Tanzen im Regen. Sinnesspiele für und mit Senioren selber machen
In diesem Wahrnehmungsspiel für Senioren dreht sich alles rund um unseren Hörsinn. Außerdem haben sowohl Sie als auch die Senioren hier die Möglichkeit, kreativ zu werden. Binden Sie die Senioren so viel wie möglich in die Vorbereitungen mit ein. Die Herstellung des selbstgemachten Regenmachers beinhaltet viele unterschiedliche Schritte, unter denen bestimmt für den einen oder die andere etwas dabei ist, was Freude macht und umgesetzt werden kann.
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Tanzen im Regen
Material
- leere Stapelchips-Packung
- Nägel
- Reis, Linsen, Hirse zum Befüllen
- Hammer
- Kreppband
- Backpapier
- Papier
- Haushaltsgummis
- Klebe
- Scheren
- Farben zum Bemalen, Geschenkpapier zum Bekleben, Perlen, Bänder… zum Verzieren
Vorbereitungen
Legen Sie die mitgebrachten Materialien in die Tischmitte. Als Alternative zur Stapelchips-Verpackung können auch leere Küchenrollen verwendet werden. Schneiden Sie Kreise aus Backpapier zurecht, die rundum ungefähr drei Zentimeter größer als die Öffnung der Chips-Verpackung bzw. der Küchenrolle sind.
Aktion
Geben Sie den Mitmachenden ein wenig Zeit, sich die Materialien anzusehen. Was könnte man daraus herstellen? Welche Erinnerungen und Gedanken verbinden die Senioren mit Nagel und Hammer, Küchenrolle oder Stapelchips, Backpapier und/oder den Linsen, Reis- und Hirsekörnern?
Schaffen Sie Raum für Gespräche zum Austausch. Wer möchte, darf die Materialien natürlich auch gerne in die Hand nehmen.
Für die Gestaltung des Regenmachers werden zuerst die Nägel spiralförmig in die Papprolle gehämmert oder gedrückt. Wenn nötig, unterstützen Sie diejenigen, die Ihre Hilfe benötigen. Als Orientierung dient Ihnen die vorhandene Linie auf der Rolle. Die Nägel werden ca. im Abstand von ca. einem Zentimeter entlang dieser Linie platziert.
Wenn Sie eine Küchenrolle verwenden, verschließen Sie nun die erste Seite. Legen Sie den ausgeschnittenen Backpapier-Kreis fest über die Öffnung und befestigen Sie es mit dem Haushaltsgummi.
Füllen Sie etwa ein bis zwei Esslöffel Reis, Hirse und/oder Mais in die Rolle.
Schließen Sie die Rollen nun mithilfe des Backpapiers auch auf der anderen Seite. Befestigen Sie es mit dem Haushaltsgummi fest über der Öffnung. Um ein Verrutschen zu vermeiden, werden die Ränder des Backpapiers nun mit Hilfe des Kreppbandes an der Rolle festgeklebt. Streichen Sie die Rolle mit Klebstoff ein und bekleben Sie sie mit weißem Papier oder Geschenkpapier.
Nun kann der Regenmacher nach Belieben verziert werden. Dafür kann die äußere Hülle noch bemalt werden oder es werden Bänder mit Perlen um den fertigen Regenmacher geknotet.
Probieren Sie die fertig gestalteten Regenmacher aus und bringen Sie sie zum Klingen. Bewegen Sie die Regenmacher so, dass die Körner mal so leise und mal so laut wie möglich in der Rolle rieseln. Wie bewegt man den Regenmacher, dass er sich einem Regenschauer so ähnlich wie möglich anhört? Wie klingt ein Sommerregen? Wie klingt ein Herbststurm? Wie muss der Regenmacher bewegt werden, um einen Aprilschauer zu imitieren?
Varianten
Wenn die Arbeit mit Hammer und Nägeln für die jeweilige Zielgruppe nicht passend ist, gibt es eine andere Möglichkeit, den Regenmacher zum Klingen zu bringen. Legen Sie für diesen Fall ein Stück Draht in die Rolle. Dieser sollte die Rolle bis zu beiden Enden ausfüllen und in der Mitte spiralförmig aufgedreht sein, damit die Getreidekörner einen Widerstand zu überwinden haben, der den Regenmacher zum Klingen bringt.
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