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Gedächtnistraining für Senioren

Das bewährte Praxisbuch für spielerisches und unterhaltsames Gedächtnistraining

Autorin: Gisela Schmidt
Verlag: DON BOSCO

Inhalt

. In dem Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ findet man zahlreiche Anregungen für die Gestaltung von Gedächtnistrainingsstunden. Insgesamt wurden Ideen zu 26 verschiedenen Themen zusammengetragen. Die Themen reichen von „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ über „Der Ton macht die Musik“ bis hin zu „Ordnung ist das halbe Leben“. Vorwort und Erläuterungen zu dem Buch wurden kurz gehalten – im Mittelpunkt stehen die konkreten Anregungen für die Umsetzung in der Praxis.

Autorin

Die Autorin Gisela Schmidt hat in dem Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ Anregungen für das Gedächtnistraining veröffentlicht, die in der Beschäftigungstherapie mit Senioren in stationären Einrichtungen entwickelt wurden.

Höhen und Tiefen

Das Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ kenne ich seit meinem ersten Praktikum in einem Altenheim. Damals war der Umschlag noch lila – heute ist er grün. Der Inhalt ist, soweit ich es noch in Erinnerung habe, gleich geblieben. Dass das Buch mittlerweile in der 12. Auflage erschienen ist (Erstausgabe 1993), spricht für sich. Ich selbst nutze das Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ von Gisela Schmidt sehr gerne als eine reiche Ideenfundgrube.

Wer auf der Suche nach komplett ausgearbeiteten Stundenvorschlägen für das Gedächtnistraining ist, wird in dem Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ von Gisela Schmidt nicht fündig. Das Buch ist eher eine reiche Ideensammlung – ein umfassendes und inspirierendes Brainstorming mit zahlreichen Anregungen. Natürlich hat man mit Hilfe dieser Ideen die eigenen Gedächtnistrainingsstunden viel schneller ausgearbeitet als ohne. Die zahlreichen, lebensnahen Themenbereiche eignen sich hervorragend für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

Fazit

Das Buch „Gedächtnistraining für Senioren“ ist mit seiner Themenauswahl, mit seinen Anregungen und Ideen der ideale Begleiter für Gedächtnistrainer in der Seniorenarbeit. Auch Betreuungsassistenten, Ergotherapeuten und Pädagogen werden in dem Buch Denkanstöße und Arbeitshilfen finden.

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Farbenfroh aktivieren

Autorin: Bettina M. Jasper
Verlag: Vincentz

Diese Buchvorstellung wurde von Judith Eble erstellt. Judith arbeitet seit 2012 als zusätzliche Betreuungskraft in einem Altenheim.

Inhalt

Farbenfroh aktivieren*. Das Buch richtet sich an alle, die sich mit alten Menschen beschäftigen, ganz gleich ob aus beruflichem oder ehrenamtlichem Antrieb. Alltagsmaterialien, wie Topfkratzerschwämme, bunte Früchte, Spielkarten oder Haargummis werden zu Aktivierungsmaterial mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Es gibt auf den letzten Seiten des Buches nicht nur eine ausführliche Literatur- und Verlagsspiele-Liste, sondern auch viele hilfreiche Kopiervorlagen.

Autorin

Die Dipl. Sozialpädagogin Bettina M. Jaspers ist unter anderem freiberuflich als Dozentin und als Sport-Übungsleiterin tätig. Sie kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen wie Hirnleistungs- und Hirnfunktionstraining, Gerontologie, Turnen und Sport zurückblicken und leitet Kurse, Seminare und Therapieeinheiten in Ihrer eigenen Denk-Werkstatt®.

