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Aktivierungskarten mit Zahlen. Mit 5 kleinen Beispielen für Zahlenspiele mit Karten

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Zahlenkarten kann man ganz schnell selbst herstellen, in dem man Zahlen auf Karteikarten oder Tonpapier schreibt. Unten finden Sie auch eine Vorlage zum Ausdrucken von Zahlenkarten. Diese Aktivierungskarten müssen dann nur noch laminiert und ausgeschnitten werden. Für den Einsatz in der Arbeit mit Menschen mit Demenz ziehen wir die laminierten Aktivierungskarten vor, weil man sie bei Bedarf abwaschen kann. Wir haben hier noch fünf kleine Beispiele für den Einsatz von Zahlenkarten für Sie zusammen geschrieben. Die Spiele sind einfach und für die Arbeit mit Menschen mit Demenz gedacht.

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  1. Additionsrunde. Die Zahlenkarten werden in mehrfacher Ausfertigung benötigt. Die Teilnehmer ziehen nacheinander Zahlenkarten von einem gemischten Kartenstapel. Die gezogenen Karten werden addiert. Es hat sich in der Praxis bewährt eine obere Grenze zu setzen, bis zu der Karten gezogen werden (zum Beispiel 100). Wenn die 100 erreicht ist, kann eine Substraktionsrunde angeschlossen werden. Die Karten werden wieder gemischt und die Zahlen von der 100 abgezogen. Die Substraktionsrunde endet bei 0 oder darunter.
  2. Zahlen sortieren. Beliebig viele Zahlenkarten (einfache Ausfertigung- also höchstens alle 9) werden dem Teilnehmer oder den Teilnehmern gegeben. Die Teilnehmer sortieren die Zahlen nach Größe. Das ist ein Zahlenspiel bei dem die Schwierigkeit steigt, wenn man nicht alle Zahlenkarten einsetzt, weil dann die Größenunterschiede zwischen den Zahlen nicht unbedingt gleich sind.
  3. Wer bleibt über? Ein Zahlenspiel das in der Gruppe gespielt wird. Immer zwei Teilnehmer ziehen eine Zahlenkarte. Die Zahlenkarten können in einfacher (sehr kurzes Spiel) oder mehrfacher Ausfertigung genutzt werden. Der Teilnehmer, der die höhere Zahl zieht, scheidet aus. Dann zieht der übrig gebliebene Teilnehmer mit dem nächsten noch nicht ausgeschiedenen Teilnehmer wieder eine Zahlenkarte. Am Ende ist nur noch ein Spieler übrig und gewinnt.
  4. Zahlen-Tippen. Ein Seniorenspiel für das ein Flip-Chart oder ein großer Zettel benötigt wird. Die Namen der teilnehmenden Senioren werden in einer Tabelle notiert. Jeder Teilnehmer wird gebeten 3 Zahlen zwischen 1 und 9 zu nennen. Die genannten Zahlen werden bei dem jeweiligen Teilnehmer in der entsprechenden Reihenfolge aufgeschrieben. Nun wird reihum immer eine Zahlenkarte gezogen. Es wird immer geschaut, ob jemand die gezogene Zahl genannt hat. Wenn jemand die Zahl genannt hat, wird diese weggestrichen. Zuerst muss die erste Zahl bei jedem Teilnehmer weggestrichen werden. Dann erst die zweite und so weiter. Wenn alle Zahlen einmal gezogen wurden, werden die Karten neu gemischt. Dann kann es weiter gehen. Gewonnen hat der Teilnehmer, bei dem zuerst alle drei Zahlen weggestrichen wurden.
  5. Assoziationsspiele ergänzen. Bei einem Assoziationsspiel bei dem nach dem Alphabet bestimmte Dinge gesucht werden (zum Beispiel Tiere mit A, Städte mit B, Lebensmittel mit C…) können die Zahlenkarten ergänzend eingesetzt werden um zu bestimmen, wie viele Dinge genannt werden müssen. Das Spiel ist eher für Fitte. In Gruppen mit Menschen mit Demenz wird die Frage an die gesamte Gruppe gerichtet und nicht an Einzelpersonen. Beispiel: 9 Tiere mit A (Ameise, Antilope, Ameisenbär, Affe, Ara, Alpaka, Adler, Aal, Amsel).
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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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