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Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

In diesem Sinnesspiel für Senioren steht die Wahrnehmungsanregung im Mittelpunkt. Es geht um unseren Tastsinn. Das Spiel kan in vielen verschiedenen Varianten und zu unterschiedlichen Themen gespielt werden. Besonders gut passt es jetzt in die Weihnachtszeit…

Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

Materialien
Gekühlter Knetteig
Nudelholz
Mehl
Sechs Ausstechförmchen (Die Figuren können gut der Jahreszeit angepasst werden: so eignen sich beispielsweise jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit Tannenbaum, Stern und Glocke, Schaf und Blume im Frühling, oder Blatt, Igel und Regenschirm im Herbst. Auch themenbezogene Figuren sind möglich, zum Beispiel Tiere, Zahlen oder Buchstaben…)
Ein kleiner Würfel mit Einstecktaschen mit einer Kantenlänge von ca. 10 cm (nicht größer, damit man mit dem Würfel auf dem Tisch würfeln kann)
Papier, Schere und Filzstift
Backblech mit Backpapier
Evtl. Messer zum Aufnehmen der Plätzchen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie einen Knetteig vor und legen ihn zum Kühlen in den Kühlschrank. Bei dem Spiel sitzen die Senioren an einem Tisch, jeder benötigt einen Sitzplatz und, wenn derjenige den Teig noch selbst ausrollen kann, auch ein Nudelholz und etwas Mehl für die Fläche und das Nudelholz.
Gestalten Sie die Würfelseiten, indem Sie Papier in der Größe der Einstecktaschen zuschneiden und auf jede Seite eine Figur der sechs Ausstechförmchen zeichnen. Wenn der Würfel fertig ist, müssten dort alle Förmchen je einmal vertreten sein.
Legen Sie Backpapier auf ein Backblech und platzieren es in der Tischmitte. Der Würfel, das Nudelholz und die Ausstechförmchen werden ebenfalls dazugelegt.

So wird gespielt
Jeder Mitspieler mehlt die Tischfläche vor sich ein, ggfs. auch das Nudelholz. Verteilen Sie an Jeden ein Stück von dem Knetteig. Zu Beginn rollen alle ihren Teig etwa 0,5 bis 1 cm dick aus. Dann wird reihum gewürfelt. Auf dem Würfel erscheint eine Figur. Derjenige, der an der Reihe ist, sucht sich das passende Ausstechförmchen und sticht ein Plätzchen aus. Dann wird das Plätzchen auf das Backblech gelegt und der nächste ist mit Würfeln an der Reihe. Wie viel Sie als Gruppenleitung die Senioren bei den Arbeitsschritten unterstützen, machen Sie am besten von der jeweiligen Situation abhängig. Die Plätzchen werden anschließend im Backofen gebacken und können nach dem Abkühlen auch noch nach Belieben verziert werden.

Varianten
Wem die Variante mit echtem Knetteig aus irgendwelchen Gründen zu riskant ist (zum Beispiel, weil er zu schnell zu warm wird oder nicht zu viel genascht werden soll), der kann in dem Fall auch auf Salzteig zurückgreifen. Ein Rezept finden Sie in unseren Ideen zum Thema Salzteig backen .
Weiter haben Sie auch die Möglichkeit, je nach Ressourcen der Senioren und der Gruppenzusammensetzung, eine große Teigfläche in der Tischmitte auszurollen und die Senioren alle reihum dort ausstechen zu lassen – natürlich nachdem eine Form gewürfelt wurde.
Mit fitten Gruppen können Sie das Spiel erweitern: Schreiben Sie jeweils auf zwei Würfelseiten Teig kneten, Ausrollen, Ausstechen und legen alle Materialien wie oben angegeben bereit. Nun werden alle Arbeitsschritte vom Würfel vorgegeben. Fällt Ausstechen, muss der Teig natürlich vorher trotzdem ausgerollt werden (wenn es nicht in dem Schritt davor geschehen ist).
Zusätzlich haben Sie bei dieser Variante die Möglichkeit, dass zwar einer der Senioren würfelt, aber alle mit ihrem Teig mitmachen können…



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Bezugswörter zu dem Thema Weihnachtsgebäck. Ein Stichworträtsel für das Gedächtnistraining in der Adventszeit

