Anzeige
Featured Artikel

Unser Gewinnspiel im Juni! Sitztanz-Geschichten für Senioren

Der Preis

Zu gewinnen gibt es im Juni unser Buch Sitztanz-Geschichten für Senioren.
Die 20 Sitztanz-Geschichten regen zum Mitmachen an und fördern mit viel Freude die Bewegungsfähigkeit. In jede Kurzgeschichte ist ein Sitztanz zu einem kurzen bekannten (Volks-) Lied eingebunden, der an mehreren Stellen wiederholt wird und das Geschehen in der Geschichte untermalt.
Bereiten Sie Ihren Seniorengruppen Freude an Bewegung, am Singen und beim Zuhören!

Die ausführliche Buchvorstellung können Sie sich hier noch einmal ansehen: Sitztanz-Geschichten für Senioren. Geschichten zum Mitmachen, Mitsingen und Bewegen.

Mitmachen!

Bewegungsangebote für Senioren fördern die Beweglichkeit, die Ausdauer, das Gleichgewicht und regen die Durchblutung der Gehirns an – was widerum zu einer höheren kognitiven Leistungsfähigkeit führen kann. Wir alle wissen aber auch, dass es mitunter nicht immer ganz leicht ist, ältere Menschen zu dieser Art Angebote zu motivieren.
Mit Musik geht das leichter! Musik und Gesang werden in der Seniorenarbeit gerne eingesetzt um die Angebote biografieorentiert zu gestalten und die Bereitschaft zum Mitmachen zu fördern. Besonders in der Sitzgymnastik können damit gute Erfolge erzielt werden.
Wir möchten zu diesem Thema an ihren Erfahrungen aus der Praxis teilhaben!

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen:

Womit motivieren Sie Ihre Seniorengruppen in Bewegungsangeboten?

Welchen guten Erfahrungen haben Sie in der Seniorenarbeit mit Musik gemacht? Wie und wann setzen Sie Musik und/oder Gesang ein?

Welche drei Lieder singen die Senioren, die Sie zur Zeit begleiten, momentan am Liebsten?

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

Das Gewinnspiel läuft bis zum 15. Juni 2019. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende Juni wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!

Gas oder Bremse? Ein Wortgitter zu dem Thema Autos

In unserem Wortgitter beschäftigen wir uns heute mit dem Thema Autos. Die Gedächtnisübung für Senioren steht auf einem Arbeitsblatt, das Sie kostenlos herunterladen und ausdrucken können.

wortgitter-autos-arbeitsblatt

Gas oder Bremse? Ein Wortgitter zu dem Thema Autos

Gesucht werden fünf Wörter, die zu dem Thema Autos passen. Die gesuchten Begriffe stehen auf dem Arbeitsblatt. Lesen Sie sie am besten zu Beginn einmal laut vor.
Für die Bearbeitung der Aufgabe benötigt jeder Teilnehmende ein eigenes Blatt und einen Stift.

Diese Begriffe suchen wir in dem Buchstaben-Durcheinander
Gas
Bremse
Ampel
Lenkrad
Autobahn

Das Thema Autos eignet sich natürlich gut für die Aktivierung von Männern (mit und ohne Demenz). Was außerdem ein beliebtes Männer-Thema ist, ist der Fußball. Schauen Sie sich dazu unser großes Fußball-Quiz an. Die Rätselkarten können kostenlos ausgedruckt werden.



Werbung:

Menschen sterben

Irgendwann ist das Leben vorbei
Der Tod ist am Ende des Lebens dabei
Angst, Trauer, Sorge macht mir der Gedanke
Doch will ich drüber reden, spür ich eine Schranke.

 

„Du bleibst noch lange bei uns auf der Erde!“
Hör ich wenn ich sage, dass ich mal sterbe.
„Irgendwann ja, doch heute noch nicht!“
Ist bei dem Thema nur eine Sicht.

 

Doch ich hab Angst, hab Krämpfe im Herzen:
Werde ich leiden? Geh ich unter Schmerzen?
Bin ich wenn ich sterbe vielleicht allein?
Wird einer von euch vielleicht bei mir sein?

 

Mich macht es traurig, dass ich mal gehe…
Nichts mehr rieche, schmecke und sehe.
So viele Menschen, werd ich nicht mehr treffen:
Enkel, Kinder, Nichten und Neffen.

