Der Bootsausflug. Eine Bewegungsgeschichte zum Ausdrucken

Unsere heutige Bewegungsgeschichte für Senioren handelt von einem Bootsausflug auf dem See. Lesen Sie die Geschichte vor. Die fettgedruckten oder in Klammern stehende Übungen sollten die Senioren ausführen. Bitte achten Sie auf die Teilnehmenden: sie dürfen sich gerne anstrengen, aber zu anstrengend darf es nicht sein.

Der Bootsausflug

Es war ein heißer Sommertag und Edgar und Resi planten einen Ausflug zum See.
Sie fuhren mit ihren Fahrrädern los (Hände nach vorne und mit den Beinen in der Luft Fahrradfahren). Es ging über vielbefahrene Fahrradwege, holperige Feldwege und durch einen dichten Wald. Am See angekommen, stellten Edgar und Resi ihre Fahrräder beim Bootsverleih ab und mieteten sich ein Ruderboot.

Sie gingen bis zum Bootsanleger, mieteten sich das Boot und stiegen dann vorsichtig in das schwankende Ruderboot. Edgar half Resi. Sie hatten auch einen Picknickkorb dabei, den sie vorsichtig auf den Boden stellten. Der Bootsverleiher gab dem Boot einen Schubs und Edgar schnappte sich die beiden Ruder. Resi machte es sich so gut es ging bequem auf der Sitzbank, sie hatte sich ein Kissen mitgenommen, und Edgar ruderte das Boot mit kräftigen Schlägen Richtung Seemitte. (Die Beine ausstrecken, die Hacken auf den Boden stemmen und mit den Armen Ruderbewegungen ausführen.)

Resi schaute mal nach rechts und mal links und zeigte Edgar dort einen Schwan und auf der anderen Seite eine Entenfamilie. Sie hatte ein paar alte Brotrinden mitgebracht und warf sie den Enten zu. Die kamen auch gleich angeschwommen. Der Schwan schwamm auch ganz stolz heran und ließ sich von Resi füttern.
Dann streckte Resi mal die eine Hand ins kühle Wasser und mal die andere (Zur rechten Seite beugen und den Arm lang herunterstrecken und das Ganze links ausführen).

Edgar zog die Ruder hoch und ließ das Bötchen treiben. Er schüttelte die Arme und Beine aus. Dann zog er seine Schultern abwechselnd hoch und kreiste sie nach hinten. Er wippte mit den Füßen und streckte abwechselnd die Beine nach vorne aus.

Resi packte den Picknickkorb aus: eine Thermoskanne mit kühlem Eistee, ein paar gezuckerte Erdbeeren und zwei Stücke Wassermelone, belegte Brötchen mit Käse und Gurkenscheiben und einen Kartoffelsalat, den Resi in eine Kühlbox gestellt hatte.
Edgar und Resi ließen es sich gut schmecken.

Ein Tretboot fuhr an ihnen vorbei und Edgar und Resi winkten. Auf der anderen Seite glitt ein Segelboot an ihnen vorbei und sie winkten zur anderen Seite. Gerade als Resi die Reste des Picknicks eingepackt hatte, fuhr ein Motorboot ganz schnell an ihnen vorbei, so dass ihr Boot mächtig ins Schwanken kam. Sie mussten sich am Bootsrand festhalten (an den Armlehnen festhalten und nach rechts und links schunkeln) und Edgar schimpfte.

 
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Auf einmal wurde es dunkel. Graue Wolken schoben sich vor die Sonne. Schnell nahm Edgar die Ruder und ruderte zurück zum Bootsanleger. Um das Boot gut zu manövrieren, musste er mal mit rechts rudern und mal mit links. Der Bootsverleiher zog mit einem Haken das Boot ganz dicht an den Kai und Edgar und Resi stiegen aus. Da fielen auch schon die ersten Tropfen.

In der Nähe war ein Café. Dahin liefen die beiden und setzten sich ins Trockene. Bei einer Tasse Kaffee warteten sie den Schauer ab. Als die Sonne wieder schien, fuhren sie mit ihren Fahrrädern zurück nach Hause.

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Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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