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Was ist schwerer: Tannengrün oder Krippenfigur? Eine Schätz-Übung für das Gedächtnistraining zu Weihnachten

Bei dieser Gedächtnisübung zu dem Thema Weihnachten geht es um das Schätzen von Gewichten. Als Materialien für diese Übung dienen Gegenstände, die man mit Weihnachten verbindet. Ein paar Beispiele haben wir hier aufgeführt.

Unsere Beispiele für geeignete Materialien zum Thema Weihnachten:
Krippenfiguren aus Holz, Tannenzweige, Teelichter, Kerzen, Strohsterne und, und, und…

Außerdem benötigen Sie:
eine gute digitale Küchenwaage, evtl. eine Briefwaage, einen Zettel und einen Stift

Legen Sie die mitgebrachten Gegenstände auf einen Tisch und geben Sie den Senioren Zeit, sich die Dinge in Ruhe anzuchauen. Dann wählen Sie zwei der Gegenstände aus und fragen die Senioren, welcher wohl der schwerere Gegenstand ist. Die Senioren geben dazu ihre Einschätzung ab. Weiter können die Teilnehmer der Gedächtnisübung schätzen, was das Gewicht der einzelnen Gegenstände ist. Das Ergebnis wird anschließend mit Hilfe der Waage überprüft und auf einen Zettel geschrieben.

Ein Beispiel: Sie wählen einen Tannenzweig und eine Krippenfigur aus und stellen folgende Frage: „Was ist schwerer: Das Tannengrün oder die Krippenfigur?“. Die Senioren schätzen nun, welcher der Gegenstände der Schwerere ist und wieviel das Tannengrün und die Krippenfigur wiegen.

Die Übung in ihrem Schwierigkeitsgrad variieren

Diese Gedächtnisübung können Sie gut variieren und an unterschiedliche Gruppenkonstellationen anpassen. Etwas einfacher ist es beispielsweise, wenn die Senioren die Gegenstände für das Schätzen in die Hand nehmen dürfen. Eine weitere Möglichkeit, die Übung einfacher zu machen, besteht darin, dass man bereits einen Gegenstand gemeinsam mit den Senioren wiegt und anschließend fragt, ob ein zweiter leichter oder schwerer ist.

Weitere beliebte Gedächtnisübungen in der Seniorenarbeit sind Konzentrationsspiele. Eine große Auswahl davon finden Sie unter dem Stichwort Konzentrationsspiele .



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O Tannenbaum… Eine kostenlose Aktivierungsstunde für die Adventszeit

Für diese Aktivierungsstunde haben wir unsere schönsten und beliebtesten Beiträge rund um das Thema Tannenbaum für Sie zusammengestellt. Die Aktivierungen eignen sich natürlich besonders gut für die Vorweihnachtszeit.
Die komplette Aktivierungsstunde können Sie wie gewohnt kostenlos ausdrucken!

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O Tannenbaum… Eine kostenlose Aktivierungsstunde für die Adventszeit

In den meisten christlichen Familien stehen am Weihnachtsfest geschmückte Tannenbäume im Haus oder in der Wohnung. Wie auch die Weihnachtskrippe (die Aktivierungsstunde dazu können Sie hier ausdrucken) gehört der Christbaum fest zu den Traditionen rund um die Geburt Jesu in Bethlehem.
Die Tradition des geschmückten und beliebtesten Weihnachtsbaums verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus in die ganze Welt. Ob und wie die Senioren in ihren Familien an Weihnachten Christbäume geschmückt haben, können Sie mit Hilfe von biografieorientierten Fragen erzählen lassen…

Einige Beispiele finden Sie hier:
An was denken Sie, wenn Sie das Wort Tannenbaum hören?
Haben Sie früher Tannenzapfen gesammelt und damit gebastelt? Was haben Sie gebastelt?
Gab es bei Ihnen früher an Weihnachten einen Weihnachtsbaum?
Hat Ihr Vater den Baum selbst geschlagen?
Wann wurde der Baum aufgestellt?
Wer hat den Baum geschmückt?
Haben Sie Baumschmuck selbst gebastelt?
Wann durften Sie den geschmückten Baum das erste Mal sehen?
Haben Sie schonmal selbst einen Baum geschlagen?
Wer hat den Baum später in Ihrer eigenen Familie geschmückt?
Gab es bei Ihnen echte Kerzen oder eine Lichterkette am Baum?
In welchen Farben wurde der Weihnachtsbaum üblicherweise geschmückt?