Höhen und Tiefen

Ich war sehr neugierig auf das Buch „Farbenfroh aktivieren“, liegt mir doch das Thema Farbe in den Alltag zu bringen am sehr Herzen – und was soll ich sagen – ich bin wirklich angetan von diesem Werk!
Zu Beginn wird ausführlich zum Thema Farben, deren Geschichte und Wirkung, Farben im Alltag, Farbenlehre etc. eingegangen.
Im Kapitel „Aktivitäten“ gibt Frau Jasper nützliche Hinweise zur Handhabung des Buches. Da dieses als Baukastensystem konzipiert wurde ist diese Gebrauchsanweisung sehr angenehm; auch die methodischen Tipps und die Vorstellung von Hilfsmaterialien (immer mit nachvollziehbaren Erklärungen) sind nützlich und leicht verständlich.
Dann geht es an die Vorstellung der Farben als solche! Eine wunderbare Sammlung aus allen Bereichen, es gibt Grundsätzliches, Redewendungen, Assoziationen, Beispiele (wobei ich mich noch immer frage, wo man blaue Auberginen kaufen kann).
Das von Frau Jaspers Denk-Werkstatt® entwickelte gleichnamige Spiel ist ausführlich für jede Farbe mit entsprechenden Fragen und Antworten ausgearbeitet.
Es schließen sich Spiele und Aufgaben, Gedichte und Märchen an. Dies wird für die Farben Blau, Rot, Grün und Gelb sowie „Bunt gemischt“ angeboten.
Sehr interessant sind die Variationen zu bekannten Verlagsspielen und zur Verwendung von nahezu in jeder Einrichtung vorhandenen Alltagsgegenständen.

Fazit

„Farbenfroh aktivieren“ ist ein wahrer Schatz an Aktivierungsvorschlägen. Nicht unbedingt alles lässt sich mit Gruppen von Demenzkranken (die meine Hauptklientel darstellen) umsetzten, so ist das Denk-Werkstatt® Spiel sicher nur ansatzweise geeignet. Nahezu sämtliche weitere Vorschläge und Variationen jedoch schon.
Allein die Vielfalt und das Schwelgen in Farben, das Hintergrundwissen und die nicht jedem bekannten Geschichten sind auf alle Fälle lesenswert.
Die Sicherheit, sich nicht tagelang vorbereiten zu müssen, sondern spontan agieren zu können, nicht auf teures Material zurückgreifen zu müssen, machen das Buch zu einer Bereicherung in Sachen Arbeiten und Leben mit alten/kranken Menschen. Gerade in diesen Zeiten, in denen Budgets knapp bemessen sind und dennoch ein Maximum an Qualität erwartet wird, sind Ideensammlungen wie die vorliegende wichtig und wertvoll und rechtfertigen durch ihren fundierten Inhalt auch höhere Anschaffungspreise.

Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz anschauen!*

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Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken – Herbst

Autor: Tanja Stein
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist ein umfangreiches Materialpaket zur Wahrnehmung, Aktivierung und Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Ergänzt wird es durch zahlreiche Kopiervorlagen mit Gedichten, Liedern und Texten sowie farbigen Fotovorlagen. Das Materialpaket besteht aus einem Handbuch mit 10 Kapiteln zu dem Thema Herbst (z.B. „Der Herbst, der Herbst ist da“, „Wir lieben die Stürme“, „Wir füllen die Vorratskammer – von Apfel, Birne und Traube“, „Jagdfieber“, „Goldener Oktober und Kürbiszeit“, „Abend wird es wieder“…), einer Musik-CD und einer CD-ROM.

Die Autorin

Tanja Stein ist staatlich anerkannte Ergotherapeutin. Über einen Zeitraum von drei Jahren leitete sie den Bereich der sozialen Betreuung in einem Alten- und Pflegeheim. Die Planung und Umsetzung methodisch und didaktisch sinnvoll aufgebauter Beschäftigungsangebote mit Bezug zur Biografie der Senioren, jahreszeitlichem Kontext sowie den geriatrischen Krankheitsbildern gehörten zu ihrem Aufgabenbereich. Tanja Stein ist Mitglied der Alzheimergesellschaft. Einen umfassenden Beitrag zu dem Thema Ergotherapie bei Demenz können Sie sich hier ansehen.

Höhen und Tiefen

Die Materialpakete „Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken“ für Frühling, Sommer und Winter haben wir auf Mal-alt-werden.de bereits vorgestellt und besprochen. Auch der „Herbst“ gliedert sich nahtlos in die Reihe ein.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Text und Tipps zur Einführung in das Thema. Anschließend folgen Aktivierungen in Form von Gesprächsrunden oder Gedächtnisübungen, Einheiten mit Musik oder zur Biografiearbeit, Vorlesematerialien, themenorientierte Spaziergänge, kreative Ideen oder Vorschläge zur Angehörigenarbeit.

