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Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit: Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße*. Bei der Betrachtung des Inhaltsverzeichnisses, sticht als erstes ins Auge, dass das Buch nach Monaten aufgeteilt ist. Für jeden Monat wird ein anderes Thema vorgeschlagen.  Folgende Themen sind in dem Buch enthalten: Januar/Winter, Februar/Farben, März/Kleine Teeologie, April/Wetter und Wetterregeln, Mai/Spielzeug, Juni/Namen sind Schall und Rauch?, Juli/Wasser ist zum Waschen da, August/Bäume, September/Die 50er Jahre: Petticoat und Nierentisch, Oktober/Kirmes und Jahrmarkt, November/Buntes Allerlei für das Gedächtnis und Dezember/Sterne.

Höhen und Tiefen

Im Juli haben wir ein Interview mit Rita Kusch, der Autorin dieses Buches veröffentlicht (hier geht es zu dem Interview). Nun habe ich mit die Zeit genommen, mir das Buch „Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit“ mal genauer anzusehen. Zu jedem der monatlichen Themen findet man in dem Buch zahlreiche Übungen, Spiele, Gesprächsimpulse und Vorleseideen. Besonders schön ist, dass dem Buch auch eine CD beigelegt ist.
Die Autorin ist vor allem in der krichlichen Seniorenarbeit aktiv. Die vorgeschlagenen Themeneinheiten eignen sich meiner Einschätzung nach aber auch hervorragend für die Arbeit in Seniorenheimen. Viele der Impulse und Übungen eignen sich auch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder für Menschen mit Demenz. Die Ideen sind vielfältig und kurzweilig. Das Buch kann als Ideenfundgrube für viele schöne Themenrunden mit Senioren dienen.

Fazit

Ein vielfältiges Buch mit interessanten Themen und Ideen für die Arbeit mit Senioren. Es eignet sich auch für die Arbeit in Seniorenheime und für die Arbeit mit Menschen mit Demenz. Der postive Gesamteindruck wird durch die beigelegte CD, auf der alle Vorlagen und Abbildungen zum Ausdrucken enthalten sind, unterstützt.

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Folgende Titel von Rita Kusch haben wir ebenfalls auf Mal-alt-werden.de vorgestellt:
Es glockt schon
Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit
und
Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Schatztruhe für die Seniorenarbeit

Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße. Mit CD-ROM

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Das Buch „Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ ist gegliedert in zwölf Themenbereiche, passend zur Jahreszeit: Januar – Glück, Februar – Blumen, März – Landwirtschaft, April – Sprache und Schrift, Mai – Frühlingsduft liegt in der Luft, Juni – Wege, Straßen und Plätze, Juli – Wenn einer eine Reise tut, August – Achtung, September – Tage, Daten und Ereignisse, Oktober – Bewahren und konservieren, November – Sterben, Tod und Trauer, Dezember – Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit. Zusätzlich beeinhaltet es sieben Themen ohne jahreszeitliche Zuordnung, wie z.B. Zeit, Heimat, Sportunterricht früher und Leipziger Allerlei für das Gedächtnis. Ergänzt wird das Buch von einer CD-Rom mit Zusatzmaterialien.
Ein Interview, das wir mit Rita Kusch im Sommer 2014 veröffentlicht haben, finden Sie hier

Höhen und Tiefen

Rita Kusch erfüllt mit „Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ vollkommen die Erwartungen, die man an sie hat, wenn man sie und ihre Bücher kennt! Das Buch bietet vielseitige Impulse, Ideen, Methoden und Vorgehensweisen, mit deren Hilfe man über die verschiedenen Themen mit älteren Menschen ins Gespräch kommen kann. In der Einleitung gibt sie einige Tipps und Unterstützung für die Wahl des richtigen Themas, das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre und einen Überblick über die Aufgaben der Gruppenleitung.
Die einzelnen Themen beginnen stets mit einer kurzen Einleitung und Impulsen für eine eigene Annäherung an das jeweilige Thema. Die Kapitel bieten eine Vielzahl von Gesprächsimpulsen in Form von biografischen Fragen und Sprüchen. Hinzu kommen kreative Ideen, wie Bastelarbeiten für das Basteln mit Senioren , Collagen, der Herstellung von duftenden Salben und Backen von Weihnachtsplätzchen. Ergänzt wir das Buch durch Geschichten und Gedichte, Ratespiele, Sammelaufgaben, Filmvorschläge, Informationen bzw. Fragen zu geschichtlichen Ereignissen und Bräuchen, und, und, und…

