im Takt klatschen –

Aber der Wagen der rollt:|
– die Hände vor dem Körper vorwärts umeinander kreisen lassen –

2. Strophe
Flöten hör ich und Geigen
– die Arme nach oben ausstrecken –

Lustiges Bassgebrumm
– die Arme vor dem Körper verschränken –

Junges Volk im Reigen
– im Takt auf der Stelle gehen –

Tanzt um die Linde herum
– einen fiktiven Chor dirigieren (wenn möglich auch die Ellenbogen etwas anheben) –

Wirbelnde Blätter im Winde
– abwechselnd im Takt mit dem rechten und linken Fuß nach vorne und wieder zurück tippen –

Es jauchzt und lacht und tollt
– mit den Armen eine großen Halbkreis zeichnen, dafür oben in der Mitte beginnen und die Arme jeweils rechts und links vor dem Körper im Halbkreis nach unten bewegen –

|:Ich bliebe so gern bei der Linde
– im Takt klatschen –

Aber der Wagen der rollt:|
– die Hände vor dem Körper vorwärts umeinander kreisen lassen –

3. Strophe
Postillon in der Schänke
– die Arme nach oben ausstrecken –

Füttert Rosse im Flug
– die Arme vor dem Körper verschränken –

Schäumendes Gerstengetränke
– im Takt auf der Stelle gehen –

Reicht uns der Wirt im Krug
– einen fiktiven Chor dirigieren (wenn möglich auch die Ellenbogen etwas anheben) –

Hinter den Fensterscheiben
– abwechselnd im Takt mit dem rechten und linken Fuß nach vorne und wieder zurück tippen –

Lacht ein Gesicht gar hold
– mit den Armen eine großen Halbkreis zeichnen, dafür oben in der Mitte beginnen und die Arme jeweils rechts und links vor dem Körper im Halbkreis nach unten bewegen –

|:Ich möchte so gerne noch bleiben
– im Takt klatschen –

aber der Wagen der rollt:|
– die Hände vor dem Körper vorwärts umeinander kreisen lassen –

4. Strophe
Sitz einmal ein Gerippe
– die Arme nach oben ausstrecken –

Hoch auf dem Wagen vorn
– die Arme vor dem Körper verschränken –

Hält statt der Peitsche die Hippe
– im Takt auf der Stelle gehen –

Stundenglas statt Horn
– einen fiktiven Chor dirigieren (wenn möglich auch die Ellenbogen etwas anheben) –

Sag ich Ade nun ihr Lieben
– abwechselnd im Takt mit dem rechten und linken Fuß nach vorne und wieder zurück tippen –

Die ihr nicht mitfahren wollt
– mit den Armen eine großen Halbkreis zeichnen, dafür oben in der Mitte beginnen und die Arme jeweils rechts und links vor dem Körper im Halbkreis nach unten bewegen –

|:Ich wäre so gern noch geblieben
– im Takt klatschen –

aber der Wagen der rollt:|
– die Hände vor dem Körper vorwärts umeinander kreisen lassen –

Text: Rudolf Baumbach (1840-1905)
geschrieben 1879

Melodie: Heinz Höhne (1892-1968)
komponiert 1922

Den vollständigen Text zum Mitsingen können Sie sich hier kostenlos als Großdruck-Liedblatt ausdrucken.

Wie beliebt und bekannt ist das Lied? Erinnern sich die Senioren noch an den Auftritt von Walter Scheel (damaliger Außenminister) im Jahr 1973?

Mehr Übungen für die Sitzgymnastik finden Sie unter Bewegungsübungen für Senioren.



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