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Mein gut gefüllter Korb. Markttag. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung nehmen wir Sie und die Senioren mit auf den Wochenmarkt. Im Mittelpunkt dieser Art der Aktivierung stehen das Wecken von Erinnerungen und das sich anschließende gemeinsame Gespräch. Themen, mit denen Sie Gesprächsimpulse setzen können, finden Sie unten im Beitrag.

Material

Ein großer Einkaufskorb

Kurzgeschichte

Schon als kleines Kind habe ich die Markttage geliebt. Bei uns in der Stadt war der Markttag immer der Donnerstag. Gemeinsam mit meiner Oma besuchte ich den Markt an jedem Donnerstag. Jedes Mal, wenn ich an diese Markttage denken, kommen mir zuerst die vielen Geräusche in den Sinn. Das Knistern der Tüten, die Gespräche der Frauen und das Geschrei der Marktstandbesitzer. Es gab zwei Marktstände, die mir besonders wichtig waren. Der erste Stand, den ich besonders gerne mochte, war der Stand vom Gurken-Heinz. Heinz hatte viele Fässer um sich herumstehen und in diesen Fässern ruhten die herrlichsten Gewürzgurken. Der Gurken-Heinz schenkte mir immer eine extra große Gurke und ich genoss es in das saure Gemüse hinein zu beißen. Beim Hineinbeißen musste man immer gut aufpassen, damit der Gewürz-Sud nicht zu sehr aus den Gurken herausspritzte.

Nach unserem Besuch beim Gurken-Heinz, kaufte meine Oma das Obst und Gemüse, dass sie zum Kochen benötigte. Der Höhepunkt des Marktbesuches kam dann am Ende, wenn wir zum Bäckerstand gingen. Während sich meine Oma mit Brot und Brötchen eindeckte, bekam ich eine ganz frische, warme, rechteckige Waffel. Schon bei dem Duft der Waffel lief einem das Wasser im Mund zusammen. Der buttrige, süße Geschmack der Waffeln aber war das Beste, was ich mir vorstellen konnte. Nach dem Marktbesuch war ich dann satt und zufrieden.

Leider gibt es auf dem Markt in der Stadt, in der ich heute wohne keinen Gurkenstand mehr. Doch einen Bäckerstand gibt es. Am Ende meiner Marktbesuche, muss ich mir immer eine Waffel kaufen und wenn ich sie esse, dann denke ich an früher und die Marktbesuche mit meiner Oma.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Marktbesuche

Gewürzgurken

Waffeln

Dinge, die man heute nicht mehr so gut bekommt wie früher

Rituale mit den Großeltern

 



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Meine Frühlingsboten. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Krokussen

In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung geht es um die ersten Frühlingsboten. Sie ist ein schöner Einstieg in Aktivierungen zum Frühlingsbeginn.
Im Mittelpunkt der impulsgestützten Kurzaktivierung steht das Wecken von Erinnerungen mit Hilfe der kurzen Geschichte und die anschließenden Gespräche unter den Senioren. Beispiele für biografieorientierte Fragen finden Sie unter der Geschichte.

Material

Eine oder mehrere blaue Krokuspflanzen im Topf

Kurzgeschichte

Ich mag den Frühling. Wenn die Tage nach einem langen, kalten Winter langsam wieder heller werden, kann man wunderbar beobachten, wie der Natur nach und nach wieder Leben eingehaucht wird. Früher lag oft im März noch Schnee. Ich weiß noch, wie gerne ich die glitzernden Eiskristalle in der schon frühlingshaften Sonne beobachtet habe. Es sah wunderschön aus.

Wenn sich dann die ersten grünen Spitzen der Krokusse durch die dünne Schneedecke geschoben haben, wusste ich, dass der Frühling in greifbarer Nähe war. Es war fast wie ein kleines Wunder, dass diese kleinen blauen Pflänzchen es schafften, sich ihren Weg durch die kalte Schneedecke zu bahnen. Und wie kraftvoll sie aussahen. Bis heute sind Krokusse meine liebsten Frühlingsblumen. Auch wenn mal keine Schneedecke in meinem Garten liegt, sind sie einfach die schönsten Frühlingsboten.

Sie stehen dort immer im Dutzend. Wie eine kleine Krokusfamilie. Meist beginnen ein oder zwei Pflänzchen damit, sich in die Kälte zu wagen. Es scheint so, als wollten sie erst einmal schauen, ob es sich wirklich lohnt, dass sie ihre Köpfchen der Sonne entgegenstrecken. Und dann, innerhalb von ein oder zwei Tagen, steht die ganze Familie dort. Ihre kleinen blauen Blüten wirken wie ein richtiges Feuerwerk in dem sonst noch verschlafenen Garten.

Von da an weiß ich, dass es bis zum Frühlingsbeginn nicht mehr lange dauert. Und ich freue mich. Ja, ich freue mich sehr auf das, was uns die blauen Krokusse für das neue Jahr ankündigen…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Frühlingsanfang

Der verschlafene Garten im Winter

Verschiedene Frühlingboten

Lieblingsblumen

Gartenarbeit im Frühling

Schnee – früher und heute

Eine breite Auswahl an Gedichten für den Frühling finden Sie unter dem Stichwort Frühlingsgedichte.



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Aus kratziger Wolle. Mütze, Schal und Handschuh: Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Auch mit dieser impulsgestützen Kurzaktivierung möchten wir bei den Senioren Erinnerungen an früher wecken. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung steht nicht die Kurzgeschichte, sondern das sich anschließende Gespräch. Geben Sie den Senioren genügend Raum, um von den eigenen Erinnerungen und Gefühlen zu erzählen und sich auszutauschen.

Material

Mütze, Schal und Handschuhe aus Wolle

Kurzgeschichte

Ich bin das vierte von fünf Kindern. Darüber möchte ich mich auch gar nicht beschweren. Ich fand es immer sehr schön mit vielen Geschwistern aufzuwachsen. Nur eine Sache mochte ich gar nicht. Nie bekam ich neue Klamotten zum Anziehen. Ich musste immer die alte Kleidung von meinen Geschwistern auftragen. Da die Sachen schon von drei Kindern vor mir getragen wurden, sahen sie oft auch schon abgetragen aus. Am schlimmsten war das aber, bei den Mützen, den Schals und den Handschuhen. Diese waren irgendwann mal von meiner Mutter mit viel Liebe gestrickt worden. Vielleicht waren die Mützen, Schals und Handschuhe auch mal weich und kuschelig, als sie neu waren. Wenn ich sie bekam, waren sie das nicht mehr. Wie habe ich es verabscheut mir einen kratzigen Schal um den Hals zu legen. Lieber hätte ich ganz darauf verzichtet. Doch das durfte ich nicht. Jeden Morgen musste ich die alten Wollsachen anziehen.

Als ich später in die Schule kam war ich schon ein bisschen schlauer. Ich zog Mütze, Schal und Handschuhe morgens ohne zu murren an. Bestimmt dachte meine Mutter ich sei vernünftig geworden. Ich trug sie allerdings nur bis zur nächsten Straßenecke. Dort zog ich die kratzenden Wollsachen aus und versteckte sie in meinem Schulranzen. Auf dem Nachhauseweg zog ich die Sachen an derselben Straßenecke wieder an. Meine Mutter hat nie etwas davon bemerkt. Schon damals habe ich mir geschworen meine Kinder nie zu zwingen etwas anzuziehen.

Bis heute trage ich nicht gerne Wollsachen, wobei ich mir jetzt vorgenommen habe mir für diesen Winter einen ganz weichen Schal aus reinem Kaschmir zu kaufen.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Wollsachen

Winterkleidung

Kleidung weitervererben

Kratzige Kleidung

Freiheiten für Kinder

Schöne und kostenlose Bastelideen für den Winter mit den verschiedensten Materialien finden Sie in unserer Kategorie Schneemann Basteln.



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Kohlsuppe. Die Zeiten ändern sich: Eine impulsgestützte Kurzaktivierung im Winter

In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung beschäftigen wir uns mit dem Winter. Im Mittelpunkt steht Kohlsuppe, an die jeder von uns seine ganz eigenen Erinnerungen hat. Und genaus darum geht es in der Aktivierung: das Wecken von Erinnerungen mit Hilfe der kurzen Geschichte und des Kohlkopfes.
Geben Sie den Senioren im Anschluss an die Kurzgeschichte ausreichend Raum, um von ihren Gedanken und Erinnerungen an Kohlsuppe von früher erzählen zu können.Vielleicht hat sich bei den Zuhörern ja auch der Geschmack im laufe der Zeit verändert?

Material

Einen Kohlkopf

Kurzgeschichte
Als Kind mochte ich Kohlsuppe gar nicht gerne. Wenn ich nach der Schule nach Hause kam und ich im Treppenhaus diesen ganz bestimmten Geruch wahrnahm, dann wusste ich immer schon Bescheid. Kaum stieg mir dieser, unheimlich penetrante, Kohlgeruch in die Nase, hatte ich es plötzlich gar nicht mehr eilig. Ganz, ganz langsam, ließ ich die Tür ins Schloss fallen und schaute ihr in Seelenruhe dabei zu. Dann stieg ich die Treppenstufen im Schneckentempo hinauf. Während ich die sonst immer mehrere Stufen auf einmal hinauf hechtete, ließ ich mir an den Kohlsuppentagen Zeit. Doch ich konnte so langsam machen wie ich wollte, irgendwann, kam ich immer oben an.

Meine Mutter stand dann mit ihrer Schürze am Herd und rührte in einem großen Topf. „Schön, dass du da bist!“, sagte meine Mutter und stellte dann den Topf auf den Tisch an dem auch schon meiner Geschwister Platz genommen hatten. Dann bekam jeder von uns einen Teller mit Kohlsuppe. Meine Mutter schnitt immer Mettwürstchen in die Suppe hinein. Das war das einzige, was ich an der Suppe mochte. Dementsprechend aß ich die Mettwürstchen auch als erstes auf. Nach den Mettwürstchen aß ich die Kartoffeln. Die schmeckten mir zwar nicht besonders gut, ich fand sie aber auch nicht schlimm. Dann waren nach und nach meine Geschwister fertig mit dem Mittagessen und durften spielen gehen. Nur ich nicht. Ich musste sitzen bleiben, bis ich mir den Rest der Suppe hineingezwängt hatte. Endlos zog sich die Zeit am Tisch. Doch dann, dann hatte auch ich es irgendwann geschafft und meine Suppe aufgegessen.

Als ich erwachsen war, habe ich lange Jahre keine Kohlsuppe mehr gegessen. Irgendwann habe ich aber wieder welche probiert. Und was soll ich sagen? Sie hat himmlisch geschmeckt! So kann sich der Geschmack verändern!

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Kohl und Kohlsorten

Geschmacksvorlieben von Kindern

Wie sich Geschmack verändern kann

Rituale rund ums Mittagessen

Erziehung und Essen

 



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Eine kleine Meise. Impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Vögelfüttern

In dieser winterlichen impulsgestützten Kurzaktivierung geht es um das Vögel füttern im Winter. Im Mittelpunkt dieses Aktivierungsangebotes sollte nicht die Geschichte an sich stehen, sondern die Erinnerungen, die beim Vorlesen geweckt werden. Sprechen Sie im Anschluss an die Kurzgeschichte mit den Senioren über ihre eigenen Erfahrungen und Erinnerungen. Mögliche Themen für Gespräche haben wir unter dem Text aufgeführt.

Eine kleine Meise. Impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Vögelfüttern

Material
Vogelfutter

Kurzgeschichte

Wenn die kalte Jahreszeit angebrochen ist, finden die Vögel aus der Nachbarschaft ein kleines Vogelparadies in meinem Garten. Aus ein paar Brettern und ein paar Schrauben, habe ich ein Vogelhaus zusammengezimmert. In den Bäumen und an den Sträuchern, habe ich Meisenknödel und Futterglocken aufgehängt. Die Meisenknödel habe ich alle selbst gemacht. Dass habe ich von meiner Mutter gelernt.

Schon als ich klein war, hat sie mir beigebracht, dass wir nicht nur auf uns und andere Menschen, sondern auch auf Vögel acht geben müssen. Sie hat sich vom Metzger immer eine große Portion Rindertalg geben lassen. Der Rindertalg wurde dann zu Hause in dem großen Topf mit den braunen Griffen und dem Blümchenmuster geschmolzen. Meine Mutter gab acht darauf, dass das schmelzende Fett nicht zu heiß wurde. Passierte es doch mal, dass das Fett zu heiß wurde, stank die ganze Küche danach. Meine Aufgabe war es die Körnermischung in das geschmolzene Fett zu geben. Es durften nicht zu viele Körner werden, dann konnte man die Fettmasse hinterher nicht mehr richtig formen. Das Formen der Meisenknödel bereitete mir viel Freude. In jeden Meisenknödel steckten wir ein Stück Seil. An diesem Seil wurden die Meisenknödel dann im Garten aufgehängt.

Genauso, wie ich es früher gemeinsam mit meiner Mutter gemacht habe, so mache ich es bis heute. Im Winter freue ich mich dann über die vielen Vögel, die den Weg in meinen Garten finden und sich bei mir satt essen. In diesem Jahr fühlt sich eine kleine Kohlmeise besonders wohl bei mir. Jeden Morgen, wenn ich die Rollos hoch mache, sehe ich sie an einem der Meisenknödel hängen. Für mich ist das der schönste Start in den Tag.

 

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Tiere im Winter

Vögel füttern

Hilfen für Tiere selber machen

Vogelarten

Gewohnheiten, die man von den Eltern übernimmt

Passend zu dem Thema Winter haben wir viele Bastelanleitungen für Senioren erstellt. Ideen, wie man einen Schneemann bastelt, finden Sie unter dem Stichwort Schneemann basteln.



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Bunt und glänzend… Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Geschenkband

In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung für Senioren und Menschen mit Demenz in der Weihnachtszeit geht es um Geschenkband. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung steht dabei nicht die kurze Geschichte, die vorgelesen wird, sondern die Erinnerungen, die durch den Text geweckt werden und das anschließende Gespräch. Planen Sie für die Erzählungen im Anschluss an die Kurzgeschichte ausreichend Zeit ein, damit sich in der Gruppe schöne Gespräche entwickeln können.

Bunt und glänzend… Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Geschenkband

Material

Geschenkband

Kurzgeschichte
Das Schönste am Schenken ist für mich immer noch der Moment, in dem der Beschenkte sein Paket öffnet und ich sehen kann, wie sie oder er sich freut. Beim Verpacken gebe ich mir immer sehr viel Mühe. Schließlich sollen die Geschenke auch beim Überreichen immer besonders schön aussehen. Das Geschenkband wähle ich passend zum Papier. Ich habe eine große Kiste mit Geschenkband in allen Farben und Größen – Schleifenband, Bast, Kordeln, Kräuselband, und, und, und…
Ich weiß noch ganz genau, wie sorgfältig meine Mutter früher immer die Geschenke für Freunde und Familie eingepackt hat. Und genauso sorgfältig habe ich sie auch wieder ausgepackt. Besonders an Weihnachten habe ich mir immer ganz viel Zeit beim Auspacken gelassen, damit war die Vorfreude umso schöner. Und – ich hatte immer noch ein oder zwei Päckchen, nachdem meine Geschwister schon immer alle Geschenke ausgepackt hatten.
Das Geschenkband habe ich immer ganz sorgfältig aufgeknotet und dann mit meinen Fingern glatt gestrichen. Mit dem Kräuselband ging das Glattstreichen leider nicht, aber auch das habe ich an die Seite zu den anderen Geschenkbändern gelegt. Stoffbänder habe ich sogar wieder aufgerollt, um sie beim nächsten passenden Anlass wiederzuverwenden. Die, die ich besonders schön fand und behalten wollte, habe ich in einer kleinen Schachtel gesammelt.
Noch heute denke ich beim Geschenke einpacken an die Zeit als Kind unter dem Weihnachtsbaum. Und daran, wie mühe- und liebevoll meine Mutter immer das Geschenkband um die Geschenke gebunden hat – und wieviel Freude sie dabei hatte. Ich hoffe, ich konnte meinen Kindern auch diese besonderen Werte des Schenkens und Beschenkt Werdens mitgeben, die sie mir mitgegeben hat. In jedem Fall haben sie auch schon viel Freude an glänzendem Geschenkband…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche
Geschenkband – lieber aus Stoff, Bast,oder doch Kräuselband?
Geschenke auspacken unter dem Weihnachtsbaum
die schönsten Momente beim Verschenken
Erinnerungen an Weihnachten in der Kindheit
Welche Bräuche und Verhaltensweisen wurden von den Eltern übernommen?

Ideen für schöne Bastelarbeiten in der Adventszeit finden Sie zum Beispiel in unserer Rubrik Weihnachtssterne basteln . Dort haben wir kostenlose Bastelanleitungen und Vorlagen zusammengestellt.



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Bratapfel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung für die Weihnachtszeit

In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung dreht sich alles um leckere Bratäpfel. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung sollte nicht die Geschichte an sich stehen, sondern die Erinnerungen, die beim Erzählen der Geschichte bei den Senioren geweckt werden. Anschließend könnte man nach dieser impulsgestützten Kurzaktivierung gemeinsam ein paar Bratäpfel backen.

Bratapfel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung für die Weihnachtszeit

Material
Ein gebackener Bratapfel
alternativ die Zutaten für einen selbst gemachten Bratapfel (Apfel, Marzipan, Mandeln, Rosinen, Zimt, Walnusskerne)

Kurzgeschichte
Meine Oma hat früher am ersten Advent immer Bratäpfel für uns Kinder gemacht. Da kam die ganze Familie zusammen. Die Erwachsenen tranken Glühwein, Kakao und Eierpunsch, und wir Enkel verbrachten den Nachmittag mit Oma in der Küche. Die Äpfel für die Bratäpfel hatte sie extra schon direkt nach der Ernte für diesen Tag zurückgelegt – groß und schön sollten sie sein! Von der Füllung musste sie immer etwas mehr machen, als es im Rezept angegeben war. Denn auf geheimnisvolle Art und Weise verschwand immer ein Teil der Marzipanmasse. Oma wusste natürlich, dass wir Enkel davon naschten – und zwar jedesmal, wenn sie sich von uns abwandte. Besonders die Rosinen waren bei uns Kindern beliebt.
Unsere Großmutter ließ uns gewähren, ich habe sie fast nie schimpfend erlebt.
Die Füllung in den Bratapfel zu geben, das war meine Aufgabe. Da ich die älteste meiner Geschwister, Cousinen und Cousins war, stand das auch nie zur Debatte. Ganz vorsichtig drückte ich die Füllung Löffel für Löffel in den ausgehölten Apfel. Die anderen Kinder sahen Oma derweil über die Schulter, wie sie die Vanillesoße kochte. Sie musste sie stetig rühren, damit sie nicht anbrannte. Zwischendurch bekam sie von den Kleinen Hilfe, die meiste Zeit naschten die allerdings weiter von dem Marzipan und den Rosinen.
Dann kamen die Äpfel endlich in den Ofen. Schon nach wenigen Minuten duftete es nach gebackenen Mandeln, Äpfeln, Zimt und Marzipan. Wir konnten es kaum erwarten, die Bratäpfel endlich zu probieren.
Als die Äpfel jedoch nach dem Backen soweit abgekühlt waren, dass man sie essen konnte, waren wir Kinder nach ein oder zwei Gabeln satt – schließlich waren unsere kleinen Bäuche schon bis oben hin mit der Füllung gefüllt. Unsere Eltern freuten sich über die übrig gebliebenen Bratäpfel und lobten uns, dass sie so gut gelungen waren. Natürlich mit einem Augenzwinkern für meine Oma…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche
Bratäpfel
Traditionen in der Vorweihnachtszeit
Die Beziehung zur Oma
Rezepte, die in der Adventszeit gerne zubereitet wurden
Treffen mit Cousins und Cousinen
Familientreffen

Wenn Sie auf der Suche nach weiteren kreativen Anregungen für die Adventszeit sind, dann schauen Sie sich doch unsere Beitragsübersicht Weihnachtssterne basteln an!



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Zeit des Erinnerns

Ein Poesiealbum aus vergangenen Tagen – Sammlung 2

Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Zeit des Erinnerns*.  Das Buch ist einem Poesiealbum aus vergangenen Tagen nachempfunden und dabei sehr authentisch. Die Sprüche sind teilweise in Sütterlin geschrieben und mit Glanzbildern, Blumenbildern und Fotos verziert. Die Schrift ist (im Vergleich zu einem „realen“ Poesiealbum) recht groß gedruckt und die Einträge bewusst neutral und zeitlos gestaltet.

Höhen und Tiefen

Wenn man das „Poesiealbum“ in die Hand nimmt, fällt als erstes auf, dass es einen sehr hochwertigen Einband hat. Die Gestaltung des Einbands ist freundlich, macht neugierig und es wirkt wie ein „echtes“ Poesiealbum aus vergangenen Zeiten. Diese Wirkung setzt sich fort, wenn man das Buch aufschlägt. Die Seiten sind schön dick und „griffig“ und erleichtern dadurch das Schmökern. Die Gestaltung der einzelnen Seiten des Albums kann nur als liebevoll beschrieben werden. Viele der enthaltenen Sprüche sind bei der heutigen Seniorengeneration bekannt und die Verzierung mit Glanzbildern, Fotos und Zeichnungen haben mich sofort an das Poesiealbum meiner Oma denken lassen.

Selbstverständlich wäre das Poesiealbum meiner Oma viel zu wertvoll und empfindlich um es regelmäßig  bei Aktivierungseinheiten einzusetzen. Das hier vorliegende Album wirkt hingegen robust und kann trotzdem ein ideales Mittel sein, um Erinnerungen wachzurufen. Die meisten Senioren (vor allem die Seniorinnen) hatten früher selbst ein Poesiealbum und werden dadurch mehr als nur eine Gesprächsanregung beim Blättern erhalten.  Dem Buch ist ein kleines Heft beigelegt, in dem neben Hintergrundinfos zu Poesiealben auch Tipps und Vorschläge für den Einsatz des Poesiealbums in der Aktivierungsarbeit zu finden sind.

Fazit

„Zeit des Erinnerns- Ein Poesiealbum aus vergangenen Tagen“ ist ein wunderschön gestaltetes Poesiealbum, das zu einem Ausflug in die Vergangenheit einlädt. Das Buch vom Verlag an der Ruhr ist hervoragend für die Biografiearbeit und die  Aktivierung von Menschen mit Demenz geeignet. Es ist robuster als ein „echtes“ Poesiealbum und durch die große Schrift optimal auf die Seniorenarbeit abgestimmt.

Das Buch jetzt bei Amazon ansehen!*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Und immer, immer wieder geht die Sonne auf… 25 kostenlose Aktivierungsideen zu dem Thema Sonne

Nach den vielen heißen und sonnigen Sommertagen in diesem Jahr, dürfen wir uns nun im Spätsommer immernoch über viele wunderbare Tage mit ganz viel Sonne freuen. Wir haben diese sonnigen Momente zum Anlass genommen, noch einmal Aktivierungen und Beschäftigungsangebote für Senioren und Menschen mit Demenz zu dem Thema Sonne für Sie zusammenzustellen. Das sind die 25 Beliebtesten:

Und immer, immer wieder geht die Sonne auf… 25 kostenlose Aktivierungsideen zu dem Thema Sonne