Die Themen wurden von der Autorin liebevoll ausgewählt, so dass sie alle einen nahen Bezug zur Biografie der Menschen mit Demenz haben, die wir heute betreuen. Die Materialien sind vielfältig, farbenfroh ansprechend gestaltet und laden allesamt zum Mitmachen ein. Die Reihe „Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken“ ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

Fazit

Insgesamt entsprechen die Bausteine zum Thema Herbst allen Erwartungen, die bereits durch die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter bei uns geweckt wurden.
Die einzelnen Themen sind liebevoll und individuell ausgewählt und können problemlos an verschiedene Zielgruppen angepasst werden. Die dazugehörigen Materialien sind optisch ansprechend gestaltet und, wie ich finde, eine hilfreiche Unterstützung für jede Aktivierungseinheit mit Menschen mit Demenz zu dem Thema „Herbst“.

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Unter den Stichwörtern Herbstlieder und Herbstgedichte finden Sie weitere Aktivierungsideen für den Herbst.

Unser Gewinnspiel im Oktober 2018! „Von Herzen vergnügt! Neue pfiffige Ideen für die Seniorenarbeit“

Der Preis

Im Oktober gibt es das Buch Von Herzen vergnügt! Neue pfiffige Ideen für die Seniorenarbeit* von Susanne Fetzer zu gewinnen. Den Preis hat uns die Autorin persönlich zur Verfügung gestellt, wofür wir uns auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchten. Das Buch ist im Verlag „Neukirchener Aussaat“ erschienen.
In „Von Herzen vergnügt“ finden Sie vielfältige Aktivierungsideen zu den Themen „Liebesreigen“, „Weltgeschichte(n)“, „Küchenweisheiten“, „Schulzeiten“, „Zoobesuche“, „Kulturreisen“, „Wetterkapriolen“, „Fernsehwelten“, „Männersachen“ und „Weihnachtsmarkt“. Die Ideen umfassen Vorlesegeschichten, Rätsel, Spiele, Denksportaufgaben, kurze Andachten und Gesprächsimpulse, die man auch zusammengefasst gut in einer Aktivierungsstunde einsetzen kann. Zusätzlich enthält das Buch umfangreiches Downloadmaterial mit Kopiervorlagen und PowerPoint-Präsentationen, die auf der Verlagsseite kostenlos abgerufen werden können.

Mitmachen!

Aktivierungen für die Seniorenarbeit sollten abwechslungsreich und biografiebezogen gestaltet sein. Hierfür bieten sich Bewegungs- und Gedächtnisübungen an, Spiele, Gedichte, Musik und Gesang, Vorlesegeschichten und entspannende Elemente. Kleine Rätsel sind auch immer wieder beliebt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Freude am gemeinsamen Erleben und auch das Erinnern an die schönen Momente im Leben.
Wir möchten von Ihnen wissen, wie Sie es schaffen Freude und Abwechslung in Ihre Aktivierungen zu bringen! Mit einem Lächeln und kleinen Momenten der Freude geht im Alltag doch vieles leichter…

Um teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen:

Wie bauen Sie ihre Aktivierungen in der Seniorenarbeit auf, damit das Angebot abwechslungsreich wird?

Wonach suchen Sie die Themen für Ihre Aktivierungen aus?

Freude schenken! Gab es in Ihren Begegnungen oder Aktivierungen in letzter Zeit einen besonderen Moment der Freude, an den Sie sich noch gerne zurückerinnern?

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

das Gewinnspiel läuft bis zum 15. Oktober 2018. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende Oktober wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!

Was früher auf den Tisch kam

Kochen mit Demenzkranken

Autor: Regine Stoltze
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist eine Praxisanleitung mit 24 Rezeptkarte für das Kochen mit an Demenz erkrankten Menschen. Das Buch besteht aus einem Praxisteil, der Rezepte, dazugehöriges Hintergrundwissen, Tipps und Aktivierungen beinhaltet und einem Theorieteil. Der Theorieteil gliedert sich in die Kapitel ‚Demenzkranke verstehen lernen‘, ‚Was Demenzkranke gern essen: Die Essbiografie‘, ‚Wie kochen mit Demenzkranken gelingt‘ und ‚Von der Vorbereitung bis zum fertigen Gericht‘.

Höhen und Tiefen

Der Theorieteil ist sehr umfangreich und bietet vielseitige und umfassende Hintergrundinformationen zur Essbiografie der Generation, mit der wir aktuell arbeiten. Besonders hervorzuheben ist, dass die Autorin sich im Kapitel „Wie Kochen mit Demenzkranken gelingt“ auf die verschiedenen Stadien der Demenz bezieht und wertvolle Anregungen und Tipps für die Praxis gibt. Zusätzlich geht sie in allen Teilen auch auf die Angehörigen ein, so dass diese mit Hilfe des Buches gemeinsames Kochen mit ihren an Demenz erkrankten Verwandten zuhause realisieren können. Das Buch bietet Tipps für den Aufbau und die Durchführung von Kochgruppen, sowie Anregegungen und Impulse um möglichst viele Teilnehmer integrieren und verstehen zu können.

Der Praxisteil besteht aus bekannten Rezepten von früher mit anregenden Bildern, einer Zutatenliste, kurzen Beschreibungen zur Zubereitung, Tipps und Aktivierungen. Ergänzt werden die Rezepte oft durch passende bekannte Gedichte und Geschichten.

Zu jedem der Rezepte gibt es eine passende Bildkarte aus festem, abwaschbarem Karton. Auf der Rückseite der Bildkarten steht die dazugehörige Zutatenliste.

Das Buch und die Bildkarten sind liebevoll, mit dem Blick fürs Detail gestaltet und überzeugen inhaltlich und auf das Material bezogen von hoher Qualität. Man merkt, dass die Autorin aus der Praxis kommt. Es ist schön, dass sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben lässt und den Leser an der ein oder anderen Stelle nochmal für das Wesentliche, worauf es bei unserer Arbeit mit Menschen mit Demenz ankommt, sensibilisiert. Erschienen ist ihr Buch im Verlag an der Ruhr .

Fazit

Ein wirklich schönes, liebevoll gestaltetes, inhaltlich wertvolles Buch für die Praxis. Wer eine Kochgruppe plant, leitet oder mit seinem an Demenz erkrankten Angehörigen mal wieder gemeinsam kochen möchte, sollte sich dieses Buch gönnen. Es ist sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Gebrauch wunderbar geeignet.

Sehen Sie sich hier unser Interview zum Thema Kochen mit Menschen mit Demenz mit Regine Stoltze an

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Gedächtnistraining für Senioren. Das große Praxisbuch

. Dieses Praxisbuch beinhaltet über 140 Bausteine und Ideen für gelungene Gedächtnistrainingseinheiten mit Senioren und Menschen mit Demenz. Neben den zahlreichen Übungen zu den verschiedensten Trainingsbereichen erhalten Sie außerdem umfassende Informationen zu den Grundlagen eines ganzheitlichen Gedächtnistraininings und bekommen Tipps für die Umsetzung der Übungen in der Praxis.
Ein besonderes Augenmerk wird hier zudem auf die Integration und Begleitung von Menschen mit Demenz gelegt: Was Sie bei der Umsetzung der Gedächtnisübungen in Gruppen mit demenziell veränderten Menschen beachten sollten, erfahren Sie in einem gesonderten Kapitel.

Die Trainingsbereiche

Alle Bausteine in diesem Praxisbuch orientieren sich an den zwölf Trainingsbereichen des Bundesverbands für Gedächtnistraining:
Assoziatives Denken
Denkflexibilität
Fantasie und Kreativität
Formulierung
Konzentration
Urteilsfähigkeit
Logisches Denken
Merkfähigkeit
Strukturieren
Wahrnehmung
Wortfindung
und Zusammenhänge erkennen.

Hierbei ist es sinnvoll, in jede Gedächtnistrainingseinheit Übungen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander zu kombinieren, um die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu erhalten und einem schnellen Ermüden vorzubeugen. Zu jedem Themenbereich finden Sie deshalb 13 Gedächtnisübungen aus ganz unterschiedlichen Trainingsbereichen, die Sie ganz frei und individuell zusammenstellen können.

Die Themenauswahl der Gedächtnistrainingseinheiten

Thematisch orientiert sich das Buch an der Biografie und der Lebenswelt der heute lebenden Senioren. Diese Themen sind für die Teilnehmenden der Runde leichter zu fassen, wecken das Interesse und helfen, die Aufmerksamkeit länger zu erhalten.

