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Max Maikäfer – Eine Bewegungsgeschichte im Mai

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Für diese Bewegungsgeschichte bekommen die Senioren ein oder zwei bunte Tücher in die Hand (je eins in eine Hand). Immer, wenn in der Geschichte das Wort Mai vorkommt, werden die Tücher hoch gehalten. Besonders fitte Teilnehmer können mit den Tüchern wie mit Flügeln schlagen. Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*

Max Maikäfer

Max Maikäfer war ein Maikäfer wie du und ich. Er liebte es über den Wiesen und Feldern zu schweben und sich mit ausgebreiteten Flügeln vom Wind tragen zu lassen. Er landete mal hier, mal dort auf einer Blume, unterhielt sich mit seinen Maikäfer-Freunden, um danach wieder weiter zu fliegen.
Natürlich ging Max Maikäfer auch in die Maikäfer-Schule. Die Maikäfer-Schule fand nachmittags statt. Morgens in der Früh hielten die kleinen Maikäfer ihre Flugstunden ab. Danach gab es Zuhause bei den Maikäfer-Müttern Mittagessen. Zwischen zwei und fünf Uhr war dann Unterrichtszeit. Alle Maikäfer-Kinder versammelten sich unter dem großen Apfelbaum und erwarteten gespannt, was sie heute lernen würden. Sie hatten eine nette Lehrerin, anders kann man es nicht sagen.
Frau Maier wusste es, den Maikäfer-Unterricht spannend für ihre Schützlinge zu gestalten. In den Unterrichtspausen spielten sie „Maikäfer-ärgere-dich-nicht“, „Maikäfer-Wettfliegen“ und „Welcher Maikäfer springt vom höchsten Blatt“.
Max hatte immer viel Spaß in der Maikäfer-Schule.
Doch in letzter Zeit ging er noch lieber dorthin als sonst. Er hat nämlich eine neue Klassenkameradin – Marie. Marie war sehr nett, mit ihr konnte Max Maikäfer-Fußball spielen, um die Wette fliegen und auch mal ganz einfach unter einem Baum liegen und alle Fünfe gerade sein lassen. Und Marie war etwas ganz besonderes. Sie war nicht so wie alle anderen Maikäfer. Sie hatte einen kleinen roten Punkt auf ihrem rechten Flügel, der wie eine kleine Blume aussah. Damit war sie Max Maikäfer sofort aufgefallen: „Dieses Maikäfer-Mädchen muss ich kennen lernen!“, dachte er sich.
Doch wie das manchmal so ist, war Max Maikäfer sehr schüchtern. Jedenfalls was das Ansprechen von Maikäfer-Mädchen anging. Also flog er bestimmt drei oder vier Mai-Tage um Marie herum, ohne mit ihr auch nur ein einzelnes Wort zu wechseln. Immer wenn er gerade etwas sagen wollte kam etwas dazwischen…
Doch am 12. Mai war es dann endlich so weit. Max saß gerade gedankenversunken mit seiner Maikäfer-Brotdose auf einem Blatt. Er merkte gar nicht, dass Marie von der Seite angeflogen kam und federleicht zu ihm herüber schwebte.
Sie schaute ihn mit ihren großen, braunen Maikäfer-Augen an. „Du bist doch Max, oder? Du bist mir schon an meinem ersten Tag in der Schule aufgefallen. Du kannst doch so gut Maikäfer-Fußball spielen. Zeigst du mir, wie ich auch so viele Tore schießen kann wie Du?“
Von dem Moment an waren die beiden die dicksten Maikäfer-Freunde. Und Max der glücklichste Maikäfer der Welt!



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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