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Ein Geschenk für Maria – Eine kostenlose Sprichwortgeschichte zum Thema Weihnachtsgeschenke kaufen

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Es war ein paar Tage nach dem zweiten Advent. Paul zog sich warm an, es hatte in der letzten Nacht geschneit. Er wollte in die Stadt gehen um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Paul ging in diesem Jahr zeitig los, um die Geschenke einzukaufen, er hatte aus den letzten Jahren gelernt. Damals dachte er noch: „Die Letzten werden… die ersten sein.“ Was sich allerdings für ihn nicht bewahrheitet hatte. Endlose Schlangen an den Kassen und die Leute waren „Mit allen Wassern… gewaschen.“ wenn es darum ging, wer das letzte Geschenk im Regal haben sollte.

Paul handelte dieses Weihnachten nach dem Motto: „Der frühe Vogel… fängt den Wurm.“ und war er sich durchaus sicher, dass er damit Erfolg haben würde – „Der Glaube kann ja schließlich… Berge versetzen.“. Gleich im ersten Geschäft wurde er auch fündig. Obwohl er vorher noch gar keine Geschenkidee für seine Nichte Lisa hatte, stand er auf einmal vor einem dunkelbraunen Plüschpferd. Lisa liebte Pferde! Und so war er heilfroh, es gefunden zu haben und dachte sich: „Ein blindes Huhn… findet auch mal ein Korn!“.

Im nächsten Geschäft wurde es schon enger. Da sind wohl noch einige Andere auf die Idee gekommen, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Er hörte, wie sich zwei andere Kunden lauthals stritten. Um was es ging konnte er nicht hören aber er sagte leise zu sich: „Ihr zwei seid auch wie Feuer und… Wasser.“. Für seinen Sohn Jonas kaufte Paul einen Fußball und ein neues Buch. Jetzt brauchte er nur noch etwas für seine Frau. Wie in jedem Jahr war Marias Geschenk eine Herausforderung für ihn. Früher hatte er mal versucht, sich einen Rat bei Marias Freundinnen zu holen, aber „Viele Köche verderben ja bekanntlich… den Brei“. Jetzt ging er wieder alleine los. Und er fand auch tatsächlich etwas. In der Schmuckabteilung eines großen Kaufhauses stieß er nach langem Suchen – „Gut Ding will …Weile haben“ – auf eine wunderschöne Kette aus Weißgold. Die würde Maria ganz sicher gefallen. Endlich sah er „Licht am Ende… des Tunnels“.

Ganz aufgeregt vor Freude merkte er gar nicht, wie jemand seinen Namen sagte. Beim dritten Mal drehte er sich um. Es war Maria. „Hallo Schatz!“, sagte sie. Schnell versuchte er mit Maria von der Kette weg zu kommen. Sie sollte ihre Überraschung auf keinen Fall schon vor Weihnachten sehen. Maria war spontan nach der Arbeit auch in die Stadt gegangen um ein bisschen zu bummeln. Etwas neugierig, was Paul in der Stadt mache, war sie schon: „Da liegt doch was in der… Luft“, sagte sie. Doch Paul ließ sich nichts anmerken und zeigte ihr die Geschenke für Lisa und Jonas. Dann lud er seine Maria auf eine Tasse heißen Kakao und ein Stück Kuchen ein. „Liebe geht ja bekanntlich… durch den Magen.“



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Wie er Marias Kette nun noch kaufen sollte, war ihm allerdings ein Rätsel…Vielleicht „ging ihm ja noch ein Licht… auf!“

 



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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