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Konzentrationsspiel: Eine winterliche Assoziationskette

Bei einer Assoziationskette reihen die Teilnehmer Wörter aneinander, die sie miteinander assoziieren. Die Assoziationskette ist eines der Konzentrationsspiele für Senioren. Bei einer Assoziationskette ist grundsätzlich alle erlaubt was Spaß macht, bzw. was einem in den Sinn kommt. Niemand muss erklären oder gar begründen, warum er ein bestimmtes Wort mit einem anderen assoziiert. In der Praxis wird eine Assoziationskette meisten so gebildet, dass der erste Teilnehmer das erste Wort nennt und der zweite Teilnehmer das zweite Wort.

Ein bisschen spannender wird das Konzentrationsspiel, wenn man die Assoziationskette unter ein bestimmtes Thema stellt. Als passendes Thema für diese Jahreszeit haben wir heute den Winter ausgesucht. Eine Assoziationskette zum Thema Winter könnte also wie folgt aussehen:

Winter, Schnee, Schneemann, Hut, Schal, Mütze, Wolle, stricken, Pullover, Jacke, Mantel, Fell, Spaziergang, Fußabdrücke, Glatteis, Schlittschuhe, Wintersport, Ski, Schlitten, Rodelberg, Skipiste, Skihütte, Hüttengaudi, Glühwein, Kakao, Suppe, Winterurlaub, Berge, Gletscher, schmelzen, Tauwetter, Pfütze, Schneematsch

Noch spannender, bei dem Thema Winter, aber nur für fitte und kreative Gruppen geeignet, wird es, wenn die Assoziationskette nach alphabetischen Vorgaben gespielt wird. Dafür kann entweder jeder eine Buchstabenkarte ziehen (die Buchstabenkarten werden vorher von der Gruppenleitung vorbereitet, hier können Buchstaben weggelassen werden, mit denen es keine oder nur wenige winterliche Wörter gibt) und einen Begriff mit dem gezogenen Buchstaben ziehen, oder der Teilnehmer assoziiert einen Begriff, der mit dem letzten Buchstaben des vorherigen Begriffes beginnt.

Ein Beispiel: Schnee, Eis, Stiefel, Lawine, Eisbär, Rodeln, Neuschnee, eiskalt, Tau, Unfallgefahr, Rutschgefahr, rutschig, Glatteis, Ski, Iglu, Urlaub, Baumwollmütze, eiskalt, Tee, eingeschneit, Tierfell, Langlauf-Skigebiet, Tauwetter, Regen, Nordlicht, Tannenbaum, Mantel, lebensgefährlich, Hang, glatt, Tiefschnee und, und, und.



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Was steht denn da? Ein winterliches Konzentrationsspiel auf einem Arbeitsblatt!

konzentrationsspiel-winter-arbeitsblatt

Konzentrationsspiele gehören zum Gedächtnistraining. Konzentration ist dabei nicht unbedingt das beliebteste Trainingsziel. Trotzdem kann uns unser Gehirn bei so mancher Übung mit seiner Leistungsfähigkeit überraschen. Ich selbst bin immer wieder beeindruckt, wie ausgeprägt unsere Lesefähigkeit ist und wie flexibel unser Gehirn mit manchen Aufgaben umgehen kann. Bei dem Konzentrationsspiel, das wir heute für Sie vorbereitet haben, ist es auch so. Auf dem Arbeitsblatt wurden verschiedene Buchstaben durch (ähnlich aussehende) Zahlen ersetzt. Sobald das Gehirn sich darauf eingestellt hat, kann es die Wörter meist trotzdem lesen. Natürlich ist das Lesen der Wörter (je nach Anzahl der ersetzten Buchstaben) unterschiedlich schwer. Sollte es mal nicht ganz automatisch funktionieren, finden Sie im folgenden Absatz die Lösung für das vorliegende Arbeitsblatt.