Schauen Sie sich auch unser großes Weihnachtsquiz an! Die 52 Rätselkarten rund um Weihnachtslieder, Weihnachtsgedichte, die Weihnachtsgeschichte und vieles mehr, die das Gedächtnistraining mit Senioren in der Adventszeit anregend gestalten können, stehen Ihnen hier kostenlos zum Ausdrucken zur Verfügung.



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Der perfekte Weihnachtsbaum. Eine Liedergeschichte rund um den Tannenbaum

Singen Sie bei dieser Liedergeschichte die angegebene Strophe der entsprechenden Lieder rund um den Tannenbaum. Wenn es von den Gruppen gewünscht wird darf natürlich, wie auch bei all unseren anderen Geschichten für Senioren mit Liedern,  das ganze Lied gesungen werden.

Der perfekte Weihnachtsbaum

Paul, Max und Papa Klaus machten sich auf den Weg, einen Weihnachtsbaum für die Familie zu kaufen. Klein Frieda und Mama Christa blieben zuhause und backten Weihnachtsplätzchen. Klein Frieda war schon acht Jahre alt, war aber nunmal die Kleinste unter den drei Geschwistern. Paul war zwölf und Max elf Jahre alt. Wie auch immer, die beiden backten lieber Plätzchen als sich mit den Männern auf Baumsuche zu machen. „Das überlasse ich lieber euch, einen Weihnachtsbaum kaufen ist Männersache!“, sagte Mama Christa stets, wenn Klaus sie fragte, ob sie nicht doch mitkommen wollte.
Die drei fuhren mit dem Auto zu dem Bauernhof, zu dem sie immer gefahren waren um einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Überzeugt davon, dass auch in diesem Jahr der Richtige dabei sein würde, stürzte Papa Klaus sich ins Getümmel…

Der Christbaum ist der schönste Baum
den wir auf Erden kennen.
Im Garten klein, im engsten Raum
wie lieblich blüht der Wunderbaum,
wenn seine Lichter brennen,
wenn seine Lichter brennen, ja brennen.

Doch in diesem Jahr war einfach nicht der richtige Baum dabei. Der eine war zu groß, der nächste zu klein. Der Übernächste war einfach zu breit für die Wohnung, ein Anderer hatte wiederum zu wenig Zweige in der Mitte. Paul hatte bei 13 aufgehört mitzuzählen, wie viele Bäume sie sich angeschaut hatten. Max hatte schrecklichen Hunger und fing irgendwann an, ziemlich nervenaufreibend zu jammern. Der Bauer hatte für solche Fälle Gott sei Dank immer ein paar Scheiben Christstollen in petto. Er bot Max eine an, woraufhin dieser dankend zugriff.
Der Bauer hatte wiederum das Leid der Drei mit angehört und sagte: „Für solch anspruchsvolle Baumkäufer wie euch habe ich noch ein paar meiner besten Stücke aufgehoben. Wenn ihr den kleinen Hügel dort hinauf geht, findet ihr sie. Ihr müsstet den Baum allerdings selbst schlagen…“. Papa Klaus war sofort überzeugt, dass sie dort den richtigen finden würden. Er lieh sich eine Axt vom Bauern aus und führte seine Jungs den Hügel hinauf. Schon nach kurzer Zeit fand er einen Tannenbaum, der seinen Vorstellungen entsprach.
Das Baumschlagen erwies sich allerdings als weitaus komplizierter und schwieriger als er dachte. Kurzum – Klaus, Paul und Max waren erst nach weiteren zwei Stunden wieder zuhause. Klein Frieda schlief schon und die Jungs schworen, dass sie im nächsten Jahr zuhause bleiben würden. Den Rest der Geschichte können Sie sich vielleicht selbst ausmalen. Papa Klaus aber war stolz auf seinen ersten selbst geschlagenen Baum…

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!

Am nächsten Morgen war der ganze Ärger schon fast wieder vergessen. Es war der Heilige Abend. Klein Frieda war ausgeschlafen und recht munter, ihre großen Brüder brauchten etwas länger um wach zu werden. Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich alle an die Vorbereitungen für den lang ersehnten Abend. Alles war friedlich, die Geschwister zankten nicht, der Baum passte in den Christbaumständer und der Kartoffelsalat für den Abend war Mama Christa wirklich gelungen – fand sie. Am späten Nachmittag ging die ganze Familie in die Kirche.
Als die Tür zum Wohnzimmer zur Bescherung geöffnet wurde, hatten alle für ein paar Minuten nur noch Augen für den Weihnachtsbaum. So einen schönen Baum hatten sie wirklich noch nie gehabt. Sein Glanz erfüllte den ganzen Raum…

Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild.
Als spräch er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild.“

Christa und Klaus waren sichtlich ergriffen von den leuchtenden Augen ihrer Kinder. Zum ersten Mal stürzten sich nicht alle auf die Geschenke, sondern hielten einen Augenblick inne. In Gedanken verbunden waren sie sich sicher – in diesem Moment war wahrhaftig Weihnachten!

