Anzeige

Sinnesspiele für Senioren. Blumenduft liegt in der Luft

Dies ist eins unserer Wahrnehmungsspiele , die ganz besonders den Geruchssinn ansprechen. Das Sinnesspiel lässt sich durch die Blumen sehr gut an alle Jahreszeiten anpassen und eignet sich zudem sehr gut für die Biografiearbeit.

Blumenduft liegt in der Luft

Materialien
Verschiedene Blumen, die duften
Eine Blumenvase

Vorbereitungen und Spielaufbau
Gestalten Sie einen hübschen Blumenstrauß mit unterschiedlichen Blumen, die duften. Das können sowohl Wildblumen als auch Schnittblumen sein. Stellen Sie den Strauß in eine Vase und dekorieren Sie damit einen Tisch, evtl. nehmen Sie noch eine Decke dazu und dekorieren das Ganze der Jahreszeit entsprechend. Stellen Sie für die teilnehmenden Senioren ausreichend Stühle bereit.

So wird gespielt
Geben Sie den Senioren zu Beginn ein wenig Zeit, sich den Strauß genau anzusehen. Dann bitten Sie sie jeweils einen Mitspieler, seine Augen zu schließen und geben ihm eine beliebige Blume in die Hand und lassen ihn daran riechen.
Die Senioren können nun darüber spekulieren, wie die Blüten aussehen, welche Farbe sie haben, welche Form die Blätter haben, welche Blumenart es sein könnte… und überlegen, zu welchem Anlass man sie verschenken könnte, ob man sie selbst gerne geschenkt bekommen würde, und, und, und…
Bei diesem Spiel geht es nicht darum, die richtige Blume zu erraten. Das wäre spätestens bei der Farbe auch recht schwierig 😉. Es geht vielmehr darum, ein wenig seine Fantasie spielen zu lassen und die eigene Kreativität aufleben zu lassen. Zugleich wecken bestimmte Blumendüfte auch immer Erinnerungen an ganz besondere Augenblicke im Leben. Das können zum Beispiel die Blumen am Hochzeitsstrauß sein, die bei der ersten Verabredung mit dem späteren Ehemann/der späteren Ehefrau, eine besondere Blumensorte, die zum jährlichen Hochzeitstag verschenkt wurde, usw. … Geben Sie den Senioren Raum, ihre kleine Geschichte zu erzählen.

Varianten
Verteilen Sie an jeden Mitspieler zwei unterschiedliche Blumen aus dem Strauß. Bitten Sie sie, eine bestimmte Blume an ihrem Duft zu erkennen.
Stellen Sie zwei Sträuße auf den Tisch, wählen sie für einen verschiedenen Schnittblumen, für den anderen der Jahreszeit entsprechende Wildblumen. Können die Senioren den Wildblumenstrauß mit geschlossenen Augen, nur durch bloßes Riechen erkennen?



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Warm oder Kalt?

In diesem Sinnesspiel für Senioren möchten wir die Aufmerksamkeit auf das Temperaturempfinden der Mitspielenden legen. Bitte achten Sie bei diesem Spiel ganz besonders auf die Sicherheit der Senioren. Das Spiel kann in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden.

Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Warm oder Kalt?

Materialien
Schüsseln oder Töpfe
Wasser
Ein Thermometer

Vorbereitungen und Spielaufbau
Befüllen Sie die Schüsseln und Töpfe mit unterschiedlich temperiertem Wasser. Bitte seien Sie vorsichtig, sonst besteht Verbrühungsgefahr! Testen Sie die Wassertemperatur in jedem Gefäß unbedingt einmal selbst, bevor sie es den Senioren geben. Eiswürfel bieten bei diesem Spiel immer ein besonderes Sinneserlebnis. Bereiten Sie einen Tisch mit Sitzmöglichkeiten vor. Berücksichtigen Sie wie immer auch Plätze für die Rollstuhlfahrer.

So wird gespielt
Stellen Sie jedem Mitspieler zunächst zwei Gefäße mit Wasser hin und lassen Sie sie oder ihn die Temperatur des Wassers fühlen. Dafür können die Finger oder die ganze Hand in das Wasser gehalten werden. Fragen Sie die Senioren, wie sich das Wasser anfühlt und welche Temperatur der beiden Sie lieber mögen. Dann bitten Sie sie, zu sagen, welches Wasser wärmer und welches kälter ist. Wenn der erste in der Runde die Temperaturen des Wassers gefühlt hat, ist der nächste Mitspieler an der Reihe. Für diesen können Sie zwei beliebig neue Töpfe oder Schüsseln nehmen.

Varianten
Können die fitteren Mitspieler vielleicht sogar die Wassertemperatur schätzen? Lassen Sie alle Senioren nacheinander die Hände in eine Schüssel halten. Dann bitten Sie sie, einen Schätzwert abzugeben und schreiben die Werte in eine Tabelle. Anschließend wird die richtige Temperatur mit dem Thermometer gemessen.
Je nach Gruppenzusammensetzung können Sie in einer einfacheren Variante zwei Schüsseln rumgehen lassen, ohne sie zwischendurch auszutauschen. In der einen befindet sich warmes, in der anderen kaltes Wasser. Die Senioren sollen sagen, in welcher Schüssel das wärmere Wasser ist.
Fitte Gruppen können drei Schüsseln (eine mit Eiswasser, eine weitere mit kaltem und eine dritte mit warmem Wasser) der Reihe nach sortieren – von kalt nach warm. Schaffen Sie es auch, vier Schüsseln der Temperatur nach aufsteigend zu sortieren?

In unserem Übersichtsbeitrag Basale Stimulation bei Demenz findenSie viele weitere Ideen zur Wahrnehmungsanregung bei Menschen mit Demenz.



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren – Riechen. Es gibt Nachtisch!

In diesem Sinnesspiel für Senioren müssen sich die Mitspielenden voll und ganz auf ihren Geruchssinn verlassen. Gelingt es ihnen, nur durch riechen die richtige Puddingsorte zu erkennen?

Sinnesspiele für Senioren – Riechen. Es gibt Nachtisch!

Materialien
Puddingpulver zum Kochen in verschiedenen Sorten (Schokolade, Vanille, Karamell, Sahne, Grießpudding, usw. …)
Milch
Zucker
Messbecher, Topf, Schneebesen
Puddingschälchen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie verschiedene Sorten Pudding nach Rezept oder der Packungsanleitung zu und füllen Sie jede Sorte in ein eigenes Schälchen. Lassen Sie den Pudding erkalten. Die Senioren sitzen bei diesem Sinnesspiel an einem großen Tisch, bereiten Sie den Raum vor und stellen Sie die Puddingschälchen unter einem Trockentuch versteckt in die Mitte des Tisches.

So wird gespielt
Bitten Sie die Senioren, die Augen zu schließen und lassen Sie sie an einem Puddingschälchen riechen. Erkennt derjenige, was in dem Schälchen ist? Leichter wird es, wenn Sie zu Beginn sagen, dass sie Pudding gekocht haben, aber nicht mehr wissen, wie die Sorte heißt. Können die Senioren Ihnen (ohne zu gucken!) helfen, das herauszufinden?

Varianten
Die einfache Variante ist die, bei der Sie zwei oder drei Puddingsorten kochen und die Senioren einmal zu Beginn an den Schälchen schnuppern dürfen. Anschließend bitten Sie sie auch hier, die Augen zu schließen und halten den Mitspielenden eines der Schälchen unter die Nase. Welche Sorte Pudding ist in dem Schälchen?
Schwieriger wird es, wenn die Senioren sich den Pudding zu Beginn nicht anschauen und gleich drei Sorten vor die Nase gesetzt bekommen. Können sie riechen, welche Sorten sich in den Schälchen befinden?
Andersherum: Wählen Sie zwei oder drei Sorten Pudding aus. Bitten Sie die Mitspielenden, mit geschlossenen Augen den Schokoladenpudding (oder eine beliebige andere Sorte) zu erkennen.

Schauen Sie sich dazu auch unsere Einkaufen-Spiele an. Darin finden Sie viele Spiele, in beliebte und klassische Lebensmittel integriert werden können.



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Was raschelt denn da?

Bei diesem Sinnesspiel sollen die Senioren Alltagsgeräusche durch bloßes Hören erkennen. Stellen Sie, wie bei anderen Sinnesübungen für den Gehörsinn sicher, dass das Hörvermögen der Mitspielenden für das Spiel ausreicht. Wenn Sie sich über die Grundlagen und Hintergründe von sinnesangregenden Wahrnehmungsangeboten für Senioren informieren möchten, dann lesen Sie dafür unseren Übersichtsartikel Basale Stimulation bei Demenz .

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Was raschelt denn da?

Materialien
Eine Stellwand oder ein großer Karton

Papier
Aluminiumfolie
Kugelschreiber
Teller
Kaffeetasse mit Untertasse
Eine Schere
Besteck
Ein Buch
Stricknadeln
Plastikfolie
Ein Glas
Eine Wasserflasche (Glas)
Ein Schlüsselbund
Klebefilmrolle
Geldbörse mit Münzen
Raschelndes Bonbonpapier
Ein Locher
… und andere Gegenstände und Materialien, die Geräusche machen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bauen Sie eine Stellwand auf und ordnen Sie Stühle im Halbkreis davor an. Sollte Ihnen keine Stellwand zur Verfügung stehen, kann man diese gut durch einen großen Karton ersetzen, der einfach auf einen Tisch gestellt wird. Die Anordnung der Stühle bleibt dabei die gleiche. Die kreativen Köpfe unter uns haben auch noch die Möglichkeit, aus den drei zusammenhängenden Seitenteilen des Kartons eine Art Sichtschutz zu gestalten. Dieser kann auch auf einen Tisch gestellt werden.
Legen Sie die mitgebrachten Materialien versteckt hinter die Stellwand, in den Karton oder hinter die Kartonwand.

So wird gespielt
Machen Sie mit den mitgebrachten Gegenständen und Materialien nacheinander typische Geräusche. Die Senioren sollen erkennen, welches Geräusch Sie erzeugt haben und welche Gegenstände Sie dafür benutzt haben.
Geräusche, die von den Senioren gut erkannt werden können, sind zum Beispiel:
– eine Flasche öffnen
– Teller stapeln
– ein Stück Papier zerreißen
– mit einer Schere Papier schneiden
– Papier zerknüllen
– Alufolie zerknittern
– die Mine eines Kugelschreibers herausdrücken
– mit einem Schlüssel klimpern
– Klebefilm von einer Klebefilmrolle abrollen
– ein Glas Wasser einschenken
– mit einem Messer an den Glasrand klimpern
– mit Besteck klappern
– eine Tasse auf eine Untertasse stellen
– Münzen aus einer Geldbörse heraussuchen
– ein Blatt Papier lochen
– mit Bonbonpapier rascheln
– ein Buch umblättern
– …

Wurden die Geräusche erraten, zeigen Sie die Materialien und Gegenstände einmal in die Runde. Dann legen Sie sie wieder zurück zu den anderen. Geben Sie den Senioren die Gegenstände im Anschluss an das Spiel auch einmal in die Hand, das haptische Empfinden unterstützt die Sinnesanregung.

Varianten
Je nach Aufmerksamkeitsspanne der teilnehmenden Senioren nehmen Sie entweder mehr oder weniger Gegenstände. Oft kann man während des Spiels auch ganz gut einschätzen, wie viele Geräusche noch erraten werden können. Das kann man bei diesem Sinnesspiel wirklich gut und flexibel variieren.
Als Variante können Sie zum Beispiel auch gut ein Geräusch vorgeben, dass unter drei vorgemachten erkannt werden soll. Nehmen Sie beispielsweise das Klirren eines Messers an einem Glasrand, dann können Sie das Messer jeweils einmal an ein Glas, an eine Tasse und ein Buch anschlagen. Erraten die Senioren, welches Geräusch das Richtige ist?



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Welcher Knopf passt?

In diesem Tastspiel aus unserer Reihe „Sinnesspiele für Senioren“ machen wir uns auf eine Reise durch die bunte Vielfalt der Knöpfe. Wir kennen Sie in groß, klein, hell, dunkel, bunt, einfarbig, rau, glatt, mit Struktur, mit Rand, ohne Rand, in Herzchen-Form, aus Kunststoff, Metall, Leder, oder, oder, oder…
Doch wie gut kann man die Knöpfe erkennen, wenn man sich nur auf seinen Tastsinn verlässt? Probieren Sie es hier aus!

Sinnesspiele für Senioren – Tasten. Welcher Knopf passt?

Materialien
Knöpfe in verschiedenen Größen, Formen und mit unterschiedlichen Strukturen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Suchen Sie immer zwei gleiche Köpfe aus. Ob die Knöpfe die gleiche Farbe haben, ist bei diesem Spiel nicht wichtig, da die Knöpfe durch bloßes Fühlen einander zugeordnet werden sollen. Bereiten Sie einen Tisch mit Stühlen vor und legen Sie die Knöpfe vor Spielbeginn bunt gemischt in die Tischmitte.

So wird gespielt
Laden Sie die Senioren vor Beginn des Spiels einmal ein, sich alle Knöpfe in Ruhe anzuschauen und zu ertasten, wie sie sich anfühlen. Danach bitten Sie sie, ihre Augen zu schließen. Legen Sie jedem Mitspieler zwei Knopf-Pärchen auf den Tisch und führen Sie die Hände so, dass sie alle vier Knöpfe tasten können. Nun bitten Sie sie, die Knöpfe durch bloßes Tasten einander zuzuordnen. Es entstehen bei dieser Variante zwei Pärchen.

Varianten
Je nach Fähigkeiten der mitspielenden Senioren erhöhen Sie die Pärchen-Zahl, die ertastet werden soll. Beobachten Sie aber gut, ab welcher Knopf-Anzahl es für die Senioren schwierig wird – schließlich soll das Spiel in erster Linie Freude machen!
Sie können den Schwierigkeitsgrad auch gut durch die Größe oder verschiedene Materialien variieren. Ein sehr großer und ein klitzekleiner Knopf sind leichter zu unterscheiden, als zwei, die sich in ihrer Größe ähnlich sind. Auch ein Lederknopf lässt sich durch bloßes Fühlen leichter von einem Knopf aus Kunststoff unterscheiden, als zwei Jeanshosen-Knöpfe, die nur verschieden groß sind.

Knöpfe sind erfahrungsgemäß gute Materialien, mit denen man biografische Gespräche einleiten kann. Themen für Unterhaltungen können zum Beispiel sein:
– Knöpfe annähen
– abgefallene Knöpfe suchen
– welche Kleidungsstücke werden zu welchem Anlass geschlossen oder offen getragen (Hemdkragen, Ärmel, Sakko…)?
– Manschettenknöpfe
– …



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren. Riech-Kim mit flüssigen Stoffen und ätherischen Ölen

Bei diesem Sinnesspiel steht das Riechen im Mittelpunkt des Geschehens. Ein Seniorenspiel, das Sie ganz leicht selbermachen können und erfahrungsgemäß stets eine beeindruckende Wirkung bei den Senioren erzielt.

Riech-Kim mit Flüssigkeiten und ätherischen Ölen

Materialien
Kleine Marmeladengläser mit Schraubdeckeln, einen Deckel extra
Alufolie oder kleine Papiertüten
Watte
Handbohrer, alternativ einen Dosenstecher (Dosenmilchöffner)

Flüssigkeiten, die einen typischen Geruch haben, wie zum Beispiel
– Waschmittel
– Seife
– Duschgel
– Flüssigwürze
– Säfte
– Bittermandelöl
– Wenn möglich auch gerne Bier, Rum oder Wein
– Essig (Vorsicht! Nicht zu nah mit der Nase herangehen)
– Spülmittel
– Speiseöl
– Duftwasser (z.B. den Duft mit der alten, vierstelligen Kölner Postleitzahl)
– Bodenreiniger
– …

Unbedenkliche, ätherische Öle, die gut erkannt werden können, beispielsweise
– Zitrone
– Melisse
– Pfefferminz
– Vanille
– Orange
– Moschus
– …