Zusätzlich liegt dem Buch eine CD-Rom mit den verschiedensten Materialien zum Ausdrucken bei.

Diese Bücher von Rita Kusch haben wir bereits auf mal-alt-werden vorgestellt:

Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Neue Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Es glockt schon

Fazit

„Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ ist ein wirklich empfehlenswertes und vielseitiges Buch für die Seniorenarbeit und die Betreuung von Menschen mit Demenz. Es bietet eine Menge von Ideen und Möglichkeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen/der Gruppen Rücksicht nehmen. Was ich an Rita Kusch besonders mag ist ihre Feinfühligkeit und die Aufmerksamkeit für die kleinen Details im Umgang mit (älteren) Menschen. Und auch uns, Betreuenden, Pflegenden, Therapeuten, Angehörigen… wendet sie sich in ihren Büchern immer ganz bewusst zu.

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Die 3 beliebtesten Bücher mit Beschäftigungsideen für Senioren

Für Betreuungs- und Pflegekräfte, aber auch für Angehörige stellt sich oft die Frage: Welche Beschäftigungsangebote können wir mit den Senioren machen? Diese Frage wird besonders dringlich, wenn eine Pflegebedürftigkeit oder eine demenzielle Erkrankung so stark zu nimmt, dass sich der Betroffene nicht mehr aus eigenem Antrieb um die Freizeitgestaltung kümmert.  Dabei ist es bei der Auswahl der Beschäftigungsangebote besonders wichtig, dass die Interessen der Adressaten getroffen werden. Kenntnisse über die Biografie, Abneigungen und Vorlieben sind essentiell.

Wir haben uns die Zeit genommen und mal ausgewertet, welche Bücher mit Beschäftigungsideen für Senioren bei den Lesern von Mal-alt-werden.de am beliebtesten sind. Hier sind die Top 3:

Aktivierungskarten für die Kitteltasche: Die besten Ideen für das kurze Gedächtnistraining.*
Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala stehen die Aktivierungskarten für die Kitteltasche von Andrea Friese. Auch wenn ich in der Seniorenarbeit kaum jemanden kenne, der einen Kittel trägt ;-), sind mir die Aktivierungskarten auch aus meinem eigenen Arbeitsalltag im Seniorenheim noch gut vertraut. Auf kleinen Karten findet man vor allem Übungen für das Gedächtnistraining , die sich sowohl in der Einzelaktivierung als auch als „Lückenfüller“ in Gruppenaktivierungen hervorragend einsetzen lassen.

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Die 50 besten Spiele für Seniorengruppen.*
Knapp auf Platz zwei in der Beliebtheitsskala landet das Buch „Die 50 besten Spiele für Seniorengruppen“. Den Grund für die Beliebtheit dieses Buches, sehe ich vor allen Dingen in dem günstigen Preis – 5€ sind kaum zu toppen. Die 50 dargestellten Seniorenspiele sind meist gut umsetzbar. Ob es wirklich die besten sind… ;-).

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Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen.*
Schon auf dem dritten Platz ein Buch zu finden, dass ich in die Kategorie „Fachbuch“ stecken würde, hat mich überrascht. Trotzdem freue ich mich an dieser Stelle auf das Buch „Aktivieren und Bewegen“ hinweisen zu können. Es schmückt auch mein Bücherregal schon seit längerer Zeit und ich habe es immer wieder gerne zu Rate gezogen. Es enthält viele konkrete Anregungen und Übungsbeispiele.

