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Wolken. Eine Naturgeschichte

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Beobachten Sie auch so gerne Wolken und phantasieren Sie Gegenstände hinein? Eine Naturgeschichte zum Vorlesen nicht nur für Senioren.

Wolken

„Schaut mal, Annika und Ben, was heute für schöne Wolken am Himmel sind“, rief die Oma den Kindern zu, „früher haben wir oft einfach auf der Wiese gelegen und in den Himmel geschaut, die Wolken betrachtet und überlegt, was sie wohl darstellen könnten.“ „Oh, ja, Oma, das machen wir auch“, rief Ben und Annika lief ins Haus und holte eine Decke. „Oma, leg dich mit auf die Wiese!“ „Ich nehme mir lieber den Liegestuhl, aus dem komme ich ja schon schlecht wieder hoch. Aber legt ihr euch nur auf die Wiese.“

„Guck mal Annika, ich sehe einen Elefanten“, rief Ben. „Und ich sehe einen Blumenkohl“, antwortete Annika. „Oma, wie entstehen eigentlich Wolken?“ „Na, da fragst du mich etwas, Annika. Ich muss mal überlegen. Also Wolken bestehen aus Wassertröpfchen, deswegen kann es aus ihnen auch regnen. Wenn in der Luft mehr Wasserdampf ist, als die Luft aufnehmen kann, dann bildet sich daraus Wasser und eine Wolke entsteht.“ „Und warum sind Wolken weiß?“, wollte Ben wissen.



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„Hmmm,“ überlegte die Oma, „das liegt wohl daran, dass in der Wolke diese vielen Wassertröpfchen sind. Wenn die Sonnenstrahlen auf sie treffen, dann reflektieren sie das Licht und wir sehen sie als weiße Wolke. Aber wenn ganz viele Wolken am Himmel sind, wird das Sonnenlicht nicht mehr reflektiert und die Wolken erscheinen grau.“ „Und warum sehen die Wolken so unterschiedlich aus?“, fragte Annika.

„Das liegt an der Höhe, in welcher sie sind. Es gibt tiefe, mittelhohe und hohe Wolken. Und außerdem gibt es haufenförmige, schleierförmige und schichtförmige Wolken. Die Wolken heißen zum Beispiel Schäfchenwolken oder Federwolken. Die Wolken zu beobachten ist immer noch die sicherste Art, das Wetter vorherzusagen“ antwortete die Oma, „schaut mal, ist das nicht ein Hase dort am Himmel?“ „Und dort hinten kommt ein dicker Keks angerollt.“ Die drei entdeckten noch so manche merkwürdige Wolke an diesem Nachmittag.



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Monika

© by Monika Kaiser

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