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Bewegungsgeschichten für Senioren. Klassisch, lustig, anregend! Eine kostenlose Auswahl

Die Gymnastik für Senioren hat sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich der Altenpflege einen sehr hohen Stellenwert. Bewegung ist wichtig und tut gut! Und das eben nicht nur in jungen Jahren.
Im Alter sind Bewegungsübungen wichtig für den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislauf-System und die Gedächtnisleistungen. Dabei ist es wichtig, nicht erst mit regelmäßiger Bewegung oder auch Sitzgymnastik zu beginnen, wenn schon Beschwerden da sind, sondern präventiv, also vorbeugend zu handeln.
Nun stehen wir manchmal an einem Punkt, an dem es uns beim besten Willen nicht gelingt, eine Gruppe oder einen Teil einer Gruppe für die Seniorengymnastik zu motivieren. Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel die Abneigung zum Sport generell, eine schlechte Tagesform oder Gedanken, die den ein oder anderen beschäftigen und die so eine Konzentration auf die Sitzgymnastik nicht möglich machen.
An dieser Stelle machen wir oft gute Erfahrungen mit Bewegungsgeschichten oder auch -gedichten. In die thematisch an die Biografie der älteren Menschen angepassten Kurzgeschichten oder Gedichte werden ganz einfach verschiedene Bewegungen integriert, die an bestimmten Stellen von allen ausgeführt werden.
Dabei können ganz unterschiedliche Materialien verwendet werden. Neben typischen Gegenständen, die auch in der klassischen Sitzgymnastik eingesetzt werden, wie zum Beispiel Tücher, Bälle oder ein Schwungtuch, kommen auch Gegenstände aus dem Alltag sehr gut bei den Teilnehmenden an. Wolle, Kochlöffel oder Servietten sind dafür beispielsweise gut geeignet.
Zum anderen gibt es dann noch die Bewegungsgeschichten, die mit den im Text vorkommenden Bewegungen untermalt werden, d.h. diese werden während des Lesens von den Teilnehmenden nachgemacht bzw. bei bestimmten Stichwörtern umgesetzt.

Bewegungsgeschichten lenken von dem grundsätzlichen Thema Sport bzw. Gymnastik ab. Zudem wecken die Texte, die immer rund um ein bestimmtes Thema erarbeitet worden sind, Erinnerungen an Gefühle oder Ereignisse aus früheren Tagen. Das können jahreszeitliche Themen sein, wie zum Beispiel ein Laternenumzug oder ein Ein herrlicher Wintertag, oder aber auch ganz klassische, wie das Thema Märchen. Beweugsgeschichten mit einem Schwungtuch sind bei uns zudem auch mit den Titeln Der windige Nikolausabend, Der Wetterumschwung oder Karneval erschienen.

Bewegungsgeschichten mit Tüchern

Sehr beliebt sind oftmals Bewegungsgeschichten, in denen an bestimmten – vorher vorgegebenen – Stellen, bunte Tücher bewegt werden. Die Tücher haben zum einen durch ihr leichtes Material und die bunten Farben einen hohen Aufforderungscharakter und andererseits dadurch, dass sie „einfach nur“ hin und her bewegt werden können, eine relativ niedrige Hemmschwelle, was die Angst etwas „falsch“ zu machen angeht.
Die 20 beliebtesten Bewegungsgeschichten von Mal-alt-werden.de haben wir Ihnen hier zum ausdrucken in einer Liste zusammengstellt:

  1. Weiße oder braune Eier? Eine Bewegungsgeschichte für die Gymnastik mit Senioren
  2. Erdbeeren mit Vanilleeis – Eine Bewegungsgeschichte für die Seniorengymnastik mit Tüchern
  3. Die Eisheiligen unter sich! Eine Bewegungsgeschichte für Senioren
  4. Mathilde auf dem Wochenmarkt. Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern
  5. Mein liebstes Honigbrötchen. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren mit Tüchern
  6. Eine Bewegungsgeschichte rund um grünes Gemüse
  7. Max Maikäfer – Eine Bewegungsgeschichte im Mai
  8. Marienkäfer und Erdbeeren – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern für die Seniorenarbeit
  9. Erdbeeren und Gänseblümchen – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern
  10. Bella Italia. Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern zum Thema Urlaub
  11. Kastanien sammeln. Eine herbstliche Bewegungsgeschichte mit Tüchern für Senioren
  12. Pflaumenkuchen backen – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern im Herbst
  13. Ein buntes Feuerwerk: Eine Bewegungsgeschichte für die Seniorenarbeit
  14. Bewegungsgeschichte zu dem Märchen Rotkäppchen
  15. Einen Tee bitte! Bewegungsgeschichte mit Tüchern zu dem Thema Hausmittel
  16. Rot-grüner Einkaufsausflug. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren
  17. Geburtstagskuchen. Eine gelb-weiße Bewegungsgeschichte für Senioren mit Tüchern
  18. Brombeeren oder Himbeeren? Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern im Sitzen
  19. Gelb-Blau-Rote Schmetterlinge. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren mit Tüchern
  20. Sonnenblumenfeld. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren mit gelben Tüchern

 

Bewegungsfolgen und textuntermalende Bewegungen

Eine Übersicht mit Geschichten, bei denen das Geschehen mit Bewegungen untermalt wird oder die Teilnehmer zu bestimmten Stichwörtern vorgegebene Bewegungsfolgen nachmachen sollen, haben wir hier vorbereitet:

  1. Tanzen ist Pflicht. Eine Bewegungsgeschichte für die Gymnastik mit Senioren
  2. Putzen meine Leidenschaft. Eine Bewegungsgeschichte für die Gymnastik mit Senioren
  3. Fritz allein zu Haus – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Waschen
  4. Ein Tag mit Bernd, dem Briefträger- Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Berufe
  5. Prinz Norbert I.- Eine Bewegungsgeschichte zu Karneval mit textuntermalenden Bewegungen
  6. Vögel füttern. Eine Bewegungsgeschichte für die Sitzgymnastik
  7. Wir pflücken einen Strauß Narzissen. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren ohne Material
  8. Erdbeeren pflücken. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren ohne Material
  9. Kraken im Oktober! Eine Bewegungsgeschichte für die Sitzgymnastik
  10. Flieg Drache, flieg. Eine Bewegungsgeschichte für die Sitzgymnastik

