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Fritz allein zu Haus – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Waschen

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Fritz ist über das Wochenende alleine zuhause. Seine Frau Renate ist mit den Kegelschwestern im Schwarzwald. Fritz kann sich gar nicht zurück erinnern, wann er das letzte Mal über ein ganzes Wochenende alleine zuhause war, die beiden sind schließlich schon über vierzig Jahre verheiratet – glücklich versteht sich!

bei verheiratet: auf den Ringfinger zeigen; bei glücklich: beide Hände aufs Herz legen –

Aber heute ist es tatsächlich so weit. Heute Morgen nach dem Frühstück hat er Renate zum Bus gebracht, eingekauft und schaut jetzt, nach einer kleinen Mittagspause, auf die Liste, die Renate ihm geschrieben hat.

fiktiv eine Liste in beide Hände nehmen –

An erster Stelle steht: Kochwäsche

– mit dem Zeigefinger auf einen Punkt auf der Liste zeigen –

Oha! Fritz hat schon lange nicht mehr gewaschen, aber das würde er wohl hinbekommen.
Er geht die Treppe hoch ins Schlafzimmer zum Wäschekorb und öffnet ihn.

– Fiktiv die Treppe hoch gehen, dabei den Handlauf festhalten und den Wäschekorb öffnen –

Sorgfältig sortiert er die weiße Wäsche aus. T-Shirts, Strümpfe und Unterwäsche kommen auf den Wäscheberg.

– Sorgfältig die Wäsche sortieren und auf einen Haufen legen –

Im Badezimmer steht schon ein Korb mit Handtüchern bereit. Fritz nimmt den Wäscheberg aus dem Schlafzimmer auf den Arm und legt die Sachen zu den Handtüchern.

– Bücken und die Wäsche von der rechten Seite aufheben, auf der Stelle gehen und die Wäsche auf der linken Seite wieder hinlegen –

Er nimmt den Wäschekorb in beide Hände und trägt ihn die Treppe hinunter.

– Den Wäschekorb in beide Hände nehmen und auf der Stelle gehen –

Dabei geht er ganz vorsichtig, er kann ja so seine Füße nicht sehen. Vorsichtig schaut er abwechselnd links und rechts am Wäschekorb vorbei zu seinen Füßen.

Den Wäschekorb in den Händen halten und weiter auf der Stelle gehen, dabei abwechselnd rechts und links am Wäschekorb vorbei auf die Füße gucken. Wenn möglich, die Füße für kurze Zeit in der Luft halten –

Geschafft! Unten angekommen geht er in den Waschkeller.
Er stellt den Wäschekorb auf den Boden und öffnet die Waschmaschine.

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– Wäschekorb auf den Boden stellen, dabei leicht bücken. Die Waschmaschine öffnen –

Dann bückt er sich und legt die Wäsche in die Trommel. Das hat schon mal gut geklappt.

– Bücken und die Wäsche in die Trommel legen –

Als nächstes überlegt Fritz kurz welches Waschmittel er nehmen soll, das linke in der roten Dose oder das rechte in der grünen Dose.

– Jeweils mit der linken und rechten Hand fiktiv eine Dose hochhalten und anschauen –

Er liest sich kurz die Beschriftung durch und entscheidet sich für die grüne Dose.

– Die Beschriftung durchlesen –

Fritz schließt die Trommel und füllt das Pulver in das Fach.

– Die Trommel schließen und Pulver in das Fach füllen –

Er schließt die Schublade, wählt das Programm und stellt die Maschine an…Die Trommel dreht sich – Geschafft!

– Schublade schließen, da Programm wählen und die Waschmaschine anstellen; bei geschafft: Schweiß von der Stirn wischen –

Er geht nach oben, trinkt einen Kaffee und liest die Zeitung.

– Nach oben gehen, eine Schluck Kaffee trinken und die Zeitung aufschlagen –

Als Fritz die Wäsche später aus der Maschine holt ist die Wäsche natürlich…Rosa! Ärgerlicherweise hat er ein rotes Paar Socken übersehen. Das muss Renate aber jetzt richten!
Fritz macht sich weiter an Punkt zwei von der Liste: Rasen mähen

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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