Vorbereitungen und Spielaufbau
Die Flüssigkeiten werden in die Marmeladengläser gefüllt. Es genügt eine Füllhöhe von ca. einem Zentimeter; bei Essig, der Flüssigwürze und Bittermandelöl reicht auch deutlich weniger. Die ätherischen Öle träufeln Sie auf einen Wattebausch und legen diesen in das Marmeladenglas. Die Gläser werden verschlossen und mit der Alufolie ummantelt, sodass man den Inhalt nicht mehr erkennen kann. Alternativ stellt man die Gläser in kleine Papiertüten und schneidet den überstehenden Rand ab.
Nun bohren oder stechen Sie zum Schluss noch mit dem Handbohrer oder Dosenstecher Löcher in den übrig gebliebenen Deckel. Bereiten Sie einen Tisch mit Stühlen vor und stellen Sie die Gläser in die Mitte.

So wird gespielt
Wählen Sie das erste Glas aus und schrauben sie den durchlöcherten Deckel drauf. Dann geben Sie das Glas durch die Runde und bitten die Senioren zu erschnuppern, was sich in dem Glas befinden könnte. Haben alle an dem Glas gerochen, können die Senioren ihre Vermutungen dazu äußern. Wer möchte, weil er sich zum Beispiel unsicher war, darf selbstverständlich nach der Auflösung noch einmal daran riechen. Im Anschluss wird der nächste Duft in die Runde gegeben.
Geben Sie den Teilnehmenden bitte, bevor Sie den Essig herumreichen, das Signal, besonders vorsichtig an dem entsprechenden Glas zu riechen und nicht zu nah an den Deckel heranzugehen. Starten Sie mit jedem Glas an einer anderen Stelle in der Runde, sodass alle die Möglichkeit haben, auch mal als Erster an einem Glas zu riechen.

Varianten
Wählen Sie jeweils drei verschiedene Flüssigkeiten aus und bitten Sie einzelne Teilnehmer, eine Bestimmte (zum Beispiel das Spülmittel) aus den Dreien herauszusuchen. Der Nächste bekommt drei andere Alternativen. Ob Sie es bei dem zu bestimmenden Duft belassen oder einen anderen aussuchen, bleibt ganz Ihnen überlassen.



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer kennt das Lied?

In diesem Sinnesspiel steht das Hören im Mittelpunkt. Gesucht werden bekannte Schlager oder Volkslieder, die anhand von kurzen musikalischen Ausschnitten erkannt werden sollen.
Ein Hinweis: Stellen Sie vor Beginn der Übung fest, dass das Hörvermögen der Mitspielenden ausreicht, um die Einspieler zu erkennen. Wenn die Senioren die Musik gar nicht oder zu schlecht hören, wäre das einfach sehr frustrierend…

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer kennt das Lied?

Materialien
Bekannte Schlager und Volkslieder (auf CD, Mp3, USB-Stick…)
Ein Gerät zum Abspielen der Lieder

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie einen Raum vor, in dessen Umgebung sich die Senioren möglichst gut konzentrieren können. Die Teilnehmer können entweder um einen großen Tisch herum, oder in einem Stuhlkreis sitzen. Platzieren Sie das Abspielgerät so, dass man die Musik an jedem Platz gut hören kann. Bei diesem Sinnesspiel sollte man die Sitzordnung etwas im Auge behalten: Mitspieler, die ein Hörgerät tragen, sollten etwas weiter von den Lautsprechern entfernt sitzen. Senioren, die ein eingeschränktes Hörvermögen haben, jedoch kein Hörgerät tragen, können gerne nah an der Musikquelle sitzen. Machen Sie, bevor Sie mit dem Spiel beginnen, mit einem beliebigen Lied (das nicht Teil der Übung ist) einen Test, ob alle die Musik gut hören können.

So wird gespielt
Spielen Sie jeweils die ersten Takte eines bekannten Volksliedes oder Schlagers an. Je kürzer die Sequenz, desto schwieriger wird das Raten. Fragen Sie die Senioren, ob sie das Lied erkannt haben. Wurde der Titel erraten, spielen Sie die erste Strophe und den Refrain einmal komplett ab. Meist schließen wir noch ein gemeinsames Singen an und singen das Lied in der Gruppe. Das ist mit oder ohne musikalische oder instrumentale Begleitung möglich.

Varianten
Die Länger der musikalischen Sequenzen passen Sie einfach an die Fähigkeiten der teilnehmenden Senioren an. Manchmal ist es auch von Liedtitel zu Liedtitel abhängig, wie schnell das Volkslied oder der Schlager erkannt werden. Das kann zum Beispiel am Bekanntheitsgrad des Titels liegen oder aber auch an der Art des Intros.
Versuchen Sie doch mal, eine beliebige Textzeile aus der Mitte anzuspielen. Oder Sie machen für die etwas fitteren Senioren eine spannende Raterunde aus dem Musikrätsel. Teilen Sie dafür Blätter und Stifte aus uns spielen Sie kurze Ausschnitte von drei bis fünf Titeln hintereinander an. Die Senioren sollen die erkannten Titel aufschreiben. Konnten alle Titel erkannt und notiert werden?

Informieren Sie sich im Rahmen von Wahrnehmungsübungen und Sinnesspielen gerne bei uns auch über Basale Stimulation bei Demenz .



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren. Riech-Kim mit echten Lebensmitteln

Aus unserer Reihe Sinnesspiele für Senioren stellen wir Ihnen heute ein Wahrnehmungsspiel vor, das den Geruchssinn fördert. Im Mittelpunkt stehen Lebensmittel, die allen Senioren bekannt und vertraut sind.

Riech-Kim mit echten Lebensmitteln

Materialien
Kleine Papiertüten (Butterbrottüten)
Evtl. kleine Marmeladen- oder Teelichtgläser
Bei Bedarf ein dünnes Tuch oder eine Serviette

Lebensmittel mit einem starken Eigengeruch, zum Beispiel
– Kaffeepulver oder -bohnen
– Loser Tee
– Frisches Brot
– Käse
– Geräucherte Wurstsorten
– Bananen
– Vanillestange
– Marmeladen
– Honig
– Schokolade
– Geschnittene Paprika
– Plätzchen
– Frische Hefe
– Pudding
– Frische Waffeln
– Geschnittener Apfel
– Fruchtjoghurt
– Getrocknete Kräuter
– Frische Kräuter
– …

Vorbereitungen und Spielaufbau
Geben Sie die Lebensmittel einzeln in die kleinen Papiertüten. Schneiden Sie dafür das Brot, Obst, Gemüse etc. in kleine Stücke und zupfen die frischen Kräuter klein – so können sie ihren typischen Duft entfalten. Flüssige Lebensmittel, wie zum Beispiel Joghurt, Marmelade oder Honig werden erst in die kleinen Marmeladen- oder Teelichtgläser gefüllt, und anschließend in die Papiertüten hineingestellt.
Bereiten Sie einen großen Tisch mit Stühlen vor und stellen Sie die gefüllten Papiertüten in die Mitte, evtl. auf ein Tablett. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, dass niemand vorher in die Tüten hineinlugt, decken Sie sie mit einem dünnen Tuch oder einer Serviette ab.

So wird gespielt
Die Tüten werden nacheinander durch die Runde gegeben. Bitten Sie die Senioren zu erraten, welche Lebensmittel sich darin befinden. Diese sollen allein durch Riechen erkannt werden. Wenn möglich schließen die Senioren dabei die Augen.
Geben Sie die Tüten einzeln und an verschiedenen Stellen in die Runde, so hat jeder Teilnehmer einmal die Möglichkeit, als „Erster“ an den Lebensmitteln zu schnuppern. Erst wenn alle einmal an einer Tüte gerochen haben, kommt die nächste Tüte ins Spiel…
Lassen Sie das erkannte Lebensmittel ruhig am Ende noch einmal durch die Runde gehen. Dadurch haben auch diejenigen, die sich vorher unsicher waren noch einmal die Möglichkeit, den Duft „richtig“ wahrzunehmen.

Varianten
In fitten Gruppen kann man aus der Wahrnehmungsübung ein richtiges Quiz machen. Wählen Sie fünf bis zehn Lebensmittel aus. Verteilen Sie Papier und Stifte an die teilnehmenden Senioren. Dann werden die Lebensmittel (in den Tüten) reihum gegeben. Alle schreiben die Lebensmittel, die sie meinen, erkannt zu haben, nummeriert auf den Zettel. Erst, wenn alle fertig sind, werden die Vermutungen verglichen und die richtigen Lebensmittel aufgelöst.
Eine weitere Möglichkeit ist es, gleich drei oder vier stark riechende Lebensmittel in eine Tüte oder auf einen Pappteller zu legen. Bitten Sie die Mitspielenden, die Augen zu schließen. Können die Senioren nur durch Riechen alle Lebensmittel bestimmen?
Generell gilt: je stärker die Düfte, desto leichter ist die Sinnesübung. Auch hier sollte man die Senioren nicht überfordern. Je nach Ressourcen der Mitspieler, wählen Sie der Situation angemessen entweder mehr oder weniger Lebensmittel aus.



Werbung:

Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

In diesem Sinnesspiel für Senioren steht die Wahrnehmungsanregung im Mittelpunkt. Es geht um unseren Tastsinn. Das Spiel kan in vielen verschiedenen Varianten und zu unterschiedlichen Themen gespielt werden. Besonders gut passt es jetzt in die Weihnachtszeit…

Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

Materialien
Gekühlter Knetteig
Nudelholz
Mehl
Sechs Ausstechförmchen (Die Figuren können gut der Jahreszeit angepasst werden: so eignen sich beispielsweise jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit Tannenbaum, Stern und Glocke, Schaf und Blume im Frühling, oder Blatt, Igel und Regenschirm im Herbst. Auch themenbezogene Figuren sind möglich, zum Beispiel Tiere, Zahlen oder Buchstaben…)
Ein kleiner Würfel mit Einstecktaschen mit einer Kantenlänge von ca. 10 cm (nicht größer, damit man mit dem Würfel auf dem Tisch würfeln kann)
Papier, Schere und Filzstift
Backblech mit Backpapier
Evtl. Messer zum Aufnehmen der Plätzchen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie einen Knetteig vor und legen ihn zum Kühlen in den Kühlschrank. Bei dem Spiel sitzen die Senioren an einem Tisch, jeder benötigt einen Sitzplatz und, wenn derjenige den Teig noch selbst ausrollen kann, auch ein Nudelholz und etwas Mehl für die Fläche und das Nudelholz.
Gestalten Sie die Würfelseiten, indem Sie Papier in der Größe der Einstecktaschen zuschneiden und auf jede Seite eine Figur der sechs Ausstechförmchen zeichnen. Wenn der Würfel fertig ist, müssten dort alle Förmchen je einmal vertreten sein.
Legen Sie Backpapier auf ein Backblech und platzieren es in der Tischmitte. Der Würfel, das Nudelholz und die Ausstechförmchen werden ebenfalls dazugelegt.

So wird gespielt
Jeder Mitspieler mehlt die Tischfläche vor sich ein, ggfs. auch das Nudelholz. Verteilen Sie an Jeden ein Stück von dem Knetteig. Zu Beginn rollen alle ihren Teig etwa 0,5 bis 1 cm dick aus. Dann wird reihum gewürfelt. Auf dem Würfel erscheint eine Figur. Derjenige, der an der Reihe ist, sucht sich das passende Ausstechförmchen und sticht ein Plätzchen aus. Dann wird das Plätzchen auf das Backblech gelegt und der nächste ist mit Würfeln an der Reihe. Wie viel Sie als Gruppenleitung die Senioren bei den Arbeitsschritten unterstützen, machen Sie am besten von der jeweiligen Situation abhängig. Die Plätzchen werden anschließend im Backofen gebacken und können nach dem Abkühlen auch noch nach Belieben verziert werden.

