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Frau Schmitt fährt mit

Fröhliche Reisegeschichten zum Vorlesen und Erinnern

Autor: Uli Zeller
Verlag: Brunnen

Inhalt

ist der vierte Band mit Kurzgeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz von Uli Zeller. In diesem Buch drehen sich die zum größten Teil heiteren Geschichten um das Reisen. Passende Lieder, Reime, Wahrnehmungsübungen und kleine Rätsel laden nach dem Vorlesen zum Mitmachen ein und wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten.

Höhen und Tiefen

54 lebendige und mitreißende Geschichten beleben beim Zuhören die Erinnerungen an Ausflüge oder Reisen durch Städte und ferne Länder. Durch die kurzen und prägnanten Sätze eignet sich das Buch besonders zum Vorlesen für Menschen mit Demenz.
Die Vorlesegeschichten sind so vielseitig und verschieden, wie sie nur sein können – mal sind die Protagonisten mit dem Bus unterwegs, mal mit dem Auto, mal mit der Bahn, dann mit dem Flugzeug und ein anderes Mal in einem Boot oder einer Gondel. Auch die Schauplätze nehmen Sie und die Senioren in den Geschichten mit zu verschiedenen Reisezielen. Neben zahlreichen deutschen Städten besuchen die Hauptpersonen der Kurzgeschichten auf ihren Reisen auch das europäische Ausland oder sie holen internationale Spezialitäten einfach zu sich nach Hause. Mal werden Städtereisen unternommen, mal Fahrten ans Meer oder Wanderungen in die Berge.
Der Schreibstil ist mal wieder faszinierend. Trotz der einfachen und gut verständlichen Sätze gelingt es dem Autor, dass man mit den Protagonisten der einzelnen Geschichten sofort in ihrem Auto, im Restaurant oder in einer Gondel in Venedig sitzt. Außerdem wecken diese Erzählungen wirklich viele Erinnerungen an vergangene Reisen und Ausflüge.
Die sich den Geschichten anschließende Aktivierungen beinhalten schöne Ideen, mit denen man da Geschehen in den Kurzgeschichten und das Leitmotiv noch einmal gut aufgreifen kann. Alle Geschichten und Aktivierungsideen orientieren sich am biografischen Erleben der heute lebenden Senioren.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit zur Zeit 10,- für das Taschenbuch mehr als angemessen. Es ist im Brunnen Verlag erschienen.

Fazit

Ein neues Buch mit Kurzgeschichten von Uli Zeller, in dem er uns dieses Mal einlädt, mit auf die Reise zu kommen. Die 54 liebevoll und detailreich geschriebenen Geschichten laden zum Zuhören und Erinnern an und sind für die Begleitung von Menschen mit Demenz eine Bereicherung – nicht nur zur Urlaubszeit!

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Hier können Sie sich die Buchvorstellungen zu den Titeln
Frau Franke sagt Danke
Frau Krause macht Pause und
Frau Janzen geht Tanzen
noch einmal ansehen.

Eddas Lieblingsfarbe. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Farben

Edda ist schon ganz aufgeregt. Nachher kommen ihre Freundinnen zu Besuch. Die vier wollen sich endlich mal wieder bei Kaffee und Kuchen unterhalten und Neuigkeiten austauschen. Edda hat einen Johannisbeerkuchen gebacken. Sie mag den säuerlichen Geschmack der Beeren. Mit der leichten Süße im Boden und der frischen Baisermasse ist er einfach ein Gedicht. Edda weiß, dass ihre drei Freundinnen den Kuchen auch sehr gerne essen. Sie hofft, dass sie ihnen damit eine Freude bereiten kann.
Gerade stellt sie das Kaffeeservice auf den Tisch und faltet Servietten. Dann stellt sie die Kerzenhalter an ihre Plätze. Alles Ton in Ton, Edda deckt heute den Tisch in ihrer Lieblingsfarbe ein.
Da sie jetzt im Spätsommer nicht nur Johannisbeeren im Garten gepflückt hat, sondern auch die prall gefüllten Himbeersträucher von ihren Früchten befreit hat, verteilt sie diese passend zu den Servietten und den Kerzen auf dem Tisch. Dazu legt sie ein paar Kirschen. Die Früchte in ihrem Garten sind zwar noch nicht reif, aber den frischen, glänzenden Kirschen an dem Obststand auf dem Wochenmarkt am Freitag konnte sie einfach nicht widerstehen. Neugierig probiert sie eine – sie schmeckt köstlich. Edda ist zufrieden. Sie schaut noch einmal, ob die Gabeln und Löffel richtig liegen und überlegt, ob sie noch etwas vergessen hat. In Gedanken hebt sie den Finger – die Zuckerdose und das Milchkännchen stehen noch nicht auf dem Tisch. Edda eilt zum Schrank und holt Beides heraus. In der Zuckerdose ist noch genug Zucker. Edda stellt sie auf den Tisch. Mit dem Kännchen geht sie in die Küche und füllt es mit Milch. Zufrieden stellt sie es in der Stube neben die Zuckerdose.
Sie lächelt. Der Tisch ist ihr gut gelungen. Die Dekoration ist durch und durch in ihrer Lieblingsfarbe gehalten.

Welche Farbe ist Eddas Lieblingsfarbe?
Lösung: Rot

Spannende Fragen für das Gedächtnistraining mit Senioren sind auch unsere Schätzfragen. Mit diesen Fragen kann gut das Schätzen trainiert werden.



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Die schönsten Reisen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Länder

In dieser Rätselgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren mit auf eine Reise in ein fremdes Land. Können die Senioren im Gedächtnistraining erraten, um welches Reiseziel es in der Kurzgeschichte geht?

Die schönsten Reisen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Länder

Hubert reist sehr gerne und lernt mit Vorliebe neue Länder und Menschen kennen. In seinem Leben war er schon in über 30 Ländern. Und er hat sich noch viele weitere Besuche vorgenommen.
Hubert fühlt sich überall auf der Welt zuhause. Meist schließt er auf jeder seiner Reisen neue Freundschaften. Er mag es unter Menschen zu sein.
Eines der Länder, die er im Laufe seines Lebens kennengelernt hat, hat es ihm besonders angetan. Und obwohl er das nie laut sagen würde, weil er sich in vielen Ländern sehr wohlfühlt, ist jenes Land doch sein liebstes Reiseziel. Schon alleine, weil er dort mit dem Auto hinfahren kann. Und die Strecke dorthin sehr schön ist. Sein Weg führt ihn dann durch halb Deutschland und über einen langen Gebirgspass. Es dauert ein wenig, bis er an seinem Ziel ist. Das macht ihm aber nichts. Auf dem Weg dorthin besucht er Freunde, die ihn immer zu Kaiserschmarrn einladen. Von dort aus führt es ihn dann gestärkt über das Gebirge.
Sein liebstes Reiseland ist in großen Teilen von Wasser umgeben. Wenn er dort war, war bis jetzt immer schönes Wetter. Dort ist es im Sommer so warm, dass mittags die Läden schließen und die Menschen dort sich eine kleine Pause gönnen – möglichst im Schatten. Das Land ist ziemlich schmal und lang. Dazu gehört noch eine größere Insel, auf der der höchste aktive Vulkan Europas beheimatet ist.
Die Hauptstadt trägt einen Namen mit drei Buchstaben. Dort steht ein großes Theater, das Hubert sehr beeindruckend findet. Jedes Mal, wenn er in der Stadt ist, geht er dorthin und bewundert dieses berühmte Bauwerk.
Außerdem kann man sich in vielen Städten atemberaubende Kathedralen und Museen anschauen. Dort gibt es auch eine Stadt, die auf dem Wasser erbat worden ist. Und einen Turm, der nicht ganz gerade steht.
Hubert freut sich schon wieder auf seine nächste Reise dorthin. Dann wird er wieder einige Flaschen ganz besonderen Wein mitbringen und auch etwas von dem Essig und dem milden Öl. Ja, das Essen dort soll besonders gesund sein und ist sehr lecker…

Welches Land ist Huberts beliebtestes Reiseziel?
Lösung: Italien



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Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

In dieser Rätselgeschichte befassen wir uns mit dem Thema Kirche. Lesen Sie die Kurzgeschichte in Gruppenangebote oder auch Einzelbetreuungen vor. Können die teilnehmenden Senioren erraten, welches Heddas Lieblingsbuch ist?

Heddas Lieblingsbuch. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Kirche

Heddas Lieblingsbuch ist schon sehr alt. Doch sie liest immer wieder gerne darin. Auch wenn sie die meisten Geschichten daraus schon fast auswendig erzählen kann.
Früher in der Schule musste sie sogar Texte aus dem Buch frei vor ihren Klassenkameraden vortragen. Wenn sie sich an diese Zeit erinnert fällt ihr ein, dass sie das Buch nicht immer gemocht hat. Im Gegenteil, in ihrer Kindheit kamen ihr manche Geschichten äußerst fremd, ja, manchmal sogar wunderhaft vor. Doch schnell gelang es ihr, die Bedeutung hinter den Texten für sich zu verstehen.
Als sie erwachsen wurde hat sie sich viel mit den Menschen um sich herum darüber unterhalten. Besonders an den Feiertagen wurde ihr Lieblingsbuch – und wird es bis heute – oft aus dem Regal genommen und die passende Geschichte vorgelesen. Zu vielen Erzählungen gibt es sogar mehrere Texte von verschiedenen Verfassern.
Für ihre Kinder und Enkelkinder ist Heddas Lieblingsbuch ein nicht ganz so wichtiger Wegbegleiter wie für sie selbst. Das macht ihr aber nichts aus. Sie weiß, dass die Zeiten sich ändern. Und dass sie ihren Kindern trotzdem wertvolle Gedanken und wichtige Worte aus den Texten mitgegeben hat.
Heddas Buch ist nicht groß. Dafür sehr dick. Es ist ganz schlicht und ohne goldene Schnittverzierungen. Die braucht Hedda nicht. Ihrem Lieblingsbuch soll man sein Alter und die Tatsache, dass sie oft daraus liest und manchmal auch daraus betet, ruhig ansehen.
An Sonntagen lässt sie sich gerne daraus vorlesen. Jenes Exemplar ist größer und festlicher als ihres. Die Botschaft ist jedoch die Gleiche…

Wie heißt Heddas Lieblingsbuch?
Lösung: Die Bibel

Schauen Sie sich zu den Themen Bibel und Kirche auch unser Großes Bibelquiz an. Mit 70 kostenlosen Rätselkarten für das Gedächtnistraining mit Senioren und Menschen mit Demenz. Zum Rätseln, Staunen und Nachdenken.



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Über den Wolken. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Baustelle

Jakob mag seinen Beruf. Er ist jetzt schon über dreißig Jahre dabei und geht immernoch jeden Morgen gerne zur Arbeit. Jakob ist jeden Tag an der frischen Luft. Meist schwebt er hoch oben über der Stadt. Oder über dem Feld. Je nachdem, wohin es ihn im Rahmen seiner Aufträge verschlägt und wo ihn seine Kollegen gerade brauchen.
Jakob arbeitet zwar in luftiger Höhe, ist aber kein Pilot. Meist bleibt er auch für mehrere Tage oder sogar Wochen an ein und demselben Ort. Dann baut er wieder alles ab und fährt weiter an einen anderen Ort.
In seinem Beruf ist es wichtig, dass Jakob sich mit Sicherheitsvorschriften auskennt. Bevor er seinen Dienst an einem Einsatzort beginnt, muss er alles vorschriftsmäßig und mit großer Sorgfalt aufbauen. Da es sich dabei um große und schwere Teile handelt, helfen ihm einige Kollegen beim Transport und Aufbau des Materials.
Um an seinen endgültigen Arbeitsplatz zu kommen muss Jakob einen hohen Turm heraufklettern. Und wie alle seine Kollegen trägt er einen Schutzhelm. Oben angekommen arbeitet er alleine für sich. Er ist aber immer mit seinen Kollegen unten im Kontakt. Sie müssen sich aufeinander verlassen können. Und das können sie! Ein schönes Gefühl – empfindet Jakob – ein Gefühl, das verbindet.
In seiner Kabine hat er eine besonders gute Sicht. Über das Gebiet, in dem sie sich befinden, seine Kollegen und all die anderen Fahrzeuge. Nur in der Mittagspause klettert er den hohen Turm wieder herunter. Während er arbeitet, bedient er Hebel und Schalter. Am meisten beobachtet er die Laufkatze und sorgt dafür, dass das Hubseil gut geführt wird. Seinen Kollegen unten am Boden ist er eine große Hilfe, besonders beim Transport von schweren und großen Gegenständen.
Wenn sein Einsatzort weit weg von Zuhause ist, bleibt er manchmal dort und fährt nicht nach Feierabend nach Hause. Dann lässt er den Abend gemeinsam mit seinen Kollegen ausklingen. Am Wochendende ist er dann oft wieder daheim…

Welchen Beruf übt Jakob schon seit so vielen Jahren aus?
Lösung: Er ist Kranführer

Heiteres Beruferaten gab es früher auch in der beliebten Fernsehsendung „Was bin ich?“ mit Robert Lembke. In unserer fast gleichnamigen Reihe mit den Wer bin ich? – Spielen haben wir das Konzept der bekannten Fernsehsendung aufgenommen und daraus Gedächtnisspiele für Senioren gemacht.



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Leselust für 50 plus!

Heitere Kurzgeschichten für schöne Stunden

Autorin: Anja Stroot
Verlag: Books on Demand

Inhalt

Leselust für 50 plus!*, das sind 17 Kurzgeschichten zum Vorlesen und Zuhören. Die Geschichten richten sich an Menschen jenseits der 50 und erzählen aus dem Leben. Das Buch ist in die beiden Teile „Aus dem Leben erzählt“ und „Frei erfundenes“ aufgeteilt.

Höhen und Tiefen

Im Mittelpunkt der Kurzgeschichten stehen sowohl Männer als auch Frauen. Die Themen sind bunt gemischt und die Geschichten erzählen von Momenten, Gefühlen und Ereignissen, die die Hauptpersonen beschäftigen und nachdenklich machen bzw. gemacht haben. Wir haben diese Texte gerne gelesen – sie laden mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken und mal um in eigenen Erinnerungen schwelgen ein.
Was uns besonders gut gefallen hat, ist, dass die Geschichten nicht „geschönt“ wirken und auch das ein oder andere Tabu brechen. Trotzdem aber neutral bleiben und jedem die Möglichkeit geben, sich sein eigenes Bild und seine eigene Meinung zu bilden. Der Grundtenor ist durchweg positiv, die Stimmung gut und die in den Geschichten beschriebenen Gefühle und Ereignisse für viele Leser bestimmt gut nachzuvollziehen.
In den Geschichten geht es unter anderem um Freundschaften, besondere Geschenke, alte, junge und neue Liebe, Beziehungen, Reisen, fremde Länder, Familie, Kinder und Großeltern. Die Länge der Geschichten variiert. Das Buch ist in Großdruck erschienen und eignet sich so auch zum Selber lesen.
Die Kurzgeschichten können wir uns gut für Seniorengruppen vorstellen – als Einstieg in Aktivierungsstunden oder Seniorennachmittage oder auch als Einstimmung in Erzähl- oder Diskussionsrunden im Rahmen der Biografiearbeit. Die Nähe zum Leben bietet viel Raum für Gedanken und Erinnerungen an das eigene Leben. Inhaltlich und was den Umfang angeht eignen sich die Geschichten eher für „fittere“ Senioren, weniger für demenziell erkrankte Menschen. Für diese Senioren können wir Ihnen das Buch wirklich empfehlen!
Die Zielgruppe sind sowohl Senioren, die Freude am selber lesen haben, Betreuungskräfte in der Altenarbeit, Gruppenleitungen von Seniorenkreisen und Ehrenamtliche, die Senioren begleiten. Das Buch im Taschenbuchformat kostet zur Zeit 10,95 €, was absolut in Ordnung ist!

Fazit

„Leselust für 50 plus!“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten zum Vorlesen, Selberlesen und Zuhören für Senioren und Seniorengruppen. Die Geschichten laden zum Schmunzeln, Nachdenken und Erinnern ein. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und die Geschichten bieten viel Raum für anschließende Unterhaltungen. Für Senioren und Seniorengruppen mit Teilnehmenden ohne demenzielle Erkrankungen absoult zu empfehlen!

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Laura steht vor dem Spiegel. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Hochzeit

In dieser Rätselgeschichte geht es um das Thema Hochzeit. Lesen Sie die Kurzgeschichte in einem Gruppenangebot oder auch in der Einzelbetreuung vor und lassen Sie die Senioren rätseln, welche Situation in der Geschichte gerade beschrieben wird.

Laura steht vor dem Spiegel. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Hochzeit

Laura ist ganz nervös. Ob sie wirklich an Alles gedacht hat? Hektisch schaut sie in den Spiegel und zupft an einer Haarsträhne herum. Sie fühlt sich wie vor ihrem ersten Schulball. Nein, schlimmer, wie vor ihrer letzten Prüfung zur Sozialversicherungsfachangestellten. So ähnlich, nur noch ein wenig aufgeregter.
Laura geht noch einmal alle Punkte auf ihrer Liste durch, die sie sich aufgeschrieben hat. Es scheint wirklich alles erledigt zu sein: das Essen ist vorbereitet, die Tische gedeckt und dekoriert und die Gäste sollten jeden Augenblick kommen.
Ihre Mutter kommt ins Zimmer. Sie sieht zufrieden und entspannt aus. Als sie Laura so grübelnd vor dem Spiegel stehen sieht, geht sie zu ihr und lächelt sie an. Sie umarmt ihre Tochter: „Das wird ein großartiger Tag! Ihr habt alles gut vorbereitet. Selbst das Wetter ist traumhaft!“, versucht sie sie zu ermutigen. Laura lächelt zurück, ein wenig verkrampft, aber sie lächelt. Sie atmet einmal tief durch und zieht ihre Schuhe an. Der Riemen ist noch etwas fest, die Schuhe sind neu. Aber es gelingt ihr gut, die Schnalle zu schließen. Bei dem blauen Fußkettchen hilft ihr ihre Mutter. Laura hat sie letzte Woche gefragt, ob sie es sich für heute von ihr leihen darf. Selbstverständlich darf sie!
Die beiden stehen vor dem Spiegel. Lauras Mutter sieht sehr glücklich aus. Und auch Lauras Gesichtszüge haben sich entspannt. Sie lächeln sich an. „Wollen wir?“, fragt ihre Mutter. Laura atmet einmal tief ein und aus und nickt erleichtert. Dann gehen sie in Richtung Tür…

Welchen Tag feiert Laura heute mit ihrer Familie?
Lösung: Ihre Hochzeit

Passende Sprichwörter zu dem Thema Hochzeit finden Sie in unserer Übersicht Sprichwörter Liebe.



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Alltägliches

5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz

Autorin: Anja Stroot
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Alltägliches* ist ein Band aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“ vom Verlag an der Ruhr. Die 19 Kurzgeschichten wurden speziell zum Vorlesen für Menschen mit Demenz geschrieben.
Die Geschichten in dem Band drehen sich um alltägliche Situationen, Missgeschicke, Klatsch und Tratsch, Familie, neuen Bekanntschaften, Haustiere und Freundschaft. Im Anschluss an die kurzen Erzählungen finden Sie Anregungen für Gespräche und jeweils ein oder zwei Aktivierungen, die zu dem in der Geschichte vorkommenen Thema passen.

Höhen und Tiefen

Wie auch die anderen Kurzgeschichten aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“ sind auch diese Vorlesegeschichten so geschrieben, dass demenziell veränderte Menschen der Handlung gut folgen können und sie sich vom Umfang her gut an der Aufmerksamkeitsspanne der Betroffenen orientieren. Die Texte erzählen von Erlebnissen und Geschichten aus dem Alltag, die den heute lebenden Senioren von früher noch oft vertraut sind.
In dem Band „Alltägliches“ findet man Geschichten zu vielen verschiedenen Themen – über das, was die Senioren früher bewegt hat und auch heute in ihrem Alltag beschäftigt. So findet man in dem Buch für zahlreiche Aktivierungen und zu verschiedenen Anlässen einen geeigneten Text. Die anschließenden Gesprächsanregungen und Aktivierungsideen helfen bei der weiteren Gestaltung der Beschäftigungseinheiten.
Die „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz – Alltägliches“ eignen sich zum Vorlesen, Zuhören und auch als Einstieg in biografische Gepräche oder themenbezogene Aktivierungsstunden. Die Texte wurden speziell an die Bedürfnisse und Ressourcen von Menschen mit Demenz angepasst.
Die Bücher der Reihe kosten zur Zeit je 9,99 €, worüber man wirklich nicht meckern kann – das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also absolut. Das Angebot richtet sich an Pflege- und Betreuungskräfte, Ehrenamtliche und auch Angehörige, die Menschen mit Demenz begleiten.

Fazit

„Alltägliches“ ist ein weiterer Titel aus der Reihe „5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz“, den wir Mitarbeitern in der Seniorenarbeit, ehrenamtlich Tätigen und auch Angehörigen von demenziell veränderten Menschen empfehlen können. Für gerade einmal 9,99 € erhalten Sie hier 19 Kurzgeschichten zum Vorlesen, passende Anregungen für biografische Gespräche und Aktivierungsideen. Das Buch ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

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Egons Lieblingskuchen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Backzutaten

In Janas Küche sieht es aus wie in einer Backstube. Auf der Arbeitsplatte liegen Backbleche, Mehlreste, Zucker, Eierschalen, die Dose mit dem Puderzucker, Rührbesen, das große Nudelholz, und, und, und…
Morgen kommen ihre Freundinnen zum Kaffeeklatsch. Dafür backt sie Kuchen. Gleich zwei Stück. Jana backt gerne und sie kann sich immer nie entscheiden, welchen Kuchen sie nun machen soll. Deshalb sucht sie sich meist zwei Rezepte aus ihrem dicken Ordner aus. Den ersten Kuchen – einen Erdbeerkuchen – hat sie bereits fertig gebacken und belegt. Er steht zum fest werden auf dem Balkon.
Nun macht sie sich an das zweite Rezept.
Jana wiegt Butter und Zucker ab und gibt beides mitsamt Eiern und einer Prise Salz in die Rührschüssel. Dann schlägt sie die Masse schaumig auf. Bevor sie das Mehl abwiegt, macht sie den Ofen an, damit der schon vorheizen kann. Nun wiegt sie aber wirklich das Mehl ab, vermengt es mit zwei Teelöffeln Backpulver und gibt die Zutaten ebenfalls in die Rührschüssel. Als sie gerade mit dem Vermengen der Zutaten fortfahren möchte, kommt ihr Mann Egon in die Küche. Er reckt seinen Hals und schnuppert ganz interessiert in Richtung Arbeitsplatte. „Ist der Kuchen schon fertig?“, fragt er neugierig. Jana schmunzelt: „Nein, du Schleckermaul, aber du darfst mir gerne beim Rühren helfen…“ und hält ihm den Handmixer hin. Egon zögert kurz, tritt dann aber in Aktion. Am Ende ist ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden, den Jana in die gefettete Form geben kann. Allerdings nur zur Hälfte.
Die andere Hälfte des Teiges vermischt sie mit zwei zusätzlichen Zutaten und gibt ihn erst dann darauf. Anschließend wirbelt Jana ein paar Male mit einer Gabel durch den Teig und schiebt ihn in den Ofen.
Egon ist schon ganz gespannt, es ist sein Lieblingskuchen. Und er fragt sich, ob die Damen ihm morgen wohl ein Stück davon übrig lassen werden…
Jana liest in seinen Augen ab, worüber er gerade nachdenkt und schmunzelt. „Es bleibt bestimmt etwas für dich übrig!“, sagt sie im Vorbeigehen und legt ihre Hand auf seine Schulter. Dann beginnt sie mit dem Abwasch…

Welchen Kuchen hat Jana hier für ihre Freundinnen gebacken?
Lösung: Einen Marmorkuchen

Welche beiden Zutaten hat Jana zum Schluss in die zweite Hälfte des Teiges gegeben?
Lösung: Kakaopulver und Milch

Schöne Ideen für das Backen mit Senioren und Tipps, wie Sie Beschäftigungsmaterialien selber machen finden Sie in unserer Übersicht Salzteig backen.



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Unsere 50er-Jahre

Heitere Vorlesegeschichten für Senioren

Autor: Uli Zeller
Verlag: Schlütersche

Inhalt

Unsere 50er-Jahre* ist ein Buch mit Vorlesegeschichten über Ereignisse und Erlebnisse rund um die 50er Jahre. Für das Schreiben der Geschichten ist Uli Zeller mit vielen Senioren selbst ins Gespräche gekommen und durfte einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der Befragten haben.
Herausgekommen sind 34 Geschichten, die jeweils mit passenden Aktivierungsvorschlägen und Hintergrundwissen zu den Ereignissen in den 50er Jahren ergänzt worden sind.

Höhen und Tiefen

Die Kurzgeschichten wurden in folgende Kapitel eingeteilt:
Zeitgeschehen
Unterhaltung
Mobilität
Freizeit und Urlaub
Gesellschaft und Kultur
Alltag und Haushalt

Das Buch wirkt in sich rund und gut durchdacht. Die einzelnen Geschichten nimmt man beim Lesen als sehr authentisch wahr und der Schreibstil ermöglicht es dem Zuhörer, voll und ganz in die Handlung einzutauchen. Viele Geschichten berühren sowohl beim Lesen als auch beim Vorlesen – auch jüngere Leser, die die 50er nicht mehr (bewusst) miterlebt haben.
Die Länge der Texte eignet sich für das Vorlesen in Seniorengruppen, aber auch für demenziell veränderte Menschen. Da die 50er neben den Wirtschaftswunderjahren auch noch die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren, ist es sinnvoll, die Texte vor dem Vorlesen in Gruppenangeboten oder Einzelbetreuungen einmal selbst zu lesen. Danach kann man gut einschätzen, wem man welche Geschichten vorlesen kann! Und das Lesen der Geschichte hat uns persönlich auch wirklich Freude bereitet – wir haben noch einiges dazugelernt :-).
Was in dem Zusammenhang rund um die 50er Jahre noch hervorzuheben ist, sind die Hintergrundinformationen, die Gesprächsimpulse und die Aktivierungsideen in Form von Rätseln, Spielen, Bewegungsideen und vielem mehr, die die meist heiteren Vorlesegeschichten ergänzen.
Auch dieses Buch von Uli Zeller profitiert wieder von den jahrelangen Erfahrungen des Autors, von seiner Wertschätzung den Senioren gegenüber und seinem Engagement in der Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz.
„Unsere 50er-Jahre“ ist zur Zeit für 14,95 € im Handel erhältlich.

Fazit

„Unsere 50er-Jahre“ ist ein tolles Buch mit Vorlesegeschichten und passenden Aktivierungsideen rund um das Leben, die großen Ereignisse und viele persönliche Erlebnisse aus den 50er Jahren. Die Kurzgeschichten eignen sich sehr gut für das Vorlesen in der Seniorenarbeit. Die Geschichten sind meist heiter geschrieben und sehr authentisch – nicht zuletzt, weil der Autor für dieses Buch mit vielen Zeitzeugen gesprochen hat.
Mit den passenden Aktivierungsideen, Gesprächsimpulsen und Hintergrundinformationen bietet das Buch eine hilfreiche und umfassende Grundlage für unterhaltsame und biografieorientierte Aktivierungsstunden.

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