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Widewidewenne heißt meine Puthenne. Eine Liedergeschichte zu Ostern

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In dieser Liedergeschichte wird das Lied „Widewidewenne heißt meine Puthenne“ gesungen. Lesen Sie den Text der Geschichte in Seniorengruppen oder auch in der Einzelbetreuung vor. An den im Text gekennzeichneten Stellen im Text wird die angegebene Strophe des bekannten Volks- und Kinderliedes gesungen. Für den Fall, dass nicht alle die Strophen auswendig singen können, haben wir den Text in großen Buchstaben auf einem Blatt abgedruckt.

Das Liedblatt können Sie sich hier kostenlos ausdrucken:
widewidewenne-grossdruck-liedblatt

Widewidewenne heißt meine Puthenne. Eine Liedergeschichte zu Ostern

Auf dem Bauernhof von Familie Maier gibt es vor Ostern eine Menge zu tun. Nicht nur, dass die Tiere gefüttert und die Ställe ausgemistet werden müssen. Nein, die Maiers müssen fleißig Eier aus dem Hühnerstall holen, damit am Ostermorgen auch genügend Ostereier bemalt und auf dem Hof versteckt sind. Das ist gar nicht so einfach. Sind doch die Hühner nicht immer damit einverstanden, dass man ihnen die mühsam gelegten Eier einfach aus dem Nest nimmt…
Außerdem gibt es da auch noch die Puten und Gänse, die meist sehr daran interessiert sind, was Frau Maier in ihrem großen Weidenkorb aus dem Stall trägt…

Widewidewenne heißt meine Puthenne.
Kannichtruhn heißt mein Huhn,
Wackelschwanz heißt meine Gans.
Widewidewenne heißt meine Puthenne.

Mit ein bisschen Zwicken und Zwacken kommt Frau Maier aber immer wohlbehalten aus dem Hühner- und Gänsestall in ihre Küche zurück. Sie legt die Eier vorsichtig in die kühle Vorratskammer, wo sie bis zum Ostersamstag ruhen dürfen. Söhnchen Karl zählt jeden Tag die Eier und schreibt die Zahl sorgfältig auf.
Am Morgen des Gründonnerstag füttert er wie gewohnt die Schweine und mistet den Ziegenstall aus. Dann geht er auf den Hof und beginnt mit dem Fegen. Am Ostersonntag soll der Hof für die große Ostereiersuche ordentlich aussehen…

Widewidewenne heißt meine Puthenne.
Schwarzundweiß heißt meine Geiß.
Kurzebein heißt mein Schwein.
Widewidewenne heißt meine Puthenne.

Die Freude auf das bevorstehende Osterfest wächst bei Familie Maier. Am Karsamstag holt Frau Maier die letzten Eier aus dem Hühnerstall. Dann setzt sie Wasser auf und beginnt, die Eier zu kochen. Tochter Ida steht mit großen Augen in der Küche und beobachtet ihre Mutter, die immer mehr hartgekochte Eier in die große Schale auf den Küchentisch legt.
Währenddessen treibt Vater Paul die Kühe auf die Weide und macht die Ställe sauber. Wer weiß, an welchen Orten der Osterhase seiner Eier verstecken möchte…

Widewidewenne heißt meine Puthenne.
Ehrenwert heißt mein Pferd.
Gute Muh heißt meine Kuh.
Widewidewenne heißt meine Puthenne.

Am Nachmittag beginnt das große Eierfärben. Ida sitzt schon ganz ungeduldig auf ihrem Stuhl. Sie hat eine Schürze umgebunden und hält den Pinsel in der rechten Hand. Auch Mama Greta und ihr Bruder Karl helfen mit. Sie bemalen die Eier mit lilafarbenen Punkten, grünen und blauen Streifen, roten Wellen, orangefarbenen Dreiecken, gelben Herzen und was ihnen sonst noch alles einfällt. Am Ende liegen über siebzig kunterbunte Eier auf dem großen Küchentisch. „Da wird der Osterhase aber staunen!“, freut sich Tochter Ida. Und alle sind so müde, dass sie gar nicht bemerken, dass Hund Oscar eine kunterbunte Schwanzspitze hat. Wie es wohl dazu gekommen ist?



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Widewidewenne heißt meine Puthenne.
Wettermann heißt mein Hahn.
Kunterbunt heißt mein Hund.
Widewidewenne heißt meine Puthenne.

Am Ostermorgen können die Kinder es gar nicht erwarten, in die Küche zu gehen. Die Eier sind verschwunden. Tochter Ida hüpft ganz aufgeregt, weil sie endlich nachschauen möchte, wo der Osterhase die Eier versteckt hat. Auf die vier wartet jedoch erst das große Osterfrühstück in der Stube. Beim Anblick von Oscars Schwanz fragt Papa Paul mit einem verschmitzen Lächeln, seit wann der Hahn denn vier Beine habe…
Das ist der gut gelaunte Beginn eines gemütlichen Osterfrühstücks. Am späten Vormittag klingelt es an der Tür…

Widewidewenne heißt meine Puthenne.
Leberecht heißt mein Knecht.
Hochbetagt heißt meine Magd.
Widewidewenne heißt meine Puthenne.

Mutter Gerda öffnet die Tür. Auf dem aufgeräumten und geschmückten Hof warten die Kinder aus dem Dorf. Sie freuen sich auf die alljährliche Ostereiersuche bei den Maiers. Ida und Karl schnappen sich schnell ihre Körbchen und laufen zu den anderen Kindern. Gerda freut sich über die vielen Kinder und hofft, dass sie viel Freude bei der Eiersuche haben werden. Schließlich hat sie sich in diesem Jahr ganz besondere Verstecke einfallen lassen.
Dann gehen sie zusammen los…

Die Meldodie von „Widewidewenne“ gibt es hier als kostenlosen MP3-Download

Viele Gedichte für die Osterzeit zum Vorlesen, Zuhören und Mitmachen finden Sie unter dem Stichwort Ostergedichte.



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Frau Mallik,

    miene Seniorengruppe hatte sehr viel Spaß mit diesem Lied (ich kannte es vorher gar nicht aber die Senioren schon). Vielen Dank und bitte mehr davon.

    Viele Grüße aus Norderstedt

    Antworten

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