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Lieder der Berge. Schlager zu dem Thema Berge

Hier finden Sie eine kleine Sammlung mit Schlagern zu dem Thema Berge. Das Thema Berge wird zum Beispiel in vielen Beschäftigungsrunden zu dem Thema Urlaub immer wieder angesprochen, da viele Senioren früher Wanderurlaube in den Bergen verbracht haben. In der folgenden Liste haben wir die bekanntesten und beliebtesten Schlager zu dem Thema Berge für Sie zusammengestellt.

Lieder der Berge. Schlager zu dem Thema Berge

  1. Ich könnt ohne Berg nicht leben (Vico Torriani)
  2. Heimat ist dort wo die Berge sind (Klostertaler)
  3. In den schönen Tiroler Bergen (Hansi Hinterseer)
  4. Von den blauen Bergen kommen wir (Peter Hinnen)
  5. Lieder der Berge (Heino)
  6. Das Schönste Blümerl Auf Der Alm (Original Naabtal Duo)
  7. Heidi (Gitti und Erika)

Da werden doch Urlaubserinnerungen wach, oder? Hören Sie sich gemeinsam mit den Senioren die Schlager an und sprechen Sie im Anschluss über Berge, Wanderungen, die richtige Wanderausstattung, Urlaube und Erlebnisse in der Natur. Anregungen für die Gestaltung von biografieorientierten Angeboten mit Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie auch viele bei uns auf Mal-alt-werden.de. Eine Übersicht darüber haben wir beispielsweise unter dem Stichwort Biografiearbeit Altenpflege für Sie zusammengestellt.

Noch ein Tipp für eine Gedächtnisübung:
Schreiben Sie das Wort BERGWANDERUNG an eine Tafel, auf ein großes Blatt Papier oder ein Flipchart. Nun suchen Sie mit den Senioren gemeinsam nach neuen Wörtern, die man aus den Buchstaben des Wortes BERGWANDERUNG bilden kann.
Hier einige Beispiele: Berg, Wanderung, wandern, Berge, gurren, gern(e), Wand, Band, Grad, Dung, Wunder, rund, der, wund, und, und, und…

Oder Sie füllen eine sogenannte „Kalbsbrust“. Und das geht so: Schreiben Sie das Wort BERGE nebeneinander auf. Und zwar einmal die Buchstaben von oben nach unten und einmal von unten nach oben. Füllen Sie nun die Buchstaben mit Wörtern, die mit dem ersten Buchstaben beginnen und dem letzten aufhören.

B eug E
E herin G
R uh R
G eschicht E
E igel B



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Es fährt ein Zug nach Nirgendwo. Schlager zu dem Thema Züge

Züge – des einen Lust ist des anderen Frust 😉 Während manch ein Reiselustiger von wunderschönen Zugfahrten quer durch Deutschland und auch die angrenzenden Nachbarländer träumt, häufen sich Verspätungen und Zugausfälle im hiesigen Berufsverkehr. Was natürlich gerade bei den Pendlern allerlei Missfallen auslöst… Trotzdem, eigentlich hat das Zugfahren doch auch viele schöne Seiten! Und nicht umsonst haben sich zahlreiche Interpreten des Deutschen Schlagers dem Thema Züge angenommen und Lieder dazu komponiert. Hier finden Sie eine Liste der zehn bekanntesten und beliebtesten Schlager rund um das Thema Züge für Ihre Beschäftigungsangebote mit Senioren und Menschen mit Demenz.

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo. Schlager zu dem Thema Züge

  1. Liebe kleine Schaffnerin (Rudolf Carl)
  2. Es Fährt Ein Zug Nach Nirgendwo (Christian Anders)
  3. Dein Zug fährt durch die Nacht (Peter Beil)
  4. Eisenbahnballade (Reinhard Mey)
  5. Nimm den nächsten Zug (Howard Carpendale)
  6. Susie dein Zug ist weg (Udo Jürgens)
  7. Der Bundesbahn-Blues (Peter Alexander)
  8. Hauptbahnhof Hamm (Reinhard Mey)
  9. Die kleine Bimmelbahn (Ellen Sander und Pößnecker Musikanten)
  10. Sonderzug nach Pankow (Udo Lindenberg)

