Anzeige

Leitfaden Altenpflege

Autorinnen: Gisela Mötzing und Susanna Schwarz
Verlag: Elsevier

Inhalt

Leitfaden Altenpflege* ist ein umfangreiches Nachschlagewerk für den Praxisalltag in der Altenpflege. Er richtet sich vornehmlich an Altenpflegekräfte, die neu in dem Beruf sind oder nach längerer Pause wieder in den Alltag der Altenpflege zurückgekehrt sind.

Höhen und Tiefen

Der Leitfaden umfasst Informationen über die wichtigsten Aspekte der Altenpflege. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Pflege, Betreuung, Begleitung und auch Therapien. Zu allen pflegerischen und behandlungstechnischen Maßnahmen findet der Leser umfangreiche Erläuterungen, Schritt für Schritt Anweisungen, Kontraindikationen, Tipps, Schaubilder und auch zahlreiche Fallbeispiele.
Das Buch ist in diese übergeordneten Kapitel gegliedert:

  1. Handlungsfeld Altenpflege
  2. Pflege und Betreuung
  3. Therapeutische Konzepte
  4. Unterstützung in der Tagesstruktur
  5. Prophylaxen
  6. Behandlungspflege
  7. Umgang mit Medikamenten
  8. Gerontopsychiatrische Erkrankungen
  9. Erkrankungen des Alterns
  10. Trauer, Sterben und Tod
  11. Notfälle im Alter

Alle Kapitel sind wiederum in Unterkapitel unterteilt, diese aufzuführen würde den Rahmen des Beitrags allerdings sprengen ;-). Das Nachschlagewerk wurde 2018 überarbeitet und schließt die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Erkentnisse aus dem praktischen Pflegealltag, der Forschung und den Pflegegesetzen mit ein.
Im Vorwort wird von den Autorinnen explizit darauf hingewiesen, dass das Buch kein Lehrbuch ersetzen, sondern ausschließlich als Nachschlagewerk oder Leitfaden fungieren soll. Fachwissen im Bereich der Altenpflege wird also vorausgesetzt. Das heißt allerdings nicht, dass der Leitfaden keine umfassenden Informationen bereithält – im Gegenteil. In diesem Buch finden Sie umfangreiche Informationen über die Krankheitsbilder, Behandlungsverfahren, Medikamentengabe, Therapien, die Ernährung, pflegerische Maßnahmen, Erklärungen der gängigsten Fachbegriffe, ein Stichwortverzeichnis und, und, und.
Die knapp 31,- €, die das Buch zur Zeit kostet, empfinden wir daher als durchaus angemessen.

Fazit

Den „Leitfaden Altenpflege“ können wir Pfegekräften im Bereich der Altenpflege uneingeschränkt empfehlen. Es dient als Nachschlagewerk für Berufsanfänger oder Wiedereinsteiger und beinhaltet die wichtigsten Informationen, Tipps, pflegerischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Fachbegriffe, Indikationen und Kontraindikationen rund um die Pflege und Betreuung älterer kranker und auch sterbender Menschen. Das Buch ist bei Elsevier erschienen.

Möchten Sie Alltagsbegleiter werden? Alle Informationen rund um den Beruf, die Chancen, Möglichkeiten und die Ausbildung finden Sie unter Alltagsbegleiter Ausbildung.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Taschenwissen Altenpflege

Schnell – sicher – praxisnah

Autorin: Angelika Ecker
Verlag: Elsevier

Inhalt

Taschenwissen Altenpflege*, das sind handliche Karten in Spiralbindung mit Handlungsanleitungen und Erläuterungen zu den wichtigsten Maßnahmen, Behandlungsansätzen und Erkrankungen in der Altenpflege. Das Kartenset richtet sich an Menschen, die als Pflegekräfte in der Altenpflege tätig sind.

Höhen und Tiefen

In dem spiralgebundenen Kartenset finden Sie zum Beispiel Handlungsanleitungen für die wichtigsten pflegerischen Maßnahmen in der Altenpflege, Informationen zu Behandlungsmaßnahmen und Tipps zum Umgang mit bestimmten Erkrankungen und Einschränkungen. Die Karten richten sich an ausgebildete Pflegekräfte und setzen ein grundsätzliches Wissen voraus. Es soll lediglich als Nachschlagewerk dienen, in dem man pflegerische Abläufe oder Maßnahmen (zum Beispiel das Legen eines Blasenkatheders) noch einmal kurz nachschauen oder sich kurze Anregungen holen kann. Zudem erhält man einen Überblick über die Anwendung der Basalen Stimulation, über die Symptome und Stadien der Demenz oder die richtige Sturz-, Dekubitus- oder Kontrakturenprophylaxe.
Einen Überblick über alle Kapitel bzw. Themen aus dem „Taschenwissen Altenpflege“ finden Sie hier:

  1. Absaugen
  2. Atemstimulierende Einreibung
  3. Atmung
  4. Basale Stimulation
  5. Bewusstsein
  6. Blasenkatheder
  7. Blutdruck
  8. Blutzucker
  9. Bobath-Konzept
  10. Dekubitusprophylaxe
  11. Delir
  12. Demenz
  13. Dreisatz
  14. Ein- und Ausfuhr
  15. Ernährungszustand
  16. Haut
  17. Herausforderndes Verhalten
  18. Hygiene
  19. Infusionen
  20. Injektionen
  21. Inkontinenz
  22. Insulin
  23. Kontrakturprohphlaxe
  24. Magensonde
  25. Medikamente
  26. Notfall
  27. PEG
  28. Pneumonieprophylaxe
  29. Puls
  30. Sauerstoffgabe
  31. Schmerzen
  32. Stoma
  33. Sturzprophylaxe
  34. Thrombosenprophylaxe
  35. Validation
  36. Weglauftendenz
  37. Wundversorgung
  38. Zentralnervöse Zugänge

Die Karten sind übersichtlich gestaltet und die Informationen verständlich und kompakt formuliert. Zu vielen Themen findet man Tabellen, die eine schnelle Informationsaufnahme möglich machen. „Taschenwissen Altenpflege“ richtet sich vornehmlich an Altenpflegekräfte, die neu in dem Bereich arbeiten.
Wie schon häufig angemerkt, finden wir diese Form der Spiralbindung für die Handhabung im Alltag nicht ganz praktikabel, da man die Karten unserer Meinung nach wirklich zu oft drehen und wenden muss, um weiterlesen zu können. Inhaltlich enthält es aber viele Informationen, die für den Pflegealltag in der Altenpflege nützlich sind. Das Kartenset „Taschenwissen Altenpflege“ kostet zur Zeit 17,- €.

Fazit

„Taschenwissen Altenpflege“ ist ein übersichtliches Kartenset mit den wichtigsten Informationen, Handlungsanweisungen und Behandlungsformen im Bereich der Altenpflege. Hier finden Sie viel Wissenswertes kurz und strukturiert zusammengefasst. Das Kartenset kann bei neuen Aufgaben in der Pflegetätigkeit als Nachschlagewerk dienen.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Könnte ich mich doch besser abgrenzen

Nähe und Distanz im Pflegealltag

Autorin: Gabriele Hoffmann-Gabriel
Verlag: Vincentz

Inhalt

Könnte ich mich doch besser abgrenzen ist ein Buch zu dem Thema Nähe und Distanz im Pflegealltag. Das Thema wird von der Autorin anhand von vielen Fallbeispielen behandelt, was das Verständnis der Inhalte und die Übertragung auf die eigene Person sehr gut möglich macht. Das Buch ist in die Kapitel „Sich abgrenzen – leichter gesagt als getan“, „Abgrenzungen im Pflegealltag“, „Nähe und Distanz im Lebensalltag“, „Nähe und Distanz im Pflegealltag“, „Wenn Abgrenzung nicht gelingt“ und „Gelungene Abgrenzung“ gegliedert.

Höhen und Tiefen

Zugegeben, ich war nicht ganz sicher, was mich in dem Buch erwartet: zu Themen wie „Nähe und Distanz“ und „sich abgrenzen“ gibt es zahlreiche Bücher und Ratgeber, die ziemlich theoretischer Natur sind. Hier bin ich schon nach dem Lesen der ersten Seiten überrascht worden. Der Autorin gelingt es, das wir Leser hauptsächlich anhand von Fallbeispielen einen guten Einblick in das Thema an sich bekommen und damit anschließend in der Lage sind, unser eigenes Verhalten zu reflektieren und genauer unter die Lupe zu nehmen.
Das Buch kann kein gesundes oder ungesundes Nähe-Distanz-Verhalten diagnostizieren. Muss es auch gar nicht. Aber in den Fallbeispielen und den anschließenden Kommentaren, Tipps und Bewertungen der Autorin lässt sich gut erkennen, welche Verhaltensweisen dem Pflegenden oder Betreuenden und auch denen, die gepflegt werden, gut tun oder nicht.
Neben den vielen Fallbeispielen, in denen sich bestimmt der ein oder andere wiedererkennt, gibt die Autorin zahlreiche Tipps, mit denen eine gesunde Abgrenzung gelingen kann. Unter jedem Abschnitt findet man Fragen, die man sich im Rahmen der Selbstreflexion stellen und beantworten kann. An manchen Stellen hat der Leser die Möglichkeit, eigene Notizen in das Buch einzutragen.
Das Buch eignet sich sowohl für Pflegekräfte, als auch für Betreuungskräfte und Ehrenamtliche, die alte und kranke Menschen begleiten. Dabei geht es um die stationäre UND die ambulante Versorgung. Das wirklich einzige Manko hier ist das Preis-Leistungsvehältnis. Das Buch (spiralgebunden, ca. im Din A6-Format kostet zur Zeit 19,80). Inhaltlich können wir es aber wirklich empfehlen.

Fazit

„Könnte ich mich doch besser abgrenzen“ ist ein Buch mit Tipps und Hilfen zur Selbstreflektion zum Umgang mit Nähe und Distanz im Pflegealltag. Es richtet sich an Pflegekräfte, ist aber auch ein guter Ratgeber für Betreuungskräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter. Durch die vielen Fallbeispiele ist das Buch gut verständlich und lässt sich leicht in den eigenen Praxisalltag übertragen. Ein guter Ratgeber, der das Erlernen eines gesunden Nähe-Distanz-Verhältnisses im Alltag möglich machen kann.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Aktivitäten und Alltagsgestaltung mit alten Menschen

Autorin: Gisela Mötzing
Verlag: Elsevier

Inhalt

Aktivitäten und Alltagsgestaltung mit alten Menschen* ist ein begleitendes Buch für die Pflege und Betreuung von Senioren und insbesondere demenziell erkrankten Menschen. Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: 1. Altagsgestaltung und Aktivitäten, 2. Didaktik und Methodik in der Geragogik und sozialen Betreuung, 3. Menschen mit Demenz, 4. Kulturelle Angebote, 5. Feste gestalten und feiern, 6. Bewegung und Gymnastik, 7. Spiele, 8. Gedächtnistraining, 9. Kreative und handwerkliche Angebote, 10. Familien- und haushaltsorientierte Angebote, 11. Ausflüge und Reisen und 12. Besondere Projekte.

Höhen und Tiefen

In diesem Buch bekommt man einen umfassenden Überblick über die Grundlagen, Inhalte und Ziele der sozialen Betreuung von Senioren und Menschen mit Demenz. Jedes Kapitel beinhaltet theoretisches Hintergrundwissen, praktische Fallbeispiele, Definitionen, Tipps für den Umgang und beispielhafte Anregungen für den Betreuungsalltag. Besonders Berufseinsteiger, Ehrenamtliche, Neulinge im Seniorenbereich oder Menschen in der Ausbildung bekommen einen guten Einblick über die Grundlagen und die praktische Arbeit in der sozialen Betreuung. Die Inhalte und ausgearbeiteten Konzepte sind sowohl für den stationären als auch für den ambulanten Bereich anwendbar. Besonders hervorzuheben sind die praktischen Tipps, Materialvorschläge und zahlreichen Beschäftigungsideen, die dieses Fachbuch enorm bereichern und den umfangreichen Theorieteil wunderbar erklären und auflockern. Zu fast jedem Aspekt gibt es Fallbeispiele und Tipps für die richtige Anwendung und einen empathischen und wertschätzenden Umgang mit den Senioren. Dabei wird auf Menschen mit Demenz besonders Rücksicht genommen.
Die individuellen Aktivitäten und Betreuungselemente werden im Kontext zum Konzept der sozialen Betreuung erklärt, die Autorin nimmt auch Bezug zu den Bewertungskriterien des MDK und macht einen Exkurs mit Tipps zur Dokumentation.
Insgesamt merkt man, dass sie langjährige Erfahrungen im Betreuungsalltag mit Senioren und Menschen mit Demenz hat. Was mir ein wenig fehlt ist ein engerer Bezug zur momentanen „Wirklichkeit“, insbesondere im sationären Betreuungsalltag. Viele Fallbeispiele sind Musterbeispiele, im Kontakt mit Menschen mit Demenz kommen wir aber ganz häufig im Alltag nicht mit unserem theoretische Hintergrundwissen oder dem vorgeschlagenen Zeitkontingent weiter. Das ist aber nur ein kleiner Aspekt. Insgesamt können wir das Buch für die Arbeit in der sozialen Betreuung wirklich empfehlen. Der Preis von zur Zeit  39,95 € ist angesichts des umfangreichen Inhalts angemessen.

