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Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

In dieser Rätselgeschichte befassen wir uns mit dem Thema Kirche. Lesen Sie die Kurzgeschichte in Gruppenangebote oder auch Einzelbetreuungen vor. Können die teilnehmenden Senioren erraten, welches Heddas Lieblingsbuch ist?

Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

Heddas Lieblingsbuch ist schon sehr alt. Doch sie liest immer wieder gerne darin. Auch wenn sie die meisten Geschichten daraus schon fast auswendig erzählen kann.
Früher in der Schule musste sie sogar Texte aus dem Buch frei vor ihren Klassenkameraden vortragen. Wenn sie sich an diese Zeit erinnert fällt ihr ein, dass sie das Buch nicht immer gemocht hat. Im Gegenteil, in ihrer Kindheit kamen ihr manche Geschichten äußerst fremd, ja, manchmal sogar wunderhaft vor. Doch schnell gelang es ihr, die Bedeutung hinter den Texten für sich zu verstehen.
Als sie erwachsen wurde hat sie sich viel mit den Menschen um sich herum darüber unterhalten. Besonders an den Feiertagen wurde ihr Lieblingsbuch – und wird es bis heute – oft aus dem Regal genommen und die passende Geschichte vorgelesen. Zu vielen Erzählungen gibt es sogar mehrere Texte von verschiedenen Verfassern.
Für ihre Kinder und Enkelkinder ist Heddas Lieblingsbuch ein nicht ganz so wichtiger Wegbegleiter wie für sie selbst. Das macht ihr aber nichts aus. Sie weiß, dass die Zeiten sich ändern. Und dass sie ihren Kindern trotzdem wertvolle Gedanken und wichtige Worte aus den Texten mitgegeben hat.
Heddas Buch ist nicht groß. Dafür sehr dick. Es ist ganz schlicht und ohne goldene Schnittverzierungen. Die braucht Hedda nicht. Ihrem Lieblingsbuch soll man sein Alter und die Tatsache, dass sie oft daraus liest und manchmal auch daraus betet, ruhig ansehen.
An Sonntagen lässt sie sich gerne daraus vorlesen. Jenes Exemplar ist größer und festlicher als ihres. Die Botschaft ist jedoch die Gleiche…

Wie heißt Heddas Lieblingsbuch?
Lösung: Die Bibel

Schauen Sie sich zu den Themen Bibel und Kirche auch unser Großes Bibelquiz an. Mit 70 kostenlosen Rätselkarten für das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit Demenz. Zum Rätseln, Staunen und Nachdenken.



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Über den Wolken. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Baustelle

Jakob mag seinen Beruf. Er ist jetzt schon über dreißig Jahre dabei und geht immernoch jeden Morgen gerne zur Arbeit. Jakob ist jeden Tag an der frischen Luft. Meist schwebt er hoch oben über der Stadt. Oder über dem Feld. Je nachdem, wohin es ihn im Rahmen seiner Aufträge verschlägt und wo ihn seine Kollegen gerade brauchen.
Jakob arbeitet zwar in luftiger Höhe, ist aber kein Pilot. Meist bleibt er auch für mehrere Tage oder sogar Wochen an ein und demselben Ort. Dann baut er wieder alles ab und fährt weiter an einen anderen Ort.
In seinem Beruf ist es wichtig, dass Jakob sich mit Sicherheitsvorschriften auskennt. Bevor er seinen Dienst an einem Einsatzort beginnt, muss er alles vorschriftsmäßig und mit großer Sorgfalt aufbauen. Da es sich dabei um große und schwere Teile handelt, helfen ihm einige Kollegen beim Transport und Aufbau des Materials.
Um an seinen endgültigen Arbeitsplatz zu kommen muss Jakob einen hohen Turm heraufklettern. Und wie alle seine Kollegen trägt er einen Schutzhelm. Oben angekommen arbeitet er alleine für sich. Er ist aber immer mit seinen Kollegen unten im Kontakt. Sie müssen sich aufeinander verlassen können. Und das können sie! Ein schönes Gefühl – empfindet Jakob – ein Gefühl, das verbindet.
In seiner Kabine hat er eine besonders gute Sicht. Über das Gebiet, in dem sie sich befinden, seine Kollegen und all die anderen Fahrzeuge. Nur in der Mittagspause klettert er den hohen Turm wieder herunter. Während er arbeitet, bedient er Hebel und Schalter. Am meisten beobachtet er die Laufkatze und sorgt dafür, dass das Hubseil gut geführt wird. Seinen Kollegen unten am Boden ist er eine große Hilfe, besonders beim Transport von schweren und großen Gegenständen.
Wenn sein Einsatzort weit weg von Zuhause ist, bleibt er manchmal dort und fährt nicht nach Feierabend nach Hause. Dann lässt er den Abend gemeinsam mit seinen Kollegen ausklingen. Am Wochendende ist er dann oft wieder daheim…