Diese Worte finden Sie auf dem Arbeitsblatt…

Die Buchstaben die wir bei diesem winterlichen Konzentrationsspiel auf dem Arbeitsblatt ersetzt haben sind: A=4, B=8, E=3, G=6, I=1, O=0, S=5. Wenn Sie die Zahlen wieder durch Buchstaben ersetzen ergeben sich daher folgende 8, winterliche Wörter…

1. 5CHL1TT3N = SCHLITTEN
2. 5CH4L = SCHAL
3. MÜTZ3 = MÜTZE
4. 315 = EIS
5. 5CHN33M4NN = SCHNEEMANN
6. 6LÄTT3 = GLÄTTE
7. H4ND5CHUH3 = HANDSCHUHE
8. 5K1 = SKI

Wenn die Wörter für Ihre Zielgruppe so zu schwierig sind, empfehlen wir Ihnen das Konzentrationsspiel einfach in der Schwierigkeit anzupassen. Schreiben Sie die Wörter dafür an die Tafel oder auf das Flip-Chart. Lassen Sie die Teilnehmer die Wörter gemeinsam im Chor vorlesen. Um die Übung einfacher zu gestalten, können Sie zum Beispiel weniger Buchstaben durch Zahlen ersetzen.  Es ist auch einfacher zu erkennen, dass eine 0 ein O oder eine 1 ein I ist, als das eine 6 ein G ist.



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Buchstaben ersetzt! Ein Konzentrationsspiel für Silvester…

konzentrationsspiel-silvester-arbeitsblatt

Auch für Silvester haben wir unsere Konzentrationsspiele um ein Arbeitsblatt erweitert, auf dem einige Buchstaben durch Zahlen ersetzt wurden. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die ersetzten Buchstaben eine gewisse Ähnlichkeit  mit den Zahlen haben. Das heißt, wir haben die folgenden Buchstaben durch die folgenden Zahlen ersetzt: A=4, B=8, E=3, G=6, I=1, O=0, S=5. Unser Gehirn ist sehr erstaunlich und das Entziffern der Wörter wird von Zeile zu Zeile einfacher. Meist können wir die Wörter ganz automatisch lesen. Je nachdem, wie ähnlich sich der Buchstabe und die Zahl sind, und wie viele Buchstaben in einem Wort ersetzt wurden, kann man aber auch schon mal ins Straucheln geraten. Wenn es Ihnen auch so geht, finden Sie hier die Lösung für das vorliegende Arbeitsblatt:

  1. F3U3RW3RK = FEUERWERK
  2. 53KT = SEKT
  3. N3UJ4HR = NEUJAHR
  4. D1NN3R F0R 0N3 = DINNER FOR ONE
  5. KN4LL80N80N = KNALLBONBON
  6. 8UFF3T = BUFFET
  7. L3UCHTR4K3T3 = LEUCHTRAKETE
  8. KN4LL3R853 = KNALLERBSE

Die Übung mit Menschen mit Demenz durchführen

Die Übung kann sehr gut in der Schwierigkeit an die Teilnehmer des eigenen Gedächtnistrainings angepasst werden. Schreiben Sie dafür die Wörter an die Tafel oder auf das Flip-Chart, so dass alle Teilnehmer sie gleich gut sehen können. Ersetzen Sie, je nach gewünschter Schwierigkeitsstufe, weniger Buchstaben durch Zahlen als es auf dem Arbeitsblatt vorgegeben ist. Lassen Sie die Teilnehmenden die Wörter gemeinsam (also alle im Chor) vorlesen. Durch das gemeinsame Vorlesen entsteht kein Leistungsdruck bei dem einzelnen Teilnehmer. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, können Sie auch ganze Texte und Geschichten schreiben, in denen die Buchstaben durch Zahlen ersetzt werden. Oder lassen Sie die Teilnehmer doch auch mal selbst Wörter aufschreiben und die Buchstaben ersetzen?



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Konzentrationsspiel: Silvestertauglich abgewandelte Assoziationskette

Konzentrationsspiele gehören zum Gedächtnistraining: Bilden Sie als Konzentrationsspiel im Gedächtnistraining doch einmal eine Assoziationskette zu dem Thema Silvester. Bei einer Assoziationskette wird es meistens so gehandhabt, dass der erste Teilnehmer ein Wort nennt und der zweite Teilnehmer ein beliebiges anderes Wort nennt, welches er mit dem ersten Wort assoziiert. Dabei ist es völlig egal welches Wort der Teilnehmer wählt. Er muss seine Wahl nicht begründen oder erklären.

