Das Minigolfspiel. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren ohne Material

Die Bewegungsgeschichte für Senioren ist als Sitzgymnastik gedacht. Lesen Sie sie den Teilnehmenden vor. Diese sollten dann die fettgedruckten oder in Klammer stehenden Übungen nach ihren Fähigkeiten ausführen. Es darf anstrengend sein, darf aber nicht weh tun.

Das Minigolfspiel

Heute unternimmt der Seniorentreff einen Ausflug. Es geht zum Minigolfspielen in den nahegelegen Park. Alle freuen sich schon darauf und das Wetter spielt auch mit: Die Sonne strahlt warm von einem wolkenlosen blauen Himmel.

Die Senioren treffen sich am Gemeindehaus. Sie begrüßen sich (mit den Kopf nach allen Seiten nicken), winken (abwechselnd mit dem rechten und dem linken Arm) und lächeln sich zu. Dann gehen sie gemeinsam zum Park (auf der Stelle gehen und dabei die Arme mitnehmen). Beim Minigolfplatz angekommen, setzt sich die Gruppe an die Tische, während die Gruppenleiterin für alle bezahlt, Schläger und Bälle, Spielblöcke und Stifte entgegen nimmt. Die Senioren schütteln noch einmal Arme und Beine aus, atmen tief durch und dann geht es auch schon los.

Traudl fängt an der ersten Bahn an. Mit Schwung holt sie mit dem Schläger aus (Hände zusammenführen, nach drei Mal nach rechts drehen, die Arme dabei mitführen), aber trifft den Ball nicht. Mist! Beim zweiten Versuch holt sie wieder weit mit dem Schläger aus, trifft den Ball … der dann über die Bahn bis ins Blumenbeet fliegt. Traudl läuft zum Blumenbeet, bückt sich nach dem Ball und startet ihren letzten Versuch. Sie holt wieder mit dem Schläger aus und der Ball rollt und rollt und rollt und landet doch tatsächlich im Loch. Traudl hebt beide Arme hoch, stellt sich auf die Zehenspitzen und jubelt.

Jetzt ist Franz an der Reihe: Franz ist Linkshänder und stellt sich auf die andere Seite der Bahn. Vorsichtig legt er den Ball auf den Ausgangspunkt, stellt sich breitbeinig hin, dreht sich weit nach links und holt aus. Der Ball rollt bis in die Nähe des Loches, aber noch nicht hinein. Franz geht zum Ball, stellt sich wieder breitbeinig hin und gibt der Kugel nur einen kleinen Schubs. Die rollt einmal um das Loch herum und bleibt dann liegen. Mit dem letzten Schubser verschwindet sie dann auch darin.

 
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Jetzt sind noch Ursel, Günther, Wilhelm und Rosi an der Reihe (die Übung noch vier Mal wiederholen), dann geht es zur nächsten Bahn. So spielen die sechs Senioren den ganzen Parcours durch. Manchmal fliegt der Ball im hohen Bogen in die Büsche und manchmal rollt er schon beim ersten Schlag ins Loch. Wilhelm versucht doch tatsächlich einmal zu schummeln, aber Rosi schimpft mit ihm und er kommt mit seiner Schummelei nicht durch.

Traudl und Franz sind mit den Bahnen fertig, rechnen ihre Punkte zusammen und warten auf die anderen. Sie setzen sich auf eine Bank, strecken die Beine in die Luft und schauen, wer die Beine am längsten oben halten kann (Bauch und Po anspannen, etwas zurücklehnen, gleichmäßig atmen und lächeln). Dann wippen sie mit den Füßen (auf die Zehenspitzen stellen und über die Fußsohle bis zur Ferse abrollen und wieder zurück). Sie strecken das rechte Bein aus und kreisen mit dem Fuß, dann strecken sie das linke Bein aus und kreisen mit dem linken Fuß. Sie schütteln die Beine aus. Dann strecken sie die Arme weit vor dem Körper aus und ballen abwechselnd die Hände zu Fäusten. Zum Schluss heben sie die Schultern an – zusammen und abwechselnd – und kreisen sie zusammen nach hinten. Jetzt schütteln sie auch die Arme aus und atmen tief ein und aus.

Nun sind die anderen auch mit dem Parcours fertig. Die Punkte werden zusammengezählt und verglichen. Traudl ist doch tatsächlich die Siegerin und gibt allen ein Eis aus. Es war ein schöner Nachmittag und jeder geht glücklich nach Hause.

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Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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