Welchen Beruf übt Jakob schon seit so vielen Jahren aus?
Lösung: Er ist Kranführer

Heiteres Beruferaten gab es früher auch in der beliebten Fernsehsendung „Was bin ich?“ mit Robert Lembke. In unserer fast gleichnamigen Reihe mit den Wer bin ich? – Spielen haben wir das Konzept der bekannten Fernsehsendung aufgenommen und daraus Gedächtnisspiele für Senioren gemacht.



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Leselust für 50 plus!

Heitere Kurzgeschichten für schöne Stunden

Autorin: Anja Stroot
Verlag: Books on Demand

Inhalt

Leselust für 50 plus!*, das sind 17 Kurzgeschichten zum Vorlesen und Zuhören. Die Geschichten richten sich an Menschen jenseits der 50 und erzählen aus dem Leben. Das Buch ist in die beiden Teile „Aus dem Leben erzählt“ und „Frei erfundenes“ aufgeteilt.

Höhen und Tiefen

Im Mittelpunkt der Kurzgeschichten stehen sowohl Männer als auch Frauen. Die Themen sind bunt gemischt und die Geschichten erzählen von Momenten, Gefühlen und Ereignissen, die die Hauptpersonen beschäftigen und nachdenklich machen bzw. gemacht haben. Wir haben diese Texte gerne gelesen – sie laden mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken und mal um in eigenen Erinnerungen schwelgen ein.
Was uns besonders gut gefallen hat, ist, dass die Geschichten nicht „geschönt“ wirken und auch das ein oder andere Tabu brechen. Trotzdem aber neutral bleiben und jedem die Möglichkeit geben, sich sein eigenes Bild und seine eigene Meinung zu bilden. Der Grundtenor ist durchweg positiv, die Stimmung gut und die in den Geschichten beschriebenen Gefühle und Ereignisse für viele Leser bestimmt gut nachzuvollziehen.
In den Geschichten geht es unter anderem um Freundschaften, besondere Geschenke, alte, junge und neue Liebe, Beziehungen, Reisen, fremde Länder, Familie, Kinder und Großeltern. Die Länge der Geschichten variiert. Das Buch ist in Großdruck erschienen und eignet sich so auch zum Selber lesen.
Die Kurzgeschichten können wir uns gut für Seniorengruppen vorstellen – als Einstieg in Aktivierungsstunden oder Seniorennachmittage oder auch als Einstimmung in Erzähl- oder Diskussionsrunden im Rahmen der Biografiearbeit. Die Nähe zum Leben bietet viel Raum für Gedanken und Erinnerungen an das eigene Leben. Inhaltlich und was den Umfang angeht eignen sich die Geschichten eher für „fittere“ Senioren, weniger für demenziell erkrankte Menschen. Für diese Senioren können wir Ihnen das Buch wirklich empfehlen!
Die Zielgruppe sind sowohl Senioren, die Freude am selber lesen haben, Betreuungskräfte in der Altenarbeit, Gruppenleitungen von Seniorenkreisen und Ehrenamtliche, die Senioren begleiten. Das Buch im Taschenbuchformat kostet zur Zeit 10,95 €, was absolut in Ordnung ist!

