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Unser Gewinnspiel im September 2018! „Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte für ältere Menschen“

Der Preis

Zu gewinnen gibt es in diesem Monat das Buch aus dem Singliesel-Verlag. Darin finden Sie zahlreiche Bewegungsgedichte und Bewegungsgeschichten, die Sie quer durch das Jahr und durch alle Lebenslagen hindurch begleiten. Mit viel Humor, Charme und Themen, die den heute lebenden Senioren wohl bekannt sind, schaffen es die Texte im wahrsten Sinne des Wortes, Bewegung ins Spiel zu bringen.
Dabei werden die Bewegungen auf ganz unterschiedliche Art und Weise in die Geschichten und Gedichte integriert: mal werden die Bewegungen aus dem Text imitiert, dann werden munter Tücher hin und her bewegt oder auch bestimmte Bewegungen zu fest gelegten Signalwörtern ausgeführt. Spielerisch und mit viel Spaß entstehen so sehr schöne und unterhaltsame Bewegungsstunden – für Körper, Geist und Seele…

Mitmachen!

Bewegungsangebote gehören fest in den Pflege- und Betreuungsalltag von pflegebedürftigen Senioren. Um die teilnehmenden Senioren verschiedenen Alters mit ihren individuellen Interessen und Ressourcen zu motivieren, muss man sich jeden Tag aufs neue geeignete Aktivierungsangebote einfallen lassen.
Bewegungsangebote in der Seniorenarbeit sollten vor allem Spaß machen, nicht über- und nicht unterfordern und auch immer die Biografie der Teilnehmenden berücksichtigen. In unserem aktuellen Gewinnspiel möchten wir in den nächsten 14 Tagen Ihre Tipps und Erfahrungen sammeln!

Um teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen:

Wie sollten Ihrer Erfahrung nach Bewegungsangebote aufgebaut sein, so dass Sie möglichst viele Senioren erreichen?

Welche Art von Bewegungsgeschichten (mit Tüchern, mit textuntermalenden Bewegungen, mit Bewegungen zu Signalwörtern…) lesen Sie gerne vor? Was sollte man beim Vorlesen beachten?

Welche Themen sind bei Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichten unter den Senioren besonders beliebt?

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

das Gewinnspiel läuft bis zum 15. September 2018. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende September wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!

Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte für ältere Menschen. Unsere Buchvorstellung

Kurze Geschichten zum Mitmachen und Bewegen

Bewegung muss Spaß machen! Besonders Bewegungsangebote für ältere Menschen sollten so konzipiert sein, dass die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt des Geschehens steht. So schafft man die besten Vorraussetzungen, möglichst viele Senioren zu erreichen.
In unserem Beschäftigungsalltag mit Senioren und auch demenziell veränderten Menschen machen wir immer wieder gute Erfahrungen mit Bewegungsübungen, die in Geschichten und Gedichte eingebettet sind. Aus diesen Erfahrungsschätzen heraus ist nun unser Buch Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte für ältere Menschen* entstanden, dass wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten. Das Buch ist Anfang 2018 im SingLiesel-Verlag erschienen.

40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte: Humorvoll, warmherzig und biografieorientiert

In diesem Praxisbuch finden Sie 40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte, die speziell für Bewegungsangebote mit älteren Menschen entwickelt worden sind. Sie eignen sich sowohl für Senioren mit motorischen als auch für Teilnehmende mit kognitiven Einschränkungen. Die Themen wurden so gewählt, dass sie in die Biografie und die Lebenswelt der heutigen Senioren passen. So wird zum Beispiel von einer ganz besonderen Tanzstunde erzählt, von der Apfelernte, von Liebeskummer, Geburtstagsfeiern, einem Zirkusbesuch, der Leidenschaft zum Schuhplattlern, einem Arztbesuch oder vom fleißigen Handwerken.
Die Geschichten beinhalten einige humorvolle Elemente und sind mit Witz und viel Charme geschrieben – eben genau die richtige Mischung, um eine angenehme Atmosphäre in Bewegungsrunden zu schaffen. Humor schafft Leichtigkeit. Und das ist die beste Vorraussetzung, um sich mit Freude zu bewegen.
Aber auch hier darf man natürlich gerne in persönlichen Erinnerungen schwelgen. So erinnern einzelne Geschichten an die erste Liebe, den kindlichen Wunsch nach weißer Weihnacht, die anspruchsvolle Schwägerin, Kuchenbacken mit den Enkelkindern, turbulenten Autofahrten, und, und, und…