Themen für biografierientierte Gespräche zu dem Thema Züge könnten sein:
– Reisen in unterschiedliche Regionen
– Urlaubsreisen mit dem Auto oder lieber mit dem Zug? Welches sind die Vor- und welches die Nachteile?
– Erinnerungen an eigene Zugreisen bzw. Zugfahrten
– Träume: Wohin möchte man gerne noch einmal reisen (wäre man gerne nochmal hingereist)?
– Berufswünsche der Kindheit: Wer hat als Kind davon geträumt, Zugführer oder Fahrkartenkontrolleur zu werden? Wer ist vielleicht wirklich Zugführer geworden?
– Züge von früher: Wie sahen die Dampfloks aus? Wer erinnert sich daran, wie die Straßenbahnen früher aussahen?
– Wer lebte in der Nähe eines Bahnhofs? Gibt es Geschichten, die man dort erlebt hat?
– …

Noch mehr Anregungen rund um die Biografiearbeit und auch zahlreiche Vorschläge für biografische Fragen finden Sie unter dem Stichwort Biografiearbeit Altenpflege .

Fallen Ihnen weitere Schlager zu dem Thema Züge ein? Welche kommen bei Ihren Gruppen gut an? Welche gefallen Ihnen? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar…

Filme für Demenzkranke. Ein Tag am Meer

Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist der zweite Film vom Verlag an der Ruhr, der speziell an die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Menschen mit Demenz angepasst ist. Bereits im Herbst 2014 ist der Film erschienen. Das Medienset besteht aus einer Film-DVD, einem Begleitheft mit Aktivierungseinheiten zu jedem Kapitel des Films und 24 großen Bildkarten.

Der Film gliedert sich in diese acht Kapitel: 1. Am Hafen, 2. Besuch in der Mühle, 3. Im Strandkorb, 4. Spaziergang in den Dünen, 5. Auf dem Leuchtturm, 6. Die Teestunde, 7. Ausritt am Strand, und 8. Sonnenuntergang am Meer. Zu jedem der acht Kapitel gehören je drei große Bildkarten.

Den Film ‚Eine Wanderung in den Bergen“ vom Verlag an der Ruhr haben wir Ihnen hier bereits vorgestellt

Höhen und Tiefen

Inhaltlich begleitet der Film ein Paar an einem Tag am Meer. Dabei durchwandert das Pärchen gemeinsam mit dem Zuschauer acht Stationen. Der Film lebt von klaren, deutlichen, ruhigen Bildern und wird von harmonischer Musik, bekannten Liedern (melodisch) und Küsten- und Strandgeräuschen untermalt. Dabei verzichten die Macher ganz bewusst auf Nahaufnahmen von Personen und auf Dialoge, um dem Betrachter Zeit und Fantasie für die eigenen Erinnerungen und Gedanken zu lassen.

Der Film umfasst ingesamt ca. 66 Minuten, ist aber in acht Kapitel unterteilt, die durch kurze Sequenzen mit Bildern von Wellen voneinander getrennt sind. So kann der Film als Ganzes oder die einzelnen Kapitel seperat gezeigt werden. In dem Begleitheft bekommen Sie zu jedem Kapitel Anregungen für Wahrnehmungsübungen, Gedichte, Liedtexte, Übungen für Gedächtnistrainingseinheiten, Rezepte zum Kochen und Backen, Zitate zum Thema Meer, sowie Vorschläge für Impulsfragen und Gesprächsangebote nach Schauen einer Filmsequenz. Memorykarten mit Küstenbildern zum Auschneiden sind ebenfalls Bestandteil des Begleithefts.