Diese Regel ändert sich ein bisschen, wenn die Assoziationskette zu einem Thema gestaltet wird. In diesem Fall versuchen die Teilnehmer zu dem Thema passende Wörter zu assoziieren. Es ist allerdings auch bei Assoziationsketten rund um ein Thema oder Motto nicht schlimm, wenn ab und zu Mal ein Wort ein bisschen aus der Reihe tanzt, Assoziationen sollen ja schließlich nicht zu sehr gesteuert werden.

Wenn Sie mit SEHR fitten und kreativen Teilnehmern arbeiten, können Sie die Begriffe auch nach vorgegebenen Buchstaben assoziieren lassen. Bereiten Sie dafür Buchstabenkarten vor und lassen Sie die Teilnehmer jeweils einen Buchstaben ziehen. Jeder Teilnehmer assoziiert dann einen Begriff mit dem Buchstaben, den er gezogen hat. Eine andere Variante (die allerdings noch ein bisschen schwerer ist) ist die, dass der die Teilnehmer immer ein Wort assoziieren, das mit dem letzten Buchstaben des vorherigen Wortes beginnt.

Ein Beispiel: Leuchtrakete, Eistorte, Erbsensuppe, Eierlikör, Raclette, Einsamkeit, Turmuhr, Ruhestörung, Guten Rutsch, Horoskop, Partyhäppchen, Neujahrskonzert, Tamborin, Neujahr, Rutschpartie, Erwachsene, Eklat, Tablett, Torte, Eieruhr, Russische Eier, Rollmops, Schmalzgebäck, Krapfen, Nougatlikör, Rotwein, Nusslikör, Ramazotti, Sekt, Terrine, Eiersalat, Tomatensalat, Tequila, Aquavit, Teigtaschen, Nudelsalat, Tafelwein, Nüsse, Erdnüsse, und, und, und.



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Nussdurcheinander… ein Konzentrationsspiel für Senioren

Konzentrationsspiele zeichnen sich dadurch aus, dass die Aufmerksamkeit zur Erfüllung der Aufgabe fokussiert werden muss. Für das heutige Konzentrationsspiel brauchen Sie nur wenig Material. Eine Nussmischung, eine große Schüssel und so viele kleine Schüsseln, wie Sie verschiedene Nusssorten haben. Das Spiel ist besonders für die Arbeit mit Menschen mit Demenz geeignet. Für fitte Senioren ist es evtl. zu einfach. Wenn Sie mit fitten Senioren arbeiten, empfehlen wir Ihnen sich die untenstehende Variante „Um die Wette“ anzusehen.

So geht`s

Füllen Sie die Nüsse in die große Schüssel. Bei Menschen mit Demenz, die dazu neigen kleine Dinge in den Mund zu nehmen, empfehlen wir auf geschälte Nüsse zurück zu greifen. Stellen Sie die kleinen Schüsseln neben die große Schüssel und bitten Sie die Teilnehmer die Nüsse zu sortieren. Die Sortiererei der Nüsse kann sowohl von einem einzelnen Teilnehmer als auch von mehreren Teilnehmern übernommen werden.

Variante „Um die Wette“

Um das Spiel ein bisschen spannender zu machen, können die Nüsse auch um die Wette sortiert werden. Für diesen Fall benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine große Schüssel, und so viele kleine Schüsseln, wie es verschiedene Nusssorten gibt. Füllen Sie in jede große Schüssel die gleiche Anzahl (Tipp: Wiegen Sie die Nüsse einfach ab) Nüsse und geben Sie ein Startsignal. Wer seine Nüsse zuerst sortiert hat, ist der Sieger. Es können auch alle Teilnehmer die Nüsse aus der gleichen großen Schüssel nehmen. In diesem Fall, müssen die sortierten Nüsse am Ende gewogen werden um einen Sieger zu ermitteln.

Biografische Gespräche rund um die Nuss

Nüsse gehören zur Advents- und Weihnachtszeit dazu. Nutzen Sie dieses kleine Konzentrationsspiel um mit den Senioren ins Gespräch zu kommen. Welche Nüsse haben die Senioren als Kinder gekannt? Hatten sie zu Hause einen Nussknacker? Wenn ja, wie sah dieser aus? Welche Rezepte mit Nüssen kennen die Senioren?



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Wer kann es lesen? Ein weihnachtliches Konzentrationsspiel…

konzentrationsspiel-weihnachten-arbeitsblatt

Heute haben wir unsere Konzentrationsspiele wieder um ein kleines Arbeitsblatt ergänzt. Auf dem Arbeitsblatt finden Sie 8 weihnachtliche Begriffe, die wunderbar in die Adventszeit passen. Die Aufgabe für das Gedächtnistraining ist, die Wörter vorzulesen. Wenn das alles wäre, wäre die Aufgabe natürlich für die meisten Teilnehmer ein bisschen zu einfach. Auf dem Arbeitsblatt wurden einzelne Buchstaben durch Zahlen ersetzt. Das unser Gehirn trotzdem in der Lage ist, die Wörter (relativ problemfrei) zu lesen, ist sehr erstaunlich. Im Einzelnen wurden folgende Buchstaben durch folgende Zahlen ersetzt: A=4, B=8, E=3, G=6, I=1, O=0, S=5. Wie Sie auf den ersten Blick erkennen können, wurden Zahlen gewählt, die den ersetzten Buchstaben ähnlich sehen.

Die Lösung

Normalerweise ersetzt unser Gehirn die Zahlen automatisch. Mit etwas Übung gelingt es leicht und wir werden von Wort zu Wort besser. Trotzdem sind nicht alle Wörter gleich schwer zu lesen. Falls Sie bei einem Wort nicht auf die richtige Lösung kommen, haben wir hier die Lösungen einmal für Sie zusammen gefasst:

  1. 635CH3NK3 = GESCHENKE
  2. W31HN4CHT564N5 = WEIHNACHTSGANS
  3. CHR15T84UMKU63L = CHRISTBAUMKUGEL
  4. PLÄTZCH3N = PLÄTZCHEN
  5. H31L16483ND = HEILIGABEND
  6. 4DV3NT5KR4NZ = ADVENTSKRANZ
  7. KR1PP3 = KRIPPE
  8. T4NN3N84UM = TANNENBAUM

Passen Sie die Schwierigkeitsstufe an

Durch die Anzahl der ersetzten Buchstaben ist es sehr einfach die Schwierigkeitsstufe dieser Übung an die eigene Zielgruppe anzupassen. Verzichten Sie zum Anpassen der Schwierigkeitsstufe auf das Verteilen von Arbeitsblättern. Schreiben Sie die Wörter (mit den ersetzten Buchstaben) an die Tafel oder auf den Flip-Chart. Je weniger Buchstaben Sie durch Zahlen ersetzen, desto einfacher wird die Übung. Die Wörter können auch von der ganzen Gruppe im Chor vorgelesen werden. Das nimmt dem Einzelnen den Leistungsdruck.



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Wie viele Nüsse? Ein Wahrnehmungs- und Konzentrationsspiel in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen…

Dieses kleine Wahrnehmungsspiel mit Nüssen kann man auch gut in die Kategorie Konzentrationsspiele einordnen. Die Kernidee des Spiels ist es zu schätzen, wie viele Nüsse man vor sich hat. Die Schwierigkeit des Konzentrationsspiels wird durch die Aufbewahrung der Nüsse und die Arten der Nüsse variiert. Hier ein paar kleine Ideen, die Sie an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anpassen können. Bedenken Sie, dass Nüsse mit Schale von einigen Menschen mit Demenz unbedacht in den Mund genommen werden können. Wägen Sie das Risiko also sorgfältig ab und treffen Sie entsprechende Maßnahmen oder greifen Sie auf Nüsse ohne Schale zurück.

Nüsse in Säckchen…

Füllen Sie Nüsse in kleine Säckchen und lassen Sie die Teilnehmer des Konzentrationsspiels von außen ertasten wie viele Nüsse sich in dem Säckchen befinden. Einfacher wird es, wenn Sie den Teilnehmern erlauben in die Säckchen hinein zu greifen und die Nüsse zu zählen. Zählen ist allerdings nur bei wenigen Nüssen möglich.

