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Pflaumenkuchen backen – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern im Herbst

Für diese Bewegungsgeschichte benötigen Sie pro Teilnehmer je ein gelbes und ein lilafarbenes Tuch. Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.* Altenativ kann man auch gut Servietten nehmen. Wenn Sie diese beiden Farben gerade nicht zur Hand haben, können Sie zwei beliebige andere wählen.
Kommt in der Geschichte das Wort „Pflaume“ vor, wird das lilafarbene Tuch hochgehalten. Wird das Wort „Back(en)“ vorgelesen, halten alle das gelbe Tuch hoch. Bei „Herbst“ werden beide Tücher in die Luft gehalten.

Weitere Geschichten für Senioren finden Sie hier.

Pflaumenkuchen backen

Margot schaute aus ihrem Fenster in den Garten. In der Mitte stand der große Pflaumenbaum, der über die Jahre so sehr gewachsen war, dass er fast einen großen Teil des Gartens beschattete. Im Herbst sah er immer so mäjestätisch und prächtig aus, besonders wenn er voll mit frischen, reifen Pflaumen hing.
Als Margot den Baum eine Weile betrachtete, kam ihr der Gedanke an frischen Pflaumenkuchen in den Sinn. Sie hatte lange keinen Pflaumenkuchen mehr gebacken. Und den, den sie im letzten Herbst gebacken und in der Kühlung aufbewahrt hatte, hatten sie schon im Frühling aufgegessen. Horst, ihr Mann, war ein echter Liebhaber von Margots selbst gebackenem Pflaumenkuchen. „Mit frischer Schlagsahne ist er einfach ein Gedicht!“, sagte er immer, wenn er im Herbst an der Kaffeetafel saß. Meist musst er dann auf das Abendbrot verzichten, weil er so viel selbst gebackenen Pflaumenkuchen gegessen hatte, dass sein Bauch so voll war, dass er sogar den Gürtel um zwei Schnallen weiter stellen musste.
In Gedanken an den letzten Herbst, kam sie nach einer Weile wieder in die Gegenwart zurück und dachte wiederan ans Backen. Sie schaute die runden, lilafarbenen Pflaumen an und überlegte, ob sie denn alle Backzutaten im Haus hatte. Kurzum, Margot ging das Backrezept für ihren herbstlichen, frischen Pflaumenkuchen einmal gedanklich durch: Butter, ein Ei, Zucker, Mehl, frische Hefe, Puderzucker… sie hatte alles da. Und die Pflaumen aus dem Garten natürlich.
Dann schaute sie auf ihre Armbanduhr. Es war kurz vor Vier. Margot überlegte kurz und dachte dann: „Das passt ja gut! Dann werde ich nun die Backzutaten zusammensuchen, den Hefeteig vorbereiten und die Springform einfetten. Horst wird gleich nach Hause kommen. Ihm liegt es besser, auf die Leiter zu steigen!“ Und so geschah es. Margot hatte die Backzutaten und die Menge, mit der sie im Backrezept für ihren Pflaumenkuchen aufgeführt waren, im Kopf. Sie bereitete den Teig vor und stellte ihn in den Backofen zum Gehen lassen.
Horst kam wenig später nach Hause. Er merkte deutlich, dass es Herbst geworden war, auf dem Heimweg dämmerte es schon ein wenig. Als Margot ihn nach dem langen Arbeitstag empfing und ihm gleich mitteilte, dass er doch noch einmal schnell im Garten auf die Leiter klettern möge, um ein paar Pflaumen zu pflücken, sah er nicht besonders begeistert aus. Als Margot ihm jedoch eröffnete, dass sie die Pflaumen zum Kuchen backen benötigte, konnte sie gar nicht so schnell gucken, da stand Horst schon im Garten auf der Leiter.
Margot schaute wieder aus dem Fenster in den Garten und sah ihrem Mann beim Pflaumen pflücken zu. Ja, es war wahrhaftig Herbst geworden!



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Kastanien sammeln. Eine herbstliche Bewegungsgeschichte mit Tüchern für Senioren

Für diese herbstliche Bewegungsgeschichte, die unsere Geschichten für Senioren bereichert, benötigen Sie pro Teilnehmer je ein braunes und ein rotes Tuch (es gehen auch Servietten oder farbige Karten aus Tonkarton).
Immer wenn in der Geschichte das Wort „Kastanie“ vorgelesen wird halten die Senioren das braune Tuch hoch. Kommt das Wort „Herbst“ vor, wird das rote Tuch hoch gehalten. Die Signalwörter sind im Text fett gedruckt.
Passende Tücher für Ihre Bewegungseinheiten können Sie sich hier bei Amazon anschauen*

