Gedächtnis-Quickies! Was sind Marktkreuze?

In diesem Gedächtnis-Quickie dreht sich alles rund um das beliebte Thema Markt. Lesen Sie Wissenswertes rund um die Geschichte der Märkte und Marktplätze und kommen Sie mit den Senioren darüber ins Gespräch. Schließen Sie kurze Gedächtnistrainingsübungen zum Thema Markt an und runden Sie Ihre Aktivierung ab.
Eine passende Einstiegsgeschichte zum Vorlesen und biografische Fragen finden Sie in unserem Beitrag Ein sinnlicher Marktbesuch.

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Wussten Sie das?

  • Im 13. Jahrhundert gab es in den Gebieten rund um die Ostseeküste sogenannte Vitten. Vitten waren saisonal bestehende Handelsorte für Heringe, die jeweils in Besitz einzelner Hansestädte waren. Hering war aufgrund seiner Nährstoffe bei der Bevölkerung sehr beliebt. An den Handelsorten trafen sich Kaufleute, Fischer, Handwerker und Böttcher, die sich um den Handel und den Vertrieb der Heringe kümmerten. Dazu gehörte auch der Fang der Heringe, das Ausnehmen und das Einpökeln in Eichenfässern nach bestimmten Vorgaben.
  • Ähnlich wie bei dem Verbund der Hansestädte gab es ab 1143 eine Hanse der Handelsplätze. Die erste Marktordnung wurde im österreichischen Enns verzeichnet. Es folgten Marktaufsichten in Nürnberg und Berlin. Bis zum Jahr 1500 gab es schon 5000 regelmäßig wiederkehrende Märkte an etwa 500 Orten.
  • Ab dem Mittelalter gab es das Marktrecht. Mit dem Marktrecht stand der Platz, auf dem der Markt stattfand, unter einem besonderen Schutz. Das Marktrecht musste erworben werden. Es war im Mittelalter entscheidend für die Stadtentwicklung und war so etwas wie die erste Stufe zum Erwerb des Stadtrechts.
  • Das Symbol der Markthoheit, der Roland, steht heute noch in vielen Städten als Standbild in der Nähe der Marktplätze. Abgebildet ist ein Ritter mit Schwert, der als Sinnbild der Stadtrechte gilt.
  • Marktkreuze wurden in einigen Städten errichtet, um den Markt zu markieren. Oft wurden dazu Brunnen errichtet, die dann gleichzeitig zur Bereitstellung des Trinkwassers dienten. Ganz besondere Marktkreuze gibt es heute noch in Großbritannien zu besichtigen.

Rätselideen

Korrektur von Sprichwörtern / Redewendungen
Lesen Sie die folgenden Sätze vor und fragen Sie die Teilnehmenden was daran nicht richtig ist.

Wenn man zwei Umstände vergleicht, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, sagt man: Äpfel mit Weintrauben vergleichen (Richtig: Äpfel mit Bananen vergleichen)
Wenn jemand mit wenig eigenem Zutun ein bewundernswertes Ergebnis erzielt, dann sagt man: Die dümmsten Bauern haben die größten Traktoren (Richtig: Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln)
Wenn man ausdrücken möchte, dass die großen Notzeiten vorbei sind, sagt man: In der Not schmeckt der Käse auch ohne Brot (Richtig: In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot)

Sätze vollenden

Lesen Sie die folgenden Satzanfänge vor und lassen Sie die Teilnehmenden ganz nach Belieben ergänzen.
Einen Markt verlasse ich nie, ohne …
Auf dem Mark rieche ich am liebsten …
Die Geräusche auf dem Wochenmarkt …

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin, Chefredakteurin von Mal-alt-werden.de. Bücher von Annika Schneider finden Sie hier.

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