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Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu übefordern

Ein Ratgeber für Angehörige

Autor: Uli Zeller
Verlag: Brunnen

Inhalt

Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu übefordern* ist ein Ratgeber für Angehörige von Menschen mit Demenz. Das Buch beinhaltet folgende Kapitel:
1. Häufige Fragen über Demenz
2. Umgang mit Menschen mit Demenz
3. Gemeinsame Zeit sinnvoll gestalten
4. Gute Nachricht für Menschen mit Demenz
5. Tipps von Angehörigen für Angehörige
Neben grundlegenden Informationen rund um die Erkrankung an sich und den Umgang mit Menschen mit Demenz im Alltag erhalten Angehörige und Freunde von Betroffenen hier viele praktische Tipps – auch von anderen Angehörigen.

Höhen und Tiefen

Uli Zeller ist vielen von Ihnen bestimmt als Autor der Vorlese-Bücher
Frau Franke sagt Danke
Frau Krause macht Pause
oder
Frau Janzen geht Tanzen
bekannt. In seinem Ratgeber „Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu übefordern“ richtet er sich speziell an Angehörige, die Menschen mit Demenz – zuhause oder in Pflegeeinrichtungen – begleiten. Der gelernte Krankenpfleger und Theologe ist seit vielen Jahren als Betreuer und Seelsorger in einem Pflegeheim tätig und bringt dadurch einen reichen Erfahrungschatz aus der Begleitung von Menschen mit Demenz mit in diesen Ratgeber.
Das Buch ist verständlich geschrieben und beinhaltet viele Beispiele aus der Praxis, die das Geschriebene sehr gut veranschaulichen. Die Texte eignen sich gut für betroffene Angehörige oder Freunde von Menschen mit Demenz, die vorher keine oder nur wenige Berührungspunkte mit dem Krankheitsbild hatten. Neben den zahlreichen praktischen Tipps des Autors und Erzählungen von Angehörigen, die ebenfalls in dem Buch zu Wort kommen, findet man dort Adressen von Beratungsstellen, hilfreiche Telefonnummern und weitere Buchtipps.
Was besonders hervorzuheben ist, sind die alltagstauglichen und anschaulichen Darstellungen sowohl im Praxis- als auch im Theorieteil. Uli Zeller vermittelt mit seiner wertschätzenden und verständnisvollen Sicht auf Menschen mit Demenz eine sehr gute und fürsorgliche Umgangsweise mit den Betroffenen. Dabei gelingt es ihm sehr gut, deutlich zu machen, wie wichtig die Selbstfürsorge für die pflegenden Angehörigen ist und gibt stets den Appell, sich in allen Situationen auf Hilfe und Unterstützung einzulassen.
Für das letzte Kapitel hat der Autor Tipps von Angehörigen für Angehörige gesammelt, aus denen man sich die jeweiligen für einen selbst wichtigen informationen oder Ratschläge mitnehmen kann.
Ein guter Ratgeber für Angehörige, die das Krankheitsbild Demenz besser verstehen möchten und Unterstützung für den Umgang mit den Betroffenen suchen. Den Preis von 13,- € empfinden wir als völlig in Ordnung. Das Buch ist im Taschenbuchformat erhältlich.

Fazit

„Menschen mit Demenz begleiten“ von Uli Zeller ist ein hilfreicher Ratgeber für Angehörige und Freunde, die Menschen mit einer Demenz begleiten und verständliche Informationen über das Krankheitsbild und praktische Tipps für den Alltag suchen. Das Buch ist gut geschrieben, beinhaltet viele nützliche Informationen und lebt von den Erfahrungsberichten des Autors. Auch Angehörige von Menschen mit Demenz kommen hier zu Wort und plaudern aus ihrem Erfahrungsschatz.

Vor einiger Zeit haben wir ein Interview mit Uli Zeller auf Mal-alt-werden.de veröffentlicht. Das Interview Uli und die Demenz können Sie sich hier noch einmal anschauen.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

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Suchen Sie Aktivierungsangebote oder Ideen für die Beschäftigung von Menschen mit Demenz? Dann schauen Sie doch bei uns unter dem Stichwort Aktivierung Demenz nach!

Was ist anders? Ein Sinnesspiel für die Arbeit mit Senioren

Materialien

Eine Decke oder ein großes Tuch und verschiedene Alltagsgegenstände

Beispiele:
Küchenutensilien
Kleidungsstücke
Büromaterial
Lebensmittel

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bei diesem Spiel sitzen die Senioren in einem Stuhlkreis oder an einem Tisch. In der Mitte wird eine Decke oder ein großes Tuch ausgebreitet. Auf dem Tuch werden verschiedene Alltagsgegenstände arrangiert.

So wird gespielt

In der leichten Version des Spiels werden die Teilnehmer gebeten sich einzuprägen welche Gegenstände sich auf dem Tuch bzw. der Decke befinden. Anschließend schließen die Teilnehmer kurz die Augen und die Gruppenleitung entfernt ein oder zwei Gegenstände. Die Teilnehmer sollen nun herausfinden, welche Gegenstände fehlen.

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels kann auf viele unterschiedliche Arten angepasst werden. Beispiele:

  • Die Gruppenleitung entfernt ein oder zwei Gegenstände UND ordnet die restlichen Gegenstände auf dem Tuch neu an.
  • Die Gruppenleitung tauscht einen Gegenstand gegen einen anderen aus. Je ähnlicher sich die beiden Gegenstände sind, desto schwerer. Es könnte zum Beispiel ein grüner Apfel gegen eine grüne Birne ausgetauscht werden oder eine blaue Wäscheklammer gegen eine grüne Wäscheklammer ausgetauscht werden.
  • Die Teilnehmer werden nicht nur gebeten sich die Gegenstände einzuprägen, sondern auch deren Position. Die Gruppenleitung ordnet die Gegenstände alle neu an. Die Teilnehmer, sollen die Gegenstände wieder in die ursprüngliche Ordnung zurückbringen.

Varianten

„Unordnung im Schuhkarton“ ist eine Variante dieses Gedächtnisspiels. Hierfür werden kleinere Gegenstände in einem Schuhkarton platziert. Der Rest des Spiels verläuft nach den gleichen Grundsätzen wie auf einer Decke oder auf einem Tuch. Ein Schuhkarton hat den Vorteil, dass er zum Verändern oder Vertauschen der Gegenstände mit vor die Tür des Zimmers genommen werden kann. In manchen Gruppen mit Senioren ist es nicht allen Teilnehmenden möglich die Augen zu schließen, beziehungsweise die Aufforderung auch gut umzusetzen. Auch wenn es die Gruppenleitung vielleicht gar nicht stört, dass jemand aus Versehen zuschaut, so kann dies doch bei den anderen Mitspielern für Unmut sorgen.

 



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Prinzessin verschwunden! Ein Wortgitter mit versteckten Karnevalskostümen

In unserem heutigen Wortgitter haben sich fünf beliebte Karnevalskostüme versteckt, die augenscheinlich in bester Feierlaune zu sein scheinen…
Können die Senioren im Gedächtnistraining herausfinden, wo sich die Kostüme versteckt haben?
Die Arbeitsblätter für alle Teilnehmer können Sie hier ausdrucken:

wortgitter-karnevalskostueme-arbeitsblatt

Prinzessin verschwunden! Ein Wortgitter mit versteckten Karnevalskostümen

In dem Wortgitter auf dem Arbeitsblatt werden folgende Kostüme gesucht:
Hexe, Vampir, Pirat, Prinzessin und Katze

Drucken Sie für jeden Teilnehmer ein Arbeitsblatt aus und verteilen Sie Stifte. Bitten Sie die Senioren, die oben auf dem Blatt aufgeführten Verkleidungen in dem Wortgitter zu suchen und auf dem Arbeitsblatt einzukreisen. Manchmal ist es hilfreich, wenn die schon gefundenen Wörter oben durchgestrichen werden. So kann man gut vermeiden, dass der ein oder andere bei der Übung durcheinander kommt…
Als schöne Ergänzung zu dem Arbeitsblatt kann man von jeder der fünf Verkleidungen ein Kleidungsstück mitbringen und in die Tischmitte legen. Geben Sie den Senioren vor der Bearbeitung des Arbeitsblattes dann etwas Zeit, sich die Utensilien anzuschauen und auch in die Hand zu nehmen.
Gibt es jemanden in der Runde, der sich schon mal als eine der Figuren verkleidet hat? Wenn nicht, welche Kostüme haben die Senioren früher auf Karnevalsfeiern getragen?
Wer hat gerne Karneval gefeiert? Wer in der Runde kann so gar nichts mit der Feierei in der fünften Jahreszeit anfangen..?

Variante

Mit fitten Gruppen können Sie folgende Variante ausprobieren: Drucken Sie das Arbeitsblatt einmal aus und machen die vorgegebenen Kostüme über dem Wortgitter unkenntlich. Das kann man durch durchstreichen (mit einem schwarzen Filzstift) erreichen oder indem man die Begriffe mit weißem Papier/weißer Pappe überklebt. Nun fertigen Sie von diesem Arbeitsblatt ihre Kopien an und verteilen sie an die teilnehmenden Senioren.
Geben Sie bei der Vorstellung der Aufgabe nur an, dass sich in dem Wortgitter fünf Karnevalskostüme versteckt haben, nicht um welche Kostüme es sich handelt. Entdecken die Senioren alle fünf Kostüme?



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Andachten für Seniorenkreise

Autorin: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Rita Kusch hat in ihrem Buch Andachten für Seniorenkreise* 55 ausformulierte Texte mit Andachten zusammengestellt, mit denen Andachten und besondere Zusammentreffen in Seniorenkreisen oder auch Gottesdienste in Pflegeheimen gestaltet werden können. Das Buch gliedert sich in diese Kapitel:
Vorwort
Einmal durch das Jahr
Andachten zu Texten aus dem Alten Testament
Andachten zu Texten aus dem Neuen Testament
Andachten zu Liedern
Andachten zu Gebeten
Andachten zu besonderen Anlässen im Seniorenkreis
Schlusswort

Höhen und Tiefen

Rita Kusch ist Diakonin und seit vielen Jahren in der Seniorenarbeit tätig. Neben der Leitung und Gestaltung von Seniorenkreisen leitet sie Fortbildungskurse für ehrenamtliche Seniorenbegleiter und unterrichtet an einer Altenpflegeschule.
In diesem Buch hat die praxiserfahrene Autorin 55 Andachten formuliert, die in Seniorenkreisen gehalten werden können oder auch zur Gottesdienstgestaltung in Pflegeheimen beitrgen können. Die Texte sind alle vollständig ausformuliert und können sowohl von geschulten als auch von unerfahrenen Gruppenleitungen vorgelesen werden.
Die 55 Andachten drehen sich um verschiedene Themen, die individuell passend zu dem jeweiligen Anlass ausgewählt werden können. Im ersten Kapitel hat Rita Kusch Andachten zu besonderen Tagen im Kirchenjahr zusammengestellt, unter anderem finden Sie dort Texte zu Neujahr, dem Dreikönigsfest, Karfreitag und Ostern, dem Erntedankfest, der Adventszeit und Weihnachten. Es folgen Andachten zu Texten aus dem Neuen und Alten Testament, zu Gebeten und besonderen Anlässen, wie zum Beispiel zu Geburtstagen oder Abschiedsfeiern. Besonders schön haben wir die Andachten zu bekannten Liedern empfunden, deren Strophen im Verlauf der Andacht gemeinsam gesungen werden können.
Die Texte bieten Platz für eigene Gedanken, regen frühere Erinnerungen an und können Trost und Zuversicht spenden. Die Autorin hat sich bewusst dazu entschieden, positive Gefühle anzuregen und sich voll und ganz auf die Lebenswelt der heutigen Senioren eingelassen. Die Andachten können fast ohne Materialien gehalten werden, etwaige Anregungen stehen vor den Andachtstexten.
Wie auch in ihren Büchern Schatztruhe für die Seniorenarbeit, Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit oder Es glockt schon spürt man die Erfahrungen der Autorin mit Seniorengruppen und das ganz besondere Gespür für die Lebenswelt und -wirklichkeit der Teilnehmenden. Die Texte sind sehr gut verständlich, zum Anlass passend und zuversichtlich formuliert. Sie bieten auch Menschen, die nicht streng gläubig sind, viele Anregungen zum Nachdenken und können Mut machen.

Fazit

Auch in diesem Buch ist es Rita Kusch wieder einmal gelungen Texte zu schaffen, die sich besonders gut für Seniorengruppen eignen und in die Lebenswelt der heute lebenden Senioren passen. Die Andachten beziehen sich auf Bibelstellen, Feste im Jahreskreis oder auch Lieder – und sind wirklich sehr gut formuliert. Sowohl geschulte Mitarbeiter als auch Menschen, die neu in der Seniorenarbeit tätig sind, können mit diesen Andachten bedürfnis- und biografieorientierte Gruppenstunden leiten.

Ein Interview mit Rita Kusch ist bei uns unter dem Titel Neue Wege in der Seniorenarbeit erschienen.

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7 Themenideen für Karneval

Karneval ist bunt und die Leute verkleiden sich bunt durcheinander. Für mich gehört gerade dieses „durcheinander“ auch einfach zur Karnevalszeit dazu. Trotzdem haben mich in den letzten Tagen zwei E-Mail mit der selben Frage erreicht: Welche Themen kann man für Karnevalsfeiern mit Senioren umsetzen? Beim Stöbern durch die verschiedenen Möglichkeiten dachte ich: Umsetzen lassen sich eigentlich fast alle Themen – mit ein bisschen Fantasie.

Koch, Katzen, Clowns. 7 Themenideen für Karneval

  1. Die Welt der Tiere. Mit Katzenohren, Hasenohren oder einem roten Hut mit Marienkäfer-Punkten kann man sich ganz schnell für das Karnevalsfest in Schale werfen.
  2. Verzaubert: Hexen, Zauberer und Fabelwesen. Ein kleiner Hexenhut schmiegt sich dezent an den Kopf und entführt in eine zauberhafte Karnevalswelt.
  3. Berufe. Zu dem Thema Berufe haben mir am besten kleine Glitzerkrawatten gefallen. Diese können auch am Oberteil befestigt werden, da es unangenehm sein kann, wenn sie mit einem Gummiband um den Hals befestigt werden.
  4. Rund um die Welt. Einmal in andere Länder, Bräuche und Sitten hinein schnuppern: Das sollte man sich eigentlich nicht für Karneval aufsparen.
  5. Märchen. Nicht nur kleine Mädchen wollen gerne einmal Prinzessin sein. Eine kleine Krone kann man auch schnell selbst basteln.
  6. Lustiges. Rote Nasen sind nichts Jedermanns Sache aber ein kleiner Clownshut oder eine Fliege ist für viele Senioren eine schöne Möglichkeit sich dezent zu verkleiden. Clowns gehören zu Karneval einfach dazu.
  7. 20er Jahre. Den Glanz der 20er spüren. Das Thema eignet sich besonders gut für die Seniorenarbeit. Mit einer Federboa um den Hals ist auch die Verkleidung schnell zusammen gestellt und nicht zu umfangreich.

Zu all diesen Themen finden sich auch tolle Aktivierungs- und Beschäftigungsideen auf Mal-alt-werden.de, die sich auch gut auf einer Karnevalsfeier umsetzen lassen. Für die Begleitung von Menschen mit Demenz haben wir das Wichtigste in unserem Übersichtsbeitrag Beschäftigung bei Demenz zusammengestellt.



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Erinnerungen an früher. Biografische Fragen zu dem Thema Karneval

Mit unseren biografischen Fragen widmen wir uns heute der fünften Jahreszeit – Karneval, Fastnacht und Fasching. Bestimmt gibt es einige Senioren in Ihren Gruppen, die früher gerne Karneval gefeiert haben und es vielleicht auch heute noch mit Freude tun. Viele erinnern sich wahrscheinlich noch an das Feiern beim Gemeindekarneval, im eigenen Zuhause oder auf einem Karnevalsumzug. Andere wiederum konnten der fünften Jahreszeit für sich noch nie etwas abgewinnen. Wieder andere haben sich selbst nicht gerne als Cowboy, Hexe oder Indianer verkleidet, haben sich aber gerne die Karnevalssitzungen und -umzüge im Fernsehen angeschaut…
Mit den folgenden Biografiefragen können Sie den Interessen und Erlebnissen der teilnehmenden Senioren auf den Grund gehen und vielleicht bei dem ein oder anderen schöne Erinnerungen wecken.
Bringen Sie verschiedene Verkleidungsutensilien und Stoffe von Kostümen mit in die Runde. Das belebt die Erinnerungen und regt die Sinne an!

Erinnerungen an früher. Biografische Fragen zu dem Thema Karneval

    1. Haben Sie früher Karneval gefeiert?
    2. Haben Sie sich auch verkleidet?
    3. Was waren die beliebtesten Kostüme?
    4. Gab es früher an Karneval Schulfrei?
    5. Waren Sie Mitglied in einem Karnevalsverein?
    6. Gab es an ihrem Wohnort einen Karnevalsumzug?
    7. Haben Sie schon mal am Straßenkarneval teilgenommen?
    8. Haben Sie schon einmal an einer Karnevalssitzung teilgenommen?
    9. Gab es früher schon Fernsehübertragungen vom Karneval?
      Wenn ja: Haben Sie sich diese Übertragungen angesehen?
    10. Kennen Sie Karnevalslieder?
    11. Was hat Ihnen am Karneval-Feiern am besten gefallen?
    12. Mit welchen Bräuchen rund um Karneval konnten Sie sich nicht so gut anfreunden?
    13. Haben Sie die Kostüme für sich und Ihre Kinder zu Karneval selber genäht?
    14. Sind sie schon mal auf einem Umzugswagen mitgefahren?
      Wenn ja: Wie waren Sie verkleidet und wie hat es Ihnen gefallen?
      Wenn nein: Wären Sie gerne einmal mitgefahren? Als was hätten Sie sich dann gerne verkleiden wollen?
    15. Welche Bedeutung hat die sich anschließende Fanstenzeit für Sie? Ist es eine besondere Zeit? Haben Sie früher gefastet?
      Wenn ja: Auf was haben Sie verzichtet?



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Sinnesspiele für Senioren – Tellerstapel. Ein Spiel für den Gehörsinn

Tisch decken – aber leise! Wer kann die meisten Teller stapeln, ohne dass es die anderen hören? Eine unterhaltsame Spiele-Idee aus unserer Reihe „Sinnesspiele für Senioren“.

Sinnesspiele für Senioren – Tellerstapel. Ein Spiel für den Gehörsinn

Materialien
Teller aus Porzellan, Glas oder Melamin (ca. zehn Stück)
Ein Flipchart und ein dicker Filzstift

Vorbereitungen und Spielaufbau
Für dieses Sinnesspiel bereiten Sie einen Tisch mit Sitzgelegenheiten (Stühle und Plätze für Rollstühle) für die Senioren vor. Die Teller werden nebeneinander auf dem Tisch verteilt. Zeichnen Sie auf das Flipchart eine Tabelle mit den Namen aller Mitspieler. Wählen Sie für dieses Spiel, wenn möglich einen Raum aus, in dem Sie nicht durch andere Geräusche gestört werden. Die Mitspielenden sollten sich dabei gut konzentrieren können und nicht durch Nebengeräusche abgelenkt werden.

So wird gespielt
Die Senioren sitzen am Tisch. Einer der Gruppenteilnehmer ist der sogenannte „Tellerstapler“. Alle übrigen Senioren schließen die Augen. Der „Tellerstapler“ versucht nun, so lautlos wie möglich die Teller vom Tisch zu nehmen und aufeinanderzustapeln. Sobald einer der Mitspieler ein Geräusch hört muss er aufhören. Die aufeinandergestapelten Teller werden gezählt und in die Tabelle eingetragen. Dann ist der Nächste an der Reihe. Derjenige, der die meisten Teller aufeinanderstapeln kann, ohne dass jemand etwas hört, hat das Spiel gewonnen.

Varianten
Geben Sie dem „Tellerstapler“ ggfs. die Teller einzeln an, so kommt es nur noch darauf an, die Teller lautlos zu stapeln, nicht aber aufzunehmen.

Das Tellerstapeln kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge erfolgen. Stellen Sie hierfür den Stapel mit den Tellern in die Tischmitte. Es wird wieder ein Mitspieler bestimmt, der beginnt. Nun versucht derjenige so lautlos wie möglich, die Teller von dem Stapel abzuräumen und auf den Tisch zu stellen. Die Senioren mit einem guten Standgleichgewicht können auch versuchen, die Teller an die Plätze der anderen Mitspielenden zu stellen und so den Tisch zu decken. Für ganz fitte Gruppen können Sie zusätzlich Gläser auf den Tisch stellen. Wer kann diese lautlos an die Plätze zu den Tellern stellen?