Kastanien sammeln. Eine Bewegungsgeschichte im Herbst

Jana und Lukas mögen den Herbst. Besonders wenn die Kastanien von den Bäumen fallen sind die beiden nicht mehr zu halten. Jeden Tag auf dem Nachhauseweg von der Schule sammeln sie alle Kastanien, die sie auf ihrem Schulweg finden und tragen können. Und das sind bei Weitem nicht Wenige. Im Herbst stehen in der Garage seit ungefähr vier Jahren extra zwei große Bottiche, in die die beiden ihre gesammelten Kastanien hineinlegen können – einer für Jana und einer für Lukas.
Und in jedem Jahr zur Herbstzeit beginnt zum Ende der Kastanien-Zeit der Wettstreit, wer die meisten Kastanien im Herbst gesammelt hat. Tatsächlich geht es, wenn die Kastanien weniger werden, auf dem Schulweg bei den beiden darum, wer der schnellste beim Aufsammeln der Kastanien ist.
Wenn es dann keine mehr zu sammeln gibt, beginnt das leidige Zählen. Ja, wirklich! Jana und Lukas setzen sich an einem bestimmten Wochenende im Herbst tatsächlich in den Garten und zählen ihre Kastanien. Wer die meisten gesammelt hat, ist Herbstmeister – so haben sie es vor vier Jahren festgelegt. Und an dieser Tradition haben sie wirklich über die Jahre festgehalten.
Mittlerweile geht Jana in die dritte und Lukas in die vierte Klasse. Ihre Freizeit verbringen sie meist draußen mit ihren Freunden. Im Moment spielt Jana gerne mit Mädchen und Lukas am Liebsten mit den Jungs aus seiner Klasse. Im Herbst jedoch, sobald einer von beiden die erste Kastanie am Boden entdeckt, sind die beiden unzertrennlich. Dann verbringen sie die meiste Zeit zu zweit. Derjenige übrigens, der die meisten Kastanien im Herbst gesammelt hat, spendiert dem anderen eine Waffel mit Puderzucker auf dem Wochenmarkt. Da sie dort meist mit ihrer Mutter unterwegs sind, und diese eine Nachsehen mit ihren zwei fleißigen Kastanien-Sammlern hat, übernimmt diese dann das Bezahlen der Waffeln – eine für Jana und eine für Lukas. Und wenn sie wieder zuhause sind, geht es ans Kastanien basteln…



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Kostenlose Geschichten. Eine riesige Auswahl!

Auf mal-alt-werden.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Geschichten für die Seniorenarbeit. Neben Bewegungsgeschichten in der Sitzgymnastik kommen in Gedächtnistrainingseinheiten Sprichwortgeschichten oder Rechengeschichten erfahrungsgemäß besonders gut an.
Momentan sind mehr als 625 Beiträge mit kostenlosen Geschichten auf mal-alt-werden.de erschienen. Und regelmäßig kommen neue Geschichten hinzu. Alle kostenlosen Geschichten finden Sie in unserer Kategorie Geschichten und Gedichte.

Kostenlose Geschichten auf mal-alt-werden.de

An dieser Stelle möchte wir Ihnen noch einen gezielteren Einblick in unser Angebot an kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz ermöglichen. In folgender Liste stellen wir Ihnen unsere Geschichten kurz vor und zeigen Ihnen einige passende Beispiele zu der entsprechenden Kategorie.