 

Nicht zuletzt, macht mir der Tod auch noch Sorgen:
Was muss ich vorher noch machen, besorgen?
Was ist mit denen, die ich liebe und mag?
Ist für Sie gesorgt… kommt mal der Tag?

 

Angst, Trauer, Sorge lasten auf mir.
Wenn du mich lässt: Erzähl ich es dir.
Du musst wissen: Irgendwann sterbe ich.
Ich wünsche mir: Begleite mich.

 



Werbung:

Garten? Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel

Lesen Sie bei diesem Rätsel für Senioren die vier Stichwörter langsam vor und lassen Sie die Senioren das passende Bezugswort erraten. Sollten die Stichworträtsel zu schwer für das Gedächtnistraining mit Ihren Teilnehmern sein, erfinden Sie einfach weitere Stichwörter oder geben Sie andere Tipps und Hilfestellungen. Das Thema Garten kommt besonders im Frühling und Sommer gut an.

Bezugswörter zum Thema Garten

Fläche, abgegrenzt, Anbau, Pflanzen
Lösung: Beet

Pflanzen, Begleitvegetation, zupfen, unerwünscht
Lösung: Unkraut

Pflanzen, Bestäubung, dekorativ, Blüten
Lösung: Blumen

Gartenwerkzeug, Stiel, graben, Bodenbearbeitung
Lösung: Spaten

Gartengerät, Wiese, kürzen, Gras
Lösung: Rasenmäher

Holz, Metall, Nachbarn, Abgrenzung
Lösung: Zaun

Steine, Fläche, sitzen, Plattform
Lösung: Terrasse

Handwerkszeug, Stiel, harken, Zinken
Lösung: Rechen



Werbung:

Eine realistische Stellenausschreibung: Alltagsbegleiter für Menschen mit und ohne Demenz

Gestern musste ich spontan laut lachen. Der Grund dafür war eine Stellenausschreibung für Alltagsbegleiter, aus einer Einrichtung, die ich sehr gut kenne. Diese Einrichtung ist nicht unbedingt schlecht, aber die Hochglanzstellenausschreibung war doch sehr weit von der Realität entfernt. „Leistungsgerechte Vergütung“, „Angenehmes Arbeitsklima“, „multiprofessionelles Team“, „hohe Qualitätsmaßstäbe“, „Umfassende Fortbildungsmöglichkeiten“: Das waren die Stichworte in der Stellenausschreibung. Nun habe ich mir überlegt, wie eine realisitsche Stellanzeige für den Job aussehen könnte. Herausgekommen ist folgendes bei meinen Überlegungen:

 

Stellenausschreibung für Alltagsbegleiter

Wir sind eine durchschnittliche Einrichtung der Altenhilfe und haben viele nette und bemühte Mitarbeiter. Für die Stelle eines Alltagsbegleiters für Menschen mit und ohne Demenz, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Betreuungskraft mit Qualifikation nach §87b.

Was Sie mitbringen sollten:

  • Flexibilität. Rechnen Sie mit kurzfristigen Dienstplanänderungen, Wochenend- und Abenddiensten, Diensten an Feiertagen und Urlaubsverschiebungen.
  • Ein dickes Fell. Wir bemühen uns zwar um eine gute Schnittstellenkoordiniation, trotzdem sind nicht alle unsere Mitarbeiter so einfühlsam wie wir es gerne hätten. Auch unsere Bewohner sind teilweise agressiv und anstrengend. Ein dickes Fell und eine Prise Humor sind im Arbeitsalltag hilfreich.
  • Motivation. Die Tage sind lang, die Arbeit ist hart und die Anerkennung nicht zu allen Zeiten so hoch, wie sie es sein könnte.
  • Kompetenz. Wir wissen, dass Sie nur eine kurze Qualifizierung für die Arbeit als Alltagsbegleiter durchlaufen haben. Trotzdem müssen sie unsere breite Palette an Angeboten professionell umsetzen können: Bewegung, Kreatives, Hauswirtschaft, Entspannendes, biografierorientierte Einzelbetreuungen, Gestaltung von Festen, Sterbebegleitung, und, und, und.