Die Kinder steh’n mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz.
O fröhlich seliges Entzücken,
die Alten schauen himmelwärts.



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O Tannenbaum – Ein Bewegungslied

Den Klassiker der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit kann man ganz leicht in eine Bewegungseinheit integrieren und damit ein bisschen Weihnachtsstimmung zaubern…

 

Es gibt folgende Möglichkeiten das Bewegungslied zu gestalten:

  • Wenn Sie die Einheit mit Tüchern gestalten möchten, können grüne Tücher bei dem Wort ‚Tannenbaum‘ hochgehalten werden
  • Immer wenn das Wort ‚Tannenbaum‘ in dem Lied vorkommt wird im Takt mitgeklatscht
  • Bei ‚Tannenbaum‘ mit den Händen eine Spitze (als Tannenbaumspitze) über dem Kopf formen. Diejenigen, bei denen Bewegungen über Kopf nicht mehr möglich sind, machen die Spitze vor der Brust oder dem Bauch
  • Die ganz fitten Gruppen dürfen bei ‚Tannenbaum‘ auch gerne aufstehen

O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!

 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat mich zur Weihnachtszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, O Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen!

 

O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren!



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Unser Tannenbaum – Eine Bewegungsgeschichte

Eine Bewegungsgeschichte für die Vorweihnachtszeit…

Sie benötigen für jeden Teilnehmer ein oder zwei grüne Tücher. Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*

Jedes Mal, wenn das Wort Tannenbaum/ –bäume in der Geschichte vorkommt, werden alle Tücher hochgehalten (Wenn Sie keine grünen Tücher für alle haben eignen sich auch grüne Servietten sehr gut).

Fitte Teilnehmer dürfen dazu gerne auch aufstehen 😉

Viel Spaß!

Unser Tannenbaum

Im letzten Jahr hatten wir einen wunderschönen Tannenbaum! Wir sind drei Tage vor Heiligabend alle zusammen in den Wald gegangen und haben unseren Tannenbaum selbst geschlagen. Da standen so viele Tannenbäume, wir haben sehr lange gebraucht um den für uns perfekten Tannenbaum auszusuchen.

 

Die einen waren zu klein, die anderen zu groß, mal waren die Tannenbäume zu breit, mal zu schmal…aber unser Tannenbaum war genau richtig!

 

Mein Vater schlug ihn mit der Axt, wir packten ihn in ein Netz und trugen ihn gemeinsam zum Auto. Unser Tannenbaum war zu groß für den Kofferraum, also schnallten wir ihn auf dem Dachgepäckträger und fuhren langsam nach Hause. Wir waren sooo stolz!!!

 

Zuhause gab es für Alle einen Kakao und frische, selbst gebackene Plätzchen. Wir unterhielten uns darüber, wo der Tannenbaum stehen sollte und einigten uns, dass im Wohnzimmer neben der Anrichte der richtige Platz für unseren Tannenbaum war. Mein Vater holte, wie jedes Jahr, den Tannenbaumständer und stellte ihn auf.

 

Auch wie jedes Jahr machten meine Mutter und ich uns daran, den Tannenbaum zu schmücken. Wir hingen dicke rote Kugeln auf, Strohsterne und banden Schleifen um einige Spitzen. Zuletzt natürlich noch die Spitze auf den Tannenbaum und da stand er nun prächtig und schön in unserem Wohnzimmer.

 

Am frühen Abend gingen wir gemeinsam in die Kirche. Auf dem Rückweg fing es an zu schneien. Es war ein wirklich schöner Abend. Die Tannenbäume in den Vorgärten waren leicht mit Schnee bedeckt und an den Zweigspitzen blitzten kleine Eiskristalle. Ich freute mich schon so auf unseren Tannenbaum zuhause!

 

Dann war es endlich so weit…Meine Mutter öffnete das Weihnachtszimmer und da stand er – noch schöner als ich ihn in Erinnerung hatte.

 

Wir hatten ein wirklich schönes und friedliches Weihnachtsfest. Ich werde mich noch lange an unseren ersten selbst geschlagenen Tannenbaum zurück erinnern!

 



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