    1. Bewegungsgeschichten
      Bewegungsgeschichten sollen, wie der Name schon sagt, zum Mitmachen und zur Bewegung anregen. Es gibt mehrere Varianten bei den Bewegungsgeschichten. In Bewegungsgeschichten mit textuntermalenden Bewegungen werden die Bewegungen, die im Text beschrieben werden, an der jeweiligen Stelle nachgemacht. Bei Bewegungsgeschichten mit Tüchern gibt es zwei oder drei Schlüsselwörter, bei denen Tücher in der richtigen Farbe hochgehalten werden sollen. Bewegungsgeschichten mit dem Schwungtuch werden mit passenden Bewegungen mit dem Schwungtuch begleitet. Ein echter Garant für gute Unterhaltung sind die Geschichten, in denen verschiedene Körperteile vorkommen und die dann bei deren Nennung bewegt oder gezeigt werden sollen.
      Zwei linke Hände. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Werkzeug
      Sonntagessen im März. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kochen
      Grünes Gemüse. Eine Bewegungsgeschichte
      Ein herrlicher Wintertag. Eine Bewegungsgeschichte mit einem Schwungtuch
      Rot-grüner Einkaufsausflug. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren
    2. Sprichwortgeschichten
      Sprichwortgeschichten eignen sich für das Gedächtnistraining mit Senioren, als unterhaltsame Geschichte für den Zeitvertreib zwischendurch oder als Anregung zum Gespräch. In unseren Sprichwortgeschichten werden innerhalb der Geschichte Satzanfänge von bekannten Redewendungen oder Sprichwörtern vorgelesen, die dann von den Senioren vervollständigt werden.
      Auf Rosen gebettet. Eine Sprichwortgeschichte für den Rosenmonat
      Früh übt sich … was ein Meister werden will! Eine Sprichwort-Geschichte zum Thema Werkzeug
      Vater in der Küche. Eine Sprichwortgeschichte zum Thema Kochen
      Altkleidersammlung. Sprichwortgeschichte zu dem Thema Kleidung
      Ein Geschenk für Maria. Eine kostenlose Sprichwortgeschichte zum Thema Weihnachtsgeschenke kaufen.
    3. Liedergeschichten
      Die Liedergeschichten drehen sich jeweils rund um bekannte Volkslieder oder beliebte Schlager. Hier werden Geschichten entweder von einem Lied oder von ausgewählten Strophen verschiedener Lieder begleitet. An der entsprechenden Stelle im Text wird die angegebene Liederstrophe dann gemeinsam gesungen.
      Lieblingsessen! Eine Liedergeschichte zum Thema Kochen.
      Ferien bei Oma und Opa auf dem Bauernhof. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Das Herbstfest. Eine Liedergeschichte zu “Bunt sind schon die Wälder”
      Wohlauf in Gottes schöne Welt. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Geh’ aus mein Herz und suche Freud. Eine Liedergeschichte zum Mitmachen
    4. Kurzgeschichten
      Kurzgeschichten eignen sich zum Vorlesen oder als Einleitung in eine impulsgestütze Kurzaktivierung für Menschen mit Demenz. Unsere 3-Minuten-Geschichten sind in ihrem Umfang auf die Bedürfniess von Senioren und Menschen mit Demenz angepasst und mittlerweile schon zu vielen verschiedenen Themen erschienen.
      Und immer wieder Stau. Eine Kurzgeschichte zum Thema Urlaub
      Der einzige Maikäfer. Eine Kurzgeschichte im Frühling
      Mein erster Erbseneintopf. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Kochen
      Albert und die Straßenbahn. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Berufe
      Weihnachtsplätzchen im Advent. Eine kostenlose 3-Minuten-Geschichte zum Thema Plätzchen backen
      Kürbislaternen. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Vorlesen.
    5. Rechengeschichten
      In unseren kostenlosen Rechengeschichten für Senioren werden bestimmte Dinge in unterschiedlicher Anzahl (z.B. Eier, Mandarinen, Schmetterlinge, Produktpreise…) regelmäßig im Text erwähnt. Die Senioren addieren die Zahlen und nennen hinterher das Ergebnis. Rechengeschichten sorgen für unterhaltsame Abwechslung beim Gedächtnistraining.
      Mandarinen vom Nikolaus. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining
      Überall Leuchtraketen. Eine Rechengeschichte für Silvester
      Alles voller Stinkesocken. Eine Rechengeschichte für Senioren
      Fledermaus und Gießkanne. Eine Rechengeschichte zum Thema Karneval
      Wie Sand am Meer. Eine Rechengeschichte
    6. Klanggeschichten
      Mit den Klangeschichten wird die auditive Wahrnehmung der Zuhörer angeregt. Die Geschehnisse im Text werden mit passenden Geräuschen, z.B. Rascheln, Hupen, Klappern, Rasseln, Klopfen usw. unterstützt und somit verstärkt.
      Hans am Herd. Eine Klanggeschichte zum Thema Berufe
      Schneeflöckchen oder Klingglöckchen? Eine Klanggeschichte für den Winter
      Die raschelnde Kleiderkiste. Eine Klanggeschichte
      Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte
      Was raschelt denn da? Der Nikolaus? Eine Klanggeschichte
    7. Duftgeschichten
      Duftgeschichten unterstützen die olfaktorische Wahrnehmung. Während des Vorlesens wir ein bestimmter Duft immer wieder beschrieben und natürlich auch zum daran Schnuppern angeboten. Für Duftgeschichten sind Blumen besonders gut geeignet:
      Tante Marthas Blumenladen. Eine Duftgeschichte zum Thema Rosen
      Oma Hedis Tulpen. Eine Duftgeschichte zum Thema Frühling
      Ein Buch mit Duftgeschichten stellen wir Ihnen außerdem in dieser Buchbesprechung vor.
    8. Tastgeschichten
      In unseren Tastgeschichten nehmen die Zuhörer während des Vorlesens einen oder mehrere Gegenstände in die Hand. Diese sollen die Geschichte haptisch unterstützen. Besonders bei Menschen mit einer Demenzerkrankung bieten die Tastgeschichten eine tolle Anregung für die Sinne und befriedigen das Bedürfnis, etwas spüren zu können.
      Auf der grünen Wiese. Eine Tastgeschichte für den Frühling
    9. Entspannungsgeschichten
      Entspannungsgeschichten bieten den Senioren die Möglichkeit, sich zu entspannen und einfach nur der Erzählung einer Geschichte zu folgen. In unseren Fantasiereisen werden alltägliche und vertraute Dinge detailliert beschrieben, so dass zusätzlich die Vorstellungskraft der Sinne unterstützt wird.
      Samt und Seide. Eine Fantasiereise für Senioren
      Fantasiereise. Das Futterfest der Vögel
      Eine Fantasiereise ins Kräuterbeet
      Über den Dächern von… Eine Fantasiereise zum Thema Berufe
      Kirschblüten. Eine Fantasiereise im Frühling
    10. Geschichten aus dem Netz
      Natürlich schauen wir uns auch regelmäßig im Netz nach kostenlosen Geschichten zu bestimmten, abwechslungreichen Themen für Senioren und Menschen mit Demenz für Sie um.
      Eine breite Auswahl finden Sie in unserer Rubrik Blick ins Netz

Passende Bücher zum Thema und viele weitere Mitmachgeschichten und Vorlesegeschichten für die Seniorenarbeit haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die richtige Geschichte

Wenn Sie auf der Suche nach kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz sind haben Sie die Möglichkeit unter zwei Hauptgesichtspunkten nach einer zu Ihrem Angebot passenden Geschichte zu suchen:

    1. Nach Art der Geschichte
      Unsere Geschichten teilen wir nochmal in Unterkategorien ein. So finden Sie unter dem entsprechenden Link schnell eine Auswahl an passenden Geschichten. Neben den oben schon erwähnten Bewegungsgeschichten, Sprichwort- und Rechengeschichten erfreuen sich beispielsweise Liedergeschichten zu bekannten Volksliedern oder Schlagern großer Beliebtheit. Für die Wahrnehmungsanregung, insbesondere bei Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, bieten wir Duftgeschichten, Tastgeschichten oder auch Klanggeschichten für die Sinne an. In Vorleserunden können Sie auf unsere kostenlosen 3-Minuten-Geschichten zurückgreifen, die in ihrem Umfang genau auf die Bedürfnisse und die Ausdauer von älteren und demenziell veränderten Menschen zugeschnitten sind.
    2. Nach Themen
      Die zweite Möglichkeit, die Ihnen die Suche nach einer geeigneten Geschichte erleichtert, ist die Suche nach einem bestimmten Thema. In der Kategorie Themen finden Sie eine große Bandbreite an Themen, zu denen man Aktivierungen und Beschäftigungseinheiten für Senioren gestalten kann. Unter dem entsprechende Thema finden Sie dann die dazu passenden Geschichten, die Sie nur noch ausdrucken müssen.