Was wir nicht bieten:

  • Vollzeitstellen. Unser Credo ist: Köpfe, Köpfe, Köpfe. Aus diesem Grund besetzen wir unsere Stellen nur in Teilzeit. Bei herausragend guten Betreuungskräften, machen wir evtl. eine Ausnahme. Davon müssen Sie uns aber erstmal mit Ihrer Arbeit überzeugen.
  • Ein hohes Gehalt. Für die ausgeschriebene Halbtagsstelle bekommen Sie 800€ Brutto. Wir zahlen keine Wochenendzuschläge. Es gibt kein Weihnachtsgeld.
  • Aufstiegschancen. Ohne grundständige Ausbildung, die die Alltagsbegleiter selbst finanzieren und in ihrer Freizeit absolvieren müssen, gibt es in unserem Unternehmen keinerlei Aufstiegschancen für Alltagsbegleiter.
  • Bezahlte Vorbereitungszeit. Da Sie eine Qualifizierung durchlaufen haben, gehen wir davon aus, dass sie unendlich viele Beschäftigungsideen einfach aus dem Ärmel schütteln. Zeit sich vorzubereiten räumen wir Ihnen auf der Arbeit nicht ein.
  • Richtlinienkonforme Arbeit. Auch wenn Sie in der Ausbildung gelernt haben, dass Sie als Alltagsbegleiter für Menschen mit und ohne Demenz kein Essen anreichen dürfen: Bei uns gehört das genau so zu ihrem Aufgabenbereich wie das Ausräumen der Spülmaschine. Das dürfen Sie natürlich auf keinen Fall dem MDK erzählen.
  • Gute interdisziplinäre Zusammenarbeit. An den Schnittstellen der unterschiedlichen Professionen unserer Einrichtung, gibt es schon mal die ein oder andere Reiberei.
  • Supervision. Obwohl Sie in einem hochbelastenden Arbeitsfeld tätig sein werden und gute Teamarbeit unerlässlich ist, bieten wir keine Supervision an.

Was wir bieten:

  • Ein nettes Sozialdienstteam. Wenn Sie mal einen schweren Tag hatten oder mit Pflegekräften aneinander geraten sind, haben Sie in unserem netten Sozialdienstteam immer die Möglichkeit sich auszu…“sprechen“ und ihrem Unmut Luft zu machen.
  • Nette Bewohner. Wir haben zwar auch ein paar liebenswürdige Nörgeler dabei, aber die meisten unserer Bewohner freuen sich sehr auf die Angebote der Alltagsbegleiter. Viele werden Ihre Dankbarkeit auch zur Sprachen bringen. Sie werden strahlende Augen sehen und freundliche Menschen treffen.
  • Eine bemühte Einrichtungsleitung. Das System und die Trägervorgaben machen es ihr nicht immer leicht. Trotzdem bemüht sich unsere Einrichtungsleitung immer das bestmögliche für ihre Mitarbeiter und die Bewohner „herauszuholen“.
  • Viele Gründe zu lachen. Humor ist wenn man trotzdem lacht. Oder gerade deswegen. Bei der sinnstiftenden Tätigkeit der Alltagsbegleiter werden Sie viele Gründe finden zu lachen.

 



Werbung:

“Schüttelsatz”! Ein Arbeitsblatt zum Thema Schlager

Heute haben wir ein Arbeitsblatt vorbereitet, dass sie als kleine Gedächtnisübungen für Senioren in ihren Aktivierungsangeboten rund um das Thema Schlager anbieten können.
Die Übung können Sie hier kostenlos herunterladen und ausdrucken:

schuettelsatz-schlager-arbeitsblatt

“Schüttelsatz”! Ein Arbeitsblatt zum Thema Schlager

Bereiten Sie für das Gedächtnistraining am besten einen Tisch mit Sitzmöglichkeiten vor. Verteilen Sie je ein Arbeitsblatt und einen Stift an jeden Teilnehmenden. Bitten Sie die Senioren, die durcheinandergewürfelten Wörter so zu sortieren, dass sie einen sinnvollen Satz ergeben.
Der Satz kann im Anschluss auf dem Arbeitsblatt aufgeschrieben werden.

Eine mögliche Lösung
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt ist ein Schlager von Marlene Dietrich



Werbung:


Anzeige

Wunschgerichte! Eine Rechengeschichte zu dem Thema Eier

In Annelieses und Walters Küche herrscht reges Treiben. Die Enkelkinder sind da. Und nun soll das Mittagessen vorbereitet werden. Natürlich möchten alle Drei mitbestimmen, was es zu Essen geben soll, und beim Kochen mithelfen. Nach einer kurzen Unterhaltung steht fest, wie das gemeinsame Mittagessen aussehen soll – es gibt Spinat mit Kartoffel und Ei.
So weit, so gut. Das hatte Opa Walter sich schwieriger vorgestellt. Kartoffeln und Eier sind schließlich seine Spezialität. Max nimmt die Eier aus dem Kühlschrank. Max kommt mit seinen sieben Jahren mühelos an das Fach mit den Eiern ran. Er legt die Eier auf die Arbeitsplatte neben den Herd. In einem Moment der Unachtsamkeit rollt das erste Ei an die Kante und fällt auf den Boden. Es zerbricht. Max‘ kleine Schwester Lisa ist gerade dabei, ihre Puppe spazieren zu fahren und fährt aus Versehen mit dem Puppenwagen durch das am Boden liegende Eigelb. Oma Anneliese schaut skeptisch, dann entschließt sie sich, im Esszimmer den Tisch zu decken. Opa lächelt und behält die Ruhe. Erst macht er den Puppenwagen sauber und wischt dann das Eigelb vom Boden.
Als die Kartoffeln im Topf köcheln und der Spinat aufgesetzt ist, fragt er den Jüngsten, Tom, ob er ihm die Pfanne aus der Schublade holen kann. Der Dreijährige weiß genau, was zu tun ist und stellt die Pfanne auf Opas Arm vorsichtig auf den Herd. Mit dem Stiel kommen die Beiden aus Versehen an das nächste Ei. Auch dieses fällt zu Boden. Opa Walter wischt erneut und macht sich dann an die Arbeit, das Rührei vorzubereiten. Max darf dafür acht Eier aufschlagen und mit dem Schneebesen verquirlen. Dabei fällt ihm ein, dass er gar kein Rührei mag. Er isst lieber Spiegelei. Also schlägt der Opa ein weiteres Ei für Spiegelei in eine kleine Pfanne. Neben den beiden Pfannen steht ebenfalls ein Kochtopf mit drei Eiern. Enkelin Lisa mag ihr Ei nur hartgekocht. Der kleine Tom auch. Vorsichtshalber liegt auch noch das Dritte im Topf – man weiß ja nie. Alle Eier sind nun verbraucht.
Als Kartoffeln, Spinat und die Eier endlich fertig sind, sitzen alle am gemütlich gedeckten Esstisch im Esszimmer. Opa Walter ist ein wenig geschafft – lässt es sich aber so gut wie nicht anmerken. Er atmet einmal tief durch und genießt sein Rührei. Oma Anneliese lächelt und streichelt seine Hand. Was soviel heißt wie „Das hast du gut gemacht…“

Wie viele Eier waren zu Beginn der Geschichte im Kühlschrank? (14 Eier)
Wie oft kommt das Wort Ei in der Geschichte vor? (20 Mal)

Noch mehr anregende Ideen mit Konzentrationsübungen für Senioren finden Sie unter dem Stichwort Konzentrationsspiele.



Werbung:

„Zusammenhänge erkennen“ Ein kostenloses Arbeitsblatt zu dem Thema Schlager

Für unsere Reihe „Zusammenhänge erkennen“ haben wir heute ein Arbeitsblatt zu dem beliebten Thema Schlager erstellt. Das Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren können Sie sich hier kostenlos herunterladen und ausdrucken:
zusammenhaenge-erkennen-schlager-arbeitsblatt

„Zusammenhänge erkennen“ Ein kostenloses Arbeitsblatt zu dem Thema Schlager

Auf dem vorliegenden Arbeitsblatt stehen acht Schlagertitel. Die Aufgabe für die Senioren besteht darin, herauszufinden, welcher Schlager nicht zu den anderen passt. Zudem soll begründet werden, warum der Schlagertitel nicht zu den anderen passt. Die Lösung kann auf das Arbeitsblatt geschrieben werden.

Diese Schlagertitel stehen auf dem Arbeitsblatt

Blau blüht der Enzian
Mein kleiner grüner Kaktus
Weiße Rosen aus Athen
Tanze mit mir in den Morgen
Rote Lippen soll man küssen
Ganz in Weiß
Für mich soll’s rote Rosen regnen
Er hat ein knallrotes Gummiboot

Das ist die Lösung
Vielleicht haben Sie es selbst schon erkannt?! Der Schlagertitel „Tanze mit mir in den Morgen“ passt nicht zu den anderen. In den anderen Schlagertiteln kommt jeweils eine Farbe vor.

Schauen Sie sich passend zum Thema auch unser Großes Schlagerquiz an. Dort haben wir 50 Rätselkarten erstellt, die Sie kostenlos herunterladen können!



Werbung:

Ordnung ist das halbe Leben. Einen Stifthalter aus Papprollen basteln

Ordnung muss sein. Und wenn man dafür noch alte Papprollen wiederverwenden kann, passt das gut in so manches Haushaltskonzept…
Wir stellen Ihnen heute eine Bastelidee für das Basteln mit Senioren vor, die einfach umzusetzen ist und auch nach der Fertigstellung noch viel Freude bereiten kann.

Ordnung ist das halbe Leben. Einen Stifthalter aus Papprollen basteln

Für diese Bastelarbeit benötigen Sie
– Leere Papprollen (Klopapierrollen, Geschenkpapierrollen, Küchenrollen…)
– Flüssige Klebe, Schere, Cuttermesser, evtl. Wäscheklammern zum Fixieren
– Feste Pappe als Untergrund
– Materialien zum Gestalten und Verzieren, dafür eignen sich beispielsweise bunte Papiere, Aufkleber, Pailletten, halbe Perlen, buntes Klebeband, schmale Stoffbordüren, Wolle, dünne Stoffreste, und, und, und…

Je nachdem, wie groß der Stifthalter werden soll, gestaltet jeder Teilnehmer drei bis fünf Papprollen. Die Rollen sollten alle unterschiedlich hoch sein. Die Höhe kann man gut mit dem Cuttermesser bearbeiten. Es ist sinnvoll, die Rollen zuerst in farbiges Papier einzuwickeln und zu fixieren, um einen schönen und festeren Untergrund zu haben. Dann gestaltet jeder seine Papprollen nach seinem Geschmack. Dinge, die man am Rand der Rollen befestigt, lassen sich in der Trocknungszeit gut mit Wäscheklammern fixieren. Schneiden Sie die feste Pappe für den Untergrund so zu, dass alle Papprollen senkrecht darauf stehen können. Dann wird auch diese Pappe verziert.
Zum Schluss werden die Papprollen zu einem Verbund (senkrecht und nebeneinander) zusammengeklebt und anschließend auf der festen Pappe fixiert. Dafür schmieren Sie einfach die unteren Ränder der Rollen mit flüssiger Klebe ein und drücken Sie einen Moment fest an.
Noch ein paar Stifte, Büroklammern und ein Radiergummi hineingelegt und fertig ist der selbst gemachte Stifthalter.



Werbung:

Warum man Senioren ein bisschen mehr wie Kinder behandeln sollte…

…und Kinder ein bisschen mehr wie Senioren?

Sind Senioren wie Kinder?Die Überschrift ist provokant gewählt und kann so ohne Erklärungen sicher nicht stehen bleiben. Eins vorweg: Mit der Überschrift ist nicht gemeint, dass man Senioren „erziehen“ sollte und auch, dass man die Lebensleistung anerkennen muss, möchte ich nicht in Frage stellen. Es geht mir um etwas anderes.

Vor drei Wochen war ich zu Besuch in einem Altenheim und als ich über den Flur ging, hörte ich eine Frau in einem Zimmer mit vor Angst erfüllter Stimme „Hilfe! Hilfe“ Hilfe!“ rufen.

Das hat mich nicht weiter irritiert. Leider kenne ich solche Bewohner auch aus meiner eigenen Arbeit. Ich weiß auch: Kein Altenheim ist personell so gut ausgestattet, dass immer jemand bei dieser Frau bleiben kann. In gutem Glauben gehe ich davon aus, dass sich regelmäßig Mitarbeiter um diese Dame kümmern und ihr so viele Momente der Ruhe schenken, wie möglich.

Was mich irritiert hat war etwas anderes: Die Pflegekraft, die mich durch die Gänge führte, sagte zu mir: „Die hat nichts, die schreit nur so!“ Ich kenne andere Situationen, in denen Pflege- oder Betreuungskräfte sogar davon ausgehen, dass Bewohner schreien um sie zu ärgern.

Die schreit nur so?

Ich denke nicht. Ich glaube nicht, dass Menschen „nur so“ schreien. Ich glaube eher, dass diese Frau aus einer Not heraus geschrien hat. Vielleicht kann man den Grund der Not nicht immer erkennen. Vielleicht kann man nicht sehen, warum die Frau „Hilfe“ braucht. Das heißt nicht, dass die Not nicht da ist. In Generationen vor meiner hatten viele Eltern eine ähnliche Einstellung gegenüber Babys, wie die Pflegekraft gegenüber der Bewohnerin. Zum Glück kenne ich heute keine Eltern mehr, die glauben ihr Baby schreit um sie zu „ärgern“ (was leider nicht heißt, dass es sie gar nicht mehr gibt). Auch wenn man manchmal nicht weiß, was die kleinen Menschlinge haben, auch wenn man manchmal mit seinem Latein am Ende ist: Menschen schreien nicht „nur so“. Davon bin ich überzeugt.

Auch Kinder sind Individuen

Wenn man ein Baby bekommt, wird man von Ärzten, Jugendamt, Hebammen und Krankenhäusern mit allerlei schlauen Ratgebern ausgestattet. Als mein Sohn damals zur Welt kam, habe ich mir diese Ratgeber noch zu Herzen genommen. Dort stand auch ganz genau, wann Babys den ersten Brei essen sollten. Mein Sohn hatte die Ratgeber nicht gelesen und mochte mit 6 Monaten weder Möhrchen noch Banane. Jeder der Kinder hat weiß: Erziehungsrezepte gibt es nicht. Bei meiner Tochter mache ich vieles anders. Aber das wichtigste: Ich lese nicht in irgendwelchen Ratgebern was sie wann machen oder können sollte. Ich schaue sie mir an und achte auf ihre individuellen Bedürfnisse. In Ratgebern für Senioren ist der Hinweis, dass alle Menschen individuell sind mittlerweile fast immer enthalten. Bei Ratgebern für Kinder fehlt er leider noch häufig.

Sollte man also Senioren wie Kinder und Kinder wie Senioren behandeln?

Vielleicht ist das nicht die passende Beschreibung für das was ich meine. Was ich eigentlich sagen will ist: Lasst und achtsam auf die Bedürfnisse von Senioren achten. Lasst und achtsam auf die Bedürfnisse von Kindern achten. Lasst uns achtsam auf die Bedürfnisse von Menschen achten. Hinschauen, abwägen, wahrnehmen und Patentrezepte über Board werfen. Senioren sind Menschen und Kinder sind Menschen.

Lasst uns Menschen doch ein bisschen mehr wie Menschen behandeln!

Es ist nicht alles Gold was glänzt… Das Arbeitsblatt „Assoziation“ zum Thema Sprichwörter

In dieser Assoziationsübung geht es um Sprichwörter. Die Senioren werden im Rahmen des Gedächtnistrainings gebeten, aufzuschreiben, was sie mit Sprichwörtern verbinden. Ihre Gedanken können sie direkt auf das Arbeitsblatt schreiben.
Drucken Sie die Übung hier kostenlos aus:

arbeitsblatt-assoziation-sprichwoerter

Es ist nicht alles Gold was glänzt… Das Arbeitsblatt „Assoziation“ zum Thema Sprichwörter

Oft verbinden die Senioren bestimmte Sprichwörter mit dieser Assoziationsübung. Das ist auch vollkommen in Ordnung! Neben bekannten Sprichwörtern könnte man noch Begriffe wie Redewendungen, Erfahrungen, oder Lebensweisheiten auf das Arbeitsblatt schreiben.
Können die Teilnehmenden gut selbstständig schreiben, dann können sie die Übung alleine ohne Hilfe bearbeiten. Im Anschluss darf jeder seine Assoziationen vorlesen.
Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Gedächtnisübung mit der ganzen Gruppe zu gestalten. Sammeln Sie die persönlichen Assoziationen der Teilnehmenden durch zurufen und schreiben Sie sie an ein Flipchart.

Assoziationen zu dem Thema Sprichwörter

  1. Es ist nicht alles Gold was glänzt
  2. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
  3. Eigener Herd ist Goldes wert
  4. Auf jeden Topf passt ein Deckel
  5. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht
  6. Was sich liebt, das neckt sich
  7. Blut ist dicker als Wasser
  8. In der Not frisst der Teufel Fliegen
  9. Gleich und gleich gesellt sich gern
  10. Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln
  11. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen
  12. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
  13. In der Ruhe liegt die Kraft
  14. Morgenstund hat Gold im Mund
  15. Stille Wasser sind tief
  16. Steter Tropfen höhlt den Stein

Sollten Sie die Assoziationen thematisch eingrenzen wollen, also die Senioren zum Beispiel Sprichwörter zu dem Thema Liebe suchen lassen, dann finden Sie unter Sprichwörter Liebe zahlreiche Beispiele und auch passende Aktivierungsideen.



Werbung: