Im Märzen der Bauer – Eine Liedergeschichte für den Frühling

Lesen Sie den Senioren die Liedergeschichte langsam vor. An den passenden Stellen wird die (angegebene), Strophe des Liedes “Im Märzen der Bauer” gesungen.

Wenn der Winter vorbei ist und alle sich auf den Frühling freuen, beginnt für Hartmut die Arbeit. Er ist Bauer und besitzt einen großen Hof mit viel Ackerland. Im März, wenn die frostigen Tage vorbei sind, pflügt er seine Felder und sät neues Getreide aus. Seine Pferde freuen sich nach der langen kalten Zeit endlich wieder aus dem Stall hinaus zu kommen. Für sie und Hartmut ist das Frühjahr harte Arbeit. Oft sind sie von früh morgens bis spät am Abend draußen auf den Feldern…

Im Märzen der Bauer
die Rößlein einspannt.
Er setzt seine Felder
und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden
er egget und sät
und rührt seine Hände
früh morgens und spät.

Auch Hartmuts Frau Angela und die Mägde haben viel zu tun. Sie verpassen dem Haus den Frühjahrsputz: wischen Staub, putzen die Fenster, reinigen die Böden und waschen die Gardinen. Sie kümmern sich um das Vieh und machen den Garten wieder hübsch. Angela liebt ihre Blumen über alles und freut sich wahnsinnig wenn die ersten Tulpen, Narzissen und Krokusse ihre kleinen grünen Spitzen der Sonne entgegen strecken. Angela und die Mägde vertreiben sich während der harten Arbeit in Haus und Garten gerne die Zeit mit Frühlingsliedern. Besonders gerne singen sie “Alle Vögel sind schon da”, “Im Märzen der Bauer” und “Komm lieber Mai und mache”. Dabei zupfen sie Unkraut genießen den Duft frischer Erde…

Die Bäu´rin, die Mägde
sie dürfen nicht ruh´n,
sie haben in Haus
und Garten zu tun.
Sie graben und rechen
und singen ein Lied,
sie freu´n sich, wenn alles
schön grünet und blüht.

 
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Viel zu schnell geht der Frühling unter all der Arbeit vorbei. Hartmut denkt gerade noch, es sei gestern gewesen als er den Acker gepflügt hat, da mäht er schon wieder das Getreide und wendet das Heu. Angelas Frühlingsblumen sind verblüht…dafür kann sie bald die Äpfel, Pflaumen und Birnen aus dem Garten pflücken. Wenn Hartmut das Getreide drischt denkt er immer an die kalten, gemütlichen Wintertage mit heißem Kakao, frisch gebackenem Kuchen und Brot. Angela bestreicht das Brot für ihn immer extra dick mit frischer Butter und legt eine Scheibe Wurst darauf. Und so sitzen sie dann zusammen und denken an das, was ihnen im Jahr schönes widerfahren ist…

So geht unter Arbeit
das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer
das duftende Heu.
Er mäht das Getreide
dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es
manch fröhlichen Schmaus.

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin, Chefredakteurin von Mal-alt-werden.de. Bücher von Annika Schneider finden Sie hier.

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