  1. Im Sommer cremen mit Bedacht! Ein Sommer Gedicht rund um Sonnencreme
  2. Beschäftigungsangebote für Senioren. Verhedderte Sprichwörter zu dem Thema Sonne
  3. Blume, Brille, Sonnenschirm. Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel für das Gedächtnistraining zu dem Thema Sonne
  4. Da geht die Sonne auf! 3 Spiele mit dem Aktivierungswürfel zum selber machen
  5. Eis bei Paul, das ist ein Hit! Ein Sommer Gedicht zum Mitsprechen
  6. Finden Sie die Sonne! Ein Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining
  7. Kostenlose Aktivierungskarten zu dem Thema Sonne
  8. Ersetzte Buchstaben zu dem Thema Sonne. Eine Übung für das Gedächtnistraining zum Ausdrucken
  9. Immer wieder geht die Sonne auf. Schlager zu dem Thema Sonne
  10. Und es war Sommer… 117 kostenlose Beschäftigungsideen für die Seniorenarbeit
  11. Tag der Sonne am 3. Mai: 5 Ideen für die Beschäftigung bei Demenz
  12. Vor der Wand ‘nen Sonnenbrand – Ein Reimrätsel für das Gedächtnistraining
  13. Von Sonne und Wonne – Ein Mitsprechgedicht
  14. 3-Minuten-Vorlesegeschichte: Sonnenbrand und Quark
  15. Weitere Übungen für das Gedächtnistraining zum Thema “Sonne”
  16. Ein Tastspiel zum Thema “Sonne”
  17. Ein Quiz rund um das Thema “Sonne”
  18. Liebe, liebe Sonne – Eine Bewegungsgeschichte
  19. Wortgitter: Sonne. Für das Gedächtnistraining mit Senioren.
  20. Zuordnungsspiel zu dem Thema Sonne. Kostenlos.
  21. Auf der Sonnenseite des Lebens – Eine Sprichwortgeschichte
  22. Übungen für das Gedächtnistraining zum Thema “Sonne”
  23. Sprichwörter und Redewendungen zu dem Thema “Sonne”
  24. Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema “Sonne”
  25. Die Sonne im Herzen. Eine kostenlose Aktivierungsstunde zu dem Thema Sonne



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Besuch beim Friseur. 24 kostenlose Aktivierungsideen rund ums Waschen, Schneiden und Legen

In dieser Übersicht haben wir die 24 beliebtesten Aktivierungsideen rund um den Friseurbesuch in einer Liste für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie eine breite Mischung an Beschäftigungsideen und Aktivierungen für die Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz. Neben zahlreichen Gedächtnisübungen, haben wir Arbeitsblätter für das Gedächtnistraining erstellt und Spielideen ausgearbeitet. Und natürlich finden Sie auch wie gewohnt Bewegungsübungen, Reimrätsel, Kurzgeschichten, Mitsprechgedichte und Liederrätsel in unserem Angebot.

Besuch beim Friseur. 24 kostenlose Aktivierungsideen rund ums Waschen, Schneiden und Legen

  1. Weitere Gedächtnistrainingsübungen zum Thema “Frisör”
  2. Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema “Frisör”
  3. Gedächtnistrainingsübungen zum Thema “Frisör”
  4. Buchstabensalat – Frisör
  5. Der Frisör. Ein Mitsprechgedicht für das Gedächtnistraining mit Senioren
  6. Zuordnungsspiel zum Thema “Frisör”
  7. Frisör: Ein Arbeitsblatt mit durcheinander gewürfelten Wörtern für das Gedächtnistraining
  8. Sortierspiel zum Thema “Frisör”
  9. Finden Sie den Kamm! Ein kostenloses Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining zum Thema Frisör
  10. Mein Beruf ist- Ein Denkspiel für Demenzkranke
  11. Die Misere mit der Schere – Ein Reimrätsel für das Gedächtnistraining
  12. Die grauen Panther- Eine Bewegungsgeschichte mit Tuch
  13. 4 kreative Anagramm-Varianten: Jetzt geht’s zum Friseur!
  14. Wie ist der Friseur? Das semantische Gedächtnis trainieren. Ein Arbeitsblatt
  15. Friseurbesuch: Gegensätze in Worte fassen. Eine Übung für das Gedächtnistraining
  16. Ersetzte Buchstaben zu dem Thema Friseur. Eine Übung für das Gedächtnistraining zum Ausdrucken
  17. Verdrehte Schlagertitel! Ein Liederrätsel rund um den Friseurbesuch
  18. Was ist schwerer: Schere oder Kamm? Eine Schätz-Übung für das Gedächtnistraining zu dem Thema Friseur
  19. Friseurbesuch. Eine Entspannungsgeschichte
  20. Waschen, schneiden, legen. Kostenlose Aktivierungskarten zum Thema Friseur
  21. Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel zum Thema Friseur
  22. Mich siehst du beim Friseurbesuch. Was bin ich? Ein Spiel für Senioren
  23. Das große Friseur-Quiz! 50 kostenlose Rätselfragen zum Ausdrucken für das Gedächtnistraining
  24. Eine kostenlose Aktivierungstunde zu dem Thema Friseur



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