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Es geht auch anders!

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Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege

Autoenr: Udo Baer und Marion Scheffler
Verlag: Semnos

Hinweis: Viele Bücher bekommen wir als kostenlose Rezensionsexemplare zugesandt

Inhalt

Es geht auch anders*. In dem Buch wird die Arbeit und der Alltag im „Schefflerheim“ in Hamburg dargestellt. Durch die Einrichtungsleitung Marion Scheffler wird die „verstehende Pflege“ und die Würde im Pflegealltag in den Mittelpunkt gestellt. Dabei wird beschrieben, wie Hürden und Stolperfallen, die durch das Pflegesystem und durch die Pflegesätze geschaffen werden, gemeistert werden.

Autoren

Marion Scheffler leitet seit 1985 das Schefflerheim in Hamburg und ist Altenpflegerin, Gesprächspsychologin, NLP-Trainerin, Gesundheitstrainerin und Logotherapeutische Beraterin i.S. . Dr. phil. Udo Baer ist Mitbegründer und Senior-Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt Therapie kreativ.

Höhen und Tiefen

Das Buch „Es geht auch anders! Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege“ gliedert sich in verschiedene Teile. In dem ersten Teil des Buches „Warum dieses Buch?“ beschreibt Marion Scheffler, wie sie davon träumte, ein Buch über ihre Arbeit zu schreiben und wie sie auf Udo Baer stieß. Udo Baer beschreibt seinerseits die positiven Eindrücke, die er bei seinem ersten Besuch im „Schefflerheim“ hatte. Im zweiten Teil wird das Schefflerheim vorgestellt.

In dem dritten Teil des Buches „Verstehende Pflege in Aktion: Zehn Menschen“ beschreibt Marion Scheffler den Alltag im Schefflerheim, den Umgang mit Herausforderungen an Hand von Fallbeispielen aus der Sicht von Bewohnern. Diese Art der Darstellung habe ich als gewöhnungsbedürftig empfunden. Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere eigene Sicht der Dinge, unsere Meinung und unsere Empfindungen immer ernst nehmen und reflektiert bei unserer Arbeit berücksichtigen, aber nicht mit der Realität der Bewohner gleichsetzen.



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Der vierte Teil beschreibt theoretische und praktische Aspekte der „Verstehenden Pflege“ und der „Würdigenden Biografiearbeit“. Der fünfte Teil setzt sich mit „Würde im Pflegealltag“ auseinander, der sechste Teil beinhaltet ein Plädoyer für einen Perspektivwechsel und der siebte Teil nennt sich „Und zum Schluss: Das Wunder der Geborgenheit“.

Fazit

Viele der Sätze über „Verstehende Pflege“ und die Einstellung zum Menschen und dessen Biografie wird man so, oder so ähnlich, auch in vielen Leitsätzen und Qualitätsmanagement Handbüchern anderer Einrichtungen finden. Wenn ich solche Konzepte lese, verdrehe ich in der Regel heimlich die Augen. Bei der Lektüre des Buches „Es geht auch anders! Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege“ war das anders. Ich habe Marion Schefller ihre Begeisterung geglaubt. Ich habe ihr geglaubt, dass für sie wirklich die Menschen im Mittelpunkt stehen, ich habe ihr geglaubt, dass die Beschreibungen des Alltags im Schefflerheim der Realität entsprechen. Natürlich kann keine Einrichtung perfekt sein – aber das Schefflerheim scheint einen guten Weg gefunden zu haben, um die Menschlichkeit WIRKLICH in den Mittelpunkt zu rücken. Das Buch sei jedem ans Herz gelegt, der manchmal an den Rahmenbedingungen unseres Pflegesystems zu verzweifeln droht.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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