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Der perfekte Weihnachtsbaum. Eine Liedergeschichte rund um den Tannenbaum

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Singen Sie bei dieser Liedergeschichte die angegebene Strophe der entsprechenden Lieder rund um den Tannenbaum. Wenn es von den Gruppen gewünscht wird darf natürlich, wie auch bei all unseren anderen Geschichten für Senioren mit Liedern,  das ganze Lied gesungen werden.

Der perfekte Weihnachtsbaum

Paul, Max und Papa Klaus machten sich auf den Weg, einen Weihnachtsbaum für die Familie zu kaufen. Klein Frieda und Mama Christa blieben zuhause und backten Weihnachtsplätzchen. Klein Frieda war schon acht Jahre alt, war aber nunmal die Kleinste unter den drei Geschwistern. Paul war zwölf und Max elf Jahre alt. Wie auch immer, die beiden backten lieber Plätzchen als sich mit den Männern auf Baumsuche zu machen. “Das überlasse ich lieber euch, einen Weihnachtsbaum kaufen ist Männersache!”, sagte Mama Christa stets, wenn Klaus sie fragte, ob sie nicht doch mitkommen wollte.
Die drei fuhren mit dem Auto zu dem Bauernhof, zu dem sie immer gefahren waren um einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Überzeugt davon, dass auch in diesem Jahr der Richtige dabei sein würde, stürzte Papa Klaus sich ins Getümmel…

Der Christbaum ist der schönste Baum
den wir auf Erden kennen.
Im Garten klein, im engsten Raum
wie lieblich blüht der Wunderbaum,
wenn seine Lichter brennen,
wenn seine Lichter brennen, ja brennen.

Doch in diesem Jahr war einfach nicht der richtige Baum dabei. Der eine war zu groß, der nächste zu klein. Der Übernächste war einfach zu breit für die Wohnung, ein Anderer hatte wiederum zu wenig Zweige in der Mitte. Paul hatte bei 13 aufgehört mitzuzählen, wie viele Bäume sie sich angeschaut hatten. Max hatte schrecklichen Hunger und fing irgendwann an, ziemlich nervenaufreibend zu jammern. Der Bauer hatte für solche Fälle Gott sei Dank immer ein paar Scheiben Christstollen in petto. Er bot Max eine an, woraufhin dieser dankend zugriff.
Der Bauer hatte wiederum das Leid der Drei mit angehört und sagte: “Für solch anspruchsvolle Baumkäufer wie euch habe ich noch ein paar meiner besten Stücke aufgehoben. Wenn ihr den kleinen Hügel dort hinauf geht, findet ihr sie. Ihr müsstet den Baum allerdings selbst schlagen…”. Papa Klaus war sofort überzeugt, dass sie dort den richtigen finden würden. Er lieh sich eine Axt vom Bauern aus und führte seine Jungs den Hügel hinauf. Schon nach kurzer Zeit fand er einen Tannenbaum, der seinen Vorstellungen entsprach.
Das Baumschlagen erwies sich allerdings als weitaus komplizierter und schwieriger als er dachte. Kurzum – Klaus, Paul und Max waren erst nach weiteren zwei Stunden wieder zuhause. Klein Frieda schlief schon und die Jungs schworen, dass sie im nächsten Jahr zuhause bleiben würden. Den Rest der Geschichte können Sie sich vielleicht selbst ausmalen. Papa Klaus aber war stolz auf seinen ersten selbst geschlagenen Baum…

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter!

Am nächsten Morgen war der ganze Ärger schon fast wieder vergessen. Es war der Heilige Abend. Klein Frieda war ausgeschlafen und recht munter, ihre großen Brüder brauchten etwas länger um wach zu werden. Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich alle an die Vorbereitungen für den lang ersehnten Abend. Alles war friedlich, die Geschwister zankten nicht, der Baum passte in den Christbaumständer und der Kartoffelsalat für den Abend war Mama Christa wirklich gelungen – fand sie. Am späten Nachmittag ging die ganze Familie in die Kirche.
Als die Tür zum Wohnzimmer zur Bescherung geöffnet wurde, hatten alle für ein paar Minuten nur noch Augen für den Weihnachtsbaum. So einen schönen Baum hatten sie wirklich noch nie gehabt. Sein Glanz erfüllte den ganzen Raum…

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Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild.
Als spräch er: “Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild.”

Christa und Klaus waren sichtlich ergriffen von den leuchtenden Augen ihrer Kinder. Zum ersten Mal stürzten sich nicht alle auf die Geschenke, sondern hielten einen Augenblick inne. In Gedanken verbunden waren sie sich sicher – in diesem Moment war wahrhaftig Weihnachten!

Die Kinder steh’n mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz.
O fröhlich seliges Entzücken,
die Alten schauen himmelwärts.

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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