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Aktivierung in der Altenpflege: Holzarbeiten ohne Verletzungsgefahr

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Holzarbeiten sind insbesondere bei männlichen Senioren eine beliebte Form der Aktivierung in der Altenpflege . Ob Sägen, Raspeln, Feilen, Schmirgeln, Hämmern oder Schrauben…viele Männer sind von klein auf mit selbstständigen handwerklichen Tätigkeiten groß geworden und haben ihr Handwerk auch lange Zeit gut beherrscht.
So kann man natürlich die Männer auch mit dem großen Thema Handwerk bzw. Holzarbeiten in der Altenpflege gut erreichen. Aufgrund der kognitiven, motorischen und sensorischen Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, sollte man das Angebot an Holzarbeiten in den Aktivierungen jedoch an die speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren anpassen, um Verletzungen vorzubeugen.
Wir stellen Ihnen heute einige Ideen für Holzarbeiten vor, die Sie gut als Aktivierung in der Altenpflege einsetzen können. Ganz ausschließen kann man eine Verletzungsgefahr nicht. Passen Sie die Tätigkeit an die Fähigkeiten Ihrer Teilnehmer an und beschränken Sie sich bei Menschen mit stärkeren motorischen Einschränkungen auf das Schleifen und Leimen.

 



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  • Laubsägearbeiten
    Laubsägearbeiten sind die Klassiker wenn es um Holzarbeiten geht. Das selbstständige Sägen mit der Laubsäge ist allerdings in der Altenpflege nicht mehr zu empfehlen. Hier ist die Verletzungsgefahr einfach zu groß und alleine die Kraftregulierung für ein „entspanntes“ Sägen würde eine zu hohe Frustrationtoleranz voraussetzen.
    Das Glatt-Schleifen geht aber gut! Mittlerweile gibt es im Handel viele verschiedene vorgestanzte Motive aus Sperrholz, die man in Aktivierungen rund ums Handwerken mit den Teilnehmern glatt schleifen kann. Verteilen Sie dazu einfach Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung unter den Senioren. Mit Schmetterlingsmotiven erreichen Sie auch die Damen 😉
    Anschließend können die fertigen, glatten Laubsägearbeiten beispielsweise mit Acrylfarben bemalt und später aufgehangen werden.
  • Schrauben
    Diese Aktivierung bedarf ein wenig mehr an Vorbereitung, die Zeit lohnt sich aber. Bohren Sie Holzklötze mit einem Hand- oder Akkubohrer vor. Verteilen Sie die Holzklötze, Schraubendreher und Schrauben, die ein wenig größer als die Bohrungen sind, an die Teilnehmer der Aktivierung. Nun können die Schrauben mit Hilfe der Schraubendreher in die Löcher gebohrt werden.
    Für das Auge kann man die Löcher in Form eines Motives anordnen, so entstehen kreative „Schraubenbilder“
  • Hämmern
    Ähnlich funktionieren auch Holzarbeiten mit Hammer und Nagel. Bohren Sie einige Vertiefungen in Holzklötze, damit die Nägel nicht abrutschen können. Hierbei hat es sich bewährt, etwas größere Nägel zu nehmen, die leichter zu greifen sind.
    Die Senioren hämmern die Nägel in die Vertiefungen.



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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