Hier ein Überblick über die elf Themenbereiche:

  1. Spielend durchs Leben
  2. Süße Lebensfreude
  3. Musikwiese
  4. Arbeitswelt
  5. Sportbegeistert
  6. Im Reich der Sinne
  7. Auf Achse
  8. Frühlingsgefühle
  9. Blumenwiese
  10. Wetter
  11. Leibspeisen

Ein gelungenes und erfolgreiches Gedächtnistraining

Generell sollten Übungen für das Gedächtnistraining abwechslungsreich gestaltet sein und in der Gruppe sollte eine angenehme und entspannte Atmosphäre herrschen. Zu Beginn erleichtern einfachere Übungen den Start in die Trainingseinheit. Eine Entspannungsübung am Ende der Runde fördert das Wohlbefinden und steigert die Vorfreude auf die nächste Einheit.

Ein gelungenes Gedächtnistraining bezieht auch unsere Sinne und unsere Bewegungsfähigkeit mit ein.
Materialien zum Ansehen, Berühren und in die Hand nehmen,
Lieder, Gedichte und Geschichten zum Zuhören,
und Dinge, die gut riechen und schmecken

fördern unsere Wahrnehmung und erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne. Was wir in Verbindung mit Bewegungen lernen, bleibt uns im Gedächtnis meist länger erhalten. Zudem verlängert Bewegung die Konzentrationsfähigkeit und regt die Durchblutung und unser Kreislaufsystem an.

Das Besondere in Gruppenangeboten

Besonders in Gruppenangeboten sollte man immer auch ein Auge drauf haben, ob sich alle Teilnehmer in der Runde wohlfühlen. In gemischten Gruppen ist es zudem wichtig, dass sich niemand über- oder unterfordert fühlt – eine gesunde Mischung der Übungen macht’s. Die Übungen in diesem Buch sind deshalb in verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt. Welche Übung für wen geeignet ist erkennen Sie schnell durch die farbige Kennzeichnung der Bausteine. Für viele Übungen werden außerdem Varianten vorgestellt, mit denen Sie die Aufgaben gut variieren können. Zahlreiche Kopiervorlagen und farbige Bilder runden dieses Praxisbuch ab.

Das Buch können Sie sich hier noch einmal bei Amazon ansehen!*

Der Wald

Geräusche und Bildkarten für die Seniorenarbeit

Autor: Carola Preuß, Klaus Ruge
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist eine Zusammenstellung von Aktivierungsideen, Vorlagen für die Biografiearbeit und das Gedächtnistraining zu dem Thema Wald. Sie besteht aus einer CD mit 20 Waldgeräuschen, großen Bildkarten zu jedem dieser Geräusche und einem Begleitheft mit thematisch passenden Aktivierungsideen.
Einige Beispiele für die Geräusche bzw. Bildkarten sind: ein rauschender Bach, eine Amsel, ein Waldkauz, raschelndes Laub, ein Buntspecht, eine Kettensäge, ein fallender Baum und eine Nachtigall. Das Aktivierungpaket ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

Höhen und Tiefen

Die 20 Bildkarten sind aus fester Pappe und zeigen Fotos von Tieren und Momentaufnahmen aus dem Wald. Dabei wurde der Gegenstand, auf den es ankommt, klar fokussiert und nah aufgenommen. Somit eignen sich die Karten auch sehr gut für Menschen mit Demenz. Die Geräusche auf der CD sind klar und deutlich zu hören, so dass auch Menschen, die Probleme mit dem Hören haben, in die Aktivierungen integriert werden können. Das Begleitheft bietet zu jeder Bildkarte umfassendes Material zur Biografiearbeit, passende Sprichwörter, Bauernregeln und Vorschläge zu Gedichten und Liedern. Zusätzlich wird jedes Bild mit allgemeinen Informationen vorgestellt. Hinzu kommen Ideen für sinnesaktivierende Angebote zum selbst herstellen, z.B. Winterfutter für Vögel.
Die Elemente dieser Aktivierungen können zusammen eingesetzt werden, eignen sich aber auch einzeln gut, z.B. zur Wahrnehmungsanregung, zum Gedächtnistraining oder um Themenrunden zu gestalten.