 

Linker Fuß oder rechter Arm? Bewegungsgeschichten rund um unsere Körperteile

Bewegungsgeschichten mit einem hohen Unterhaltungswert sind außerdem unsere Bewegungsgeschichten, die den eigenen Körper mit einbeziehen. Und die funktionieren so: im Text sind verschiedene Körperteile versteckt. Werden diese vorgelesen sollen sie von den mitmachenden Senioren hochgehalten, ausgestreckt oder in der im Text beschriebenen Art und Weise bewegt werden.
Dabei bewegen wir uns spielerisch und trainieren gleichzeitig (unbewusst) die Konzentration, das Gleichgewicht und die Koordination. Bewegungsgeschichten rund um Körperteile, die sich mit jahreszeitlichen Themen beschäftigen sind zum Beispiel Titel wie Ein Kind des Frühlings, Rote Lippen soll man… Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Karneval, Ostersonntag und Der Heilige Abend.
Aber auch klassische Themen aus dem Alltag kommen hier nicht zu kurz. Geschichten, die gut bei den männlichen Senioren ankommen sind beispielsweise unsere Bewegungsgeschichten Die erste Fahrt – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Auto und Zwei linke Hände – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Werkzeug.
Texte, die sich im Alltag bewegen finden Sie unter den Überschriften Auf dem Markt mit Obst-Uli. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren mit Körperteilen, Sonntagsessen im März – Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kochen, Maria und die Vierbeiner – Eine Bewegungsgeschichte rund um Haustiere, Füße im Sand. Eine Bewegungsgeschichte mit Körperteilen zum Thema Urlaub oder auch mal ganz lustig in unserer Bewegungsgeschichte Mit Händen und Füßen. Eine lustige Bewegungsgeschichte für Senioren.

 

Verschiedene Alltagsmaterialien

Einen – neben klassischen Tüchern – ebenfalls hohen Aufforderungscharakter haben erfahrungsgemäß ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände. Besonders bei Menschen mit Demenz können die vertrauten Gegenstände eine aktivierende Wirkung erzielen. Zudem haben Sie vor oder nach der Bewegungseinheit immer noch Gesprächsmaterial, mit dem Sie biografische Gespräche gestalten können.
Geschichten, in denen Bewegungen mit vertrauten Alltagsgegenständen angeregt werden, haben wir hier für Sie zusammengestellt:

  1. Johannas Wolldecke. Eine Bewegungsgeschichte zu dem Thema Handarbeiten
  2. Die tolle Wolle. Eine Bewegungsgeschichte für die Gymnastik mit Senioren
  3. Lottes Erdbeerkuchen. Eine Bewegungsgeschichte mit Luftballons
  4. Ein Tag als Clown! Eine kleine Bewegungsgeschichte mit Bällen
  5. Bewegungsgeschichte: Die Bremer Stadtmusikanten umgewandelt
  6. Hinter den Tannen: Eine kostenlose Bewegungsgeschichte zum Thema „Weihnachtsmarktbesuch“
  7. Christkind und Weihnachtsmann – Eine Bewegungsgeschichte

 

Bücher

Wenn Sie auf der Suche nach Lektüre mit Bewegungsgeschichten oder auch Bewegungsgedichten für die Sitzgymnastik mit Seniorengruppen sind, können wir Ihnen, neben den Beiträgen auf Mal-alt-werden.de folgende Bücher empfehlen:

Zum einen ist der Titel Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte für ältere Menschen im SingLiesel-Verlag erschienen. Dort können Sie sich neben zahlreichen Bewegungsgedichten und -geschichten mit verschiedenen Materialien auch noch einmal Grundsätzliches und praktische Tipps für die Gestaltung der Seniorengymnastik durchlesen.
Im Band „Geschichten zum Bewegen“ aus der Reihe SingLiesel Kompakt haben wir die besten Bewegungsgeschichten von Mal-alt-werden.de in einem Buch für Sie zusammengestellt. Dort haben Sie die beliebtesten Geschichten sofort mit einem Griff zur Hand. Die ausführliche Buchvorstellung können Sie sich unter dem Link Die besten Bewegungsgeschichten von Mal-alt-werden.de in einem Buch noch einmal ansehen.

Bewegungsübungen, die passend zu Musik gestaltet oder mit bekannten Melodien untermalt werden, kommen in der Seniorenarbeit übrigens ähnlich gut an, wie die Bewegungsgeschichten. Lesen Sie dazu unsere Übersicht Sitztanz für Senioren.

 

Bestens informiert!

In unserem kostenlosen Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Bereich der Altenpflege bzw. Seniorenbetreuung. Dabei steht immer auch die Begleitung von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt. Außerdem erhalten Sie so auch zeitnah unsere aktuellen Beiträge mit Beschäftigungsideen und Aktivierungsvorschlägen für Ihren Berufsalltag.
Wem das nicht genügt, dem empfehlen wir, uns auch auf Facebook zu folgen.
Wir würden uns freuen, Sie bald wieder auf Mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen!

*Bewegung*

Unser Gewinnspiel im Juni! Sitztanz-Geschichten für Senioren

Der Preis

Zu gewinnen gibt es im Juni unser Buch Sitztanz-Geschichten für Senioren.
Die 20 Sitztanz-Geschichten regen zum Mitmachen an und fördern mit viel Freude die Bewegungsfähigkeit. In jede Kurzgeschichte ist ein Sitztanz zu einem kurzen bekannten (Volks-) Lied eingebunden, der an mehreren Stellen wiederholt wird und das Geschehen in der Geschichte untermalt.
Bereiten Sie Ihren Seniorengruppen Freude an Bewegung, am Singen und beim Zuhören!

Die ausführliche Buchvorstellung können Sie sich hier noch einmal ansehen: Sitztanz-Geschichten für Senioren. Geschichten zum Mitmachen, Mitsingen und Bewegen.

Mitmachen!