Und so kommt Bewegung ins Spiel

Die Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte im Buch sind mit unterschiedlichen Bewegungselementen ausgestattet. Daher haben wir die Texte in fünf Kapitel unterteilt. Die meisten lassen sich ohne zusätzlichen Aufwand sofort umsetzen, lediglich bei den Geschichten und Gedichten mit Tüchern bzw. dem großen Schwungtuch benötigen Sie die entsprechenden Materialien.

  1. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit textuntermalenden Bewegungen
    Hier wird der vorgelesene Text mit passenden Bewegungen untermalt, die ganz natürlich aus dem Text hervorgehen. Besonders demenziell veränderte Menschen können hier intuitiv mitmachen.
  2. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Tüchern
    Bei dieser Variante werden zu Beginn ein, zwei oder drei Signalwörter festgelegt, zu denen jeweils ein Tuch bzw. zwei Tücher von den Senioren hochgehalten werden. Hier wird entweder ausschließlich mit Farben als Signalwörter gearbeitet oder mit festgelegten Begriffen, denen eine bestimmte Tuchfarbe zugeordnet wird.
  3. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Namen von Körperteilen
    Diese Geschichten und Gedichte sind fast immer ein Highlight in unseren Bewegungsrunden. Hier wurden die Namen von Körperteilen eingearbeitet, die im Verlauf der Geschichten passend bewegt werden sollen. Was ich nicht gut bewegen lässt, wird gerümpft, gekräuselt oder einfach mit dem Finger gezeigt. Bei dieser Übung wird neben der Konzentration auch die Koordination trainiert. Und sie macht wirklich Freude.
  4. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Signalwörtern
    Bei dieser Variante der Geschichten und Gedichte werden verschiedene Bewegungen ihren Signalwörtern zugeordnet. Wird das Signalwort bzw. werden die Signalwörter im Text vorgelesen, sollen die entsprechenden Bewegungen dazu ausgeführt werden.
  5. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit einem Schwungtuch
    Zu guter Letzt kommt das Schwungtuch zum Einsatz. Hier ziehen alle Senioren sozusagen „an einem Strang“, denn es gilt, das Schwungtuch gemeinsam passend zur Geschichte bzw. zum Gedicht zu bewegen.

Tipps zur Umsetzung in der Praxis

In unserem Buch erhalten Sie zusätzlich zu den 40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichten ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Konzepten. Es lassen sich alle Übungen sowohl an Gruppen mit „fitteren“ Senioren als auch an Teilnehmer, die an einer Demenzerkrankung leiden, anpassen. Die entsprechenden Tipps für die Praxis finden Sie in der jeweiligen Kapiteleinführung.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen!*

Bewegungsübungen für Senioren. Ideen, Anregungen, Tipps

Bewegungsübungen für Senioren in den Alltag, in die Therapie und in die Betreuung zu integrieren ist wichtig. Bewegung ist wichtig!

Das lernen wir schon in unserer Kindheit. Aber nicht nur als Kinder oder im Erwachsenenalter sollten wir uns regelmäßig bewegen. Mittlerweile wissen wir, dass Bewegung gerade im hohen Alter wichtig für Muskulatur, die Gelenke, und unser Herz-Kreislaufsystem ist.
Regelmäßige Bewegung kann das Wohlbefinden fördern, Krankheiten vorbeugen und nachweislich die Gedächtnisleistungen verbessern

Auf mal-alt-werden.de sind deshalb schon viele Übungen zu den unterschiedlichsten Bewegungseinheiten für Senioren und selbstverständlich auch Menschen mit Demenz erschienen.

Bewegungsübungen für Senioren lassen sich auf vielfältige Art und Weise gestalten. Übungen für die Sitzgymnastik können beispielsweise zu einem bestimmten Thema passend in die Bewegungseinheiten integriert werden.

Viele Vorschläge und Ideen zu verschiedenen Themen für Ihre Sitzgymnastik mit Senioren finden Sie hier

Bewegungsgeschichten, Bewegungslieder und regelmäßig neue Ideen

Möchten Sie lieber einzelne Bewegungen in Geschichten verstecken oder die Bewegungsübungen mit beliebten Schlagern oder Volksliedern verbinden? Dann werden Sie bestimmt in unserem großen Angebot an Bewegungsgeschichten und Bewegungsliedern fündig!

Da Gedichte oder Sprüche in Reimform bei den heutigen Senioren besonders beliebt sind, sind mittlerweile auch schon zahlreiche Bewegungsgedichte auf mal-alt-werden.de erschienen. Und wir arbeiten täglich an einer Erweiterung unseres Angebotes.

Wenn Sie regelmäßig über neue Entwicklungen in der Seniorenarbeit und Neuigkeiten bei der Betreuung von Menschen mit Demenz informiert werden möchten oder auf der Suche nach neuen Aktivierungen für die Seniorenarbeit sind, bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter oder folgen Sie uns einfach über Facebook .

Bewegungsübungen mit Hilfsmitteln und Material

Neben den oben schon erwähnten Möglichkeiten lassen sich auch verschiedene Hilfsmittel in die Bewegungseinheiten mit Senioren integrieren. Besonders beliebt und nicht zuletzt effektiv sind Übungen mit dem Ball, mit Säckchen, verschiedenfarbigen Tüchern oder auch Poolnudeln.

Aus unserem Betreuungsalltag mit Senioren und Menschen mit Demenz kennen wir natürlich auch das Problem, dass manchmal nicht genug Materialien für alle Teilnehmer vorhanden sind bzw. das Budget für Beschäftigungsmaterialien überhaupt sehr knapp bemessen ist.
Daher finden Sie bei uns ein breites Repertoire und viele kreative Ideen für Bewegungsübungen mit Alltagsgegenständen und Naturmaterialien, wie zum Beispiel Küchenrollen, Servietten, Kastanien, Kochlöffel, Stifte, Tannenzapfen, Briefumschläge, Watte, Korken, Wolle, Bierdeckel, Taschentücher, Papier, Pappteller, Wäscheklammern, Schwämme, Bechern, und, und, und…
Es muss nicht alles kompliziert und teuer sein – man braucht nur die richtigen Ideen 😉

Wenn wir an Bewegung und Musik im Zusammenhang mit der Seniorenarbeit denken, dürfen natürlich auch die Sitztänze nicht fehlen. Informationen und Interviews rund um das Thema, sowie Anleitungen und vollständig konzipierte Sitztänze für Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie hier.

Nun können wir Ihnen nur noch viel Freude mit unseren Ideen und Anregungen rund um Bewegungsübungen für Senioren  wünschen! Lassen Sie uns doch an Ihren Erfahrungen teilhaben und hinterlassen Sie uns einen kurzen (oder auch langen ;-)) Kommentar. Wir freuen uns!



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Ein Bewegungsgedicht zum Thema Ostern

Zu Ostern wünschen wir uns Sonne,
– Mit dem Finger eine Sonne in die Luft malen –

Der Frühling schmückt den Tag mit Wonne.
– fiktiv einen Osterstrauch schmücken –

Der Tisch gedeckt, das Essen schmeckt,
– fiktiv mit Messer und Gabel essen, anschließen den Bauch reiben –

der Tag hat alle früh geweckt.
– recken und strecken, als sei man gerade aufgestanden –

Hinaus geht’s fröhlich in den Garten,
– auf der Stelle beschwingt gehen –

Die Kinder können nicht mehr warten.
– den Kopf schütteln –

Unter Blumen, hinter Buchen,
– eine Blumen in die Luft malen, fiktiv hinter den Stamm einer Buche gucken –

Wir sehen sie ganz eifrig suchen.
– die Augen fiktiv mit der Hand vor der Sonne schützen und Ausschau halten –

Und sind die Körbchen voll mit Dingen,
– mit den Händen ein volles Körbchen symbolisieren –

hör’n wir die Kinder Lieder singen.
– pantomimisch (leicht übertrieben) einen Sänger darstellen –

Zum Fest gibt’s auch Kaffee und Kuchen,
– fiktiv eine Tasse Kaffee eingießen und ein Stück Kuchen auf den Teller heben –

die Kinder wollen weiter suchen.
– suchend nach rechts und links schauen –

Es ist ein Fest für jedermann
– einmal mit dem Finger durch die Runde zeigen –

Kind und Oma, Frau und Mann.
– mit den Fingern von eins bis vier mitzählen –

Es bleibt doch immer bis zuletzt,
– auf die (fiktive) Armbanduhr schauen –

ein ganz besonderes Familienfest.
– beide Hände aufs Herz legen –



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Ein Bewegungsgedicht zum Thema Kochen

Heut‘ kochen wir in großer Runde
– Mit dem rechten ausgestreckten Arm einmal im Uhrzeigersinn auf alle in der Runde zeigen –

Ein gutes Mahl ist frohe Kunde!
– die linke Hand lauschend hinter das Ohr halten und dabei nicken –

Kartoffeln schälen, schneiden, waschen,
– fiktiv schälen, schneiden und waschen –

und zwischendurch ein Möhrchen naschen.
– fiktiv ein Stück Möhre stibitzen –

Ein wenig Zwiebel, Speck und Lauch,
– die Zutaten mit den Fingern aufzählen: bei Zwiebel eins, bei Speck zwei, bei Lauch drei Finger zeigen –

im Topf gebraten, so der Brauch.
– die Zutaten fiktiv mit einem Kochlöffel anbraten –

Nun kommen Linsen in den Topf,
– fiktiv die Linsen in den Topf geben –

das Rezept ist schnell im Kopf.
– mit dem linken Zeigefinger an die Stirnseite tippen –

Zeit braucht’s, mit Geduld zu rühren
– mit dem rechten Zeigefinger auf die (fiktive) Armbanduhr zeigen, dann mit weiten Armbewegungen rühren –

zwischendurch einmal probieren.
– fiktiv die Suppe probieren (vorsichtig, heiß!) –

Jetzt die Gewürze: Salz und Pfeffer,
– fiktiv einmal mit Salz und einmal mit Pfeffer würzen –

Mit ihnen schmeckt’s doch immer lecker!
– den Bauch reiben und nicken –

In die Suppe kommt, als letztes,
– mit den Armen einen großen Kreis vor dem Bauch formen, um den Topf darzustellen –

eine Mettwurst, ja dann schmeckt es!
– fiktiv die Mettwurst in den Topf legen, auf „schmeckt“ einmal klatschen –

Nun kommt die Frage aller Fragen,
– den rechten Zeigefinger heben –

was wir hier gezaubert haben..?
– fiktiv einen Zauberstab hin und her schwenken –

– Pause: Vorschläge der Teilnehmer werden hier gerne entgegen genommen 😉 –

Linsensuppe, ist doch klar,
– fiktiv eine Kelle Suppe aus einem Topf schöpfen und zeigen –

denn die schmeckt einfach wunderbar!
– im Takt klatschen –



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Das Wetter im Frühling – Ein Bewegungsgedicht

Der Frühling kommt, die Sonne lacht,
– mit der rechten Hand den Frühling heran winken, ein lachendes Gesicht in die Luft malen (zwei Punkte und einen lachenden Mund) –

die Wolken geh’n, das wär ne Pracht!
– die Wolken mit beiden Händen wegdrücken –

Doch hätten wir fast ganz vergessen,
– den rechten Zeigefinger ermahnend erheben –

dass der April kommt, wie besessen…
– auf der Stelle rennen –

Dann donnert es und hagelt gleich,
– auf „donnert“ und „hagelt“ jeweils einmal laut klatschen –

das Wetter spielt uns einen Streich.
– fiktiv mit einer Farbrolle eine Wand STREICHen –

Denn gleich darauf, man glaubt es kaum,
– beide Hände an die Wangen legen und überrascht gucken –

ist der Sonne wieder zuzuschau’n.
– eine Sonne in die Luft malen –

Dann ist es warm, der Himmel strahlt,
– die Arme wärmend um den Körper legen –

Wies‘ und Wald sind wie gemalt.
– einen Baum in die Luft zeichnen –

Wir geh’n spazieren ganz vergnügt,
– vergnügt und entspannt auf der Stelle gehen –

die Blumen zur Freude – das genügt.
– bei „das genügt“ zustimmend mit dem Kopf nicken –

Doch vergessen wir bei all dem Licht,
– den Kopf schütteln –

uns’re Regenschirme nicht.
– fiktiv einen Regenschirm über den Kopf halten –

Denn im Frühling weiß man nie,
– den Zeigefinger heben und den Kopf schütteln –

wann der April bringt nasse Knie.
– mit den Händen die Knie abreiben –

Doch lasst uns trotzdem fröhlich sein,
– im Takt klatschen –

es kommt doch oft der Sonnenschein!
– die Arme nach oben dem Himmel entgegen strecken und nach oben schauen –

Ein Bewegungsgedicht zum Thema Frühlingsgefühle

Der Frühling, der kennt kein Verzagen,
– mit den rechten Zeigefinger „nein“ symblolisieren (gestreckt nach rechts und links bewegen) –
er lässt die Herzen höher schlagen.
– mit der rechten mehrmals Hand aufs Herz klopfen, mit dem linken Finger nach oben in die Luft zeigen –

Die Welt ist schön und warm und bunt,
– beide arme (zum wärmen) um die Brust legen –
ein Kuss auf Wange, Nas‘ und Mund.
– Bei „Kuss“ einen Handkuss geben, auf Wange, Nase und Mund zeigen –

Vorbei die trübe Winterzeit,
– die Arme schlaff nach unten hängen lassen, dabei die Schultern leicht nach vorne beugen –
die Herzen werden froh und weit.
– die Arme öffnen, als wolle man jemanden umarmen –

Has‘ und Häsin graben ihren Bau,
– mit den Händen fiktiv in der Luft graben –
der Dachs verliebt, nicht mehr nur schlau.
– beide Hände aufs Herz legen, den Kopf schief halten und mit den Wimpern klimpern –

Der Hirsch ruft laut nach seiner Dame,
– einen Trichter um den Mund formen, als wolle man laut rufen –
sie unterwirft sich seinem Charme.
– beide Hände übereinander auf die Brust legen und den Kopf senken –

Das Eichhörnchen flink und gewandt,
– auf der Stelle „rennen“ –
ist auf sein Nest schon ganz gespannt.
– gespannt Ausschau halten –

Wir geh’n Spazieren und dinieren,
– auf der Stelle gehen, fiktiv mit einem Glas anstoßen –
als hätten wir nichts zu verlieren.
– sich umschauen, als hätte man eine Geldbörse verloren –

Mann und Frau geh’n Hand in Hand,
– die Hände zusammenlegen (alternativ fasst die Gruppe sich an den Händen) –
es scheint verliebt das ganze Land.
– mit dem Zeigefinger ein Herz in die Luft malen –

Ja, ja, die schöne Frühlingsluft,
– mit dem Kopf nicken –
sie macht aufs Leben wieder Lust
– die Arme weit nach oben strecken –



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„Er ist’s“ – Als Bewegungsgedicht

Wir haben das bekannte Frühlingsgedicht von Eduard Mörike für Senioren und Menschen mit Demenz als Bewegungsgedicht gestaltet. Wer kann darf natürlich laut Mitsprechen!

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
– mit der linken Hand einen großen Kreis in der Luft zeichnen –

Wieder flattern durch die Lüfte;
– mit der rechten Hand Wellenbewegungen in der Luft machen –

Süße, wohlbekannte Düfte
– Den Zeigefinger heben und mit der Nase in der Luft schnüffeln –

Streifen ahnungsvoll das Land.
– beide Hände übereinander auf die Brust legen und sehnsüchtig nach oben schauen –

Veilchen träumen schon,
– Die Hände an die Wangen legen als schliefe man –

Wollen balde kommen.
– die Veilchen fiktiv zu sich heran winken –

– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
– die rechte Hand lauschend ans Ohr halten und den linken Zeigefinger heben –

Frühling, ja du bist’s!
– mit dem Kopf nicken und auf „Bist’s“ einmal laut klatschen –

Dich hab‘ ich vernommen!
– mit dem rechten Zeigefinger auf die gegenüber stehende/sitzende Person zeigen –



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Tulpen und Stulpen – Ein Bewegungsgedicht zum Thema Frühling

Heute woll’n wir nicht mehr warten,
– den Kopf schütteln, den rechten Zeigefinger heben und nach rechts und links bewegen –

wir gehen endlich in den Garten.
– auf der Stelle gehen –

Die Sonne schickt die ersten Strahlen,
– eine Hand schützend über die Augen halten und nach oben „in die Sonne gucken“ –

schöner kann man sie kaum malen.
– eine Sonne in die Luft zeichnen –

Die dunkle Zeit ist nun vorbei,
– mit beiden Händen die Augen zu halten –

die Kinder warten schon auf’s Osterei.
– ein Osterei in die Luft zeichnen –

Im Beet da blüh’n Narzissen, Veilchen,
– fiktiv im Beet auf die Blumen zeigen –

und viele and’re bunte Teilchen.
– die Arme weit öffnen –

Rechts eine Rose, links die Tulpen,
– mit dem rechten Zeigefinger nach rechts, mit dem linken Zeigefinger nach links zeigen –

Vorbei die Zeit mit warmen Stulpen.
– mit der linken Hand von oben nach unten über den rechten Unterarm und anschließend mit der rechten Hand von oben nach unten über den linken Unterarm streichen –

Im Frühling duftet’s wunderbar,
– fiktiv an einem Blumenstrauß riechen –

da werden Träume wieder wahr.
– träumend in den Himmel schauen –

 



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Ein Bewegungsgedicht zum Thema Karneval

Ein Clown mit Hut

Bei diesem Bewegungsgedicht zum Thema Karneval sitzen die Senioren in einem Kreis. Jede Zeile wird einzeln aufgesagt bzw. vorgelesen. Nach jeder Zeile führt die Gruppe, soweit möglich, die angegebenen Bewegungen durch. Es lohnt sich, das Bewegungsgedicht mehrfach zu wiederholen.

Heute feiern alle Jecken,
– im Takt mit den ausgestreckten Armen über Kopf klatschen –

Da tanzen Katzen auch mit Schnecken.
– mit den Armen Tanzhaltung einnehmen, wer kann dreht sich langsam einmal um sich selbst –

Hurra, hurra, am Faschingstag,
– die Arme zum Jubeln ausstrecken –

da kommt ein jeder wie er’s mag.
– mit dem Zeigefinger einmal durch die Runde gehen, anschließend die Hand auf’s Herz legen –

Ein Leopard schleicht leis‘ vorbei,
– Schleichbewegungen mit den Händen machen –

der Clown, der poltert, eins, zwei drei.
– auf eins, zwei, drei im Takt dreimal Klatschen –

Der kleine Gustav geht als Riese,
– mit der Hand in Richtung Boden gehen und „klein“ zeigen, bei „Riese“ machen sich alle ganz groß –

Karl, als Pferd, stapft durch die Wiese.
– fiktiv durch eine Wiese stapfen, dabei auch die Knie hoch nehmen –

Trude und Ruth zieh’n Hand in Hand,
– die Hände ineinander legen –

als Hanni und Nanni durch das Land.
– fiktiv an zöpfen spielen –

Es wird gefeiert bis es kracht,
– bei ‚kracht‘ mit den Händen einmal auf die Oberschenkel hauen –

Wir singen durch bis Mitternacht.
– fiktiv ein Mikrofon halten –

 



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