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Ich möchte an dieser Stelle aber auch nochmal darauf hinweisen das auch Senioren mit erhöhtem Pflegebedarf und demenziellen Erkrankungen ein Recht auf „Nichtstun“ haben. Akzeptieren Sie auch ein „Nein“, wenn Sie ein Beschäftigungsangebot machen.

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Ideenbörse für die Seniorenarbeit

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Ideenbörse für die Seniorenarbeit: Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße*. Das Buch enthält Ideen für Themenrunden für die zwölf jahrezeitlich zugeordneten Themen: Januar/Prosit Neujahr, Februar/Berühmte Worte berühmter Menschen, März/Rund um das Kino, April/Meine Konfirmation, Mai/Wonnemonat Mai, Juni/Arbeit, Juli/Kleider machen Leute, August/Ganz famos, September/Biblische Plaudereien, Oktober/Kindermund, November/Moderner Kram oder altes Zeug?, Dezember/Advent.
Außerdem sind Ideen für 6 Zusatzthemen: Mein Weg bis hierher, Zeugnisse, Leseratten, Geld, Autos, Seht die Lilien auf dem Felde enthalten.

Höhen und Tiefen

Im Juli haben wir ein Interview mit Rita Kusch, der Autorin dieses Buches veröffentlicht (hier geht es zu dem Interview). Dem Buch merkt man die Erfahrung der Autorin in der Seniorenarbeit an. Die Ideen und Impulse für die verschiedenen Themen sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet worden. Die Ideen lassen sich mit wenig Zusatzmaterial umsetzen und sind nicht nur für die offene Altenarbeit sondern vielfach auch für die Arbeit in Senioreneinrichtungen und für die Arbeit mit Menschen mit Demenz geeignet.
Besonders positiv sind mir bei der Lektüre des Buchs die vielen schönen Spielideen aufgefallen. Aber auch die Anregungen für Übungen, die kleinen Rätsel und die vielen anderen Ideen sind durchweg praxistauglich und thematisch an der Lebenswelt älterer Menschen orientiert.

Fazit

Ein ideenreiches Buch, dass ich jedem ans Herz legen möchte, der nach einer Ideenfundgrube für Seniorenrunden sucht. Die thematische Gliederung erspart einem viel Vorbereitungszeit und die Ideen sind durchweg kreativ und praxisorientiert.

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Viele Spielideen für die Seniorenarbeit finden Sie außerdem in unserem Übersichtsartikel Seniorenspiele

Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit

Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße

Autor: Rita Kusch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Inhalt

Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit: Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße. Mit CD-ROM.* Das Buch „Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ von Rita Kusch vom Gütersloher Verlagshaus umfasst auf 220 Seiten 17 Themen. 12 Themen begleiten von Monat zu Monat durchs Jahr, fünf Themen, die sogenannten Sonderthemen sind ohne jahreszeitliche Zuordnung wie zum Beispiel Alter und Altern, Gedächtnisallerlei und Essen und Trinken. Die Themen zu den Monaten können teilweise auch zu anderen Zeiten angeboten und sind damit nicht an den jeweiligen Monat gebunden. Dem Buch ist eine CD-Rom beigelegt mit dem Inhalt des Buches als PDF-Datei sowie Materialvorlagen.

Höhen und Tiefen

Mein erster Gedanke war: „Ganz schön kompakt, dieses Taschenbuch. Viel Material auf 220 Seiten.“ Besonders gut gefällt mir in dem Buch „Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ von Rita Kusch der Aufbau. Jedes Thema beginnt mit Fragen, die sich die Gruppenleitung selber stellen soll. Dadurch wird man selber für die jeweiligen Themen sensibilisiert und man kann herausfinden ob das Thema für die Gruppe geeignet ist. Das Buch hilft einem dabei, dass vorgeschlagene Thema zum „eigenen Thema“ werden zu lassen. In dem Buch gibt es am Ende jeder Anregung noch einen Hinweis auf Material und die Dauer des Angebots. Meiner Meinung nach ein netter Gedanke, aber nicht notwendig. Gerade was die Zeit angeht. Diese kann man in Angeboten meiner Meinung nach oft nicht einschätzen und dann ist Flexibilität gefragt.
In den einzelnen Kapiteln findet man Rätselfragen , Gesprächsimpulse, Ratespiele, mal was Kreatives, Rezepte, Texte zum Vorlesen, Sammelaufgaben und vieles mehr…
Ein sehr schönes Interview mit Rita Kusch haben wir bereits unter dem Link Neue Wege in der Seniorenarbeit veröffentlicht.

Fazit

Das Buch „Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit“ kostet zur Zeit 17,99 Euro. Für die Menge an Materialien und Ideen ist es einer Meinung nach ein angemessener Preis. Das Buch kann unterstützend bei der Vorbereitung zu den unterschiedlichsten Themen dienen und zur Gestaltung von „bunten Nachmittagen“. Besonders durch das Vorwort ist es für Berufsanfänger, aber auch für „alte Hasen“ die mal wieder etwas neuen Input wünschen geeignet.

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Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken – Sommer

Autorin: Tanja Stein
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken - Sommer*. Dieses umfangreiche Materialpaket umfasst ein komplexes Handbuch, das zehn thematisch verschiedene Kapitel mit unterschiedlichen Übungen enthält. Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche Begleitmaterialien: Kopiervorlagen mit Liedern, Noten, Texten, Bastelanleitungen, Gedichten und farbigen Fotovorlagen, einer MusikCD und einer CR-Rom.

Das Handbuch ist aufgeteilt in die Kapitel: ‚Der Sommer ist da!‘, ‚Mode, Trends und Musik von damals bis heute‘, ‚Pack die Badehose ein‘, ‚Die Liebe‘, ‚Von Verlobungsringen und Hochzeitsglocken‘, ‚Buntes Treiben – Jahrmarkt‘, ‚Volksfest und Zirkus‘, ‚Beerenzeit‘, ‚König Fußball regiert die Welt‘, ‚Jetzt fahr’n wir übern See‘, ‚Bienenstock und Ameisenhaufen‘.

Die Autorin

Tanja Stein ist staatlich anerkannte Ergotherapeutin mit der Zusatzqualifikation Gerontopsychatrie. Sie leitete drei Jahre den Bereich der sozialen Betreuung in einem Alten- und Pflegeheim und ist Mitglied der deutschen Alzheimergesellschaft.

Höhen und Tiefen

Der Leser wird gut über die theoretischen Hintergründe zur Aktivierung von Menschen mit Demenz informiert und mit viel praktischem Handwerkszeug ‚ausgestattet‘.
Das Buch beinhaltet eine umfassende Einleitung über den Aufbau der einzelnen Übungen, Fachwissen über Demenz, Praktische Tipps für die Gestaltung einer Beschäftigungseinheit, ungefähre Zeitangaben, den Umgang mit Zwischenfällen und Hinweise zur Materialausstattung, Dokumentation und Biografiegesprächen.
Die Themen sind sorgfältig ausgewählt, berücksichtigen den biografischen Hintergrund der Teilnehmer und passen gut in die warme Jahreszeit. Sie sind kreativ gestaltet und lassen sich individuell anpassen. Ergänzt wird jede Einheit mit den dazu passenden Therapie- und Betreuungszielen, sowie den einzelnen Förderschwerpunkten und passenden Adaptionen. Die farbenfrohen Bilder wecken schöne Erinnerungen an vergangene Sommertage.
Insgesamt sind das Buch und die Materialien liebevoll gestaltet und es macht richtig Spaß damit zu arbeiten. Ein wahres Rundumpaket.

Fazit

Ein umfassendes und liebevoll gestaltetes Buch für Pflege- und Betreuungskräfte, Ergotherapeuten und Angehörige zur jahreszeitlich strukturierten Aktivierung von Menschen mit Demenz im Sommer. Es bietet ein professionelles Gleichgewicht aus theoretischem Hintergrundwissen und individuellen, kreativen Aktivierungen. Ein wirklich zu empfehlendes Materialpaket! Die Reihe „Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken“ ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

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Aus der Reihe haben wir Ihnen ebenfalls den Frühling, den Herbst und den Winter vorgestellt.

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Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen

Die SingLiesel „Mal-alt-werden.de-Edition“

Der zweite Band der SingLiesel Mal-alt-werden.de-Edition Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen* beinhaltet 22 Liedergeschichten zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Volksliedern. Diese Lieder sind der älteren Generation wohlvertraut und wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit, die Jugend, an Feste und Feiertage, Familie und Freunde.
Die Geschichten laden auf eine ganz besondere Weise zum Zuhören und Mitmachen ein.

Musik für die Erinnerung

Musik berührt und weckt Emotionen. Bei demenziellen Erkrankungen bleibt zudem die Fähigkeit, zu Singen, meist viel länger erhalten als das Sprechen oder die Fähigkeit, sich selbstständig anzuziehen. Musik und Gesang berühren uns tief in unseren Herzen. Musik weckt Erinnerungen an meist weit zurückliegende Ereignisse. Sie lässt Gefühle wieder aufleben, die wir in unserer Kindheit gespürt haben…
Das alles sind nur einige Gründe, warum wir in der Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz so gerne mit Musik und Gesang arbeiten. Und warum dieser Ansatz auch wirklich sinnvoll ist. In unseren Liedergeschichten kombinieren wir bekannte Volkslieder mit Geschichten, die sich in der Biografie der Senioren durchaus ähnlich abgespielt haben könnten. Das gemeinsame Singen aktiviert, trainiert das Langzeitgedächtnis und erhält die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden.

Zum Aufbau der Liedergeschichten

In diesem Band finden Sie insgesamt 22 Liedergeschichten, in die regelmäßig einzelne Strophen beliebter Volkslieder eingebunden sind. Die Geschichte wird langsam und deutlich vorgelesen. An der angebenen Stelle wird dann die entsprechende, abgedruckte Strophe von allen Senioren gemeinsam gesungen. Die Liedtexte sind im Buch vollständig abgedruckt!
Wenn Sie unser Buch vor sich liegen haben, stehen Ihnen zwei Varianten an Liedergeschichten zur Verfügung. In der ersten Variante dreht sich eine Geschichte um ein einzelnes Volkslied. Dabei wurden mehrere oder sogar alle Strophen des Liedes in die Geschichte eingebunden. Bei der zweiten Variante haben wir uns Lieder angeschaut, die sich um ein bestimmtes Thema drehen. Aus diesen Liedern haben wir dann jeweils eine Strophe in eine Liedergeschichte eingebunden, sodass die komplette Geschichte dann Strophen aus mehreren Liedern beinhaltet.
Die 22 Liedergeschichten sind in die Kapitel Frühlingslieder, Wanderlieder, Sommerlieder, Liebeslieder, Herbstlieder und Winter- und Weihnachtslieder unterteilt. Im Titel wird deutlich, um welches Lied bzw. welche Lieder es sich bei der entsprechenden Liedergeschichte handelt.

Die Liedauswahl

Bei der Liedauswahl haben wir uns auf unsere Erfahrungen und unser Bauchgefühl verlassen. Da wir auch hier mit dem biografieorientierten Ansatz arbeiten, drehen sich die Liedergeschichten rund um bekannte und beliebte Lieder, die den meisten Senioren wohlvertraut sind. Hier finden sich Klassiker wie „Die Vogelhochzeit“, „Im Märzen der Bauer“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“, „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Bunt sind schon die Wälder“ oder auch „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ wieder. Ganz oft werden die Lieder nach dem Vorlesen der Liedergeschichte noch einmal im Ganzen gesungen. Viele Senioren stimmen die Lieder auch von sich aus noch einmal an. Singen ist eben wahres Erleben und macht einfach viel Freude!

