So verbinden Sie Psychomotorik mit Biografiearbeit!
Im Exklusiv-Bereich finden Sie ausgearbeitetes und sofort einsetzbares Praxismaterial:
Hier finden Sie einfache Ideen, wie sich Psychomotorik und Biografiearbeit miteinander verbinden lassen.
Online-Fortbildungen in kleinen Gruppen. Jetzt Plätze sichern!
Praxisnahe Online-Fortbildungen mit sofort umsetzbaren Ideen für den Alltag in der Betreuung.
- 10.07. 🎉Feste feiern
- 13.07. ⏳Empathische Kurzbegegnung
- 17.07. 🎨Bildnerisches Gestalten
- 27.07. 🔧Männliche Interessen
✔️ Alle Fortbildungen anerkannt als Pflichtfortbildung für Betreuungskräfte (§53b SGB XI)
📦 Materialien vorab per Post
💻 Teilnahme bequem online per Zoom
Bewegung, Erinnerungen und Gespräche ergänzen sich wunderbar. Gerade in gemischten Gruppen mit Menschen mit und ohne Demenz entstehen dadurch persönliche und lebendige Momente. Kleine Bewegungen helfen dabei, Erinnerungen anzuregen und gemeinsame Gespräche zu fördern.
Suchen Sie neue Impulse, wie Sie Bewegung mit Gedächtnistraining in Ihrer Betreuungsarbeit spielerisch verknüpfen können? Dann laden wir Sie herzlich dazu ein, unsere Online-Fortbildung zum Thema Psychomotorik zu besuchen.
In unserem Buch „Spielen mit Senioren“ finden Sie viele weitere Ideen für Aktivierungen, Bewegungsangebote und Übungen rund um Wahrnehmung und Erinnerungsarbeit.
Die folgenden Anregungen benötigen nur wenig Vorbereitung und lassen sich leicht an die Fähigkeiten der Gruppe anpassen:
- Bewegungen aus dem Alltag nachmachen. Die Gruppenleitung nennt typische Bewegungen aus aus dem Alltag. Die Teilnehmenden machen die Bewegungen gemeinsam nach.
Zum Beispiel: Wäsche aufhängen, Kartoffeln schälen, Fenster putzen, mit einem Besen kehren, einen Kuchen rühren
Danach können passende Erinnerungen gesammelt werden. Viele Menschen erzählen dabei von ihrem früheren Alltag oder von Aufgaben in der Familie. - Lieder mit Bewegungen verbinden. Bekannte Lieder wecken Erinnerungen und schaffen Gemeinschaft. Während des Singens werden einfache Bewegungen ausgeführt.
Zum Beispiel: im Takt klatschen, mit den Füßen stampfen, die Arme heben, mit den Händen winken - Gegenstände ertasten und Erinnerungen teilen. Verschiedene Alltagsgegenstände werden in die Mitte gelegt oder in einem Beutel ertastet.
Zum Beispiel: ein Kochlöffel, ein Schlüsselbund, eine Bürste, ein Taschentuch, eine kleine Taschenlampe
Die Teilnehmenden beschreiben den Gegenstand und erzählen, wofür er genutzt wird. Gleichzeitig kann der Gegenstand weitergegeben, angehoben oder von Hand zu Hand gereicht werden. - Bewegungen zu Jahreszeiten ausführen. Die Gruppenleitung nennt eine jahreszeitliche Tätigkeit. Dazu wird eine passende Bewegung gemacht.
Zum Beispiel: Blumen pflücken im Frühling, schwimmen im Sommer, Äpfel ernten im Herbst, Schnee schaufeln im Winter - Namen und Bewegungen verbinden. Eine Person nennt ihren Vornamen und macht dazu eine kleine Bewegung. Die Gruppe spricht den Namen gemeinsam nach und wiederholt die Bewegung.
Zum Beispiel: winken, in die Hände klatschen, mit dem Fuß tippen, die Arme öffnen - Bewegungen zu Berufen darstellen. Die Gruppenleitung nennt verschiedene Berufe. Die Teilnehmenden machen passende Bewegungen dazu nach.
Zum Beispiel: Bäcker/ Teig kneten, Handwerker/ hämmern, Postbote/ Briefe in Briefkästen stecken, Sekretärin/ Schreibmaschine tippen, Floristin/ Blumen schneiden
Danach kann gemeinsam über frühere Arbeitsstellen, Kollegen oder typische Aufgaben gesprochen werden. - Tücher passend zu Erinnerungen bewegen. Jede Person erhält ein leichtes Tuch. Die Gruppenleitung nennt Situationen oder Orte aus dem Alltag von früher. Dazu wird das Tuch passend bewegt.
Zum Beispiel: Wäsche im Wind aufhängen, dem Zug hinterherwinken, beim Tanzen schwenken, Staub von Möbeln wischen
Die Bewegungen fördern Koordination und regen Erinnerungen an frühere Gewohnheiten an. - Geräusche erkennen und Bewegungen ergänzen. Die Gruppenleitung macht ein typisches Geräusch vor oder spielt ein Geräusch ab. Die Gruppe ergänzt eine passende Bewegung
Zum Beispiel: Türklingel/ auf die Klingel drücken, Telefon/ Hörer abnehmen, Vogelgezwitscher/ mit den Armen Flugbewegungen machen
Danach entstehen Gespräche über frühere Wohnungen, Reisen oder Erlebnisse aus der Kindheit.
Achten Sie auf einfache Erklärungen und ein angenehmes Tempo. Gerade Menschen mit Demenz profitieren von wiederkehrenden Abläufen und vertrauten Bewegungen. Regelmäßige Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und die Freude an der gemeinsamen Aktivität.
Vielleicht interessieren Sie auch weitere unserer Beiträge rund um Gedächtnisübungen in Verbindung mit Bewegung und einfachen Alltagsmaterialien.
Wenn Sie regelmäßig neue Ideen für die Begleitung von Seniorinnen und Senioren erhalten möchten, abonnieren Sie gerne unseren Newsletter.










