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Welttag des Buches: 5 Ideen für Beschäftigungsangebote für Senioren.

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Heute, am 23. April, ist der Welttag des Buches. Grund genug das Thema Lesen und Bücher in Beschäftigungsangebote für Senioren einzubauen. Das geht natürlich auf ganz vielfältige Arten und Weisen. Wir haben heute mal fünf Ideen zusammen getragen um den Welttag des Buches in Beschäftigungsangeboten für Senioren Rechnung zu tragen. Vielleicht ist ja auch für Sie eine Idee dabei:

  1. Mal wieder selber lesen. Was für viele fitte Senioren selbstverständlich ist, nimmt bei Menschen mit Demenz und Senioren, die pflegebedürftig sind, oft ab: Gelegenheiten selber zu lesen. Für Senioren ohne kognitive Einschränkungen kann man gut kleine Bibliotheken oder mobile Bücherwagen für Bettlägerige einrichten. In Aktivierungsrunden mit Fitten kann man kleine Geschichten ausdrucken (eine große Auswahl kostenloser Geschichten finden Sie hier) und diese durch die Teilnehmer SELBST vorlesen lassen. In Gruppen mit Menschen mit Demenz reicht es oft aus, wenn man die Teilnehmer einzelne Sätze lesen lässt (vielleicht auch in Sütterlin? Hier ein paar Beispiele…).
  2. Die Welt der Autoren. Reden Sie mit den Teilnehmern über bekannte und berühmte Autoren. Haben die Teilnehmer einen Lieblingsautoren? Sammeln Sie Autoren nach dem ABC oder machen Sie unser Quiz zum Thema Autoren.
  3. Bücher sortieren. Sortierspiele sind in der Arbeit mit Menschen mit Demenz sehr beliebt. Besonders schön ist es natürlich immer, wenn man reale Gegenstände sortieren kann. Bringen Sie eine Auswahl an Büchern mit, bei denen sich immer mehrere einer bestimmten Kategorie zuordnen lassen. Zum Beispiel: Romane, Kinderbücher, Sachbücher und Kochbücher. Lassen Sie die Teilnehmer die Bücher den entsprechenden Kategorien zuordnen.
  4. Selbst ein Buch schreiben. Viele Einrichtungen der Altenhilfe haben es bereits umgesetzt. Was kompliziert und aufwendig klingt, kann bei guter Planung fast wie von selbst gelingen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn sie eine wöchentliche Biografierunde und die schönsten Anekdoten und Geschichten (mit der Einwilligung der Teilnehmer) notieren. Nach einem Jahr ist da bestimmt einiges zusammen gekommen. Die Geschichten zu drucken ist heute nicht mehr besonders teuer und bestimmt haben viele Angehörige Interesse an einem solchen Projekt. Was auch gerne umgesetzt wird sind Kochbücher, zu denen jeder Teilnehmer sein Lieblingsrezept mit Foto beisteuert. Solche Bücher sind super für den Verkauf auf Basaren geeignet.
  5. Märchen. Das Kinderbuch, das früher am weitesten verbreitet war, war wohl das Märchenbuch. Vielleicht erinnern sich Ihre Teilnehmer noch an das Märchenbuch ihrer Familie. Wie sah es aus? Wo wurde es aufbewahrt? Was war das Lieblingsmärchen der Teilnehmer? Nutzen Sie die Gelegenheit um in Anschluss an das biografische Gespräch ein Märchen vorzulesen oder unser große Märchenquiz mit 48 kostenlosen Rätselkarten einzusetzen.

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Ideen für die Praxis!

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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