Fazit

Aktivitäten und Alltagsgestaltung mit alten Menschen ist ein Fach- und Handbuch für die soziale Betreuung von Senioren und Menschen mit Demenz. Besonders hervorzuheben ist das ausgewogene Gleichgewicht von Theorie und Praxis. Zahlreiche Fallbeispiele, praktische Aktivierungsideen und hilfreiche Tipps für die Umsetzung runden das Buch ab. Wir empfehlen das Werk besonders für Auszubildene, Berufseinstieger und Neuankömmlige im Seniorenbereich.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Dokumentation in der Betreuungsarbeit

Chancen nutzen mit PSG, Strukturmodell und NBI

Autorinnen: Bettina Greb-Kohlstedt, Ute Kammeyer und Ramona Rücker
Verlag: Vincentz

Inhalt

Dokumentation in der Betreuungsarbeit* ist sowohl ein Fachbuch als auch ein praktischer Leitfaden zum neuen Dokumentations- und Planungsverfahren nach dem Strukturmodell. Es ist ein Handbuch bzw. eine Arbeitshilfe für eine effiziente und sinnvolle Nutzung der veränderten Strukturen und den daraus resultierenden Möglichkeiten, die durch das Inkrafttreten des neuen Pflegestärkungsgesetztes nun Teil des Betreuungsalltags sind.
Das Buch ist aufgeteilt in folgende Kapitel: 1. Grundlagen der Betreuungsarbeit, 2. Das Strukturmodell, Das QM-Handbuch für die Betreuungsarbeit, 4. Die QPR-Fragen für den sozialen Dienst und die Betreuung, 5. Fallbeispiele, 6. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und daas NBA (NBI), 7. Die Sterbebegleitung und 8. Anhang. Im Anhang befinden sich hilfreiche Kopiervorlagen für den praktischen Alltag.

Höhen und Tiefen

Dieses Buch ist eine Leitfaden und eine praktische Arbeitshilfe für alle, die in Einrichtungen der stationären Altenpflege tätig sind und im Rahmen dessen Betreuungsangebote planen, durchführen und pflege- und betreuungsbedürftige Menschen begleiten.
Mit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetztes sind viele Neuerungen in den Betreuungsalltag eingekehrt, nicht zuletzt was die Begutachtungsgrundlagen, die Erstellung individueller Maßnahmenpläne (alt: Pflegeplanungen/Betreuungsplanungen) oder die Dokumentation nach dem neuen Strukturmodell betrifft. Langfristig sollen diese Veränderungen helfen, die Qualität der Betreuungsleistungen zu verbessern, indem mehr Zeit in die persönliche und individuelle Begleitung der betroffenen Menschen fließt. Das Dokumentieren soll einfacher werden und weniger Zeit in Anspruch nehmen. Das bedeutet allerlei Veränderungen, die bei vielen, die in der Betreuungsarbeit tätig sind, erst einmal zu Verunsicherungen führen.
„Dokumentation in der Betreuungsarbeit“ soll helfen, die neuen Hintergründe und Handlungshilfen des Pflegestärkungsgesetztes zu Verstehen und in der Praxis gut umsetzen zu können, um langfristig mit viel weniger Aufwand dokumentieren zu können. Und das tut es unsere Meinung nach! Dieses Buch ist ein wahres Rundumpaket was die Betreuung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen betrifft. Neben den theoretischen und rechtlichen Erläuterungen zu den Grundlagen der Betreuungsarbeit wird u.A. das Strukturmodell vorgestellt, erläutert und mit vielen praktischen Beispielen veranschaulicht. Weiter beschäftigt sich ein ganzes Kapitel mit der Organisation des Betreuungskonzeptes und des dazugehörigen Qualitätshandbuchs. Acht ausführlich vorgestellte Fallbeispiele ergänzen die theoretischen Grundlagen und zeigen, wie man mit den Handlungshilfen umgehen kann und dass sie, wenn man sie verinnerlicht hat eine sehr gute Hilfe und Entlastung sein können.
Was uns besonders gut gefallen hat, ist die Herangehensweise an diesen wirklich umfangreichen theoretischen Themenkomplex und die Art und Weise, wie die Dinge veranschaulicht und erklärt werden. Die verschiedenen Punkte werden allesamt von Grund auf und sehr praxisnah erläutert und fast immer durch anschauliche Beispiele ergänzt. Regelmäßig geht es zudem um die eigenen Ansprüche und das Bewusstsein, wie wir pflege- und betreuungsbedürftige Menschen wertschätzend und bedürfnisorentiert begleiten.
Der Ansatz, die Umsetzung und die Herangehensweise an die Grundlagen und die praktische Arbeit in der Betreuung bzw. der Dokumentationsarbeit hat uns in diesem Buch vollkommen überzeugt. Es eignet sich sowohl für den persönlichen Gebrauch als auch für Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern das Strukturmodell und die neuen Ansätze in den Maßnahmenplänen sowie der Dokumentationsarbeit auf einfache Weise nahe bringen möchten.

Fazit

Wir können „Dokumentation in der Betreuungsarbeit“ als praxisorientiertes Hand- und Begleitbuch für die Dokumentation, die Erstellung von Maßnahmenplänen und neuen Konzepten (unter Berücksichtigung der Prüfkriterien des MDK) in der stationären Betreuungsarbeit wirklich empfehlen. Das Buch umfasst von den theoretischen Grundlagen, über anschauliche Erläuterungen bis hin zu praktische Fallbeispielen alles, was man für die Umsetzung im stationären Betreuungsalltag braucht.

Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen.*
Oder bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Es geht auch anders!

Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege

Autoenr: Udo Baer und Marion Scheffler
Verlag: Semnos

Inhalt

Es geht auch anders*. In dem Buch wird die Arbeit und der Alltag im „Schefflerheim“ in Hamburg dargestellt. Durch die Einrichtungsleitung Marion Scheffler wird die „verstehende Pflege“ und die Würde im Pflegealltag in den Mittelpunkt gestellt. Dabei wird beschrieben, wie Hürden und Stolperfallen, die durch das Pflegesystem und durch die Pflegesätze geschaffen werden, gemeistert werden.

Autoren

Marion Scheffler leitet seit 1985 das Schefflerheim in Hamburg und ist Altenpflegerin, Gesprächspsychologin, NLP-Trainerin, Gesundheitstrainerin und Logotherapeutische Beraterin i.S. . Dr. phil. Udo Baer ist Mitbegründer und Senior-Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt Therapie kreativ.

Höhen und Tiefen

Das Buch „Es geht auch anders! Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege“ gliedert sich in verschiedene Teile. In dem ersten Teil des Buches „Warum dieses Buch?“ beschreibt Marion Scheffler, wie sie davon träumte, ein Buch über ihre Arbeit zu schreiben und wie sie auf Udo Baer stieß. Udo Baer beschreibt seinerseits die positiven Eindrücke, die er bei seinem ersten Besuch im „Schefflerheim“ hatte. Im zweiten Teil wird das Schefflerheim vorgestellt.

In dem dritten Teil des Buches „Verstehende Pflege in Aktion: Zehn Menschen“ beschreibt Marion Scheffler den Alltag im Schefflerheim, den Umgang mit Herausforderungen an Hand von Fallbeispielen aus der Sicht von Bewohnern. Diese Art der Darstellung habe ich als gewöhnungsbedürftig empfunden. Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere eigene Sicht der Dinge, unsere Meinung und unsere Empfindungen immer ernst nehmen und reflektiert bei unserer Arbeit berücksichtigen, aber nicht mit der Realität der Bewohner gleichsetzen.

Der vierte Teil beschreibt theoretische und praktische Aspekte der „Verstehenden Pflege“ und der „Würdigenden Biografiearbeit“. Der fünfte Teil setzt sich mit „Würde im Pflegealltag“ auseinander, der sechste Teil beinhaltet ein Plädoyer für einen Perspektivwechsel und der siebte Teil nennt sich „Und zum Schluss: Das Wunder der Geborgenheit“.

Fazit

Viele der Sätze über „Verstehende Pflege“ und die Einstellung zum Menschen und dessen Biografie wird man so, oder so ähnlich, auch in vielen Leitsätzen und Qualitätsmanagement Handbüchern anderer Einrichtungen finden. Wenn ich solche Konzepte lese, verdrehe ich in der Regel heimlich die Augen. Bei der Lektüre des Buches „Es geht auch anders! Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege“ war das anders. Ich habe Marion Schefller ihre Begeisterung geglaubt. Ich habe ihr geglaubt, dass für sie wirklich die Menschen im Mittelpunkt stehen, ich habe ihr geglaubt, dass die Beschreibungen des Alltags im Schefflerheim der Realität entsprechen. Natürlich kann keine Einrichtung perfekt sein – aber das Schefflerheim scheint einen guten Weg gefunden zu haben, um die Menschlichkeit WIRKLICH in den Mittelpunkt zu rücken. Das Buch sei jedem ans Herz gelegt, der manchmal an den Rahmenbedingungen unseres Pflegesystems zu verzweifeln droht.

Das Buch jetzt bei Amazon ansehen!*

 

Kennen Sie das Buch? Ihre Meinung würde mich interessieren. Hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

Nervennahrung

Das richtige Essen für starke Nerven und ein gutes Gedächtnis

Autor: Dr. Andrea Flemmer
Verlag: schlütersche

Inhalt

Nervennahrung. Das richtige Essen für starke Nerven und ein gutes Gedächtnis*. Auf rund 170 Seiten erläutert Frau Dr. Flemmer welche Nahrungsmittel gut und schlecht sind für das Gehirn. Welche Nährstoffe unser Gehirn braucht um lange Leistungsfähigkeit zu bleiben und welche Nährstoffen unserem Hirn schaden. Viele bunte Illustrationen komplettieren die einzelnen Kapitel und Artikel.

Höhen und Tiefen

Aufgrund der zahlreichen Illustrationen wirkt das Buch einladend. Viele Lebensmittel sind abgebildet und veranschaulichen das Geschriebene. Hauptaugenmerk liegt auf der Frage, wie man sich intelligent ernährt.  Nach einer Einführung was Intelligenz ist, beschäftigt sich das Buch auf den ca. 140 folgenden Seiten mit Nährstoffen welche unsere Leistungsfähigkeit unterstützen oder das Gegenteil bewirken. Im letzten Kapitel werden weitere Tricks für Nerven und das Gedächtnis beschrieben.
Nicht zwingend ein Buch für Interessierte in der Arbeit mit Senioren mit und ohne Demenz, jedoch ein schöner Ratgeber um sein eigenes Wissen zu erweitern. Einige Tipps wie z.B. „Hausmittel gegen Ein- und Durchschlafprobleme“ und „Ein Schwätzchen in Ehren“ können in der Arbeit mit Senioren hilfreich sein. Meiner Meinung nach auch eine gute Basis um z.B. eine Themenwoche zu gestalten wie z.B. „Fit in den Frühling“ um die Mahlzeiten dementsprechend einzubeziehen. Vermisst habe ich ein paar Rezepte um die dort beschriebenen Lebensmittel ohne große Vorbereitung und Rezeptsuche verarbeiten zu können.
Allerdings ist mir bei der Recherche fürs Buch aufgefallen, dass als Literaturhinweise  z.B. Artikel aus dem Focus, Stiftung Warentest und der Apothekenumschau angegeben sind. Einige Ausführungen der Autorin halte ich für wissenschaftlich nicht haltbar.

Fazit

Ein Buch für Menschen, die sich mit unserer Nahrung auseinandersetzen. Für Menschen, die ein Grundwissen darüber, welche Nährstoffe gut und schädlich für unser Gehirn sind erlangen möchten.

Das Buch jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Sinneswahrnehmung – 52 Ideen

Aktivierung für die Seniorenarbeit

Autor: Karin Dellermann, Gabriele Engemann
Verlag: Elsevier

Inhalt

Sinneswahrnehmung - 52 Ideen*. Das Buch „Sinneswahrnehmung – 52 Ideen“ ist eines von sieben Themenbereichen aus der Reihe „Aktivierung für die Seniorenarbeit“.
Wie der Titel bereits erahnen lässt, finden sich hier auf 52 Seiten abwechslungsreiche Ideen zur Sinnesanregung und Aktivierung von Senioren. Von „Weingeruch“ über ein Rezept für „Bananenbrei“ bis zu „Leder fühlen“, werden hier alle Sinnesbereiche angesprochen.

Höhen und Tiefen

Dieses Buch richtet sich an alle, in der psychosozialen Betreuung von Senioren, tätigen Personen. Fast alle Aktivierungsideen eigenen sich auch für die Beschäftigung von und mit dementen Menschen. Die Aktivierungen sind sowohl für die Einzelbetreuung als auch für die Arbeit mit kleineren Gruppen geeignet. Sie sind abwechslungsreich und bieten auch bei kleinem Budget viele Möglichkeiten.
Alle Aktivierungen sind zwar knapp, aber durchaus prägnant beschrieben. Alle sind so ausgelegt, dass sie etwa innerhalb einer Viertelstunde durchzuführen sind. Die Autorinnen unterteilen sie jeweils in drei Phasen: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Dies macht es selbst unerfahrenen Betreuern möglich, diese Aktivierungen durchzuführen.
Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass sich zu allen Aktivierungen vorformulierte Ziele und Empfehlungen zur Dokumentation finden. Außerdem regen die Anweisungen unter „Nachbereitung“ zur Eigen- und Fremdreflexion an, was wiederum zu einem kontinuierlichen Qualitätssicherungsprozess führen soll.
Das einzige, was ich beim Anschauen des Buches wirklich als störend empfunden habe, ist der Aufbau des Buches: Zu jeder „Übung“ gibt es ein passendes Bild, dass (laut den meisten Arbeitsanweisungen) mit in die Aktivierung einbezogen werden soll. Leider befindet sich das entsprechende Bild immer auf der Rückseite der jeweiligen Aktivierung, sodass man während der Aktivierung hin- und her blättern müsste, wenn man noch unsicher ist. Besser wäre es, wenn das passende Bild auf der gegenüberliegenden Seite abgedruckt wäre. Dann könnte man das Buch als Aufsteller benutzen, was sich durch das Querformat und die Ringbindung anbietet.

Fazit

Ein schönes Buch, das viele Ideen vorgibt, aber dennoch auch Raum lässt für eigene Ideen und Abwandlungen. Durch die Vorschläge zur Dokumentation und Qualitätssicherung eignet es sich besonders für „Neulinge“ in der psychosozialen Betreuung. Aber auch die „alten Hasen“ können davon profitieren und vielleicht das ein oder andere neue dazu lernen.
Das Buch jetzt bei Amazon ansehen!*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Bettlägerige aktivieren

111 Ideen aus der Praxis

Autor: Andrea Friese
Verlag: Vincentz

Diese Buchvorstellung wurde von Sarah Lachtrup erstellt. Sarah ist Ergotherapeutin und in leitender Position für die soziale Betreuung in einem Pflegezentrum verantwortlich.

Inhalt

Bettlägerige aktivieren* bietet auf 124 Seiten vielfältige Ideen für die Aktivierung und Beschäftigung immobiler Senioren. Der Inhalt ist nach Sinnesbereichen gegliedert und gibt somit die Möglichkeit gezielte Aktivierungen nach dem individuellen Bedarf des Betroffenen auszuwählen. Das Buch richtet sich an alle, am Pflege- und Betreuungsprozess von schwerstpflegebedürftigen Menschen beteiligten Personen.

Autorin

Frau Andrea Friese ist Gedächtnistrainerin und Fachtherapeutin für Hirnleistungsstörungen. In diesem Bereich ist sie auch freiberuflich als Gedächtnistrainerin tätig. Außerdem kann Frau Friese viele Jahre Berufserfahrung im Sozialen Dienst eines Seniorenzentrums vorweisen, sowie vielfältige Veröffentlichungen rund um das Thema Betreuung und Aktivierung von Senioren und Demenzkranken.

Höhen und Tiefen

Das erste, was mir positiv auffiel, ist das handliche Format des Buches. Das ca. DIN A5 große, ringgebundene Buch passt in jede Hosen- oder Kitteltasche und ist somit ideal, wenn man im beruflichen Alltag „mal eben“ etwas nachschlagen möchte. Die Gliederung ist gut gelungen und übersichtlich. Zu jedem Sinnesbereich gibt es zunächst einen kleinen, gut verständlichen, theoretischen Abschnitt, der auf die Funktionsweise des jeweiligen Sinnes eingeht. Um das Verständnis der Anwender weiter zu fördern, regt die Autorin im nächsten Schritt zur Selbstreflexion an, indem sie z.B. Fragen stellt wie „Welche Bilder sprechen Sie positiv an“ oder sie fordert auf bestimmte Erfahrungen selbst zu machen, z.B. etwas mit dicken Handschuhen anfassen, um zu erfahren, wie es ist wenig zu spüren. Danach folgen vielfältige Anregungen zur Aktivierung: Von der Raumgestaltung eines Bettlägerigen über den gezielten Einsatz von Düften und Aromen bis hin zum klassischen Snoezelen findet der Leser hier viele Ideen. Viele der Ideen waren mir zwar bereits geläufig, jedoch konnte ich fast bei allem etwas finden, was mich zu neuem inspirierte.

Neben den interessanten Ideen für die Aktivierung ist außerdem noch positiv zu erwähnen, dass die Autorin Anregungen gibt, wie benötigte Materialien selbst hergestellt werden können, oder wo man sie günstig beziehen kann.

Für den Alltag in einer Pflegeeinrichtung ist besonders der letzte Abschnitt des Buches interessant: Frau Friese beschäftigt sich hier mit dem Thema Dokumentation und Evaluation. Hierfür findet man zwei Evaluationsbögen, die leicht zu verstehen und übersichtlich gestaltet sind. Außerdem schlägt die Autorin vor, wie man die Anregungen in die AEDL nach Monika Krohwinkel einsortieren kann, was bei einer einrichtungsbezogenen Dokumentation sehr hilfreich erscheint. Das Buch ist im Vincentz-Verlag erschienen.

Fazit

Dieses Buch würde ich jederzeit meinen Kollegen, auch solchen, die schon lange im Beruf sind, empfehlen. Es zeigt altbewährtes in einem neuen Licht und inspiriert dazu, diese Ideen selbst weiterzuentwickeln. Durch das praktische Format kann man es auch im Arbeitsalltag dabei haben und ist so für spontane Aktivierungen gut gerüstet. Durch die ausführlichen, aber leicht verständlichen theoretischen Erklärungen, ist „Bettlägerige aktivieren“ ebenso für Berufsanfänger oder ehrenamtliche Helfer geeignet.

Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz bestellen*

Oder bei Amazon ansehen!*.

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Praxishandbuch Demenz

Erkennen – Verstehen – Behandeln

Autoren: Elisabeth Stechl, Catarina Knüvener, Gernot Lämmler, Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Gabriele Brasse
Verlag: Mabuse

Inhalt

Praxishandbuch Demenz*. In dem Buch aus dem Mabuse-Verlag werden Themen wie Krankheitserleben, Krankheitseinsicht, Aufklärung, Schmerzwahrnehmung, künstliche Ernährung und palliative Versorgung behandelt. Es richtet sich vor allem an Menschen, die mit Menschen mit Demenz arbeiten, eignet sich aber auch für andere Interessierte.

Höhen und Tiefen

Das Praxishandbuch Demenz wird durch die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und authentischen Praxisbeispielen zu etwas ganz besonderem. Durch diese Verbindung wird die viel geforderte „Ganzheitlichkeit“ in der Arbeit mit Menschen mit Demenz greifbar. Wie kann man in der Praxis Menschlichkeit leben? Wie kann man gewährleisten, dass bei allen Überlegungen WIRKLICH der Mensch im Mittelpunkt steht?
Trotz der Sicht auf den Betroffenen sind die fachlichen Informationen des Buchs durch und durch fundiert. Therapie und Diagnostik von demenziellen Erkrankungen wird leitliniengerecht beschrieben. Die Bereiche: Zugänge, Patientenaufklärung, Interventionen, fortgeschrittene Demenz, Schmerzbehandlung, Lebensende, Präventioen, Diagnostik und Therapie, Recht und Sozialleistungen schaffen es, die wichtigsten Fragestellungen rund um demenziell Erkrankte abzudecken. Im Zentrum steht dabei immer die Lebensqualität der Betroffenen.

Fazit

Das Praxishandbuch Demenz ist nicht nur ein klassisches Lehrbuch. Es eröffnet neben dem fachlich fundierten Informationsmaterial, einen Einblick in die Welt der Menschen mit Demenz. Das „Praxishandbuch Demenz“ gehört auf jeden Fall zu den besten Fachbüchern über Demenz, die ich bis jetzt gelesen habe (und das waren einige …  😉 ).

Das Buch jetzt bei Amazon ansehen!*

Besonders bei der Begleitung von Menschen mit Demenz sind wahrnehmungsanregende Angebote und Übungen in jedem Stadium der Erkrankung wichtige Bestandteile einer bedürfnisgerechten Betreuung. Kostenlose Materialien und Anregungen finden Sie unter anderem unter dem Stichwort Wahrnehmungsspiele.

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.