Haben Sie in diesem Jahr schon Weihnachtsplätzchen gebacken? Das Plätzchenbacken in der Adventszeit gehört in vielen Familien zu einer langen Tradition. Dabei werden sowohl Klassiker gerne gebacken, als auch ganz verschiedene Plätzchen, die den jeweiligen „Bäckerfamilien“ besonders gut schmecken…
Wir haben zu dem Thema Weihnachtsgebäck ein Rätsel erstellt, bei dem wir auf der Suche nach einem Bezugswort sind. Gesucht werden verschiedene Sorten von Weihnachtsolätzchen und -gebäck. Die gesuchten Begriffe werden jeweils mit vier Stichwörtern beschrieben. Lesen Sie diese Stichwörter langsam und der Reihe nach vor und bitten Sie die Senioren, anhand dieser Wörter den gesuchten Begriff zu erraten. Kommen die Teilnehmenden nicht sofort auf die Lösung, können Sie sie gut und gerne unterstützen. Ergänzen Sie die vier Stichwörter durch weitere, die den Lösungsweg immer leichter machen. So haben die Senioren die Möglichkeit, ganz alleine auf die gesuchten Wörter zu kommen und erfahren ein tolles Erfolgserlebnis.

Bezugswörter zum Thema Weihnachtsgebäck

Knetteig, Ausrollen, Formen, Verzieren
Lösung: Ausstechplätzchen/Butterplätzchen

Formgebäck, Gewürze, Mandeln, Nikolausgeschichte
Lösung: Spekulatius

Eiklar, Zucker, Oblaten, trocknen
Lösung: Makronen

Mürbeteig, kühlen, Fleischwolf, S-Form
Lösung: Spritzgebäck

Hefeteig, Trockenfrüchte, Zitronat, Dresden
Lösung: Christstollen

Mürbeteig, Muster, Kakao, Schachbrettmuster
Lösung: Schwarz-Weiß Gebäck

Pottasche, Honig, Gewürze, Nürnberg
Lösung: Lebkuchen

Unterleib, Nylon, Strick, Zwickel
Lösung: Strumpfhose

Tauschen Sie sich im Anschluss an die Gedächtnisrunde über beliebtes Weihnachtsgebäck und Plätzchenrezepte aus. In vielen Familien gigt es Familienrezepte, die von den Eltern an die Kinder und schließlich die Enkelkinder weitergegeben werden.
Passende Geschichten für die Advents- und Weihnachtszeit können Sie sich unter Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen ansehen.



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Weihnacht in der Plätzchendose. Ein Weihnachtsgedicht zum Vorlesen in der Adventszeit

In diesem Weihnachtsgedicht zum Vorlesen geht es um leckere Weihnachtsplätzchen. Stellen Sie doch einen Teller mit selbst gebackenen oder gekauften Weihnachtsplätzchen auf den Tisch und bieten Sie jedem der Senioren bei der letzten Zeile etwas davon an…

Weihnacht in der Plätzchendose. Ein Weihnachtsgedicht zum Vorlesen in der Adventszeit

  1. Spritzgebäck und Engelsaugen,
    Schneemänner mit Schokohauben,
    Nikolaus mit Zuckerhose –
    Weihnacht in der Plätzchendose.
  2. Es ist eng, man glaub es kaum
    für Spaß ist dennoch genug Raum.
    Ist es leis‘, dann hört man’s gut
    was sich drinnen alles tut.
  3. Erst neulich gab’s ein wildes Toben
    im Gemach der Nussmakronen.
    Oder jetzt grad, gebt gut acht –
    hört ihr die Puderzuckerschlacht?
  4. Gerne schaut‘ ich weiter zu
    doch mein Bauch kommt nicht zur Ruh‘-
    ich muss wirklich jetzt riskieren,
    eins von ihnen zu probieren!
  5. Doch was nehm‘ ich, welch Gedeck:
    Makrone oder Spritzgebäck?
    Ach was soll es, jeweils eins,
    und ein drittes, das wird deins!

Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln und Lachen finden können Sie sich in unserer Rubrik Lustige Weihnachtsgeschichten ansehen.



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Weihnachtsplätzchen im Advent – Eine kostenlose 3-Minuten-Geschichte zum Thema Plätzchen backen

Alltagsgeschehen in Worte gefasst

Ich erinnere mich jedes Jahr wieder so gerne an die Adventszeit früher bei uns zuhause. Meine Mutter hatte in den letzten Tagen vor dem ersten Advent schon begonnen, das Haus weihnachtlich zu schmücken und es breitete sich mehr und mehr eine warmherzige und friedliche Stimmung bei uns aus. Die Vorweihnachtszeit war bei uns immer eine ganz besondere Zeit…

