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Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer gibt den Takt an?

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Bei diesem Wahrnehmungsspiel dreht sich alles um unser Gehör. Auf ein klein wenig Rhythmusgefühl kommt es ebenfalls an. Anders als bei den meisten Sinnesspielen für den Gehörsinn ist es hier nicht ganz so wichtig, dass die Mitspieler aureichend gut hören können, die Rythmusbewegungen können von Senioren mit eingeschränktem Hörvermögen auch durch Beobachten nachgeahmt werden.

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wer gibt den Takt an?

Materialien
Die eigene Hand oder die Finger
Eventuell gesammelte Stöcke aus Wald oder Garten, Trommelstöcke oder die Schlegel eines Glockenspiels

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie einen großen Tisch mit Sitzmöglichkeiten vor, an dem alle teilnehmenden Senioren ausreichend Platz haben. Wenn Sie mit den Stöcken, Schlegeln oder Trommelstöcken spielen möchten, legen Sie die Materialien in die Mitte des Tisches. Die eigenen Hände oder Finger wären für das Spiel aber auch ausreichend.

So wird gespielt
Trommeln Sie mit der flachen Hand, ihrem Finger oder einem der Stöcke bzw. Schlegel einen einfachen Takt auf die Tischkante. Die Senioren trommeln den Takt anschließend nach. Danach denken sich die Senioren einen Rhythmus aus, den sie den anderen Mitspielern vormachen. Auch hier wird der Rhythmus von allen nachgetrommelt.



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Varianten
Gestalten Sie einen Trommel-Dialog unter den Senioren, indem Sie, nachdem ein beliebiger Takt vorgemacht und nachgetrommelt wurde, die Mitspieler in zwei Gruppen aufteilen. Nun fängt die erste Gruppe an, den Takt einmal vor zu klopfen, im Anschluss „antwortet“ die zweite Gruppe mit dem gleichen Rhythmus. Schwierig wird es, wenn beide Gruppen abwechselnd verschiedene Rhythmen klopfen, also jede ihren eigenen Takt. In fitten Gruppen macht es Spaß, das auszuprobieren.
Eine andere Variante ist es, die Takte mit beiden Händen abwechselnd zu klopfen. Was bisher mit nur einer Hand geklopft wurde, wird nun auf beide Hände aufgeteilt. Beispiel: Der Rhythmus ist lang-kurz-kurz-lang. In diesem Fall könnte einmal mit der rechten Hand, zweimal mit der linken und wieder einmal mit der rechten Hand geklopft werden. Der Rhythmus wird so weitergeführt. Hier können Sie sich alle beliebigen Varianten und Schwierigkeitsstufen ausdenken.

Spiele, in denen Musik und Rhythmus eine vordergründige Rolle spielen, eignen sich gut für die Beschäftigung bei Demenz . In unserem Übersichtsbeitrag unter dem Link erfahren Sie mehr darüber.



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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