Bewegungsangebote für Senioren fördern die Beweglichkeit, die Ausdauer, das Gleichgewicht und regen die Durchblutung der Gehirns an – was widerum zu einer höheren kognitiven Leistungsfähigkeit führen kann. Wir alle wissen aber auch, dass es mitunter nicht immer ganz leicht ist, ältere Menschen zu dieser Art Angebote zu motivieren.
Mit Musik geht das leichter! Musik und Gesang werden in der Seniorenarbeit gerne eingesetzt um die Angebote biografieorentiert zu gestalten und die Bereitschaft zum Mitmachen zu fördern. Besonders in der Sitzgymnastik können damit gute Erfolge erzielt werden.
Wir möchten zu diesem Thema an ihren Erfahrungen aus der Praxis teilhaben!

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen:

Womit motivieren Sie Ihre Seniorengruppen in Bewegungsangeboten?

Welchen guten Erfahrungen haben Sie in der Seniorenarbeit mit Musik gemacht? Wie und wann setzen Sie Musik und/oder Gesang ein?

Welche drei Lieder singen die Senioren, die Sie zur Zeit begleiten, momentan am Liebsten?

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

Das Gewinnspiel läuft bis zum 15. Juni 2019. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende Juni wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!

Sitztanz-Geschichten für Senioren. Geschichten zum Mitmachen, Mitsingen und Bewegen

Sich fit zu halten ist wichtig und gerade im Alter von herausragender Bedeutung. Doch nicht immer ist es leicht zu Bewegung zu motivieren. Dabei sind es oft schon kleinen Bewegungen, die den großen Unterschied machen. Viel Spaß macht es sich zu Musik zu bewegen. Sitztänze bieten eine wunderbare Möglichkeit sich zu bewegen und in Schwung zu bleiben.
In unserem Buch Sitztanz-Geschichten für Senioren* haben wir 20 Sitztänze zu 20 bekannten Liedern für Sie zusammengestellt und in Geschichten verpackt. Die Geschichten knüpfen an biografische Erlebnisse an und bieten Zeit zum Verschnaufen und Entspannen.

So wählen Sie die passende Geschichte aus

Im Buch finden Sie einfachere und schwierigere Sitztänze und Geschichten. Sie kennen die Möglichkeiten Ihrer Teilnehmer am besten. Sie wissen auch, welche Themen bei Ihren Teilnehmern am besten ankommen und kennen biografische Besonderheiten. Konkret müssen Sie zwei Punkte bei der Auswahl der passenden Geschichte beachten:
1. Komplexität des Sitztanzes
Achten Sie darauf, dass die Bewegungen für die Teilnehmenden umsetzbar sind. Wandeln Sie den Sitztanz evtl. ab. Einzelne Bewegungen können Sie austauschen und an die Möglichkeiten Ihrer Gruppe anpassen. Es gibt zum Beispiel Gruppen, in denen es nicht mehr möglich ist, dass die Teilnehmenden sich an die Hände fassen und mit den Armen schwingen. In diesem Fall könnte zum Beispiel jeder für sich mit den Armen schwingen.
2. Passendes Thema
Wählen Sie eine Geschichte aus, deren Thema an die Biografie und die Interessen Ihrer Teilnehmer anschließt.

So setzen Sie die Geschichten in der Praxis ein

Wir haben bei den Geschichten bewusst auf komplexe Handlungsstränge verzichtet. So können die Teilnehmenden der Geschichte nach den Tanzpausen gut weiter folgen.

  1. Lesen Sie sich die Bewegungsabläufe der Sitztänze gut durch und probieren Sie diese aus. Sie sollten die Bewegungen selbst gut beherrschen, bevor Sie die Geschichte in der Praxis einsetzen. Die Teilnehmenden werden sich an Ihnen orientieren.
  2. Üben Sie den Sitztanz zuerst ohne Geschichte, da wir bewusst kurze Lieder eingesetzt haben, reichen meist ein oder zwei Durchgänge.
  3. In unseren Geschichten haben wir Vorschläge für Unterbrechungen zum Einfügen des Sitztanzes eingebaut. Evtl. möchten Sie die Sitztänze häufiger oder weniger häufig einsetzen. Tun Sie das ganz nach Belieben!
  4. Viele der Sitztänze basieren auf bekannten Kanons. Wie oft die bei der jeweiligen Durchführung gesungen und natürlich getanzt werden, ist ganz Ihnen überlassen. In sehr fitten Gruppen, können die Kanons sogar wirklich als Kanons (also mit Einsätzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten) gesungen und getanzt werden. Das macht aus den einfachen Sitztänzen dann eine richtige Herausforderung.

Selbstverständlich müssen Sie vor dem Einsatz der Geschichten prüfen, ob die Bewegungen von den Teilnehmern ausgeführt werden dürfen. Halten Sie aus diesem Grund Rücksprache mit dem Arzt und gegebenenfalls dem Pflegepersonal.

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Vielspiel. Das Kartenspiel

Kopftraining mit Karten

Autorin: Bettina M. Jasper
Verlag: Vincentz

Inhalt

Das Vielspiel* besteht aus 90 Spielkarten, auf denen jeweils fünf Felder in den Farben rot, gelb, grün und blau in unterschiedlicher Art und Postion zusammengestellt worden sind. Außerdem gehören vier Farbkarten zu dem Spiel (jeweils eine in rot, grün, gelb und blau).
In der beiliegenden Spielanleitung finden Sie einige Anregungen und Ideen für Übungen, die man mit den Spielkarten gestalten kann. Das Set wird in einem Plastikkästchen geliefert, in dem die Karten und die Anleitung gut aufbewahrt werden können.

Höhen und Tiefen

Die 90 Karten haben ein normales Spielkartenformat, sind ansprechend gestaltet und matt – die Symbole sind also auch im Lichtschein gut und ohne Spiegelung zu erkennen.
Auf jeder Karte befinden sich fünf wechselnde Felder dieser Art:

  • Ein großes Feld mit einem Farbreis, dessen Viertel in unterschiedlichen, wechselnden Farbkombinationen gestaltet sind
  • Ein Pfeil, der in verschiedene Richtungen zeigt
  • Eine Silbe aus drei Buchstaben
  • Ein Symbol (Dreieck, Sonne, Zelt, Wellen, Halbkreis…)
  • Buchstaben
  • Zahlen

Die Aufgaben, die die Autorin in der Spielanleitung vorstellt, trainieren unter anderem die Merkfähigkeit, die Informations-Verarbeitungs-Geschwindigkeit, die sprachlichen und rechnerischen Fähigkeiten, die Bewegungsfähigkeit, die Fantasie und/oder die Kreativität der Teilnehmenden. Viele Übungen unterstützen auch die Interaktion innerhalb der Gruppenmitglieder.
Die Spielanleitung ist nicht übermäßig umfangreich, die dort vorgestellten Aufgaben und Übungen gefallen uns aber richtig gut und regen schon beim Lesen auch wieder neue Ideen für den Einsatz der Karten an. Insgesamt werden elf Spiele mit Variationen und Adaptionen für die unterschiedlichen Ressourcen in Seniorengruppen erklärt.
Mit zur Zeit 19,90 € ist das Spiel nicht ganz günstig, angesichts der Fülle an Möglichkeiten und Ideen empfinden wir ihn aber durchaus als angemessen. Die Karten sind im Vincentz Verlag erschienen.

