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Weihnachtsessen? Eine lustige Weihnachtsgeschichte

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In dieser lustigen Weihnachtsgeschichte aus unserer Rubrik Geschichten zum Vorlesen laden wir Sie zum Schmunzeln ein. Wer kennt das nicht, dass an den Weihnachtsfeiertagen immer irgendetwas schief geht? Dabei möchte man doch, dass an Weihnachten alles perfekt ist. Diese lustige Weihnachtsgeschichte zeigt, dass vieles manchmal leichter zu sein scheint, wenn man es mit Humor nimmt und darüber lachen kann.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit mit vielen besinnlichen, aber auch humorvollen Momenten…

Weihnachtsessen? Eine lustige Weihnachtsgeschichte

Familie Klaus war schon seit Tagen mit den Vorbereitungen für die Weihnachtsfeiertage beschäftigt. Alle halfen fleißig mit. Papa Klaus war für das Festtagsmenü zuständig. Ja, Papa Klaus hieß Klaus Klaus, so hatten ihn seine Eltern genannt, und so war es schon immer Tradition in der Familie Klaus gewesen. Sein Vater hieß schließlich auch Klaus Klaus.

Klaus Klaus kochte also das Weihnachtsmenü. Klaudia Klaus, seine Angetraute, war für die Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen zuständig. Da im Hause Klaus sehr viele Weihnachtsplätzchen in der Adventszeit gegessen wurden, mussten für die Feiertage noch neue Plätzchen gebacken werden. Katharina und Konstantin Klaus, die Kinder von Klaus und Klaudia Klaus, bereiteten jedes Jahr mit Oma Karin den Nachtisch vor. Konstantin Klaus war ehrlich gesagt mit seinen knapp zwei Jahren noch etwas klein um richtig bei den Vorbereitungen zu helfen. Er durfte mit dem Kochgeschirr, Löffeln und Teigschabern spielen, sofern sie gerade nicht gebraucht wurden. Opa Klaus Klaus saß in seinem Sessel und behielt die Oberaufsicht, so dass auch nichts schief ging. Er nickte lediglich für ein paar Minuten ein, war dann aber sofort wieder hellwach. Ein paar Minuten, die in diesem Jahr für ein außergewöhnliches Weihnachtsfest sorgen sollten…

Am ersten Weihnachtsfeiertag begannen nach dem Frühstück die letzten Vorbereitungen für das Mittagessen. Die Kinder Katharina und Konstantin Klaus spielten mit den neuen Spielzeugen, die ihnen das Christkind gebracht hatte, Klaus und Klaudia Klaus standen mit Oma Karin in der Küche und Opa Klaus machte es sich auf dem Sofa bequem.
Dann saßen alle endlich am festlich gedeckten Tisch, die Kerzen leuchteten und alle freuten sich auf das Festessen. Katharina, die stets ungeduldig war und schon mal den Rotkohl probierte, bemerkte sofort, dass jener in diesem Jahr aber anders schmeckte als in den Jahren zuvor. Mutter Klaudia Klaus kaute mit leicht verzogener Mine die Roulade und Opa Klaus schluckte den Kloß in einem Stück herunter. Es wurde still am Tisch. Irgendetwas stimmte nicht, aber niemand traute sich etwas zu sagen.
„Die sind ja viel zu süß!“, sagte Vater Klaus mit einem Mal, als er ein Stück Roulade kaute. Die anderen überlegten kurz und stimmten ihm zu. Das, was da so ungewöhnlich schmeckte, war der Zucker, der an den Speisen war. Aber wie kam der dort hinein? Mama Klaudia Klaus hatte eine Vermutung und stand auf, um ihrer Vermutung nachzugehen. Sie probierte die Plätzchen und ein Lebkuchenmännchen. Sie waren komplett versalzen. Sie ging zum Küchenschrank und öffnete das Salzfass und die Zuckerdose. In der Zuckerdose war tatsächlich das Salz und der Zucker im Salzfass.
Klaudia Klaus ging zurück ins Esszimmer und berichtete von ihrer Entdeckung. Wieder wurde es ganz still. „Du hast doch die ganze Zeit aufgepasst, oder?“, fragte sie Opa Klaus. Dieser senkte daraufhin seinen Blick bis fast unter den Tisch. Dann gestand er, dass er wohl kurz eingenickt sein musste. „Aber du weißt doch, dass klein Konstantin immer mit Zucker und Salz spielt, wenn man nicht haargenau aufpasst?!“, Mama Klaudias Ton wurde ein wenig schärfer. Sie besann sich allerdings schnell wieder, es war schließlich Weihnachten. Und es half alles nichts. Sie kramten für den Feiertag alles heraus, was nicht versalzen oder viel zu süß war. Das Eis für den Nachtisch hatte Oma Karin Klaus glücklicherweise gekauft. Es gab also Eis ohne die selbstgemachte Vanillesoße, gekaufte Dominosteine, belegte Brote, Mandarinen und Äpfel, Nüsse und Bohnensalat. Außerdem ganz viel Schokolade und Zuckerstangen…
Katharina und Konstantin Klaus fanden das Weihnachtsessen in diesem Jahr besonders lecker. Und auch Karin und Klaus mussten schmunzeln, als sie den reichlich bunt gedeckten Tisch sahen. „Das erste Weihnachtsessen, das ganz ohne Soße serviert wurde!“, bemerkte Opa Klaus und lachte. Und auch Oma Karin grinste und biss in einen Zuckerkringel…



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Noch lustiger wird diese lustige Weihnachtsgeschichte, wenn Sie Bewegungselemente in die Geschichte einbauen. Als Stichwort dient das Wort „Klaus“. Jedesmal, wenn das Wort „Klaus“ in der Geschichte vorgelesen wird, kann in die Hände geklatscht, mit den Füßen gestampft oder pantomimisch der Hut gezogen werden. Ihnen fallen aber bestimmt noch mehr Bewegungen ein.
Viel Spaß!

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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