Varianten
Wem die Variante mit echtem Knetteig aus irgendwelchen Gründen zu riskant ist (zum Beispiel, weil er zu schnell zu warm wird oder nicht zu viel genascht werden soll), der kann in dem Fall auch auf Salzteig zurückgreifen. Ein Rezept finden Sie in unseren Ideen zum Thema Salzteig backen .
Weiter haben Sie auch die Möglichkeit, je nach Ressourcen der Senioren und der Gruppenzusammensetzung, eine große Teigfläche in der Tischmitte auszurollen und die Senioren alle reihum dort ausstechen zu lassen – natürlich nachdem eine Form gewürfelt wurde.
Mit fitten Gruppen können Sie das Spiel erweitern: Schreiben Sie jeweils auf zwei Würfelseiten Teig kneten, Ausrollen, Ausstechen und legen alle Materialien wie oben angegeben bereit. Nun werden alle Arbeitsschritte vom Würfel vorgegeben. Fällt Ausstechen, muss der Teig natürlich vorher trotzdem ausgerollt werden (wenn es nicht in dem Schritt davor geschehen ist).
Zusätzlich haben Sie bei dieser Variante die Möglichkeit, dass zwar einer der Senioren würfelt, aber alle mit ihrem Teig mitmachen können…



Werbung:

Geschenkekiste. Adventsspiele für Senioren zum Selbermachen

Wir haben heute wieder ein Spiel für die Adventszeit vorbereitet, das Sie ganz einfach und individuell selbermachen können. Die Übungen darin aktivieren die Sinne und schulen die haptische Wahrnehmung.

Geschenkekiste. Adventsspiele für Senioren zum Selbermachen

Sie benötigen folgende Materialien:
– einen großen, festen Karton
– Geschenkpapier
– ein großes, leichtes Tuch
– Schere, Cuttermesser, Klebstoff, Paketklebeband
– kleine Gegenstände aus der Advents- und Weihnachtszeit zum Ertasten
zum Beispiel Strohsterne, Geschenkband, Nüsse, Christbaumkugel (sicherheitshalber aus Kunststoff), Krippenfiguren, Teelichter, Glöckchen, Weihnachtsplätzchen (aus Salzteig gebacken und verziert, eine kostenlose Anleitung finden Sie unter dem Stichwort Salzteig backen ), Schneekugel und, und, und…

Kleben Sie den Karton mit dem Klebeband zu. Schneiden Sie mit dem Cuttermesser oben eine Öffnung hinein. Die Größe der Öffnung ist abhängig von den Paketmaßen, grundsätzlich sollen die Senioren mit dem Arm hindurchgreifen und Gegenstände herausholen können, sie sollte daher mindestens 20 x 15 cm groß sein. Bekleben Sie das Paket mit dem Geschenkpapier, die Öffnung muss frei bleiben.
Legen Sie die kleinen Gegenstände in das Paket und verdecken Sie die Öffnung mit dem Tuch.

Bereiten Sie einen Stuhlkreis vor und stellen sie das Paket in die Mitte. Wer ganz kreativ ist und die Möglichkeit hat, bindet noch eine Schleife um die Seiten. Beginnen Sie die Einheit mit einem Adventsgedicht oder einem Adventslied.

Diese Spielevarianten gibt es

  1. Das Paket wird reihum gegeben, Sie als Spielleitung halten es dabei am besten fest. Die Senioren greifen unter dem Tuch mit einer Hand hinein und versuchen, einen Gegenstand durch bloßes Tasten zu erkennen. Wurde ein Gegenstand erkannt wird er aus dem Paket genommen. Der nächste ist an der Reihe.
  2. Geben Sie einen Gegenstand vor und bitten Sie den Mitspieler, der an der Reihe ist, diesen durch bloßes Fühlen in der Kiste zu finden und herauszuholen. Der nächste Mitspieler bekommt einen anderen Gegenstand genannt.
  3. Einer der Mitspieler bekommt die Kiste gereicht und sucht sich (ohne Hinzuschauen) einen Gegenstand aus. Sie oder er beschreibt seinen Mitspielern, wie sich der Gegenstand anfühlt. Die anderen Senioren in der Runde erraten, um welchen Gegenstand es sich handelt.

Bei allen Spielevarianten wird die Übung für die Senioren einfacher, wenn Sie die Gegenstände zu Beginn einmal alle auspacken und benennen.



Werbung: