13. Dezember – Kirchenchor
Eine volle Kirche, eine warme Melodie und ein Moment voller Stolz. Diese Geschichte zeigt, wie Edith ihren Platz im Chor fand.
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Das ist die dreizehnte Geschichte in unserem Fotogeschichten-Adventskalender. Wenn Sie keine Geschichte versäumen möchten, bestellen Sie den Sondernewsletter. Unter der Geschichte finden Sie das Foto als PDF zum Ausdrucken und die Links zu allen bisherigen Beiträgen aus dieser Adventskalenderreihe.
13. Dezember – Kirchenchor
Weihnachten 1978, 33 Jahre alt
Edith betrachtet das Foto im Album.
Sie steht in der Kirche, das Gesangbuch in der Hand,
die Augen geschlossen, die Lippen leicht geöffnet beim Singen.
„Das war Heiligabend 1978“, denkt sie.
„Mein erstes Jahr im Kirchenchor.“
Sie erinnert sich.
Die Kirche war voll, alle Plätze besetzt.
Ihre Tochter Anna und ihr Sohn Peter saßen neben ihrem Mann Karl in der dritten Reihe.
Edith stand vorne, zwischen den anderen Sängerinnen.
Sie spürte das leichte Zittern in den Händen,
aber als die Orgel anfing zu spielen,
war alle Nervosität vergessen.
„O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit …“
Ihre Stimme mischte sich mit den anderen.
Der Klang füllte die Kirche, warm und weit.
Einige in den Bänken sangen mit, leise, unsicher,
andere mit ganzer Kraft.
Als der letzte Ton verklang,
blieb es für einen Augenblick ganz still.
Dann begann das Rascheln der Mäntel
und die Orgel spielte noch ein paar sanfte Akkorde.
Nach dem Gottesdienst kam Anna zu ihr gelaufen.
„Mama, ich hab dich gehört! Du warst ganz laut!“
Edith lachte.
„Ich glaub, das war der ganze Chor.“
„Nein“, sagte Anna ernst. „Ich hab dich erkannt.“
Hier finden Sie alle vorherigen Fotogeschichten aus unserem Adventskalender:
3. Dezember – Ein Stern für den Baum
4. Dezember – Schwestern im Schnee
6. Dezember – Ein Lächeln für den Nikolaus
7. Dezember – Tanzabend im Advent
8. Dezember – Eine Schürze für Mutter
9. Dezember – Der Stern auf dem Baum