Am Samstag vor dem ersten Advent haben wir immer Plätzchen gebacken. Meine Mutter hatte viele leckere Rezepte und wir haben auch immer versucht, alle in der Vorweihnachtszeit zu backen. Mein Vater mochte gerne Spritzgebäck, meine Mutter liebte Vanillekipferl und Lebkuchen und meine Schwester aß Engelsaugen, bis sie Bauchschmerzen bekam. Ich mochte am Liebsten Ausstechplätzchen mit bunten Zuckerstreuseln. Und in diesem Jahr hatte ich Glück, dass wir mit den Ausstechplätzchen angefangen haben. Am Tag zuvor hatten wir schon alle Zutaten eingekauft: Butter, Zucker, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Puderzucker und bunte Zuckerstreusel. Meine Mutter sagte immer, dass in den Teig auch ein wenig Salz gehöre – das hatten wir noch da.

Ich durfte alle Zutaten miteinander verkneten. Da musste ich am Ende richtig kräftig kneten damit der Teig schön geschmeidig wurde… Dann haben wir ihn zum Kaltwerden in den Kühlschrank gelegt und gewartet. Die Wartezeit kam mir immer wie eine Ewigkeit vor.
Endlich war es soweit und wir durften die Plätzchen ausstechen. Meine Schwester und ich haben uns abgewechselt – einmal hat sie den Teig ausgerollt und ich hab ausgestochen, und beim nächsten Mal hab ich den Teig ausgerollt und sie hat ausgestochen. Meine Mutter hatte eine große Dose mit ganz vielen Ausstechförmchen. Da waren Sterne dabei und eine Glocke, ein Mond, ein Tannenbaum, ein Stiefel, ein Engel und Herzchen. Wir durften uns die Ausstechförmchen aussuchen. Teig naschen durften wir natürlich auch. Und jedes Mal hat uns unsere Mutter gewarnt, nicht zu viel zu essen, damit wir keine Bauchschmerzen bekamen. Am Ende hatten wir aber doch immer ein flaues Gefühl im Magen von dem ganzen Teig. Aber er war auch einfach zu lecker!

Am meisten Spaß hat mir das Verzieren der Plätzchen gemacht. Dafür haben wir die Plätzchen ein wenig abkühlen lassen und mit Zuckerguss eingepinselt. Darauf kamen dann bunte Zuckerstreusel, die wir ganz vorsichtig darauf gestreut haben.
Wenn alles fertig und die Plätzchen richtig abgekühlt und getrocknet waren, holte meine Mutter die bunten Weihnachtsdosen aus dem Keller und wir legten die Plätzchen ganz vorsichtig hinein.

Es war jedes Jahr  so schön, die fertigen Dosen dort stehen zu sehen und ich freute mich immer ganz besonders auf das erste Adventkaffeetrinken mit der ganzen Familie!

 

Impulsfragen

Wie war das bei Ihnen früher? Mit wem haben Sie Weihnachtsplätzchen gebacken?

Haben Sie als Kind früher auch so gerne Teig genascht?

Gab es besondere Plätzchendosen zu Weihnachten?

Was sind Ihre Lieblingsplätzchen gewesen? Essen Sie diese heute auch noch so gerne?

Gab es ein Familienrezept für Weihnachtsplätzchen?

Hier finden Sie weitere kostenlose Geschichten von Mal-alt-werden.de.



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Die Weihnachtsbäckerei – Ein Bewegungslied

 

„In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski ist einer der Klassiker in der Vorweihnachtszeit…

Mitsingen kann wahrscheinlich jeder! Wir haben ein Bewegungslied daraus gemacht – Und wünschen Ihnen und Ihren Gruppen viel Spaß damit!

 

Den Liedtext finden Sie hier

 

 

 

Im Refrain wird im Takt mitgeklatscht, bei dem Wort „Weihnachtsbäckerei“ drehen sich alle einmal um sich selbst.

Vielleicht üben Sie mit der Gruppe einmal langsam in ‚Gedichtform‘ und machen die Bewegungen zum Text einmal vor. Während des Liedes wird die Gruppe dann bei Ihnen mit einsteigen…und eine Zugabe wird sowieso verlangt werden 😉

Mit ein paar kleinen Abwandlungen, lässt sich das Lied auch im Sitzen tanzen.

 

Strophe 1

Wo ist das Rezept geblieben…

– Nach dem Rezept Ausschau halten, mit der anderen Hand kreisend über den Bauch reiben –

 

Na dann müssen wir es packen…

– Die anderen mit den Armen einladen, den Ofen anmachen, bei dem Wort ‚ran‘ einmal in die Hände klatschen –

 

 

Strophe 2

Brauchen wir nicht Schokolade…

– Bei den Zutaten mit den Fingern von eins bis fünf mitzählen und die anderen im Kreis anschauen, bei ‚das stimmt‘ nicken –

 

Butter, Mehl und…

– Die Zutaten von links und rechts in eine Schüssel geben und das Ei aufschlagen, bei ‚vorbei‘ erschrocken die Hände über dem Kopf zusammenschlagen –

 

 

Strophe 3

Bitte mal…

– Alle gehen einen Schritt nach links, kneten und zeigen den anderen ihre Finger. Bei ‚du Schwein‘ erheben alle den Zeigefinger –

 

Sind die Plätzchen…

– Etwas in die Hocke gehen und abwartend in den Ofen schauen, bei ‚verbrannt‘ in die Hände klatschen –

 



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Fragen für die Biografiearbeit zu dem Thema Plätzchen

Haben Sie früher selbst Plätzchen gebacken?

Wenn ja, welche Plätzchen haben Sie gebacken?

Haben Sie auch von dem Teig genascht?

Haben Sie beim Backen eine Schürze getragen?

Hatten Sie beim Ausstechen eine Lieblingsform?

Haben Sie auch Spritzgebäck/ Lebkuchen/ Zimtsterne/ Vanillekipferl gebacken?

Mögen Sie den Geruch von frisch gebackenen Plätzchen?

Welche Plätzchen mögen Sie am liebsten?

Wurde bei Ihnen früher der Weihnachtsbaum mit Plätzchen geschmückt?

Zu welchen Anlässen wurden Plätzchen gegessen?

 

Diese Fragen zu dem Thema Plätzchen sollen als Impuls für die Biografiearbeit mit Senioren dienen.

 



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Eine Fantsiereise zu dem Thema „Plätzchen“

Nutzen Sie die folgende kleine Entspannungsgeschichte um Ruhe in den Alltag zu bringen.

Setz Dich bequem hin. Suche Dir eine Position in der Du Dich wohl fühlst. Suche eine bequeme Position für Deine Arme und für Deine Beine. Atme tief ein und wieder aus. Schließe die Augen und komm mit auf eine kleine Reise.

– Pause-

Du betrittst eine wohlig warme Küche. Es ist eine große Küche, ein Esstisch steht in der Mitte. Die Küche ist adventlich geschmückt. An den Fenstern hängen selbst gebastelte Sterne. Tannengrün verziert Wände und Schränke.

– Pause-

Auf dem Esstisch in der Küche stehen die Utensilien zum Plätzchen backen. Mehl, Zucker, Butter, Eier, eine große Rührschüssel und allerlei Backzubehör. Du gehst zu dem Tisch und betrachtest alles aus der Nähe. Du entdeckst auch ein Nudelholz, ein Blech und Plätzchenausstecher.

– Pause-

Weil Dir gerade danach ist, entschließt Du Dich die Plätzchen zu backen. Du gibst das Mehl auf den Tisch und die Butter und Eier darauf. Dann verknetest Du alles mit dem Zucker. Du spürst den warmen Teig an Deinen Händen. Du spürst, wie aus der klebrigen Masse ein geschmeidiger Teig wird.

– Pause-

Du naschst ein kleines Stückchen Teig. Der Teig schmeckt süß und wunderbar. Dann nimmst du ein Nudelholz und rollst den Teig aus. Du spürst wie der Teig unter dem Nudelholz immer dünner wird. Er ist ganz glatt und lässt sich leicht ausrollen.

– Pause-

Dann suchst Du Dir die schönsten Plätzchenausstecher aus. Du stichst die Plätzchen aus und legst sie auf das Backblech. Du nimmst das Backblech und schiebst es in den Backofen. Du freust Dich, dass der Backofen schon vorgeheizt ist.

– Pause-

Du betrachtest die backenden Plätzchen durch die Scheibe des Ofens. Du riechst wie die Plätzchen ihr volles Aroma entfalten. Du schließt die Augen und fühlst Dich ganz ruhig.

– Pause-

Du fühlst einen tiefen inneren Frieden in Dir. Du atmest noch einmal den adventlichen Duft der Plätzchen ein. Du schaust Dir noch einmal das aufgehende Gebäck an. Du verabschiedest Dich von der weihnachtlich dekorierten Küche.

– Pause-

Du atmest tief ein und tief aus. Du fühlst Dich ausgeruht, entspannt und ruhig. Du hast Kraft für den Tag gesammelt. Mach die Augen auf und kehr zurück von unserem Ausflug in das Reich der Plätzchen. Du bist wach, aufnahmefähig und erfrischt.



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