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Frühlingsboten. Eine Entspannungsgeschichte zum Vorlesen im Frühling

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Dies ist eine Geschichte zum Vorlesen, die man gut in Entspannungseinheiten mit Senioren integrieren kann. Hier dreht sich alles um die ersten Frühlingsboten…

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Frühlingsboten. Eine Entspannungsgeschichte zum Vorlesen im Frühling

Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen im März zeigen, geht Rolf raus in den Wald und genießt die frische Frühlingsluft. Er zieht dann seine leichte Jacke an und lässt den dicken Wintermantel an der Garderobe hängen. Einen leichten Schal nimmt er dennoch mit – besonders jetzt zum Frühlingsanfang kann bisweilen noch ein frisches Lüftchen wehen.
Rolf schließt die Haustür hinter sich zu und schaut in den Himmel.“Blauer Himmel!“, staunt er, „Wann hab ich das das letzte Mal gesehen? Der Winter kann einem aber auch ganz schön die Laune vermiesen!“ murmelt er noch vor sich hin, geht dann aber los.
In den Gärten, an denen er vorbei geht, blühen schon die ersten Krokusse. Und auch einige Narzissen recken ihre Köpfchen schon der Sonne entgegen. Rolf bestaunt die frischen Farben und das saftige Grün, das im Licht der Sonne noch viel kräftiger aussieht.
Von weitem sieht er schon die ersten Bäume am Waldesrand stehen. Ihre Blätter wiegen sich leicht im Wind. Je näher er kommt, desto frischer fühlt sich die Luft an. Um nicht zu frieren legt er sich dann doch nochmal den Schal um seinen Hals.
Im Wald ist es ruhig. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Äste der Bäume auf den Waldboden. Ab und zu hört Rolf einen Vogel rufen, hier und da klopft ein Specht. Es liegt noch Laub vom letzten Herbst auf den Wegen. Dort, wo normalerweise Wanderer und Spaziergänger herlaufen, ist es schon ganz platt getreten. Aber unter den Bäumen und abseits der Wege raschelt noch das ein oder andere Blatt, wenn ein Eichhörnchen darüber läuft. So hört Rolf immer wieder neue Geräusche, denen er in der Stille des Waldes nachgehen kann. Rolf mag diese natürliche Ruhe. Hier hört man nur die Tiere, die sich ab und zu zu Wort melden oder flink zwischen den Bäumen hindurch flitzen. Keine Autos, keine Straßenbahnen, keine Flugzeuge und keine anderen lauten Geräusche.
Auf einer Lichtung macht er eine Pause und setzt sich auf einen Baumstumpf in die Sonne. Es riecht wahrhaftig nach Frühling! Und auch hier entdeckt Rolf die ersten Frühlingsblumen, deren grüne Blätter schon aus der Erde und zwischen dem Gras hervorschauen. Eine ganze Weile sitzt er so da und schaut in die Ferne. Als später noch ein Reh ganz ruhig über die Lichtung läuft, wagt Rolf sich kaum noch zu bewegen. Gespannt hält er den Atem an bis das Reh wieder zurück in den Wald spaziert.
„Ja, nun ist endlich Frühling!“, denkt er und macht sich gemütlich und so zufrieden wie schin lange nicht mehr auf den Heimweg…



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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