Die Bildkarten zu den einzelnen Sequenzen sind aus stabiler Pappe und haben ungefähr das Format DinA4. Die Bilder sind von bester Qualität, mit scharfen Konturen und hohen Farbkontrasten. Der Verlag an der Ruhr hat für „Ein Tag am Meer“ bewusst die Region Ostfriesland und die Insel Norderney gewählt um einen hohen Realitätsbezug zu schaffen. Für die heutigen Senioren war diese Region früher DAS Urlaubsziel und viele werden sich vielleicht sogar an die ein oder andere Ecke erinnern…

Fazit

„Ein Tag am Meer“ ist ein wirklich gelungener, hoch qualitativer Film vom Verlag an der Ruhr für Menschen mit Demenz. Nicht nur dem Film, auch den Bildkarten und dem Begleitheft merkt man die Liebe zum Detail an. Der Film entführt den Zuschauer an einen erfüllten Tag am Meer und lässt Urlaubserinnerungen und -gefühle neu aufblühen… nicht nur bei Menschen mit Demenz.

Ein wichtiger Hinweis: Das Medienpaket zu „Ein Tag am Meer“ beinhaltet beim Kauf die Vorführlizenz für Pflegeeinrichtungen

„Ein Tag am Meer“ jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie den Film? Wie gefällt er Ihnen? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Sommer! Kinder, Urlaubszeit… Ein Sommer Gedicht

Urlaubszeit! Man möchte sich entspannen, doch manchmal kann die Suche nach dem richtigen Urlaubsort zur Zerreißprobe werden… In diesem Sommergedicht für Senioren geht es um die Frage, für welche Art Urlaub man sich mit der kleinen Familie entscheiden möchte. Das Gedicht eignet sich zum Vorlesen oder auch als kleine Gedächtnisübung in Form eines Mitsprechgedichts.

Sommer! Kinder, Urlaubszeit… Ein Sommer Gedicht

„Sommer! Kinder, Urlaubszeit!“,
sagt Papa voll Heiter… keit.
Große Freude macht sich breit,
doch leider fehlt die Leichtig… keit:

Mama wünscht sich an den Strand,
spürt die Ruhe just an… Land.
Mit einem Buch im Sande liegen,
schnell ist sie damit zu… frieden.

Papa fähr so gerne Boot,
auf See, da hat er keine… Not.
„Nicht nur Strand,“ denkt er schon wieder,
„langsam wird’s mir dort zu… bieder!“

Paul und Klara roll’n die Augen,
was soll’n die Ideen denn… taugen?!
Paul will in den Ferienpark:
„Dort gibt’s Alles, was ich… mag!“

Klara hat noch and’re Pläne:
„Nur, dass ich es kurz er… wähne –
Pferde lieb ich, und das Reiten,
also gibt’s hier nichts zu… streiten!

Papa rollt geqäult die Augen,
„Ach das ist doch nicht zu… glauben!
Jetzt haben wir so lange frei
und es gibt nur Streite… rei.

Wir müssen uns nun bald entscheiden,
sonst können wir zuhause… bleiben.
Mit Streit, da geht es nicht voran,
so komm’n wir nicht im Urlaub… an!“

Am End‘ ist doch ’ne Lösung da –
ein Haus mit Boot, dem Ufer… nah.
Mit Ponyhof und Drachensteigen
mögen sich doch alle… leiden.

Im Anschluss an das Gedicht bieten sich Gespräche rund um die Urlaubsgestaltung, Sommerferien oder auch die Urlaubsfahrten mit dem Auto an sich an… Welche Erinnerungen haben die Senioren an früher?

Sehen Sie sich auch die besten Mitsprechgedichte für Senioren von Mal-alt-werden.de in unserem Buch an! Die SingLiesel Mal-alt-werden.de-Edition Mitsprechgedichte können Sie hier bestellen*



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Unser erster Urlaub in den 50er und 60er Jahren

In die Berge, an die See

Autor: Helmut Blecher
Verlag: Wartberg

Inhalt

Unser erster Urlaub in den 50er und 60er Jahren*. In dem Buch „Unser erster Urlaub“ findet man viele schöne Bilder und Fotos rund um das Thema Urlaub in den 50er und 60er Jahren. Die Bilder sind alle authentisch und werden duch kleine, informative Texte ergänzt. Vom Italienurlaub bis zum Skivergnügen in der Schweiz sind alle Urlaubsthemen dieser Zeit vorhanden.

