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Der Rosengarten. Eine Entspannungsgeschichte

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In dieser Entspannungsgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren mit auf eine Reise durch einen wunderschönen Rosengarten. Bitten Sie die Senioren, sich so angenehm wie möglich hinzusetzen. Wer mag, darf gerne die Augen schließen. Ein Raum mit einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre bietet die besten Voraussetzungen um sich zu entspannen.

Der Rosengarten. Eine Entspannungsgeschichte

Anne spürt, wie sich der Kies unter ihren Schuhsohlen bewegt. Und sie mag das Geräusch, das die kleinen Steinchen unter ihren Füßen machen. Die Luft ist lauwarm. Anne spürt die warmen Sonnenstrahlen auf ihren Unterarmen. Sie empfindet die Wärme als sehr angenehm. Gemütlich geht sie weiter den Kiesweg entlang. Der Himmel ist strahlend blau. Sie kann einige zarte Wölkchen erkennen, die aber ganz friedlich ihres Weges ziehen. Der Kiesweg führt sie durch einen Rosengarten. Es duftet herrlich. Links und rechts des Weges stehen Rosenstöcke in hellrosa. Ihre Blüten sind gerade aufgegangen oder zum Teil sogar noch geschlossen. Die Farben sind noch ganz frisch und die Blüten wirken wie gemalt. Anne bleibt für einen Moment lang stehen und schaut sich einige Blüten aus der Nähe an. Sie spürt, wie ihr diese wunderschönen Blumen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ganz behutsam nimmt sie eine der rosafarbenen Blüten in die Hand und schnuppert daran. Dabei versucht sie, so viel wie möglich von dem Duft in sich aufzusaugen.
Anne fühlt sich sehr wohl zwischen all den Blumen. Sie spürt eine tiefe innere Zufriedenheit und atmet mehrere Male tief ein und aus. Ein und aus – ein und aus. Die frische Luft erfüllt sie mit Leben, sie hat das Gefühl, dass sie lange nicht so unbeschwert war. Ihre Schultern werden mit jedem Schritt durch den Rosengarten immer leichter. Auch die Arme schwingen ganz locker neben ihrem Körper hin und her. Sie spürt, wie sie sich mehr und mehr entspannt.
Der Kiesweg führt Anne an vielen schönen und wunderbar duftenden Rosen vorbei. Sie blühen in allen Farben. Anne geht zwischen hellroten Strauchrosen hindurch, vorbei an lachsfarbenen Kletterrosen und durch ein Blütenmeer in strahlendem Weiß. Ab und an streichelt sie ganz sanft die zarten Blätter, als würde sie die Rosen begrüßen wollen. Sie genießt ihre Begegnungen mit der Natur in vollen Zügen.
Bis auf die Geräusche, die die kleinen Kieselsteine machen, ist es angenehm ruhig in dem Rosengarten. Es sind noch nicht viele Menschen unterwegs, die prächtigen Rosen blühen für Anne fast ganz allein. Ab und an hört sie eine Biene oder eine Hummel brummen. Ansonsten ist es still um sie herum. In der Ferne sieht Anne einen Gang, an dem sich ein Rosenbogen an den nächsten reiht. Die Rosenbögen sind komplett mit dunkelroten Rosen bewachsen. Aus der Ferne sehen die Blüten aus, als hätte sie jemand aus Samt genäht. Langsam nähert sich Anne diesem schönen Bild. Je näher sie dem wunderschönen Blütenmeer kommt, desto verzauberter ist sie von seinem Anblick. Voller Ehrfurcht tritt sie unter die Rosen und fühlt sich dort unglaublich wohl. Es scheint so, als bildeten die Rosen ein schützendes Dach über ihrem Kopf. Einen Ort, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen kann.
Voller tiefer, innerer Zufriedenheit schaut Anne in den Himmel aus Rosen über sich. Zwischen den Blättern blinzeln ab und an ein paar Sonnenstrahlen hindurch. Sie fühlt sich sicher und entspannt…



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*Entspannungsgeschichte*



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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