Anzeige

Die Farbe zählt. Ein Sinnesspiel für Senioren

Anzeige:





Materialien

bunte Wäscheklammern
bunter Tonkarton in den Farben der vorhandenen Wäscheklammern

Vorbereitungen und Spielaufbau

Bereiten Sie einen kleinen Korb oder eine kleine Schüssel mit Wäscheklammern in verschiedenen Farben vor. Legen Sie außerdem Tonkarton in den Farben der Wäscheklammern bereit. Besonders schön ist es, wenn der Tonkarton in große Kreise geschnitten wird.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden suchen sich immer eine Wäscheklammer heraus und befestigen diese dann an dem Tonkarton in der entsprechenden Farbe. Das Spiel kann auch von vielen Menschen mit Demenz noch lange umgesetzt werden. In fitteren Gruppen kann der Tonkarton in der Mitte liegen und die Teilnehmer tauschen sich darüber aus, wer gerade welchen Tonkarton zum Befestigen der Klammern benötigt.



Anzeige:



Varianten

Wer Zeit und Lust zum Basteln hat, kann auch einen großen bunten Tonkartonkreis basteln, an dem die Wäscheklammern befestigt werden. Hierfür wird aus jeder vorhandenen Farbe Tonkarton ein Kreis ausgeschnitten. Die Kreise werden jeweils in so viele Tortenstücke geschnitten, wie es vorhandene Tonkartonfarben gibt. Von diesen Tonkarton-Tortenstücken wird jeweils eins in jeder Farbe auf einen weiteren Tonkartonkreis (Farbe egal) geklebt. Die Wäscheklammern werden beim Sortieren immer an das richtige also an das Tortenstück mit der gleichen Farbe wie die Wäscheklammer geklammert.

Nicht nur Wäscheklammern lassen sich nach Farben sortieren. Auch bunte Knöpfe, Stoffreste, Pompons, Tonkartonstückchen, bunt gemalte Korken, oder, oder, oder eignen sich ganz hervorragend zum Sortieren. Auch bei den Gefäßen, in die man hinein sortiert, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Eine Muffinform, alte Butterbrotdosen, Gläser, Metalldosen, Eierbecher oder Eierkartons eignen sich für verschiedene Aufgaben zum Farbensortieren.

Es soll ein bisschen näher am Alltag sein? Wie wäre es mit einer lustigen Runde „Socken sortieren“ als Gedächtnisspiel? Ein Spiel, das die meisten schon mehrmals in ihrem Leben gespielt haben. Der Biografiebezug ist also gegeben. In der Gruppe macht es allerdings wesentlich mehr Spaß!



Werbung:



Anzeige:



Anzeige

Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich arbeite als Gedächtnistrainerinn mit fitten Senioren auch dort kommen Sprichwörter gut an. Mann kann sie vom Schwierigkeitsgrad gut an die Gruppe anpassen. Auch als Einstieg in ein Thema sind sie sehr gut geeignet.
    Ich lasse auch manchmal die Sprichwörter Ihren Bedeutungen zuordnen, das ist oft gar nicht so einfach, weil die Sprichwörter oft so nach dem Bauchgefühl benutzt werden. Sehr interessant ist für fitte Senioren und für mich auch den Ursprung des Sprichwörter zu erfahren.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.