Nüsse in Päckchen…

Füllen Sie Nüsse in kleine Schachteln (ausgespülte Verpackungen von Lebensmitteln wie zum Beispiel Käseschachteln). Kleine Nüsse können auch in Streichholzschachteln gefüllt werden. Lassen Sie die Teilnehmer die Päckchen in der Hand wiegen und erraten, wie viele Nüsse sich in den Päckchen befinden. Diese Variante ist die schwierigste Variante. Die Schwierigkeit kann weiter variiert werden, in dem die Spielleitung Lösungsvorschläge macht. Lösungsvorschläge die nah beieinander liegen (sind es 6,7 oder 8 Nüsse) erhöhen die Schwierigkeit, während Lösungsvorschläge die weit auseinander liegen die Aufgabe erleichtern (sind es 20, 12, oder 3 Nüsse).

Nüsse in Gläsern…

Die einfachste Variante ist die Nüsse in Gläser zu füllen und die Teilnehmer nach Augenmaß schätzen zu lassen.



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Arbeitsblatt mit einem Konzentrationsspiel für Nikolaus

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Konzentrationsspiele sind nicht immer beliebt, können aber auch lustig sein und viel Freude bereiten. Für dieses kleine Konzentrationsspiel zu Nikolaus haben wir einzelne Wörter rund um den 6. Dezember auf ein Arbeitsblatt geschrieben. Diese Wörter sollen von den Teilnehmern vorgelesen werden. Klingt einfach? Ist es ja eigentlich auch… Wir haben nur einige Buchstaben durch Zahlen ersetzt. Das ist die Herausforderung! Allerdings ist es gar nicht SO schwer, wie man denkt. Unsere Lesefähigkeit ist nämlich ganz erstaunlich. Dadurch, dass wir Zahlen gewählt haben, die den ersetzten Buchstaben ähnlich sehen, ist unser Gehirn ziemlich schnell dazu in der Lage, die Wörter zu erkennen. Von Wort zu Wort wird es einfacher. Probieren Sie es einfach aus!

So wurden die Buchstaben ersetzt

Normalerweise ist es bei dieser Übung nicht nötig die Zahlen bewusst mit den Buchstaben zu ersetzen. Wer es trotzdem wissen möchte, wir haben die Buchstaben wie folgt ersetzt: A=4, B=8, E=3, O=0, S=5, T=7. Es sind also folgende Wörter auf dem Arbeitsblatt zu finden:

  1. NÜ553 = NÜSSE
  2. M4ND4RIN3 = MANDARINE
  3. 57I3F3L = STIEFEL
  4. M4N73L = MANTEL
  5. OR4NG3 = ORANGE
  6. B4R7 = BART
  7. MI7R4 = MITRA
  8. 73LL3R = TELLER

Wenn Ihnen dieses Konzentrationsspiel zu schwer erscheint um es in Einzelarbeit durchzuführen, dann wandeln Sie es doch einfach in eine Gruppenübung um. Schreiben Sie die Wörter dafür (mit den durch Zahlen ersetzten Buchstaben) auf eine Tafel oder auf ein Flip-Chart. Bitten Sie die Teilnehmer anschließend die Wörter gemeinsam, im Chor, vorzulesen. Dadurch, dass die Gruppe die Aufgabe gemeinsam löst, wird der Druck vom einzelnen Teilnehmer genommen. Dadurch, dass Sie die Wörter selbst aufschreiben, können Sie die Übung auch noch anpassen. Sie wird zum Beispiel leichter, wenn Sie weniger Buchstaben durch Zahlen ersetzen.



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Kozentrationsspiel: Was kommt in den Stiefel? Eine lustige Assoziationskette zu Nikolaus

Heute möchten wir Ihnen eines der Konzentrationsspiele für Senioren in abgewandelter Form vorstellen. Wir haben uns dafür die Assoziationskette vorgeknöpft und sie an das Thema Nikolaus angepasst. Bei einer Assoziationskette nennt ein Teilnehmer ein Wort und ein zweiter Teilnehmer nennt irgendein anderes Wort, das er mit dem ersten Wort assoziiert. So geht es immer weiter. Wichtig ist dabei, dass die Assoziationen nicht begründet oder erklärt werden müssen. Erlaubt ist, was den Teilnehmern in den Kopf bzw. in den Sinn kommt.