Höhen und Tiefen

„Urlaub“ ist ein sehr schönes und dankbares Thema für die Biografiearbeit. Mit Urlaub werden zumeist positive, glückliche und lustige Erinnerungen verbunden und in der Biografiearbeit zu diesem Thema können diese wachgerufen werden. Das Buch „Unser erster Urlaub“ ist dabei eine wertvolle Stütze und die vielen Fotos wecken automatisch eigene Erinnerungen.
Die meisten Fotos sind so groß gedruckt, dass auch Senioren mit leichten Seheinschränkungen diese gut erkennen können. Ich persönlich nutze meist nur die Bilder, wenn ich das Buch für die Biografiearbeit einsetze. Dennoch enthalten die Texte für fitter Senioren informative Fakten und können auch bei Menschen mit Demenz eingesetzt werden um „Gesprächslücken“ zu fülen. Alles in allem ist es ein Buch, dessen Bilder Urlaubsstimmung wecken.

Fazit

Das Buch „Unser erster Urlaub in den 50er und 60er Jahren“ überzeugt mit einem Preis von knapp 7 Euro und ist eine wunderbare Ergänzung für die Biografiearbeit. Wie auch die anderen Bücher dieser Reihe (zum Beispiel „Unser erstes Auto“ und „Unser Haushalt“), sind die Fotos authentisch und spiegeln das Lebensgefühl der Zeit optimal wieder.  Die Texte sind nicht zu lang und eine nette Ergänzung.

Das Buch jetzt bei Amazon ansehen!*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Die Reise nach Italien. Eine Lückengeschichte in Reimen

Geschichten für Senioren werden häufig gesucht und gerne genutzt. Mit Reimen erreicht man Senioren und Menschen mit Demen im Besonderen sehr gut. Aus diesem Grund sind auch schon zwei Bücher von mir mit Lückengeschichten in Reimen erschienen, bei denen die Zuhörer Reimwörter ergänzen und mitsprechen können.Diese können Sie hier bei Amazon kaufen.* Ein kostenlose Lückengeschichte in Reimen stelle ich Ihnen heute zur Verfügung:

Die Reise nach Italien

Urlaub macht der Heini gerne,
nun will er auch mal in die… Ferne!
Nord- uns Ostsee kennt schon,
den Schwarzwald und den Kölner… Dom.
Doch Deutschland hat er nie verlassen,
und nun Angst was zu ver… passen:
Er träumt von Sonne, Meer und Strand,
von Salzwasser und weißem… Sand.
Mit Kind und Frau geht es bald los,
die Vorfreude ist riesen… groß.
Italien ist das Land der Wahl,
der Gelbeutel ist eher… schmal.
Hinein in diese große Welt,
zum Campen mit dem eignen… Zelt.
Was wohl so alles mitkomm` soll?
Das Auto ist zum Bersten… voll.
Mit Dosensuppe gut bestückt,
ist der Start schon bald ge… glückt.
Kaum das sie losgefahren sind,
fragt von Hinten schon das… Kind:
„Wann sind wir denn wohl endlich da?“
10 Stunden Fahrt, sind nicht so… nah.
Im Auto ist es ziemlich heiß,
nicht nur bei Heini läuft der… Schweiß.
Während Frau und Heini sprechen,
muss das Kind dann plötzlich… brechen.
Zum Glück geht alles in `ne Tüte.
Die Frau ruft laut „Du meine… Güte!“
Zum Glück passiert das nicht nochmal,
die Fahrt ist trotzdem eine… Qual.
Heini hält nicht viel von Pausen,
will lieber schnell zum Zielort… sausen.
Am Ende ist das Ziel der Lohn
und dann steht das Zelt auch… schon.
Blau das Meer und weiß der Sand,
wunderschön der ganze… Strand.
Urlaub macht der Heini gerne,
ab jetzt geht`s öfter in die… Ferne.
Blöd ist nur der Weg zurück,
doch das trübt ihm nicht das… Glück.