Fazit

„Leselust für 50 plus!“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten zum Vorlesen, Selberlesen und Zuhören für Senioren und Seniorengruppen. Die Geschichten laden zum Schmunzeln, Nachdenken und Erinnern ein. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und die Geschichten bieten viel Raum für anschließende Unterhaltungen. Für Senioren und Seniorengruppen mit Teilnehmenden ohne demenzielle Erkrankungen absoult zu empfehlen!

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

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Laura steht vor dem Spiegel. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Hochzeit

In dieser Rätselgeschichte geht es um das Thema Hochzeit. Lesen Sie die Kurzgeschichte in einem Gruppenangebot oder auch in der Einzelbetreuung vor und lassen Sie die Senioren rätseln, welche Situation in der Geschichte gerade beschrieben wird.

Laura steht vor dem Spiegel. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Hochzeit

Laura ist ganz nervös. Ob sie wirklich an Alles gedacht hat? Hektisch schaut sie in den Spiegel und zupft an einer Haarsträhne herum. Sie fühlt sich wie vor ihrem ersten Schulball. Nein, schlimmer, wie vor ihrer letzten Prüfung zur Sozialversicherungsfachangestellten. So ähnlich, nur noch ein wenig aufgeregter.
Laura geht noch einmal alle Punkte auf ihrer Liste durch, die sie sich aufgeschrieben hat. Es scheint wirklich alles erledigt zu sein: das Essen ist vorbereitet, die Tische gedeckt und dekoriert und die Gäste sollten jeden Augenblick kommen.
Ihre Mutter kommt ins Zimmer. Sie sieht zufrieden und entspannt aus. Als sie Laura so grübelnd vor dem Spiegel stehen sieht, geht sie zu ihr und lächelt sie an. Sie umarmt ihre Tochter: „Das wird ein großartiger Tag! Ihr habt alles gut vorbereitet. Selbst das Wetter ist traumhaft!“, versucht sie sie zu ermutigen. Laura lächelt zurück, ein wenig verkrampft, aber sie lächelt. Sie atmet einmal tief durch und zieht ihre Schuhe an. Der Riemen ist noch etwas fest, die Schuhe sind neu. Aber es gelingt ihr gut, die Schnalle zu schließen. Bei dem blauen Fußkettchen hilft ihr ihre Mutter. Laura hat sie letzte Woche gefragt, ob sie es sich für heute von ihr leihen darf. Selbstverständlich darf sie!
Die beiden stehen vor dem Spiegel. Lauras Mutter sieht sehr glücklich aus. Und auch Lauras Gesichtszüge haben sich entspannt. Sie lächeln sich an. „Wollen wir?“, fragt ihre Mutter. Laura atmet einmal tief ein und aus und nickt erleichtert. Dann gehen sie in Richtung Tür…

Welchen Tag feiert Laura heute mit ihrer Familie?
Lösung: Ihre Hochzeit

Passende Sprichwörter zu dem Thema Hochzeit finden Sie in unserer Übersicht Sprichwörter Liebe.



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Alltägliches

5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz

Autorin: Anja Stroot
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Alltägliches* ist ein Band aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“ vom Verlag an der Ruhr. Die 19 Kurzgeschichten wurden speziell zum Vorlesen für Menschen mit Demenz geschrieben.
Die Geschichten in dem Band drehen sich um alltägliche Situationen, Missgeschicke, Klatsch und Tratsch, Familie, neuen Bekanntschaften, Haustiere und Freundschaft. Im Anschluss an die kurzen Erzählungen finden Sie Anregungen für Gespräche und jeweils ein oder zwei Aktivierungen, die zu dem in der Geschichte vorkommenen Thema passen.