Fazit

Das „Vielspiel. Kopftraining mit Karten“ bietet viel Raum, Möglichkeiten und Anregungen für ein kreatives Gedächtnistraining mit Seniorengruppen. Hier werden verschiedene Trainingsziele gekonnt und spielerisch kombininiert, wobei man als Leitung von Seniorengruppen immer selbst entscheiden kann, welchen Schwerpunkt man setzen möchte. Auch die Themen sind frei wählbar. Ein Kartenset, das wir Ihnen wirklich empfehlen können!

Das Spiel jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen*

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Bewegtes Gedächtnistraining

Übungen, Spiele, Tänze für Seniorengruppen

Autorin: Claudia Böschel
Verlag: DON BOSCO

Inhalt

In ihrem Buch Bewegtes Gedächtnistraining* hat die Autorin Claudia Böschel Bewegungsübungen, Spiele und Tänze zusammengestellt, die sich für ganzheitliche Gedächtnistrainingseinheiten mit Seniorengruppen eignen.
Die darin vorgestellten Übungen können frei ausgewählt und individuell zusammengestellt werden und sind in folgende fünf Förderbereiche eingeteilt:
1. Körperkoordination mit Ball, Tuch oder Stift
2. Rhythmusgefühl mit Tanz und Bodypercussion
3. Entspannung durch Bewegung und Gleichgewicht
4. Wahrnehmung mit allen Sinnen
5. Konzentrationsspiele mit Namen und Zahlen

Zum Schluss stellt die Autorin mögliche zusammengestellte Stundenmodelle nach Themen vor, zum Beispiel „Sprache“, „Sommer“, „Essen“ oder „Spanien“. Eine Übersicht über alle Übungen und ihre Förderbereiche finden Sie in einer tabellarischen Übersicht am Ende des Buches.

Höhen und Tiefen

In dem Buch finden Sie ein komplexes Gedächtnistrainings- und Bewegungsprogramm, das beide Übungsbereiche sehr gut kombiniert. Ziel der Autorin ist es, mit dem von ihr entwickelten Programm den Abbau kognitiver Abbauprozesse abzumildern und die vorhandenen Gedächtnisleistungen so lange wie möglich zu erhalten. Das Programm richtet sich an erster Linie an Seniorengruppen mit Teilnehmern, die ihre „grauen Zellen“ auf Trab bringen möchten und präventiv etwas für ihren Körper und ihre Gedächtnisleistungen tun möchten. Aber auch Menschen mit degenerativen Veränderungen im Demenz-Vorstadium gehören zur Zielgruppe dieser Übungen.
Zu den oben schon vorgestellten Förderbereichen finden Sie im Buch zahlreiche Übungsbeispiele, die beliebig für eine Gedächtnistrainingseinheit zusammengestellt werden können. Jede Übungsstunde sollte demnach ein Spiel, eine Übung oder einen Tanz aus jedem der fünf Förderbereiche beinhalten. Die Ziele, Material- und Zeitangaben für jede Sequenz findet man in einer kurzen Übersicht am Anfang.
Die vorgestellten Übungen eignen sich unter anderem sehr gut für das Trainieren der
Konzentration
Koordination
Beweglichkeit
sozialer Interaktion
Kondition
Reaktionsvermögen
Wahrnehmungfähigkeit
Kreativität
Atmung
und des Erinnerungsvermögens (im Bereich Kurzzeitgedächtnis).

Was uns bei der Entscheidungsfindung für den Kauf dieses Buches wichtig erscheint, ist die Tatsache, dass die meisten Übungen ein ausreichendes Stehvermögen, Gleichgewicht und auch die Fähigkeit, sich frei im Raum bewegen zu können, voraussetzen. Wer aber mit derartig zusammengestellten Seniorengruppen arbeitet, findet hier auf jeden Fall tolle Anregungen und Übungen, die viel Spaß machen und unterschiedliche Trainingsziele auf eine spielerische Art und Weise miteinander kombinieren. Mit zur Zeit 17,- € ist das Preis-Leistungsverhältnis wirklich angemessen.

Fazit

„Bewegtes Gedächtnistraining“ ist ein tolles Buch mit ansprechenden und spielerischen Übungen für Seniorengruppen, die gleichzeitig Bewegungs- und Gedächtnistrainingselemente miteinander kombinieren. Die Teilnehmenden dieses Programms, das auch zur Alzheimerprävention entwickelt wurde, sollten für die meisten dort beschriebenen Übungen Stehen und Gehen können.
Die Gruppenangebote eignen sich unserer Meinung auch gut für Kindergruppen und Menschen in der ersten Lebenshälfte.

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sitzen tanzen kein Problem

2×7 Bewegungslieder und Sitztänze

Autor: Vera Kern
Verlag: Neukirchener Aussaat

Inhalt

sitzen tanzen kein Problem*. Das Buch „sitzen tanzen kein Probem“ von Vera Kern ist sehr klein und beinhaltet Anleitungen zu 12 Bewegungsliedern, viele der Lieder sind kirchlichen Ursprungs. Zu den Liedern sind jeweils die passenden Noten abgedruckt.

Autorin

Vera Kern ist ehrenamtlich in der Seniorenarbeit tätig. Sie ist Mitglied des Bundesverbandes Seniorentanz, leitet drei Seniorentanzgruppen und ist Organistin und Chorleiterin.