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Frühlingsgefühle

28 Kurzaktivierungen im Frühling für Menschen mit Demenz

Autor: Andrea Friese
Verlag: Vincentz

Inhalt

Frühlingsgefühle – 28 Kurzaktivierungen für Menschen mit Demenz* besteht aus 28 thematisch unterschiedlichen Kapiteln zum Thema Frühling, wie z.B. „Der Bauer“, „Frühjahrsputz“, „Alles, was grün ist“, „Hochzeit“, „Der Schuster“, „Der Zirkus kommt“… . Die einzelnen Kapitel sind in die Rubriken 1. Gespräch und Unterhaltung, 2. Gymnastik und Körperbewegung, 3. Zum Vorlesen und 4. Lied zum Abschluss unterteilt.
Ergänzt wird jedes Thema mit Sinnesanregungen und farbigen Kopiervorlagen.

Höhen und Tiefen

Die einzelnen Themen zum Frühling sind liebevoll ausgewählt und lassen sich individuell an die Biografien und Bedürfnisse der Betroffenen anpassen. Das Buch und insbesondere die Kopiervorlagen sind farblich ansprechend und in angemessener Größe gestaltet. Die Kapitel können im Ganzen, z.B. als Aktivierungsstunde, eingesetzt werden oder man greift einzelne Elemente für eine Kurzaktivierung oder einen Gesprächsanstoß in einem Erzählkreis heraus.

Je nach Ressourcen, Tagesform und Bedürfnissen lassen sich mit der Struktur und den Vorschlägen auch ganz leicht Schwerpunkte in der Gestaltung der Aktivierung setzen, z.B. die Biografiearbeit oder doch eher Bewegungs- oder Wahrnehmungseinheiten.

Fazit

Frühlingsgefühle – 28 Kurzaktivierungen für Menschen mit Demenz ist ein sehr liebevoll ausgewähltes und gestaltetes Buch für die Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen. Es beinhaltet viele Materialien, die wirklich individuell und auch einzeln eingesetzt werden können. Die Themen orientieren sich nah an den Biografien dieser Generation und die meisten der Themen sind auch für Aktivierungen in den anderen drei Jahreszeiten gut geeignet.

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Leitfaden zur Aktivierung bei Demenz

Methoden und Ideen für die Gruppenarbeit

Autoren: Arbeitskreis „Werkstatt Demenz“
Verlag: Vincentz

Inhalt

Leitfaden zur Aktivierung bei Demenz.* Der „Leifaden zur Aktivierung bei Demenz“. Methoden und Ideen für die Gruppenarbeit.“ gliedert sich in die Abschnitte: Ausflug in vergangene Zeiten, Zeitung lesen, Umgang mit Dementen, Backen, Kochen, Gemeinsames Essen, Musik hören, Film und Fernsehen, Gymnastik und Sitztanz, Malen und Basteln, Singen, Kegeln, Ausflüge, Grundlagen der Gruppenarbeit.

 

Höhen und Tiefen

Das Buch richtet sich, meiner Meinung nach, an absolute Anfänger in der Betreuungs- und Aktivierungsarbeit von Menschen mit Demenz. Der „Leitfaden zur Aktivierung bei Demenz“ enthält zu jedem der oben genannten Themen eine kurze Stichpunktsammlung zu folgenden Bereichen:  Ziel, Erläuterungen, Vorbereitung, Materialien, Durchführung und Ergebniskontrolle. Insgesamt sind die wichtigsten Bereiche bei der Aktivierung von Menschen mit Demenz in Gruppen abgedeckt. Menschen, die bereits mit demenziell Erkrankten arbeiten und die auf dem Gebiet über Erfahrung verfügen, würde es mit Sicherheit nicht schwer fallen einen ähnlichen Leitfaden nach einem kurzen Brainstorming zu erstellen.

Für Menschen, die bislang noch keine Erfahrung mit der Aktiverung von Menschen mit Demenz sammeln konnten, mag der Leitfaden trotzdem sinnvoll sein. Er ist sehr einfach strukturiert und die wichtigsten Grundlagen zur Aktivierung von Menschen mit Demenz sind enthalten.

Fazit

Der Inhalt des Buches „Leitfaden zur Aktivierung bei Demenz. Methoden und Ideen für die Gruppenarbeit“ ist eher dürftig. Es eignet sich für Menschen, die über kein Grundlagenwissen und keine Erfahrungen bei der Aktivierung von Menschen mit Demenz verfügen.

 

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Das Ideenbuch

Fühlen, Wahrnehmen und Bewegen mit Naturmaterialien

Autoren: Björn Geitmann, Susanne Weyhe
Verlag: Vincentz

 

Inhalt

Das Ideenbuch.*„Das Ideenbuch“ von Björn Geitmann und Susanne Weyhe beinhaltet 52. Aktivierungsideen mit dem Schwerpunkt Gymnastik für Senioren zu verschiedenen Themen. Die Themen sind den Kalenderwochen, Monaten und damit auch den Jahreszeiten zugeordnet. Die verschiedenen Themen reichen von „Wintersport und Schneeflocken“ über „Duftender Frühling“ und „Sommer am Strand“ bis hin zu „Regenwetter“ und „Weihnachten“.

Autoren

Susanne Weyhe ist Sport- und Gymnastiklehrerin, Psychomotorikerin, und Naturspielpädagogin, sie arbeitet mit verschiedenen Altersgruppen in Dänemark. Björn Geitmann ist selbständiger Unterhaltungskünstler und hat als Diplom-Sozialpädagoge unter anderem, Erfahrungen im Sozialdienst verschiedener Einrichtungen der Altenhilfe sammeln können.

Höhen und Tiefen

Die Aktivierungsideen in dem Buch „Das Ideenbuch“ legen den Schwerpunkt auf gymnastische Übungen in Gruppen. Den Angaben im Vorwort des Buches lässt sich entnehmen, dass die Ideen vorallem für Mitarbeiter im Heimbereich entwickelt wurden. An dieser Stelle ist anzumerken, dass sehr viele der Ideen im Stehen durchzuführen sind. Inwieweit dies in Gruppen in Altenheimen umsetzbar ist, hängt sehr stark von der Bewohnerstruktur ab- die Übungen können aber größtenteils einfach angepasst werden.

Bewegungseinheiten zu biografieorientierten Themen und mit Naturmaterialien durchzuführen, finde ich eine sehr gelungene Idee. Die benötigten Naturmaterialien sind leicht zu beschaffen und belasten den Geldbeutel nicht, oder nur wenig. Die motorischen Übungen zu den verschiedenen Themen werden mit musikalischen, dichterischen und künstlerischen Elementen ergänzt. Die einzelnen Übungen sind leicht nachzuvollziehen, an der ein oder anderen Stelle wären erklärende Bilder allerdings hilfreich gewesen.

Fazit

Das Buch „Das Ideenbuch“ von Björn Geitmann und Susanne Weyhe beinhaltet 52 Bewegungseinheiten mit Naturmaterialien und jahreszeitlichem Bezug. Die Anregungen eignen sich für Gruppenleiter im Seniorenbereich und unterstützen das biografieorientierte Arbeiten. Übungsleiter im Altenheim sollten sich vor dem Kauf darüber im Klaren sein, dass viele der Übungen im Stehen oder auch Gehen durchgeführt werden- in wie weit dies bei der eigenen Gruppe umsetzbar ist, oder ob die Übungen gegebenenfalls angepasst werden müssen, weiß jeder selbst am besten. „Das Ideenbuch“ ist auf jeden Fall ein reicher Ideenschatz und überzeugt durch den thematischen Aufbau und die naturnahe Konzeption.

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