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Hühnersuppe. Eine Entspannungsgeschichte rund ums Kochen

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In dieser Entspannungsgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren mit auf eine gedankliche Reise in die Küche und kochen eine heiße Hühnersuppe.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann wählen Sie für diese Entspannungseinheit einen Raum aus, in dem es besonders ruhig ist. So haben die Senioren eine bessere Möglichkeit, sich wirklich entspannen zu können. Alle Teilnehmer sitzen in einem Stuhlkreis. Bitten Sie die Senioren, sich so bequem wie möglich hinzusetzen, die Arme können locker auf der Armlehne abgelegt werden.

Hühnersuppe. Eine Entspannungsgeschichte rund ums Kochen

Stell dir vor es ist ein kalter Tag. Du hast beschlossen, dir einen großen Topf Hühnersuppe zu kochen. Such dir einen bequemen Platz für deine Arme und deine Beine. Wenn du möchtest, kannst du die Augen schließen. Als erstes nimmst du das Suppenhuhn. Es ist mit einem Band zusammengebunden. Du entfernst vorsichtig das Band. Du gehst mit dem Suppenhuhn zur Spüle und wäschst es gründlich ab. Du spürst, wie das lauwarme Wasser über das Huhn und über deine Hände läuft. Du legst das Huhn in den großen Suppentopf. Nun suchst du dein Lieblings-Schälmesser heraus. Du schälst die Zwiebeln, den Sellerie und die Möhren. Blättrig und trocken, fallen die Schalen von der Zwiebel ab. Du zerteilst den Lauch in zwei Hälften und das Gemüse in kleine Stücke. Das Messer liegt in deiner Hand und es bewegt sich fast wie von selbst bei dieser vertrauten Tätigkeit. Immer, wenn das Messer auf dem Brettchen aufkommt, macht es leise „Klack“. Weiß, grün und orange, so liegt das Gemüse vor dir. Die Farbenvielfalt strahlt Frische und Natürlichkeit aus. Das Gemüse wandert in den Topf. Die Griffe des Topfes fühlen sich noch kalt an, als du den Topf zum Waschbecken trägst. In einem festen und gleichmäßigen Strahl läuft das Wasser aus dem Wasserhahn in den Topf. Du drehst das Wasser mit langsamen und festen Handbewegungen ab, als das Wasser das Huhn und das Gemüse in dem Topf vollständig bedeckt. Aus deinem Gewürzschrank holst du ein paar Nelken. Die Nelken riechen intensiv-würzig und ein kleines bisschen süßlich. Ein paar Pimentkörner holst du auch noch aus dem Gewürzschrank. Die Pimentkörner riechen ein bisschen pfeffrig und haben eine kleine Zimtnote. Du gibst die Gewürze in den Topf und beobachtest einen Moment, wie sie auf der Wasseroberfläche schwimmen. Nun muss die Suppe kochen. Du stellst den Herd an und wartest bis das Wasser sanfte Blasen wirft. Du atmest tief ein und aus. Du nimmst den Geruch der köchelnden Hühnersuppe in dich auf und dir läuft das Wasser im Mund zusammen. Du wartest einfach nur ab. Du atmest. Du genießt den Geruch der Suppe. Die genießt die Wärme, die der Suppentopf ausstrahlt. Nach zwei Stunden ist die Suppe fertiggekocht. Die nimmst einen Schaumlöffel und schöpfst den Schaum vorsichtig von der Suppe ab. Jede kleine, weiße Blase erwischst du und entfernst die von der Suppe. Mit dem Ergebnis bist du sehr zufrieden. Du schaust in den Top und siehst eine wunderbare, klare, gold-gelbe Suppe. Du entscheidest dich die Suppe schon einmal zu probieren. Mit einem Schöpflöffel füllst du dir etwas von der klaren Suppe in eine Tasse. Die Tasse fühlt sich warm an in deiner Hand. Du führst die Tasse zu deinem Mund. Die warme Suppe fließt in deinen Mund und der wunderbare Geschmack löst ein Gefühl der Geborgenheit in dir aus. Die Wärme der Suppe fließt durch deinen Körper. Du fühlst dich wohl. Du fühlst dich zufrieden. Die Suppe hat dir Kraft für den Tag gegeben.



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallöchen, ich freue mich immer riesig , wenn sie neue Entspannungsgeschichten anbieten.Es sind sehr schöne Fantasiereisen“.
    Allerdings hatten Sie in den ersten Entspannungsgeschichten > Lese/Pausen Absätze vorgegeben, danach kann man sich mit der Betonung gut richten.Vielleicht behalten Sie es wieder bei??? Mit freundlichen Grüßen von Frau Bärbel Pieterwas

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