Um die Assoziationskette an das Thema Nikolaus anzupassen, haben wir uns überlegt das als Thema der Assoziationskette „Was kommt in den Stiefel?“ vorzugeben. Die Assoziation ist bei dem Konzentrationsspiel also nicht mehr vollkommen frei, sondern wird durch das Oberthema gelenkt.

Wer das Konzentrationsspiel so zu einfach findet, der kann auch eine alphabetische Assoziationskette machen. Bei einer alphabetischen Assoziationskette, fängt der neue, assoziierte Begriff immer mit dem letzten Buchstaben des vorherigen Begriffs an. Wenn der erste Begriff mit einem N aufhört, muss der zweite Begriff mit einem N anfangen. Wenn der dritte Begriff mit einem E aufhört, muss der vierte Begriff mit einem E anfangen. Die Assoziationskette endet, wenn den Teilnehmern keine neuen Begriffe mehr mit dem gefragten Buchstaben einfallen. Doppelungen sollten bei dem Konzentrationsspiel nach Möglichkeit vermieden werden.

Ein Beispiel: Stiefel, Lippenstift, Teddy-Bär, Ritterfigur, Rassel, Lutscher, Ring, Geld, Dominostein, Nuss, Socken, Nougatpraline, Erdnüsse, Edelschokolade, Edelmarzipan, Nussschokolade, Engelfigur, Radiergummi, Ingwerkeks, Schokonikolaus, Sahnebonbon, Nussknacker, Raffaelo, Ohrring, Gebrannte Mandeln, Nikolausfigur, Rentierfigur, Rehplüschtier, Ring, Gummibären, Nikolausmütze, Erdbeerschokolade, Erdbeerlolli, Ingwerbonbon, und, und, und.



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Konzentrationsübungen

Konzentriertes spazieren

Während eines Spaziergangs wird jeder Schritt gezählt. Es können auch andere Dinge gezählt werden (an wie vielen Eichen kommt man während des Spazierganges vorbei, wie viele Häuser haben einen gelben Anstrich).

Wörter zählen

Der Gruppenleiter liest einen Satz vor und die Gruppenteilnehmer zählen, wie viele Wörter der Satz hat.

Fast lautlos…

Der Gruppenleiter liest einen Text sehr leise vor. Die Gruppenteilnehmer versuchen trotzdem alles zu verstehen und den Text im Anschluss wieder zu geben.

Das a in der Zeitung

In einer Zeitung oder einem Magazin wird ein Artikel ausgewählt. Es wird gezählt, wie oft in dem Artikel der Buchstabe „a“ vorkommt. Die Übung sollte ohne die Hilfe eines Stiftes durchgeführt werden.

Schreiben einmal anders

Der eigene Name oder ein beliebiges Wort wird auf dem Kopf, spiegelverkehrt oder mit der linken Hand (Linkshänder nehmen die rechte Hand) geschrieben.

 

Rückwärts buchstabieren

Der Gruppenleiter gibt ein beliebiges Wort vor und die Gruppenmitglieder buchstabieren es möglichst schnell und fehlerfrei rückwärts.

Was tun Sie da eigentlich?

Bei einer alltäglich Tätigkeit wird versucht jeden Handgriff genau zu beschreiben. Diese Übung bietet sich gerade bei Ritualen und routinemäßig ablaufenden Konzepten an.

Zeichnen

Bei dieser Übung wird versucht alltägliche Gegenstände so naturgetreu wie möglich zu zeichnen.

Sekunden zählen

Diese Konzentrationsübung eignet sich hervorragend um Wartezeiten zu überbrücken. Anstatt andauernd auf die Uhr zu sehen, werden die Sekunden im Kopf gezählt.

Nacherzählungen

Bei dieser Übung wird ein Artikel gelesen oder ein kurzer Fernsehbeitrag gezeigt. Die Übungsteilnehmer versuchen im Anschluss den Inhalt möglichst detailliert wieder zu geben.

Grün, grün, grün… ist alles, was ich sehe

Bei dieser Konzentrationsübung wird eine bestimmte Farbe ausgewählt (zum Beispiel grün). Im Anschluss wird die Aufmerksamkeit eine halbe Stunde lang auf alle Dinge, die grün sind, gelenkt (das ist auch ein schönes Wahrnehmungsspiel).



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