Fazit

Eine individuell einsetzbare und umfangreiche Zusammenstellung von Aktivierungsmaterialien und -ideen für Senioren und demenziell erkrankte Menschen zu dem Thema Wald. Eine schöne Grundlage zum biografisch orientierten und naturverbundenen Thema Wald für Mitarbeiter aus der Pflege und Betreuung und für pflegende Angehörige.

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Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

. Bei der Betrachtung des Inhaltsverzeichnisses, sticht als erstes ins Auge, dass das Buch nach Monaten aufgeteilt ist. Für jeden Monat wird ein anderes Thema vorgeschlagen.  Folgende Themen sind in dem Buch enthalten: Januar/Winter, Februar/Farben, März/Kleine Teeologie, April/Wetter und Wetterregeln, Mai/Spielzeug, Juni/Namen sind Schall und Rauch?, Juli/Wasser ist zum Waschen da, August/Bäume, September/Die 50er Jahre: Petticoat und Nierentisch, Oktober/Kirmes und Jahrmarkt, November/Buntes Allerlei für das Gedächtnis und Dezember/Sterne.

Höhen und Tiefen

Im Juli haben wir ein Interview mit Rita Kusch, der Autorin dieses Buches veröffentlicht (hier geht es zu dem Interview). Nun habe ich mit die Zeit genommen, mir das Buch „Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit“ mal genauer anzusehen. Zu jedem der monatlichen Themen findet man in dem Buch zahlreiche Übungen, Spiele, Gesprächsimpulse und Vorleseideen. Besonders schön ist, dass dem Buch auch eine CD beigelegt ist.
Die Autorin ist vor allem in der krichlichen Seniorenarbeit aktiv. Die vorgeschlagenen Themeneinheiten eignen sich meiner Einschätzung nach aber auch hervorragend für die Arbeit in Seniorenheimen. Viele der Impulse und Übungen eignen sich auch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder für Menschen mit Demenz. Die Ideen sind vielfältig und kurzweilig. Das Buch kann als Ideenfundgrube für viele schöne Themenrunden mit Senioren dienen.

Fazit

Ein vielfältiges Buch mit interessanten Themen und Ideen für die Arbeit mit Senioren. Es eignet sich auch für die Arbeit in Seniorenheime und für die Arbeit mit Menschen mit Demenz. Der postive Gesamteindruck wird durch die beigelegte CD, auf der alle Vorlagen und Abbildungen zum Ausdrucken enthalten sind, unterstützt.

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Folgende Titel von Rita Kusch haben wir ebenfalls auf Mal-alt-werden.de vorgestellt:
Es glockt schon
Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit
und
Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Schatztruhe für die Seniorenarbeit

Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße. Mit CD-ROM

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Das Buch „Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ ist gegliedert in zwölf Themenbereiche, passend zur Jahreszeit: Januar – Glück, Februar – Blumen, März – Landwirtschaft, April – Sprache und Schrift, Mai – Frühlingsduft liegt in der Luft, Juni – Wege, Straßen und Plätze, Juli – Wenn einer eine Reise tut, August – Achtung, September – Tage, Daten und Ereignisse, Oktober – Bewahren und konservieren, November – Sterben, Tod und Trauer, Dezember – Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit. Zusätzlich beeinhaltet es sieben Themen ohne jahreszeitliche Zuordnung, wie z.B. Zeit, Heimat, Sportunterricht früher und Leipziger Allerlei für das Gedächtnis. Ergänzt wird das Buch von einer CD-Rom mit Zusatzmaterialien.
Ein Interview, das wir mit Rita Kusch im Sommer 2014 veröffentlicht haben, finden Sie hier

Höhen und Tiefen

Rita Kusch erfüllt mit „Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ vollkommen die Erwartungen, die man an sie hat, wenn man sie und ihre Bücher kennt! Das Buch bietet vielseitige Impulse, Ideen, Methoden und Vorgehensweisen, mit deren Hilfe man über die verschiedenen Themen mit älteren Menschen ins Gespräch kommen kann. In der Einleitung gibt sie einige Tipps und Unterstützung für die Wahl des richtigen Themas, das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre und einen Überblick über die Aufgaben der Gruppenleitung.
Die einzelnen Themen beginnen stets mit einer kurzen Einleitung und Impulsen für eine eigene Annäherung an das jeweilige Thema. Die Kapitel bieten eine Vielzahl von Gesprächsimpulsen in Form von biografischen Fragen und Sprüchen. Hinzu kommen kreative Ideen, wie Bastelarbeiten für das Basteln mit Senioren , Collagen, der Herstellung von duftenden Salben und Backen von Weihnachtsplätzchen. Ergänzt wir das Buch durch Geschichten und Gedichte, Ratespiele, Sammelaufgaben, Filmvorschläge, Informationen bzw. Fragen zu geschichtlichen Ereignissen und Bräuchen, und, und, und…

Zusätzlich liegt dem Buch eine CD-Rom mit den verschiedensten Materialien zum Ausdrucken bei.

Diese Bücher von Rita Kusch haben wir bereits auf mal-alt-werden vorgestellt:

Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Es glockt schon

Fazit

„Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ ist ein wirklich empfehlenswertes und vielseitiges Buch für die Seniorenarbeit und die Betreuung von Menschen mit Demenz. Es bietet eine Menge von Ideen und Möglichkeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen/der Gruppen Rücksicht nehmen. Was ich an Rita Kusch besonders mag ist ihre Feinfühligkeit und die Aufmerksamkeit für die kleinen Details im Umgang mit (älteren) Menschen. Und auch uns, Betreuenden, Pflegenden, Therapeuten, Angehörigen… wendet sie sich in ihren Büchern immer ganz bewusst zu.

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Die 3 beliebtesten Bücher mit Beschäftigungsideen für Senioren

Für Betreuungs- und Pflegekräfte, aber auch für Angehörige stellt sich oft die Frage: Welche Beschäftigungsangebote können wir mit den Senioren machen? Diese Frage wird besonders dringlich, wenn eine Pflegebedürftigkeit oder eine demenzielle Erkrankung so stark zu nimmt, dass sich der Betroffene nicht mehr aus eigenem Antrieb um die Freizeitgestaltung kümmert.  Dabei ist es bei der Auswahl der Beschäftigungsangebote besonders wichtig, dass die Interessen der Adressaten getroffen werden. Kenntnisse über die Biografie, Abneigungen und Vorlieben sind essentiell.

Wir haben uns die Zeit genommen und mal ausgewertet, welche Bücher mit Beschäftigungsideen für Senioren bei den Lesern von Mal-alt-werden.de am beliebtesten sind. Hier sind die Top 3:

Aktivierungskarten für die Kitteltasche: Die besten Ideen für das kurze Gedächtnistraining.*
Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala stehen die Aktivierungskarten für die Kitteltasche von Andrea Friese. Auch wenn ich in der Seniorenarbeit kaum jemanden kenne, der einen Kittel trägt ;-), sind mir die Aktivierungskarten auch aus meinem eigenen Arbeitsalltag im Seniorenheim noch gut vertraut. Auf kleinen Karten findet man vor allem Übungen für das Gedächtnistraining , die sich sowohl in der Einzelaktivierung als auch als „Lückenfüller“ in Gruppenaktivierungen hervorragend einsetzen lassen.


Oder auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen.*

 


Knapp auf Platz zwei in der Beliebtheitsskala landet das Buch „Die 50 besten Spiele für Seniorengruppen“. Den Grund für die Beliebtheit dieses Buches, sehe ich vor allen Dingen in dem günstigen Preis – 5€ sind kaum zu toppen. Die 50 dargestellten Seniorenspiele sind meist gut umsetzbar. Ob es wirklich die besten sind… ;-).

 


Schon auf dem dritten Platz ein Buch zu finden, dass ich in die Kategorie „Fachbuch“ stecken würde, hat mich überrascht. Trotzdem freue ich mich an dieser Stelle auf das Buch „Aktivieren und Bewegen“ hinweisen zu können. Es schmückt auch mein Bücherregal schon seit längerer Zeit und ich habe es immer wieder gerne zu Rate gezogen. Es enthält viele konkrete Anregungen und Übungsbeispiele.

 

 

Ich möchte an dieser Stelle aber auch nochmal darauf hinweisen das auch Senioren mit erhöhtem Pflegebedarf und demenziellen Erkrankungen ein Recht auf „Nichtstun“ haben. Akzeptieren Sie auch ein „Nein“, wenn Sie ein Beschäftigungsangebot machen.

Was ist Ihr Lieblingsbuch mit Beschäftigungsideen für Senioren? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar…