Die ersten Blüten. Einschlafgeschichte für Erwachsene

Diese Einschlaf- und Entspannungsgeschichte ist speziell für Senioren und Erwachsene mit Demenz geeignet und ist Teil unserer Geschichtensammlung. Lesen Sie den Text mit ruhiger Stimme vor und lassen Sie immer wieder kleine Pausen, da dies den Entspannungsfaktor erhöht.

Die ersten Blüten. Eine Einschlafgeschichte für Erwachsene

Gabi saß missmutig am Tisch und rührte gedankenverloren in ihrer Tasse Kaffee. Der lange Winter hat bei der sonst so lebensfrohen Seniorin seine Spuren hinterlassen. Nach dem Kaffeetrinken trat sie ans Fenster und blickte in ihren Garten, der noch wenige Tage zuvor unter einer dünnen Schicht Schnee lag. Heute stellte sie fest, dass der letzte Schnee geschmolzen war. Im ersten Moment kreisten ihre Gedanken darum, wie viel Arbeit nötig sein würde, um ihren geliebten Garten wieder in eine sommerliche Blütenoase zu verwandeln. Doch der Sommer schien noch weit entfernt und so machte sie sich daran, ihren Haushalt auf Vordermann zu bringen.

Gegen Mittag hellte sich der Himmel auf und als erste warme Sonnenstrahlen durch das Fenster fielen, beschloss Gabi sich einen kleinen Spaziergang zu gönnen. Natürlich würde sie noch ihre warmen Winterstiefel und ihren warmen Mantel benötigen. Langsam zog sie sich an und begab sich dann noch auf die Suche nach ihrem warmen Tuch, welches sie sich zusätzlich um die Schultern legen wollte. Dieses fand sich relativ schnell und so stand sie kurze Zeit später vor ihrer Haustür. Freundlich winkte sie der jungen Nachbarin zu. Kinder grüßten von der anderen Straßenseite und Gabis Katze kam aus einem Gebüsch im Garten hervor und begrüßte ihren Lieblingsmenschen freudig.

Natürlich nahm sich Gabi Zeit die liebenswerte Samtpfote ausgiebig zu streicheln, als sie plötzlich in ihrem Garten entdeckte, dass die Schneeglöckchen bereits blühten und auch die ersten Krokusse sich bereits den Sonnenstrahlen entgegenstreckten. Plötzlich huschte ihr ein Lächeln über das Gesicht. Sie ging entschlossen zurück ins Haus und kurze Zeit später kam sie mit einem Tablett wieder heraus. Auf dem Tablett befand sich eine Thermoskanne mit heißem Tee, eine Tasse und ein kleines Stück ihres selbst gebackenen Hefekuchens. Unter ihrem Arm klemmten zudem ein Sitzkissen und eine warme Decke.

 
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Sie lief zielgerichtet zu der Gartenbank, die sich neben einer alten knorrigen Linde befand. Als Erstes platzierte sie das Tablett auf der Bank und dann machte sie es sich auf der Bank mit dem Kissen bequem und legte sich die Decke über die Beine. Kaum hatte sie es sich bequem gemacht, sprang ihr die Katze auf den Schoß, rollte sich zusammen und schnurrte zufrieden. Gabi blickte zu den ersten Blüten in ihrem Garten hinüber und spürte die wärmenden Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht und in ihr machte sich ein das warme Gefühl von Glück breit und die dunklen Wintertage waren fast schon vergessen.

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