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Sehen. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen. 66 Achtsamkeitsübungen für Senioren

Innehalten. Sich seiner Gefühle, seines Körpers und seiner Sinne bewusst werden. Für solche Momente fehlt im Alltag oft die Zeit. Auch im Betreuungsalltag. Obwohl gerade solche Augenblicke für Menschen, die alt sind, die krank sind, so wichtig sind.
Besonders Menschen, deren Fähigkeiten, ihre Umwelt durch die Sinne wahrzunehmen, langsam schwinden, und Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, profitieren von Augenblicken und Möglichkeiten, die kleinen Dinge wahrzunehmen. Etwas Bestimmtes zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu spüren, zu hören oder zu fühlen.

Wir haben Ihnen für solche Achtsamkeitsmomente Übungen zusammengestellt, die eben das möglich machen:
– Achtsam sein und sich auf eine Sache konzentrieren
– Sich seiner Sinne bewusst zu werden
– Ruhe zu erfahren
– den eigenen Körper zu spüren

Stellen Sie sich für diese Achtsamkeitsübungen kleine Gruppen zusammen oder nutzen Sie die Übungen für Einzelbegleitungen. Wenn es möglich ist, gehen Sie in einen Raum, in dem Sie nicht gestört werden. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre.
Schauen Sie genau hin, wie es den Senioren geht. Wenn möglich, gestalten Sie im Anschluss an die Achtsamkeitsübung eine Abschlussrunde, in der Sie noch einmal über die Übungen sprechen. Eventuell können Sie auch ein passendes Thema aufgreifen und ein biografiebezogenes Gespräch anbieten, in dem die Senioren von Erinnerungen aus ihrem Leben erzählen können.

Sehen. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen. 66 Achtsamkeitsübungen für Senioren

