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Adventskalender-Geschichten 2019 – 1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht

Es war einmal ein kleiner Esel. Er lebte in einem Stall, gar nicht weit weg von hier. Der kleine Esel fühlte sich in seinem Stall sehr wohl, er hatte dort alles, was er brauchte: Wasser, Heu und einen gemütlichen Platz zum Schlafen. Und er hatte immer ein Dach über dem Kopf – für den Fall, dass es regnete, schneite oder anders ungemütlich wurde.
In den letzten Tagen wurde es abends schon deutlich kälter. Der kleine Esel spürte, dass der Winter nicht mehr weit war. So kam es, dass er sich bereits am frühen Abend in seinen Stall zurückzog und es sich dort gemütlich machte.
Eines Tages entdeckte er dort etwas merkwürdiges. Der kleine Esel war gerade in seinen Stall gegangen um einen Schluck zu trinken und ein paar Bissen Heu zu knabbern. Als er das erste Heu im Maul hatte, sah er etwas durch die Wand blitzen. Oder was es doch eher ein Flackern? Er kniff die Augen zusammen und strengte sich an. Da war doch etwas in der kleinen Lücke zwischen den Holzbrettern der Stallwand…
Er konnte jedoch beim besten Willen nicht erkennen, was es sein sollte. Also ging er langsam in Richtung der Stalltür und steckte vorsichtig seinen Kopf hinaus. Das Flackern kam aus dem Haus nebenan. Ein Lichtschein fiel über den Hof.
Immernoch vorsichtig ging der Esel dem Licht entgegen. Je näher er kam, desto heller strahlte es ihm entgegen. Der Esel spürte, wie ihm immer wärmer wurde und war darüber sehr verwundert. Schließlich war die Luft um ihn herum doch wirklich kalt.
Nun konnte er erkennen, dass das Licht aus einem Fenster des Hauses kam. Er spähte vorsichtig an dem Busch vorbei, der vor ihm stand. Als er sah, dass er nichts zu befürchten hatte ging er um die Ecke und stand auf einmal vor dem hell erleuchteten Fenster. In der Mitte auf der Fensterbank stand eine rote Kerze. Von ihrer Flamme ging eine überwältigende Kraft aus, die es dem kleinen Esel ganz warm ums Herz werden ließ.
Lange stand er dort und schaute in das Kerzenlicht. Die Kerze stand auf einem gold glänzenden Teller in einem Bund aus Tannengrün, das wiederum mit kleinen Kugeln, Zimtstangen und Sternen aus dünnem Stroh geschmückt war. Für den kleinen Esel war das alles neu, zugleich spürte er aber eine tiefe innere Vertrautheit.
An diesem Abend ging er nicht so früh schlafen. Er blieb noch eine ganze Weile auf dem Hof stehen und beobachtete den Schein der Kerze. Erst als er schon sehr müde war, trabte er zurück in seinen Stall. Bevor er durch die Tür trat schaute er sich noch einmal um. Dann legte er sich gemütlich ins Stroh. Aber genauso, dass er das Licht der Kerze zwischen den Holzbrettern noch sehen konnte.
Zufrieden und mit einem ganz besonderen Gefühl im Bauch schlief er ein…

Noch mehr Kurzgeschichten zum Vorlesen in der Vorweihnachtszeit finden Sie in unseren Adventsgeschichten.

Abonnieren Sie alle Adventskalender-Geschichten vom kleinen Esel per Mail unter 24 Adventsgeschichten vom kleinen Esel!



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Frau Lehmann und der Schneemann

Winter- und Weihnachtsgeschichten zum Mitmachen für Menschen mit Demenz

Autor: Uli Zeller
Verlag: Brunnen

Inhalt

In seinem neuen Buch Frau Lehmann und der Schneemann* hat Uli Zeller 68 Kurzgeschichten rund um Weihnachten und Winter für Senioren und Menschen mit Demenz veröffentlicht.
Neben den kurzen Geschichten über Wintererinnerungen und Weihnachtsbräuche finden Sie darin viele Ideen für passende Aktivierungen, wie zum Beispiel biografische Fragen, Rätsel, Reime, Gebete, Lieder und Mitsprechgedichte.
Tipps zum Vorlesen und zur Gestaltung der Einheiten runden das Buch ab.

Höhen und Tiefen

Die Geschichten in „Frau Lehmann und der Schneemann“ wurden besonders zum Vorlesen für Menschen mit Demenz geschrieben. Sie sind nicht zu lang, in gut verständlichen Sätzen formuliert und orientieren sich an den Biografien dieser Generation. Die Kurzgeschichten beäugen das Wesentliche in der Advents-, Weihnachts- und Winterzeit: Traditionen und Bräuche, Zeit mit der Familie, besondere Geschmäcker und Gerüche, Gedichte und gemeinsames Singen, Kerzenlicht, Zusammenrücken an kalten Tagen, heiße Getränke und gemeinsames Kochen und Backen, Schnee und Schlittschuhlaufen und noch vieles mehr.
Wie immer wirken die Geschichten sehr liebevoll verfasst und bieten nicht nur für Senioren und Menschen mit Demenz einen Moment zum Zuhören und Innehalten. Mit Hilfe der verschiedenen Aktivierungsideen lassen sich abgerundete, themenbezogene Aktivierungsstunden gestalten. Lieder zum gemeinsamen Singen, Gedichte zum Vorlesen und Tipps für die Raumgestaltung sowie Vorschläge für wahrnehmungsanregende Elemente machen aus dem Taschenbuch ein Rundumpaket, was Ihnen bei der Planung und Durchführung Ihrer Aktivierungen in der Weihnachts- und Winterzeit eine hilfreiche Unterstützung sein kann!
Die über sechzig Kurzgeschichten sind in folgende Kapitel aufgeteilt:

  • Essen und Trinken
  • Rätsel und Rategeschichten
  • Nikolaus
  • Advent
  • Heiligabend und Weihnachten
  • Weihnachtslieder
  • Silvester/Neujahr
  • Dreikönigstag
  • Winter
  • Bewegungs- und Gymnastikgeschichten

„Frau Lehmann und der Schneemann“ ist im Brunnen-Verlag erschienen und kostet zur Zeit 10,-. Angesichts des Inhalts und der vielen Ideen für die Praxis ist das Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung!

Fazit

„Frau Lehmann und der Schneemann“ ist ein Buch mit sehr vielen schönen Kurzgeschichten und Gestaltungsideen, die die Aktivierungsangebote in der Seniorenarbeit während der Advents-, Weihnachts- und Winterzeit wirklich bereichern können. Passende Aktivierungsideen, Gedichte und Lieder runden das Buch im Taschenbuchformat ab. Wir wünschen Ihnen und Ihren Senioren damit viele schöne Momente!

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Tannenzapfen sammeln. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Bringen Sie für diese impulsgestützte Kurzaktivierung Tannenzapfen mit. Bieten Sie den Senioren vor dem Vorlesen der kostenlosen Geschichte an, die Tannenzapfen in die Hand zu nehmen und sich in Ruhe anzuschauen…

Tannenzapfen sammeln. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

Materialien

Tannenzapfen

Kurzgeschichte

Haben Sie früher auch die Tannenzapfen vom Boden aufgelesen und mit nach Hause genommen? Ich war eine richtige Sammlerin! Ob auf dem Schulweg, beim Sonntagsspaziergang mit meinen Eltern, oder beim Spielen im Wald – wenn ich einen schönen Tannenzapfen gesehen habe musste ich ihn einfach mitnehmen. Die dicken Tannenzapfen mit den geöffneten Schuppen gefielen mir besonders gut. Ich mochte die bauchige Form. Wenn ich sie mit meinen Fingern vorsichtig erfühlte, konnte ich spüren, wie rau sie von außen waren. Innen waren sie meist glatter.

Bei den schmaleren Tannenzapfen mochte ich es sehr, von unten bis zur Spitze über die Schuppen zu streichen. Das fühlte sich schön an. Zuhause haben wir meist mit den Tannenzapfen gebastelt. Ich habe meist Figuren daraus gemacht, kleine Wichtel mit roten Mützchen aus Stoff oder Filz, oder Eulen mit Flügeln und großen Augen.

Meine Mutter war nicht immer ganz so begeistert von meiner Sammelleidenschaft. Manchmal murmelte sie ein leises: „Wo sollen wir mit dem ganzen Zeugs denn noch hin…?“. Ich hatte ein wenig Nachsicht, machte einige Tage Pause mit meiner Sammelei und brachte erst dann wieder Souvenirs aus dem Wald mit nach Hause. Für die Tannenzapfen allerdings, war auch meine Mutter zu begeistern. Sie dekorierte damit Herbstgestecke oder steckte sie in Türkränze. Auch Vasen oder Windlichter bekamen dadurch eine elegante herbstliche Note.

Einmal gingen meine Mutter und ich gemeinsam in den Wald. Wir sammelten fast ein ganzes Einkaufsetz voll mit Tannenzapfen. Dabei achteten wir sehr darauf, nur die besonders schönen mit nach Hause zu nehmen. Am späten Nachmittag dann tranken wir heißen Tee und überlegten uns, was wir alles daraus basteln könnten. Fast zwei ganze Nachmittage haben wir gebastelt. In diesem Herbst war unser Haus besonders schön geschmückt…

Mögliche Themen für anschließende Gespräche

Tannenzapfen sammeln im Herbst

Bastelideen mit Tannenzapfen

Wie hat die Mutter das Haus / die Wohnung dekoriert?

Sammelleidenschaften in der Kindheit

Gemeinsame Zeit mit der Mutter



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Unser Adventskalender 2019 für Sie und Ihre Senioren! 24 Geschichten vom kleinen Esel. Jeden Tag ein Türchen öffnen

In diesem Jahr haben wir uns für die Adventszeit etwas ganz besonderes für Sie einfallen lassen! Ab dem 1. Dezember veröffentlichen wir jeden Tag in der Adventszeit eine Adventskalender-Geschichte, die Sie Ihren Senioren in gemütlicher Runde vorlesen können. Jede der 24 Geschichten in unserem Adventskalender erzählt jeden Tag von einem kleinen Esel, der in der Adventszeit einiges auf seinem Hof, im angrenzenden Wald und auch in der Stadt erlebt.
Dabei macht er zauberhafte Entdeckungen, lernt andere Tiere kennen und kommt an jedem Tag dem Heiligen Abend ein Stückchen näher. In den Geschichten geht es um Traditionen und Werte, weihnachtliche Düfte und Geschmäcker, den Zauber gemeinsamer Stunden im Kerzenlicht, der Frage, was Weihnachten überhaupt ist und wertvolle Geschenke, die es nicht mit Geld zu kaufen gibt.
Am Heiligen Abend geschieht dann noch etwas ganz Wundervolles in seinem Stall.

Die Adventskalender-Geschichten geben Ihnen und Ihren Senioren Zeit und Raum, sich in der Adventszeit regelmäßig gemütlich zusammenzusetzen, den Geschichten zuzuhören und in Erinnerungen an die Advents- und Weihnachtszeit zu schwelgen. Zeit ist eines der schönsten und wichtigsten Geschenke, die wir zu verschenken haben. Und diese ist gerade in der Vorweihnachtszeit besonders wichtig…
Wir schenken Ihnen 24 adventliche Geschichten, die Sie wie immer kostenlos ausdrucken können.
Die neuen Geschichten finden Sie jeden Morgen auf unserer Website. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit, die Adventskalender-Geschichten in einem täglichen Newsletter zu bestellen, um diese quasi „druckfrisch“ zu erhalten.

Abonnieren Sie unsere Adventskalendergeschichten 2019 per Mail

Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung jederzeit per E-Mail an Kontakt@mal-alt-werden.de widerrufen. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von einer Woche gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Der Senioren-Adventskalender 2019. Die Reise des kleinen Esels durch den Advent

Eigentlich öffnet man die Türchen des Adventskalenders erst ab dem 1. Dezember. Und eigentlich auch nicht alle auf einmal…
Um Ihnen aber einen ersten Eindruck und eine Übersicht über die Adventskalender-Geschichten 2019 zu ermöglichen, haben wir Ihnen die Überschriften der 24 hier schon einmal zusammengestellt:

1. Dezember: Der kleine Esel… und das Kerzenlicht
2. Dezember: Der kleine Esel… und die Zeit
3. Dezember: Der kleine Esel… und der Plätzchenduft
4. Dezember: Der kleine Esel… und die Stille
5. Dezember: Der kleine Esel… und die Musik
6. Dezember: Der kleine Esel… und der Nikolaus
7. Dezember: Der kleine Esel… auf dem Weihnachtsmarkt
8. Dezember: Der kleine Esel… und der Stern
9. Dezember: Der kleine Esel… und die Wärme
10. Dezember: Der kleine Esel… und der erste Schnee
11. Dezember: Der kleine Esel… und das Lebkuchenhaus
12. Dezember: Der kleine Esel… und die Glaskugel
13. Dezember: Der kleine Esel… und das Eichhörnchen
14. Dezember: Der kleine Esel… und die Krippe
15. Dezember: Der kleine Esel… und ganz besondere Vorbereitungen
16. Dezember: Der kleine Esel… und das Geheimnis der vier Kerzen
17. Dezember: Der kleine Esel… und der Schneemann
18. Dezember: Der kleine Esel… und der Adventskalender
19. Dezember: Der kleine Esel… und die Schafe
20. Dezember: Der kleine Esel… und die Weihnachtspyramide
21. Dezember: Der kleine Esel… und das Weihnachtsgeheimnis
22. Dezember: Der kleine Esel… und der geschmückte Tannenbaum
23. Dezember: Der kleine Esel… und der unerwartete Besuch
24. Dezember: Der kleine Esel… und der Heilige Abend

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Senioren eine wunderschöne, besinnliche und ruhige Adventszeit!



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Impulsgestützte Kurzaktivierungen für Senioren. Biografieorientiert, alltagsnah, wahrnehmungsanregend

Mit Hilfe von kurzen Aktivierungen lassen sich im Betreuungsalltag angenehme und wertschätzende Begegnungen mit den Senioren gestalten. Nicht nur körperlich eingeschränkte, ältere Menschen profitieren von diesen Momenten der Ansprache. Besonders Menschen, die unter demenziellen Veränderungen leiden, erhalten dadurch wichtige Aufmerksamkeit und können sich selbst wieder in ihrer eigenen Biografie erfahren und sich spüren.
Aktivierungen für Menschen mit Demenz – das können kurze Begegnungen sein, die den Betroffenen eine essentielle Wertschätzung entgegenbringen, die Ihnen zeigen, wer sie sind (wie sie heißen, wo sie herkommen, etc. …), wo sie sind, welche Tages-, Jahres- oder Nachtzeit gerade ist und dass sie als Person gesehen werden. Kurzaktivierungen enthalten zudem fast immer eine biografische Komponente, die die Senioren in ihrem Erleben im Hier und Jetzt (wenn noch möglich) und in der Vergangenheit anspricht.
Eine weitere Unterstützung bei der Gestaltung von Kurzaktivierungen können Gegenstände und Materialien sein, die bestimmte persönliche Erinnerungen bei den Betroffenen wecken und Erlebtes wieder neu beleben. Auch hier können die Themen sehr individuell und zielgetreu gewählt werden. Oft stehen die Jahreszeiten, anliegende Feste bzw. Feiertage und die dazugehörigen Bräuche und Traditionen im Mittelpunkt. Damit wird den Senioren zum einen eine Orientierung im Jahreskreis ermöglicht und zum anderen die persönlichen Erinnerungen an feste Bräuche oder das Erleben bestimmter Momente geweckt. Falls Sie auf der Suche nach Ideen für kurze Aktivierungen im Herbst sind, finden Sie unter dem folgenden Link Beispiele für 10 natürliche Materialien für Kurzaktivierungen im Herbst.
Aber auch individuelle, auf die ganz persönliche Biografie der Senioren und Menschen mit Demenz abgestimmte Themen, können der Mittelpunkt einer Aktivierung sein. Haben Sie „Glück“ und kennen Ihren Gegenüber sehr gut, haben Sie wahrscheinlich ein Potpourri an Ideen, wie Sie sie oder ihn (je nach Tagesform) gut erreichen können. Andererseits bieten Kurzaktivierungen aber auch viel Potenzial, um die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Das geht selbstverständlich über vorsichtiges Herantasten und Ausprobieren. Sehr beliebt sind hierfür beispielweise Kurzaktivierungen mit Wolle, Wasser, Kartoffeln, Schreibkram, Obst und Gemüse oder Materialien zu den Themen Backen, Süßigkeiten, Vögel, Züge, Bier, Berge, Geburtstag und Glücksbringern.

Impulsgestützte Kurzaktivierungen

Impulsgestützte Kurzaktivierungen, setzen – wie der Name schon sagt – einen besonderen Impuls auf einen bestimmten Gegenstand, ein Thema, eine Begegnung oder Rituale im Familien- oder Freundeskreis. Dafür bringt man einen Gegenstand mit in die Aktivierung, der es den Senioren ermöglicht, ihn mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mehr zu den Sinnesanregungen finden Sie unter dem Stichwort Wahrnehmungsspiele.
Dann wird eine kurze Geschichte vorgelesen, die einerseits die persönlichen Erinnerungen aus der Biografie der Teilnehmenden beleben soll und andererseits einen leichteren Einstieg in Gespräche ermöglicht. Hierfür werden oft Geschichten mit Erlebissen aus dem Alltag gewählt, die fast jeder irgendwann, auf eine ähnliche oder genau die Art und Weise erlebt haben könnte.
In unserer Auswahl an Alltagsgeschichten für solche impulsgestützten Kurzaktivierungen finden Sie zudem immer möglichen Themen, über die sich die anschließenden Gespräche drehen könnten. Welche Erinnerungen bei den Zuhörenden geweckt werden, sind nämlich zum Teil sehr unterschiedlich. Doch gerade das macht die Biografiearbeit mit diesen Kurzgeschichten und Impulsen so spannend und bereichernd.
Die Themenideen können Sie sowohl nutzen, um mögliche Gespräche zu eröffnen, als auch um sich im Vorfeld auf eventuell aufkommende Gespräche unter den Teilnehmenden vorzubereiten.

35 impulsgestützte Kurzaktivierungen zu Alltagsgeschichten

In der folgenden Liste haben wir 35 ausgearbeitete impulsgestützte Kurzaktivierungen zusammengetragen, mit denen wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Das Themenspektrum in dieser Auswahl ist breit gefächert und deckt neben jahreszeitlichen Aktivierungsmöglichkeiten auch ganz „einfache“ Erlebnisse aus dem Alltag ab – diese kommen oft am besten an und bringen tolle Geschichten und Erinnerungen an ganz persönliche Erfahrungen an den Tag.
Drucken Sie sich die Ideen und impulsbringenden Alltagsgeschichten hier aus:

  1. Eine kleine Meise. Impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Vögelfüttern
  2. Kohlsuppe. Die Zeiten ändern sich: Eine impulsgestützte Kurzaktivierung im Winter
  3. Aus kratziger Wolle. Mütze, Schal und Handschuh: Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  4. Meine Frühlingsboten. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Krokussen
  5. Mein gut gefüllter Korb. Markttag. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  6. Meine Schiefertafel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Schule
  7. Meine erste Feinstrumpfhose. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  8. Wir hatten nur Kernseife. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  9. Kegelabend. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  10. Abgeheftet. Eine Impulsgestützte Kurzaktivierung mit einem Ordner
  11. Frisch aus der Kaffeemühle. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  12. Omas Perlenkette. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  13. Eine Rose zum Hochzeitstag. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  14. Sonnenblumen am Wegesrand. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  15. Muschelbotschaften. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  16. Apfelernte – ein Familienfest. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung rund um den Apfel
  17. Eine Portion Geduld. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung rund ums Pflaumenmus kochen
  18. Impulsgestützte Kurzaktivierung zu dem Thema Drachen
  19. Eine Impulsgestützte Kurzaktivierung mit Ostereiern
  20. Selbst gestrickt! Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Handarbeiten
  21. Einfach lecker! Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Erdbeeren
  22. Heiße Milch mit Honig. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Bienen
  23. Die erste Kerze brennt! Eine impulsgestützte Kurzaktivierung rund um den Adventskranz
  24. Bratapfel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung für die Weihnachtszeit
  25. Bunt und glänzend… Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Geschenkband
  26. Der neue Klopapierhut. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  27. Die Gugelhupfform. Eine Impulsgestütze Kurzaktivierung
  28. Unsere Bibel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung
  29. Impulsgestütze Kurzaktivierung zu dem Thema Züge
  30. Impulsgestützte Kurzaktivierung: Kräuterquark
  31. Impulsgestützte Kurzaktivierung mit Strohsternen
  32. Impulsgestützte Kurzaktivierung mit Krippenfiguren
  33. Kartoffelsalat – Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Kochen
  34. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Meer
  35. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Kastanien im Herbst

Bücher zum Thema. Unsere Empfehlungen!

Wenn Sie auf der Suche nach passender Literatur zu impulsgestützten Kurzaktivierungen sind, dann können wir Ihnen den Band Alltagsgeschichten aus der SingLiesel Mal-alt-werden.de-Edition empfehlen. Die ausführliche Buchvorstellung dazu können Sie sich unter dem folgenden Link noch einmal ansehen:
Alltagsgeschichten für alle Sinne. Impulsgestützte Kurzaktivierungen aus der SingLiesel „Mal-alt-werden-Edition“
Weiter haben wir in dem Band Kurzaktivierungen 36 verschiedene Themen so ausgearbeitet, dass Sie damit eine komplette Aktivierungseinheit gestalten können. Neben Materialvorschlägen und Tipps für die Durchführung finden Sie dort themenbezogene Aufgaben für das Gedächtnistraining und passende Bewegungsübungen für Senioren. Die Kurzaktivierungen eignen sich sowohl für Senioren als auch für Menschen mit Demenz – in Gruppensituationen oder Einzelbegegnungen.

Neuigkeiten per eMail und im Netz – bestens informiert

Alle Neuigkeiten rund um die Seniorenarbeit, sowie unsere täglichen Neuveröffentlichungen mit Aktivierungen und Beschäftigungsideen Sie erhalten „druckfrisch“ und kostenlos in unserem Newsletter. Zusätzlich können Sie uns auch gerne auf Facebook folgen.
Wir würden und freuen, Sie bald wieder auf Mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen!



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Liedergeschichten! Geschichten zum Zuhören und Mitsingen für Senioren

Die Musik gilt in der Seniorenbetreuung als der Königsweg. Mit Musik und Singen erreicht man oft auch sonst eher zurückhaltende ältere Menschen oder Senioren, die schüchterner als andere sind. Besonders in der Begleitung von Menschen mit Demenz sind wir oft sehr dankbar für die Musik, die uns nicht selten als „Türöffner“ dient. Sie hilft aber nicht nur, um mit anderen in Kontakt zu treten. Nein, Lieder und bekannte Melodien gehen ins Herz, berühren die Seele, wecken Emotionen.
Die Wirkung von Musik kann man nicht nur in den Begegnungen mit anderen Menschen beobachten. Auch bei uns selbst spüren wir beim Musikhören sofort Veränderungen in unserer Gemütslage – je nachdem, an was uns die Meldien oder der Gesang erinnern zum Beispiel Glück, Freude, Trauer oder Wehmut.
In unseren Liedergeschichten nutzen wir diese Wirkung von Musik und bekannten Melodien und verbinden sie mit biografieorientierten Kurzgeschichten. Wahrlich ist der Musikgeschmack der heute lebenden Senioren ein etwas anderer als unserer. Bei den meisten Senioren sind immer noch Volkslieder die beliebtesten Melodien aus früheren Tagen. Aber auch Schlager aus den 50er, 60er und 70er Jahren haben fast immer eine äußerst belebende Wirkung auf Seniorengruppen. In der Einzelbetreuung haben Sie zudem die Möglichkeit, in Gesprächen herauszufinden, welche Lieder Ihr Gegenüber gerne hört bzw. gehört hat. So können Sie ein individuelles Aktivierungsprogramm zusammenstellen.
Etwas weiter unten im Beitrag haben wir eine Liste mit den beliebtesten Liedergeschichten für Senioren zusammengestellt, in der bestimmt auch für Ihre Senioren die Passende dabei ist. Zum Einstieg in eine Aktivierung rund um das Thema Volkslieder eignet sich zum Beispiel eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema. Hier darf gewiss auch schon gemeinsam gesungen werden.

Liedergeschichten – So funktionieren sie in der Praxis

Die Liedergeschichten sind, wie oben schon kurz angesprochen, an die Biografien der heute lebenden Senioren und die Musik angelehnt, mit der sie aufgewachsen sind und ihre Jugend erlebt haben. Nicht selten erinnern die Lieder an Momente, in denen ihnen in der Kindheit vorgesungen wurde. Oder an die erste Liebe, den ersten Kuss, lange Tanzabende oder die eigene Hochzeit. Aber auch an Liebeskummer und Menschen, von denen sie sich im Laufe ihres Lebens verabschieden mussten.
In die Texte der Kurzgeschichten wurden Strophen eingebettet, die an bestimmten, markierten Stellen gemeinsam von allen gesungen werden. Die Liedergeschichte bezieht sich dabei entweder auf eine bekanntes Volkslied oder einen bekannten Schlager, oder verschiedene Lieder, von denen an den angegebenen Stellen immer eine Strophe gesungen wird. Dreht sich die Geschichte um ein Lied, so wird immer eine weitere Strophe gesungen. Ob Sie die musikalischen Passagen mit musikalischer Begleitung von einer CD, mit einem Instrument oder nur durch Ihren Gesang gestalten, bleibt ganz frei Ihnen überlassen!
Die Inhalte der Liedergeschichten nehmen dabei immer ein bestimmtes Thema auf – natürlich ist das Lied darauf abgestimmt. Die Lieder nehmen das Geschehen in der Geschichte jeweils noch einmal auf und untermalen bzw. begleiten die Kurzgeschichten.
Eine Übersicht über bekannte Schlager zu dem Thema Liebe, die bei den heute lebenden Senioren sehr beliebt sind finden Sie unter anderem in unserem Beitrag Tanze mit mir in den Morgen. Schlager zu dem Thema Liebe. Zum Einstieg in Aktivierungen rund um den deutschen Schlager nutzen wir zudem oft unser großes Quiz Völlig verdreht! Hier geht es drunter und drüber – Das Schlagerrätsel – nicht alle auf einmal, aber einige ;-).
Wenn Sie auf der Suche nach Übungen für das Gedächtnistraining sind, dann schauen Sie sich doch unser Arbeitsblatt Zusammenhänge erkennen an oder verdrehen Sie ganz unterhaltsam bekannte Volkslieder mit Schlagern. Drucken Sie sich die Übung dazu unter dem Link Es klingen die Schlager. Verdrehte Volkslieder als Gedächtnisübung und Seniorenspiel kostenlos aus. Ein Potpourri an Aktivierungsideen rund um das Volkslied „Alle Vögel sind schon da“ können Sie sich hier ansehen!

 

Liedergeschichten zum Vorlesen und Mitsingen. Ein Überblick

Und nun haben wir einiges an Material für Sie zusammengestellt. In der folgenden Liste finden Sie eine Auswahl unserer beliebtesten Liedergeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz. Neben dem Titel der Liedergeschichte finden Sie in den Überschriften auch immer den Liedtitel oder die Liedauswahl, um die sich die Geschichte dreht und das Thema, auf das sich die Lieder beziehen.

  1. Der Kuckuck und der Esel. Eine kleine Liedergeschichte
  2. Die Nacht im Wald. Eine Liedergeschichte zu „Es war im Böhmerwald“
  3. Ein schöner Tag zum Wandern. Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  4. Das Kribbeln im Sommer – Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  5. Wandertag bei Müllers. Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  6. Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn – Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  7. Guten Abend. Eine Liedergeschichte mit Abendliedern
  8. Der große Tag – Eine Liedergeschichte zu „Wir pflügen und wir streuen“
  9. Die erste Liebe – Eine Liedergeschichte zu „Sah ein Knab ein Röslein stehn“
  10. Über die Männer. Eine Liedergeschichte zu „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“
  11. Das Herbstfest. Eine Liedergeschichte zu „Bunt sind schon die Wälder“
  12. Die ersten Schneeflocken. Eine Liedergeschichte zu „ABC, die Katze lief im Schnee“
  13. Der perfekte Weihnachtsbaum. Eine Liedergeschichte rund um den Tannenbaum
  14. Auf dem Weg zur Krippe. Eine Liedergeschichte rund um den Heiligen Abend
  15. Frühlingsgefühle… Eine Liedergeschichte zu „Tulpen aus Amsterdam“
  16. Karl und Emil. Eine Liedergeschichte mit Kuckucksliedern
  17. Der Kuckuck und der Esel. Eine kleine Liedergeschichte
  18. Wie im zweiten Frühling. Eine Liedergeschichte zu „Es tönen die Lieder“
  19. Auf dem Schulweg. Eine Liedergeschichte zu „Der Mai ist gekommen“
  20. Briefe an die Mutter oder Die große Liebe. Eine Liedergeschichte zu dem Volkslied „Kommt ein Vogel geflogen“
  21. Anna und die Frühlingsgefühle. Eine Liedergeschichte zu „Veronika, der Lenz ist da“
  22. Erinnerungen. Eine Liedergeschichte zu dem Volkslied „Die Gedanken sind frei“
  23. Grüß Gott, du schöner Maien. Das Frühlingslied als Liedergeschichte
  24. Widewidewenne heißt meine Puthenne. Eine Liedergeschichte zu Ostern
  25. Am Brunnen vor dem Tore. Eine Liedergeschichte rund um das Volksklied
  26. Tilda und Luise – Eine Liedergeschichte zu „Trarira, der Sommer, er ist da“
  27. Kein schöner Land in dieser Zeit. Eine Liedergeschichte
  28. Geh‘ aus mein Herz und suche Freud – Eine Liedergeschichte zum Mitmachen
  29. Jetzt kommen die lustigen Tage – Eine Liedergeschichte zum Mitmachen
  30. Wandertag bei Müllers. Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  31. O du lieber Augustin. Eine Liedergeschichte für Senioren
  32. Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn – Eine Liedergeschichte zum Mitsingen
  33. Zelten im Wald: Eine Liedergeschichte zu dem Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“
  34. Mein Vater war ein Wandersmann? Eine Liedergeschichte für Senioren
  35. Wohlauf in Gottes schöne Welt. Eine Liedergeschichte für Senioren…
  36. Mein Hut der hat drei Ecken! Eine Liedergeschichte für Senioren
  37. Liebeslieder: Karsten und Simone! Eine Liedergeschichte für Senioren
  38. Wenn ich ein Vöglein wär. Eine Liedergeschichte für Senioren
  39. Alle guten Dinge sind? Vier! Eine Liedergeschichte zu „Du, du, liegst mir am Herzen“
  40. Ausschlafen – Eine Liedergeschichte zu „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“
  41. Ferien bei Oma und Opa auf dem Bauernhof. Eine Liedergeschichte für Senioren
  42. Jägerlatein. Eine Liedergeschichte für die Seniorenarbeit
  43. Der Weltenbummler. Eine Liedergeschichte
  44. Eine herbstliche Liedergeschichte. Kostenlos.
  45. Wandern im Herbst. Eine kostenlose Liedergeschichte
  46. Der Nikolaus kommt. Eine kostenlose Liedergeschichte zu „Lasst und froh und munter sein“.
  47. Schneeflöckchen, Weißröckchen – Eine kostenlose Liedergeschichte zum Thema Winter
  48. Zeigt her eure Kleider…Eine Liedergeschichte zum Thema Kleidung
  49. Fritz auf der Baustelle – Eine Liedergeschichte zum Thema Berufe
  50. Im Märzen der Bauer – Eine Liedergeschichte für den Frühling
  51. Alle Vögel sind schon da – Eine Liedergeschichte im Frühling
  52. Die Vogelhochzeit – Eine Liedergeschichte in zwei Teilen (Teil 1)
  53. Die Vogelhochzeit – Eine Liedergeschichte in zwei Teilen (Teil 2)
  54. Lieblingsessen! Eine Liedergeschichte zum Thema Kochen.
  55. Hänschen – Eine Liedergeschichte zum Muttertag
  56. Ein schöner Tag zum Wandern. Eine Liedergeschichte zum Mitsingen

 

Buchtipp!

Wen Sie auf der Suche nach einem Buch mit Liedergeschichten für Senioren sind, dann können wir Ihnen den Band Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen aus der SingLiesel Mal-alt-werden-Edition empfehlen. Geschichten, in die die bekanntesten und beliebtesten Schlager der 50er, 60er und 70er Jahre eingebettet sind, finden Sie in dem Buch Schlager-Geschichten für Senioren.

Neues aus der Welt der Volkslieder und Schlager

Selbstverständlich veröffentlichen wir auch weiterhin immer neue Aktivierungsideen, Gedächtnisübungen, Kurzgeschichten, Bewegungsanregungen, Arbeitsblätter und Liedergeschichten zu den bekanntesten Volksliedern und Schlagern für die Seniorenarbeit.
Damit Sie zeitnah und aktuell über unsere neuen Beiträge informiert werden, empfehlen wir Ihnen, unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder uns auf Facebook zu folgen.
Wir würden uns freuen, Sie bald wieder auf Mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen!



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Alltagsgeschichten für alle Sinne. Impulsgestützte Kurzaktivierungen aus der SingLiesel „Mal-alt-werden-Edition“

Geschichten aus dem Alltag bieten speziell im Rahmen der Biografiearbeit mit älteren Menschen eine gute Möglichkeit, Erinnerungen bei den Senioren zu wecken und sie zum Erzählen einzuladen. Und genau diese Erinnerungen, das Erzählen und das Zuhören sind auch die vordergründigen Ziele, die in diesen Begegnungen im Mittelpunkt stehen sollten.
Besonders Menschen mit Demenz können mit Hilfe der impulsgestützten Kurzaktivierungen in unserem Band Alltagsgeschichten für alle Sinne* aus der SingLiesel Mal-alt-werden-Edition Wege eröffnet werden, die ihnen helfen, sich an kleine – vielleicht sogar besondere Momente – aus ihrer Vergangenheit zu erinnern. Neben einer kurzen Geschichte, die sich an den Erlebnissen der persönlichen Biografie der Zuhörenden orientiert, werden verschiedene Wahrnehmungselemente bereit gestellt, die die Erinnerungen an früher unterstützen sollen.

Die insgesamt 36 kurzen Geschichten drehen sich zum Beispiel um:
– heiße Milch mit Honig
– Erdbeeren
– Wolle
– Kastanien
– Sand
– Ostereier bemalen
– eine Kaffeemühle
– den ersten Theaterbesuch
– Pflaumenmus kochen
– Apfelernte
– Feinstrumpfhosen
– Kohlsuppe
– Kernseife
– Kegelabende
– die Schiefertafel
– und vieles mehr…

Die begleitenden Wahrnehmungsmaterialien dürfen vor, während und nach dem Vorlesen der Kurzgeschichte gerne angeschaut, in die Hand genommen oder probiert werden. Im Anschluss an die Geschichte ist Zeit für Gespräche. Planen Sie dafür genügend Raum ein. Einige mögliche Themen haben wir unter den jeweiligen Kurzgeschichten aufgelistet. Diese Themen sind aber nur beispielhaft gedacht, es sollte individuell darüber gesprochen werden, was die Senioren bewegt und was die Geschichte an Erinnerungen bei den Zuhörenden hervorruft…
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den Alltagsgeschichten!

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen!*

Frau Schmitt fährt mit

Fröhliche Reisegeschichten zum Vorlesen und Erinnern

Autor: Uli Zeller
Verlag: Brunnen

Inhalt

Frau Schmitt fährt mit* ist der vierte Band mit Kurzgeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz von Uli Zeller. In diesem Buch drehen sich die zum größten Teil heiteren Geschichten um das Reisen. Passende Lieder, Reime, Wahrnehmungsübungen und kleine Rätsel laden nach dem Vorlesen zum Mitmachen ein und wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten.

Höhen und Tiefen

54 lebendige und mitreißende Geschichten beleben beim Zuhören die Erinnerungen an Ausflüge oder Reisen durch Städte und ferne Länder. Durch die kurzen und prägnanten Sätze eignet sich das Buch besonders zum Vorlesen für Menschen mit Demenz.
Die Vorlesegeschichten sind so vielseitig und verschieden, wie sie nur sein können – mal sind die Protagonisten mit dem Bus unterwegs, mal mit dem Auto, mal mit der Bahn, dann mit dem Flugzeug und ein anderes Mal in einem Boot oder einer Gondel. Auch die Schauplätze nehmen Sie und die Senioren in den Geschichten mit zu verschiedenen Reisezielen. Neben zahlreichen deutschen Städten besuchen die Hauptpersonen der Kurzgeschichten auf ihren Reisen auch das europäische Ausland oder sie holen internationale Spezialitäten einfach zu sich nach Hause. Mal werden Städtereisen unternommen, mal Fahrten ans Meer oder Wanderungen in die Berge.
Der Schreibstil ist mal wieder faszinierend. Trotz der einfachen und gut verständlichen Sätze gelingt es dem Autor, dass man mit den Protagonisten der einzelnen Geschichten sofort in ihrem Auto, im Restaurant oder in einer Gondel in Venedig sitzt. Außerdem wecken diese Erzählungen wirklich viele Erinnerungen an vergangene Reisen und Ausflüge.
Die sich den Geschichten anschließende Aktivierungen beinhalten schöne Ideen, mit denen man da Geschehen in den Kurzgeschichten und das Leitmotiv noch einmal gut aufgreifen kann. Alle Geschichten und Aktivierungsideen orientieren sich am biografischen Erleben der heute lebenden Senioren.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit zur Zeit 10,- für das Taschenbuch mehr als angemessen. Es ist im Brunnen Verlag erschienen.

Fazit

Ein neues Buch mit Kurzgeschichten von Uli Zeller, in dem er uns dieses Mal einlädt, mit auf die Reise zu kommen. Die 54 liebevoll und detailreich geschriebenen Geschichten laden zum Zuhören und Erinnern an und sind für die Begleitung von Menschen mit Demenz eine Bereicherung – nicht nur zur Urlaubszeit!

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Hier können Sie sich die Buchvorstellungen zu den Titeln
Frau Franke sagt Danke
Frau Krause macht Pause und
Frau Janzen geht Tanzen
noch einmal ansehen.

Eddas Lieblingsfarbe. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Farben

Edda ist schon ganz aufgeregt. Nachher kommen ihre Freundinnen zu Besuch. Die vier wollen sich endlich mal wieder bei Kaffee und Kuchen unterhalten und Neuigkeiten austauschen. Edda hat einen Johannisbeerkuchen gebacken. Sie mag den säuerlichen Geschmack der Beeren. Mit der leichten Süße im Boden und der frischen Baisermasse ist er einfach ein Gedicht. Edda weiß, dass ihre drei Freundinnen den Kuchen auch sehr gerne essen. Sie hofft, dass sie ihnen damit eine Freude bereiten kann.
Gerade stellt sie das Kaffeeservice auf den Tisch und faltet Servietten. Dann stellt sie die Kerzenhalter an ihre Plätze. Alles Ton in Ton, Edda deckt heute den Tisch in ihrer Lieblingsfarbe ein.
Da sie jetzt im Spätsommer nicht nur Johannisbeeren im Garten gepflückt hat, sondern auch die prall gefüllten Himbeersträucher von ihren Früchten befreit hat, verteilt sie diese passend zu den Servietten und den Kerzen auf dem Tisch. Dazu legt sie ein paar Kirschen. Die Früchte in ihrem Garten sind zwar noch nicht reif, aber den frischen, glänzenden Kirschen an dem Obststand auf dem Wochenmarkt am Freitag konnte sie einfach nicht widerstehen. Neugierig probiert sie eine – sie schmeckt köstlich. Edda ist zufrieden. Sie schaut noch einmal, ob die Gabeln und Löffel richtig liegen und überlegt, ob sie noch etwas vergessen hat. In Gedanken hebt sie den Finger – die Zuckerdose und das Milchkännchen stehen noch nicht auf dem Tisch. Edda eilt zum Schrank und holt Beides heraus. In der Zuckerdose ist noch genug Zucker. Edda stellt sie auf den Tisch. Mit dem Kännchen geht sie in die Küche und füllt es mit Milch. Zufrieden stellt sie es in der Stube neben die Zuckerdose.
Sie lächelt. Der Tisch ist ihr gut gelungen. Die Dekoration ist durch und durch in ihrer Lieblingsfarbe gehalten.

Welche Farbe ist Eddas Lieblingsfarbe?
Lösung: Rot

Spannende Fragen für das Gedächtnistraining mit Senioren sind auch unsere Schätzfragen. Mit diesen Fragen kann gut das Schätzen trainiert werden.



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Die schönsten Reisen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Länder

In dieser Rätselgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren mit auf eine Reise in ein fremdes Land. Können die Senioren im Gedächtnistraining erraten, um welches Reiseziel es in der Kurzgeschichte geht?

Die schönsten Reisen. Eine Rätselgeschichte zu dem Thema Länder

Hubert reist sehr gerne und lernt mit Vorliebe neue Länder und Menschen kennen. In seinem Leben war er schon in über 30 Ländern. Und er hat sich noch viele weitere Besuche vorgenommen.
Hubert fühlt sich überall auf der Welt zuhause. Meist schließt er auf jeder seiner Reisen neue Freundschaften. Er mag es unter Menschen zu sein.
Eines der Länder, die er im Laufe seines Lebens kennengelernt hat, hat es ihm besonders angetan. Und obwohl er das nie laut sagen würde, weil er sich in vielen Ländern sehr wohlfühlt, ist jenes Land doch sein liebstes Reiseziel. Schon alleine, weil er dort mit dem Auto hinfahren kann. Und die Strecke dorthin sehr schön ist. Sein Weg führt ihn dann durch halb Deutschland und über einen langen Gebirgspass. Es dauert ein wenig, bis er an seinem Ziel ist. Das macht ihm aber nichts. Auf dem Weg dorthin besucht er Freunde, die ihn immer zu Kaiserschmarrn einladen. Von dort aus führt es ihn dann gestärkt über das Gebirge.
Sein liebstes Reiseland ist in großen Teilen von Wasser umgeben. Wenn er dort war, war bis jetzt immer schönes Wetter. Dort ist es im Sommer so warm, dass mittags die Läden schließen und die Menschen dort sich eine kleine Pause gönnen – möglichst im Schatten. Das Land ist ziemlich schmal und lang. Dazu gehört noch eine größere Insel, auf der der höchste aktive Vulkan Europas beheimatet ist.
Die Hauptstadt trägt einen Namen mit drei Buchstaben. Dort steht ein großes Theater, das Hubert sehr beeindruckend findet. Jedes Mal, wenn er in der Stadt ist, geht er dorthin und bewundert dieses berühmte Bauwerk.
Außerdem kann man sich in vielen Städten atemberaubende Kathedralen und Museen anschauen. Dort gibt es auch eine Stadt, die auf dem Wasser erbat worden ist. Und einen Turm, der nicht ganz gerade steht.
Hubert freut sich schon wieder auf seine nächste Reise dorthin. Dann wird er wieder einige Flaschen ganz besonderen Wein mitbringen und auch etwas von dem Essig und dem milden Öl. Ja, das Essen dort soll besonders gesund sein und ist sehr lecker…

Welches Land ist Huberts beliebtestes Reiseziel?
Lösung: Italien



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