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Vielspiel. Das Kartenspiel

Kopftraining mit Karten

Autorin: Bettina M. Jasper
Verlag: Vincentz

Inhalt

Das Vielspiel* besteht aus 90 Spielkarten, auf denen jeweils fünf Felder in den Farben rot, gelb, grün und blau in unterschiedlicher Art und Postion zusammengestellt worden sind. Außerdem gehören vier Farbkarten zu dem Spiel (jeweils eine in rot, grün, gelb und blau).
In der beiliegenden Spielanleitung finden Sie einige Anregungen und Ideen für Übungen, die man mit den Spielkarten gestalten kann. Das Set wird in einem Plastikkästchen geliefert, in dem die Karten und die Anleitung gut aufbewahrt werden können.

Höhen und Tiefen

Die 90 Karten haben ein normales Spielkartenformat, sind ansprechend gestaltet und matt – die Symbole sind also auch im Lichtschein gut und ohne Spiegelung zu erkennen.
Auf jeder Karte befinden sich fünf wechselnde Felder dieser Art:

  • Ein großes Feld mit einem Farbreis, dessen Viertel in unterschiedlichen, wechselnden Farbkombinationen gestaltet sind
  • Ein Pfeil, der in verschiedene Richtungen zeigt
  • Eine Silbe aus drei Buchstaben
  • Ein Symbol (Dreieck, Sonne, Zelt, Wellen, Halbkreis…)
  • Buchstaben
  • Zahlen

Die Aufgaben, die die Autorin in der Spielanleitung vorstellt, trainieren unter anderem die Merkfähigkeit, die Informations-Verarbeitungs-Geschwindigkeit, die sprachlichen und rechnerischen Fähigkeiten, die Bewegungsfähigkeit, die Fantasie und/oder die Kreativität der Teilnehmenden. Viele Übungen unterstützen auch die Interaktion innerhalb der Gruppenmitglieder.
Die Spielanleitung ist nicht übermäßig umfangreich, die dort vorgestellten Aufgaben und Übungen gefallen uns aber richtig gut und regen schon beim Lesen auch wieder neue Ideen für den Einsatz der Karten an. Insgesamt werden elf Spiele mit Variationen und Adaptionen für die unterschiedlichen Ressourcen in Seniorengruppen erklärt.
Mit zur Zeit 19,90 € ist das Spiel nicht ganz günstig, angesichts der Fülle an Möglichkeiten und Ideen empfinden wir ihn aber durchaus als angemessen. Die Karten sind im Vincentz Verlag erschienen.

Fazit

Das „Vielspiel. Kopftraining mit Karten“ bietet viel Raum, Möglichkeiten und Anregungen für ein kreatives Gedächtnistraining mit Seniorengruppen. Hier werden verschiedene Trainingsziele gekonnt und spielerisch kombininiert, wobei man als Leitung von Seniorengruppen immer selbst entscheiden kann, welchen Schwerpunkt man setzen möchte. Auch die Themen sind frei wählbar. Ein Kartenset, das wir Ihnen wirklich empfehlen können!

Das Spiel jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen*

Kennen Sie das Kartenset? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Omas Perlenkette. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Bieten Sie den Senioren mit dieser Kurzgeschichte und einer Perlenkette eine Reise in die eigenen Erinnerungen an. Mit der Geschichte kann man auch Gespräche anregen, in denen die Senioren sich in einem gemütlichen und sicheren Rahmen austauschen können.

Omas Perlenkette. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Materialien

Perlenkette

Kurzgeschichte

Meine weiße Perlenkette. Immer wenn ich sie umlege, muss ich an meine Oma denken. Sie hat sie mir vor vielen Jahren geschenkt. Es war einst ihre gewesen, die sie früher immer zu ganz besonderen Anlässen getragen hat. Ich weiß noch, dass ich die Kette als Kind immer bewundert habe. Auch die passenden Ohrringe und das Armband, das ganz locker um ihr Handgelenk lag, haben mich immer fasziniert.

Wenn meine Oma ihre Perlenkette trug, dann wusste ich, dass es ein ganz besonderer Tag war. Sie trug ihre weiße Perlenkette nur an Geburtstagen, an Weihnachten, Ostern, und an anderen Familienfesten. Zum Beispiel bei der Taufe meiner Cousine. Nach dem Kaffeetrinken saß ich oft auf ihrem Schoß und habe die hübsche Perlenkette bewundert. Ich habe mir jede Perle einzeln angeschaut und sie zwischen meinen Fingerspitzen hin- und hergedreht. Sie waren ganz glatt. Und haben so schön im Licht geglänzt…

Meine Mama hat mich damals zwischendurch immer daran erinnert, doch ja vorsichtig mit der Perlenkette zu sein. Aber meine Oma sah das nicht so eng. Sie hat mich immer geduldig die Kette bewundern lassen. In der Woche vor meiner Hochzeit kam sie mich eines Abends besuchen. In der Hand hielt sie das Schmuckkästchen mit ihrem Perlenschmuck – es war für mich! Nach kurzem Zögern – ein in jeder Hinsicht so wertvolles Geschenk konnte ich schließlich nicht so leicht annehmen – nahm ich das Kästchen dankbar entgegen. Es war meiner Oma wirklich wichtig gewesen, dass ich die Kette bekam. Und von da an habe ich die Kette, die Ohrringe und das elegante Armband zu jedem besonderen Anlass und an jede Familienfeier getragen. Wenn ich heute über die Perlen streiche, denke ich immer an die vielen kleinen besonderen Momente mit meiner Oma…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Besonderer Schmuck

Erinnerungen an Familienfeste

Welche Rollen haben die eigenen Großeltern in der Familie gespielt

Meine Oma war…

Sich schön machen

Wichtige und enge Bezugspersonen in der Kindheit



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Warum geht Bisquit auch ohne Backpulver auf? Ein Rätsel zu dem Thema „Backen“

Das Thema Backen kann in der Seniorenarbeit vielseitig behandelt werden. In offenen Gesprächsrunden – vor allem mit den Damen – steht oft das Kuchen backen an erster Stelle. Viele haben aber auch ihr Brot selbst gebacken und schwören auf verschiedene Teigsorten, wie zum Beispiel Hefe- oder Sauerteig.
Das Thema Backen wird aber auch im Märchen immer wieder aufgenommen. Wenn Sie beispielsweise an „Frau Holle“, „Der dicke fette Pfannkuchen“, „Rotkäppchen“ oder „Hänsel und Gretel“ denken, finden wir das Backen – mal vordergründig, mal nur nebenbei – in jedem dieser Märchenerzählungen wieder. Sogar in Rumpelstilzchen begegnet es uns in dem bekannten Märchenspruch „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind…“.
Und zu guter Letzt ist das Backen in der Vorweihnachtszeit für viele Menschen etwas ganz besonderes.
Wir haben heute ein Rätsel rund um das Backen vorbereitet, das Sie in Ihren Aktivierungen zu dem Thema oder speziell im Gedächtnistraining mit Senioren nutzen können.
Da das Backen ein dankbares Thema für Wahrnehmungsübungen ist, bringen Sie wenn möglich frische Backwaren mit in die Runde, mit denen Sie vor oder nach dem Rätseln kleine Geschmacks-, Geruchs- und Tastübungen machen können. Planen Sie außerdem Zeit für Gespräche und Erzählungen ein.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Aktivierungen!

Warum geht Bisquit auch ohne Backpulver auf? Ein Rätsel zu dem Thema „Backen“

Welche Sterne kommen aus dem Backofen?

Antwort: Zimtsterne

Warum geht Bisquit auch ohne Backpulver auf?

Antwort: Wegen der Eier

Wer landet in dem Märchen „Hänsel und Gretel“ im Backofen?

Antwort: Die Hexe

Was meinen die Österreicher wenn sie „Germ“ sagen?

Antwort: Hefe

Was macht in dem berühmten Kinderreim „Der Bäcker hat gerufen“ den Kuchen gel?

Antwort: Safran

Wofür braucht man Sauerteig?

Antwort: Damit das Brot aufgeht



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“Schüttelsatz” zum Thema Frühlingsblumen. Ein kostenloses Arbeitsblatt zum Ausdrucken

Auf diesem Arbeitsblatt zu dem Thema Frühlingsblumen steht kein Wort mehr an seinem richtigen Platz. Bitten Sie die Senioren die Wörter so zu sortieren, dass ein vernünftiger Satz ensteht.
Das Arbeitsblatt können Sie für jeden Teilnehmenden hier kostenlos ausdrucken:

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“Schüttelsatz” zum Thema Frühlingsblumen

Lassen Sie die Senioren wenn möglich die Übung selbst beginnen. Verteilen Sie Bleistifte und Radiergummis, so können auch Satzstellungen einfach ausprobiert werden. Eine Musterlösung gibt es nicht, hier sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Es sollen lediglich alle Wörter in dem Satz vorkommen.

Mögliche Lösungen

Mit den ersten Sonnenstrahlen fangen die Frühlingsblumen an zu blühen
Die Frühlingsblumen fangen mit den ersten Sonnenstrahlen an zu blühen
Mit den ersten Sonnenstrahlen fangen die Frühlingsblumen zu blühen an



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Buchstabensalat. Ein Arbeitsblatt zu dem Thema Frühlingsblumen

Auf dem vorliegenden Arbeitsblatt sind die Buchstaben einiger Frühlingsblumen durcheinandergewürfelt worden. Welche beliebten Frühlingsblumen werden hier gesucht?
Drucken Sie das Arbeitsblatt kostenlos aus:
buchstabensalat-fruehlingsblumen-arbeitsblatt

Buchstabensalat. Ein Arbeitsblatt zu dem Thema Frühlingsblumen

Verteilen Sie an jeden Teilnehmenden ein eigenes Arbeitsblatt. Die Buchstaben sollen so sortiert werden, dass acht bekannte Frühlingsblumen entstehen. Wurde der Name einer Blume in dem Buchstabensalat erkannt, wird er wenn möglich auf die Linie dahinter geschrieben.
Lesen Sie alle Frühlingsblumen am Ende in der Gruppe noch einmal vor.
Arbeiten Sie mit Gruppen, denen das Schreiben schwerfällt, dann schreiben Sie als Gruppenleitung die Buchstaben auf ein Flipchart oder ein großes Blatt und rätseln mit der Gruppe gemeinsam.

Und das sind die gesuchten Frühlingsblumen

Tulpen
Hyazinthen
Veilchen
Ranunkeln
Primeln
Narzissen
Nelken
Stiefmütterchen



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Kaffeeduft liegt in der Luft. Eine Duftgeschichte für die Seniorenarbeit

Für das Vorlesen dieser Sinnesgeschichte können Sie gut ein paar frische Kaffeebohnen, Kaffeepulver oder gekochten Kaffee mit in die Runde bringen. Bieten Sie den Senioren an, daran zu riechen. Lesen Sie die fett gedruckten Stellen im Text besonders betont und langsam vor.
Passende Spiele für Seniorengruppen, die die Wahrnehmung anregen finden Sie in unseren Wahrnehmungsspielen.

Kaffeeduft liegt in der Luft. Eine Duftgeschichte für die Seniorenarbeit

Jürgen sitzt am Kaffeetisch und schlürft seinen Morgenkaffee. Auf dem Tisch liegt die Tageszeitung. Es ist Samstag. Samstags nimmt er sich immer die Zeit, in Ruhe seinen Kaffee zu trinken, muss er doch wochentags immer so früh zur Arbeit fahren. Jürgen genießt es sehr, wenn das ganze Haus von Kaffeeduft erfüllt ist. Wenn er frisch aufgebrühten Kaffee riecht, stellt sich bei ihm ein vertrautes Gefühl ein, das er schon aus seiner Kindheit kennt.