Höhen und Tiefen

Das „Buch“ „sitzen, tanzen kein Problem“ von Vera Kern ist eher ein Heft. Man findet darin eher Bewegungslieder als „klassische“ Sitztänze. Die Bewegungen orientieren sich an den Texten der Lieder und sind einfach nachvollziehbar. Die meisten der Lieder haben einen kirchlichen Ursprung und werden daher eher kirchlich orientierten (evangelisch) Gruppenleitungen und Senioren bekannt sein. Zwei bekannte'(und nicht kirchliche Lieder), die in dem Buch enthalten sind, sind „Bruder Jakob“ und „Froh zu sein bedarf es wenig“.

Fazit

Dadurch, dass sich die Bewegungen an den Texten orientieren, sind sie leicht nachzumachen. Durch die kirchliche Orientierung ist das Buch eher für kirchliche Gruppen geeignet und enthält für nicht-kirchliche Gruppen nur wenige Anregungen. Der niedrige Preis von knapp 5 Euro, erklärt sich dadurch, dass das Buch sehr klein und dünn ist.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen!*

Noch mehr kostenlose Anregungen für Bewegungseinheiten mit Musik finden Sie in unserer Rubrik Bewegungslieder .

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Die besten Bewegungsgeschichten von Mal-alt-werden.de in einem Buch

Die Singliesel Mal-alt-werden.de-Edition

Geschichten zum Bewegen*. So heißt der erste Band der SingLiesel Mal-alt-werden.de-Edition. Die Kooperation mit dem SingLiesel-Verlag bei diesem Projekt hat es uns nun endlich möglich gemacht, dass wir Ihnen unsere Beschäftigungs- und Aktivierungsmaterialien auch in Buchform zur Verfügung stellen können. In Band 1 haben wir 28 Bewegungsgeschichten zusammengestellt, mit denen Sie Bewegungsangebote für Senioren und Menschen mit Demenz kreativ und anregend gestalten können.

Bewegungsgeschichten als Gruppenangebot

Besonders in den Bewegungsangeboten für Senioren und Menschen mit Demenz ist es wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Teilnehmenden wohlfühlen, und das Angebot gleichzeitig so zu gestalten, dass möglichst viele Senioren mitmachen können. Dabei müssen in Gruppenangeboten sowohl die kognitiven Veränderungen der Teilnehmer beachtet werden, als auch die physischen bzw. motorischen Einschränkungen im hohen Alter. Eine Gratwanderung, die aber gut gelingen kann!
Bewegungsgeschichten sind für diese Art von Aktivierungsangebot besonders dankbar. Die in diesem Buch abgedruckten Geschichten lassen sich ganz leicht und individuell an die vorhandenen Ressourcen der teilnehmenden Senioren anpassen. Zu jeder Geschichtenkategorie finden Sie die passenden Tipps für die Praxis und Ratschläge für die Umsetzung der Gruppenangebote in einer Einführung am Anfang eines jeden Kapitels.

28 Bewegungsgeschichten. Ganz klassisch, mit Tüchern oder vollem Körpereinsatz

Die 28 Bewegungsgeschichten haben wir in drei Kategorien unterteilt:

  1. Bewegungsgeschichten mit Tüchern
    Für diese Variante der Bewegungsgeschichten benötigen Sie für jeden Teilnehmer ein oder mehrere farbige Tücher. Alternativ sind Servietten auch immer eine gute Ergänzung, die man leicht mitnehmen kann. In der Kapiteleinführung stellen wir Ihnen mehrere Möglichkeiten vor, wie Sie die Tücher innerhalb der Geschichten einsetzen können bzw. wie Sie die Übungen schwieriger oder leichter gestalten können.
    Am Anfang jeder Geschichte finden Sie eine Übersicht über die benötigten Tuchfarben und die entsprechenden Signalwörter. Die Signalwörter, bei denen Bewegungen stattfinden, sind im Text ebenfalls farbig markiert.
  2. Klassische Bewegungsgeschichten
    Hier werden Bewegungen gemacht, die das Geschehen in den Geschichten untermalen. Im Buch finden Sie dafür viele passende Vorschläge, die sich mit Senioren gut umsetzen lassen. Natürlich können Sie oder auch die Senioren das Vorgelesene aber auch selbst interpretieren und eigene Bewegungen zu den Geschichten machen. Dabei werden sowohl die Vorstellungskraft als auch die Assoziationsfähigkeit gefördert.
    Bei der Umsetzung der Bewegungsgeschichten in der Praxis ist es sinnvoll, wenn man als Gruppenleitung die Geschichten möglichst frei vortragen und die Bewegungen mitmachen kann. So kann man möglichst viele Senioren motivieren, mitzumachen, und vor allem auch den Blickkontakt zu den einzelnen Teilnehmern aufrecht erhalten.
  3. Bewegungsgeschichten rund um Körperteile
    Wie auch bei den klassischen Bewegungsgeschichten benötigen Sie bei dieser Variante keine zusätzlichen Materialien. Das einzige Werkzeug ist der eigene Körper. In diesen Geschichten sind zahlreiche Körperteile und Organe versteckt, die es gilt herauszuhören. Wird ein Körperteil genannt, wird es von allen Senioren bewegt (sofern es ein bewegliches Körperteil ist). Auf die Organe und andere nicht-bewegliche Körperteile kann man gut mit dem Finger zeigen. Mit den Augen kann geblinzelt werden, die wird Nase gerümpft, die Zunge herausgestreckt oder die Stirn kraus gezogen. Auch hier haben Sie alle Möglichkeiten bei der Umsetzung, die den Fähigkeiten Ihrer Gruppenteilnehmer entsprechen.

Das ist Wichtig!

Besonders in der Seniorenarbeit ist es wichtig, auf die körperliche Einschränkungen der teilnehmenden Senioren zu achten. Wichtige Informationen zu gesundheitlichen Einschränkungen (auch die kognitiven), künstlichen Gelenken und ärztlichen Empfehlungen finden Sie in der stationären und ambulanten Seniorenarbeit überlicherweise im Stamm- bzw. Berichteblatt. Grundsätzlich sollte von Dreh- und Rotationsbewegungen bei der Arbeit mit älteren Menschen abgesehen werden.

