4. Dezember – Schwestern im Schnee

Ein Wintertag, zwei Schwestern und ein ganz besonderer Schneemann. Diese Erinnerung zeigt, wie viel Freude in einem einfachen Nachmittag stecken kann.

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4. Dezember – Schwestern im Schnee

Weihnachten 1953, 8 Jahre alt

 

Edith schaut das nächste Foto im Album an.

Zwei Mädchen stehen im Schnee, dicht nebeneinander.

Zwischen ihnen ein Schneemann, mit Knopfleiste und Hut.

„Das sind Hannelore und ich“, denkt Edith.

„Meine große Schwester. Weihnachten 1953.“

 

Sie erinnert sich an den Tag.

Der Schnee war hoch und der Atem stand in kleinen Wölkchen
in der Luft.

Hannelore hatte gesagt:

„Heute bauen wir den größten Schneemann im ganzen Dorf.“

Edith lachte.

„Aber der Schnee ist so kalt!“

„Dann musst du dich schneller bewegen“, rief Hannelore.

 

Gemeinsam rollten sie Schneekugeln über die Wiese hinter dem Haus.

Immer größer wurden sie.

Die Hände waren rot vor Kälte, aber sie lachten die ganze Zeit.

 

„Der Kopf ist schief“, sagte Edith.

„Dann machen wir ihn gerade“, meinte Hannelore.

 

Als der Schneemann endlich stand, fehlten noch Augen und Nase.

Hannelore holte Kohlen aus dem Keller, Edith fand eine alte Möhre.

„Und einen Hut braucht er auch!“, rief sie.

Hannelore verschwand kurz und kam mit Papas altem Filzhut zurück.

Sie setzten ihn dem Schneemann auf.

Er sah plötzlich richtig vornehm aus.

 

Edith trat einen Schritt zurück.

„Jetzt lacht er fast so wie du“, sagte sie zu Hannelore.

„Dann ist er perfekt“, antwortete die Schwester.

 

Später, als sie wieder drinnen waren, tropfte der Schnee von ihren Stiefeln.

Die Mutter stellte ihnen heiße Milch hin.

Durch das Fenster konnten sie den Schneemann noch sehen.

 

Edith lächelt, als sie das Foto betrachtet.

„Hannelore und ich waren ein gutes Team“, denkt sie.

„Und unser Schneemann, der war der schönste weit und breit.“

 

 

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Hier finden Sie alle vorherigen Fotogeschichten aus unserem Adventskalender:

1. Dezember – Das erste Licht

2. Dezember – Die rote Kugel

3. Dezember – Ein Stern für den Baum

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