Damals war der Duft von gerösteten Kaffeebohnen und fertigem, frisch aufgebrühtem Filterkaffee am Morgen immer ein Zeichen, dass seine Eltern bereits aufgestanden waren und das Frühstück vorbereitet war. Lange Zeit mochte er keinen Kaffee. Den Geschmack fand er regelrecht scheußlich. Er konnte nicht verstehen, wie Erwachsene diese bittere Flüssigkeit auch nur annähernd trinken konnten. Aber den Geruch, ja den Geruch mochte er sehr. Oft schnupperte er an der Kaffeetasse seines Vaters. Der trank seinen Kaffee früher mit einem Schuss Sahne und Zucker. Der warme Dampf aus der Kaffeetasse stieg ihm also in die Nase. Der Kaffee roch kräftig. Je kräftiger er war, desto lieber mochte Jürgen ihn riechen. Nur trinken, damit hat er erst angefangen als er älter war.

Was auch noch besonders schöne Erinnerungen aus seiner Kindheit sind, waren die Besuche mit seiner Tante Rosi im Kaffeehaus. Meist machten sie davor einen langen Bummel durch die Stadt und kamen dann ins Kaffeehaus, um sich bei Kakao und Kaffee aufzuwärmen. Schon beim Eintreten genoss Jürgen den Duft der frisch gemahlenen Kaffeebohnen, der sich rund um die Theke ausbreitete. Meist blieb er einen Moment dort stehen, schaute sich die wunderschön verzierten Kaffeebehälter an, die an der Wand hingen und lauschte der Kaffeemühle. Fast immer bekam er von der Dame hinter dem Tresen eine ganze Kaffeebohne geschenkt. Sie roch ein wenig stärker als das Kaffeepulver, etwas herb und weniger aromatisch. Hätte er sie in den Mund genommen, wäre sie wohl sehr bitter gewesen. Aber Jürgen hat die Kaffeebohne ganz leicht zwischen seinen Fingerspitzen gerieben. Immer wieder, wenn er danach an seinen Fingern gerochen hat, kam ihm ein Hauch Kaffeebohnenduft entgegen. Jürgen genoss den harmonischen Duft nach gemahlenem und frisch aufgebrühtem Kaffee in dem Kaffeehaus sehr. Und auch wenn er heute in ein Kaffeehaus einkehrt, kann er von dem ganz besonderen Kaffeeduft dort in einer ruhigen Atmosphäre gar nicht genug bekommen.

Jürgen trinkt seinen Kaffee heute schwarz. So kann sich der ganze vollmundige Geschmack in seinem Mund entfalten. Und nur so kann er die verschiedenen Aromen im Kaffee unterscheiden. Mal duftet er eher kräftig und fruchtig, mal eher herb. Morgens trinkt Jürgen seinen Kaffee lieber stark, am Nachmittag etwas milder. Was für ihn aber in all den Jahren am wichtigsten war, ist dieser ganz besondere Duft, der sich ganz langsam ausbreitet und das ganze Haus mit frischem Kaffeeduft erfüllt. So wie früher, als er noch ein Kind war…



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Drei Gedächtnisübungen im Frühling für die Seniorenarbeit

Heute möchten wir Ihnen drei Übungen vorstellen, die Sie in das Gedächtnistraining mit Senioren im Frühling einbauen können. Eröffnen Sie die Runde zum Beispiel mit einem Frühlingslied und bringen Sie Frühlingsblumen mit, die sich die Senioren anschauen und daran riechen können.

Wörter mit Frühling

Bei dieser Wortfindungsübung für das Gedächtnistraining mit Senioren werden möglichst viele Wörter gesucht, die das Wort „Frühling“ enthalten.

Beispiele: Frühlingsblume, Frühlingsfest, Frühlingserwachen, Vollfrühling, Frühlingsgefühle, Frühlingsduft, Frühlingslied, Frühlingswetter, Frühlingssträucher, Frühlingsanfang, Frühlingsfeuer, Vorfrühling, Frühlingshimmel, Frühlingssonne und, und, und…

Sprichwörter frühlingshaft verändert

Bei dieser Gedächtnisübung wurden Sprichwörter und Redewendungen frühlingshaft verändert. Lesen Sie den Senioren die Sprichwörter vor. Welche ursprünglichen Sprichwörter stecken dahinter?

