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Laternenumzug. Eine Bewegungsgeschichte zu St. Martin

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Die Bewegungsgeschichte für Senioren findet als Sitzgymnastik statt. Lesen Sie die Geschichte vor, die fettgedruckten Wörter sollen als Bewegungen ausgeführt werden. Jeder Teilnehmende sollte die Bewegungen nur soweit und solange ausführen, wie es für ihn noch angenehm ist. Etwas anstrengend darf es allerdings sein!

Laternenumzug

Anne wurde von ihrer Enkeltochter Marie gebeten, doch dieses Jahr mit ihr gemeinsam zum Laternenumzug zu gehen. Sie ziehen sich feste Schuhe, dicke Jacken und Handschuhe an und setzen sich Mützen auf den Kopf. Dann knipsen Anne und Marie die Laterne an – sie haben zusammen eine leuchtende Sonne gebastelt – und gehen zum Marktplatz. Dort findet der Martinsumzug statt. Anne hält in der linken Hand den Laternenstab und mit der rechten Hand hält sie Marie fest. Sie müssen eine Weile gehen bis sie den Marktplatz erreichen. Ab und zu ist eine große Pfütze auf dem Bürgersteig, dann müssen sie einen großen Schritt darüber machen oder sie müssen am Bordstein stehen bleiben, wenn sie eine Straße überqueren wollen und erst einmal nach rechts und nach links schauen, ob die Straße frei ist. Nach einer Weile kommen sie am Marktplatz an. Sie stellen sich zu den Kindern. Anne gibt Marie die Laterne und schüttelt erst einmal die Arme und Hände aus. Und auch die Beine und Füße schüttelt sie aus. Dann stellt sie sich auf die Zehenspitzen und versucht über die Köpfe der anderen hinweg den St. Martin auf seinem Pferd zu sehen. ( Ein paar Mal auf die Zehenspitzen stellen und dabei die Hände abwechselnd über den Augen halten.) Sie bewundert auch mit Marie zusammen die vielen schönen Laternen . Sie zeigt mal mit dem rechten Arm und mal mit dem linken Arm. ( Die Arme ausstrecken und in die verschiedenen Richtungen zeigen.) Der Umzug will und will nicht losgehen. Anne wird es langweilig und sie wippt auf ihren Füßen auf und nieder. Endlich setzt sich der Laternenumzug in Gang. St. Martin reitet auf seinem Pferd vorne weg und die Blaskapelle geht hinterher. Anne nimmt die Laterne in die rechte Hand und Maries Hand in die linke  und sie reihen sich in die Schar der Menschen ein und gehen los. Sie gehen durch die Straßen der Innenstadt. Ab und zu müssen sie stehenbleiben, weil es nicht voran geht. Aber nach einer Weile setzt sich der Zug wieder in Gang. Dann kommen sie wieder am Marktplatz an. Jetzt werden noch Stutenkerle verteilt. Sie warten bis sie an der Reihe sind und Anne schüttelt noch einmal Arme und Beine aus. Langsam wird es Anne und Marie kalt und sie hüpfen auf der Stelle. Endlich bekommt Marie ihren Stutenkerl und Enkeltochter und Oma gehen nach Hause. Anne trägt wieder die Laterne in der einen Hand und hält Maries Hand in ihrer anderen gut fest. Wenn sie eine Straße überqueren müssen, halten sie an und schauen wieder nach rechts und links. Auch die großen Regenpfützen sind noch da, über die man einen großen Schritt machen muss. Zu Hause angekommen, ziehen sie Handschuhe, Jacken und Schuhe aus und setzen ihre Mützen ab. Sie schütteln Beine und Arme aus und atmen ein paar Mal tief durch. Dann trinken sie Kakao und essen den Stutenkerl auf.



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Monika

© by Monika Kaiser

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