Höhen und Tiefen

Wie auch die anderen Kurzgeschichten aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“ sind auch diese Vorlesegeschichten so geschrieben, dass demenziell veränderte Menschen der Handlung gut folgen können und sie sich vom Umfang her gut an der Aufmerksamkeitsspanne der Betroffenen orientieren. Die Texte erzählen von Erlebnissen und Geschichten aus dem Alltag, die den heute lebenden Senioren von früher noch oft vertraut sind.
In dem Band „Alltägliches“ findet man Geschichten zu vielen verschiedenen Themen – über das, was die Senioren früher bewegt hat und auch heute in ihrem Alltag beschäftigt. So findet man in dem Buch für zahlreiche Aktivierungen und zu verschiedenen Anlässen einen geeigneten Text. Die anschließenden Gesprächsanregungen und Aktivierungsideen helfen bei der weiteren Gestaltung der Beschäftigungseinheiten.
Die „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz – Alltägliches“ eignen sich zum Vorlesen, Zuhören und auch als Einstieg in biografische Gepräche oder themenbezogene Aktivierungsstunden. Die Texte wurden speziell an die Bedürfnisse und Ressourcen von Menschen mit Demenz angepasst.
Die Bücher der Reihe kosten zur Zeit je 9,99 €, worüber man wirklich nicht meckern kann – das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also absolut. Das Angebot richtet sich an Pflege- und Betreuungskräfte, Ehrenamtliche und auch Angehörige, die Menschen mit Demenz begleiten.

Fazit

„Alltägliches“ ist ein weiterer Titel aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“, den wir Mitarbeitern in der Seniorenarbeit, ehrenamtlich Tätigen und auch Angehörigen von demenziell veränderten Menschen empfehlen können. Für gerade einmal 9,99 € erhalten Sie hier 19 Kurzgeschichten zum Vorlesen, passende Anregungen für biografische Gespräche und Aktivierungsideen. Das Buch ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

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Egons Lieblingskuchen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Backzutaten

In Janas Küche sieht es aus wie in einer Backstube. Auf der Arbeitsplatte liegen Backbleche, Mehlreste, Zucker, Eierschalen, die Dose mit dem Puderzucker, Rührbesen, das große Nudelholz, und, und, und…
Morgen kommen ihre Freundinnen zum Kaffeeklatsch. Dafür backt sie Kuchen. Gleich zwei Stück. Jana backt gerne und sie kann sich immer nie entscheiden, welchen Kuchen sie nun machen soll. Deshalb sucht sie sich meist zwei Rezepte aus ihrem dicken Ordner aus. Den ersten Kuchen – einen Erdbeerkuchen – hat sie bereits fertig gebacken und belegt. Er steht zum fest werden auf dem Balkon.
Nun macht sie sich an das zweite Rezept.
Jana wiegt Butter und Zucker ab und gibt beides mitsamt Eiern und einer Prise Salz in die Rührschüssel. Dann schlägt sie die Masse schaumig auf. Bevor sie das Mehl abwiegt, macht sie den Ofen an, damit der schon vorheizen kann. Nun wiegt sie aber wirklich das Mehl ab, vermengt es mit zwei Teelöffeln Backpulver und gibt die Zutaten ebenfalls in die Rührschüssel. Als sie gerade mit dem Vermengen der Zutaten fortfahren möchte, kommt ihr Mann Egon in die Küche. Er reckt seinen Hals und schnuppert ganz interessiert in Richtung Arbeitsplatte. „Ist der Kuchen schon fertig?“, fragt er neugierig. Jana schmunzelt: „Nein, du Schleckermaul, aber du darfst mir gerne beim Rühren helfen…“ und hält ihm den Handmixer hin. Egon zögert kurz, tritt dann aber in Aktion. Am Ende ist ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden, den Jana in die gefettete Form geben kann. Allerdings nur zur Hälfte.
Die andere Hälfte des Teiges vermischt sie mit zwei zusätzlichen Zutaten und gibt ihn erst dann darauf. Anschließend wirbelt Jana ein paar Male mit einer Gabel durch den Teig und schiebt ihn in den Ofen.
Egon ist schon ganz gespannt, es ist sein Lieblingskuchen. Und er fragt sich, ob die Damen ihm morgen wohl ein Stück davon übrig lassen werden…
Jana liest in seinen Augen ab, worüber er gerade nachdenkt und schmunzelt. „Es bleibt bestimmt etwas für dich übrig!“, sagt sie im Vorbeigehen und legt ihre Hand auf seine Schulter. Dann beginnt sie mit dem Abwasch…

Welchen Kuchen hat Jana hier für ihre Freundinnen gebacken?
Lösung: Einen Marmorkuchen

Welche beiden Zutaten hat Jana zum Schluss in die zweite Hälfte des Teiges gegeben?
Lösung: Kakaopulver und Milch

Schöne Ideen für das Backen mit Senioren und Tipps, wie Sie Beschäftigungsmaterialien selber machen finden Sie in unserer Übersicht Salzteig backen.