  1. Alte Nelken welken nicht.
    Alte Liebe rostet nicht.
  2. Der April bringt es an den Tag.
    Die Sonne bringt es an den Tag.
  3. Da sind Hasen und Küken verloren.
    Da sind Hopfen und Malz verloren.
  4. Wer im Garten sitzt, soll nicht mit Tulpen werfen.
    Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
  5. Auf jedes Beet passt auch eine Blumenzwiebel.
    Auf jeden Topf passt auch ein Deckel.
  6. Wie man in den Mai hineinsingt, so klingt es auch heraus.
    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.
  7. In der Sonne frisst die Raupe Blätter.
    In der Not frisst der Teufel Fliegen.
  8. Viele Farben verschönern das Ei.
    Viele Köche verderben den Brei.
  9. Es ist noch nicht aller Märzen Morgen.
    Es ist noch nicht aller Tage Abend.
  10. Wer anderen eine Tulpe schenkt, wird selbst bedacht.
    Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Rankgitter

Schreiben Sie das Wort „BLUMENDUFT“ zweimal untereinander an ein Flipchart – einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben. Nun werden Wörter gesucht, die mit dem Buchstaben links beginnen und dem Rechten aufhören. Die Übung wird schwieriger, wenn man vorgibt, dass die Wörter zu dem Thema Frühling passen sollen…

Hier ein Beispiel:

B ee T
L au F
U ungenau U
M on D
E rdbeere N
N ussschal E
D ar M
U untre U
F abe L
T eesie B



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Frisch aus der Kaffeemühle. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Bringen Sie für dieses Aktivierungsangebot frische Kaffeebohnen mit in die Runde. Unter kostenlose Kurzgeschichte finden Sie ein paar Themenbeispiele, um die sich anschließende Unterhaltungen drehen könnten.

Frisch aus der Kaffeemühle. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Material

Eine Tasse mit frisch aufgebrühtem Kaffee, evtl. ein paar ganze Kaffeebohnen

Kurzgeschichte

Können Sie sich noch an den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee in Ihrer Kindheit erinnern? Ich mochte diesen Duft sehr. Obwohl mir der Geschmack ehrlich gesagt früher viel zu bitter war. Dafür war ich aber umso lieber bei meiner Großmutter, um ihr beim Kaffeebohnen mahlen zuzusehen. Wenn ich wollte, durfte ich die Bohnen in die Kaffeemühle füllen. Das Mahlen übernahm dann aber meine Oma. Ich sah ihr zu und roch an meinen Fingern, die so gut nach den Kaffeebohnen dufteten. Schon während Oma die Kaffeebohnen mahlte, duftete es in der Küche wunderbar nach Kaffee. Wenn sie fertig war, durfte ich die kleine Schublade aus der Kaffeemühle ziehen. Das machte ich ganz vorsichtig, damit auch ja kein Körnchen verloren ging. Meist setzte sie dann einen Filter auf die Kaffeekanne mit dem Blümchenmuster und brühte den Kaffee mit heißem Wasser auf.

Bei meiner Oma gab es immer Kuchen oder Plätzchen zum Kaffee. Sie hatte immer etwas Süßes da. Während sie ihren frischen Kaffee trank, gab es für mich kalte Milch zum Gebäck. Die schmeckte mir bei Oma immer viel besser als zuhause. Ich genoss den Kaffeeduft sehr. So wie diese Zeit bei meiner Oma.

Heute bin ich selbst ein begeisterter Kaffeeliebhaber – ich rieche und schmecke ihn gern! Manchmal trinke ich ihn schwarz, ein anderes Mal mit Milch und Zucker, so wie es mir gerade beliebt. Aber am liebsten mit frisch gemahlenen Bohnen, so wie meine Oma ihn früher immer gemacht hat. Manchmal nehme ich ihre Kaffeemühle aus dem Schrank und mahlen die Bohnen so wie sie früher. Dann schmeckt mir der Kaffee noch einmal so gut…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Kaffeebohnen mahlen früher

Alte Kaffeemühlen

Erinnerungen an die Großmutter

Vorlieben beim Kaffeetrinken

Rituale beim (gemeinsamen) Kaffeetrinken

Porzellandekore von früher



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Tischwurfspiel basteln

Dieses Tischwurfspiel ist eines unserer Seniorenspiele, die Sie gut selbst herstellen können und die einfach sehr viel Freude bereiten. Hier finden Sie die Bastelanleitung und die Spielregeln.

Material

1 Muffinblech für 6 oder 12 Muffins
Tonpapier verschiedene Farben
Zirkel, Schere und Lineal
oder Zirkelschneider
schwarzer Filzstift
1 kleiner Ball

Herstellung

Zuerst zeichnet man in der Größe des Bodens eines Muffins 6 oder 12 Kreise (je nach Blech) mit dem Zirkel auf das Tonpapier und schneidet sie aus. Oder man benutzt dazu einen Zirkelschneider. Dann schreibt man mit dem Filzstift Zahlen  auf die ausgeschnittenen Kreisflächen. Diese legt man dann in die Muffinförmchen.

Spielregeln

In der Gruppe:

Die Senioren sitzen zur Durchführung des Tischwurfspiels um einen Tisch herum. Je nach motorischen Fähigkeiten der Teilnehmer ist es empfehlenswert, dass die Stühle Armlehnen haben. Die Bewegungsfreiheit ist größer, wenn die Teilnehmer auf Stühlen ohne Armlehnen sitzen. Das Spielbrett (Das Muffinblech) wird in die Tischmitte gestellt und jeder Mitspieler darf einmal den kleinen Ball auf das Spielbrett werfen. Wer das Förmchen mit der höchsten Punktzahl trifft hat gewonnen. Haben zwei oder mehr Mitspieler die gleiche Punktzahl wird das Spiel solange wiederholt, bis nur noch ein Mitspieler übrig ist.

In der Einzelbetreuung:

Das Tischwurfspiel bzw. das Muffinblech wird auf dem Tisch vor dem Spieler platziert. Der Abstand zwischen Spieler und Tischwurfspiel kann an die Fähigkeiten des Spielers angepasst werden. In der Einzelbetreuung kann das Spiel in zwei Varianten gespielt werden:

Erste Variante- Der Spieler hat eine bestimmte Anzahl von „Würfen“ (zum Beispiel 5) und die Punkte der Würfe werden addiert. Ziel des Spiels ist eine möglichst hohe Punkzahl zu erwerfen.

Zweite Variante- Für die zweite Variante des Tischwurfspiels benötigt man eine größere Anzahl Bälle. Man benötigt so viele Bälle, wie es Vertiefungen in dem Muffinblech gibt, also in der Regel sechs oder zwölf kleine Bälle. Nun versucht der Teilnehmer in jede Vertiefung einen Ball zu werfen.



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Quer durch den Garten. Ein Arbeitsblatt mit einem Wortgitter zu dem Thema Frühlingsblumen

In dem heutigen Wortgitter haben sich Frühlingsblumen versteckt. Gelingt es den Teilnehmern der Gedächtnistrainingsrunde, die Frühlingsblumen zwischen all den anderen Buchstaben zu entdecken?
Drucken Sie das Arbeitsblatt hier kostenlos aus:

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Quer durch den Garten. Ein Arbeitsblatt mit einem Wortgitter zu dem Thema Frühlingsblumen

Bei dieser Übung ist es sinnvoll, den Teilnehmenden einen farbigen Stift zur Verfügung zu stellen. Damit lassen sich die Frühlingsblumen gut markieren und sind deutlich zu erkennen. Je nach den Möglichkeiten der Senioren, lassen Sie sie die Frühlingsblumen zu Beginn alleine in dem Wortgitter suchen. Sollten Sie bemerken, dass jemand Ihre Unterstützung benötigt, gehen Sie demjenigen selbstverständlich zur Hand.
Am Ende der Übung werden die Arbeitsblätter verglichen.

Diese Frühlingsblumen werden gesucht

Narzisse
Tulpe
Nelke
Krokus
Ranunkeln

Auch die Arbeitsblätter mit einem Buchstabensalat lassen sich in der Seniorenbetreuung gut in das Gedächtnistraining integrieren.



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