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Geschichten zum Vorlesen für Senioren


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Vorlesen – im Sommer auf einer Bank im Schatten eines großen Baumes, im Herbst mit einer Tasse Tee in eine Decke eingehüllt, im Winter bei Kerzenschein oder vor einem lodernden Kaminfeuer, und im Frühling auf einer Bank mit Blick auf die ersten Knospen und Blüten – so und noch in vielen weiteren Szenarien kann man Geschichten zum Vorlesen für Senioren über das ganze Jahr hinweg vortragen.

Die Vorlesegeschichten auf mal-alt-werden.de

Geschichten zum Vorlesen für Senioren erfreuen sich bei den meisten hochbetagten Menschen großer Beliebtheit. Die Geschichten laden zum einfachen Zuhören ein, wecken Erinnerungen und bieten vielerlei anregende Gesprächsthemen, über die man mit dem Sitznachbarn oder dem Gegenüber ins Gespräch kommen kann.
Zu einer Übersicht aller bis heute bei uns erschienenen Kurzgeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz gelangen Sie hier.

Warum Geschichten zum Vorlesen so beliebt sind

Für viele der heutigen Senioren ist das Vorlesen die einzige Möglichkeit, überhaupt noch an Geschichten teilzuhaben, da sie aus verschiedenen Gründen nicht mehr selbst lesen können.
Das Vorlesen an sich löst bei uns auch ein Gefühl von Umsorgt-sein aus. Wenn uns jemand eine Geschichte vorliest haben wir das Gefühl, dass sich jemand um uns kümmert. Diejenige von uns, die selbst Kinder haben, wissen, wie wichtig und wie schön das Vorlesen einer Geschichte als Teil des Abendrituals sein kann. Und viele erinnern sich bestimmt auch noch an ihre eigene Kindheit, wenn sie von den Eltern oder Großeltern Bücher vorgelesen bekommen haben. So sind Geschichten zum Vorlesen für die Senioren auch ein wichtiger und bedeutsamer Bestandteil in der Biografiearbeit. Die Fünf-Minuten-Vorlesegeschichten vom Verlag an der Ruhr beispielsweise, werden als Vorlesegeschichten aber auch für den Einstieg in Biografiegespräche in der Seniorenarbeit gerne genutzt. Einige Titel haben wir Ihnen auf mal-alt-werden.de schon ausführlich vorgestellt

Geschichten aus dem Buchhandel und dem Netz

Aber auch im Internet kursieren unzählige Geschichten zum Vorlesen für Senioren. Wir verschaffen uns regelmäßig einen Überblick über die neuesten Kurzgeschichten oder Geschichten zu bestimmten Themen und stellen Sie Ihnen in unserer Rubrik Geschichten aus dem Netz vor.

Für diejenigen, die die normale Schriftgröße aufgrund von altersbedingten Seheinschränkungen in Büchern nicht mehr lesen können, wohl aber noch gerne den ein oder anderen Roman lesen würden, gibt es Bücher in Großdruck, die auch inhaltlich bzw. thematisch speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Hier können Sie sich unsere Buchbesprechungen oder auch Kurzvorstellungen ansehen.

Geschichten zum Mitmachen

Wie oben schon kurz angesprochen, kann man Geschichten zum Vorlesen für Senioren gut und gerne in verschiedenen Aktivierungs- und Beschäftigungsangeboten einsetzen. Neben den klassischen Vorleserunden oder als Einstieg in Biografiegespräche erfeuen sich auch besonders Sprichwortgeschichten oder Liedergeschichten bei den Senioren großer Beliebtheit. Bei diesen Geschichten kann man gerne mitmachen, darf aber auch nur zuhören.

Unsere Tipps und Anregungen

Auch bei den klassischen Vorlesegeschichten gibt es ein paar Dinge, die man beachten kann, damit das Angebot für alle ein angenehmes und rundum gelungenes Ereignis wird.



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Die sieben Wichtigsten haben wir hier für Sie zusammen gestellt:

  1. Biografiebezug. Wählen Sie die Handlung bzw. das Thema der Geschichte so aus, das sie einen Bezug zur Lebenswelt der Senioren hat. Geben Sie den Teilnehmern im Anschluss Zeit, über die Geschichte und die eigenen Erinnerungen zu sprechen.
  2. Zeit. Die Geschichten zum Vorlesen für die Senioren sollten einen zeitlichen Umfang von etwa 3 bis 5 Minuten haben. So lange können ältere Menschen gut die Aufmerksamkeit halten und Zuhören. Besonders Menschen mit Demenz würde man mit längeren Texten überfordern.
  3. Umgebung. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie einen abgeschlossenen Raum. So werden störende Nebengeräusche oder Ablenkungen, z.B. durch Vorbeilaufen, (so gut es geht) vermieden.
  4. Blickkontakt. Setzen Sie sich so hin, dass alle Teilnehmer sie gut sehen können. Halten Sie auch während des Lesens Blickkontakt, das steigert die Aufmerksamkeit und zeigt den Senioren, dass Sie ganz bei ihnen sind. Arbeiten Sie mit ihrer Mimik und Gestik um den Text zu untermalen.
  5. Vorlesen. Lesen Sie die Geschichte langsam, laut und deutlich vor. Achten Sie auf die Reaktionen der Gruppe, daran kann man meist am besten erkennen, ob man noch die volle Aufmerksamkeit hat und, im wahrsten Sinne des Wortes, verstanden wird.
  6. Impulse. Regen Sie im Anschluss an eine Vorlesegeschichte Unterhaltungen an, in denen die Senioren ihre Erfahrungen und Gedanken rund um das Thema austauschen können. Bereiten Sie am besten ein paar Impulse oder Fragen vor, mit denen Sie die Gespräche wenn nötig anregen können.
  7. Rituale. Arbeiten Sie auch hier mit Ritualen zur Begrüßung und zum Abschied. Das kann beispielsweise ein Lied sein, ein Sprichwort oder eine besondere, immer wiederkehrende Art der Kontaktaufnahme. Der Tag, die Tageszeit und der Ausblick auf kommende Veranstaltungen, Betreuungsangebote oder Termine des Tages, helfen den Senioren bei der Orientierung.

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Tolle Geschichten zum Mitsprechen finden Sie in dem Buch:
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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*

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