Die Hintergründe

Alle unsere Geschichten drehen sich um Themen oder Stationen im Leben, die die Senioren früher und heute bewegt haben bzw. immernoch bewegen. Einige beziehen sich auf die Kindheit zu der Zeit, in der die Senioren aufgewachsen sind. Auch jahreszeitliche Themen wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Ostern, Erntedank und Weihnachten sprechen erfahrungsgemäß viele Senioren an. Ein Ziel bei Vorlesegeschichten ist es auch immer, die Kommunikation der Zuhörer anzuregen und Gruppen die Möglichkeit zur Interaktion zu geben. Und dabei ist es egal ob die Anregung zum Gespräch durch das Vorlesen der Geschichte in einer Gruppe, in der Einzelbetreuung oder im Wohnzimmer zuhause stattfindet. Natürlich entwickeln sich Gespräche in einer Gruppe oft leichter und auch schneller als unter vier Augen, wohingegen im Einzelgespräch auch ruhigere und zurückhaltendere Menschen vielleicht eher zu Wort kommen.
Wir als Begleitende machen es uns zur Aufgabe, jedem die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und der Einladung zum Erzählen zu folgen. Dazu gehört es gleichermaßen, ruhigere Menschen zu animieren, aber auch die Mitteilungsfreudigen ein wenig zu ‚bremsen‘

Noch mehr Geschichten

Unsere neuen kostenlosen Geschichten und weitere Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote für Senioren und Menschen mit Demenz zu aktuellen und seniorengerechten Themen erhalten Sie mit unserem kostenlosen Newsletter und bei uns auf Facebook .
Wir würden uns freuen, Sie demnächst öfter auf mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen.



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Schwungtuch. Fundgrube mit Ideen für die Praxis

Ein Schwungtuch kann in Bewegungseinheiten mit Senioren eine wahre Bereicherung sein. Ob bei der Sitzgymnastik oder mit etwas fitteren Senioren auch im Stehen, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und den kreativen Ideen zu passenden und anregenden Bewegungen sind keine Grenzen gesetzt.
Bewegungen mit dem Schwungtuch in der Sitzgymnastik sind gute Übungen für das Sitzgleichgewicht, die Rumpfstabilität und die Beweglichkeit der oberen Extremität. Unter folgendem Link haben wir 10 Übungen für die Sitzgymnastik mit einem Schwungtuch für Sie zusammengestellt. Zudem kräftigen die Übungen die Muskeln, was widerum wichtig für die Haltung, die Gangsicherheit und somit langfristig auch die Selbstständigkeit der Senioren im Alltag ist.
Mit dem Schwungtuch lassen sich einfache Bewegungen ausführen aber auch tolle Spiele gestalten. Einen Einblick in unsere Rubrik Bewegungsspiele bekommen Sie hier

Was den Senioren erfahrungsgemäß immer sehr viel Freude bereitet, sind Bewegungsgeschichten mit einem Schwungtuch. Zu den Themen Karneval, Wetter oder Winter können Sie sich gerne einige kostenlose Beispiele bei uns anschauen und ausprobieren. Zu unserem kompletten Angebot an Bewegungsgeschichten für die Seniorenarbeit gelangen Sie hier.

Schwungtücher einfach selber machen

Schwungtücher gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen im Handel zu kaufen. Einige können Sie sich hier bei Amazon anschauen*. Man kann die Schwungtücher für die Seniorengymnastik aber auch ganz leicht selber machen. Und das Schönste ist, bei der Gestaltung können sowohl Senioren als auch Menschen mit Demenz (natürlich abhängig von den persönlichen Interessen und Fähigkeiten) mitwirken. So integriert man zusätzlich ein kreatives Angebot und eine besondere persönliche Note der Teilnehmer in die Bewegungsübungen.
Für ein selbst gemachtes Schwungtuch benötigt man ein großes Bettlaken oder eine ausgediente Tischdecke. Wer möchte und die Möglichkeit hat, näht aus Stoffresten Schlaufen zum Festhalten an die Ränder. Es geht aber auch ohne. Um das Schwungtuch etwas ansprechender zu gestalten kann der Stoff mit Stoffmalfarben bedruckt oder bemalt werden. Eine Idee für ein selbst gemachtes Schwungtuch zum Thema Meer stellen wir Ihnen hier vor. Ganz toll sehen die vielen Handabdrücke der Senioren auf dem großen Tuch aus, sich die Hände bemalen zu lassen muss man allerdings mögen. Je nach Ideen und Übungen kann man in die Mitte des Lakens zusätzlich ein Loch schneiden und umsäubern. Zum Fixieren der Farben wird das Tuch einige Minuten auf links gebügelt – Fertig!
Für kleine Gruppen kann man ein Schwungtuch beispielsweise auch aus einem alten Regenschirm machen. So geht’s

Gymnastikübungen mit einem Schwungtuch

Es gibt viele Möglichkeiten, Bewegungseinheiten für Senioren mit einem Schwungtuch unterhaltsam zu gestalten. Einige möchten wir Ihnen hier vorstellen:

  1. Auf und Ab
    Das Schwungtuch wird auf und ab bewegt. Dabei können die Schnelligkeit und die Höhe der Bewegungen variiert werden.
  2. Wellen
    Durch unterschiedlich schnelle Bewegungen der Senioren werden mit dem Schwungtuch Wellen erzeugt. Von einer leichten Brise bis hin zur kräftigen Sturmflut kann das Tuch mit wechselnder Intensität bewegt werden.
  3. Kreisende Bälle
    Ein leichter Gummiball oder ein Softball wird auf das Schwungtuch gelegt. Durch die Bewegungen können die Bälle auf dem Schwungtuch umherkreisen. Dabei soll darauf geachtet werden, dass der Ball nicht herunter fällt. Die Schwierigkeit wird bei zwei oder drei Bällen erhöht.
  4. Fliegende Luftballons
    Durch leichte Auf- und Abbewegungen werden Luftballons mit Hilfe des Schwungtuchs in der Luft gehalten. Auch hier sollen die Luftballons nach Möglichkeit nicht den Boden berühren.
  5. Geschichten mit Schwung
    Spezielle Bewegungsgeschichten für Schwungtücher zu unterschiedlichen Themen legen einen besonderen Rahmen um die Übungen. Die Geschehnisse im Text werden durch die Bewegungen der Gruppe mit dem Schwungtuch imitiert. Das Wetter gehört hierbei zu den Klassikern, da die wechselhafte Laune sehr gut mit dem Schwungtuch dargestellt werden kann.
  6. Wer fliegt verliert
    Ein Ball oder ein Ballon wird in die Mitte eines Schwungtuchs gelegt. Nun wird die eine Hälfte der Gruppe damit beauftragt, den Ball/Ballon von Schwungtuch herunter zu bewegen. Die andere Hälfte soll dafür Sorge tragen, dass dies nicht passiert. Am besten stellt man einen Wecker auf ca. eine Minute und schaut, wo sich der Ball/Ballon am Ende der Zeit befindet. Danach wechseln die Gruppen ihre Aufgaben.
  7. Haltung bewahren
    Das Tuch wird so hoch und so lange wie möglich von allen in der Luft gehalten. Die Übung wird mit kurzen Pausen dreimal wiederholt. Wenn möglich folgen die Blicke dem Schwungtuch.
  8. Ein echter Treffer
    Für Schwungtücher mit einem Loch in der Mitte: Ein (passender) Ball soll durch die Bewegungen der Senioren durch das Loch im Schwungtuch hinaus befördert werden.
  9. Kreisel
    Das Schwungtuch wird im Uhrzeigersinn von einem zum Anderen weitergegeben, bis es seine Ausgangsposition wieder erreicht hat. Danach geht die Runde gegen den Uhrzeigersinn. Ein gemeinsam gesungenes Lied kann diese Übung stimmungsvoll begleiten.
  10. Bäumchen wechsel dich
    Die eine Hälfte der Gruppe (die Gruppe in der Mitte teilen) hält das Schwungtuch so hoch wie möglich, die gegenübersitzenden Senioren halten es so tief es geht am Boden. Danach wird auch hier gewechselt.

Wenn Sie auf der Suche nach Büchern rund um Bewegung und praktischen Materialien für Ihre Seniorengymnastik sind, schauen Sie sich unsere Buchvorstellungen zum Thema an. Vielleicht ist etwas Passendes für Sie dabei.

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*Bewegung*

Füße im Sand. Eine Bewegungsgeschichte mit Körperteilen zum Thema Urlaub

In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um den Urlaub am Strand.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Füße im Sand

Moni tastete sich langsam voran, erst mit dem rechten Fuß, dann mit dem linken Fuß. Der Sand unter ihren Fußsohlen war warm und weich. Es kitzelte ein wenig, fühlte sich aber schön an. Moni war angekommen. Der mit dem Herzen lang ersehnte Urlaub war endlich da. Wie in jedem Jahr fuhren sie ans Meer um einfach mal alles baumeln zu lassen – die Arme und Beine, Hände und Füße, das Kinn und die Ohren. Moni weiß schon gar nicht mehr, wann sie und Wolfgang ihre Liebe zum Strand entdeckt hatten, irgendwann war sie einfach da. Und es gehörte fortan für sie zu einem erholsamen Urlaub dazu, das Wasser mit eigenen Augen zu sehen, das Meer mit beiden Ohren rauschen zu hören und es mit allen zehn Fingern spüren zu können.
Nach der langen Urlaubsfahrt stieg sie aus dem Auto, streckte und reckte sich. Sie schüttelte ihre Hände, streckte den rechten Arm und den linken Arm und bewegte beide Beine. Langsam spürte sie, wie das Blut wieder durch ihren ganzen Körper floß und auch die Zehenspitzen erreichte. In ihrer Nase machte sich der Duft des Meeres breit und ihre Ohren richteten sich ganz von selbst in Richtung Meer. Ihr erster Gang führte sie immer Richtung Meer. Während Wolfgang mit den schweren Taschen über dem rechten Arm ins Haus ging musste Moni erst mit eigenen Augen sehen, dass das Wasser noch da war. Nun stand sie dort – ihre beiden Füße waren schon fast ganz mit Sand bedeckt und sie spürte die Meeresbrise auf ihren Wangen und an der Stirn. Es war ein herrliches Gefühl. Eine leichte Gänsehaut machte sich auf ihren Unterarmen und ihren Beinen breit. Ihre Füße wurden im Sand gewärmt. Moni ging ein paar Schritte, unter ihren Füßen bewegte sich der Sand langsam auf und ab. Der Wind strich ihr durchs Haar und auf ihren Lippen lag ein bezauberndes Lächeln. Moni nahm ihren Pullover von den Schultern und legte ihn auf den Sand. Sie setzte sich und formte mit ihrem Po eine gemütliche Kuhle an ihrem Platz. Ihre Augen richteten sich auf das Meer und sie hörte mit beiden Ohren entspannt dem Meeresrauschen zu. Ja, sie waren tatsächlich angekommen! Moni umfasste mit den Armen fest ihre Knie und vergrub die Füße im Sand. Aus ihrem rechten Augenwinkel sah sie Wolfang kommen. Als er sich neben sie setzte und seinen linken Arm um sie legte spürte sie seine sanften Lippen auf ihrer Wange… Lange saßen sie so dort und blickten verträumt aufs Meer hinaus.


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Bella Italia. Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern zum Thema Urlaub

Für diese Bewegungsgeschichte bekommt jeder Teilnehmer je ein grünes und ein rotes Tuch (alternativ können auch Servietten verwendet werden). Die Geschichte wird langsam vorgelesen, wobei die Signalwörter besonders betont werden können.

Bei den entsprechenden Signalwörtern (im Text fett gedruckt) werden die Tücher wie beschrieben hochgehalten:
Italien – Grün
Urlaub – Rot
Eis – Beide Tücher

Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.* 

Bella Italia

Unser Sommerurlaub führte uns in diesem Jahr nach Italien. Es war das erste Mal, das meine Eltern mit mir ins Ausland fuhren, und ich war mächtig aufgeregt. Italien – Ein komischer und zugleich spannender Name für ein Urlaubsland.
Mein Vater hatte mir in den letzten Wochen vor dem Urlaub viel über Italien erzählt. Es würde dort eine Stadt geben, die im Wasser gebaut wurde. Und ein flaches Gebäck mit Käse überbacken, das man dort Pizza nennen würde. Das, was mir an den Erzählungen über Italien aber am besten gefallen hatte, war, dass es dort jede Menge Eis geben sollte. Schon mit großer Lust auf Eis war ich ins Auto gestiegen.
In Italien angekommen hatte ich eigentlich gar keine Lust, mir mit meinen Eltern unseren Urlaubsort anzuschauen oder eine erste Wanderung zum See zu machen. Ich wollte ein Eis probieren!
Meine Eltern versprachen mir nach langem Betteln, nach einer kurzen Ruhepause mit mir in den Ort zu gehen und dort gemeinsam ein Eis zu essen. Damit war ich nach kurzem Überlegen einverstanden.
Da ich allerdings auf der Autofahrt schon geschlafen hatte, brauchte ich keine Pause. Ich verließ unser Ferienhaus und sah mich ein wenig in der Nachbarschaft um. Italien war ganz schön hügelig, fiel mir auf. Von einer Stelle direkt neben unserem Ferienhaus konnte ich auf den prächtigen See weit unter uns schauen, und ich hatte das Gefühl, alle Berge Italiens auf einmal sehen zu können.
Ich lief die Straße hinunter und blieb an einem wunderschönen kleinen Häuschen stehen, das mich sofort verzauberte. Von diesem Moment an hatte das neue Urlaubsland Italien mich verzaubert. Plötzlich stand ein Junge vor mir, der mich mit seinen dunkelbraunen Augen ansah. Er sagte etwas zu mir, aber die Sprache, die die Menschen in Italien sprachen kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich habe aber irgendwie verstanden, dass er mir seinen Garten zeigen wollte. Das Eis hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon vollkommen vergessen.
Der Junge hieß Riccardo. Riccardo nahm mich also mit in seinen Garten und stellt mich seinen Eltern vor, die mich wie selbst verständlich herzlich empfingen. Der Garten war wundervoll. Überall wuchs frisches Obst und Gemüse in den schönsten Farben. Es duftete einfach herrlich! Für mich war der Urlaub in Italien zu diesem Zeitpunkt schon der beste Urlaub überhaupt gewesen. Als mich Riccardo und seine Eltern dann auch noch zu einem Eis einluden, konnte ich mein Glück kaum fassen. Und dieses Eis – seine Mutter hatte es selbst gemacht – war das leckerste Eis, das ich je gegessen hatte. Ich vergaß vollkommen die Zeit. Erst als meine Eltern in Riccardos Garten standen wurde mir bewusst, wie spät es geworden war. Zum Glück waren sie nicht verärgert, da sie mich durch das offene Gartentor schnell gefunden hatten. Und wahrscheinlich stimmte die Urlaubsluft sie in Italien auch einfach ein wenig milder.
Auch sie wurden zu einem Eis eingeladen. Und eines war sicher – dieser Urlaub in Italien war der Anfang einer langen wunderbaren Freundschaft zwischen Riccardo und mir und auch unseren Familien. Von da an verbrachten wir jeden Sommerurlaub in Italien. Eis gab es inklusive!



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Erdbeeren und Gänseblümchen – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern

Für diese Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz benötigen Sie pro Teilnehmer zwei Tücher (alternativ Servietten). Eins der Tücher sollte nach Möglichkeit grün sein. Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*
Lesen Sie die Geschichte langsam vor. In manchen Gruppen ist es sinnvoll, die Signalwörter während des Vorlesens extra zu betonen. Immer, wenn in der Geschichte das Wort Wiese vorkommt, winken die Senioren mit dem grünen Tuch. Lesen Sie das Wort Gänseblümchen vor, winken alle mit dem anderen (bunten) Tuch. Die Bewegungen können sowohl im Sitzen als auch im Stehen ausgeführt werden.

Erdbeeren und Gänseblümchen

Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit? Gab es bei Ihnen auch so viele Gänseblümchen auf der Wiese? Bei meinen Großeltern auf der Wiese im Garten war es so! Ich weiß nicht mehr, wie oft ich im Sommer versucht habe, alle Gänseblümchen auf der Wiese auf einmal zu zählen. Immer, wenn ich dachte, ich hätte alle erwischt, verzählte ich mich entweder oder es streckte irgendwo ein neues Gänseblümchen auf einmal seinen Kopf aus der Wiese heraus. Das war ganz schön anstrengend für ein kleines Mädchen… Zum Glück tröstete mich meine Oma dann immer mit frischen Erdbeeren, die wir gemeinsam auf der Wiese naschten.
Als ich etwas älter wurde, verwarf ich das Zählen der Gänseblümchen auf der Wiese, und begann damit, lange Ketten aus Gänseblümchen zu basteln. Haben Sie das vielleicht auch früher gemacht? Ich erinnere mich noch, dass ich dann besonders lange Fingernägel brauchte, um die Löcher in den Stengel der Gänseblümchen zu drücken. Als Blumenkind, geschmückt mit Gänseblümchen und einem Krönchen auf dem Kopf, tanzte ich dann im Garten auf der Wiese und sang fröhliche Sommerlieder. „Trarira, der Sommer, der ist da“, sang ich besonders gern.
Ach ja, das waren noch Zeiten. Damals habe ich auf der Wiese getanzt, gelacht, gesungen… und jetzt sitze ich hier –  in meinem Stuhl auf unserer Terrasse, und schaue in die Ferne. Die Wiese von früher ist immernoch da, die Gänseblümchen stehen dort noch in ganzer Pracht. Sind es etwa mehr geworden?
Ich werde Lea fragen. Meine Enkelin kommt fast jeden Tag zu Besuch und – na, was macht sie? Sie zählt auf der Wiese hinter unserem Haus die Gänseblümchen. Wenn ich sie so dabei beobachte und abwarte, wann ich uns die Erdbeeren aus dem Kühlschrank holen sollte, denke ich, dass ich wahrscheinlich die glücklichste Oma der ganzen Welt bin!



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Maria und die Vierbeiner – Eine Bewegungsgeschichte rund um Haustiere

In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um das Thema Haustiere.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Maria ist in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen. Sobald sie laufen konnte trugen ihre kleinen Beinchen sie tagein tagaus über die große grüne Wiese hinter dem Haus. Ihr stetiger Begleiter war Oskar, der Familienhund. Oskar war ein Schäferhund, der, als sie noch so klein war, gut zwei Köpfe größer war als Maria. Doch ihr machte das wenig aus. Dort wo Oskars Füße hin liefen, liefen auch ihr Füße hin. Klatschte Maria zweimal in ihre Hände, kam Oskar mit seinen langen Beinen sofort angelaufen.
Oskar war sehr aufmerksam. Seine Ohren bewegten sich immer genau in die Richtung, in der Maria gerade spielte oder schlief. Manchmal schliefen auch beide gleichzeitig. Ein besonders schönes Bild war es, wenn Maria ihren Kopf auf Oskars Bauch und Oskar seine Pfoten beschützend über ihren rechten Arm legte. „Ein Bild für die Götter“, sagte ihre Mutter dann immer, und ihre Augen strahlten vor Rührung.
Maria liebte Oskar. Und sie liebte Tiere. So kamen im Laufe der Zeit noch einige Haustiere im Hause Schulze dazu. Besonders die Vierbeiner hatte es ihr angetan. Als Maria in die Schule kam hatte sie zwei Katzen – eine mit einem braun-gestreiften Rücken und eine Schwarze mit einem kleinen weißen Fleck auf der Nase. Dazu kamen noch drei Meerschweinchen und zwei Kaninchen. Die Kaninchen hatten jedes für sich zwei verschiedenfarbige Ohren: das eine hatte ein dunkelbraunes und ein weißes, das andere ein schwarzes und ein hellbraunes Ohr. Beide hatten einen schwarzen Fleck am Po.
Zusammen mit den Meerschweinchen hoppelten sie mit Maria über die große grüne Wiese, so weit wie ihre Beine sie trugen. Allen voran natürlich Oskar, der mit erhobenem Kopf und wachem Auge darauf achtete, dass alle zusammen blieben.
Immer wenn Marias Papa sich das Treiben von der Terrasse aus anschaute und die vielen Beine zählte, die über die Wiese liefen, mussten seine Lippen schmunzeln. In Gedanken kratzte er sich mit dem rechten Zeigefinger an der Stirn und sagte zu sich: „Noch ein oder zwei Vierbeiner dazu, und wir leben auf einem Bauernhof!“
Tatsächlich kamen drei Jahre später noch ein Schwein und eine Kuh dazu…



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Marienkäfer und Erdbeeren – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern für die Seniorenarbeit

In dieser Bewegungsgeschichte dreht sich alles rund um das Thema Marienkäfer. Sie eignet sich für Bewegungseinheiten mit Senioren und Menschen mit Demenz im Sommer.
Für jeden Teilnehmer der Runde benötigen Sie zwei Tücher oder Servietten (passend zum Thema wären die Farben rot, schwarz oder grün nicht schlecht, ansonsten eignte sich aber auch jede andere Farbe). Immer, wenn in der Geschichte das Wort Marienkäfer vorkommt, werden die Tücher von allen hoch gehalten.
Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*

Marienkäfer

Als ich noch klein war habe ich immer die schwarzen Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer gezählt. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen…
Ich konnte stundenlang im Garten sitzen, das Gras zwischen meinen Fingern spüren und den Marienkäfern beim Fliegen zusehen. Wir hatten früher viele Marienkäfer bei uns zuhause. Sie kletterten die Blumen rauf und runter, wanderten über die Gartenwege und krabbelten über die Baumrinde.
Meine Schwester und ich waren lange fest davon überzeugt, dass die Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer das Alter der Tiere verraten würden. Und dass so natürlich auch dann in jedem neuen Lebensjahr neue Punkte für die Marienkäfer dazu kämen. Die Erwachsenen, allen voran mein Opa, ließen uns natürlich in dem Glauben und zählten fleißig mit uns mit.
Ein beliebtes Spiel im Sommer war auch, die Punkte der verschiedenen Marienkäfer zusammen zu zählen. Wer am Ende des Vormittags die meisten Punkte gezählt hatte, hatte gewonnen. So vergaßen wir oft die Zeit und zählten uns tagein, tagaus durch die Sommerferien. Das einzige was uns von den hübschen Marienkäfern abbringen konnte, war, wenn mein Opa mit frisch gepfückten Erdbeeren daher kam – da konnten wir einfach nicht widerstehen. Dieser süß-saftige Geschmack im Mund war herrlich erfrischend. Und auch wenn ich heute frische Erdbeeren in Sommer essse, denke ich immer an diese schöne Zeit in meiner Kindheit zurück.
Heute kann ich sie in Ruhe genießen. Früher erinnerte uns die kräftige rote Farbe der Erdbeeren an die roten Flügelchen der Marienkäfer. Und so eilten wir nach der gesunden Stärkung schnell wieder von der Terrasse zurück in den Garten zu unseren Marienkäfern.
Für mich war es das Schönste, wenn die kleinen Marienkäfer über die Grashalme auf meinen Fuß geklettert kamen. Das kitzelte sehr, aber ich versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen, damit sie sich nicht erschreckten. Einmal lief ein Marienkäfer von meinem großen Zeh aus über meinen Fußrücken, die Wade hinauf bis zu meinem Knie. Dort sah er sich eine ganze Weile um und so hatte ich die Möglichkeit, den Marienkäfer ganz aus der Nähe zu betrachten. Diesen Moment habe ich bis heute nicht vergessen. Ich glaube, zu der Zeit habe ich mich ein bisschen in ihn verliebt.
Wenn ich heute auf der Terrasse sitze und eine Schale Erdbeeren vor mir stehen habe, denke ich immer an diese Zeit meiner Kindheit zurück. Wenn ich Glück habe, kommt der ein oder andere Marienkäfer vorbei geflogen und setzt sich auf meinen Unterarm. Und wenn ich meiner Schwester und meinem Opa in Gedanken ganz nah sein möchte, setze sich mich ins Gras neben die Blumen, und zähle die schwarzen Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer



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Bewegungsübungen für Senioren. Ideen, Anregungen, Tipps

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Das lernen wir schon in unserer Kindheit. Aber nicht nur als Kinder oder im Erwachsenenalter sollten wir uns regelmäßig bewegen. Mittlerweile wissen wir, dass Bewegung gerade im hohen Alter wichtig für Muskulatur, die Gelenke, und unser Herz-Kreislaufsystem ist.
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Bewegungsübungen mit Hilfsmitteln und Material

Neben den oben schon erwähnten Möglichkeiten lassen sich auch verschiedene Hilfsmittel in die Bewegungseinheiten mit Senioren integrieren. Besonders beliebt und nicht zuletzt effektiv sind Übungen mit dem Ball, mit Säckchen, verschiedenfarbigen Tüchern oder auch Poolnudeln.

Aus unserem Betreuungsalltag mit Senioren und Menschen mit Demenz kennen wir natürlich auch das Problem, dass manchmal nicht genug Materialien für alle Teilnehmer vorhanden sind bzw. das Budget für Beschäftigungsmaterialien überhaupt sehr knapp bemessen ist.
Daher finden Sie bei uns ein breites Repertoire und viele kreative Ideen für Bewegungsübungen mit Alltagsgegenständen und Naturmaterialien, wie zum Beispiel Küchenrollen, Servietten, Kastanien, Kochlöffel, Stifte, Tannenzapfen, Briefumschläge, Watte, Korken, Wolle, Bierdeckel, Taschentücher, Papier, Pappteller, Wäscheklammern, Schwämme, Bechern, und, und, und…
Es muss nicht alles kompliziert und teuer sein – man braucht nur die richtigen Ideen 😉

Wenn wir an Bewegung und Musik im Zusammenhang mit der Seniorenarbeit denken, dürfen natürlich auch die Sitztänze nicht fehlen. Informationen und Interviews rund um das Thema, sowie Anleitungen und vollständig konzipierte Sitztänze für Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie hier.

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