Für Ihre Bewegungsangebote im Rahmen der Seniorenarbeit finden Sie viele Tipps und Anregungen unter dem Stichwort Seniorengymnastik Übungen.



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Meine Schiefertafel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Schule

Lassen Sie die Senioren bei dieser Aktivierung die Schiefertafel befühlen und bestaunen. Ziel der Aktivierung ist das Anregen von Gesprächen. Nutzen Sie dafür bei Bedarf die Kurzgeschichte und die Gesprächsanregungen.

Material

Schiefertafel oder Griffel (alternativ auch Stifte)

Kurzgeschichte

Einen Kindergarten habe ich nie besucht, umso mehr freute ich mich als ich in die Schule kam. Es war eine katholische Mädchenschule. Damals war es noch so, dass evangelische und katholische Kinder getrennt unterrichtet wurden. Die Schule der evangelischen Kinder war direkt neben an. Manchmal haben wir uns gemeine Dinge zugerufen. Heute weiß ich auch nicht mehr, warum wir das gemacht haben. Papierhefte so wie es die heute gibt, hatten wir noch nicht. Bei uns hatte jedes Kind eine Schiefertafel. Zu der Schiefertafel gehörte auch ein Griffel. Der Griffel war auch aus Schiefer und wurde in einem kleinen Griffelkasten aufbewahrt. Der Griffel war mit mehreren Lagen Papier umwickelt und für mich war es immer ein schönes Gefühl ihn zum Schreiben aus dem Kasten zu holen.
Der erste Buchstabe, den wir in der Schule lernten, war das „A“. Besonders konzentriert war ich beim Aufschreiben dieses ersten Buchstabens. Er eröffnete mir den Zugang in die Welt des Lesens und der Bücher. Deutsch war von Anfang an mein Lieblingsfach und blieb es bis zum Ende der Schulzeit. Manchmal drückte ich zu fest auf und das Schaben des Griffels auf der Tafel erzeugte ein unschönes Geräusch. Doch ich hatte den Bogen schnell raus und irgendwann, schrieben meine Finger fast von allein.
Vor einiger Zeit, habe ich meine alte Schiefertafel auf dem Dachboden gefunden. Wenn ich sie heute betrachte, kann ich immer noch die „As“ sehen, die ich an meinen ersten Schultagen auf die Tafel geschrieben habe. Natürlich sieht man auch viel andere Buchstaben noch leicht schimmern, die ich im Laufe der Jahre so geschrieben habe, doch keine sind so deutlich zu sehen wie die As.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Schulzeit

Lieblingsfächer

Schule früher und heute

Material für die Schule

Griffel und Schiefertafel

 



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Anagramme zu dem Thema Karneval. Gedächtnisübungen für die fünfte Jahreszeit

Mit den heutigen Anagrammen widmen wir uns der fünften Jahreszeit – der Karnevalszeit, dem Fasching und der Fastnacht. Anagramme können gut in das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit einer beginnenden Demenz integriert werden. Je nach Gruppenzusammensetzung und den Ressourcen der Teilnehmenden, kann man das Anagramm entweder als kleine Übung in eine vorbereitete Gedächtnistrainingseinheit einschieben, oder aber man füllt ein ganzes Treffen mit unterschiedlichen Anagrammen – das macht besonders den Ratefüchsen sehr viel Freude. Wir haben mit beiden Möglichkeiten gute Erfahrungen gemacht…

Anagramme zu dem Thema Karneval. Gedächtnisübungen für die fünfte Jahreszeit

Schmücken Sie den Tisch oder den Raum mit ein paar Karnevalsartikeln. Das können Luftschlangen, Clownsnasen und Konfetti sein, oder aber auch verschiedene Verkleidungsstücke, die an das ein oder andere Kostüm von früher erinnern (zum Beispiel kleine Hüte, gemusterte Stoffe, Bärte zum Ankleben, eine Augenklappe, eine Indianerperücke, ein Krönchen, eine Hexennase, und, und, und).

Schreiben Sie das Ausgangswort für das Anagramm an ein Flipchart oder einen großen Bogen Papier bzw. Tonkarton, den Sie in die Tischmitte legen. Nun versuchen die teilnehmenden Senioren der Runde, aus den Buchstaben des Ausgangswortes so viele neue Wörter wie möglich zu bilden.
Einige Beispiele für Angramme zu dem Thema Karneval stellen wir Ihnen hier vor.