  1. Zitrone oder Orange?
    Stücke von Zitronen und Orangen werden mit geschlossenen Augen nacheinander gekostet. Welches der beiden Stücke ist die Zitrone?
  2. Lieblingseis
    Bereiten Sie Schälchen mit drei verschiedenen Eissorten vor, die aber ähnlich aussehen (z.B. Erdbeere, Himbeere und Kirsche oder Vanille, Pfirsich und Mango). Die Senioren probieren das Eis und versuchen zu erschmecken, bei welcher Kugel es sich um welche Sorte handelt.
  3. Sand-Malerei
    Ein Tablett wird mit Sand befüllt. Und zwar so, dass der Boden eben bedeckt ist. Die Senioren dürfen nun mit den Fingern Figuren und Formen in den Sand malen.
  4. Gegenstände erfühlen
    Für diese Übung legen Sie kleine Gegenstände in blickdichte Säckchen oder Söckchen und verschließen die Öffnung mit einem klassischen Gummi oder einem Haargummi. Die Senioren bekommen jeweils ein Säckchen/Söckchen in die Hand und dürfen in aller Ruhe erfühlen, um welchen Gegenstand es sich in ihrer Hand handelt.
  5. Obst erschmecken
    Verschiedene Sorten Obst werden in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten. In der Achtsamkeitsübung werden die einzelnen Obststücke mit geschlossenen Augen probiert. Wer erkennt die Obstsorten alleine an ihrem Geschmack?
  6. Lieblingsschokolade
    Eine tolle und genussvolle Übung für alle Schokoladenliebhaber. Bereiten Sie für diese Übung einen Teller mit verschiedenen Sorten, in Stücke gebrochene Schokolade vor. Nun darf in aller Ruhe probiert werden. Schmecken die Senioren, welche Schokoladen-Sorte sie gerade im Mund haben?
  7. Kölsch oder Alt?
    Bieten Sie diese Achtsamkeitsübung bitte unbedingt nur an, wenn keine gesundheitlichen Aspekte dagegen sprechen, keine Suchterkrankung (vorangegangen oder aktuell) vorliegt oder die Senioren aufgrund ihrer Medikamenteneinnahme keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen.
    Die Übung könnte besonders bei Männern großen Anklang finden ;-). Befüllen Sie kleine Pinnchen mit je einem Schluck Bier. Können die Senioren erkennen, um welche Biersorten es sich handelt?
  8. Vogelstimmen
    Spielen Sie den Teilnehmenden nacheinander Vogelstimmen vor. Wer erkennt die Vögel anhand ihrer Stimmen?
  9. Melodien der Kindheit
    In dieser Achtsamkeitsübung geht es auch um das Erkennen – das Erkennen vertrauter Töne. Spielen Sie kurze Passagen bekannter Kinderlieder vor und bitten Sie die Senioren, sich die Töne genau anzuhören. Welches Kinderlied wurde gerade gespielt?
  10. Volkslieder erkennen
    Spielen Sie jeweils den Anfang zweier bekannter Volkslieder (etwa die ersten drei Sekunden) ab. Dann fragen Sie die Zuhörenden, welches Lied das bekannte Volkslied „XYZ“ war, das Erste oder das Zweite?
  11. Schlager gesucht!
    In dieser Übung muss man ebenfalls genau hinhören. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal bekannte Schlager. Spielen Sie auch hier wieder zwei bis drei Sekunden des Liedes ab. Wenn Sie den Refrain anspielen, wird das Erkennen des Titels leichter. Hören die Senioren die ersten drei Sekunden des Anfangs ist es erfahrungsgemäß etwas schwieriger, den Schlager anhand der Töne zu erkennen.
  12. Warm oder kalt?
    Befüllen Sie Schüsseln mit Wasser. Die Schüsseln sollten etwa so groß sein, dass man bequem beide Hände dort hineinlegen kann. Die Temperatur des Wassers soll unterschiedlich sein. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist!
    Die Senioren dürfen in aller Ruhe fühlen, wie sich das Wasser anfühlt. Wo ist das Wasser besonders warm? In welcher Schüssel ist das kälteste Wasser?
  13. Pudding erschmecken
    Verschiedene Sorten Pudding werden zubereitet. Die Senioren kosten mit verbundenen Augen (evtl. reichen Sie ihnen den Puddinglöffel), um welche Sorte es sich handelt. Werden alle Sorten, ohne dass man die Farbe des Puddings sieht, richtig erkannt?
  14. Gegenstände im Sand ertasten
    In einer Wanne oder großen Schale mit Sand werden kleine Gegenstände versteckt. Die Senioren sollen versuchen, alleine durch fühlen zu erkennen, um welchen Gegenstand es sich jeweils handelt. Dafür können sie sich einen beliebigen aussuchen.
    Geeignete Gegenstände für diese Aufmerksamkeitsübung sind zum Beispiel: Knopf, Kronkorken, Radiergummi, Münze, Bleistift, Büroklammer, Ring, Holzdübel, Wäscheklammer, kleiner Löffel, Kastanie, Nuss, usw. …
  15. Rapsbad
    Bieten Sie den Senioren eine kleine Entspannungsübung in einem warmen oder kalten Rapsbad an. Dafür befüllen Sie kleine Wanne oder eine Schüssel mit Rapssamen. Für die warme Variante erwärmen Sie die Samen im Backofen oder in der Mikrowelle. Achten Sie aber bitte darauf, dass der Raps nicht zu heiß wird!
    Probieren Sie aus, welche Temperatur für die Senioren am angenehmesten ist (warm oder kalt). Vielleicht wünschen sich die Betroffenen auch im Vorfeld ein warmes oder kaltes Rapsbad. Besprechen Sie mit Rheuma-, Arthrits- und Arthrosepatienten unbedingt vorher, ob ihnen zu dem bestimmten Zeitpunkt Wärme oder Kälte gut tut.
    Lassen Sie die Senioren ihre Finger bzw. Hände in das Rapsbad tauchen und darin bewegen. Was spüren sie? Wie fühlen sich die Bewegungen an? Wie fühlen sich die Hände nach der Übung an?
    Nehmen Sie sich für das Rapsbad gerne Zeit!
  16. Fußbad
    Bereiten Sie ein warmes oder kaltes Fußbad vor und bieten Sie den Senioren an, ihre Füße ins Wasser zu stellen (sitzend; jeder Teilnehmer bekommt sein eigenes Fußbad). Sprechen Sie im Vorfeld mit dem Arzt und/oder dem Pflegepersonal, ob es medizinische Gründe gibt, die dagegen sprechen. Geben Sie den Senioren ausreichend Zeit für diese Achtsamkeitsübung. Wie fühlt sich das Wasser an? Wie geht es den Teilnehmenden bei der Übung bzw. nach der Übung?
  17. Fußparcours
    Für diesen Parcours benötigen Sie Untergründe mit unterschiedlichen Oberflächen. Die Senioren sitzen bei der Übung. Mindestens die Schuhe werden dabei ausgezogen. Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, dürfen diejenigen, die möchten, auch die Strümpfe ausziehen (denken Sie an die Desinfektion der Materialien nach der Übung).
    Es gibt im Handel vorgefertigte Tastbretter für derartige Übungen. Sollten Sie diese nicht in Ihrem Repertoire haben, können Sie die Übung mit diesen Materialien anbieten: nutzen Sie zum Beispiel Fußmatten (weich und kratzig), Styroporplatten, Schaumstoffmatten, Tabletts oder große Schuhkartons mit kleinen Kieselsteinen, Sand, frischer Erde, Heu, Stroh, evtl. Eiswürfeln, etc.
    Die Senioren erkunden die verschiedenen Untergründe mit ihren Fußsohlen. Sprechen Sie im Anschluss darüber, welche Oberfläche als angenehm empfunden wurde, welche war gewöhnungsbedürftig, was war unangenehm?
  18. Geräusche erkennen (Alltag)
    Hinter einer Stellwand, in einer Kiste oder in einem Stoffbeutel werden Geräusche mit Alltagsmaterialien gemacht. Die Senioren hören genau hin. Welche Geräusche können sie erkennen?
    Geräusche die Sie in dieser Achtsamkeitsübung machen können, sind zum Beispiel:
    – Papier knittern
    – einen Locher betätigen
    – mit einem Schlüsselbund rasseln
    – mit einer Schere schneiden
    – Kronkorken bewegen
    – mit Besteck klimpern
    – Münzen in enem Portemonnaie bewegen
    – …
  19. Ich rieche…
    Gläser, Butterbrottüten oder kleine Dosen werden mit Dingen befüllt, die einen ganz typischen Eigengeruch haben und gut zu erkennen sind. Geben Sie den Senioren die Gläser o.Ä. in die Hand und laden Sie sie dazu ein, daran zu riechen. Erkennen die Teilnehmenden den Duft? Tipp: Bekleben Sie die Gläser mit Papier oder Alufolie oder bemalen Sie sie mit Farbe – so kann man die Substanzen nicht am Aussehen erkennen.
    Lebensmittel oder andere feste Stoffe, die sich für die Achtsamkeitsübung eignen, sind zum Beispiel:
    – Kaffeepulver oder -bohnen
    – Waschpulver
    – frisches Brot
    – loser Tee
    – verschiedene Käsesorten
    – geräucherte Wurst
    – Marmeladen
    – Banane
    – geschnittene Paprika
    – Fruchtjoghurt
    – Kräuter
    – frische Hefe
    – …
  20. Was hörst du?
    Es gibt mittlerweile einige CDs im Handel, auf denen Alltagsgeräusche aufgenommen worden sind. Spielen Sie die Geräusche in der Gruppe oder auch in Einzelaktivierungen vor. Wer erkennt das Geräusch bei genauem Hinhören?
  21. Die liegende Acht
    Diese ist eine Übung für Achtsamkeit und Konzentration. Verteilen Sie je ein Blatt an jeden Teilnehmenden und legen Sie Buntstifte in die Tischmitte. Malen Sie eine große Acht auf das Blatt. Das Blatt liegt waagerecht vor den Senioren und die Acht darauf liegt auf dem „Rücken“. Nun fahren die Senioren diese Acht ohne Abzusetzen mehrere Male mit einer Farbe nach. Nach zehn bis fünfzehn Runden kann die Farbe gewechselt werden (muss aber nicht).
  22. Woher kommt?
    Für diese Achtsamkeitsübung benötigen Sie ein Instrument oder etwas, womit sie Geräusche machen können, zum Beispiel einen Kochopf und einen Holzlöffel. Die Gruppe sitzt im Kreis. Bitten Sie die Senioren, die Augen zu schließen. Sie gehen im Raum herum und machen an verschiedenen Stellen im Raum Geräusche. Nach jedem Geräusch zeigen die Senioren (immernoch mit geschlossenen Augen), woher es kam.
  23. Duft-Memo
    Befüllen Sie kleine Gläser (mit Papier oder Alufolie blickdicht machen und in den Deckel etwa fünf Löcher bohren) mit Lebensmitteln oder Stoffen, die einen gut zu erkennenden Eigenduft haben. Ein Duft soll jeweils in zwei Gläsern vorhanden sein.
    Die Döschen oder Gläser werden bunt gemischt verteilt. Nun sollen die Pärchen alleine durch riechen, wie bei der klassischen Memo-Variante, erkannt werden.
  24. Öle und Flüssigkeiten erkennen
    Hierbei werden auch wieder Gläser befüllt, am besten nehmen Sie Gläser mit einem Schraubverschluss. In dieser Übung sollen Flüssigkeiten und duftende Öle erkannt werden.
    Bereiten Sie im Vorfeld die Deckel vor – Dafür bohren Sie mit einem Handbohrer in jeden Deckel etwa fünf Löcher.
    Geben Sie ein wenig Flüssigkeit in das Glas. Bei den Ölen legen Sie einen Wattebausch oder ein Wattepad mit dazu. Darauf können Sie ca. drei Tropfen von dem Öl träufeln.
    Beispiele für geeignete Flüssigkeiten:
    – Waschmittel
    – Seife
    – Duschgel
    – Flüssigwürze
    – Säfte
    – Bittermandelöl
    – Wenn möglich auch gerne Bier, Rum oder Wein
    – Essig (Vorsicht! Nicht zu nah mit der Nase herangehen)
    – Spülmittel
    – Speiseöl
    – Duftwasser (z.B. den Duft mit der alten, vierstelligen Kölner Postleitzahl)
    – Bodenreiniger
    – …
    Beispiele für unbedenkliche, ätherische Öle:
    – Zitrone
    – Melisse
    – Pfefferminz
    – Vanille
    – Orange
    – Moschus
    – …
  25. Wer gibt den Takt an?
    Beginnen Sie mit einem beliebigen, eingängigen Takt und klopfen Sie ihn laut auf ihre Oberschenkel. Laden Sie die Senioren ein, den Takt nachzuklopfen. Sind alle eingestiegen, machen sie eine Weile weiter und anschließend eine Pause.
    Beginnen Sie einen neuen Takt. Wer von den Senioren möchte, darf selbstverständlich auch einen Takt vorgeben!
  26. Teller stapeln
    Bei dieser Achtsamkeitsübung kommt es auf besondere Vorsicht an. Es sollen Teller gestapelt werden. Und zwar so, dass die anderen Teilnehmer der Übung nichts davon hören. Sie benötigen ungefähr 20 Teller. Diese werden von einem Stapel heruntergenommen und daneben wieder aufeinandergestapelt. Die Senioren, die zuhören, schließen die Augen.
    Hört jemand beim Stapeln ein Geräusch, ist der oder die Nächste mit stapeln dran.
  27. Hör Memo
    Kleine Gegenstände werden in Filmdöschen o.Ä. gegeben. Hierfür eignen sich zum Beispiel
    – Nägel
    – Büroklammern
    – Münzen
    – Reis
    – Nudeln
    – Erbsen
    – Linsen
    – Reißzwecken
    – Perlen
    – …
    Befüllen Sie jeweils zwei Döschen mit der gleichen Menge Gegenstände und verschließen Sie sie mit dem Deckel. Nun spielen Sie ein Memo-Spiel. Die Senioren sollen die Pärchen nur anhand der Schüttelgeräusche der Döschen erkennen. Die Regeln können von dem klassischen Kartenspiel übernommen werden.
  28. Wo ist der Reis?
    Bei dieser Achtsamkeitsübung soll alleine durch Hören erkannt werden, in welcher Dose sich Reis befindet. Füllen Sie dafür Reis, Linsen, Erbsen, Heftzwecken, Büroklammern und Holzkugeln in je eine Dose mit Deckel (am besten aus Kunststoff).
    Leichter wird die Übung, wenn Sie zu Beginn einmal die Dose mit dem Reis schütteln, damit alle das Geräusche schon einmal gehört haben. Anschließend mischen Sie die Dosen wieder. Nun darf nach Belieben geschüttelt werden. Wer erkennt den Reis?
  29. Das Geräusch auf dem Bild
    Auch hier steht das Hören im Mittelpunkt. Für die Übung benötigen Sie eine CD mit Alltagsgeräuschen und Bilder, die das Gehörte bildlich darstellen. Dafür können Sie Fotos nehmen oder aber auch alte Kalenderblätter oder Bilder aus Zeitschriften. Ihrer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
  30. Teig kneten
    Diese Achtsamkeitsübung ist eine schöne Übung zur Wahrnehmungsanregung, die bei vielen Seniorinnen einen engen Biografiebezug hat. Bereiten Sie gemeinsam mit den Senioren einen Teig zu, den man gut kneten kann (Knetteig, Hefeteig). Backen Sie anschließend daraus einen Kuchen, ein Brot oder belegen Sie gemeinsam eine Pizza.
  31. Plätzchen ausstechen
    Nicht nur für die Adventszeit eine wahrnehmungsanregende Übung zur Achtsamkeit. Hierfür wird ein klassischer Mürbeteig oder ein anderer Knetteig vorbereitet, geknetet und ausgerollt. Anschließend können Plätzchen ausgestochen, gebacken und verziert werden.
  32. Salzteig herstellen
    Wer keine süßen Plätzchen oder Kuchen herstellen möchte, der kann gut eine Übung mit Salzteig anbieten. Ein Rezept für das Salzteig backen haben wir Ihnen schon vorgestellt. Mit dem selbst gekneteten Salzteig können anschließend Figuren geformt oder Formen ausgestochen werden. Die gebackenen Salzteig-Elemente können nach Belieben mit Farben gestaltet werden. Wenn Sie die Werke noch lackieren, hält die Farbe länger.
  33. Der Knopf passt!
    Für diese Achtsamkeitsübung benötigen Sie Knöpfe in unterschiedlichen Formen und Größen. Ein Knopf soll doppelt vorkommen. Vermischen Sie einen Knopf des Pärchens mit den anderen und geben Sie den Zweiten einem der Teilnehmenden in die Hand.
    Nun soll mit geschlossenen Augen, nur durch Fühlen der zweite Knopf gefunden werden, der zu dem in der Hand passt.
  34. Fühl-Memo-Spiel Kirschkernbad
    In einer mit Kirschkernen gefüllten Schüssel werden kleine Gegenstände versteckt (je zwei gleiche). Die Senioren versuchen nur mit Hilfe ihrer Hände zu ertasten, wo sich die beiden passenden Gegenstände befinden. Wurde ein Pärchen gefunden, ist der Nächste an der Reihe.
  35. Kneten
    Mit Knete kann man viele verschiedene Achtsamkeitsübungen gestalten. Im Vordergrund steht hierbei die Schulung der haptischen Wahrnehmung.
    Aus Knete kann man zum Beispiel:
    – kleine Kügelchen formen
    – Kügelchen aufeinandersetzen
    – eine Schlange rollen
    – mehrere Schlangen rollen, die alle die gleiche Länge haben
    – kleine Kügelchen zwischen den Handflächen rollen und anschließend mit dem Daumen platt drücken
    – Knete ausrollen und Formen ausstechen
    – Knete ausrollen und einen Handabdruck in die Knete drücken
    – einen Ball aus der Knete formen und in den Handflächen hin und her rollen lassen
  36. Sand harken
    Ein Tablett oder eine flache Schale wird mit etwas Sand befüllt, so dass der Boden ganz bedeckt ist. Mit einer Harke dürfen die Senioren nun nach belieben Furchen ziehen und Formen in den Sand malen.
  37. Sand formen
    Bringen Sie eine Wanne mit Sand mit in die Achtsamkeitsübung. Dazu eine Schale mit Wasser. Der Sand kann nun nach belieben geformt werden. Auf die richtige Menge Wasser muss geachtet werden.
  38. Sand und Wasser
    Für diese Achtsamkeitsübung benötigen Sie wieder ein Tablett mit Sand. Außerdem eine Sprühflasche und eine Gießkanne. Ggfs. legen Sie auch eine kleine Harke oder eine Schaufel dazu.
    Laden Sie die Senioren dazu ein, Wasser zu dem Sand zu geben und zu beobachten, was geschieht.
  39. Handabdrücke im Sand
    Auch hier können Sie wieder ein Tablett mit Sand nutzen. Bei dieser Übung wird der Sand ganz glatt gestrichen. Dann werden Handabdrücke in den Sand gedrückt. Gefällt der Abdruck nicht auf Anhieb, kann er einfach nochmal gemacht werden.
    Machen Sie mit den Senioren ebenfalls Übungen bei denen einmal der Handballen und einmal die Fingerspitzen besonders fest in den Sand gedrückt werden.
  40. Fußabdrücke im Sand
    Stellen Sie ein flache Wanne oder ein Tablett auf den Fußboden. Geben Sie etwa einen bis zwei Zentimeter hoch Sand hinein. Dann dürfen Fußabdrücke in dem Sand gemacht werden. Außerdem sollen einmal die Zehen in den Sand gegraben und einmal die Ferse fest hineingedrückt werden.
  41. Tastkisten
    Geben Sie kleine Gegenstände in einen mittelgroßen Karton und verschließen ihn. Schneiden Sie seitlich zwei Löcher in die Kartonwand, sodass man gut die Hände hindurchstecken und die Arme in dem Karton auch noch bewegen kann. Die Gegenstände sollten durch das Loch hinaus gezogen werden können.
    Geben Sie den Senioren nun die Aufgabe, einen bestimmten Alltagsgegenstand, eine Form, etc. zu ertasten und aus der Kiste zu holen.
  42. Makrobilder
    Machen Sie Aufnahmen von bekannten Gegenständen aus dem Haushalt, dem Alltag, der Werkstatt, usw. (abhängig von der Biografie der Teilnehmenden und der Zusammensetzung der Gruppe). Die Aufnahmen sollten so gemacht werden, dass nur ein Teil des Gegenstands darauf zu sehen ist. Drucken Sie die Fotos aus (wer die Möglichkeit hat, sollte die Fotos laminieren). Wer errät, zu welchem Gegenstand der Bildausschnitt gehört?
  43. Kleidungsstücke tauschen
    In dieser Achtsamkeitsübung stehen Sie als Gruppenleitung im Mittelpunkt. Sammeln Sie im Vorfeld so viele Accessoires wie möglich und kleiden Sie sich bunt und auffällig.
    Bereiten Sie einen Stuhlkreis vor. Bitten Sie die Senioren, dass sie sich ganz genau einprägen, wie sie aussehen und was sie tragen. Dann gehen sie vor die Tür und tauschen ein Kleidungsstück oder ein Accessoire (zum Beispiel eine Kette gegen eine Fliege; Ohrringe gegen eine Haarspange; Sandalen gegen Schneeschuhe…). Anschließend kommen Sie wieder zurück in den Stuhlkreis. Fällt den Senioren auf, welches Kleidungsstück fehlt bzw. welches Accessoire neu dazu gekommen ist. Diese Achtsamkeitsübung kann an die Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst beliebig oft wiederholt werden.
  44. Ich sehe was, was du …
    Eine Achtsamkeitsübung, bei der das Sehen im Mittelpunkt steht. Bringen Sie Alltagsgegenstände mit und legen diese entweder in die Tischmitte oder in die Mitte eines Stuhlkreises. Sie beginnen, suchen sich einen Gegenstand aus und beschreiben ihn mit einem Wort. Zum Beispiel:
    Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … gelb
    Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … rund
    Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … lang
    Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … spitz
    Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … eckig
    Die Senioren versuchen nun der Reihe nach zu erraten, um welchen der in der Mitte stehenden Gegenstände es sich bei Ihrer Beschreibung handelt.
  45. Puzzles selbst gemacht
    Puzzles für Aufmerksamkeitsübungen können Sie mit wenig Aufwand ganz leicht selber herstellen. Zerschneiden Sie dafür abgelaufene Kalenderblätter, Postkarten oder Werbeanzeigen und verstärken diese mit Pappe, so lassen sie sich besser greifen. Die Anzahl der Teile bestimmen Sie bzw. machen sie abhängig von den Ressourcen der teilnehmenden Senioren.
    Nun darf eifrig gepuzzelt werden.
  46. Bilder abkleben
    Dies ist auch eine Übung, für die Sie das Material ganz leicht selbst herstellen können. Sie benötigen ein großes Foto, eine Kalenderseite (Bild), eine Seite aus einer Zeitschrift o.Ä., auf der ein gut erkennbares Bild (Gegenstand, Prominenter, Zeichnung…) abgebildet ist. Kleben Sie das Bild mit Zetteln für Haftnotizen zu. Nun wird von jedem Teilnehmer der Achtsamkeitsübung ein Zettel entfernt.
    Wie früh erkennen die Senioren, was sich hinter den Klebezetteln verbirgt?
  47. Gegenstände austauschen
    Gegenstände aus dem Alltag werden in der Tischmitte oder in der Mitte eines Stuhlkreises aufgestellt. Sie sollten außerdem weitere Gegenstände und Materialien bei sich haben, gegen die Sie die dort stehenden austauschen können (in einen Beutel oder einen Karton gepackt).
    Geben Sie den Senioren zu Beginn Zeit, sich alles anzusehen. Dann bitten Sie sie, die Augen zu schließen. Taschen sie nun einen der Gegenstände gegen einen neuen aus.
    Nun kommt die Aufgabe für die Senioren: Welcher Gegenstand ist neu in der Mitte?
    Welcher Gegenstand wurde ausgetauscht?
  48. Säfte erkennen
    Den Senioren werden zwei Säfte zum Probieren angeboten, ohne dass ihnen die Sorte verraten wird. Wählen Sie dafür Säfte aus, die ähnlich aussehen, zum Beispiel
    – klarer Apfelsaft und heller Traubensaft
    – Orangensaft und Maracujasaft
    – dunkler Traubensaft und Kirschsaft
    – …
    Das Probieren kann ganz frei ablaufen. Fragen Sie die Senioren, welche Sorte sie hinter dem jeweiligen Saft vermuten. Etwas leichter wird die Übung, wenn Sie die Sorten vorher verraten und die Senioren nur tippen sollen, in welchem Glas sich welcher Saft befindet.
  49. Apfelsorten probieren
    Schneiden Sie Äpfel verschiedener Apfelsorten in kleine Stücke. Die Senioren probieren mindestens ein Stück von jeder Sorte. Lassen Sie die Geschmäcker und die Konsistenz beschreiben: ist der Apfel
    – süß
    – säuerlich
    – sauer
    – fest
    – mürbe?
    Vielleicht erkennen die Senioren sogar die Sorte.
    Bereiten Sie im Anschluss gemeinsam einen Apfelkuchen oder Apfelkompott mit den verbliebenen Äpfeln zu. Sie finden bestimmt jemanden, der Ihnen beim Schälen und klein schneiden hilft.
  50. Teesorten erkennen
    Verschiedene Teesorten werden probiert. Können die Senioren erschmecken, um welche Sorte es sich jeweils handelt?
  51. Gemüseernte
    Bringen Sie verschiedenes frisches Gemüse mit, das man gut als Rohkost essen kann. Schneiden Sie das Gemüse in mundgerechte Stücke und bitten Sie die Senioren die Augen zu schließen. Es darf probiert werden! Erkennen die Senioren, welches Gemüse sie im Mund haben?
    Bereiten Sie gemeinsam einen frischen Kräuterquark vor, der im Anschluss an die Übung als Dip zu dem Gemüse gegessen werden kann. Alternativ kann aus den Resten ein Salat zubereitet werden.
  52. Instrumente erkennen
    Gelingt es den Senioren, anhand von ein paar Tönen ein Musikinstrument zu erkennen? Diese Achtsamkeitsübung können Sie auf zwei verschiedene Arten gestalten:
    – Reale Instrumente: Wenn Sie die Möglichkeit haben, bringen Sie einen Fundus an Instrumenten mit in die Aktivierung. Bitten Sie die Senioren, die Augen zu schließen. Spielen Sie ein paar Töne auf einem Instrument. Welches hat gerade gespielt?
    – Instrumente-CD: Alternativ besorgen Sie eine CD, auf der verschiedene Instrumente vorgestellt werden. Im Handel gibt es zahlreiche Tonträger mit Aufnahmen von Instrumenten, zum Beispiel mit Orchesterinstrumenten.
  53. Gegenstand wandert hinter dem Rücken
    Hier geht es wieder um die haptischen Reize. Für die Aufmerksamkeitsübung benötigen Sie eine Münze oder einen Tischtennisball. Die Senioren sitzen eng beieinander in einem Stuhlkreis. Ein beliebiger Mitspieler beginnt und versteckt die Münze oder den Ball mit beiden Händen hinter seinem Rücken. Nun soll der Ball so unauffällig wie möglich hinter dem Rücken der Senioren um den Kreis wandern. Die Richtung bestimmt derjenige, der anfängt. Die Senioren sollen sich wenn möglich, alleine durch nonverbale Signale verständigen.
    Steigerung: Einer der Teilnehmenden setzt sich in die Mitte und schließt die Augen. Nun bekommt ein beliebiger Mitspieler den Ball. Der in der Mitte sitzende öffnet die Augen wieder. Der Ball wird so unauffällig wie möglich herumgereicht. Kann er erkenne, wo sich der Ball befindet?
  54. Sandversteck
    Bringen Sie eine Wanne oder eine große Schüssel mit Sand mit. Diese Achtsamkeitsübung kann am besten zu zweit gemacht werden. Einer der beiden legt seine Hände in den Sand. Der Zweite hat die Aufgabe, die Hände so mit Sand zu bedecken, dass sie nicht mehr zu sehen sind. Ist dies geschehen, wechseln die beiden ihre Rollen.
  55. Sand in Kisten schaufeln
    Für diese Achtsamkeitsübung benötigen Sie ebenfalls eine Wanne mit Sand. Außerdem eine leere Wanne und eine Schaufel. Der Sand soll von der einen in die andere Wanne geschaufelt werden.
  56. Brotkorb
    Bringen Sie verschiedene Brotsorten mit und bieten Sie den Senioren das Brot zum Probieren an. Die Augen sollten dabei geschlossen sein. Erkennen die Senioren die Brotsorten am Geschmack?
    Mögliche Brotsorten zu Probieren sind zum Beispiel:
    – Schwarzbrot
    – Weißbrot
    – Hefezopf
    – Knäckebrot
    – Graubrot
    – Körnerbrot
    – Baguette/Brötchen
  57. Welches Obst schmeckst du?
    Auch hier nochmal eine Geschmacksübung. Dieses Mal schneiden Sie verschiedenes Obst in kleine Stücke. Erkennen die Senioren nur durch probieren (mit geschlossenen Augen), welches Obst sie im Mund haben? Bereiten Sie im Anschluss mit denen, die möchten, einen Obstsalat zu.
  58. Willkommen an der Bar
    Die Senioren probieren ganz unterschiedliche Getränke. Können sie nur durch schmecken erkennen, was sie zuvor getrunken haben? Am besten nutzen Sie blickdichte Becher und bitten die Senioren, nicht hineinzuschauen. Geeignet sind alle nicht-alkoholischen Getränke.
  59. Entspannungsgeschichte
    Bereiten Sie einen Raum vor, in dem Sie möglichst nicht gestört werden. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und schönes Licht. Geben Sie den Senioren Zeit, sich bequem hinzusetzen. Wer möchte, darf die Augen schließen. Die Arme liegen entspannt auf dem Schoß oder auf der Armlehne.
    Lesen Sie eine Entspannungsgeschichte vor. Im Anschluss dürfen alle noch einen Moment bleiben und die Übung ausklingen lassen. Wenn möglich, unterhalten Sie sich darüber, wie die Senioren die Entspannungsgeschichte empfunden haben. Wie haben sie sich gefühlt? Wo in ihrem Körper haben sie Entspannung gespürt?
    Kostenlose Entspannungsgeschichten finden Sie in unserem Überblick Fantasiereisen.
  60. Progressive Muskelentspannung
    Bei der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson werden einzelne Muskelgruppen nacheinander bewusst angespannt und wieder entspannt. Die Progressive Muskelentspannung eignet sich in vielen Fällen sehr gut als Achtsamkeitsübung, auch für Senioren. Wenn Sie noch Texte benötigen, finden Sie zahlreiche kostenlose im Internet.
  61. Frisch gepresst
    Pressen Sie gemeinsam mit den Senioren Obst aus und bereiten Sie Säfte zu. Probieren Sie gemeinsam mit den Teilnehmenden die Säfte. Wie schmecken sie? Süß, sauer, bitter?
    Geeignet sind alle Zitrusfrüchte, wie zum Beispiel Orangen, Zitronen und Grapefruits.



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Spiele für Senioren. Das Sortierspiel „Kalte und heiße Getränke“

Dieses Sortierspiel wurde für die Aktivierung von Senioren und Menschen mit Demenz entwickelt. Es dreht sich um heiße und kalte Getränke, die ihrem jeweiligen Oberbegriff zugeordnet werden sollen.
Alle Spielkarten können Sie bei uns kostenlos herunterladen und ausdrucken.
Die Materialien dazu finden Sie hier:
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Spiele für Senioren. Das Sortierspiel „Kalte und heiße Getränke“

Die Kopiervorlagen umfassen 20 Wortkarten mit je zehn heißen und kalte Getränken. Außerdem zwei Kreise mit den Oberbegriffen „Heiße Getränke“ und „Kalte Getränke“. Schneiden Sie die Karten und die Kreise aus. Wenn Sie die Möglichkeit haben, laminieren Sie die Kreise und die Wortkarten, so können Sie das Spiel öfter und ohne erneute Vorbereitungszeiten anbieten.

Legen Sie die Kreise mit den Oberbegriffen in der Tischmitte aus. Verteilen Sie die Wortkarten bunt gemischt mit ein wenig Abstand darum herum.
Lesen Sie die Getränke einmal alle laut vor.
Bitten Sie die mitspielenden Senioren nun, die Getränke jeweils ihrem passenden Oberbegriff zuzuordnen. Dafür können die Wortkärtchen einfach um den entsprechenden Kreis herum gelegt werden.

Hier die Getränke einmal in der Übersicht

Heiße Getränke
Kaffee
Feuerzangenbowle
Glühwein
Tee
Grog
Punsch
Espresso
Mokka
Kakao
Cappuccino

Kalte Getränke
Limonade
Eiskaffee
Apfelsaftschorle
Mineralwasser
Bier
Berliner Weiße
Weinschorle
Champagner
Cola
Orangensaft

Eventuell entwickeln sich im Verlauf des Spiels schon Unterhaltungen unter den mitspielenden Senioren. Wenn nicht, bieten Sie im Anschluss Raum an, sich über Vorlieben oder die Zubereitung der Getränke auszutauschen und zu unterhalten.
Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, ein paar Getränke mitzubringen. An dieser Stelle könnten Sie in den kalten Jahreszeiten Kaffee, Tee oder heiße Schokolade anbieten, um die Atmosphäre gemütlich und angenehm zu gestalten. Oder Sie erweitern das Seniorenspiel und machen im Anschluss an das Zuordnen einen Geschmackstest mit Säften oder Limonaden.
Sprechen Sie über verschiedene Geschmäcker. Wie wurde der Kaffee gerne getrunken? Welche Teesorten schmecken den Mitspielenden? Was wurde im Sommer bzw. im Winter gerne getrunken? Gibt es besondere Bowle-Rezepte?



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Sandspiele für Senioren: Eine tolle Idee für die Sinnesaktivierung

Sandspiele für Senioren

Materialien

Große Kiste

Spielsand

Tablett mit hohem Rand

Nach Belieben:

Kleine Harke
Kleine Schaufel
Muscheln
Steine
Förmchen
Wasser

 

Vorbereitungen und Spielaufbau

Geben Sie den Sand in die große Kiste und stellen Sie das Tablett daneben. Ordnen Sie die anderen Gegenstände auf dem Tisch an. Besonders schön ist es, wenn man die Sandspiele im Freien durchführen kann. Wenn die Sandspiele im Haus durchgeführt werden sollen, sollte man Besen und Handfeger bereitstellen.

So wird gespielt

Im Sand spielen macht nicht nur Kindern Spaß. In der Arbeit mit Menschen mit Demenz, kann es ausreichen, wenn man den Sand zur Verfügung stellt und die Teilnehmenden ganz nach eigenem Ermessen taktile Erfahrungen mit dem Material machen lässt. Alternativ kann man den Umgang mit dem Sand auch anleiten und Vorschläge machen.

  • Den Sand auf dem Tablett verteilen.
  • Den Sand harken.
  • Mit der Harke Muster in den Sand zeichnen.
  • Mit den Fingern Muster in den Sand zeichnen.
  • Mit dem Förmchen „Sandkuchen“ herstellen.
  • Mit den Muscheln und Steinen Formen oder Muster in den Sand legen.
  • Kleine Gräben oder Löcher in den Sand buddeln und Wasser hineinschütten.
  • Den Sand mit dem Wasser vermischen.
  • Handabdrücke in den (nassen) Sand drücken.
  • Fußabdrücke in den (nassen) Sand drücken.

 

Varianten

Ein schönes Seniorenspiel, das ganz besondere Sinneseindrücke erlebbar macht, ist die Sandmalerei. Bei diesem Spiel malt einer der Teilnehmer etwas in den Sand und die anderen Teilnehmer erraten um was es sich handelt. Der Sand wird dafür dünn auf dem Tablett verteilt. Zum Malen werden die Finger benutzt. Der Malende kann sich das Gemalte entweder selbst ausdenken oder die Spielleitung bereitet Zettel vor, auf denen das zu Malende steht. Beispiele: Stern, Herz, Ball, Baum, Haus, Wolke, und, und, und.

Anstatt mit den Fingern in den Sand zu malen, können die Gegenstände auch mit den kleinen Steinen oder den Muscheln gelegt werden.



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Eis-Schlemmerei. Ein Wahrnehmungsspiel für den Sommer.

Materialien

verschiedene Sorten Eis, die eine ähnliche Farbe haben (3 Sorten sind optimal)

Beispiele: Himbeereis, Erdbeereis, Kirscheis

kleine Schälchen

kleine Löffel

Vorbereitungen und Spielaufbau
Dieses Spiel eignet sich ganz besonders für heiße Sommertage. Aus diesem Grund ist auch die Gefahr, dass das Eis schnell schmilzt sehr hoch. Das Spiel kann also nicht lange im Voraus vorbereitet werden. Da die Teilnehmenden trotzdem nicht sehen sollen, welches Eissorte in welchem Schälchen landet, muss die Gruppenleitung eine Möglichkeit schaffen das Eis so umzufüllen, dass die Teilnehmer es nicht sehen können.

Jeder Teilnehmer bekommt von jeder Eissorte ein Schüsselchen mit einer kleinen Kugel Eis.

So wird gespielt

Die Teilnehmer probieren die unterschiedlichen Eissorten und versuchen zu erraten um welche Eissorte es sich jeweils handelt. Die Gruppenleitung legt vorher fest, ob die Teilnehmer ihre Vermutungen sofort äußern sollen oder erstmal abwarten, damit jeder die Chance hat sich selbst ein Urteil zu bilden. Das Eis darf selbstverständlich im Anschluss an die Raterunde aufgegessen werden.

Varianten

Schließen Sie eine kleine Erzählrunde oder eine kleine Raterunde an das Spiel an. Erinnern sich die Teilnehmer noch daran, wann die erste Eisdiele in ihrem Ort eröffnet hat? Waren die Teilnehmer früher manchmal in einer Milchbar? Was ist die Lieblingseissorte der Teilnehmer? Zu welchen Anlässen essen die Teilnehmenden am liebsten ein Eis? Wissen die Teilnehmenden aus welchen Zutaten Eis hergestellt wird? Haben die Teilnehmenden schon einmal Eis selbst hergestellt? Was bestellen die Teilnehmenden am liebsten in einer Eisdiele? Welche Zutaten kommen in einen Bananen-Split? Aus welchen Zutaten besteht ein Spaghetti-Eis? Mit welchen Dingen werden Eisbecher in einer Eisdiele verziert (Beispiele: Schirmchen, Obst, Streusel)?

Wenn Sie einen Eisportionierer haben, können die Teilnehmenden auch selbst ausprobieren Eiskugeln herzustellen.

 

 

Biersorten. Ein Wahrnehmungsspiel für Senioren

Dieses kleine Wahrnehmungsspiel eignet sich besonders für Regionen, in denen es viele regionale Biersorten gibt. Es eignet sich als Seniorenspiel für Gruppen, in denen Alkoholkonsum unproblematisch ist.

Materialien

(Achtung! Spiel mit Alkohol, nur spielen, wenn der Alkoholkonsum für die Gruppe unproblematisch ist, denken Sie auch an Vorerkrankungen inkl. Alkoholabhängigkeiten und Medikamente, sowie daran, ob Teilnehmer mit dem eigenen PKW abreisen)

verschiedene Sorten Bier

Beispiele: Altbier, Kölsch, Malzbier, Dunkelbier, Weizenbier, verschiedene regionale Marken

kleine Pinnchen (gibt es auch als Einwegware)

Vorbereitungen und Spielaufbau
Füllen Sie jeweils einen kleinen (!) Schluck der verschiedenen Biersorten in die Pinnchen. Stellen Sie für jeden Teilnehmer ein Pinnchen mit jeder Biersorte bereit.

So wird gespielt

Lassen Sie die Teilnehmer die Biersorten genau betrachten und daran riechen. Können so schon Unterschiede zwischen den Biersorten festgestellt werden? Lassen Sie die Teilnehmer die Biersorten sortieren, zum Beispiel von hell nach dunkel. Nun darf probiert werden und die Teilnehmer versuchen zu erraten um welche Biersorte oder um welche Biermarke es sich handelt. Können die Teilnehmer die Biersorten richtig identifizieren? Lassen Sie die Teilnehmer den Geschmack ganz genau beschreiben. Das hilft bei der Identifizierung. Wenn es ihnen am Anfang noch ein bisschen schwerfällt, können Sie auch von jeder Biersorte noch eine geschlossene Flasche bereit halten, die den Teilnehmern dann als Orientierung und Hilfe dient. So müssen die Teilnehmer die Biersorten nur noch der richtigen Flasche zuordnen.

Varianten

In der einfachen Variante des Spiels bereiten Sie für jeden Teilnehmer nur zwei Pinnchen mit Biersorten vor. Es bietet sich an in diesem Fall zwei Biermarken zu wählen, die in Ihrer Region beliebt sind. Können die Teilnehmer erraten, welche Biersorte welche ist?



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Tastkisten. Als Seniorenspiel für die Wahrnehmung

Tastkisten für Senioren

Materialien

Schuhkartons
Schere
Alltagsgegenstände

Beispiele:
Wolle
Tischtennisball
Löffel
Pfannenwender
Zahnputzbecher
Kugelschreiber
Rolle Tesafilm
Stoffreste

 

Vorbereitungen und Spielaufbau

Schneiden Sie in die schmale Seite der Schuhkartons jeweils ein Loch. Das Loch sollte so groß sein, dass man bequem mit der Hand in den Schuhkarton hineinfassen kann. Füllen sie jeweils einen Gegenstand in den Schuhkarton. Stellen Sie die Schuhkartons so auf, dass die Teilnehmenden nicht sehen können, was für ein Gegenstand sich in dem Schuhkarton befindet.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden fassen in das Loch des Schuhkartons und versuchen zu Erfühlen, was für ein Gegenstand sich in dem Schuhkarton befindet. Sie lassen sich beim Ertasten viel Zeit und nennen dann den Namen des Gegenstands.

Varianten

Bei kleineren Gegenständen ist es schwerer zu erraten um was es sich dabei handelt, bei größeren Gegenständen ist es einfacher. Für fittere Teilnehmer können auch mehrere kleine Gegenstände in einem Schuhkarton deponiert werden.

Beispiele für kleinere Gegenstände:

Kastanien
Walnüsse
Holzdübel
Münzen
Knöpfe
Wäscheklammern
Flaschendeckel

Mit mehreren Gegenständen können unterschiedliche Arbeitsaufträge formuliert werden. Beispiele:

  • Suchen Sie einen Gegenstand heraus der rund ist.
  • Suchen Sie den kleinsten Gegenstand heraus.
  • Suchen Sie den größten Gegenstand heraus.
  • Suchen Sie den Gegenstand heraus, der in die Küche gehört.
  • Suchen Sie einen Gegenstand heraus, den man im Bad benötigt.
  • Suchen Sie einen Gegenstand heraus, der mit dem Buchstaben „A“ beginnt.

Es kann auch ein Gegenstand konkret benannt werden, der dann von dem Teilnehmenden aus dem Schuhkarton herausgesucht wird. Eine andere Möglichkeit ist, verschiedene kleine Gegenstände in den Schuhkarton zu legen und einen Gegenstand in doppelter Ausführung. Die Teilnehmer müssen dann den Gegenstand finden, der doppelt vorhanden ist. Oder Sie legen alle Gegenstände in doppelter Ausführung in den Schuhkarton. Die Teilnehmenden müssen dann bei der Umsetzung des Seniorenspiels jeweils eines der Pärchen aus dem Schuhkarton heraussuchen.



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Ein Schmelz im Mund. Ein Schmeckspiel

Materialien

Schokolade in verschiedenen Geschmackssorten. Es ist praktisch für das Spiel, wenn die Schokolade würfelförmig ist.

Vorbereitungen und Spielaufbau

Die Gruppenleitung entfernt die Verpackung der Schokolade und entsorgt sie so, dass die Teilnehmenden sie nicht sehen können. Die Schokolade wird entweder in Stückchen geschnitten oder ist bereits in Würfelform vorhanden. Sollte die Schokolade nicht in Würfelform vorliegen, muss bei der Auswahl der Sorte darauf geachtet werden, dass man die Sorte nicht durch das Aussehen der Schokolade erkennt. Sie können bis zu drei Durchgänge spielen. Mehr empfehlen wir nicht, da Sie die Teilnehmer dann leicht überfordern können. Wenn Sie sich entscheiden mehr als eine Sorte Schokolade anzubieten, dann drapieren Sie jede Sorte auf einem anderen Teller. Je exotischer die ausgewählte Schokoladensorte ist, desto schwieriger wird dieses Schmeckspiel.

So wird gespielt
Geben Sie den Teller oder einen der Teller herum und bitten Sie jeden Teilnehmer, sich ein Stück Schokolade zu nehmen. Bitten Sie die Teilnehmenden, das Stück Schokolade unter die Zunge zu legen und nicht zu kauen oder zu lutschen. Bitten Sie die Teilnehmenden in Ruhe abzuwarten, bis die Schokolade anfängt von selbst zu schmelzen. Welcher Teilnehmer schmeckt als erstes heraus, um welche Schokoladensorte es sich handelt?

Varianten

Wenn Sie auf verschiedene Sorten Schokolade zurückgreifen, können Sie in einer Variante des Seniorenspiels auch unterschiedliche Schokoladensortenstückchen an die mitmachenden Teilnehmer verteilen. Schreiben Sie die vorhandenen Sorten auf ein Flip-Chart, an eine Tafel oder auf ein großes Stück Papier. Die Teilnehmenden können nun erraten, zu welcher Schokoladengruppe sie gehören. Damit Sie selbst den Überblick behalten, kann es von Vorteil sein, die Schokoladenstückchen auf unterschiedlich farbigen Tellern anzurichten.

Schließen Sie eine kleine biografische Erzählrunde rund um das Thema Schokolade an das Schmeckspiel an:

Was ist die Lieblingsschokolade der Teilnehmer?

Zu welchen Anlässen gab es früher Schokolade?

Haben die Teilnehmer schon einmal selbst Pralinen hergestellt?



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Kirschkernbad: Ein Sinnes-Zuordnungsspiel für Senioren

Sinnesspiele für Senioren – Kirschkernbad

Materialien

Große Plastikkiste

Kirschkerne (die Menge ist abhängig von der Größe der Kiste)

Kleine Gegenstände in doppelter Ausführung

 

Beispiele für Gegenstände:

 

Münzen

Knöpfe

Korken

Tischtennisbälle

Walnüsse

Deckel

Teelöffel

 

 

Vorbereitungen und Spielaufbau

Füllen Sie die Kiste mit Kirschkernen. Die Kiste sollte nur so vollgefüllt werden, dass man noch gut darin „herumkramen“ kann, ohne dass die Kirschkerne aus der Kiste herausgedrückt werden. Nun werden die Gegenstandspaare in dem Kirschkernbad versteckt.

