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Fleur de Sel. Eine Naturgeschichte zum Thema „Frankreich“

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Heute haben wir eine besondere Naturgeschichte zum Vorlesen für Ihre Senioren zu unserer Themenwoche „Frankreich“.
Wissen Sie und Ihre Senioren, was „Fleur de Sel“ ist? Falls nicht, dann lassen sie sich überraschen.

 

Fleur de Sel

„Schaut mal, was wir Euch mitgebracht haben.“ Ruth und Erwin standen in der Haustür und begrüßten ihre Freunde Erika und Heinz. „Das ist ‚Fleur de Sel‘ aus der Camargue. Das ist ein ganz besonderes Salz. Das könnt ihr gleich mal beim Grillen ausprobieren.“

„Na dann kommt doch erst einmal herein, ihr Frankreich-Fahrer!“ wurden sie herzlich begrüßt. „Wir setzen uns auf die Terrasse und ihr könnt von eurem Urlaub erzählen.“

Ruth und Erwin berichteten abwechselnd von ihren schönen Urlaubserlebnissen. Sie waren noch ganz begeistert von den neuen Eindrücken.

„Und was hat es nun mit diesem kleinen Döschen „Flöhr de Säll“ auf sich?“, fragte Heinz.



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„Unsere Reisegruppe bot einen Ausflug in die Camargue an. Wir haben dort Stiere, Pferde und Flamingos gesehen und konnten die Salzgärten besuchen. Das ‚Fleur de Sel‘ ist die ‚Blume des Salzes‘ – ein ganz besonders aromatisches Salz, das seit Jahrhunderten in Salzgärten gewonnen wird. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem bringt das Meerwasser in die angelegten Salinen. Wind, Sonne und Wärme lassen das Wasser verdunsten und übrig bleibt das Salz. Regelmäßig und täglich werden die Salinen kontrolliert, wie weit das Salz getrocknet ist. Ist es „reif“, wird es per Hand abgeschöpft und in Körbe gefüllt und dann vermarktet. In den Salinen kann man sich verlaufen, die Wege sind wie ein Labyrinth angelegt.“

„Und was ist nun das Besondere an diesem Salz?“, wollte Erika wissen.

„Im Grunde besteht das „Fleur de Sel“ genauso aus Natriumchlorid wie andere Salze, aber durch die besondere Gewinnung hat es einen ganz wunderbaren Geschmack. Deswegen auch „Blume des Salzes“ im Gegensatz zum grauen Salz, dem „Sel de Gris“. Man sollte es auch nicht zum Nudelkochen verwenden, sondern als Geschmacksveredelung über das fertige Gericht streuen. Wir können das ja gleich mal bei unseren Steaks und dem Salat ausprobieren.“

„Na, da sind wir ja mal gespannt! Und herzlichen Dank für dieses geschmackvolle Souvenir!“



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Monika

© by Monika Kaiser

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