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Marmorkuchen. Eine Entspannunggeschichte

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Bitten Sie die Senioren sich ein bequeme Position zu suchen. Lesen Sie die Geschichte zum Vorlesen langsam und deutlich. Machen Sie Pausen.

Marmorkuchen

Frieda atmet tief durch. Sie schüttelt sich ein bisschen und freut sich schon auf ihr heutiges Tagwerk. Sie hat den ganzen Vormittag Zeit um ihren berühmten und leckeren Marmorkuchen zu backen. Wenn sie an den Marmorkuchen denkt, läuft ihr das Wasser im Mund zusammen. Frieda hat die Butter und die Eier für den Kuchen schon vor einer Weile aus dem Kühlschrank genommen. Mit ihrem Finger drückt sie ganz leicht gegen das Einschlagpapier der Butter. Die Butter gibt leicht nach und hat die richtige Konsistenz. Die Butter wandert als erstes in die Schüssel. Zu der Butter reibt Frieda ein bisschen Zitronenschale in die Schüssel. Der Duft des Zitronenabriebs steigt ihr in die Nase. Es riecht frisch, belebend und spritzig. Die Eier nimmt Frieda einzeln und schlägt die Schale gegen eine bereitgestellte Tasse. Die Schale der Eier macht leise „Knack“ und Frieda lässt das Ei in die Schüssel zu der Butter gleiten. Das Eigelb leuchtet in einem kräftigen Orange und das Eiweiß ergießt sich in der Schüssel. Zusammen mit dem Zucker, etwas Vanillezucker und ein bisschen Rum, verrührt Frieda die Butter und Eier zu einer wunderbar cremigen Masse. Abwechselnd gibt Frieda nun etwas mit Backpulver gemischtes Mehl und etwas Milch in die Masse. Sie beobachtet genau, wie das Mehl als weißes Pulver auf die Masse fällt, dann vom Mixer ergriffen wird und sich mit dem Rest des Teigs vereint. Die Milch läuft in einem kleinen, zarten Strahl in die Schüssel und vermischt sich mit dem Rest, noch bevor sich eine Pfütze bilden kann. Die große Gugelhupfform steht schon eingefettet und mit Paniermehl ausgestreut bereit. Langsam gießt Frieda die Hälfte des Teigs in die Form. Zu dem anderen Teil des Teiges, streut Frieda nun Kakaopulver. Das Pulver legt sich auf den Teig und wird an einigen Stellen durch die Feuchtigkeit dunkler. Mit einem Holzlöffel rührt Frieda das Kakaopulver unter den Teig. Der Teig verwandelt sich mit jeder Drehung des Löffels mehr zu einem Schokoladenteig. Dann wandert auch der Schokoladenteig in die Form. Der Schokoladenteig verteilt sich und bedeckt den weißen Teig. Frieda sucht sich eine große Fleischgabel heraus. Mit der Fleischgabel zieht sie spiralförmige Kreise durch den Kuchenteig. Auf der mittleren Schiene darf der Kuchen jetzt 60 Minuten im Ofen backen. Während der Kuchen backt, zieht ein wunderbarer Duft durch die gesamte Wohnung. Frieda genießt den süßlich-aromatischen Geruch des backenden Marmorkuchens und freut sich darüber, dass der Kuchen im Ofen in die Höhe geht. Als der Kuchen abgekühlt ist, schneidet Frieda ihn an. In einem perfektem Spiralmuster ist der Schokoladenteig in den Marmorkuchen integriert. Frieda beißt ein Stück Kuchen ab. Sie lässt sich den vollmundigen Geschmack von Vanille und Kakao auf der Zunge zergehen. Genau so hat der Kuchen bei ihrer Oma früher geschmeckt. Frieda schließt die Augen und genießt.



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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