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Spaziergang am Strand – Ein Reimrätsel für das Gedächtnistraining

  1. Es ist herrlich an der Küste,
    als wenn das nicht jeder wüsste.
    Ob nun Mutter, Vater, Kind,
    alle spielen mit dem … Wind.
  2. Auf den Dünen hinterm Strand,
    liegt der feine, helle Sand.
    In den Mulden kann man kuscheln,
    Kinder suchen oft nach … Muscheln.
  3. Ach, wie lang ist es doch her,
    dass wir schauten auf das Meer.
    Wenn wir hier im hellen Lauschen,
    hört man leis‘ das … Wellen-Rauschen.
  4. Liebste, es ist doch ein Segen,
    dass wir zwei zusammen Leben!
    Komm und gib mir deine Hand,
    wir geh’n noch einmal durch den … Sand.



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Füße im Sand. Eine Bewegungsgeschichte mit Körperteilen zum Thema Urlaub

In dieser Bewegungsgeschichte für Senioren und Menschen mit Demenz geht es um den Urlaub am Strand.
Die Senioren sitzen in einem Stuhlkreis. Immer, wenn in der Geschichte bewegliche Körperteile, wie z.B. Arme, Hände, Füße, der Kopf, Beine, Zehen, Finger, Augenbrauen, Nase, Stirn… vorkommen, werden diese von den Teilnehmern bewegt.
Auf nicht-bewegliche Köperteile, wie Augen, Mund, Haare, Hals, Ohren…zeigen die Senioren mit dem Finger. Beim Po heben alle das Gesäß einmal kurz an und setzen sich dann wieder.

Füße im Sand

Moni tastete sich langsam voran, erst mit dem rechten Fuß, dann mit dem linken Fuß. Der Sand unter ihren Fußsohlen war warm und weich. Es kitzelte ein wenig, fühlte sich aber schön an. Moni war angekommen. Der mit dem Herzen lang ersehnte Urlaub war endlich da. Wie in jedem Jahr fuhren sie ans Meer um einfach mal alles baumeln zu lassen – die Arme und Beine, Hände und Füße, das Kinn und die Ohren. Moni weiß schon gar nicht mehr, wann sie und Wolfgang ihre Liebe zum Strand entdeckt hatten, irgendwann war sie einfach da. Und es gehörte fortan für sie zu einem erholsamen Urlaub dazu, das Wasser mit eigenen Augen zu sehen, das Meer mit beiden Ohren rauschen zu hören und es mit allen zehn Fingern spüren zu können.
Nach der langen Urlaubsfahrt stieg sie aus dem Auto, streckte und reckte sich. Sie schüttelte ihre Hände, streckte den rechten Arm und den linken Arm und bewegte beide Beine. Langsam spürte sie, wie das Blut wieder durch ihren ganzen Körper floß und auch die Zehenspitzen erreichte. In ihrer Nase machte sich der Duft des Meeres breit und ihre Ohren richteten sich ganz von selbst in Richtung Meer. Ihr erster Gang führte sie immer Richtung Meer. Während Wolfgang mit den schweren Taschen über dem rechten Arm ins Haus ging musste Moni erst mit eigenen Augen sehen, dass das Wasser noch da war. Nun stand sie dort – ihre beiden Füße waren schon fast ganz mit Sand bedeckt und sie spürte die Meeresbrise auf ihren Wangen und an der Stirn. Es war ein herrliches Gefühl. Eine leichte Gänsehaut machte sich auf ihren Unterarmen und ihren Beinen breit. Ihre Füße wurden im Sand gewärmt. Moni ging ein paar Schritte, unter ihren Füßen bewegte sich der Sand langsam auf und ab. Der Wind strich ihr durchs Haar und auf ihren Lippen lag ein bezauberndes Lächeln. Moni nahm ihren Pullover von den Schultern und legte ihn auf den Sand. Sie setzte sich und formte mit ihrem Po eine gemütliche Kuhle an ihrem Platz. Ihre Augen richteten sich auf das Meer und sie hörte mit beiden Ohren entspannt dem Meeresrauschen zu. Ja, sie waren tatsächlich angekommen! Moni umfasste mit den Armen fest ihre Knie und vergrub die Füße im Sand. Aus ihrem rechten Augenwinkel sah sie Wolfang kommen. Als er sich neben sie setzte und seinen linken Arm um sie legte spürte sie seine sanften Lippen auf ihrer Wange… Lange saßen sie so dort und blickten verträumt aufs Meer hinaus.


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Hupende Autos – Eine Klanggeschichte zu dem Thema Urlaub

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Hupe. Besonders gut eignen sich Hupen (jetzt bei Amazon ansehen)* aus dem Spielzeugregal oder dem Karnevalssortiment. Die Senioren “hupen” an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Gestern sind wir aus dem Urlaub wieder gekommen. Mein Mann Paul, unsere Kinder Dennis und Maike und ich. Es war ein schöner Urlaub. Wirklich! Doch rückblickend habe ich glaube ich noch nie in einem Urlaub so viele laut hupende Autos gehört.
Das wilde Hupen fing schon auf der Hinfahrt an. Natürlich standen wir in einem Stau – wie eigentlich immer auf der Fahrt in den Urlaub. Nur war dieser Stau auf dem Weg in die Berge in diesem Jahr wirklich sehr beständig. Es ging einfach nicht mehr weiter: wir standen, sehr lange. Die Kinder fingen an, auf der Rückbank unruhig zu werden. Und so wie Maike und Dennis wurden auch die Autofahrer hinter uns langsam unruhig. Zuerst hupte ein Auto, recht vorsichtig und leise. Dann hupten drei Autofahrer kurz hintereinander. Einer von Ihnen war wohl schon so verärgert, dass er danach noch zweimal richtig laut hupte. Was alle Fahrer nicht wussten, wir übrigens auch nicht, war, dass die Autobahn komplett gesperrt war. Ich erinnere mich noch, dass es irgendwann ein lautes, schnelles Hupkonzert aller Autofahrer gegeben hatte und ich gerade meinem Mann sagen wollte, dass ich zu Fuß weitergehen würde, als ich auf einmal ein Martinshorn hörte. Das Martinshorn kam näher, und mit der lauter werdenden Sirene verstummten auch nach und nach alle Autohupen. Mit einem Mal war es fast vollkommen ruhig. Ich atmete einmal ganz ruhig ein und aus. Dann entschied ich, dass es Zeit für ein Picknick wäre und packte unsere mitgebrachten Leckereien aus. Für meine Kinder war das Picknick auf der Autobahn das spannendste Erlebnis des ganzen Urlaubs.
Nach zwei weiteren Stunden ging es weiter, der Stau löste sich auf. Einer unserer Staunachbarn hupte noch einmal ganz freundlich als er an uns vorbeifuhr und dann ging es ohne das leiseste Hupen weiter zu unserem Ferienhaus. Damit war dem Hupen aber leider nicht genug getan…
Wie gesagt, wir fuhren in die Berge. Und in den Bergen gibt es Schafe, Kühe und weitaus noch mehr Tiere. Die Kuh- und Schafherden hatten es uns aber in diesem Jahr wirklich angetan. Auf fast jedem Weg zu einem unserer Tagesausflüge stand mindestens eine Herde auf der Straße. Wir kannten das und es machte uns wie immer nichts aus – wir waren ja im Urlaub. Andere Verkehrsteilnehmer sahen dies leider aber nicht so. Nach zwei Tagen erwartete ich schon das nächste energische Hupkonzert, wenn wir nur in die Nähe einer Kuhherde kamen. Meist fing es nur mit einem einzelnen, vorsichtigen Hupen an, dann folgte dreimaliges Hupen hintereinander und am Ende stiegen alle anderen mit ein.
Als wir während einer Wandertour dann auf einer Almhütte einkehrten und ich beim Anblick einer Kuh sofort auf ein Hupen wartete, hatte ich genug. Fortan verbrachten wir die restlichen Urlaubstage nur noch in den umliegenden Bergen, die wir auch zu Fuß erreichen konnten. Wir nahmen Pfade weitab der Straßen, nutzten Feld- und Wanderwege. Und tatsächlich, so gelang es uns, dass wir doch noch einen sehr ruhigen und erholsamen Urlaub in den Bergen hatten.
Bis wir auf der Rückfahrt auf das nächste Stauende zufuhren…



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Erst die Arbeit, dann der Urlaub – Eine Sprichwortgeschichte rund um den Urlaub

Herbert war gedanklich schon im Schwarzwald. Als er gerade im Wohnzimmer stand und von herrlichem Schwarzwälder Schinken auf frisch gebackenem Brot träumte, holte Irene ihn aus seinem Tagtraum zurück. „Wolltest Du nicht die Koffer ins Auto tragen?“, fragte sie freundlich aber bestimmt. Herbert besann sich: Ach ja, das hätte er doch glatt in der Vorfreude auf den Urlaub vergessen. Wie hieß es noch gleich?

Erst die Arbeit … dann das Vergnügen.

Er ging ins Schlafzimmer. Die Koffer lagen gepackt auf dem Bett. Gepackt, versteht sich, nicht verschlossen. Das Verschließen der Koffer war Herberts Aufgabe, das Packen Irenes. Irene wusste immer genau, was sie alles in den Urlaub mitnehmen mussten. Und ihrer Meinung nach sollte das auch in ihre großen Koffer passen. Dass dies nicht immer klappte, wenn man die Sachen „nur“ hineinlegte, hatte Herbert schon oft versucht, ihr zu erklären. Es half nichts. Also packte er vor jedem Urlaub die vorbereiteten Koffer wieder aus, legte die Sachen ordentlich und passend wieder hinein, und, siehe da – der Koffer ging zu. Herbert murmelte

Ordnung ist das … halbe Leben

vor sich hin und trug die Koffer zum Auto. „Jetzt muss ich das ganze Gepäck nur noch im Auto verstauen“, dachte Herbert und dabei wanderte sein Blick zwischen dem leeren Kofferraum und den Koffern und Taschen, die Irene zusätzlich noch dazu gestellt hatte, hin und her. Als er so dastand und sich überlegte, wie die ganzen Sachen ins Auto passen würden, stieg ihm mit einem Mal ein wunderbarer Geruch in die Nase.  Er drehte sich um. Hinter ihm stand Irene mit einem Schinkenbrötchen und einer Flasche kühlem Bier in der Hand. Mit einem Mal veränderte sich Herberts angestrengter Blick zu einem milden Lächeln.

Die Liebe geht eben doch … durch den Magen.

Irene sagte entschuldigend: „Ist zwar kein echter Schwarzwälder Schinken, aber vielleicht ein Vorgeschmack auf morgen. Und vielleicht fällt dir das Koffer tragen dann ein wenig leichter.“ Herbert bedankte sich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Er aß genüsslich sein Schinkenbrötchen, trank sein Bier aus und machte sich dann ganz leichtfüßig auf ans Packen. Frei nach dem Sprichwort

Mit Speck … fängt man Mäuse

war er im Nu fertig. Herbert mähte noch den Rasen im Garten und räumte die Garage auf. Irene zupfte Unkraut, wischte die Wohnung und machte die Küche fertig.

Geteiltes Leid ist eben … halbes Leid.

Und so waren sie pünktlich zur Tagesschau an diesem Abend mit den Urlaubsvorbereitungen fertig. Früh am nächsten Morgen sollte es los gehen. Herbert trank noch sein Feierabend-Bierchen und Irene machte ein Kreuzworträtsel, dann gingen sie zeitig schlafen. Des Morgens standen sie früh auf, tranken zusammen einen Kaffee und Irene schmierte ein paar Brote für unterwegs. Herbert machte sich noch einmal frisch und ging zum Auto. Mit einem Ohr hörte er noch wie Irene sagte: „Ich hab noch zwei, drei Kleinigkeiten dazu gestellt…“. Als er jedoch am Auto ankam und die „Kleinigkeiten“ sah, dachte er

Ich glaub, mich tritt … ein Pferd!

Als er gerade anfangen wollte, das besagt Gedachte wütend zurück in die Küche zu rufen, atmete er dann doch dreimal tief ein und aus, dachte an seinen Schwarzwälder Schinken und sagte sich, dass es im nächsten Jahr bestimmt anders werden würde.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich … zuletzt!



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