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Anna auf dem Weg zum Strand. Eine Entspannungsgeschichte für den Sommer

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Entspannungsgeschichten werden in der Seniorenarbeit gerne genutzt, um Betreuungsangebote abwechslungsreich zu gestalten. Ob nach Spieleangeboten, Gedächtnisübungen oder der Sitzgymnastik, Angebote, bei denen mal durchgeatmet werden darf, werden gerne angenommen. Entspannungsgeschichten haben neben der entspannenden Wirkung auch wahrnehmungsfördernde Komponenten. Alles, was Sie zu dem Thema Wahrnehmung wissen sollten, auch im Rahmen der Basalen Stimulation®, finden Sie in unserem Übersichtsbeitrag Basale Stimulation®. Grundlagen, jede Menge Praxistipps und kostenlose Übungen

Anna auf dem Weg zum Strand. Eine Entspannungsgeschichte für den Sommer

Anna spürte die warme Sonne auf ihren Unterarmen. Es war richtig warm geworden. Sie hatte gerade die leichte Jacke ausgezogen und locker um ihre Hüften gebunden. Anna hielt ihre Nase in den Wind und atmete einmal tief ein und wieder aus.

Sie stand oben in den Dünen und schaute hinunter auf den hellen Sandstrand. Der Wind trug das Rauschen der Wellen bis zu ihr nach oben auf die Dünen. Anna war die lange Promenade zu Fuß hochgelaufen. Nun spürte sie, wie ihr Atem langsam wieder ruhiger wurde.

Ihr Körper fühlte sich nach der Bewegung gut an. Ihre Muskeln waren warm und gelockert. Sie fühlte sich wunderbar erfrischt.

Anna ging ein Stück zurück und setzte sich auf eine Bank. Sie zog ihre Schuhe aus und streifte sich die Socken von den Füßen. Der Asphalt unter ihren Füßen war angenehm warm. Sie setzte ihre Gang zu Fuß fort.

Eine paar Meter weiter ging ein Weg durch die Dünen hinunter zum Sandstrand. Sie folgte ihm. Mit ihren nackten Füßen lief sie über große Kieselsteine, die fest in den Boden eingelassen waren. Auch sie waren ganz warm. Ihre Oberfläche fühlte sich angenehm weich an.

Anna versuchte, immer den ganzen Fuß auf einen Stein zu setzen, um seine ganze Oberfläche unter den Fußsohlen zu spüren. Sie war in Gedanken so damit beschäftigt, dass sie gar nicht bemerkte, wie der Weg zuende ging. Sie war im Sand angekommen.

Annas Füße waren von vielen feinen Sandkörnchen bedeckt. Der Sand war etwas kühler als die Steine und der Asphalt vorher. Sie empfand das als sehr angenehm und bewegte ihren rechten Fuß ganz seicht durch den feinen, lockeren Sand.

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Sie spürte ihn zwischen den einzelnen Zehen und unter den Fußsohlen. Er kitzelte ein wenig. Langsam ging sie durch den Sand geradeaus in Richtung Meer.

Wieder legte sich die Wärme der Sonne auf ihre Haut. Sie bedeckte ihre Arme, die Wagen und ihre Schultern. Der Wind strich ihr seicht übers Haar.

Vor ihr lag die unendliche Weite des Meeres. Je näher sie ans Wasser kam, umso deutlicher hörte sie das Wellenrauschen. Irgendwann blieb sie stehen und schaute aufs Meer hinaus.

Eine angenehme Luft umgab sie. Unter ihren Füßen spürte sie den warmen, weichen Sand. Von irgendwo her hörte sie das Kreischen einer Möwe, das der Wind an sie herantrug.

Anna war ganz und gar zufrieden. Sie fühlte sich frisch, frei und entspannt…

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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