 

So wird gespielt

Die Spieler dürfen ihre Hand und ihren Arm in das Kirschkernbad stecken. Allein das Erspüren der Kirschkerne, kann schon ein Erlebnis sein. Nun werden die Teilnehmer gebeten, immer zwei gleiche Gegenstände aus dem Kirschkernbad heraus zu suchen. Jeder Teilnehmer, darf ein Pärchen heraussuchen.

 

Varianten

Das Spiel in seiner ursprünglichen Version ist eher für fitte Teilnehmer geeignet. Ein bisschen einfacher wird es, wenn man nur ein Teil des Pärchens im Kirschkernbad versteckt und die Teilnehmer nur das zweite Teil finden müssen. In Gruppen, an denen Menschen mit Demenz teilnehmen, kann es ausreichen, wenn die Teilnehmer irgendein Teil aus dem Kirschkernbad heraussuchen.

 

Das Spiel kann außerdem gut durch die Auswahl der versteckten Gegenstände variiert werden. Größere Gegenstände sind leichter zu finden als kleine Gegenstände. Gegenstände mit einer außergewöhnlichen Form sind leichter zu finden, als runde Gegenstände. Wenn Sie Gegenstände verwenden, die einen biografischen Bezug haben, kann ein Kirschkernbad auch zur Eröffnung einer Erzählrunde genutzt werden. Sprechen Sie zum Beispiel über das Thema Wein, wenn ein Teilnehmer den Korken aus dem Kirschkernbad herausfischt, sprechen Sie über das Thema Handarbeiten, wenn Sie eine Häkelnadel im Kirschkernbad versteckt haben. Der Fantasie sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt.

 

Selbstverständlich eignen sich nicht nur Kirschkerne zum Befüllen der Kiste. Auch getrocknete Bohnen, Reis oder andere kleine Materialien sind dafür sehr gut geeignet.

 

Unter dem Stichwort Basale Stimulation bei Demenz haben wir viele weitere Ideen rund um die Wahrnehmung gesammelt.



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Ein kleiner Apfel. Ein Geschmacksspiel für Senioren

Materialien

Verschieden Apfelsorten
Messer
kleine Teller

Vorbereitungen und Spielaufbau
Die Gruppenleitung schält die Äpfel und schneidet sie in kleine, gleichgroße und mundgerechte Stücke. Sie richtet jede Apfelsorte auf einem eigenen Teller an und merkt sich, welche Sorte auf welchem Teller liegt. Schön ist es, wenn für das Spiel auf bekanntere Apfelsorten wie zum Beispiel „Granny Smith“, „Braeburn“, „Elstar“ oder „Boskop“ ausgewählt werden. Jeder Apfel sollte auch noch einmal ungeschält und unzerschnitten vorhanden sein.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden probieren die Apfelsorten und schmecken ganz genau hin. Welcher Apfel ist der süßeste? Welcher Apfel ist der sauerste? Welcher Apfel hat dies festeste Konsistenz? Welcher Apfel ist am mehligsten?

Haben die Teilnehmer vielleicht sogar eine Idee um welche Apfelsorte es sich handeln könnte? Es darf wild spekuliert werden. Wenn die Teilnehmer erste Vermutungen geäußert haben, holt die Spielleitung die noch vorhandenen ganzen Äpfel hervor und die Teilnehmer versuchen gemeinsam den jeweiligen Apfel dem passenden Teller zuzuordnen. Um es noch einfacher zu machen, kann die Gruppenleitung nun auch die Namen der Apfelsorten nennen, sofern die Teilnehmer noch nicht selbst darauf gekommen sind.

Varianten

Äpfel können für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Erweitern Sie das Gedächtnistraining. Was haben die Teilnehmer alles aus Äpfeln hergestellt oder mit Äpfeln gekocht? Apfelmus? Apfelkuchen? Apfelküchle? Rotkohl mit Äpfeln? Bratäpfel? Apfelstrudel? Apfelsaft? Apfelwein? Welche Apfelsorte haben sie für die unterschiedlichen Zwecke verwendet? Warum? Hatten die Teilnehmenden früher selbst einen Apfelbaum im Garten? Wenn ja, welche Apfelsorte ist dort gewachsen? Wenn nein, wo haben die Teilnehmer früher ihre Äpfel gekauft, eher auf dem Markt oder eher im Geschäft? Wurden Äpfel bei den Teilnehmern früher eingelagert? Was muss beim Einlagern von Äpfeln beachtet werden, damit diese lange frisch bleiben?



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Markoaufnahmen: Ein Sinnesspiel für Senioren

Materialien
Kamera
Computer
Farbdrucker
Papier
evtl. Laminiergerät und Laminierfolie
Diverse Alltagsgegenstände

Vorbereitungen und Spielaufbau
Die Vorbereitung eines Wahrnehmungsspiels mit Makroaufnahmen ist ein bisschen aufwändiger. Sie benötigen als erstes eine Kamera und diverse Gegenstände aus dem Alltag. Bei der Auswahl der Gegenstände sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann auf Obst und Gemüse genauso gut zurückgreifen wie auf Zahnbürsten und Toilettenpapier. Machen Sie mit der Kamera Fotos von den Gegenständen. Die Fotos sollten so nah aufgenommen werden, dass nur ein Teil des Gegenstandes zu erkennen ist. Schon bei der Aufnahme der Fotos bestimmen Sie die Schwierigkeitsstufe des Spiels. Je besser sich der Gegenstand auf dem Foto erkennen lässt, desto einfacher ist das Spiel hinterher.

Die gemachten Fotos drucken Sie mit einem Farbdrucker aus. Falls Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie die Ausdrucke laminieren. So können die Makroaufnahmen immer wieder verwendet werden.

So wird gespielt

Zeigen Sie den Teilnehmern die Makrobilder und lassen Sie sie erraten um welche Gegenstände es sich handelt. In Gruppen mit fitten Teilnehmern, können Sie jedem Teilnehmer ein eigenes Bild zum Rätseln geben. In Gruppen, an denen auch Menschen mit Demenz teilnehmen, bietet es sich an, die Gruppe gemeinsam rätseln zu lassen. Durch das gemeinsame Rätseln fühlt sich niemand bloß gestellt, wenn er die Lösung nicht erraten kann. Makroaufnahmen lassen sich auch wunderbar zu verschiedenen Themen zusammenstellen. Die Gegenstände auf den Makroaufnahmen könnten zum Beispiel alle aus der Küche kommen.

Varianten

Sie können auch „normale“ Fotos machen, also Fotos, auf denen der Gegenstand vollständig zu erkennen ist. Mit Hilfe des Computers können Sie dann Bildausschnitte herausschneiden und diese für das Sinnesspiel verwenden. Auf diese Weise ist es sehr einfach die Schwierigkeit zu variieren und man kann Makrobilder in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen vom selben Gegenstand dabei haben. In der Praxis kann man so ganz flexibel auf die Möglichkeiten der eigenen Teilnehmer reagieren.



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