Und darum geht’s

Inhaltlich finden sich hier viele Themen aus der Biografie der heutigen Senioren wieder. Zum Beispiel nehmen wir Sie in einer Geschichte mit auf eine Reise durch ein Sonneblumenfeld, klären den Unterschied zwischen Rot- und Weißwein, fahren zur See, sind Schaffner für einen Tag, feiern einen runden Geburtstag, füttern Vögel, machen eine Autofahrt und erklären, wie es sich anfühlt, wenn man zwei linke Hände hat. Eine kleine Portion Humor bringt eine angenehme Leichtigkeit in die Bewegungsgeschichten, bei denen das Zuhören und Bewegen einfach viel Freude macht!

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In dieser Reihe sind ebenfalls die Titel „Mitsprechgedichte„, „Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen„, „Reimrätsel“ und „Kurzaktivierungen“ erschienen.

Menschen mit Demenz verstehen

Bewegung baut Brücken

Autorin: Marianne Eisenburger
Verlag: Vincentz

Inhalt

Menschen mit Demenz verstehen* ist ein Buch zum Thema Kommunikation bei Demenz, das über alternative Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen informiert. Die Autorin Marianne Eisenburger schreibt über Bewegung bzw. die Psychomotorik als Kommunikationsmittel, die helfen kann, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten und so leichter Zugang zu ihrer Lebenswelt zu erhalten. Das Buch gliedert sich in einen theroretischen Teil und einen Teil mit pracktischen Anregungen für den Alltag.

Höhen und Tiefen

Einen Zugang zu Menschen mit Demenz finden – das stellt viele Mitarbeiter in der Seniorenarbeit und auch die Angehörigen täglich vor große Herausforderungen. Marianne Eisenburger zeigt in ihrem Buch „Menschen mit Demenz verstehen. Bewegung baut Brücken“ eine alternative Möglichkeit vor, wie man mit den Betroffenen in Kontakt treten kann, und zwar durch Bewegung. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um die innere Haltung, mit der wir demenziell veränderten Menschen begegnen sollten. Um diese Menschen begleiten zu können, sollte man die Krankheit, das Verhalten der Betroffenen und die indiviuellen Bedürfnisse verstehen. In Kontakt treten kann man dann über alternative Kommunikationsformen – jenseits von Sprache und Kognition. Auch hier stehen natürlich Werte wie Wertschätzung, Empathie und das Beachten der Gefühle der Erkrankten im Mittelpunkt.
Marianne Eisenburger zeigt die praktischen Möglichkeiten zur Unterstützung der Betroffenen und zur Kontaktaufnahme durch die Psychomotorik im zweiten Teil des Buchs auf. Da Bewegung viel mit Wahrnehmung zu tun hat, werden die Sinne alleine durch die Bewegung schon aktiviert. Mit weiteren Sinnesangeboten zum fühlen, schmecken, hören oder sehen gelingt eine Kontaktaufnahme. Im Praxisteil findet man einige Anregungen und Beispiele für den Pflege- und Betreuungsalltag mit demenziell veränderten Menschen. Fallbeispiele veranschaulichen den Einsatz und die exemplarische Wirkung der Methode. Obwohl das Taschenbuch nur 49 Seiten hat, findet man alles, was für eine wertschätzende Begleitung demenziell veränderter Menschen wichtig ist. Besonders die innere Haltung ist für die Autorin maßgeblich in der Demenzbegleitung. Unserer Meinung gelingt ihr die Vermittlung dieser Haltung durch ihren Schreibstil und die zahlreichen Fallbeispiele sehr gut, veständlich und nachvollziehbar. Besonders für Menschen, die gerade beginnen mit Menschen mit Demenz zu arbeiten, kann das Buch eine Unterstützung sein. Es kostet zur Zeit 13,80 € und ist im Vincentz-Verlag erschienen.

Fazit

„Menschen mit Demenz verstehen“, so heißt das Buch von Marianne Eisenburger und genau das ist auch ihr Anliegen, das sie in diesem Werk vermittelt. Sie zeigt Methoden auf, wie man Menschen mit Demenz auf Augenhöhe und wertschätzend begegnet. Eine wirksame Möglichkeit ist dabei die Psychomotorik, die eine Kontaktaufnahme und Kommunikation ohne Sprache und Kognition ermöglicht. Für Mitarbeiter in der Demenzbegleitung zu empfehlen, besonders für Berufsanfänger in der Pflege und Betreuung.

„Menschen mit Demenz verstehen“ jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen*

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Thalia*

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Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte für ältere Menschen. Unsere Buchvorstellung

Kurze Geschichten zum Mitmachen und Bewegen

Bewegung muss Spaß machen! Besonders Bewegungsangebote für ältere Menschen sollten so konzipiert sein, dass die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt des Geschehens steht. So schafft man die besten Vorraussetzungen, möglichst viele Senioren zu erreichen.
In unserem Beschäftigungsalltag mit Senioren und auch demenziell veränderten Menschen machen wir immer wieder gute Erfahrungen mit Bewegungsübungen, die in Geschichten und Gedichte eingebettet sind. Aus diesen Erfahrungsschätzen heraus ist nun unser Buch entstanden, dass wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten. Das Buch ist Anfang 2018 im SingLiesel-Verlag erschienen.

40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte: Humorvoll, warmherzig und biografieorientiert

In diesem Praxisbuch finden Sie 40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte, die speziell für Bewegungsangebote mit älteren Menschen entwickelt worden sind. Sie eignen sich sowohl für Senioren mit motorischen als auch für Teilnehmende mit kognitiven Einschränkungen. Die Themen wurden so gewählt, dass sie in die Biografie und die Lebenswelt der heutigen Senioren passen. So wird zum Beispiel von einer ganz besonderen Tanzstunde erzählt, von der Apfelernte, von Liebeskummer, Geburtstagsfeiern, einem Zirkusbesuch, der Leidenschaft zum Schuhplattlern, einem Arztbesuch oder vom fleißigen Handwerken.
Die Geschichten beinhalten einige humorvolle Elemente und sind mit Witz und viel Charme geschrieben – eben genau die richtige Mischung, um eine angenehme Atmosphäre in Bewegungsrunden zu schaffen. Humor schafft Leichtigkeit. Und das ist die beste Vorraussetzung, um sich mit Freude zu bewegen.
Aber auch hier darf man natürlich gerne in persönlichen Erinnerungen schwelgen. So erinnern einzelne Geschichten an die erste Liebe, den kindlichen Wunsch nach weißer Weihnacht, die anspruchsvolle Schwägerin, Kuchenbacken mit den Enkelkindern, turbulenten Autofahrten, und, und, und…

Und so kommt Bewegung ins Spiel

Die Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte im Buch sind mit unterschiedlichen Bewegungselementen ausgestattet. Daher haben wir die Texte in fünf Kapitel unterteilt. Die meisten lassen sich ohne zusätzlichen Aufwand sofort umsetzen, lediglich bei den Geschichten und Gedichten mit Tüchern bzw. dem großen Schwungtuch benötigen Sie die entsprechenden Materialien.

  1. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit textuntermalenden Bewegungen
    Hier wird der vorgelesene Text mit passenden Bewegungen untermalt, die ganz natürlich aus dem Text hervorgehen. Besonders demenziell veränderte Menschen können hier intuitiv mitmachen.
  2. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Tüchern
    Bei dieser Variante werden zu Beginn ein, zwei oder drei Signalwörter festgelegt, zu denen jeweils ein Tuch bzw. zwei Tücher von den Senioren hochgehalten werden. Hier wird entweder ausschließlich mit Farben als Signalwörter gearbeitet oder mit festgelegten Begriffen, denen eine bestimmte Tuchfarbe zugeordnet wird.
  3. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Namen von Körperteilen
    Diese Geschichten und Gedichte sind fast immer ein Highlight in unseren Bewegungsrunden. Hier wurden die Namen von Körperteilen eingearbeitet, die im Verlauf der Geschichten passend bewegt werden sollen. Was ich nicht gut bewegen lässt, wird gerümpft, gekräuselt oder einfach mit dem Finger gezeigt. Bei dieser Übung wird neben der Konzentration auch die Koordination trainiert. Und sie macht wirklich Freude.
  4. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit Signalwörtern
    Bei dieser Variante der Geschichten und Gedichte werden verschiedene Bewegungen ihren Signalwörtern zugeordnet. Wird das Signalwort bzw. werden die Signalwörter im Text vorgelesen, sollen die entsprechenden Bewegungen dazu ausgeführt werden.
  5. Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte mit einem Schwungtuch
    Zu guter Letzt kommt das Schwungtuch zum Einsatz. Hier ziehen alle Senioren sozusagen „an einem Strang“, denn es gilt, das Schwungtuch gemeinsam passend zur Geschichte bzw. zum Gedicht zu bewegen.

Tipps zur Umsetzung in der Praxis

In unserem Buch erhalten Sie zusätzlich zu den 40 Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichten ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Konzepten. Es lassen sich alle Übungen sowohl an Gruppen mit „fitteren“ Senioren als auch an Teilnehmer, die an einer Demenzerkrankung leiden, anpassen. Die entsprechenden Tipps für die Praxis finden Sie in der jeweiligen Kapiteleinführung.

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Beweglichkeit bis ins hohe Alter…

Im Gespräch mit Ute Lantelme über Bewegungsübungen für Senioren und Bettlägerige

Hallo Frau Lantelme, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.

Ich interessiere mich schon mein Leben lang für die ganzheitliche Begleitung und Zusammenarbeit mit Menschen jedes Alters. Das versuche ich in den verschiedenen Bereichen, in denen ich arbeiten durfte und darf, einfließen zu lassen. Ich habe Journalismus, Sprachwissenschaft und Wirtschaftsinformatik studiert und habe drei Kinder, die mich auf Trab halten und einen kleinen Hund, der mich ordentlich zum Schwitzen bringt. Nicht ganz frei von „Alterserscheinungen“ besuche ich Gymnastikkurse aller Art und probiere immer wieder gerne an mir selber aus, was gegen Schmerzen hilft und was Spaß macht.

Sie haben gemeinsam mit der Physiotherapeutin Frauke Schneider das FRAUTE-Konzept für die Altenpflege entwickelt. Wie kam es zu dieser gemeinsamen Entwicklung und was sind die Inhalte und Ziele des Konzepts?

Frau Schneider und ich kennen uns über die AbenteuerKinderWelt-Kurse, die sie bei mir besucht hat. Ich arbeitete in der Zeit gerade an einem Buchprojekt mit Bewegungsspielen für Kleinkinder. Dabei hat mich Frau Schneider fachlich beraten. Uns hat diese Zusammenarbeit sehr viel Freude gemacht und als der Verlag uns das Projekt „Bewegungsförderung für Bettlägerige“ vorschlug, haben wir nicht lange überlegt und uns in die Arbeit gestürzt. Zunächst waren wir unterwegs und haben den Alltag in der Seniorenpflege recherchiert. Wir haben ganz wunderbare Menschen kennengelernt, die uns inspiriert haben. Auf dieser Grundlage ist das FRAUTE-Konzept entstanden.
Ein zentraler Punkt für uns ist der respektvolle und achtsame Umgang miteinander und der Spaß und die Freude am Tun. Mit unseren Praxistipps und Übungen wollten wir die Umsetzung dieser Herangehensweise auch in stressigen Alltagsmomenten erleichtern.

Warum ist Bewegung für Senioren so wichtig?

Bewegung ist für Menschen wichtig, egal in welchem Alter. Nicht umsonst ist der enge Zusammenhang zwischen Verstand und Bewegung in unserer Sprache so deutlich erkennbar: Etwas begreifen – etwas verstehen – auf dem Laufenden sein usw. Für die geistige Fitness und das körperliche Wohlbefinden ist Bewegung unerlässlich. Mit dem Alter kommen u.U. Bewegungseinschränkungen, mit denen die betroffenen Menschen umgehen müssen. Die vorhandene Beweglichkeit zu stärken und möglicherweise zu erweitern ist das Ziel. Dabei ist es ganz wichtig, sich von dem Gedanken an sportliche Höchstleistungen zu lösen. Viel wichtiger ist es, bei sich selbst zu sein, zu spüren, wie gut es tut, z.B. die Organfaszien durch tiefe Bauchatmung zu lösen und durch Gespräche und gemeinsames Lachen eine gute Zeit zu verbringen.

Was sollte man bei der Gestaltung von Bewegungseinheiten für Senioren beachten? Wie sollten die Übungen aufgebaut sein?

Bei der Gestaltung der Einheiten sind mehrere Aspekte zu beachten:

• die (körperliche) Verfassung meiner Teilnehmenden
• die Ausstattung an meinem Einsatzort
• gesundheitliche Einschränkungen, die Einfluss auf die Übungsauswahl haben
• abwechslungsreiches Angebot

Bei den Übungen können Sie sich an die Anleitungen in unserem Kartenset halten. Wichtig ist, dass Sie anfangs über die Sportassoziationen eine gute Beziehung zu Ihren Teilnehmenden aufbauen und auch zwischen den Teilnehmenden fördern. Seien Sie offen und lassen Sie zu, dass sich die Gespräche frei entwickeln. Führen Sie dann die Gruppe mit den Worten „Und jetzt probieren wir gemeinsam aus, wie sich das praktisch anfühlt.“ entspannt zur Übung hin. Eine sehr fitte Gruppe denkt sich vielleicht nach einiger Zeit Varianten aus und spinnt die Sportassoziationen weiter. Eine andere Gruppe muss möglicherweise etwas gebremst werden, weil der Ehrgeiz zu groß ist und einige Teilnehmer unter Leistungsdruck geraten. Sie sollten immer Varianten vorschlagen, damit diejenigen, die weniger bzw. mehr können in ihrem Level bleiben können. Sie selber führen die Übung dann im Wechsel in den angebotenen Varianten durch.

Viele der Senioren, die wir begleiten, sind bettlägerig und/oder haben erhebliche Einschränkungen in ihrer Bewegungsfähigkeit.
Welche Möglichkeiten gibt es, immobile Menschen dennoch zu fördern?

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass wir uns bei Bewegung davon lösen müssen immer im Großen zu denken. Ein bettlägeriger Mensch wird keinen „Hampelmann“ springen. Wir müssen uns bewusst sein, was für den einzelnen Menschen wichtig ist. Zum Beispiel die Dehnung und Belüftung der Organe. Das erreichen wir durch eine tiefe Bauchatmung. Das ist auch eine Bewegungsübung. Oft fühlen sich bewegungseingeschränkte Menschen auch hilflos und abhängig. Wenn die Bewegungsübungen sie dabei unterstützen, dem Pflegenden beim Waschen oder Anziehen entgegenzukommen (drehen, Arm heben, damit unter den Achseln gewaschen werden kann etc.), erhöhen wir die Eigenständigkeit des Betroffenen.

Aufbauend auf das FRAUTE-Konzept haben Sie mit Frau Schneider im Verlag an der Ruhr ein Karten-Set mit Bewegungsübungen für die Altenpflege veröffentlicht.
Würden Sie uns daraus eine (oder auch mehrere ;-)) Übungen vorstellen?

Die Übung „Gelber Ball“ kann sowohl im Sitzkreis als auch bei Bettlägerigen eingesetzt werden. Sie finden Sie im Kartenset Sitzgymnastik mit Senioren. Bewegungsübungen für die Altenpflege*, Verlag an der Ruhr 2017. Wir assoziieren zunächst die Sonne mit dem gelben Ball. Egal wie das Wetter ist, wir haben „die Sonne“ in der Hand. Im Sitzkreis wird der Ball ringsherum weitergereicht, mit dem Bettlägerigen wird der Ball hin und her gegeben. Na, spüren Sie schon, wie die Sonne Ihre Hände wärmt? Im Sitzkreis erreichen die Sonnenstrahlen jetzt nach und nach auch den bewegten Rücken und den Oberkörper. Merken Sie, wie sich die Brustwirbelsäule durch die Drehbewegung lockert? Diese Übung führen Sie 6-8-mal links herum und dann in die andere Richtung. Mit dem Bettlägerigen ändert sich der Ablauf wie folgt: Sie nehmen den Ball an der rechten Bettseite entgegen, gehen um das Bett herum und geben ihn auf der linken Bettseite wieder ab. Das machen Sie 4-6-mal in die eine, dann in die andere Richtung. Haben Sie einen Schrittzähler? Dann kommen Sie heute locker auf ihr Schrittziel…!

Damit Sie und Ihre Teilnehmenden bei dieser Übung richtig in Schwung kommen, singen Sie dazu unser kleines Lied. Die Melodie „Von den blauen Bergen kommen wir“ ist den meisten bekannt und zaubert das eine oder andere Lächeln auf die Lippen. Und mit Musik geht sowieso alles besser.

Gelber Ball
Einen gelben Ball haben wir hier
Und du übergibst ihn gleich zu mir.
Dabei drehst du dich nach links,
Ja, die Wirbeldrehung bringt’s.
Einen gelben Ball haben wir hier.

Bei Rechtsdrehung ändern Sie den Text in Zeile 3 und 4 viel folgt:
Dabei drehst du dich nach rechts,
Ja, die Wirbeldrehung ächzt.

Würden Sie uns vielleicht eine kleine Geschichte oder Anekdote erzählen, die verdeutlicht, was Sie mit Ihrer Arbeit erreichen können?

Mit fällt bei der beschrieben Übung mit dem gelben Ball ein, dass ich, nachdem ich einige Tage schwere Überzeugungsarbeit mit den Bettlägerigen leisten musste, sich die Stimmung plötzlich gedreht hatte. Die Patienten haben gespürt, dass es ihnen leichter fiel sich im Bett selbstständig zu drehen. Und es war wie als ob sie sich verabredet hätten, mich herauszufordern. In mehreren Zimmern wollten sie gar nicht mehr mit der Übung aufhören und ließen mich einen gefühlten Halbmarathon um die Betten drehen. Solche Erlebnisse sind echte Glückmomente und inspirieren mich ungeheuer.

Was wünschen Sie sich von der Zukunft?

Ich wünsche mir noch viele gute Ideen, die ich mit alle den wunderbaren Menschen, die ich bei meiner Arbeit kennenlernen durfte und darf, teilen darf.

Herzlichen Dank, Frau Lantelme!!!

Zur Internetseite von Ute Lantelme: www.abenteuerkinderwelt.de
Zur Buchvorstellung: „Sitzgymnastik mit Senioren: Karten-Set mit Bewegungsübungen für die Altenpflege“