WEIBERFASTNACHT
Neue Wörter aus den Buchstaben von WEIBERFASTNACHT könnten sein:
Reibe, Ei, Weib, Stein, Bein, Wein, Bach, Scheibe, Brei, Eber, Nacht, Stern, Bier, usw…

ROSENMONTAGSUMZUG
Neue Wörter aus den Buchstaben von ROSENMONTAGSUMZUG könnten sein:
Rose, Montag, Umzug, Zug, Tag, mag, Gunst, Mann, tosen, Nase, Rasen, summen, Summe, Sonntag, Zoo, usw…

FUNKENMARIECHEN
Neue Wörter aus den Buchstaben von FUNKENMARIECHEN könnten sein:
Marie, Funke, kriechen, rechnen, riechen, Kran, knien, Mauer, Frau, Knie, Fink, Unke, Maerchen, Rechen, rau, usw…

KARNEVALSVEREIN
Neue Wörter aus den Buchstaben von KARNEVALSVEREIN könnten sein:
Klee, rein, ran, sein, nein, Karre, Saal, See, nie, Knie, viel, kann, klein, Nase, Kanne, usw…

PRINZENGARDE
Neue Wörter aus den Buchstaben von PRINZENGARDE könnten sein:
Prinz, Garde, nein, rein, dein, Geiz, Rinne, Zinn, Erde, Prag, Zarge, Ranzen, Gier, Zierde, ran, usw…



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Von Rosenmontag bis Aschermittwoch… Eine ABC-Übung zu dem Thema Karneval

Dies ist ein Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit einer beginnenden Demenz zu dem Thema Karneval. Auf der heutigen Kopiervorlage finden Sie eine ABC-Übung, die die teilnehmenden Senioren selbst ausfüllen können.

Das Arbeitsblatt können Sie hier ab sofort kostenlos ausdrucken:

abc-uebung-karneval-arbeitsblatt

Eine ABC-Übung zu dem Thema Karneval

Teilen Sie an jeden Teilnehmer ein Arbeitsblatt und einen Stift aus. Lesen Sie die Aufgabe einmal laut vor und fragen Sie am besten noch einmal nach, ob alle die Aufgabe verstanden haben. Dann dürfen die Senioren die Wörter, die ihnen zu den jeweiligen Buchstaben einfallen, in Ruhe eintragen.
Es genügt vollkommen, wenn jedem Teilnehmer ein Wort zu jedem Buchstaben einfällt. Wem mehr einfallen, der darf die freien Linien aber selbstverständlich ausfüllen!
Auf dem Arbeitsblatt sind die Anfangsbuchstaben M, F, R, A und K abgedruckt. Beispiele für passende Wörter zu dem Thema Karneval mit den entsprechenden Anfangsbuchstaben finden Sie hier:

M: Maske, Marienkäfer, Maus…

F: Fasching, Fastnacht, Feiern, Funkenmariechen…

R: Rosenmontag, Ritter, Rosen…

A: Aschermittwoch, Alaaf, Anzug…

K: Karneval, Kostüm, Köln, Katze, Kamelle, Küssen…

Die gefundenen Begriffe werden nach der Übung von allen laut vorgelesen und können ggfs. an einem Flipchart gesammelt werden.
In Gruppen, in denen den Teilnehmern es schwer fällt, die Wörter aufzuschreiben, machen Sie die Gedächtnisübung einfach mündlich und lassen sich die Begriffe zurufen. Schreiben Sie die Wörter auf einen Bogen Tonkarton oder ein Flipchart.

Zu guter Letzt

Nach Lust und Laune können Sie das Gedächtnistraining mit einer Wortkette abschließen. Am besten beginnen Sie mit den ersten drei Wörtern und lassen die Senioren die Kette dann vervollständigen.
Beginnen Sie mit dem Wort Karneval. Das nächste Wort soll nun mit dem letzten Buchstaben von Karneval – also mit L – beginnen. Zusätzlich sollen die Wörter einen Bezug zu dem Thema Karneval haben (Verkleidungen zählen natürlich mit).
Eine Beispiel-Kette: KarnevaL – LöwE – ElfterElfter – RosenmontaG – GardE – EngeL – LuftschlangeN – NarreN – NasE – ElefanT – TanzmariecheN – usw…



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