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Könnte ich mich doch besser abgrenzen

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Nähe und Distanz im Pflegealltag

Autorin: Gabriele Hoffmann-Gabriel
Verlag: Vincentz

Inhalt

Könnte ich mich doch besser abgrenzen* ist ein Buch zu dem Thema Nähe und Distanz im Pflegealltag. Das Thema wird von der Autorin anhand von vielen Fallbeispielen behandelt, was das Verständnis der Inhalte und die Übertragung auf die eigene Person sehr gut möglich macht. Das Buch ist in die Kapitel „Sich abgrenzen – leichter gesagt als getan“, „Abgrenzungen im Pflegealltag“, „Nähe und Distanz im Lebensalltag“, „Nähe und Distanz im Pflegealltag“, „Wenn Abgrenzung nicht gelingt“ und „Gelungene Abgrenzung“ gegliedert.

Höhen und Tiefen

Zugegeben, ich war nicht ganz sicher, was mich in dem Buch erwartet: zu Themen wie „Nähe und Distanz“ und „sich abgrenzen“ gibt es zahlreiche Bücher und Ratgeber, die ziemlich theoretischer Natur sind. Hier bin ich schon nach dem Lesen der ersten Seiten überrascht worden. Der Autorin gelingt es, das wir Leser hauptsächlich anhand von Fallbeispielen einen guten Einblick in das Thema an sich bekommen und damit anschließend in der Lage sind, unser eigenes Verhalten zu reflektieren und genauer unter die Lupe zu nehmen.
Das Buch kann kein gesundes oder ungesundes Nähe-Distanz-Verhalten diagnostizieren. Muss es auch gar nicht. Aber in den Fallbeispielen und den anschließenden Kommentaren, Tipps und Bewertungen der Autorin lässt sich gut erkennen, welche Verhaltensweisen dem Pflegenden oder Betreuenden und auch denen, die gepflegt werden, gut tun oder nicht.
Neben den vielen Fallbeispielen, in denen sich bestimmt der ein oder andere wiedererkennt, gibt die Autorin zahlreiche Tipps, mit denen eine gesunde Abgrenzung gelingen kann. Unter jedem Abschnitt findet man Fragen, die man sich im Rahmen der Selbstreflexion stellen und beantworten kann. An manchen Stellen hat der Leser die Möglichkeit, eigene Notizen in das Buch einzutragen.
Das Buch eignet sich sowohl für Pflegekräfte, als auch für Betreuungskräfte und Ehrenamtliche, die alte und kranke Menschen begleiten. Dabei geht es um die stationäre UND die ambulante Versorgung. Das wirklich einzige Manko hier ist das Preis-Leistungsvehältnis. Das Buch (spiralgebunden, ca. im Din A6-Format kostet zur Zeit 19,80). Inhaltlich können wir es aber wirklich empfehlen.



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Fazit

„Könnte ich mich doch besser abgrenzen“ ist ein Buch mit Tipps und Hilfen zur Selbstreflektion zum Umgang mit Nähe und Distanz im Pflegealltag. Es richtet sich an Pflegekräfte, ist aber auch ein guter Ratgeber für Betreuungskräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter. Durch die vielen Fallbeispiele ist das Buch gut verständlich und lässt sich leicht in den eigenen Praxisalltag übertragen. Ein guter Ratgeber, der das Erlernen eines gesunden Nähe-Distanz-Verhältnisses im Alltag möglich machen kann.

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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