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Unsere 50er-Jahre

Heitere Vorlesegeschichten für Senioren

Autor: Uli Zeller
Verlag: Schlütersche

Inhalt

Unsere 50er-Jahre* ist ein Buch mit Vorlesegeschichten über Ereignisse und Erlebnisse rund um die 50er Jahre. Für das Schreiben der Geschichten ist Uli Zeller mit vielen Senioren selbst ins Gespräche gekommen und durfte einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der Befragten haben.
Herausgekommen sind 34 Geschichten, die jeweils mit passenden Aktivierungsvorschlägen und Hintergrundwissen zu den Ereignissen in den 50er Jahren ergänzt worden sind.

Höhen und Tiefen

Die Kurzgeschichten wurden in folgende Kapitel eingeteilt:
Zeitgeschehen
Unterhaltung
Mobilität
Freizeit und Urlaub
Gesellschaft und Kultur
Alltag und Haushalt

Das Buch wirkt in sich rund und gut durchdacht. Die einzelnen Geschichten nimmt man beim Lesen als sehr authentisch wahr und der Schreibstil ermöglicht es dem Zuhörer, voll und ganz in die Handlung einzutauchen. Viele Geschichten berühren sowohl beim Lesen als auch beim Vorlesen – auch jüngere Leser, die die 50er nicht mehr (bewusst) miterlebt haben.
Die Länge der Texte eignet sich für das Vorlesen in Seniorengruppen, aber auch für demenziell veränderte Menschen. Da die 50er neben den Wirtschaftswunderjahren auch noch die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren, ist es sinnvoll, die Texte vor dem Vorlesen in Gruppenangeboten oder Einzelbetreuungen einmal selbst zu lesen. Danach kann man gut einschätzen, wem man welche Geschichten vorlesen kann! Und das Lesen der Geschichte hat uns persönlich auch wirklich Freude bereitet – wir haben noch einiges dazugelernt :-).
Was in dem Zusammenhang rund um die 50er Jahre noch hervorzuheben ist, sind die Hintergrundinformationen, die Gesprächsimpulse und die Aktivierungsideen in Form von Rätseln, Spielen, Bewegungsideen und vielem mehr, die die meist heiteren Vorlesegeschichten ergänzen.
Auch dieses Buch von Uli Zeller profitiert wieder von den jahrelangen Erfahrungen des Autors, von seiner Wertschätzung den Senioren gegenüber und seinem Engagement in der Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz.
„Unsere 50er-Jahre“ ist zur Zeit für 14,95 € im Handel erhältlich.

Fazit

„Unsere 50er-Jahre“ ist ein tolles Buch mit Vorlesegeschichten und passenden Aktivierungsideen rund um das Leben, die großen Ereignisse und viele persönliche Erlebnisse aus den 50er Jahren. Die Kurzgeschichten eignen sich sehr gut für das Vorlesen in der Seniorenarbeit. Die Geschichten sind meist heiter geschrieben und sehr authentisch – nicht zuletzt, weil der Autor für dieses Buch mit vielen Zeitzeugen gesprochen hat.
Mit den passenden Aktivierungsideen, Gesprächsimpulsen und Hintergrundinformationen bietet das Buch eine hilfreiche und umfassende Grundlage für unterhaltsame und biografieorientierte Aktivierungsstunden.

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Der Laden in der Torgasse. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Schmuck

Rudi läuft nervös durch die Fußgängerzone. Morgen ist Hannas Geburtstag und er hat immer noch kein Geschenk für seine Angetraute. Er weiß wohl, was es sein soll. Aber das Richtige hat er noch nicht gefunden.
Hanna hat ihm im letzten Jahr ganz oft beim Schaufensterbummeln Dinge gezeigt, die ihr gefallen haben. Er hat sich alles mit Argusaugen angeschaut und sich für das kommende Geburtstagsgeschenk ziemlich sicher gefühlt. Aber nun… wenn er durch die Schaufensterscheibe sieht, findet er einfach nichts, was ihren Wünschen auch nur ähnlich sieht. Oder etwas, das ihm selbst für Hanna gefallen würde.
Rudis Schritte werden langsamer. Er weiß nicht, wo er noch gucken könnte. Zu Hannas neuem Schal sollten sie passen. Und zu ihrer Kette…
Ratlos steuert er das nächste Café an und bestellt eine Tasse kräftigen Bohnenkaffee. Vielleicht bringt der ihn auf andere Gedanken. Rudi trinkt seinen Kaffee und beobachtet das Treiben in der Fußgängerzone. Es ist Freitag. Auf dem Kirchplatz ist der Wochenmarkt aufgebaut. Dort herrscht reges Treiben. In den Nebengassen aber ist es ruhig. Ein paar Geschäftsmänner treten gerade ihre Mittagspause an. Andere sehen aus, als hätten sie jetzt am Freitag Mittag schon Feierabend. In Gedanken wandert Rudis Blick über den Marktplatz. Da fällt ihm plötzlich auf, dass er den kleinen Schmuckladen in der Torgasse ja ganz vergessen hat. Wie vom Blitz getroffen steht er auf, trinkt den letzten Schluck aus seiner Kaffeetasse, legt großzügig Trinkgeld auf die Untertasse und geht geradewegs zum Schaufenster. Es dauert nicht lange, und er hat das perfekte Geburtstagsgeschenk für Hanna gefunden. Roségold mit kleinen Kristallen. So wie ihre Kette. Und passend zu ihrem hellen, rosafarbenen Schal.
Rudi kann sein Glück kaum fassen und geht in den Laden. Die Verkäuferin ist von seiner Entschlossenheit verblüfft und zeigt ihm die beiden Schmuckstücke aus dem Schaufenster. Rudi ist begeistert. Ja, das sind die Richtigen für Hanna. Er lässt sich das Paar in schönem Geschenkpapier einpacken und schlendert erleichtert und überglücklich über den Marktplatz. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen überlegt er, wie wohl Hannas Gesicht morgen aussehen wird…

Welches Geschenk hat Rudi für seine Hanna in dem Schmuckladen gekauft?
Lösung: Ein Paar Ohrringe

Schauen Sie sich auch unsere spannenden Rätsel in unserer Kategorie Um die Ecke gedacht an. Für ein anregendes und unterhaltsames Gedächtnistraining.



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Muschelbotschaften. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Nehmen Sie ein paar Muscheln mit, lesen Sie unsere Kurzgeschichte vor und lassen Sie die Senioren von ihren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen erzählen: So einfach ist eine Kurzaktivierung!

Material

Muscheln

Kurzgeschichte

Entspannung – das heißt für mich Strand. Strand – das heißt für mich spazieren gehen und Muscheln sammeln. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit meiner Schwester und meiner Mutter früher stundenlange Strandspaziergänge unternommen habe. Meine Schwester und ich waren dabei immer mit einem Eimer bewaffnet. Wer findet die meisten Muscheln? Wer findet die schönsten Muscheln? Das waren die beiden Fragen, die wir uns dabei jedes Mal stellten. Die kleinsten Muscheln waren mir am liebsten. Doch von den kleinen Muscheln brauchte man auch am meisten, damit der Eimer voll wurde. Wie schön es war, den Sand zwischen den Zehen zu spüren und den Wind durch die Haare pusten zu fühlen. Wenn wir nach dem Strandspaziergang wieder zu Hause ankamen, verglichen und sortierten wir unsere Muscheln. Dann fingen wir an zu basteln. Mit den kleinen Muscheln konnte man wunderbare Botschaften schreiben. Wir holten uns große Bögen farbigen Karton und klebten Botschaften aus Muscheln darauf. Die Muscheln formten die Buchstaben. „Schön, dass es dich gibt!“ schrieben wir oder „Für die beste Mama der Welt!“ oder „Friede, Freude, Glück und Strand!“. Die Muschelbotschaften, die wir schrieben, verschenkten wir anschließend und verbreiteten damit viel Freude. Eine Muschelbotschaft hängt bis heute eingerahmt in meiner Küche. Auf dem blauen Bogen Pappe steht mit Muscheln geschrieben „Wer die Muschel nicht ehrt, ist des Strandes nicht wert!“

Ich ehre die Muschel und deswegen gehe ich auch heute noch, so oft es meine Zeit erlaubt, am Strand spazieren. Die Spaziergänge werden meistens ein bisschen länger, als ich das vorher plane. Alle paar Meter muss ich mich bücken und eine kleine oder große Muschel aufheben.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Spaziergänge

Geschenke von Kindern

Muscheln

Aktivitäten mit Geschwistern

Bastelarbeiten

 



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Fast ein ganzer Apfelkuchen… Eine Rechengeschichte zu dem Thema Schule

Die Pausenklingel ertönt. Die Schüler versammeln sich auf dem Schulhof. Anna, Jochen, Sarah, Jens und Volker treffen sich unter der alten Eiche um zusammen ihre Pausenbrote zu essen. Das Wetter ist herrlich. Die Kinder sitzen mit leichten Jacken auf den Bänken unter dem Baum und genießen die Sonne.
Ein paar Meter neben ihnen spielen ein paar ihrer Klassenkameraden mit Knickern (Murmeln). Anna bewundert die vielen bunten Farben der kleinen Glaskugeln. Die Einfarbigen, das sind die ganz Besonderen. Anna hat nur drei Einfarbige in ihrem Beutel zuhause: eine dunkelblaue, eine grüne und eine weiße. Die drei hütet sie wie ihren Augapfel. Tauschen würde sie sie nie. Und auch beim Spielen bleiben diese ganz besonderen Kugeln in dem Beutel. Sie hat ja noch die anderen. Anna schaut dem Spiel noch ein paar Minuten zu. Dann öffnet sie ihre Brotdose. Sie lächelt. Ihre Mutter hat ihr Äpfel mitgegeben. Vier Stücke von den Süßen. Genüsslich beißt sie in das Erste hinein. Der Apfel schmeckt wunderbar! Jochen hat auch gerade einen Apfel im Mund. Er hat nur zwei Stücke in seiner Dose – dafür aber sehr große. Verträumt schaut er den größeren Jungen beim Fußball-Spielen zu. Er wünscht sich sehr, irgendwann auch dazuzugehören.
Anna hat schon die Hälfte ihrer Apfelstücke aufgegessen, als ihr auffällt, dass Sarah und Jens auch Äpfel in ihren Dosen haben. Sie grinst: „Schaut mal, mit den vielen Äpfeln könnten wir einen leckeren Apfelkuchen belegen!“. Die Kinder schauen sich an. Und es stimmt. Bisher war es den anderen noch nicht aufgefallen. Sie alle haben neben den belegten Broten Äpfel in ihren Dosen. Sarah und Jens haben jeweils vier Apfelstücke. Volker zählt sechs schmale Stücke. Seine Mutter meint es immer gut mit ihm. Wenn sie die Stücke schmaler schneidet, habe er mehr davon. Volker ist das egal, er mag sowohl große als auch kleine Apfelstücke.
Die fünf essen ihre Pausenbrote und ihre Apfelstücke auf und stellen ihre Brotdosen auf die Mauer neben dem Zaun. Bevor es wieder in die Klassen geht, spielen sie noch eine Runde Fangen. Jens ist der erste Fänger…

Wie viele Apfelstücke haben die Kinder insgesamt in ihren Brotdosen? ( 20 Apfelstücke)
Wie oft kommt das Wort Apfelstücke in der Geschichte vor? (Vier Mal)

Passende Übungen zur Förderung der Konzentration finden Sie in unseren Konzentrationsspielen.



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